Hiob 37 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Hiob 37
1Ja, darüber erzittert mein Herz und bebt auf von seiner Stelle.
2Höret, höret das Getöse seiner Stimme und das Gemurmel, das aus seinem Munde hervorgeht!
3Er sendet es aus unter den ganzen Himmel, und seinen Blitz bis zu den Säumen der Erde.
4Nach dem Blitze brüllt eine Stimme; er donnert mit seiner erhabenen Stimme, und hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird.
5Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme; er tut große Dinge, die wir nicht begreifen.
6Denn zum Schnee spricht er: Falle zur Erde! und zum Regengusse und den Güssen seines gewaltigen Regens.
7Er lähmt die Hand eines jeden Menschen, damit alle Menschen sein Werk kennen lernen.
8Und das Wild geht in sein Versteck und bleibt in seinen Höhlen.
9Aus der Kammer des Südens kommt Sturm, und von den Nordwinden Kälte.
10Durch den Odem Gottes entsteht Eis, und die Breite der Wasser zieht sich zusammen.
11Auch beladet er mit Wasserfülle das Gewölk, breitet weithin aus seine Blitzwolken.
12Und unter seiner Leitung wenden sie sich ringsumher zu ihrem Werke, zu allem, was er ihnen gebietet, über die Fläche des Erdkreises hin,
13sei es, daß er sie zur Geißel, oder für seine Erde, oder zur Erweisung seiner Gnade sich entladen läßt.
14Nimm dieses zu Ohren, Hiob; stehe und betrachte die Wunder Gottes!
15Weißt du, wie Gott sie beladet, und leuchten läßt den Blitz seines Gewölks?
16Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?
17Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land schwül wird von Süden her,
18kannst du, gleich ihm, das Himmelsgewölbe ausbreiten, fest wie ein gegossener Spiegel?
19Tue uns kund, was wir ihm sagen sollen! Wir können vor Finsternis nichts vorbringen.
20Soll ihm gemeldet werden, daß ich reden wolle? Wenn jemand zu ihm spricht, er wird gewiß verschlungen werden.
21Und jetzt sieht man das Licht nicht, welches leuchtet am Himmelsgewölbe; aber ein Wind fährt daher und reinigt dasselbe.
22Aus dem Norden kommt Gold: um Gott ist furchtbare Pracht;
23den Allmächtigen, den erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft; und das Recht und der Gerechtigkeit Fülle beugt er nicht.
24Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht keine an, die weisen Herzens sind.
Hiob 37
1Ja, darüber erzittert mein Herz und bebt empor von seiner Stelle.
2O hört, hört das Grollen seiner Stimme und das Brausen, das aus seinem Munde kommt!
3Unter den ganzen Himmel hin entfesselt er es und sein Licht über die Säume der Erde.
4Hinter ihm drein brüllt eine Stimme; er donnert mit seiner majestätischen Stimme und hält sie nicht zurück, wenn seine Stimme erschallt.
5Gott donnert mit seiner Stimme wunderbar - er, der Großes thut, das für uns unbegreiflich ist.
6Denn zum Schnee spricht er: Falle zur Erde! und zum Regenguß und zu seinen gewaltigen Regengüssen.
7Aller Menschen Hand versiegelt er, damit alle Leute sein Thun erkennen.
8Dann geht das Wild ins Versteck und ruht in seinen Lagerstätten.
9Aus der Kammer kommt der Sturm, und aus den Speichern die Kälte.
10Durch Gottes Odem giebt es Eis, und des Wassers Weite liegt in Enge.
11Auch mit Naß belastet er die Wolke, streut weithin aus sein Lichtgewölk.
12Das aber wendet sich ringsumher nach seiner Leitung gemäß ihrem Thun, zu Allem, was er ihnen gebeut über die Erdenwelt hin -
13bald als Rute, wenn es seiner Erde dient, bald zum Segen läßt er es treffen.
14Vernimm dies, o Hiob! Steh still und beachte die Wunder Gottes!
15Begreifst du es, wenn Gott ihnen Auftrag erteilt und das Licht seiner Wolken leuchten läßt?
16Begreifst du der Wolke Schweben, die Wunder des an Einsicht Vollkommenen?
17du, dessen Kleider heiß sind, wenn die Erde infolge des Südwinds ruht.
18Wölbst du mit ihm die lichten Höhen, die fest sind wie ein gegossener Spiegel?
19Thue uns kund, was wir ihm sagen sollen! Wir können nichts vorbringen vor Finsternis!
20Soll ihm gemeldet werden, daß ich reden will? oder hat je ein Mensch gefordert, daß er vernichtet werde?
21Jetzt freilich sieht man nicht das Sonnenlicht, das hinter den Wolken helle leuchtet; doch ein Wind fährt daher und reinigt sie.
22Aus dem Norden kommt das Gold; um Gott lagert furchtbare Majestät.
23Den Allmächtigen erreichen wir nicht, ihn, der von erhabener Macht ist; aber das Recht und die volle Gerechtigkeit beugt er nicht.
24Darum fürchten ihn die Menschen; alle die Selbstklugen sieht er nicht an.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 37
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 37 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Hiob 37:16
"Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?"
"Begreifst du der Wolke Schweben, die Wunder des an Einsicht Vollkommenen?"
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1. Mose 1
Johannes 3
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Matthäus 5
Offenbarung 1
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Sprüche 3





