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Jesaja 29 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jesaja 29

1Wehe Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Ihr haltet Jahrzeiten und feiert Feste.

2Aber ich will den Ariel angsten, dad er traurig und jammerig sei, und soil mir ein rechter Ariel sein.

3Denn ich will dich belagern rings umher und will dich angsten mit Bollwerk und will Walle urn dich auffuhren lassen.

4Alsdann sollst du geniedriget werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, dad deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele.

5Und die Menge, die dich zerstreuen, werden so viel sein als ein dunner Staub und die Menge der Tyrannen wie eine webende Spreu; und das soil plotzlich bald geschehen.

6Denn du wirst vom HERRN Zebaoth heimgesucht werden mit Wetter und Erdbeben und grodem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.

7Aber wie ein Nachtgesicht im Traum, so soil sein die Menge aller Heiden, so wider Ariel streiten, samt all ihrem Heer und Bollwerk, und die ihn angsten.

8Denn gleichwie einem Hungrigen traumet, dad er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer, und wie einem Durstigen traumet, dad er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also sollen sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten.

9Erstarret und werdet besturzt, verblendet euch und werdet trunken, doch nicht vom Wein; taumelt, doch nicht von starkem Getranke.

10Denn der HERR hat euch einen Geist des harten Schlafs eingeschenkt und eure Augen zugetan; eure Propheten und Fursten samt den Sehern hat er geblendet,

11dad euch aller (Propheten) Gesichte sein werden wie die Worte eines versiegelten Buchs, welches, so man's gabe einem, der lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt,

12Oder gleich als wenn man's gabe dem, der nicht lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht lesen.

13Und der HERR spricht: Darum dad dies Volk zu mir nahet mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehret, aber ihr Herz feme von mir ist, und mich furchten nach Menschengebot, die sie lehren,

14so will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dad die Weisheit seiner Weisen untergehe und der Verstand seiner Klugen verblendet werde.

15Wehe, die verborgen sein wollen vordem HERRN, ihr Vornehmen zu verhehlen, und ihr Tun, im Finstern halten und sprechen: Wersiehet uns? und wer kennet uns?

16Wie seid ihr so verkehrt! Gleich als wenn des Topfers Ton gedachte und ein Werk sprache von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht, und ein Gemachte sprache von seinem Topfer: Er kennet mich nicht.

17Wohlan, es ist noch urn ein klein wenig zu tun, so soil Libanon ein Feld werden, und das Feld soil ein Wald gerechnet werden.

18Denn zurselbigen Zeit werden die Tauben hdren die Worte des Buchs, und die Augen der Blinden werden aus dem Dunkel und Finsternis sehen,

19und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Armen unterden Menschen werden frohlich sein in dem Heiligen Israels,

20wenn die Tyrannen ein Ende haben, und mit den Spottern aus sein wird, und vertilget sein werden alle die, so wachen, Muhe anzurichten,

21welche die Leute sundigen machen durchs Predigen und stellen dem nach, der sie straft im Tor, weichen durch Lugen vom Gerechten.

22Darum spricht der HERR, der Abraham erloset hat, zum Hause Jakob also: Jakob soil nicht mehr zuschanden werden, und sein Antlitz soil sich nicht mehrschamen.

23Denn wenn sie sehen werden ihre Kinder, die Werke meiner Hande unter ihnen, werden sie meinen Namen heiligen und werden den Heiligen in Jakob heiligen und den Gott Israels furchten.

24Denn die, so irrigen Geist haben, werden Verstand annehmen, und die Schwatzer werden sich lehren lassen.

Jesaja 29

1Wehe Ariel, Ariel, Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr zu Jahr, laßt die Feste kreisen!

2Und ich werde Ariel bedrängen, und es wird Seufzen und Stöhnen geben. Und sie wird mir sein wie ein Ariel.

3Und ich werde dich im Kreise umlagern, und dich mit Heeresaufstellung einschließen, und Belagerungswerke wider dich aufrichten.

4Und erniedrigt wirst du aus der Erde reden, und deine Sprache wird dumpf aus dem Staube ertönen; und deine Stimme wird wie die eines Geistes aus der Erde hervorkommen, und deine Sprache wird aus dem Staube flüstern. -

5Aber wie feiner Staub wird die Menge deiner Feinde sein, und wie dahinfahrende Spreu die Menge der Gewaltigen; und in einem Augenblick, plötzlich, wird es geschehen.

6Von seiten Jehovas der Heerscharen wird sie heimgesucht werden mit Donner und mit Erdbeben und großem Getöse, -Sturmwind und Gewitter und eine Flamme verzehrenden Feuers.

7Und wie ein nächtliches Traumgesicht wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider Ariel, und alle, welche sie und ihre Festung bestürmen und sie bedrängen.

8Und es wird geschehen, gleichwie der Hungrige träumt, und siehe, er ißt-und er wacht auf, und seine Seele ist leer; und gleichwie der Durstige träumt, und siehe, er trinkt-und er wacht auf, und siehe, er ist matt und seine Seele lechzt: also wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider den Berg Zion.

9Stutzet und staunet! verblendet euch und erblindet! Sie sind trunken, doch nicht von Wein; sie schwanken, doch nicht von starkem Getränk.

10Denn Jehova hat einen Geist tiefen Schlafes über euch ausgegossen und hat eure Augen verschlossen; die Propheten und eure Häupter, die Seher, hat er verhüllt.

11Und jedes Gesicht ist euch geworden wie die Worte einer versiegelten Schrift, die man einem gibt, der lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! er aber sagt: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt;

12und man gibt die Schrift einem, der nicht lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! er aber sagt: Ich kann nicht lesen.

13Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist:

14Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.

15Wehe denen, welche ihre Pläne tief verbergen vor Jehova, und deren Werke im Finstern geschehen, und die da sprechen: Wer sieht uns, und wer kennt uns?

16O über eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer dem Tone gleichgeachtet werden? daß das Werk von seinem Meister spreche: Er hat mich nicht gemacht! und das Gebilde von seinem Bildner spreche: Er versteht es nicht!

17Ist es nicht noch um ein gar Kleines, daß der Libanon sich in ein Fruchtgefilde verwandeln und das Fruchtgefilde dem Walde gleichgeachtet werden wird?

18Und an jenem Tage werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen.

19Und die Sanftmütigen werden ihre Freude in Jehova mehren, und die Armen unter den Menschen werden frohlocken in dem Heiligen Israels.

20Denn der Gewalttätige hat ein Ende, und der Spötter verschwindet; und ausgerottet werden alle, die auf Unheil bedacht sind,

21die einen Menschen schuldig erklären um eines Wortes willen und dem Schlingen legen, welcher im Tore Recht spricht, und um nichts den Gerechten aus seinem Recht verdrängen.

22Darum, so spricht Jehova, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Nunmehr wird Jakob nicht beschämt werden, und nunmehr wird sein Angesicht nicht erblassen.

23Denn wenn er, wenn seine Kinder das Werk meiner Hände in seiner Mitte sehen werden, so werden sie meinen Namen heiligen; und sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und vor dem Gott Israels beben.

24Und die verirrten Geistes sind, werden Verständnis erlangen, und Murrende werden Lehre annehmen.

Jesaja 29

1Wehe Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Ihr haltet Jahrzeiten und feiert Feste.

2Aber ich will den Ariel angsten, dad er traurig und jammerig sei, und soil mir ein rechter Ariel sein.

3Denn ich will dich belagern rings umher und will dich angsten mit Bollwerk und will Walle urn dich auffuhren lassen.

4Alsdann sollst du geniedriget werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, dad deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele.

5Und die Menge, die dich zerstreuen, werden so viel sein als ein dunner Staub und die Menge der Tyrannen wie eine webende Spreu; und das soil plotzlich bald geschehen.

6Denn du wirst vom HERRN Zebaoth heimgesucht werden mit Wetter und Erdbeben und grodem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.

7Aber wie ein Nachtgesicht im Traum, so soil sein die Menge aller Heiden, so wider Ariel streiten, samt all ihrem Heer und Bollwerk, und die ihn angsten.

8Denn gleichwie einem Hungrigen traumet, dad er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer, und wie einem Durstigen traumet, dad er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also sollen sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten.

9Erstarret und werdet besturzt, verblendet euch und werdet trunken, doch nicht vom Wein; taumelt, doch nicht von starkem Getranke.

10Denn der HERR hat euch einen Geist des harten Schlafs eingeschenkt und eure Augen zugetan; eure Propheten und Fursten samt den Sehern hat er geblendet,

11dad euch aller (Propheten) Gesichte sein werden wie die Worte eines versiegelten Buchs, welches, so man's gabe einem, der lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt,

12Oder gleich als wenn man's gabe dem, der nicht lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht lesen.

13Und der HERR spricht: Darum dad dies Volk zu mir nahet mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehret, aber ihr Herz feme von mir ist, und mich furchten nach Menschengebot, die sie lehren,

14so will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dad die Weisheit seiner Weisen untergehe und der Verstand seiner Klugen verblendet werde.

15Wehe, die verborgen sein wollen vordem HERRN, ihr Vornehmen zu verhehlen, und ihr Tun, im Finstern halten und sprechen: Wersiehet uns? und wer kennet uns?

16Wie seid ihr so verkehrt! Gleich als wenn des Topfers Ton gedachte und ein Werk sprache von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht, und ein Gemachte sprache von seinem Topfer: Er kennet mich nicht.

17Wohlan, es ist noch urn ein klein wenig zu tun, so soil Libanon ein Feld werden, und das Feld soil ein Wald gerechnet werden.

18Denn zurselbigen Zeit werden die Tauben hdren die Worte des Buchs, und die Augen der Blinden werden aus dem Dunkel und Finsternis sehen,

19und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Armen unterden Menschen werden frohlich sein in dem Heiligen Israels,

20wenn die Tyrannen ein Ende haben, und mit den Spottern aus sein wird, und vertilget sein werden alle die, so wachen, Muhe anzurichten,

21welche die Leute sundigen machen durchs Predigen und stellen dem nach, der sie straft im Tor, weichen durch Lugen vom Gerechten.

22Darum spricht der HERR, der Abraham erloset hat, zum Hause Jakob also: Jakob soil nicht mehr zuschanden werden, und sein Antlitz soil sich nicht mehrschamen.

23Denn wenn sie sehen werden ihre Kinder, die Werke meiner Hande unter ihnen, werden sie meinen Namen heiligen und werden den Heiligen in Jakob heiligen und den Gott Israels furchten.

24Denn die, so irrigen Geist haben, werden Verstand annehmen, und die Schwatzer werden sich lehren lassen.

Jesaja 29:1
GerBoLut

Wehe Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Ihr haltet Jahrzeiten und feiert Feste.

GerElb1871

Wehe Ariel, Ariel, Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr zu Jahr, laßt die Feste kreisen!

2
GerBoLut

Aber ich will den Ariel angsten, dad er traurig und jammerig sei, und soil mir ein rechter Ariel sein.

GerElb1871

Und ich werde Ariel bedrängen, und es wird Seufzen und Stöhnen geben. Und sie wird mir sein wie ein Ariel.

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GerBoLut

Denn ich will dich belagern rings umher und will dich angsten mit Bollwerk und will Walle urn dich auffuhren lassen.

GerElb1871

Und ich werde dich im Kreise umlagern, und dich mit Heeresaufstellung einschließen, und Belagerungswerke wider dich aufrichten.

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GerBoLut

Alsdann sollst du geniedriget werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, dad deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele.

GerElb1871

Und erniedrigt wirst du aus der Erde reden, und deine Sprache wird dumpf aus dem Staube ertönen; und deine Stimme wird wie die eines Geistes aus der Erde hervorkommen, und deine Sprache wird aus dem Staube flüstern. -

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GerBoLut

Und die Menge, die dich zerstreuen, werden so viel sein als ein dunner Staub und die Menge der Tyrannen wie eine webende Spreu; und das soil plotzlich bald geschehen.

GerElb1871

Aber wie feiner Staub wird die Menge deiner Feinde sein, und wie dahinfahrende Spreu die Menge der Gewaltigen; und in einem Augenblick, plötzlich, wird es geschehen.

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GerBoLut

Denn du wirst vom HERRN Zebaoth heimgesucht werden mit Wetter und Erdbeben und grodem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.

GerElb1871

Von seiten Jehovas der Heerscharen wird sie heimgesucht werden mit Donner und mit Erdbeben und großem Getöse, -Sturmwind und Gewitter und eine Flamme verzehrenden Feuers.

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GerBoLut

Aber wie ein Nachtgesicht im Traum, so soil sein die Menge aller Heiden, so wider Ariel streiten, samt all ihrem Heer und Bollwerk, und die ihn angsten.

GerElb1871

Und wie ein nächtliches Traumgesicht wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider Ariel, und alle, welche sie und ihre Festung bestürmen und sie bedrängen.

8
GerBoLut

Denn gleichwie einem Hungrigen traumet, dad er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer, und wie einem Durstigen traumet, dad er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also sollen sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten.

GerElb1871

Und es wird geschehen, gleichwie der Hungrige träumt, und siehe, er ißt-und er wacht auf, und seine Seele ist leer; und gleichwie der Durstige träumt, und siehe, er trinkt-und er wacht auf, und siehe, er ist matt und seine Seele lechzt: also wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider den Berg Zion.

9
GerBoLut

Erstarret und werdet besturzt, verblendet euch und werdet trunken, doch nicht vom Wein; taumelt, doch nicht von starkem Getranke.

GerElb1871

Stutzet und staunet! verblendet euch und erblindet! Sie sind trunken, doch nicht von Wein; sie schwanken, doch nicht von starkem Getränk.

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GerBoLut

Denn der HERR hat euch einen Geist des harten Schlafs eingeschenkt und eure Augen zugetan; eure Propheten und Fursten samt den Sehern hat er geblendet,

GerElb1871

Denn Jehova hat einen Geist tiefen Schlafes über euch ausgegossen und hat eure Augen verschlossen; die Propheten und eure Häupter, die Seher, hat er verhüllt.

11
GerBoLut

dad euch aller (Propheten) Gesichte sein werden wie die Worte eines versiegelten Buchs, welches, so man's gabe einem, der lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt,

GerElb1871

Und jedes Gesicht ist euch geworden wie die Worte einer versiegelten Schrift, die man einem gibt, der lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! er aber sagt: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt;

12
GerBoLut

Oder gleich als wenn man's gabe dem, der nicht lesen kann, und sprache: Lieber, lies das! und er sprache: Ich kann nicht lesen.

GerElb1871

und man gibt die Schrift einem, der nicht lesen kann, indem man sagt: Lies doch dieses! er aber sagt: Ich kann nicht lesen.

13
GerBoLut

Und der HERR spricht: Darum dad dies Volk zu mir nahet mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehret, aber ihr Herz feme von mir ist, und mich furchten nach Menschengebot, die sie lehren,

GerElb1871

Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist:

14
GerBoLut

so will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dad die Weisheit seiner Weisen untergehe und der Verstand seiner Klugen verblendet werde.

GerElb1871

Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.

15
GerBoLut

Wehe, die verborgen sein wollen vordem HERRN, ihr Vornehmen zu verhehlen, und ihr Tun, im Finstern halten und sprechen: Wersiehet uns? und wer kennet uns?

GerElb1871

Wehe denen, welche ihre Pläne tief verbergen vor Jehova, und deren Werke im Finstern geschehen, und die da sprechen: Wer sieht uns, und wer kennt uns?

16
GerBoLut

Wie seid ihr so verkehrt! Gleich als wenn des Topfers Ton gedachte und ein Werk sprache von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht, und ein Gemachte sprache von seinem Topfer: Er kennet mich nicht.

GerElb1871

O über eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer dem Tone gleichgeachtet werden? daß das Werk von seinem Meister spreche: Er hat mich nicht gemacht! und das Gebilde von seinem Bildner spreche: Er versteht es nicht!

17
GerBoLut

Wohlan, es ist noch urn ein klein wenig zu tun, so soil Libanon ein Feld werden, und das Feld soil ein Wald gerechnet werden.

GerElb1871

Ist es nicht noch um ein gar Kleines, daß der Libanon sich in ein Fruchtgefilde verwandeln und das Fruchtgefilde dem Walde gleichgeachtet werden wird?

18
GerBoLut

Denn zurselbigen Zeit werden die Tauben hdren die Worte des Buchs, und die Augen der Blinden werden aus dem Dunkel und Finsternis sehen,

GerElb1871

Und an jenem Tage werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen.

19
GerBoLut

und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Armen unterden Menschen werden frohlich sein in dem Heiligen Israels,

GerElb1871

Und die Sanftmütigen werden ihre Freude in Jehova mehren, und die Armen unter den Menschen werden frohlocken in dem Heiligen Israels.

20
GerBoLut

wenn die Tyrannen ein Ende haben, und mit den Spottern aus sein wird, und vertilget sein werden alle die, so wachen, Muhe anzurichten,

GerElb1871

Denn der Gewalttätige hat ein Ende, und der Spötter verschwindet; und ausgerottet werden alle, die auf Unheil bedacht sind,

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GerBoLut

welche die Leute sundigen machen durchs Predigen und stellen dem nach, der sie straft im Tor, weichen durch Lugen vom Gerechten.

GerElb1871

die einen Menschen schuldig erklären um eines Wortes willen und dem Schlingen legen, welcher im Tore Recht spricht, und um nichts den Gerechten aus seinem Recht verdrängen.

22
GerBoLut

Darum spricht der HERR, der Abraham erloset hat, zum Hause Jakob also: Jakob soil nicht mehr zuschanden werden, und sein Antlitz soil sich nicht mehrschamen.

GerElb1871

Darum, so spricht Jehova, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Nunmehr wird Jakob nicht beschämt werden, und nunmehr wird sein Angesicht nicht erblassen.

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GerBoLut

Denn wenn sie sehen werden ihre Kinder, die Werke meiner Hande unter ihnen, werden sie meinen Namen heiligen und werden den Heiligen in Jakob heiligen und den Gott Israels furchten.

GerElb1871

Denn wenn er, wenn seine Kinder das Werk meiner Hände in seiner Mitte sehen werden, so werden sie meinen Namen heiligen; und sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und vor dem Gott Israels beben.

24
GerBoLut

Denn die, so irrigen Geist haben, werden Verstand annehmen, und die Schwatzer werden sich lehren lassen.

GerElb1871

Und die verirrten Geistes sind, werden Verständnis erlangen, und Murrende werden Lehre annehmen.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jesaja 29

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jesaja 29 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jesaja 29:16

GerBoLut

"Wie seid ihr so verkehrt! Gleich als wenn des Topfers Ton gedachte und ein Werk sprache von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht, und ein Gemachte sprache von seinem Topfer: Er kennet mich nicht."

GerElb1871

"O über eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer dem Tone gleichgeachtet werden? daß das Werk von seinem Meister spreche: Er hat mich nicht gemacht! und das Gebilde von seinem Bildner spreche: Er versteht es nicht!"

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