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Jeremia 38 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jeremia 38

1Es horeten aber Saphatja, der Sohn Mathans, und Gedalja, der Sohn Pashurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Pashur, der Sohn Malchias, die Rede, so Jeremia zu allem Volk redete und sprach:

2So spricht der HERR: Wer in dieser Stadt bleibet, der wird durch Schwert, Hunger und Pestilenz sterben müssen; wer aber hinausgehet zu den Chaldaern, der soil lebend bleiben und wird sein Leben wie eine Beute davonbringen.

3Denn also spricht der HERR: Diese Stadt soil ubergeben werden dem Heer des Konigs zu Babel, und sollen sie gewinnen.

4Da sprachen die Fursten zum Konige: Lali doch diesen Mann toten; denn mit der Weise wendet er die Kriegsleute ab, so noch übrig sind in dieser Stadt, desgleichen das ganze Volk auch, weil er solche Worte zu ihnen sagt. Denn der Mann sucht nicht, was zum Frieden diesem Volk, sondern was zum Ungluck dienet.

5Der Konig Zedekia sprach: Siehe, er ist in euren Handen; denn der Konig kann nichts wider euch.

6Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malchias, des Sohns Hamelechs, die am Vorhofe des Gefangnisses war, und liefien ihn an Seilen hinab in die Grube, da nicht Wasser, sondern Schlamm war. Und Jeremia sank in den Schlamm.

7Als aber Ebed-Melech, der Mohr, ein Kammerer in des Konigs Hause, horete, daß man Jeremia hatte in die Grube geworfen, und der Konig eben saß im Tor Benjamin,

8da ging Ebed-Melech aus des Konigs Hause und redete mit dem Konige und sprach:

9Mein HERR Konig, die Manner handeln ubel mit dem Propheten Jeremia, daß sie ihn haben in die Grube geworfen, da er muli Hungers sterben; denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

10Da befahl der Konig Ebed-Melech, dem Mohren, und sprach: Nimm dreilüg Manner mit dir von diesen und zeuch den Propheten Jeremia aus der Grube, ehe denn er sterbe.

11Und Ebed-Melech nahm die Manner mit sich und ging in des Konigs Haus unter die Schatzkammer und nahm daselbst zerrissene und vertragene alte Lumpen und lieft sie an einem Seil hinab zu Jeremia in die Grube.

12Und Ebed-Melech, der Mohr, sprach zu Jeremia: Lege diese zerrissenen und vertragenen alten Lumpen unterdeine Achseln urn das Seil. Und Jeremia tat also.

13Und siezogen Jeremia herauf aus der Grube an den Stricken. Und blieb also Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

14Und der Konig Zedekia sandte hin und lieli den Propheten Jeremia zu sich holen unter den dritten Eingang am Hause des HERRN. Und der Konig sprach zu Jeremia: Ich will dich etwas fragen; Lieber, verhalte mir nichts!

15Jeremia sprach zu Zedekia: Sage ich dir etwas, so totest du mich doch; gebe ich dir aber einen Rat, so gehorchest du mir nicht.

16Da schwur der Konig Zedekia dem Jeremia heimlich und sprach: So wahr der HERR lebt, der uns diese Seele gemacht hat, so will ich dich nicht toten noch den Mannern in die Hande geben, die dir nach deinem Leben stehen.

17Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der Gott Israels: Wirst du hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so sollst du leben bleiben, und diese Stadt soil nicht verbrannt werden, sondern du und dein Haus sollen bei Leben bleiben.

18Wirst du aber nicht hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so wird diese Stadt den Chaldaern in die Hande gegeben, und werden sie mit Feuer verbrennen, und du wirst auch nicht ihren Handen entrinnen.

19Der Konig Zedekia sprach zu Jeremia: Ich besorge mich aber, daß ich den Juden, so zu den Chaldaern gefallen sind, mochte ubergeben werden, daß sie mein spotten.

20Jeremia sprach: Man wird dich nicht ubergeben. Lieber, gehorche doch der Stimme des HERRN, die ich dir sage, so wird dir's wohlgehen und du wirst lebend bleiben.

21Wirst du aber nicht hinausgehen, so ist dies das Wort, das mir der HERR gezeiget hat:

22Siehe, alle Weiber, die noch vorhanden sind in dem Hause des Konigs Judas, werden hinaus müssen zu den Fursten des Konigs zu Babel. Dieselbigen werden dann sagen: Ach, deine Troster haben dich uberredet und verfuhret und in Schlamm gefuhret und lassen dich nun stecken!

23Also werden dann alle deine Weiber und Kinder hinaus müssen zu den Chaldaern, und du selbst wirst ihren Handen nicht entgehen, sondern du wirst vom Konige zu Babel gegriffen, und diese Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.

24Und Zedekia sprach zu Jeremia: Siehe zu, daß niemand diese Rede erfahre, so wirst du nicht sterben.

25Und ob es die Fursten erfuhren, daß ich mit dir geredet habe, und kamen zu dir und sprachen: Sage an, was hast du mit dem Konige geredet, leugne es uns nicht, so wollen wir dich nicht toten; und was hat der Konig mit dir geredet?

26so sprich: Ich habe den Konig gebeten, daß er mich nicht wiederum liefte in Jonathans Haus fuhren; ich mochte daselbst sterben.

27Da kamen alle Fursten zu Jeremia und fragten ihn; und er sagte ihnen, wie ihm der Konig befohlen hatte. Da lieften sie von ihm, weil sie nichts erfahren konnten.

28Und Jeremia blieb im Vorhofe des Gefangnisses bis auf den Tag, da Jerusalem gewonnen ward.

Jeremia 38

1Und Schephatja, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschchurs, und Jukal, der Sohn Schelemjas, und Paschchur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, welche Jeremia zu allem Volke redete, indem er sprach:

2So spricht Jehova: Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, wird leben, und seine Seele wird ihm zur Beute sein, daß er lebe.

3So spricht Jehova: Diese Stadt wird gewißlich in die Hand des Heeres des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie einnehmen.

4Und die Fürsten sprachen zu dem König: Möge doch dieser Mann getötet werden! da er ja nur die Hände der Kriegsleute schlaff macht die in dieser Stadt übriggeblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes, indem er nach allen diesen Worten zu ihnen redet; denn dieser Mann sucht nicht den Frieden sondern das Unglück dieses Volkes.

5Und der König Zedekia sprach: Siehe, er ist in eurer Hand, denn der König vermag nichts neben euch.

6Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malkijas, des Königssohnes, welche im Gefängnishofe war, und sie ließen Jeremia mit Stricken hinab; und in der Grube war kein Wasser, sondern Schlamm, und Jeremia sank in den Schlamm.

7Und Ebedmelech, der Äthiopier, ein Eunuch, der im Hause des Königs war, hörte, daß sie Jeremia in die Grube getan hatten; der König aber saß im Tore Benjamin.

8Und Ebedmelech ging aus dem Hause des Königs hinaus und redete zum König und sprach:

9Mein Herr König, diese Männer haben übel gehandelt in allem, was sie dem Propheten Jeremia getan, den sie in die Grube geworfen haben; er muß ja da, wo er ist, vor Hunger sterben, denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

10Und der König gebot Ebedmelech, dem Äthiopier, und sprach: Nimm von hier dreißig Männer unter deine Hand und hole den Propheten Jeremia aus der Grube herauf, bevor er stirbt.

11Und Ebedmelech nahm die Männer unter seine Hand und ging in das Haus des Königs, unter die Schatzkammer, und er nahm von dort zerrissene Lappen und abgetragene Lumpen, und er ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Grube hinab.

12Und Ebedmelech, der Äthiopier, sprach zu Jeremia: Lege doch diese zerrissenen Lappen und abgetragenen Lumpen unter die Achseln deiner Arme, unter die Stricke. Und Jeremia tat also.

13Und sie zogen Jeremia an den Stricken empor und holten ihn aus der Grube herauf; und Jeremia blieb im Gefängnishof.

14Und der König Zedekia sandte hin und ließ den Propheten Jeremia zu sich holen in den dritten Eingang, der im Hause Jehovas war. Und der König sprach zu Jeremia: Ich will dich um ein Wort fragen, verhehle mir nichts.

15Und Jeremia sprach zu Zedekia: Wenn ich es dir kundtue, wirst du mich nicht sicherlich töten? und wenn ich dir einen Rat erteile, wirst du nicht auf mich hören.

16Da schwur der König Zedekia dem Jeremia insgeheim und sprach: So wahr Jehova lebt, der uns diese Seele gemacht hat, wenn ich dich töten, oder wenn ich dich in die Hand dieser Männer geben werde, die nach deinem Leben trachten!

17Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst so wird deine Seele am Leben bleiben, und diese Stadt wird nicht mit Feuer verbrannt werden; und du wirst am Leben bleiben, du und dein Haus.

18Wenn du aber nicht zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen.

19Und der König Zedekia sprach zu Jeremia: Ich fürchte mich vor den Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, daß man mich in ihre Hand liefere und sie mich mißhandeln.

20Und Jeremia sprach: Man wird dich nicht überliefern; höre doch auf die Stimme Jehovas nach dem, was ich zu dir rede, so wird es dir wohlgehen, und deine Seele wird leben.

21Wenn du dich aber weigerst hinauszugehen, so ist dies das Wort, welches Jehova mich hat sehen lassen:

22Siehe, alle Weiber, die im Hause des Königs von Juda übriggeblieben sind, werden hinausgeführt werden zu den Fürsten des Königs von Babel; und sie werden sprechen: "Deine Freunde haben dich betrogen und überwältigt; deine Füße sanken ein in den Sumpf: sie wichen zurück".

23Und alle deine Weiber und deine Söhne wird man zu den Chaldäern hinausführen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen, sondern wirst von der Hand des Königs von Babel ergriffen werden, und du wirst diese Stadt mit Feuer verbrennen -

24Und Zedekia sprach zu Jeremia: Niemand soll um diese Worte wissen, damit du nicht sterbest!

25Und wenn die Fürsten hören, daß ich mit dir geredet habe, und zu dir kommen und zu dir sprechen: Berichte uns doch, was du zu dem König geredet hast, verhehle es uns nicht, daß wir dich nicht töten; und was hat der König zu dir geredet?

26so sollst du ihnen sagen: Ich legte mein Flehen vor dem König nieder, daß er mich nicht in das Haus Jonathans zurückbrächte, um daselbst zu sterben. -

27Und alle Fürsten kamen zu Jeremia und fragten ihn; und er berichtete ihnen nach allen jenen Worten, welche der König geboten hatte. Und sie wandten sich schweigend von ihm ab, denn die Sache war nicht ruchbar geworden.

28Und Jeremia blieb im Gefängnishofe bis zu dem Tage, da Jerusalem eingenommen wurde.

Jeremia 38

1Es horeten aber Saphatja, der Sohn Mathans, und Gedalja, der Sohn Pashurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Pashur, der Sohn Malchias, die Rede, so Jeremia zu allem Volk redete und sprach:

2So spricht der HERR: Wer in dieser Stadt bleibet, der wird durch Schwert, Hunger und Pestilenz sterben müssen; wer aber hinausgehet zu den Chaldaern, der soil lebend bleiben und wird sein Leben wie eine Beute davonbringen.

3Denn also spricht der HERR: Diese Stadt soil ubergeben werden dem Heer des Konigs zu Babel, und sollen sie gewinnen.

4Da sprachen die Fursten zum Konige: Lali doch diesen Mann toten; denn mit der Weise wendet er die Kriegsleute ab, so noch übrig sind in dieser Stadt, desgleichen das ganze Volk auch, weil er solche Worte zu ihnen sagt. Denn der Mann sucht nicht, was zum Frieden diesem Volk, sondern was zum Ungluck dienet.

5Der Konig Zedekia sprach: Siehe, er ist in euren Handen; denn der Konig kann nichts wider euch.

6Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malchias, des Sohns Hamelechs, die am Vorhofe des Gefangnisses war, und liefien ihn an Seilen hinab in die Grube, da nicht Wasser, sondern Schlamm war. Und Jeremia sank in den Schlamm.

7Als aber Ebed-Melech, der Mohr, ein Kammerer in des Konigs Hause, horete, daß man Jeremia hatte in die Grube geworfen, und der Konig eben saß im Tor Benjamin,

8da ging Ebed-Melech aus des Konigs Hause und redete mit dem Konige und sprach:

9Mein HERR Konig, die Manner handeln ubel mit dem Propheten Jeremia, daß sie ihn haben in die Grube geworfen, da er muli Hungers sterben; denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

10Da befahl der Konig Ebed-Melech, dem Mohren, und sprach: Nimm dreilüg Manner mit dir von diesen und zeuch den Propheten Jeremia aus der Grube, ehe denn er sterbe.

11Und Ebed-Melech nahm die Manner mit sich und ging in des Konigs Haus unter die Schatzkammer und nahm daselbst zerrissene und vertragene alte Lumpen und lieft sie an einem Seil hinab zu Jeremia in die Grube.

12Und Ebed-Melech, der Mohr, sprach zu Jeremia: Lege diese zerrissenen und vertragenen alten Lumpen unterdeine Achseln urn das Seil. Und Jeremia tat also.

13Und siezogen Jeremia herauf aus der Grube an den Stricken. Und blieb also Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

14Und der Konig Zedekia sandte hin und lieli den Propheten Jeremia zu sich holen unter den dritten Eingang am Hause des HERRN. Und der Konig sprach zu Jeremia: Ich will dich etwas fragen; Lieber, verhalte mir nichts!

15Jeremia sprach zu Zedekia: Sage ich dir etwas, so totest du mich doch; gebe ich dir aber einen Rat, so gehorchest du mir nicht.

16Da schwur der Konig Zedekia dem Jeremia heimlich und sprach: So wahr der HERR lebt, der uns diese Seele gemacht hat, so will ich dich nicht toten noch den Mannern in die Hande geben, die dir nach deinem Leben stehen.

17Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der Gott Israels: Wirst du hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so sollst du leben bleiben, und diese Stadt soil nicht verbrannt werden, sondern du und dein Haus sollen bei Leben bleiben.

18Wirst du aber nicht hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so wird diese Stadt den Chaldaern in die Hande gegeben, und werden sie mit Feuer verbrennen, und du wirst auch nicht ihren Handen entrinnen.

19Der Konig Zedekia sprach zu Jeremia: Ich besorge mich aber, daß ich den Juden, so zu den Chaldaern gefallen sind, mochte ubergeben werden, daß sie mein spotten.

20Jeremia sprach: Man wird dich nicht ubergeben. Lieber, gehorche doch der Stimme des HERRN, die ich dir sage, so wird dir's wohlgehen und du wirst lebend bleiben.

21Wirst du aber nicht hinausgehen, so ist dies das Wort, das mir der HERR gezeiget hat:

22Siehe, alle Weiber, die noch vorhanden sind in dem Hause des Konigs Judas, werden hinaus müssen zu den Fursten des Konigs zu Babel. Dieselbigen werden dann sagen: Ach, deine Troster haben dich uberredet und verfuhret und in Schlamm gefuhret und lassen dich nun stecken!

23Also werden dann alle deine Weiber und Kinder hinaus müssen zu den Chaldaern, und du selbst wirst ihren Handen nicht entgehen, sondern du wirst vom Konige zu Babel gegriffen, und diese Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.

24Und Zedekia sprach zu Jeremia: Siehe zu, daß niemand diese Rede erfahre, so wirst du nicht sterben.

25Und ob es die Fursten erfuhren, daß ich mit dir geredet habe, und kamen zu dir und sprachen: Sage an, was hast du mit dem Konige geredet, leugne es uns nicht, so wollen wir dich nicht toten; und was hat der Konig mit dir geredet?

26so sprich: Ich habe den Konig gebeten, daß er mich nicht wiederum liefte in Jonathans Haus fuhren; ich mochte daselbst sterben.

27Da kamen alle Fursten zu Jeremia und fragten ihn; und er sagte ihnen, wie ihm der Konig befohlen hatte. Da lieften sie von ihm, weil sie nichts erfahren konnten.

28Und Jeremia blieb im Vorhofe des Gefangnisses bis auf den Tag, da Jerusalem gewonnen ward.

Jeremia 38:1
GerBoLut

Es horeten aber Saphatja, der Sohn Mathans, und Gedalja, der Sohn Pashurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Pashur, der Sohn Malchias, die Rede, so Jeremia zu allem Volk redete und sprach:

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Und Schephatja, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschchurs, und Jukal, der Sohn Schelemjas, und Paschchur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, welche Jeremia zu allem Volke redete, indem er sprach:

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So spricht der HERR: Wer in dieser Stadt bleibet, der wird durch Schwert, Hunger und Pestilenz sterben müssen; wer aber hinausgehet zu den Chaldaern, der soil lebend bleiben und wird sein Leben wie eine Beute davonbringen.

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So spricht Jehova: Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert, durch den Hunger und durch die Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, wird leben, und seine Seele wird ihm zur Beute sein, daß er lebe.

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Denn also spricht der HERR: Diese Stadt soil ubergeben werden dem Heer des Konigs zu Babel, und sollen sie gewinnen.

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So spricht Jehova: Diese Stadt wird gewißlich in die Hand des Heeres des Königs von Babel gegeben werden, und er wird sie einnehmen.

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Da sprachen die Fursten zum Konige: Lali doch diesen Mann toten; denn mit der Weise wendet er die Kriegsleute ab, so noch übrig sind in dieser Stadt, desgleichen das ganze Volk auch, weil er solche Worte zu ihnen sagt. Denn der Mann sucht nicht, was zum Frieden diesem Volk, sondern was zum Ungluck dienet.

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Und die Fürsten sprachen zu dem König: Möge doch dieser Mann getötet werden! da er ja nur die Hände der Kriegsleute schlaff macht die in dieser Stadt übriggeblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes, indem er nach allen diesen Worten zu ihnen redet; denn dieser Mann sucht nicht den Frieden sondern das Unglück dieses Volkes.

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Der Konig Zedekia sprach: Siehe, er ist in euren Handen; denn der Konig kann nichts wider euch.

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Und der König Zedekia sprach: Siehe, er ist in eurer Hand, denn der König vermag nichts neben euch.

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Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malchias, des Sohns Hamelechs, die am Vorhofe des Gefangnisses war, und liefien ihn an Seilen hinab in die Grube, da nicht Wasser, sondern Schlamm war. Und Jeremia sank in den Schlamm.

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Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Grube Malkijas, des Königssohnes, welche im Gefängnishofe war, und sie ließen Jeremia mit Stricken hinab; und in der Grube war kein Wasser, sondern Schlamm, und Jeremia sank in den Schlamm.

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Als aber Ebed-Melech, der Mohr, ein Kammerer in des Konigs Hause, horete, daß man Jeremia hatte in die Grube geworfen, und der Konig eben saß im Tor Benjamin,

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Und Ebedmelech, der Äthiopier, ein Eunuch, der im Hause des Königs war, hörte, daß sie Jeremia in die Grube getan hatten; der König aber saß im Tore Benjamin.

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da ging Ebed-Melech aus des Konigs Hause und redete mit dem Konige und sprach:

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Und Ebedmelech ging aus dem Hause des Königs hinaus und redete zum König und sprach:

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Mein HERR Konig, die Manner handeln ubel mit dem Propheten Jeremia, daß sie ihn haben in die Grube geworfen, da er muli Hungers sterben; denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

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Mein Herr König, diese Männer haben übel gehandelt in allem, was sie dem Propheten Jeremia getan, den sie in die Grube geworfen haben; er muß ja da, wo er ist, vor Hunger sterben, denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

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Da befahl der Konig Ebed-Melech, dem Mohren, und sprach: Nimm dreilüg Manner mit dir von diesen und zeuch den Propheten Jeremia aus der Grube, ehe denn er sterbe.

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Und der König gebot Ebedmelech, dem Äthiopier, und sprach: Nimm von hier dreißig Männer unter deine Hand und hole den Propheten Jeremia aus der Grube herauf, bevor er stirbt.

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Und Ebed-Melech nahm die Manner mit sich und ging in des Konigs Haus unter die Schatzkammer und nahm daselbst zerrissene und vertragene alte Lumpen und lieft sie an einem Seil hinab zu Jeremia in die Grube.

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Und Ebedmelech nahm die Männer unter seine Hand und ging in das Haus des Königs, unter die Schatzkammer, und er nahm von dort zerrissene Lappen und abgetragene Lumpen, und er ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Grube hinab.

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Und Ebed-Melech, der Mohr, sprach zu Jeremia: Lege diese zerrissenen und vertragenen alten Lumpen unterdeine Achseln urn das Seil. Und Jeremia tat also.

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Und Ebedmelech, der Äthiopier, sprach zu Jeremia: Lege doch diese zerrissenen Lappen und abgetragenen Lumpen unter die Achseln deiner Arme, unter die Stricke. Und Jeremia tat also.

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Und siezogen Jeremia herauf aus der Grube an den Stricken. Und blieb also Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

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Und sie zogen Jeremia an den Stricken empor und holten ihn aus der Grube herauf; und Jeremia blieb im Gefängnishof.

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Und der Konig Zedekia sandte hin und lieli den Propheten Jeremia zu sich holen unter den dritten Eingang am Hause des HERRN. Und der Konig sprach zu Jeremia: Ich will dich etwas fragen; Lieber, verhalte mir nichts!

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Und der König Zedekia sandte hin und ließ den Propheten Jeremia zu sich holen in den dritten Eingang, der im Hause Jehovas war. Und der König sprach zu Jeremia: Ich will dich um ein Wort fragen, verhehle mir nichts.

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Jeremia sprach zu Zedekia: Sage ich dir etwas, so totest du mich doch; gebe ich dir aber einen Rat, so gehorchest du mir nicht.

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Und Jeremia sprach zu Zedekia: Wenn ich es dir kundtue, wirst du mich nicht sicherlich töten? und wenn ich dir einen Rat erteile, wirst du nicht auf mich hören.

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Da schwur der Konig Zedekia dem Jeremia heimlich und sprach: So wahr der HERR lebt, der uns diese Seele gemacht hat, so will ich dich nicht toten noch den Mannern in die Hande geben, die dir nach deinem Leben stehen.

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Da schwur der König Zedekia dem Jeremia insgeheim und sprach: So wahr Jehova lebt, der uns diese Seele gemacht hat, wenn ich dich töten, oder wenn ich dich in die Hand dieser Männer geben werde, die nach deinem Leben trachten!

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Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der Gott Israels: Wirst du hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so sollst du leben bleiben, und diese Stadt soil nicht verbrannt werden, sondern du und dein Haus sollen bei Leben bleiben.

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Und Jeremia sprach zu Zedekia: So spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels: Wenn du zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst so wird deine Seele am Leben bleiben, und diese Stadt wird nicht mit Feuer verbrannt werden; und du wirst am Leben bleiben, du und dein Haus.

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Wirst du aber nicht hinausgehen zu den Fursten des Konigs zu Babel, so wird diese Stadt den Chaldaern in die Hande gegeben, und werden sie mit Feuer verbrennen, und du wirst auch nicht ihren Handen entrinnen.

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Wenn du aber nicht zu den Fürsten des Königs von Babel hinausgehst, so wird diese Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben werden, und sie werden sie mit Feuer verbrennen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen.

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Der Konig Zedekia sprach zu Jeremia: Ich besorge mich aber, daß ich den Juden, so zu den Chaldaern gefallen sind, mochte ubergeben werden, daß sie mein spotten.

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Und der König Zedekia sprach zu Jeremia: Ich fürchte mich vor den Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, daß man mich in ihre Hand liefere und sie mich mißhandeln.

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Jeremia sprach: Man wird dich nicht ubergeben. Lieber, gehorche doch der Stimme des HERRN, die ich dir sage, so wird dir's wohlgehen und du wirst lebend bleiben.

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Und Jeremia sprach: Man wird dich nicht überliefern; höre doch auf die Stimme Jehovas nach dem, was ich zu dir rede, so wird es dir wohlgehen, und deine Seele wird leben.

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Wirst du aber nicht hinausgehen, so ist dies das Wort, das mir der HERR gezeiget hat:

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Wenn du dich aber weigerst hinauszugehen, so ist dies das Wort, welches Jehova mich hat sehen lassen:

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Siehe, alle Weiber, die noch vorhanden sind in dem Hause des Konigs Judas, werden hinaus müssen zu den Fursten des Konigs zu Babel. Dieselbigen werden dann sagen: Ach, deine Troster haben dich uberredet und verfuhret und in Schlamm gefuhret und lassen dich nun stecken!

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Siehe, alle Weiber, die im Hause des Königs von Juda übriggeblieben sind, werden hinausgeführt werden zu den Fürsten des Königs von Babel; und sie werden sprechen: "Deine Freunde haben dich betrogen und überwältigt; deine Füße sanken ein in den Sumpf: sie wichen zurück".

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Also werden dann alle deine Weiber und Kinder hinaus müssen zu den Chaldaern, und du selbst wirst ihren Handen nicht entgehen, sondern du wirst vom Konige zu Babel gegriffen, und diese Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.

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Und alle deine Weiber und deine Söhne wird man zu den Chaldäern hinausführen; und du, du wirst ihrer Hand nicht entrinnen, sondern wirst von der Hand des Königs von Babel ergriffen werden, und du wirst diese Stadt mit Feuer verbrennen -

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Und Zedekia sprach zu Jeremia: Siehe zu, daß niemand diese Rede erfahre, so wirst du nicht sterben.

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Und Zedekia sprach zu Jeremia: Niemand soll um diese Worte wissen, damit du nicht sterbest!

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Und ob es die Fursten erfuhren, daß ich mit dir geredet habe, und kamen zu dir und sprachen: Sage an, was hast du mit dem Konige geredet, leugne es uns nicht, so wollen wir dich nicht toten; und was hat der Konig mit dir geredet?

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Und wenn die Fürsten hören, daß ich mit dir geredet habe, und zu dir kommen und zu dir sprechen: Berichte uns doch, was du zu dem König geredet hast, verhehle es uns nicht, daß wir dich nicht töten; und was hat der König zu dir geredet?

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so sprich: Ich habe den Konig gebeten, daß er mich nicht wiederum liefte in Jonathans Haus fuhren; ich mochte daselbst sterben.

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so sollst du ihnen sagen: Ich legte mein Flehen vor dem König nieder, daß er mich nicht in das Haus Jonathans zurückbrächte, um daselbst zu sterben. -

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Da kamen alle Fursten zu Jeremia und fragten ihn; und er sagte ihnen, wie ihm der Konig befohlen hatte. Da lieften sie von ihm, weil sie nichts erfahren konnten.

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Und alle Fürsten kamen zu Jeremia und fragten ihn; und er berichtete ihnen nach allen jenen Worten, welche der König geboten hatte. Und sie wandten sich schweigend von ihm ab, denn die Sache war nicht ruchbar geworden.

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Und Jeremia blieb im Vorhofe des Gefangnisses bis auf den Tag, da Jerusalem gewonnen ward.

GerElb1871

Und Jeremia blieb im Gefängnishofe bis zu dem Tage, da Jerusalem eingenommen wurde.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jeremia 38

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 38 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jeremia 38:16

GerBoLut

"Da schwur der Konig Zedekia dem Jeremia heimlich und sprach: So wahr der HERR lebt, der uns diese Seele gemacht hat, so will ich dich nicht toten noch den Mannern in die Hande geben, die dir nach deinem Leben stehen."

GerElb1871

"Da schwur der König Zedekia dem Jeremia insgeheim und sprach: So wahr Jehova lebt, der uns diese Seele gemacht hat, wenn ich dich töten, oder wenn ich dich in die Hand dieser Männer geben werde, die nach deinem Leben trachten!"

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Was ist die biblische Sicht der Liebe?
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Was ist Teleologie in der Theologie?
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Was ist fortgesetzte Schöpfung (Creatio Continua)?
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Was ist das Abendmahl / die Kommunion?
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