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Jeremia 37 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jeremia 37

1Und Zedekia, der Sohn Josias, ward Konig anstatt Jechanjas, des Sohns Jojakims; denn Nebukadnezar, der Konig zu Babel, machte ihn zum Konige im Lande Juda.

2Aber er und seine Knechte und das Volk im Lande gehorchten nicht des HERRN Worten, die er durch den Propheten Jeremia redete.

3Es sandte gleichwohl der Konig Zedekia Juchal, den Sohn Selemjas, und Zephanja, den Sohn Masejas, den Priester, zum Propheten Jeremia und lieli ihm sagen: Bitte den HERRN, unsern Gott, fur uns!

4Denn Jeremia ging nun unterdem Volkaus und ein, und legte ihn niemand ins Gefangnis.

5So war das Heer Pharaos aus Agypten gezogen, und die Chaldaer, so vor Jerusalem gelegen, da sie solch Gerucht gehort hatten, waren von Jerusalem abgezogen.

6Und des HERRN Wort geschah zum Propheten Jeremia und sprach:

7So spricht der HERR, der Gott Israels: So saget dem Konige Judas, dereuch zu mirgesandt hat, mich zu fragen: Siehe, das Heer Pharaos, das euch zu Hilfe ist ausgezogen, wird wiederum heim nach Agypten ziehen,

8und die Chaldaer werden wieder kommen und wider diese Stadt streiten und sie gewinnen und mit Feuerverbrennen.

9Darum spricht der HERR also: Betruget eure Seelen nicht, daß ihr denket, die Chaldaer werden von uns abziehen. Sie werden nicht abziehen.

10Und wenn ihr schon schluget das ganze Heer der Chaldaer, so wider euch streiten, und blieben ihrer etliche verwundet uber, so wurden sie doch ein jeglicher in seinem Gezelt sich aufmachen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

11Als nun der Chaldaer Heer von Jerusalem war abgezogen urn des Heers willen Pharaos,

12ging Jeremia aus Jerusalem und wollte ins Land Beniamin qehen, Acker zu bestellen unter dem Volk.

13Und da er unter das Tor Benjamin kam, da war einer bestellet zum Torhuter mit Namen Jeria, der Sohn Selemjas, des Sohns Hananjas; derselbige griff den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldaern fallen.

14Jeremia sprach: Das ist nicht wahr, ich will nicht zu den Chaldaern fallen. Aber Jeria wollte ihn nicht horen, sondern griff Jeremia und brachte ihn zu den Fursten.

15Und die Fursten wurden zornig uber Jeremia und liefien ihn schlagen und warfen ihn ins Gefangnis im Hause Jonathans, des Schreibers; denselbigen setzten sie zum Kerkermeister.

16Also ging Jeremia in die Grube und Kerker und lag lange Zeit daselbst.

17Und Zedekia, der Konig, sandte hin und lieli ihn holen und fragte ihn heimlich in seinem Hause und sprach: Istauch ein Wortvom HERRN vorhanden? Jeremia sprach: Ja, denn du wirst dem Konige zu Babel in die Hande gegeben werden.

18Und Jeremia sprach zum Konige Zedekia: Was habe ich wider dich, wider deine Knechte und wider dies Volk gesundiget, daß sie mich in den Kerker geworfen haben?

19Wo sind nun eure Propheten, die euch weissagten und sprachen: Der Konig zu Babel wird nicht uber euch noch uber dies Land kommen?

20Und nun, mein HERR Konig, hore mich und lali meine Bitte vor dir gelten und la(3> mich nicht wieder in Jonathans, des Schreibers, Haus bringen, daß ich nicht sterbe daselbst.

21Da befahl der Konig Zedekia, daß man Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses behalten sollte, und lieli ihm des Tages ein Laiblein Brot geben aus der Backergasse, bis daß alles Brot in der Stadt auf war. Also blieb Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

Jeremia 37

1Und Zedekia, der Sohn Josias, welchen Nebukadrezar, der König von Babel, zum König gemacht hatte im Lande Juda, regierte als König an der Stelle Konjas, des Sohnes Jojakims.

2Und weder er, noch seine Knechte, noch das Volk des Landes hörten auf die Worte Jehovas, welche er durch Jeremia, den Propheten, geredet hatte.

3Und der König Zedekia sandte Jehukal, den Sohn Schelemjas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu dem Propheten Jeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zu Jehova, unserem Gott!

4Und Jeremia ging ein und aus inmitten des Volkes, und man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis gesetzt.

5Und das Heer des Pharao war aus Ägypten ausgezogen; und die Chaldäer, welche Jerusalem belagerten, hatten die Kunde von ihnen vernommen und waren von Jerusalem abgezogen.

6Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia, dem Propheten, also:

7So spricht Jehova, der Gott Israels: Also sollt ihr dem König von Juda sagen, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, welches euch zu Hülfe ausgezogen ist, wird in sein Land Ägypten zurückkehren.

8Und die Chaldäer werden wiederkommen und gegen diese Stadt streiten, und sie werden sie einnehmen und mit Feuer verbrennen.

9So spricht Jehova: Täuschet euch nicht selbst, daß ihr sprechet: Die Chaldäer werden gewißlich von uns wegziehen; denn sie werden nicht wegziehen.

10Denn wenn ihr auch das ganze Heer der Chaldäer schlüget, die wider euch streiten, und es blieben unter ihnen nur einige durchbohrte Männer übrig, so würden diese ein jeder in seinem Zelte aufstehen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

11Und es geschah, als das Heer der Chaldäer von Jerusalem abgezogen war vor dem Heere des Pharao,

12da ging Jeremia aus Jerusalem hinaus, um in das Land Benjamin unter das Volk zu gehen, um seinen Anteil von dort zu holen.

13Und als er im Tore Benjamin war, wo ein Befehlshaber der Wache stand, namens Jerija, der Sohn Schelemjas, der Sohnes Hananjas, ergriff dieser Jeremia, den Propheten und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen.

14Und Jeremia sprach: Eine Lüge! ich will nicht zu den Chaldäern überlaufen. Aber er hörte nicht auf ihn, und Jerija nahm Jeremia fest und brachte ihn zu den Fürsten.

15Und die Fürsten gerieten in Zorn über Jeremia und schlugen ihn, und sie setzten ihn in Gewahrsam im Hause Jonathans, des Schreibers; denn dieses hatten sie zum Gefängnis gemacht.

16Als Jeremia in den Kerker und zwar in die Gewölbe, gekommen war, und Jeremia viele Tage dort gesessen hatte,

17da sandte der König Zedekia hin und ließ ihn holen. Und der König fragte ihn in seinem Hause insgeheim und sprach: Ist ein Wort da von seiten Jehovas? Und Jeremia sprach: Es ist eines da, nämlich: Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden.

18Und Jeremia sprach zu dem König Zedekia: Was habe ich an dir, oder an deinen Knechten, oder an diesem Volke gesündigt, daß ihr mich ins Gefängnis gesetzt habt?

19Wo sind denn eure Propheten, die euch geweissagt und gesagt haben: Der König von Babel wird nicht über euch noch über dieses Land kommen?

20Und nun höre doch, mein Herr König: Laß doch mein Flehen vor dich kommen und bringe mich nicht in das Haus Jonathans, des Schreibers, zurück, damit ich nicht daselbst sterbe.

21Da gebot der König Zedekia, und man versetzte Jeremia in den Gefängnishof; und man gab ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckerstraße, bis alles Brot in der Stadt aufgezehrt war. So blieb Jeremia im Gefängnishofe.

Jeremia 37

1Und Zedekia, der Sohn Josias, ward Konig anstatt Jechanjas, des Sohns Jojakims; denn Nebukadnezar, der Konig zu Babel, machte ihn zum Konige im Lande Juda.

2Aber er und seine Knechte und das Volk im Lande gehorchten nicht des HERRN Worten, die er durch den Propheten Jeremia redete.

3Es sandte gleichwohl der Konig Zedekia Juchal, den Sohn Selemjas, und Zephanja, den Sohn Masejas, den Priester, zum Propheten Jeremia und lieli ihm sagen: Bitte den HERRN, unsern Gott, fur uns!

4Denn Jeremia ging nun unterdem Volkaus und ein, und legte ihn niemand ins Gefangnis.

5So war das Heer Pharaos aus Agypten gezogen, und die Chaldaer, so vor Jerusalem gelegen, da sie solch Gerucht gehort hatten, waren von Jerusalem abgezogen.

6Und des HERRN Wort geschah zum Propheten Jeremia und sprach:

7So spricht der HERR, der Gott Israels: So saget dem Konige Judas, dereuch zu mirgesandt hat, mich zu fragen: Siehe, das Heer Pharaos, das euch zu Hilfe ist ausgezogen, wird wiederum heim nach Agypten ziehen,

8und die Chaldaer werden wieder kommen und wider diese Stadt streiten und sie gewinnen und mit Feuerverbrennen.

9Darum spricht der HERR also: Betruget eure Seelen nicht, daß ihr denket, die Chaldaer werden von uns abziehen. Sie werden nicht abziehen.

10Und wenn ihr schon schluget das ganze Heer der Chaldaer, so wider euch streiten, und blieben ihrer etliche verwundet uber, so wurden sie doch ein jeglicher in seinem Gezelt sich aufmachen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

11Als nun der Chaldaer Heer von Jerusalem war abgezogen urn des Heers willen Pharaos,

12ging Jeremia aus Jerusalem und wollte ins Land Beniamin qehen, Acker zu bestellen unter dem Volk.

13Und da er unter das Tor Benjamin kam, da war einer bestellet zum Torhuter mit Namen Jeria, der Sohn Selemjas, des Sohns Hananjas; derselbige griff den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldaern fallen.

14Jeremia sprach: Das ist nicht wahr, ich will nicht zu den Chaldaern fallen. Aber Jeria wollte ihn nicht horen, sondern griff Jeremia und brachte ihn zu den Fursten.

15Und die Fursten wurden zornig uber Jeremia und liefien ihn schlagen und warfen ihn ins Gefangnis im Hause Jonathans, des Schreibers; denselbigen setzten sie zum Kerkermeister.

16Also ging Jeremia in die Grube und Kerker und lag lange Zeit daselbst.

17Und Zedekia, der Konig, sandte hin und lieli ihn holen und fragte ihn heimlich in seinem Hause und sprach: Istauch ein Wortvom HERRN vorhanden? Jeremia sprach: Ja, denn du wirst dem Konige zu Babel in die Hande gegeben werden.

18Und Jeremia sprach zum Konige Zedekia: Was habe ich wider dich, wider deine Knechte und wider dies Volk gesundiget, daß sie mich in den Kerker geworfen haben?

19Wo sind nun eure Propheten, die euch weissagten und sprachen: Der Konig zu Babel wird nicht uber euch noch uber dies Land kommen?

20Und nun, mein HERR Konig, hore mich und lali meine Bitte vor dir gelten und la(3> mich nicht wieder in Jonathans, des Schreibers, Haus bringen, daß ich nicht sterbe daselbst.

21Da befahl der Konig Zedekia, daß man Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses behalten sollte, und lieli ihm des Tages ein Laiblein Brot geben aus der Backergasse, bis daß alles Brot in der Stadt auf war. Also blieb Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

Jeremia 37:1
GerBoLut

Und Zedekia, der Sohn Josias, ward Konig anstatt Jechanjas, des Sohns Jojakims; denn Nebukadnezar, der Konig zu Babel, machte ihn zum Konige im Lande Juda.

GerElb1871

Und Zedekia, der Sohn Josias, welchen Nebukadrezar, der König von Babel, zum König gemacht hatte im Lande Juda, regierte als König an der Stelle Konjas, des Sohnes Jojakims.

2
GerBoLut

Aber er und seine Knechte und das Volk im Lande gehorchten nicht des HERRN Worten, die er durch den Propheten Jeremia redete.

GerElb1871

Und weder er, noch seine Knechte, noch das Volk des Landes hörten auf die Worte Jehovas, welche er durch Jeremia, den Propheten, geredet hatte.

3
GerBoLut

Es sandte gleichwohl der Konig Zedekia Juchal, den Sohn Selemjas, und Zephanja, den Sohn Masejas, den Priester, zum Propheten Jeremia und lieli ihm sagen: Bitte den HERRN, unsern Gott, fur uns!

GerElb1871

Und der König Zedekia sandte Jehukal, den Sohn Schelemjas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu dem Propheten Jeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zu Jehova, unserem Gott!

4
GerBoLut

Denn Jeremia ging nun unterdem Volkaus und ein, und legte ihn niemand ins Gefangnis.

GerElb1871

Und Jeremia ging ein und aus inmitten des Volkes, und man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis gesetzt.

5
GerBoLut

So war das Heer Pharaos aus Agypten gezogen, und die Chaldaer, so vor Jerusalem gelegen, da sie solch Gerucht gehort hatten, waren von Jerusalem abgezogen.

GerElb1871

Und das Heer des Pharao war aus Ägypten ausgezogen; und die Chaldäer, welche Jerusalem belagerten, hatten die Kunde von ihnen vernommen und waren von Jerusalem abgezogen.

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GerBoLut

Und des HERRN Wort geschah zum Propheten Jeremia und sprach:

GerElb1871

Und das Wort Jehovas geschah zu Jeremia, dem Propheten, also:

7
GerBoLut

So spricht der HERR, der Gott Israels: So saget dem Konige Judas, dereuch zu mirgesandt hat, mich zu fragen: Siehe, das Heer Pharaos, das euch zu Hilfe ist ausgezogen, wird wiederum heim nach Agypten ziehen,

GerElb1871

So spricht Jehova, der Gott Israels: Also sollt ihr dem König von Juda sagen, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, welches euch zu Hülfe ausgezogen ist, wird in sein Land Ägypten zurückkehren.

8
GerBoLut

und die Chaldaer werden wieder kommen und wider diese Stadt streiten und sie gewinnen und mit Feuerverbrennen.

GerElb1871

Und die Chaldäer werden wiederkommen und gegen diese Stadt streiten, und sie werden sie einnehmen und mit Feuer verbrennen.

9
GerBoLut

Darum spricht der HERR also: Betruget eure Seelen nicht, daß ihr denket, die Chaldaer werden von uns abziehen. Sie werden nicht abziehen.

GerElb1871

So spricht Jehova: Täuschet euch nicht selbst, daß ihr sprechet: Die Chaldäer werden gewißlich von uns wegziehen; denn sie werden nicht wegziehen.

10
GerBoLut

Und wenn ihr schon schluget das ganze Heer der Chaldaer, so wider euch streiten, und blieben ihrer etliche verwundet uber, so wurden sie doch ein jeglicher in seinem Gezelt sich aufmachen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

GerElb1871

Denn wenn ihr auch das ganze Heer der Chaldäer schlüget, die wider euch streiten, und es blieben unter ihnen nur einige durchbohrte Männer übrig, so würden diese ein jeder in seinem Zelte aufstehen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

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GerBoLut

Als nun der Chaldaer Heer von Jerusalem war abgezogen urn des Heers willen Pharaos,

GerElb1871

Und es geschah, als das Heer der Chaldäer von Jerusalem abgezogen war vor dem Heere des Pharao,

12
GerBoLut

ging Jeremia aus Jerusalem und wollte ins Land Beniamin qehen, Acker zu bestellen unter dem Volk.

GerElb1871

da ging Jeremia aus Jerusalem hinaus, um in das Land Benjamin unter das Volk zu gehen, um seinen Anteil von dort zu holen.

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GerBoLut

Und da er unter das Tor Benjamin kam, da war einer bestellet zum Torhuter mit Namen Jeria, der Sohn Selemjas, des Sohns Hananjas; derselbige griff den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldaern fallen.

GerElb1871

Und als er im Tore Benjamin war, wo ein Befehlshaber der Wache stand, namens Jerija, der Sohn Schelemjas, der Sohnes Hananjas, ergriff dieser Jeremia, den Propheten und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen.

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GerBoLut

Jeremia sprach: Das ist nicht wahr, ich will nicht zu den Chaldaern fallen. Aber Jeria wollte ihn nicht horen, sondern griff Jeremia und brachte ihn zu den Fursten.

GerElb1871

Und Jeremia sprach: Eine Lüge! ich will nicht zu den Chaldäern überlaufen. Aber er hörte nicht auf ihn, und Jerija nahm Jeremia fest und brachte ihn zu den Fürsten.

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GerBoLut

Und die Fursten wurden zornig uber Jeremia und liefien ihn schlagen und warfen ihn ins Gefangnis im Hause Jonathans, des Schreibers; denselbigen setzten sie zum Kerkermeister.

GerElb1871

Und die Fürsten gerieten in Zorn über Jeremia und schlugen ihn, und sie setzten ihn in Gewahrsam im Hause Jonathans, des Schreibers; denn dieses hatten sie zum Gefängnis gemacht.

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GerBoLut

Also ging Jeremia in die Grube und Kerker und lag lange Zeit daselbst.

GerElb1871

Als Jeremia in den Kerker und zwar in die Gewölbe, gekommen war, und Jeremia viele Tage dort gesessen hatte,

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GerBoLut

Und Zedekia, der Konig, sandte hin und lieli ihn holen und fragte ihn heimlich in seinem Hause und sprach: Istauch ein Wortvom HERRN vorhanden? Jeremia sprach: Ja, denn du wirst dem Konige zu Babel in die Hande gegeben werden.

GerElb1871

da sandte der König Zedekia hin und ließ ihn holen. Und der König fragte ihn in seinem Hause insgeheim und sprach: Ist ein Wort da von seiten Jehovas? Und Jeremia sprach: Es ist eines da, nämlich: Du wirst in die Hand des Königs von Babel gegeben werden.

18
GerBoLut

Und Jeremia sprach zum Konige Zedekia: Was habe ich wider dich, wider deine Knechte und wider dies Volk gesundiget, daß sie mich in den Kerker geworfen haben?

GerElb1871

Und Jeremia sprach zu dem König Zedekia: Was habe ich an dir, oder an deinen Knechten, oder an diesem Volke gesündigt, daß ihr mich ins Gefängnis gesetzt habt?

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GerBoLut

Wo sind nun eure Propheten, die euch weissagten und sprachen: Der Konig zu Babel wird nicht uber euch noch uber dies Land kommen?

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Wo sind denn eure Propheten, die euch geweissagt und gesagt haben: Der König von Babel wird nicht über euch noch über dieses Land kommen?

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GerBoLut

Und nun, mein HERR Konig, hore mich und lali meine Bitte vor dir gelten und la(3> mich nicht wieder in Jonathans, des Schreibers, Haus bringen, daß ich nicht sterbe daselbst.

GerElb1871

Und nun höre doch, mein Herr König: Laß doch mein Flehen vor dich kommen und bringe mich nicht in das Haus Jonathans, des Schreibers, zurück, damit ich nicht daselbst sterbe.

21
GerBoLut

Da befahl der Konig Zedekia, daß man Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses behalten sollte, und lieli ihm des Tages ein Laiblein Brot geben aus der Backergasse, bis daß alles Brot in der Stadt auf war. Also blieb Jeremia im Vorhofe des Gefangnisses.

GerElb1871

Da gebot der König Zedekia, und man versetzte Jeremia in den Gefängnishof; und man gab ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckerstraße, bis alles Brot in der Stadt aufgezehrt war. So blieb Jeremia im Gefängnishofe.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jeremia 37

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 37 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jeremia 37:16

GerBoLut

"Also ging Jeremia in die Grube und Kerker und lag lange Zeit daselbst."

GerElb1871

"Als Jeremia in den Kerker und zwar in die Gewölbe, gekommen war, und Jeremia viele Tage dort gesessen hatte,"

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