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Jesaja 34 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jesaja 34

1Kommt herzu, ihr Heiden, und horet, ihr Volker, merket auf; die Erde hore zu, und was drinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewachse!

2Denn der HERR ist zornig uber alle Heiden und grimmig uber all ihr Heer; er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.

3Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge mit ihrem Blut flielien.

4Und wird alles Heer: des Himmels verfaulen, und der Himmel wird eingewickelt werden wie ein Brief, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelket am Weinstock und wie ein dürr Blatt am Feigenbaum.

5Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und uber das verbannte Volk zur Strafe.

6Des HERRN Schwert ist voll Bluts und dick von Fettem, vom Blut der Lammer und Bocke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der HERR halt ein Schlachten zu Bozra und ein grofies Würgen im Lande Edom.

7Da werden die Einhorner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemasteten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut, und ihre Erde dick werden von Fettem.

8Denn es ist der Tag der Rache des HERRN und das Jahr der Vergeltung, zu rachen Zion.

9Da werden ihre Bache zu Pech werden und ihre Erde zu Schwefel; ja, ihr Land wird zu brennendem Pech werden,

10das weder Tag noch Nacht verloschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihr aufgehen, und wird fur und fur wuste sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit,

11sondern Rohrdommeln und Igel werden's inne haben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn erwird eine Melischnur daruber ziehen, daß sie wuste werde, und ein Richtblei, daß sie ode sei,

12daß ihre Herren heilien müssen Herren ohne Land und alle ihre Fursten ein Ende haben.

13Und werden Dornen wachsen in ihren Palasten, Nesseln und Disteln in ihren Schlossern; und wird eine Behausung sein der Drachen und Weide fur die Strauften.

14Da werden untereinander laufen Marder und Geier, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.

15Der Igel wird auch daselbst nisten und legen, bruten und aushecken unter ihrem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.

16Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! Es wird nicht an einem derselbigen fehlen; man vermifit auch nicht dieses noch des. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringet.

17Er gibt das Los uber sie, und seine Hand teilt das Mali aus unter sie, daß sie darinnen erben ewiglich und darinnen bleiben fur und fur.

Jesaja 34

1Tretet herzu, ihr Nationen, um zu hören; und ihr Völkerschaften, merket auf! Es höre die Erde und ihre Fülle, der Erdkreis und alles, was ihm entsproßt!

2Denn der Zorn Jehovas ergeht wider alle Nationen, und sein Grimm wider all ihr Heer. Er hat sie der Vertilgung geweiht, zur Schlachtung hingegeben.

3Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen, und der Gestank ihrer Leichname steigt auf, und die Berge zerfließen von ihrem Blute.

4Und alles Heer der Himmel zerschmilzt; und die Himmel werden zusammengerollt wie ein Buch; und all ihr Heer fällt herab, wie das Blatt vom Weinstock abfällt und wie das Verwelkte vom Feigenbaum.

5Denn trunken ist im Himmel mein Schwert; siehe, auf Edom fährt es herab und auf das Volk meines Bannes zum Gericht.

6Das Schwert Jehovas ist voll Blut, es ist getränkt von Fett, vom Blute der Fettschafe und Böcke, vom Nierenfett der Widder; denn Jehova hat ein Schlachtopfer in Bozra und eine große Schlachtung im Lande Edom.

7Und Büffel stürzen mit ihnen hin, und Farren samt Stieren; und ihr Land wird trunken von Blut, und ihr Staub von Fett getränkt.

8Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für die Rechtssache Zions. -

9Und Edoms Bäche verwandeln sich in Pech, und sein Staub in Schwefel; und sein Land wird zu brennendem Peche.

10Tag und Nacht erlischt es nicht, ewiglich steigt sein Rauch empor. Von Geschlecht zu Geschlecht liegt es verödet, für immer und ewig zieht niemand hindurch.

11Und Pelikan und Igel nehmen es in Besitz, und Eule und Rabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Meßschnur der Öde und das Senkblei der Leere.

12Seine Edlen-keine sind da, welche das Königtum ausrufen; und alle seine Fürsten sind zu nichts geworden.

13Und in seinen Palästen schießen Dornen auf, Nesseln und Disteln in seinen Burgen; und es wird zur Wohnstätte der Schakale, zur Wohnung der Strauße.

14Und Wüstentiere treffen mit wilden Hunden zusammen, und Böcke begegnen einander; ja, dort rastet die Lilith und findet einen Ruheplatz für sich.

15Dorthin nistet die Pfeilschlange und legt Eier und brütet sie aus in ihrem Schatten; ja, daselbst versammeln sich die Geier, einer zum anderen. -

16Forschet nach im Buche Jehovas und leset! Es fehlt nicht eines von diesen, keines vermißt das andere. Denn mein Mund, er hat es geboten; und sein Geist, er hat sie zusammengebracht;

17und er selbst hat ihnen das Los geworfen, und seine Hand hat es ihnen zugeteilt mit der Meßschnur. Ewiglich werden sie es besitzen, von Geschlecht zu Geschlecht darin wohnen.

Jesaja 34

1Kommt herzu, ihr Heiden, und horet, ihr Volker, merket auf; die Erde hore zu, und was drinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewachse!

2Denn der HERR ist zornig uber alle Heiden und grimmig uber all ihr Heer; er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.

3Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge mit ihrem Blut flielien.

4Und wird alles Heer: des Himmels verfaulen, und der Himmel wird eingewickelt werden wie ein Brief, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelket am Weinstock und wie ein dürr Blatt am Feigenbaum.

5Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und uber das verbannte Volk zur Strafe.

6Des HERRN Schwert ist voll Bluts und dick von Fettem, vom Blut der Lammer und Bocke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der HERR halt ein Schlachten zu Bozra und ein grofies Würgen im Lande Edom.

7Da werden die Einhorner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemasteten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut, und ihre Erde dick werden von Fettem.

8Denn es ist der Tag der Rache des HERRN und das Jahr der Vergeltung, zu rachen Zion.

9Da werden ihre Bache zu Pech werden und ihre Erde zu Schwefel; ja, ihr Land wird zu brennendem Pech werden,

10das weder Tag noch Nacht verloschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihr aufgehen, und wird fur und fur wuste sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit,

11sondern Rohrdommeln und Igel werden's inne haben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn erwird eine Melischnur daruber ziehen, daß sie wuste werde, und ein Richtblei, daß sie ode sei,

12daß ihre Herren heilien müssen Herren ohne Land und alle ihre Fursten ein Ende haben.

13Und werden Dornen wachsen in ihren Palasten, Nesseln und Disteln in ihren Schlossern; und wird eine Behausung sein der Drachen und Weide fur die Strauften.

14Da werden untereinander laufen Marder und Geier, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.

15Der Igel wird auch daselbst nisten und legen, bruten und aushecken unter ihrem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.

16Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! Es wird nicht an einem derselbigen fehlen; man vermifit auch nicht dieses noch des. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringet.

17Er gibt das Los uber sie, und seine Hand teilt das Mali aus unter sie, daß sie darinnen erben ewiglich und darinnen bleiben fur und fur.

Jesaja 34:1
GerBoLut

Kommt herzu, ihr Heiden, und horet, ihr Volker, merket auf; die Erde hore zu, und was drinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewachse!

GerElb1871

Tretet herzu, ihr Nationen, um zu hören; und ihr Völkerschaften, merket auf! Es höre die Erde und ihre Fülle, der Erdkreis und alles, was ihm entsproßt!

2
GerBoLut

Denn der HERR ist zornig uber alle Heiden und grimmig uber all ihr Heer; er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.

GerElb1871

Denn der Zorn Jehovas ergeht wider alle Nationen, und sein Grimm wider all ihr Heer. Er hat sie der Vertilgung geweiht, zur Schlachtung hingegeben.

3
GerBoLut

Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge mit ihrem Blut flielien.

GerElb1871

Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen, und der Gestank ihrer Leichname steigt auf, und die Berge zerfließen von ihrem Blute.

4
GerBoLut

Und wird alles Heer: des Himmels verfaulen, und der Himmel wird eingewickelt werden wie ein Brief, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelket am Weinstock und wie ein dürr Blatt am Feigenbaum.

GerElb1871

Und alles Heer der Himmel zerschmilzt; und die Himmel werden zusammengerollt wie ein Buch; und all ihr Heer fällt herab, wie das Blatt vom Weinstock abfällt und wie das Verwelkte vom Feigenbaum.

5
GerBoLut

Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und uber das verbannte Volk zur Strafe.

GerElb1871

Denn trunken ist im Himmel mein Schwert; siehe, auf Edom fährt es herab und auf das Volk meines Bannes zum Gericht.

6
GerBoLut

Des HERRN Schwert ist voll Bluts und dick von Fettem, vom Blut der Lammer und Bocke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der HERR halt ein Schlachten zu Bozra und ein grofies Würgen im Lande Edom.

GerElb1871

Das Schwert Jehovas ist voll Blut, es ist getränkt von Fett, vom Blute der Fettschafe und Böcke, vom Nierenfett der Widder; denn Jehova hat ein Schlachtopfer in Bozra und eine große Schlachtung im Lande Edom.

7
GerBoLut

Da werden die Einhorner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemasteten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut, und ihre Erde dick werden von Fettem.

GerElb1871

Und Büffel stürzen mit ihnen hin, und Farren samt Stieren; und ihr Land wird trunken von Blut, und ihr Staub von Fett getränkt.

8
GerBoLut

Denn es ist der Tag der Rache des HERRN und das Jahr der Vergeltung, zu rachen Zion.

GerElb1871

Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für die Rechtssache Zions. -

9
GerBoLut

Da werden ihre Bache zu Pech werden und ihre Erde zu Schwefel; ja, ihr Land wird zu brennendem Pech werden,

GerElb1871

Und Edoms Bäche verwandeln sich in Pech, und sein Staub in Schwefel; und sein Land wird zu brennendem Peche.

10
GerBoLut

das weder Tag noch Nacht verloschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihr aufgehen, und wird fur und fur wuste sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit,

GerElb1871

Tag und Nacht erlischt es nicht, ewiglich steigt sein Rauch empor. Von Geschlecht zu Geschlecht liegt es verödet, für immer und ewig zieht niemand hindurch.

11
GerBoLut

sondern Rohrdommeln und Igel werden's inne haben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn erwird eine Melischnur daruber ziehen, daß sie wuste werde, und ein Richtblei, daß sie ode sei,

GerElb1871

Und Pelikan und Igel nehmen es in Besitz, und Eule und Rabe wohnen darin. Und er zieht darüber die Meßschnur der Öde und das Senkblei der Leere.

12
GerBoLut

daß ihre Herren heilien müssen Herren ohne Land und alle ihre Fursten ein Ende haben.

GerElb1871

Seine Edlen-keine sind da, welche das Königtum ausrufen; und alle seine Fürsten sind zu nichts geworden.

13
GerBoLut

Und werden Dornen wachsen in ihren Palasten, Nesseln und Disteln in ihren Schlossern; und wird eine Behausung sein der Drachen und Weide fur die Strauften.

GerElb1871

Und in seinen Palästen schießen Dornen auf, Nesseln und Disteln in seinen Burgen; und es wird zur Wohnstätte der Schakale, zur Wohnung der Strauße.

14
GerBoLut

Da werden untereinander laufen Marder und Geier, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.

GerElb1871

Und Wüstentiere treffen mit wilden Hunden zusammen, und Böcke begegnen einander; ja, dort rastet die Lilith und findet einen Ruheplatz für sich.

15
GerBoLut

Der Igel wird auch daselbst nisten und legen, bruten und aushecken unter ihrem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.

GerElb1871

Dorthin nistet die Pfeilschlange und legt Eier und brütet sie aus in ihrem Schatten; ja, daselbst versammeln sich die Geier, einer zum anderen. -

16
GerBoLut

Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! Es wird nicht an einem derselbigen fehlen; man vermifit auch nicht dieses noch des. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringet.

GerElb1871

Forschet nach im Buche Jehovas und leset! Es fehlt nicht eines von diesen, keines vermißt das andere. Denn mein Mund, er hat es geboten; und sein Geist, er hat sie zusammengebracht;

17
GerBoLut

Er gibt das Los uber sie, und seine Hand teilt das Mali aus unter sie, daß sie darinnen erben ewiglich und darinnen bleiben fur und fur.

GerElb1871

und er selbst hat ihnen das Los geworfen, und seine Hand hat es ihnen zugeteilt mit der Meßschnur. Ewiglich werden sie es besitzen, von Geschlecht zu Geschlecht darin wohnen.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jesaja 34

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jesaja 34 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jesaja 34:16

GerBoLut

"Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! Es wird nicht an einem derselbigen fehlen; man vermifit auch nicht dieses noch des. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringet."

GerElb1871

"Forschet nach im Buche Jehovas und leset! Es fehlt nicht eines von diesen, keines vermißt das andere. Denn mein Mund, er hat es geboten; und sein Geist, er hat sie zusammengebracht;"

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