Sprüche 30 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 30
1Worte Agurs, des Sohnes Jakes, der Ausspruch. Es spricht der Mann zu Ithiel, zu Ithiel und Ukal:
2Fürwahr, ich bin unvernünftiger als irgend einer, und Menschenverstand habe ich nicht.
3Und Weisheit habe ich nicht gelernt, daß ich Erkenntnis des Heiligen besäße.
4Wer ist hinaufgestiegen gen Himmel und herniedergefahren? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt? Wer die Wasser in ein Tuch gebunden? Wer hat aufgerichtet alle Enden der Erde? Was ist sein Name, und was der Name seines Sohnes, wenn du es weißt?
5Alle Rede Gottes ist geläutert; ein Schild ist er denen, die auf ihn trauen.
6Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht überführe und du als Lügner erfunden werdest.
7Zweierlei erbitte ich von dir; verweigere es mit nicht, ehe ich sterbe:
8Eitles und Lügenwort entferne von mir, Armut und Reichtum gib mir nicht, speise mich mit dem mir beschiedenen Brote;
9damit ich nicht satt werde und dich verleugne und spreche: Wer ist Jehova? und damit ich nicht verarme und stehle, und mich vergreife an dem Namen meines Gottes.
10Verleumde einen Knecht nicht bei seinem Herrn, damit er dir nicht fluche, und du es büßen müssest.
11Ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet;
12ein Geschlecht, das rein ist in seinen Augen und doch nicht gewaschen von seinem Unflat;
13ein Geschlecht, wie stolz sind seine Augen, und seine Wimpern erheben sich! -
14ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind, und Messer sein Gebiß, um wegzufressen die Elenden von der Erde und die Dürftigen aus der Menschen Mitte!
15Der Blutegel hat zwei Töchter: gib her! gib her! Drei sind es, die nicht satt werden, vier, die nicht sagen: Genug!
16Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, welche des Wassers nicht satt wird, und das Feuer, das nicht sagt: Genug!
17Ein Auge, das den Vater verspottet und den Gehorsam gegen die Mutter verachtet, das werden die Raben des Baches aushacken und die Jungen des Adlers fressen.
18Drei sind es, die zu wunderbar für mich sind, und vier, die ich nicht erkenne:
19der Weg des Adlers am Himmel, der Weg einer Schlange auf dem Felsen, der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres, und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau. -
20Also ist der Weg eines ehebrecherischen Weibes: sie ißt, und wischt ihren Mund und spricht: Ich habe kein Unrecht begangen.
21Unter dreien erzittert die Erde, und unter vieren kann sie es nicht aushalten:
22unter einem Knechte, wenn er König wird, und einem gemeinen Menschen, wenn er satt Brot hat;
23unter einem unleidlichen Weibe, wenn sie zur Frau genommen wird, und einer Magd, wenn sie ihre Herrin beerbt.
24Vier sind die Kleinen der Erde, und doch sind sie mit Weisheit wohl versehen:
25die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise;
26die Klippendächse, ein nicht kräftiges Volk, und doch setzen sie ihr Haus auf den Felsen;
27die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie allesamt aus in geordneten Scharen;
28die Eidechse kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in den Palästen der Könige.
29Drei haben einen stattlichen Schritt, und vier einen stattlichen Gang:
30der Löwe, der Held unter den Tieren, und der vor nichts zurückweicht;
31der Lendenstraffe, oder der Bock; und ein König, bei welchem der Heerbann ist.
32Wenn du töricht gehandelt hast, indem du dich erhobst, oder wenn du Böses ersonnen: die Hand auf den Mund!
33Denn das Pressen der Milch ergibt Butter, und das Pressen der Nase ergibt Blut, und das Pressen des Zornes ergibt Hader.
Sprüche 30
1Dies sind die Worte Agurs, des Sohnes Jakes, der Ausspruch. Es spricht der Mann: “Ich mühte mich ab um Gott, ich mühte mich ab um Gott und schwand dahin.
2Denn ich bin zu dumm, um als Mensch gelten zu können, und Menschenverstand ist nicht bei mir.
3Und nicht habe ich Weisheit gelernt, daß ich den Heiligen zu erkennen wüßte.
4Wer stieg hinauf zum Himmel und fuhr herab? Wer sammelte den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Gewand? Wer stellte alle Enden der Erde fest? Wie heißt er und wie heißt sein Sohn? - wenn du es weißt!”
5Alle Rede Gottes ist geläutert; ein Schild ist er denen, die bei ihm Zuflucht suchen.
6Thue nichts hinzu zu seinen Worten, daß er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner erfunden werdest.
7Zweierlei erbitte ich von dir; versage mir's nicht, ehe ich sterbe:
8Falschheit und Lügenwort laß ferne von mir sein, Armut und Reichtum gib mir nicht, laß mich aber mein zugemessenes Teil Speise dahinnehmen.
9Ich möchte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist Jahwe? Oder wenn ich zu arm würde, möchte ich stehlen und mich am Namen meines Gottes vergreifen.
10Verleumde nicht den Knecht bei seinem Herrn; sonst wird er dir fluchen und du mußt es büßen.
11Wehe über ein Geschlecht, daß seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet;
12ein Geschlecht, daß sich rein dünkt und ist doch von seinem Unflat nicht gewaschen;
13ein Geschlecht - wie trägt es die Augen hoch und wie ziehen sich seine Wimpern in die Höhe!
14ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind, und dessen Gebiß aus Messern besteht, um die Elenden von der Erde wegzufressen und die Armen aus der Mitte der Menschen.
15Blutsaugerin hat zwei Töchter: Gieb her, gieb her! drei sind es, die nicht satt werden, vier sprechen nie: genug! -
16die Unterwelt und der unfruchtbare Mutterschoß, die Erde, die des Wassers nie satt wird, und das Feuer, das nicht spricht: genug!
17Ein Auge, das des Vaters spottet und den Gehorsam gegen die Mutter verächtlich findet, das müssen die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen.
18Drei sind es, die mir zu wunderbar erscheinen, und vier, die begreife ich nicht -
19Des Adlers weg am Himmel, der Schlange weg auf einem Felsen, des Schiffes Weg inmitten des Meeres und des Mannes Weg bei einem Mädchen.
20Also ist der Weg eines ehebrecherischen Weibes; sie genießt und wischt sich das Maul uns spricht: Ich habe nichts Unrechtes getan!
21Unter dreien erbebt die Erde und unter vieren kann sie es nicht aushalten:
22Unter einem Sklaven, wenn er König wird, und einem Niederträchtigen, wenn er Brot die Fülle hat,
23unter einer lange Verschmähten, wenn sie noch zur Ehe kommt, und einer Magd, wenn sie ihre Herrin verdrängt.
24Vier sind die Kleinen auf Erden und doch sind sie gewitzigte Weise:
25Die Ameisen, ein Volk ohne Macht; dennoch bereiten sie im Sommer ihre Speise.
26Klippdachse, ein Volk ohne Stärke; dennoch legen sie im Felsen ihre Wohnung an.
27Die Heuschrecke hat keinen König; dennoch zieht der ganze Schwarm geordnet aus.
28Die Eidechse kannst du mit bloßen Händen greifen, und doch ist sie in Königspalästen.
29Drei sind es, die stattlich schreiten, und vier, die stattlich einhergehen:
30Der Löwe, der Held unter den Tieren, der vor keinem Wesen Kehrt macht;
31das lendenumgürtete Roß und der Bock und ein König, dem niemand widerstehen kann.
32Magst du, indem du dich selbst überhebst, unvernünftig sein oder überlegt haben, lege die Hand auf den Mund!
33Denn das Pressen von Milch bringt Butter hervor, und das Pressen der Nase bringt Blut hervor, und das Pressen des Zorns bringt Streit hervor.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 30
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 30 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 30:16
"Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, welche des Wassers nicht satt wird, und das Feuer, das nicht sagt: Genug!"
"die Unterwelt und der unfruchtbare Mutterschoß, die Erde, die des Wassers nie satt wird, und das Feuer, das nicht spricht: genug!"
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Sprüche 3





