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Hiob 8 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel

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Hiob 8

1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:

2Wie lange willst du solches reden, und sollen die Worte deines Mundes ungestümer Wind sein?

3Wird Gott das Recht beugen, oder wird der Allmächtige beugen die Gerechtigkeit?

4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer Übertretung preis.

5Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst,

6wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit;

7und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.

8Denn befrage doch das vorige Geschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre Väter erforscht haben.

9(Denn wir sind von gestern und wissen nichts, denn ein Schatten sind unsere Tage auf Erden.)

10Werden jene dich nicht belehren, dir's sagen, und Worte aus ihrem Herzen hervorbringen?

11Schießt Papierschilf auf, wo kein Sumpf ist? Wächst Riedgras empor ohne Wasser?

12Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem Grase.

13Also sind die Pfade aller, die Gottes vergessen; und des Ruchlosen Hoffnung geht zu Grunde.

14Sein Vertrauen wird abgeschnitten, und seine Zuversicht ist ein Spinnengewebe.

15Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht. -

16Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;

17über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine;

18wenn er ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: "Ich habe dich nie gesehen!"

19Siehe, das ist die Freude seines Weges; und aus dem Staube sprossen andere hervor.

20Siehe, Gott wird den Vollkommenen nicht verwerfen, und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter.

21Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall,

22werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das Zelt der Gesetzlosen wird nicht mehr sein.

Hiob 8

1Dann antwortete Bildad von Suah und sprach:

2Wie lange willst du solches reden, und sind ein heftiger Wind deines Mundes Worte?

3Beugt etwa Gott das Recht oder beugt der Allmächtige gerechte Sache?

4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so lieferte er sie ihrem Frevel aus.

5Wenn du dich ernstlich an Gott wendest und zum Allmächtigen um Gnade flehst, -

6wenn du lauter und redlich bist, so wird er alsbald für dich wach werden und deine Wohnstätte in der du als Gerechter weilst, wieder herstellen.

7Dann wird dann dein früheres Los armselig erscheinen, aber herrlich groß wird das nachmalige sein.

8Denn befrage nur frühere Geschlechter und achte auf das, was ihre Väter erforschten.

9Denn wir sind von gestern und wissen nichts, weil unsere Tage nur ein Schatten sind auf Erden.

10Sie aber werden dich belehren, dir es sagen und aus ihrer Einsicht Kunde geben.

11“Wächst, wo kein Sumpf ist, Papyrus? Schießt Riedgras ohne Wasser auf?

12“Noch steht's in seinem frischen Trieb, wo es nicht abgeschnitten werden kann, aber vor allem Grase verdorrt es.

13“Das ist das Ende Aller, die Gottes vergessen, und des Ruchlosen Hoffnung wird zu nichte.

14Seine Zuversicht ist ein Sommerfaden, und ein Spinnengewebe ist's, worauf er vertraut.

15“Er stützt sich auf sein Haus, aber es hält nicht Stand; er hält sich daran fest, doch es bleibt nicht stehn.

16“Frisch grünt er angesichts der Sonne, und über seinen Garten laufen seine Senker aus.

17“Um Geröll verflechten sich seine Wurzeln, zwischen Steinen bohrt er sich hindurch.

18“Doch wenn er ihn wegtilgt von seinem Standort, so verleugnet ihn der: Ich sah dich nie!

19“Sieh', das ist die Wonne seines Lebenswegs, und aus dem Staube sprossen andre auf!”

20Nein, Gott verschmäht den Frommen nicht und hält der Missethäter Hand nicht fest.

21Noch wird er deinen Mund mit Lachen erfüllen und deine Lippen mit Jauchzen.

22Die dich hassen, werden sich mit Schande bedecken, aber das Zelt der Frevler wird verschwunden sein.

Hiob 8

1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:

2Wie lange willst du solches reden, und sollen die Worte deines Mundes ungestümer Wind sein?

3Wird Gott das Recht beugen, oder wird der Allmächtige beugen die Gerechtigkeit?

4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer Übertretung preis.

5Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst,

6wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit;

7und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.

8Denn befrage doch das vorige Geschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre Väter erforscht haben.

9(Denn wir sind von gestern und wissen nichts, denn ein Schatten sind unsere Tage auf Erden.)

10Werden jene dich nicht belehren, dir's sagen, und Worte aus ihrem Herzen hervorbringen?

11Schießt Papierschilf auf, wo kein Sumpf ist? Wächst Riedgras empor ohne Wasser?

12Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem Grase.

13Also sind die Pfade aller, die Gottes vergessen; und des Ruchlosen Hoffnung geht zu Grunde.

14Sein Vertrauen wird abgeschnitten, und seine Zuversicht ist ein Spinnengewebe.

15Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht. -

16Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;

17über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine;

18wenn er ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: "Ich habe dich nie gesehen!"

19Siehe, das ist die Freude seines Weges; und aus dem Staube sprossen andere hervor.

20Siehe, Gott wird den Vollkommenen nicht verwerfen, und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter.

21Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall,

22werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das Zelt der Gesetzlosen wird nicht mehr sein.

Hiob 8:1
GerElb1905

Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:

GerTextbibel

Dann antwortete Bildad von Suah und sprach:

2
GerElb1905

Wie lange willst du solches reden, und sollen die Worte deines Mundes ungestümer Wind sein?

GerTextbibel

Wie lange willst du solches reden, und sind ein heftiger Wind deines Mundes Worte?

3
GerElb1905

Wird Gott das Recht beugen, oder wird der Allmächtige beugen die Gerechtigkeit?

GerTextbibel

Beugt etwa Gott das Recht oder beugt der Allmächtige gerechte Sache?

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GerElb1905

Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer Übertretung preis.

GerTextbibel

Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so lieferte er sie ihrem Frevel aus.

5
GerElb1905

Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst,

GerTextbibel

Wenn du dich ernstlich an Gott wendest und zum Allmächtigen um Gnade flehst, -

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GerElb1905

wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit;

GerTextbibel

wenn du lauter und redlich bist, so wird er alsbald für dich wach werden und deine Wohnstätte in der du als Gerechter weilst, wieder herstellen.

7
GerElb1905

und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.

GerTextbibel

Dann wird dann dein früheres Los armselig erscheinen, aber herrlich groß wird das nachmalige sein.

8
GerElb1905

Denn befrage doch das vorige Geschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre Väter erforscht haben.

GerTextbibel

Denn befrage nur frühere Geschlechter und achte auf das, was ihre Väter erforschten.

9
GerElb1905

(Denn wir sind von gestern und wissen nichts, denn ein Schatten sind unsere Tage auf Erden.)

GerTextbibel

Denn wir sind von gestern und wissen nichts, weil unsere Tage nur ein Schatten sind auf Erden.

10
GerElb1905

Werden jene dich nicht belehren, dir's sagen, und Worte aus ihrem Herzen hervorbringen?

GerTextbibel

Sie aber werden dich belehren, dir es sagen und aus ihrer Einsicht Kunde geben.

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GerElb1905

Schießt Papierschilf auf, wo kein Sumpf ist? Wächst Riedgras empor ohne Wasser?

GerTextbibel

“Wächst, wo kein Sumpf ist, Papyrus? Schießt Riedgras ohne Wasser auf?

12
GerElb1905

Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem Grase.

GerTextbibel

“Noch steht's in seinem frischen Trieb, wo es nicht abgeschnitten werden kann, aber vor allem Grase verdorrt es.

13
GerElb1905

Also sind die Pfade aller, die Gottes vergessen; und des Ruchlosen Hoffnung geht zu Grunde.

GerTextbibel

“Das ist das Ende Aller, die Gottes vergessen, und des Ruchlosen Hoffnung wird zu nichte.

14
GerElb1905

Sein Vertrauen wird abgeschnitten, und seine Zuversicht ist ein Spinnengewebe.

GerTextbibel

Seine Zuversicht ist ein Sommerfaden, und ein Spinnengewebe ist's, worauf er vertraut.

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GerElb1905

Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht. -

GerTextbibel

“Er stützt sich auf sein Haus, aber es hält nicht Stand; er hält sich daran fest, doch es bleibt nicht stehn.

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GerElb1905

Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;

GerTextbibel

“Frisch grünt er angesichts der Sonne, und über seinen Garten laufen seine Senker aus.

17
GerElb1905

über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine;

GerTextbibel

“Um Geröll verflechten sich seine Wurzeln, zwischen Steinen bohrt er sich hindurch.

18
GerElb1905

wenn er ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: "Ich habe dich nie gesehen!"

GerTextbibel

“Doch wenn er ihn wegtilgt von seinem Standort, so verleugnet ihn der: Ich sah dich nie!

19
GerElb1905

Siehe, das ist die Freude seines Weges; und aus dem Staube sprossen andere hervor.

GerTextbibel

“Sieh', das ist die Wonne seines Lebenswegs, und aus dem Staube sprossen andre auf!”

20
GerElb1905

Siehe, Gott wird den Vollkommenen nicht verwerfen, und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter.

GerTextbibel

Nein, Gott verschmäht den Frommen nicht und hält der Missethäter Hand nicht fest.

21
GerElb1905

Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall,

GerTextbibel

Noch wird er deinen Mund mit Lachen erfüllen und deine Lippen mit Jauchzen.

22
GerElb1905

werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das Zelt der Gesetzlosen wird nicht mehr sein.

GerTextbibel

Die dich hassen, werden sich mit Schande bedecken, aber das Zelt der Frevler wird verschwunden sein.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 8

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Textbibel

Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 8 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 8:16

GerElb1905

"Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;"

GerTextbibel

"“Frisch grünt er angesichts der Sonne, und über seinen Garten laufen seine Senker aus."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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