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Jeremia 23 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Jeremia 23

1Wehe euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umbringet und zerstreuet! spricht der HERR.

2Darum spricht der HERR, der Gott Israels, von den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreuet und verstoßen und nicht besucht. Siehe, ich will euch heimsuchen urn eures bosen Wesens willen, spricht der HERR.

3Und ich will die übrigen meiner Herde sammeln aus alien Landern, dahin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Hürden, daß sie sollen wachsen und viel werden.

4Und ich will Hirten uber sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr sollen furchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.

5Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David ein gerecht Gewachs erwecken will; und soil ein Konig sein, der wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten.

6Zu derselbigen Zeit soil Juda geholfen werden, und Israel sicherwohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: HERR, der unsere Gerechtigkeit ist.

7Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus Agyptenland gefuhret hat,

8sondern: So wahr der HERR lebt, der den Samen des Hauses Israel hat herausgefuhret und gebracht aus dem Lande der Mitternacht und aus alien Landen, dahin ich sie verstoßen hatte, daß sie in ihrem Lande wohnen sollen.

9Wider die Propheten. Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Manne und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem HERRN und vor seinen heiligen Worten,

10daß das Land so voll Ehebrecher ist, daß das Land so jammerlich stehet, daß es so verflucht ist, und die Auen in der Wüste verdorren; und ihr Leben ist bose, und ihr Regiment taugt nicht.

11Denn beide, Propheten und Priester, sind Schalke, und finde auch in meinem Hause ihre Bosheit, spricht der HERR.

12Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg im Finstern, darauf sie gleiten und fallen. Denn ich will Ungluck uber sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

13Zwar bei den Propheten zu Samaria sah ich Torheit, daß sie weissageten durch Baal und verfuhreten mein Volk Israel.

14Aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Greuel, wie sie ehebrechen und gehen mit Lugen urn und starken die Boshaftigen, auf daß, sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom und ihre Burger wie Gomorrha.

15Darum spricht der HERR Zebaoth von den Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Galle tranken; denn von den Propheten zu Jerusalem kommt Heuchelei aus ins ganze Land.

16So spricht der HERR Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen! Sie betrugen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des HERRN Munde.

17Sie sagen denen, die mich lastern: Der HERR hat's gesagt, es wird euch wohlgehen. Und alien, die nach ihres Herzens Dünkel wandeln, sagen sie: Es wird kein Ungluck uber euch kommen.

18Denn weristim Rat des HERRN gestanden, der sein Wort gesehen und gehoret habe? Wer hat sein Wort vernommen und gehoret?

19Siehe, es wird ein Wetter des HERRN mit Grimm kommen und ein schrecklich Ungewitter den Gottlosen auf den Kopf alien.

20Und des HERRN Zorn wird nicht nachlassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat. Hernach werdet ihr's wohl erfahren.

21Ich sandte die Propheten nicht, noch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, noch weissagten sie.

22Denn wo sie bei meinem Rat blieben und hatten meine Worte meinem Volk geprediget, so flatten sie dasselbe von ihrem bosen Wesen und von ihrem bosen Leben bekehret.

23Bin ich nicht ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht ein Gott, der feme sei?

24Meinest du, daß sich jemand heimlich verbergen konne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich's nicht, der Himmel und Erde fullet? spricht der HERR.

25Ich hore es wohl, daß die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat getraumet, mir hat getraumet!

26Wann wollen doch die Propheten aufhoren, die falsch weissagen und ihres Herzens Trugerei weissagen

27und wollen, daß mein Volk meines Namens vergesse uber ihren Traumen, die einer dem andern predigt, gleichwie ihre Vater meines Namens vergaften uber dem Baal?

28Ein Prophet, der Traume hat, der predige Traume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der HERR.

29Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeiftt?

30Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die mein Wort stehlen einer dem andern.

31Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigen Wortfuhren und sprechen: Er hat's gesagt.

32Siehe, ich will an die, so falsche Traume weissagen, spricht der HERR, und predigen dieselben und verfuhren mein Volk mit ihren Lugen und losen Teidingen, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie auch diesem Volk nichts nutze sind, spricht der HERR.

33Wenn dich dies Volk Oder ein Prophet Oder ein Priester fragen wird und sagen: Welches ist die Last des HERRN? sollst du zu ihnen sagen, was die Last sei: Ich will euch hinwerfen, spricht der HERR.

34Und wo ein Prophet Oder Priester Oder Volk wird sagen: Das ist die Last des HERRN, denselbigen will ich heimsuchen und sein Haus dazu.

35Also soil aber einer mit dem andern reden und untereinander sagen: Was antwortet der HERR und was sagt der HERR?

36Und nennet es nicht mehr Last des HERRN; denn einem jeglichen wird sein eigen Wort eine Last sein, weil ihr also die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unsers Gottes, verkehret.

37Darum sollt ihrzum Propheten also sagen: Was antwortet dir der HERR und was sagt der HERR?

38Weil ihr aber sprechet: Last des HERRN, darum spricht der HERR also: Nun ihr dies Wort eine Last des HERRN nennet, und ich zu euch gesandt habe und sagen lassen, ihr sollt es nicht nennen Last des HERRN,

39siehe, so will ich euch hinwegnehmen und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vatern gegeben habe, von meinem Angesichtwegwerfen;

40und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufugen, deren nimmer vergessen soil werden.

Jeremia 23

1Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide zu Grunde richten und zerstreuen! spricht Jehova.

2Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.

3Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, daß sie fruchtbar seien und sich mehren.

4Und ich werde Hirten über sie erwecken, die sie weiden werden; und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken, noch vermißt werden, spricht Jehova.

5Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.

6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit

7Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da man nicht mehr sagen wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! -

8sondern: So wahr Jehova lebt, der den Samen des Hauses Israel heraufgeführt und ihn gebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.

9Über die Propheten. Mein Herz ist gebrochen in meinem Innern, es beben alle meine Gebeine; ich bin wie ein Trunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen Jehovas und wegen seiner heiligen Worte.

10Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe verdorren, und ihr Lauf ist böse, und ihre Macht ist Unrecht.

11Denn sowohl Propheten als Priester sind ruchlos; sogar in meinem Hause habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht Jehova.

12Darum wird ihnen ihr Weg sein wie schlüpfrige Orte in der Dunkelheit, sie werden gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich bringe Unglück über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht Jehova.

13Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und führten mein Volk Israel irre.

14Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der Lüge Wandeln, und sie stärken die Hände der Übeltäter, auf daß sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.

15Darum spricht Jehova der Heerscharen über die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit bitterem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.

16So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.

17Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: "Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben"; und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: "Es wird kein Unglück über euch kommen".

18Denn wer hat im Rate Jehovas gestanden, daß er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat auf mein Wort gemerkt und gehört?

19Siehe, ein Sturmwind Jehovas, ein Grimm ist ausgegangen, ja, ein wirbelnder Sturmwind; er wird sich herniederwälzen auf den Kopf der Gesetzlosen.

20Nicht wenden wird sich der Zorn Jehovas, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen mit Verständnis inne werden.

21Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.

22Hätten sie aber in meinem Rate gestanden, so würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Wege und von der Bosheit seiner Handlungen. -

23Bin ich ein Gott aus der Nähe, spricht Jehova, und nicht ein Gott aus der Ferne?

24Oder kann sich jemand in Schlupfwinkel verbergen, und ich sähe ihn nicht? spricht Jehova. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht Jehova.

25Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt!

26Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,

27welche gedenken meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?

28Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jehova.

29Ist mein Wort nicht also-wie Feuer, spricht Jehova, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

30Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die einer vom anderen meine Worte stehlen.

31Siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die Zungen nehmen und sprechen: Er hat geredet

32Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche Lügenträume weissagen und sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts nützen, spricht Jehova.

33Und wenn dieses Volk, oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt und spricht: Was ist die Last Jehovas? so sprich zu ihnen: Was die Last sei? -ich werde euch abwerfen, spricht Jehova.

34Und der Prophet und der Priester und das Volk, welche sagen werden: "Last Jehovas", diesen Mann und sein Haus werde ich heimsuchen.

35Also sollt ihr sprechen, ein jeder zu seinem Nächsten und ein jeder zu seinem Bruder: Was hat Jehova geantwortet und was hat Jehova geredet?

36Und die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erwähnen, denn die Last wird für einen jeden sein eigenes Wort sein; denn ihr verdrehet die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes.

37Also sollst du zu dem Propheten sagen: Was hat Jehova dir geantwortet und was hat Jehova geredet?

38Wenn ihr aber saget: "Last Jehovas", darum, so spricht Jehova: Weil ihr dieses Wort saget: "Last Jehovas", und ich doch zu euch gesandt und gesprochen habe: Ihr sollt nicht sagen: "Last Jehovas" -

39darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen, und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen;

40und ich werde ewigen Hohn auf euch legen und eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.

Jeremia 23

1Wehe euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umbringet und zerstreuet! spricht der HERR.

2Darum spricht der HERR, der Gott Israels, von den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreuet und verstoßen und nicht besucht. Siehe, ich will euch heimsuchen urn eures bosen Wesens willen, spricht der HERR.

3Und ich will die übrigen meiner Herde sammeln aus alien Landern, dahin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Hürden, daß sie sollen wachsen und viel werden.

4Und ich will Hirten uber sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr sollen furchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.

5Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David ein gerecht Gewachs erwecken will; und soil ein Konig sein, der wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten.

6Zu derselbigen Zeit soil Juda geholfen werden, und Israel sicherwohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: HERR, der unsere Gerechtigkeit ist.

7Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus Agyptenland gefuhret hat,

8sondern: So wahr der HERR lebt, der den Samen des Hauses Israel hat herausgefuhret und gebracht aus dem Lande der Mitternacht und aus alien Landen, dahin ich sie verstoßen hatte, daß sie in ihrem Lande wohnen sollen.

9Wider die Propheten. Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Manne und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem HERRN und vor seinen heiligen Worten,

10daß das Land so voll Ehebrecher ist, daß das Land so jammerlich stehet, daß es so verflucht ist, und die Auen in der Wüste verdorren; und ihr Leben ist bose, und ihr Regiment taugt nicht.

11Denn beide, Propheten und Priester, sind Schalke, und finde auch in meinem Hause ihre Bosheit, spricht der HERR.

12Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg im Finstern, darauf sie gleiten und fallen. Denn ich will Ungluck uber sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

13Zwar bei den Propheten zu Samaria sah ich Torheit, daß sie weissageten durch Baal und verfuhreten mein Volk Israel.

14Aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Greuel, wie sie ehebrechen und gehen mit Lugen urn und starken die Boshaftigen, auf daß, sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom und ihre Burger wie Gomorrha.

15Darum spricht der HERR Zebaoth von den Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Galle tranken; denn von den Propheten zu Jerusalem kommt Heuchelei aus ins ganze Land.

16So spricht der HERR Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen! Sie betrugen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des HERRN Munde.

17Sie sagen denen, die mich lastern: Der HERR hat's gesagt, es wird euch wohlgehen. Und alien, die nach ihres Herzens Dünkel wandeln, sagen sie: Es wird kein Ungluck uber euch kommen.

18Denn weristim Rat des HERRN gestanden, der sein Wort gesehen und gehoret habe? Wer hat sein Wort vernommen und gehoret?

19Siehe, es wird ein Wetter des HERRN mit Grimm kommen und ein schrecklich Ungewitter den Gottlosen auf den Kopf alien.

20Und des HERRN Zorn wird nicht nachlassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat. Hernach werdet ihr's wohl erfahren.

21Ich sandte die Propheten nicht, noch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, noch weissagten sie.

22Denn wo sie bei meinem Rat blieben und hatten meine Worte meinem Volk geprediget, so flatten sie dasselbe von ihrem bosen Wesen und von ihrem bosen Leben bekehret.

23Bin ich nicht ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht ein Gott, der feme sei?

24Meinest du, daß sich jemand heimlich verbergen konne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich's nicht, der Himmel und Erde fullet? spricht der HERR.

25Ich hore es wohl, daß die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat getraumet, mir hat getraumet!

26Wann wollen doch die Propheten aufhoren, die falsch weissagen und ihres Herzens Trugerei weissagen

27und wollen, daß mein Volk meines Namens vergesse uber ihren Traumen, die einer dem andern predigt, gleichwie ihre Vater meines Namens vergaften uber dem Baal?

28Ein Prophet, der Traume hat, der predige Traume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der HERR.

29Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeiftt?

30Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die mein Wort stehlen einer dem andern.

31Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigen Wortfuhren und sprechen: Er hat's gesagt.

32Siehe, ich will an die, so falsche Traume weissagen, spricht der HERR, und predigen dieselben und verfuhren mein Volk mit ihren Lugen und losen Teidingen, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie auch diesem Volk nichts nutze sind, spricht der HERR.

33Wenn dich dies Volk Oder ein Prophet Oder ein Priester fragen wird und sagen: Welches ist die Last des HERRN? sollst du zu ihnen sagen, was die Last sei: Ich will euch hinwerfen, spricht der HERR.

34Und wo ein Prophet Oder Priester Oder Volk wird sagen: Das ist die Last des HERRN, denselbigen will ich heimsuchen und sein Haus dazu.

35Also soil aber einer mit dem andern reden und untereinander sagen: Was antwortet der HERR und was sagt der HERR?

36Und nennet es nicht mehr Last des HERRN; denn einem jeglichen wird sein eigen Wort eine Last sein, weil ihr also die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unsers Gottes, verkehret.

37Darum sollt ihrzum Propheten also sagen: Was antwortet dir der HERR und was sagt der HERR?

38Weil ihr aber sprechet: Last des HERRN, darum spricht der HERR also: Nun ihr dies Wort eine Last des HERRN nennet, und ich zu euch gesandt habe und sagen lassen, ihr sollt es nicht nennen Last des HERRN,

39siehe, so will ich euch hinwegnehmen und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vatern gegeben habe, von meinem Angesichtwegwerfen;

40und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufugen, deren nimmer vergessen soil werden.

Jeremia 23:1
GerBoLut

Wehe euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umbringet und zerstreuet! spricht der HERR.

GerElb1871

Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide zu Grunde richten und zerstreuen! spricht Jehova.

2
GerBoLut

Darum spricht der HERR, der Gott Israels, von den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreuet und verstoßen und nicht besucht. Siehe, ich will euch heimsuchen urn eures bosen Wesens willen, spricht der HERR.

GerElb1871

Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.

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GerBoLut

Und ich will die übrigen meiner Herde sammeln aus alien Landern, dahin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Hürden, daß sie sollen wachsen und viel werden.

GerElb1871

Und ich werde den Überrest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zurückbringen, daß sie fruchtbar seien und sich mehren.

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GerBoLut

Und ich will Hirten uber sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr sollen furchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.

GerElb1871

Und ich werde Hirten über sie erwecken, die sie weiden werden; und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken, noch vermißt werden, spricht Jehova.

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GerBoLut

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David ein gerecht Gewachs erwecken will; und soil ein Konig sein, der wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten.

GerElb1871

Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.

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GerBoLut

Zu derselbigen Zeit soil Juda geholfen werden, und Israel sicherwohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: HERR, der unsere Gerechtigkeit ist.

GerElb1871

In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit

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GerBoLut

Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus Agyptenland gefuhret hat,

GerElb1871

Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da man nicht mehr sagen wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! -

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GerBoLut

sondern: So wahr der HERR lebt, der den Samen des Hauses Israel hat herausgefuhret und gebracht aus dem Lande der Mitternacht und aus alien Landen, dahin ich sie verstoßen hatte, daß sie in ihrem Lande wohnen sollen.

GerElb1871

sondern: So wahr Jehova lebt, der den Samen des Hauses Israel heraufgeführt und ihn gebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.

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GerBoLut

Wider die Propheten. Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Manne und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem HERRN und vor seinen heiligen Worten,

GerElb1871

Über die Propheten. Mein Herz ist gebrochen in meinem Innern, es beben alle meine Gebeine; ich bin wie ein Trunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen Jehovas und wegen seiner heiligen Worte.

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GerBoLut

daß das Land so voll Ehebrecher ist, daß das Land so jammerlich stehet, daß es so verflucht ist, und die Auen in der Wüste verdorren; und ihr Leben ist bose, und ihr Regiment taugt nicht.

GerElb1871

Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe verdorren, und ihr Lauf ist böse, und ihre Macht ist Unrecht.

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GerBoLut

Denn beide, Propheten und Priester, sind Schalke, und finde auch in meinem Hause ihre Bosheit, spricht der HERR.

GerElb1871

Denn sowohl Propheten als Priester sind ruchlos; sogar in meinem Hause habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht Jehova.

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GerBoLut

Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg im Finstern, darauf sie gleiten und fallen. Denn ich will Ungluck uber sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.

GerElb1871

Darum wird ihnen ihr Weg sein wie schlüpfrige Orte in der Dunkelheit, sie werden gestoßen werden und auf ihm fallen; denn ich bringe Unglück über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht Jehova.

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GerBoLut

Zwar bei den Propheten zu Samaria sah ich Torheit, daß sie weissageten durch Baal und verfuhreten mein Volk Israel.

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Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und führten mein Volk Israel irre.

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GerBoLut

Aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Greuel, wie sie ehebrechen und gehen mit Lugen urn und starken die Boshaftigen, auf daß, sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom und ihre Burger wie Gomorrha.

GerElb1871

Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der Lüge Wandeln, und sie stärken die Hände der Übeltäter, auf daß sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.

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GerBoLut

Darum spricht der HERR Zebaoth von den Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Galle tranken; denn von den Propheten zu Jerusalem kommt Heuchelei aus ins ganze Land.

GerElb1871

Darum spricht Jehova der Heerscharen über die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit bitterem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.

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GerBoLut

So spricht der HERR Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen! Sie betrugen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des HERRN Munde.

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So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.

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GerBoLut

Sie sagen denen, die mich lastern: Der HERR hat's gesagt, es wird euch wohlgehen. Und alien, die nach ihres Herzens Dünkel wandeln, sagen sie: Es wird kein Ungluck uber euch kommen.

GerElb1871

Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: "Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben"; und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: "Es wird kein Unglück über euch kommen".

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GerBoLut

Denn weristim Rat des HERRN gestanden, der sein Wort gesehen und gehoret habe? Wer hat sein Wort vernommen und gehoret?

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Denn wer hat im Rate Jehovas gestanden, daß er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat auf mein Wort gemerkt und gehört?

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GerBoLut

Siehe, es wird ein Wetter des HERRN mit Grimm kommen und ein schrecklich Ungewitter den Gottlosen auf den Kopf alien.

GerElb1871

Siehe, ein Sturmwind Jehovas, ein Grimm ist ausgegangen, ja, ein wirbelnder Sturmwind; er wird sich herniederwälzen auf den Kopf der Gesetzlosen.

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GerBoLut

Und des HERRN Zorn wird nicht nachlassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat. Hernach werdet ihr's wohl erfahren.

GerElb1871

Nicht wenden wird sich der Zorn Jehovas, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen mit Verständnis inne werden.

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GerBoLut

Ich sandte die Propheten nicht, noch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, noch weissagten sie.

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Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.

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GerBoLut

Denn wo sie bei meinem Rat blieben und hatten meine Worte meinem Volk geprediget, so flatten sie dasselbe von ihrem bosen Wesen und von ihrem bosen Leben bekehret.

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Hätten sie aber in meinem Rate gestanden, so würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Wege und von der Bosheit seiner Handlungen. -

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Bin ich nicht ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht ein Gott, der feme sei?

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Bin ich ein Gott aus der Nähe, spricht Jehova, und nicht ein Gott aus der Ferne?

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Meinest du, daß sich jemand heimlich verbergen konne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich's nicht, der Himmel und Erde fullet? spricht der HERR.

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Oder kann sich jemand in Schlupfwinkel verbergen, und ich sähe ihn nicht? spricht Jehova. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht Jehova.

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GerBoLut

Ich hore es wohl, daß die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat getraumet, mir hat getraumet!

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Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt!

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Wann wollen doch die Propheten aufhoren, die falsch weissagen und ihres Herzens Trugerei weissagen

GerElb1871

Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,

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GerBoLut

und wollen, daß mein Volk meines Namens vergesse uber ihren Traumen, die einer dem andern predigt, gleichwie ihre Vater meines Namens vergaften uber dem Baal?

GerElb1871

welche gedenken meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?

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GerBoLut

Ein Prophet, der Traume hat, der predige Traume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der HERR.

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Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jehova.

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GerBoLut

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeiftt?

GerElb1871

Ist mein Wort nicht also-wie Feuer, spricht Jehova, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

30
GerBoLut

Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die mein Wort stehlen einer dem andern.

GerElb1871

Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die einer vom anderen meine Worte stehlen.

31
GerBoLut

Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigen Wortfuhren und sprechen: Er hat's gesagt.

GerElb1871

Siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die Zungen nehmen und sprechen: Er hat geredet

32
GerBoLut

Siehe, ich will an die, so falsche Traume weissagen, spricht der HERR, und predigen dieselben und verfuhren mein Volk mit ihren Lugen und losen Teidingen, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie auch diesem Volk nichts nutze sind, spricht der HERR.

GerElb1871

Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche Lügenträume weissagen und sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts nützen, spricht Jehova.

33
GerBoLut

Wenn dich dies Volk Oder ein Prophet Oder ein Priester fragen wird und sagen: Welches ist die Last des HERRN? sollst du zu ihnen sagen, was die Last sei: Ich will euch hinwerfen, spricht der HERR.

GerElb1871

Und wenn dieses Volk, oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt und spricht: Was ist die Last Jehovas? so sprich zu ihnen: Was die Last sei? -ich werde euch abwerfen, spricht Jehova.

34
GerBoLut

Und wo ein Prophet Oder Priester Oder Volk wird sagen: Das ist die Last des HERRN, denselbigen will ich heimsuchen und sein Haus dazu.

GerElb1871

Und der Prophet und der Priester und das Volk, welche sagen werden: "Last Jehovas", diesen Mann und sein Haus werde ich heimsuchen.

35
GerBoLut

Also soil aber einer mit dem andern reden und untereinander sagen: Was antwortet der HERR und was sagt der HERR?

GerElb1871

Also sollt ihr sprechen, ein jeder zu seinem Nächsten und ein jeder zu seinem Bruder: Was hat Jehova geantwortet und was hat Jehova geredet?

36
GerBoLut

Und nennet es nicht mehr Last des HERRN; denn einem jeglichen wird sein eigen Wort eine Last sein, weil ihr also die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unsers Gottes, verkehret.

GerElb1871

Und die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erwähnen, denn die Last wird für einen jeden sein eigenes Wort sein; denn ihr verdrehet die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes.

37
GerBoLut

Darum sollt ihrzum Propheten also sagen: Was antwortet dir der HERR und was sagt der HERR?

GerElb1871

Also sollst du zu dem Propheten sagen: Was hat Jehova dir geantwortet und was hat Jehova geredet?

38
GerBoLut

Weil ihr aber sprechet: Last des HERRN, darum spricht der HERR also: Nun ihr dies Wort eine Last des HERRN nennet, und ich zu euch gesandt habe und sagen lassen, ihr sollt es nicht nennen Last des HERRN,

GerElb1871

Wenn ihr aber saget: "Last Jehovas", darum, so spricht Jehova: Weil ihr dieses Wort saget: "Last Jehovas", und ich doch zu euch gesandt und gesprochen habe: Ihr sollt nicht sagen: "Last Jehovas" -

39
GerBoLut

siehe, so will ich euch hinwegnehmen und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vatern gegeben habe, von meinem Angesichtwegwerfen;

GerElb1871

darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen, und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen;

40
GerBoLut

und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufugen, deren nimmer vergessen soil werden.

GerElb1871

und ich werde ewigen Hohn auf euch legen und eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Jeremia 23

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 23 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jeremia 23:16

GerBoLut

"So spricht der HERR Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen! Sie betrugen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des HERRN Munde."

GerElb1871

"So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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