Jeremia 25 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871
Jeremia 25
1Dies ist das Wort, welches zu Jeremia geschah uber das ganze Volk Juda im vierten Jahr Jojakims, des Sohns Josias, des Konigs Judas (welches ist das erste Jahr Nebukadnezars, des Konigs zu Babel),
2welches auch der Prophet Jeremia redete zu dem ganzen Volk Juda und zu alien Burgern zu Jerusalem und sprach:
3Es ist von dem dreizehnten Jahr an Josias, des Sohns Amons, des Konigs Judas, des HERRN Wort zu mir geschehen bis auf diesen Tag, und habe euch nun dreiundzwanzig Jahre mit Fleiß geprediget; aber ihr habt nie hdren wollen.
4So hat der HERR auch zu euch gesandt alle seine Knechte, die Propheten, fleilliglich; aber ihr habt nie horen wollen noch eure Ohren neigen, daß ihr gehorchet,
5da er sprach: Bekehret euch, ein jeglicher von seinem bosen Wege und von eurem bosen Wesen, so sollt ihr in dem Lande, das der HERR euch und euren Vatern gegeben hat, immer und ewiglich bleiben.
6Folget nicht andern Gottern, daü ihr ihnen dienet und sie anbetet, auf daß ihr mich nicht erzurnet durch eurer Hande Werk, und ich euch Ungluck zufugen müsse.
7Aber ihr wolltet mir nicht gehorchen, spricht der HERR, auf daü ihr mich ja wohl erzurnetet durch eurer Hande Werkzu eurem eigenen Ungluck.
8Darum so spricht der HERR Zebaoth: Weil ihr denn meine Worte nicht horen wollt,
9siehe, so will ich ausschicken und kommen lassen alle Volker gegen Mitternacht, spricht der HERR, auch meinen Knecht Nebukadnezar, den Konig zu Babel, und will sie bringen uber dies Land und uber die, so drinnen wohnen, und uber all dieses Volk, so umherliegen, und will sie verbannen und verstoren und zum Spott und ewiger Wuste machen.
10Und will herausnehmen alien frohlichen Gesang, die Stimme des Brautigams und der Braut, die Stimme der Muhlen und Licht der Laterne,
11daß dies ganze Land wüst und zerstoret liegen soil. Und sollen diese Volker dem Konige zu Babel dienen siebenzig Jahre.
12Wenn aber die siebenzig Jahre urn sind, will ich den Konig zu Babel heimsuchen und all dies Volk, spricht der HERR, urn ihre Missetat, dazu das Land der Chaldaer, und will es zur ewigen Wuste machen.
13Also will ich uber dies Land bringen alie meine Worte, die ich geredet habe wider sie, namlich alles, was in diesem Buch geschrieben stehet, das Jeremia geweissaget hat uber alle Volker.
14Und sie solien auch dienen, ob sie gleich grolie Volker und grofie Konige sind. Also will ich ihnen vergelten nach ihrem Verdienst und nach den Werken ihrer Hande.
15Denn also spricht zu mir der HERR, der Gott Israels: Nimm diesen Becher Weins voll Zorns von meiner Hand und schenke daraus alien Volkern, zu denen ich dich sende,
16da($ sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will.
17Und ich nahm den Becher von der Hand des HERRN und schenkte alien Volkern, zu denen mich der HERR sandte,
18namlich Jerusalem, den Stadten Judas, ihren Konigen und Fursten, da(S sie wüst und zerstort liegen und ein Spott und Fluch sein sollen, wie es denn heutigestages stehet;
19auch Pharao, dem Konige in Agypten, samt seinen Knechten, seinen Fursten und seinem ganzen Volk;
20alien Landern gegen Abend, alien Konigen im Lande Uz, alien Konigen in der Palastiner Lande, samt Askalon, Gasa, Akaron und den übrigen zu Asdod;
21denen von Edom, denen von Moab, den Kindern Ammon;
22alien Konigen zu Tyrus, alien Kdnigen zu Zidon, den Konigen in den Inseln jenseit des Meers;
23denen von Dedan, denen von Thema, denen von Bus und alien Fursten in den Ortern;
24alien Konigen in Arabien, alien Konigen gegen Abend, die in der Wuste wohnen;
25alien Konigen in Simri, alien Konigen in Elam, alien Konigen in Medien;
26alien Konigen gegen Mitternacht, beide, in der Nahe und Feme, einem mit dem andern, und alien Kdnigen auf Erden, die auf dem Erdboden sind. Und Konig Sesach soil nach diesen trinken.
27Und sprich zu ihnen: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Trinket, daü ihrtrunken werdet, speiet und niederfallet und nicht aufstehen moget vor dem Schwert, das ich unter euch schicken will.
28Und wo sie den Becher nicht wollen von deiner Hand nehmen und trinken, so sprich zu ihnen: Also spricht der HERR Zebaoth: Nun sollt ihr trinken!
29Denn siehe, in der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, fahe ich an zu plagen, und ihr solltet ungestraft bleiben? Ihr sollt nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert uber alle, die auf Erden wohnen, spricht der HERR Zebaoth.
30Und du sollst alle diese Worte ihnen weissagen und sprich zu ihnen: Der HERR wird brüllen aus der Hohe und seinen Donner horen lassen aus seiner heiligen Wohnung; er wird brüllen uber seine Hürden; er wird singen ein Lied, wie die Weintreter, uber alle Einwohner des Landes, des Hall erschallen wird bis an der Welt Ende.
31Der HERR hat zu rechten mit den Heiden und will mit allem Fleisch Gericht halten; die Gottlosen wird er dem Schwert ubergeben, spricht der HERR.
32So spricht der HERR Zeboath: Siehe, es wird eine Plage kommen von einem Volk zum andern, und ein groß Wetter wird erweckt werden von der Seite des Landes.
33Da werden die Erschlagenen vom HERRN zur selbigen Zeit liegen von einem Ende der Erde bis ans andere Ende; die werden nicht geklaget noch aufgehoben noch begraben werden, sondern müssen auf dem Felde liegen und zu Mist werden.
34Heulet nun, ihr Hirten, und schreiet; walzet euch in der Asche, ihr Gewaltigen uber die Herde! Denn die Zeit ist hie, daß ihr geschlachtet und zerstreuet werdet und zerfallen müsset, wie ein kostlich Gefaß.
35Und die Hirten werden nicht fliehen konnen, und die Gewaltigen uber die Herde werden nicht entrinnen konnen.
36Da werden die Hirten schreien, und die Gewaltigen uber die Herde werden heulen, dafi der HERR ihre Weide so verwustet hat,
37und ihre Auen , die so wohl stunden, verderbet sind vor dem grimmigen Zorn des HERRN.
38Er hat seine Hütte verlassen, wie ein junger Lowe; und ist also ihr Land zerstoret vor dem Zorn des Tyrannen und vorseinem grimmigen Zorn.
Jeremia 25
1Das Wort, welches zu Jeremia geschah über das ganze Volk von Juda, im vierten Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, das ist das erste Jahr Nebukadrezars, des Königs von Babel,
2welches Jeremia, der Prophet, zu dem ganzen Volke von Juda und zu allen Bewohnern von Jerusalem redete, indem er sprach:
3Vom dreizehnten Jahre Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, bis auf diesen Tag, diese 23 Jahre, ist das Wort Jehovas zu mir geschehen; und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend, aber ihr hörtet nicht.
4Und Jehova hat alle seine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, früh sich aufmachend und sendend; aber ihr hörtet nicht und neigtet eure Ohren nicht, um zu hören.
5Und er sprach: Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege und von der Bosheit eurer Handlungen, so sollt ihr in dem Lande, das Jehova euch und euren Vätern gegeben hat, wohnen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
6Und wandelt nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und euch vor ihnen niederzubeugen; und reizet mich nicht durch das Werk eurer Hände, daß ich euch nicht Übles tue.
7Aber ihr habt nicht auf mich gehört, spricht Jehova, um mich durch das Werk eurer Hände zu reizen, euch zum Unglück.
8Darum, so spricht Jehova der Heerscharen: Weil ihr auf meine Worte nicht gehört habt,
9siehe, so sende ich hin und hole alle Geschlechter des Nordens, spricht Jehova, und sende zu Nebukadrezar, dem König von Babel, meinem Knechte, und bringe sie über dieses Land und über seine Bewohner und über alle diese Nationen ringsum; und ich will sie vertilgen und sie zum Entsetzen machen und zum Gezisch und zu ewigen Einöden.
10Und ich will unter ihnen aufhören lassen die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, das Geräusch der Mühlen und das Licht der Lampe.
11Und dieses ganze Land wird zur Einöde, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre.
12Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, werde ich an dem König von Babel und an jenem Volke, spricht Jehova, ihre Schuld heimsuchen, und an dem Lande der Chaldäer; und ich werde es zu ewigen Wüsteneien machen.
13Und ich werde über jenes Land alle meine Worte bringen, die ich über dasselbe geredet habe: alles, was in diesem Buche geschrieben steht, was Jeremia geweissagt hat über alle Nationen.
14Denn viele Nationen und große Könige werden auch sie dienstbar machen; und ich werde ihnen nach ihrem Tun und nach dem Werke ihrer Hände vergelten.
15Denn so hat Jehova, der Gott Israels, zu mir gesprochen: Nimm diesen Becher Zornwein aus meiner Hand, und gib ihn zu trinken all den Nationen, zu welchen ich dich sende;
16damit sie trinken, und taumeln und rasen wegen des Schwertes, das ich unter sie sende. -
17Und ich nahm den Becher aus der Hand Jehovas und ließ trinken all die Nationen, zu welchen Jehova mich gesandt hatte:
18Jerusalem und die Städte von Juda, und ihre Könige, ihre Fürsten, um sie zur Einöde, zum Entsetzen, zum Gezisch und zum Fluche zu machen, wie es an diesem Tage ist;
19den Pharao, den König von Ägypten, und seine Knechte und seine Fürsten und sein ganzes Volk,
20und alle gemischten Völker, und alle Könige des Landes Uz und alle Könige des Landes der Philister, und Askelon und Gasa und Ekron und den Überrest von Asdod;
21Edom und Moab und die Kinder Ammon;
22und alle Könige von Tyrus und alle Könige von Zidon; und die Könige der Inseln, welche jenseit des Meeres sind
23Dedan und Tema und Bus, und alle mit geschorenen Haarrändern
24und alle Könige von Arabien und alle Könige der gemischten Völker, die in der Wüste wohnen;
25und alle Könige von Simri und alle Könige von Elam und alle Könige von Medien;
26und alle Könige des Nordens, die nahen und die fernen, den einen nach dem anderen und alle Königreiche der Erde, die auf der Fläche des Erdbodens sind. -Und der König von Scheschak soll nach ihnen trinken.
27Und sprich zu ihnen: So spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels: Trinket, und werdet berauscht und speiet, und fallet und stehet nicht wieder auf wegen des Schwertes, das ich unter euch sende.
28Und es soll geschehen, wenn sie sich weigern, den Becher aus deiner Hand zu nehmen, um zu trinken, so sollst du zu ihnen sagen: Also spricht Jehova der Heerscharen: Ihr sollt trinken.
29Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.
30Und du, weissage ihnen alle diese Worte und sprich zu ihnen: Jehova wird brüllen aus der Höhe und seine Stimme erschallen lassen aus seiner heiligen Wohnung; brüllen wird er gegen seine Wohnstätte, einen lauten Ruf erheben, wie die Keltertreter, gegen alle Bewohner der Erde.
31Ein Getöse dringt bis an das Ende der Erde, denn Jehova rechtet mit den Nationen, er hält Gericht mit allem Fleische; die Gesetzlosen gibt er dem Schwerte hin, spricht Jehova. -
32So spricht Jehova der Heerscharen: Siehe, Unglück geht aus von Nation zu Nation, und ein gewaltiger Sturm macht sich auf von dem äußersten Ende der Erde.
33Und die Erschlagenen Jehovas werden an jenem Tage liegen von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde; sie werden nicht beklagt und nicht gesammelt noch begraben werden; zu Dünger auf der Fläche des Erdbodens sollen sie werden. -
34Heulet, ihr Hirten, und schreiet! und wälzet euch in der Asche, ihr Herrlichen der Herde! denn eure Tage sind erfüllt, um geschlachtet zu werden; und ich zerstreue euch, daß ihr hinfallen werdet wie ein kostbares Gefäß.
35Und die Zuflucht ist den Hirten verloren, und das Entrinnen den Herrlichen der Herde.
36Horch! Geschrei der Hirten, und Heulen der Herrlichen der Herde; denn Jehova verwüstet ihre Weide.
37Und die Auen des Friedens werden zerstört vor der Glut des Zornes Jehovas.
38Gleich einem jungen Löwen hat er sein Dickicht verlassen; denn ihr Land ist zur Wüste geworden vor dem verderbenden Schwerte und vor der Glut seines Zornes.
Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jeremia 25
Luther 1912 (GerBoLut)
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 25 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Jeremia 25:16
"da($ sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will."
"damit sie trinken, und taumeln und rasen wegen des Schwertes, das ich unter sie sende. -"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





