Sprüche 14 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 14
1Der Weiber Weisheit baut ihr Haus, und ihre Narrheit reißt es mit eigenen Händen nieder.
2Wer in seiner Geradheit wandelt, fürchtet Jehova; wer aber in seinen Wegen verkehrt ist, verachtet ihn.
3Im Munde des Narren ist eine Gerte des Hochmuts; aber die Lippen der Weisen, sie bewahren sie.
4Wo keine Rinder sind, ist die Krippe rein; aber viel Ertrag ist durch des Stieres Kraft.
5Ein treuer Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge spricht Lügen aus.
6Der Spötter sucht Weisheit, und sie ist nicht da; aber für den Verständigen ist Erkenntnis leicht.
7Geh hinweg von einem törichten Manne und bei wem du nicht Lippen der Erkenntnis merkst.
8Die Weisheit des Klugen ist, auf seinen Weg zu merken, und die Narrheit der Toren ist Betrug.
9Die Schuld spottet der Narren, aber unter den Aufrichtigen ist Wohlwollen.
10Das Herz kennt seine eigene Bitterkeit, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.
11Das Haus der Gesetzlosen wird vertilgt werden, aber das Zelt der Aufrichtigen wird emporblühen.
12Da ist der Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes.
13Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit.
14Von seinen Wegen wird gesättigt, wer abtrünnigen Herzens ist, und von dem, was in ihm ist, der gute Mann.
15Der Einfältige glaubt jedem Worte, aber der Kluge merkt auf seine Schritte.
16Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, aber der Tor braust auf und ist sorglos.
17Der Jähzornige begeht Narrheit, und der Mann von Ränken wird gehaßt. gekrönt.
18Die Einfältigen erben Narrheit, die Klugen aber werden mit Erkenntnis gekrönt.
19Die Bösen beugen sich vor den Guten, und die Gesetzlosen stehen an den Toren des Gerechten.
20Selbst von seinem Nächsten wird der Arme gehaßt; aber derer, die den Reichen lieben, sind viele.
21Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wer aber der Elenden sich erbarmt, ist glücklich.
22Werden nicht irregehen, die Böses schmieden, aber Güte und Wahrheit finden, die Gutes schmieden?
23Bei jeder Mühe wird Gewinn sein, aber Lippengerede gereicht nur zum Mangel.
24Der Weisen Krone ist ihr Reichtum; die Narrheit der Toren ist Narrheit.
25Ein wahrhaftiger Zeuge errettet Seelen; wer aber Lügen ausspricht, ist lauter Trug.
26In der Furcht Jehovas ist ein starkes Vertrauen, und seine Kinder haben eine Zuflucht.
27Die Furcht Jehovas ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes.
28In der Menge des Volkes ist die Herrlichkeit eines Königs, aber im Schwinden der Bevölkerung eines Fürsten Untergang.
29Ein Langmütiger hat viel Verstand, aber ein Jähzorniger erhöht die Narrheit.
30Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben, aber Ereiferung ist Fäulnis der Gebeine.
31Wer den Armen bedrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; wer aber des Dürftigen sich erbarmt, ehrt ihn.
32In seinem Unglück wird der Gesetzlose umgestoßen, aber der Gerechte vertraut auch in seinem Tode.
33Die Weisheit ruht im Herzen des Verständigen; aber was im Inneren der Toren ist, tut sich kund.
34Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist der Völker Schande.
35Des Königs Gunst wird dem einsichtigen Knechte zuteil; aber der Schändliche wird Gegenstand seines Grimmes sein.
Sprüche 14
1Der Frauen Weisheit hat ihr Haus gebaut, aber die Narrheit reißt es mit ihren eigenen Händen nieder.
2Wer in seiner Geradheit wandelt, der fürchtet Jahwe, wer aber krumme Wege geht, der verachtet ihn.
3Im Munde des Narren ist eine Rute für den Hochmut; den Weisen aber dienen ihre Lippen zur Bewahrung.
4Wo keine Ochsen sind, ist die Krippe leer, aber reichliches Einkommen gewinnt man durch des Stieres Kraft.
5Ein wahrhaftiger Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge bringt Lügen vor.
6Der Spötter sucht Weisheit, jedoch vergeblich; für den Verständigen aber ist Erkenntnis etwas Leichtes.
7Gehst du hinweg von dem thörichten Mann, so hast du nichts von einsichtsvollen Lippen gemerkt.
8Die Weisheit des Gescheiten ist, daß er seinen Weg versteht, aber der Thoren Narrheit besteht in Betrug.
9Der Narren spottet das Schuldopfer, aber zwischen den Rechtschaffenen ist Wohlgefallen.
10Nur das Herz selbst kennt sein Leid, und auch in seine Freude kann sich kein Fremder mengen.
11Das Haus der Gottlosen wird vertilgt werden, aber der Rechtschaffenen Zelt wird blühen.
12Mancher Weg dünkt einen gerade, aber das Ende davon sind Todeswege.
13Sogar beim Lachen kann das Herz Kummer fühlen, und der Freude Ende ist Gram.
14Von seinen Wegen wird satt, wer abtrünniges Herzens ist, und ebenso von seinen Thaten ein wackerer Mann.
15Der Einfältige glaubt jedem Wort, aber der Gescheite achtet auf seinen Schritt.
16Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, der Thor aber braust auf und fühlt sich sicher.
17Der Jähzornige verübt Narrheit, und wer mit Ränken umgeht, wird gehaßt.
18Die Einfältigen eignen sich Narrheit an, aber die Gescheiten werden mit Erkenntnis gekrönt.
19Die Bösen müssen sich vor dem Guten bücken, und die Gottlosen an den Thoren des Frommen.
20Sogar seinem Freund ist der Arme verhaßt; derer aber, die den Reichen lieb haben, sind viele.
21Wer seinem Nächsten Verachtung bezeigt, versündigt sich, aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt.
22Fürwahr, in die Irre geraten, die auf Böses bedacht sind, aber Liebe und Treue erfahren, die auf Gutes bedacht sind.
23Alle saure Arbeit schafft Gewinn, aber bloßes Geschwätz führt nur zum Mangel.
24Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone, aber die Narrheit der Thoren bleibt Narrheit.
25Ein Lebensretter ist der wahrhaftige Zeuge, wer aber Lügen vorbringt, ist ein Betrüger.
26In der Furcht Jahwes liegt eine starke Zuversicht; auch die Söhne eines solchen werden eine Zuflucht haben.
27Die Furcht Jahwes ist ein Born des Lebens, daß man die Fallstricke des Todes meide.
28In der Menge des Volks besteht des Königs Herrlichkeit, aber durch Mangel an Leuten kommt des Fürsten Sturz.
29Der Langmütige ist reich an Vernunft, aber der Jähzornige bringt die Narrheit hoch.
30Ein gelassener Sinn ist des Leibes Leben, aber Leidenschaft ist wie Wurmfraß im Gebein.
31Wer den Geringen bedrückt, lästert dessen Schöpfer; dagegen ehrt ihn, wer sich des Armen erbarmt.
32Durch seine Bosheit wird der Gottlose gestürzt, aber der Fromme findet Zuflucht in seiner Redlichkeit.
33Im Herzen des Verständigen ruht die Weisheit, aber inmitten der Thoren giebt sie sich kund.
34Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber der Nationen Schmach ist die Sünde.
35Ein kluger Diener gefällt dem Könige wohl; aber seinen Grimm wird erfahren, wer schändlich handelt.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 14
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 14 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 14:16
"Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, aber der Tor braust auf und ist sorglos."
"Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, der Thor aber braust auf und fühlt sich sicher."
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