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Apostelgeschichte 17 Vergleich: Luther 1912 vs Elberfelder 1871

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Apostelgeschichte 17

1Da sie aber durch Amphipolis und Apollonia reiseten, kamen sie gen Thessalonich. Da war eine Judenschule.

2Nachdem nun Paulus gewohnet war ging erzu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift,

3tat sie ihnen auf und legte es ihnen vor, daß Christus mulite leiden und auferstehen von den Toten, und daß, dieser Jesus, den ich (sprach er) euch verkundige, ist der Christus.

4Und etliche unter ihnen fielen ihm zu und geselleten sich zu Paulus und Silas, auch der gottesfurchtigen Griechen eine große Menge, dazu der vornehmsten Weiber nicht wenig.

5Aber die halsstarrigen Juden neideten und nahmen zu sich etliche boshaftige Manner Pobelvolks, machten eine Rotte und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und traten vor das Haus Jasons und suchten sie zu fuhren unter das gemeine Volk.

6Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch herkommen;

7die herberget Jason; und diese alle handeln wider des Kaisers Gebot, sagen, ein anderer sei der Konig, namlich Jesus.

8Sie bewegeten aber das Volk und die Obersten der Stadt, die solches horeten.

9Und da sie Verantwortung von Jason und den andern empfangen hatten, lieüen sie sie los.

10Die Brüder aber fertigten alsobald ab bei der Nacht Paulus und Silas gen Beroa. Da sie dahinkamen, gingen sie in die Judenschule.

11Denn sie waren die edelsten unter denen zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz williglich und forscheten taglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.

12So glaubten nun viel aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Manner nicht wenig.

13Als aber die Juden zu Thessalonich erfuhren, daß auch zu Beroa das Wort Gottes von Paulus verkundiget würde, kamen sie und bewegten auch aildadas Volk.

14Aber da fertigten die Brüder Paulus alsobald ab, da(S er ging bis an das Meer; Silas aber und Timotheus blieben da.

15Die aber Paulus geleiteten, fuhreten ihn bis gen Athen. Und als sie Befehl empfingen an den Silas und Timotheus, daß sie aufs schierste zu ihm kamen, zogen sie hin.

16Da aber Paulus ihrer zu Athen wartete, ergrimmete sein Geist in ihm, da er sah die Stadt so gar abgottisch.

17Und er redete zwarzu den Juden und Gottesfurchtigen in der Schule, auch auf dem Markt alle Tage zu denen, die sich herzufanden.

18Etliche aber der Epikurer und Stoiker Philosophen zankten mit ihm; und etliche sprachen: Was will dieser Lotterbube sagen? Etliche aber: Es siehet, als wollte er neue Gotter verkündigen. Das machte, er hatte das Evangelium von Jesu und von der Auferstehung ihnen verkundigt.

19Sie nahmen ihn aber und fuhreten ihn auf den Richtplatz und sprachen: Konnen wirauch erfahren, was das fur eine neue Lehre sei, die du lehrest?

20Denn du bringest etwas Neues vor unsere Ohren; so wollten wir gerne wissen, was das sei.

21Die Athener aber alle, auch die Auslander und Gaste, waren gerichtet auf nichts anderes, denn etwas Neues zu sagen Oder zu horen.

22Paulus aber stund mitten auf dem Richtplatz und sprach: Ihr Manner von Athen, ich sehe euch, daß ihr in alien Stricken allzu aberglaubisch seid.

23Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselbigen, dem ihr unwissend Gottesdienst tut.

24Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was drinnen ist, sintemal erein Herr ist Himmels und der Erde, wohnet er nicht in Tempeln mit Handen gemacht.

25Sein wird auch nicht von Menschenhanden gepfleget, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt.

26Und hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt, zuvor versehen, wie lang und weit sie wohnen sollen,

27daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden mochten. Und zwar er ist nicht feme von einem jeglichen unter uns;

28denn in ihm leben, weben und sind wir, als auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.

29So wir denn gottliches Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den guldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Gedanken gemacht.

30Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebeut er alien Menschen an alien Enden, Buße zu tun,

31darum daß er einen Tag gesetzt hat, auf welchen er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er’s beschlossen hat, und jedermann vorhalt den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

32Da sie horeten die Auferstehung der Toten, da hatten’s etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter horen.

33Also ging Paulus von ihnen.

34Etliche Manner aber hingen ihm an und wurden glaubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Apostelgeschichte 17

1Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo die Synagoge der Juden war.

2Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbathen mit ihnen aus den Schriften,

3indem er eröffnete und darlegte, daß der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mußte, und daß dieser, der Jesus, den ich euch verkündige, der Christus ist.

4Und etliche von ihnen glaubten und gesellten sich zu Paulus und Silas, und von den anbetenden Griechen eine große Menge und der vornehmsten Frauen nicht wenige.

5Die Juden aber wurden voll Neides und nahmen etliche böse Männer vom Gassenpöbel zu sich, machten einen Volksauflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie traten vor das Haus Jasons und suchten sie unter das Volk zu führen.

6Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und riefen: Diese, welche den Erdkreis aufgewiegelt haben, sind auch hierher gekommen,

7welche Jason beherbergt hat; und diese alle handeln wider die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, daß ein anderer König sei-Jesus.

8Sie beunruhigten aber die Volksmenge und die Obersten der Stadt, als sie dies hörten.

9Und nachdem sie von Jason und den übrigen Bürgschaft genommen hatten, entließen sie dieselben.

10Die Brüder aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Beröa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen.

11Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.

12Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Weibern und Männern nicht wenige.

13Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, daß auch in Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt wurde, kamen sie auch dorthin und erregten die Volksmenge.

14Da sandten aber die Brüder alsbald den Paulus fort, um nach dem Meere hin zu gehen. Aber sowohl Silas als Timotheus blieben daselbst.

15Die aber den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und als sie für Silas und Timotheus Befehl empfangen hatten, daß sie sobald wie möglich zu ihm kommen sollten, reisten sie ab.

16Während aber Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah.

17Er unterredete sich nun in der Synagoge mit den Juden und mit den Anbetern, und auf dem Markte an jedem Tage mit denen, welche gerade herzukamen.

18Aber auch etliche der epikuräischen und stoischen Philosophen griffen ihn an; und etliche sagten: Was will doch dieser Schwätzer sagen? andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein, weil er ihnen das Evangelium von Jesu und der Auferstehung verkündigte.

19Und sie ergriffen ihn, führten ihn zum Areopag und sagten: Können wir erfahren, was diese neue Lehre ist, von welcher du redest?

20denn du bringst etwas Fremdes vor unsere Ohren. Wir möchten nun wissen, was das sein mag.

21Alle Athener aber und die Fremden, die sich da aufhielten, brachten ihre Zeit mit nichts anderem zu, als etwas Neues zu sagen und zu hören.

22Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Männer von Athen, ich sehe, daß ihr in jeder Beziehung den Götzen sehr ergeben seid.

23Denn als ich umherging und die Gegenstände eurer Verehrung betrachtete, fand ich auch einen Altar, an welchem die Aufschrift war: Dem unbekannten Gott. Den ihr nun, ohne ihn zu kennen, verehret, diesen verkündige ich euch.

24Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind,

25noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.

26Und er hat aus einem Blute jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat,

27daß sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obgleich er nicht fern ist von einem jeden von uns.

28Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch etliche eurer Dichter gesagt haben: "Denn wir sind auch sein Geschlecht".

29Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, daß das Göttliche dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.

30Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben Buße tun sollen,

31weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.

32Als sie aber von Totenauferstehung hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber auch nochmals hören.

33Also ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.

34Etliche Männer aber schlossen sich ihm an und glaubten, unter welchen auch Dionysius war, der Areopagit, und ein Weib, mit Namen Damaris, und andere mit ihnen.

Apostelgeschichte 17

1Da sie aber durch Amphipolis und Apollonia reiseten, kamen sie gen Thessalonich. Da war eine Judenschule.

2Nachdem nun Paulus gewohnet war ging erzu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift,

3tat sie ihnen auf und legte es ihnen vor, daß Christus mulite leiden und auferstehen von den Toten, und daß, dieser Jesus, den ich (sprach er) euch verkundige, ist der Christus.

4Und etliche unter ihnen fielen ihm zu und geselleten sich zu Paulus und Silas, auch der gottesfurchtigen Griechen eine große Menge, dazu der vornehmsten Weiber nicht wenig.

5Aber die halsstarrigen Juden neideten und nahmen zu sich etliche boshaftige Manner Pobelvolks, machten eine Rotte und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und traten vor das Haus Jasons und suchten sie zu fuhren unter das gemeine Volk.

6Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch herkommen;

7die herberget Jason; und diese alle handeln wider des Kaisers Gebot, sagen, ein anderer sei der Konig, namlich Jesus.

8Sie bewegeten aber das Volk und die Obersten der Stadt, die solches horeten.

9Und da sie Verantwortung von Jason und den andern empfangen hatten, lieüen sie sie los.

10Die Brüder aber fertigten alsobald ab bei der Nacht Paulus und Silas gen Beroa. Da sie dahinkamen, gingen sie in die Judenschule.

11Denn sie waren die edelsten unter denen zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz williglich und forscheten taglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.

12So glaubten nun viel aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Manner nicht wenig.

13Als aber die Juden zu Thessalonich erfuhren, daß auch zu Beroa das Wort Gottes von Paulus verkundiget würde, kamen sie und bewegten auch aildadas Volk.

14Aber da fertigten die Brüder Paulus alsobald ab, da(S er ging bis an das Meer; Silas aber und Timotheus blieben da.

15Die aber Paulus geleiteten, fuhreten ihn bis gen Athen. Und als sie Befehl empfingen an den Silas und Timotheus, daß sie aufs schierste zu ihm kamen, zogen sie hin.

16Da aber Paulus ihrer zu Athen wartete, ergrimmete sein Geist in ihm, da er sah die Stadt so gar abgottisch.

17Und er redete zwarzu den Juden und Gottesfurchtigen in der Schule, auch auf dem Markt alle Tage zu denen, die sich herzufanden.

18Etliche aber der Epikurer und Stoiker Philosophen zankten mit ihm; und etliche sprachen: Was will dieser Lotterbube sagen? Etliche aber: Es siehet, als wollte er neue Gotter verkündigen. Das machte, er hatte das Evangelium von Jesu und von der Auferstehung ihnen verkundigt.

19Sie nahmen ihn aber und fuhreten ihn auf den Richtplatz und sprachen: Konnen wirauch erfahren, was das fur eine neue Lehre sei, die du lehrest?

20Denn du bringest etwas Neues vor unsere Ohren; so wollten wir gerne wissen, was das sei.

21Die Athener aber alle, auch die Auslander und Gaste, waren gerichtet auf nichts anderes, denn etwas Neues zu sagen Oder zu horen.

22Paulus aber stund mitten auf dem Richtplatz und sprach: Ihr Manner von Athen, ich sehe euch, daß ihr in alien Stricken allzu aberglaubisch seid.

23Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselbigen, dem ihr unwissend Gottesdienst tut.

24Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was drinnen ist, sintemal erein Herr ist Himmels und der Erde, wohnet er nicht in Tempeln mit Handen gemacht.

25Sein wird auch nicht von Menschenhanden gepfleget, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt.

26Und hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt, zuvor versehen, wie lang und weit sie wohnen sollen,

27daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden mochten. Und zwar er ist nicht feme von einem jeglichen unter uns;

28denn in ihm leben, weben und sind wir, als auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.

29So wir denn gottliches Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den guldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Gedanken gemacht.

30Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebeut er alien Menschen an alien Enden, Buße zu tun,

31darum daß er einen Tag gesetzt hat, auf welchen er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er’s beschlossen hat, und jedermann vorhalt den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

32Da sie horeten die Auferstehung der Toten, da hatten’s etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter horen.

33Also ging Paulus von ihnen.

34Etliche Manner aber hingen ihm an und wurden glaubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Apostelgeschichte 17:1
GerBoLut

Da sie aber durch Amphipolis und Apollonia reiseten, kamen sie gen Thessalonich. Da war eine Judenschule.

GerElb1871

Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo die Synagoge der Juden war.

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Nachdem nun Paulus gewohnet war ging erzu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift,

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Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbathen mit ihnen aus den Schriften,

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tat sie ihnen auf und legte es ihnen vor, daß Christus mulite leiden und auferstehen von den Toten, und daß, dieser Jesus, den ich (sprach er) euch verkundige, ist der Christus.

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indem er eröffnete und darlegte, daß der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mußte, und daß dieser, der Jesus, den ich euch verkündige, der Christus ist.

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Und etliche unter ihnen fielen ihm zu und geselleten sich zu Paulus und Silas, auch der gottesfurchtigen Griechen eine große Menge, dazu der vornehmsten Weiber nicht wenig.

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Und etliche von ihnen glaubten und gesellten sich zu Paulus und Silas, und von den anbetenden Griechen eine große Menge und der vornehmsten Frauen nicht wenige.

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Aber die halsstarrigen Juden neideten und nahmen zu sich etliche boshaftige Manner Pobelvolks, machten eine Rotte und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und traten vor das Haus Jasons und suchten sie zu fuhren unter das gemeine Volk.

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Die Juden aber wurden voll Neides und nahmen etliche böse Männer vom Gassenpöbel zu sich, machten einen Volksauflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie traten vor das Haus Jasons und suchten sie unter das Volk zu führen.

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Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch herkommen;

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Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und riefen: Diese, welche den Erdkreis aufgewiegelt haben, sind auch hierher gekommen,

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die herberget Jason; und diese alle handeln wider des Kaisers Gebot, sagen, ein anderer sei der Konig, namlich Jesus.

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welche Jason beherbergt hat; und diese alle handeln wider die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, daß ein anderer König sei-Jesus.

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Sie bewegeten aber das Volk und die Obersten der Stadt, die solches horeten.

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Sie beunruhigten aber die Volksmenge und die Obersten der Stadt, als sie dies hörten.

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Und da sie Verantwortung von Jason und den andern empfangen hatten, lieüen sie sie los.

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Und nachdem sie von Jason und den übrigen Bürgschaft genommen hatten, entließen sie dieselben.

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Die Brüder aber fertigten alsobald ab bei der Nacht Paulus und Silas gen Beroa. Da sie dahinkamen, gingen sie in die Judenschule.

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Die Brüder aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Beröa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen.

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Denn sie waren die edelsten unter denen zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz williglich und forscheten taglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.

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Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.

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So glaubten nun viel aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Manner nicht wenig.

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Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Weibern und Männern nicht wenige.

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Als aber die Juden zu Thessalonich erfuhren, daß auch zu Beroa das Wort Gottes von Paulus verkundiget würde, kamen sie und bewegten auch aildadas Volk.

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Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, daß auch in Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt wurde, kamen sie auch dorthin und erregten die Volksmenge.

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Aber da fertigten die Brüder Paulus alsobald ab, da(S er ging bis an das Meer; Silas aber und Timotheus blieben da.

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Da sandten aber die Brüder alsbald den Paulus fort, um nach dem Meere hin zu gehen. Aber sowohl Silas als Timotheus blieben daselbst.

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Die aber Paulus geleiteten, fuhreten ihn bis gen Athen. Und als sie Befehl empfingen an den Silas und Timotheus, daß sie aufs schierste zu ihm kamen, zogen sie hin.

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Die aber den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und als sie für Silas und Timotheus Befehl empfangen hatten, daß sie sobald wie möglich zu ihm kommen sollten, reisten sie ab.

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Da aber Paulus ihrer zu Athen wartete, ergrimmete sein Geist in ihm, da er sah die Stadt so gar abgottisch.

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Während aber Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah.

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Und er redete zwarzu den Juden und Gottesfurchtigen in der Schule, auch auf dem Markt alle Tage zu denen, die sich herzufanden.

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Er unterredete sich nun in der Synagoge mit den Juden und mit den Anbetern, und auf dem Markte an jedem Tage mit denen, welche gerade herzukamen.

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Etliche aber der Epikurer und Stoiker Philosophen zankten mit ihm; und etliche sprachen: Was will dieser Lotterbube sagen? Etliche aber: Es siehet, als wollte er neue Gotter verkündigen. Das machte, er hatte das Evangelium von Jesu und von der Auferstehung ihnen verkundigt.

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Aber auch etliche der epikuräischen und stoischen Philosophen griffen ihn an; und etliche sagten: Was will doch dieser Schwätzer sagen? andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein, weil er ihnen das Evangelium von Jesu und der Auferstehung verkündigte.

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Sie nahmen ihn aber und fuhreten ihn auf den Richtplatz und sprachen: Konnen wirauch erfahren, was das fur eine neue Lehre sei, die du lehrest?

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Und sie ergriffen ihn, führten ihn zum Areopag und sagten: Können wir erfahren, was diese neue Lehre ist, von welcher du redest?

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Denn du bringest etwas Neues vor unsere Ohren; so wollten wir gerne wissen, was das sei.

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denn du bringst etwas Fremdes vor unsere Ohren. Wir möchten nun wissen, was das sein mag.

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Die Athener aber alle, auch die Auslander und Gaste, waren gerichtet auf nichts anderes, denn etwas Neues zu sagen Oder zu horen.

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Alle Athener aber und die Fremden, die sich da aufhielten, brachten ihre Zeit mit nichts anderem zu, als etwas Neues zu sagen und zu hören.

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Paulus aber stund mitten auf dem Richtplatz und sprach: Ihr Manner von Athen, ich sehe euch, daß ihr in alien Stricken allzu aberglaubisch seid.

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Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Männer von Athen, ich sehe, daß ihr in jeder Beziehung den Götzen sehr ergeben seid.

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Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselbigen, dem ihr unwissend Gottesdienst tut.

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Denn als ich umherging und die Gegenstände eurer Verehrung betrachtete, fand ich auch einen Altar, an welchem die Aufschrift war: Dem unbekannten Gott. Den ihr nun, ohne ihn zu kennen, verehret, diesen verkündige ich euch.

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Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was drinnen ist, sintemal erein Herr ist Himmels und der Erde, wohnet er nicht in Tempeln mit Handen gemacht.

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Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind,

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Sein wird auch nicht von Menschenhanden gepfleget, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt.

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noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.

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Und hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt, zuvor versehen, wie lang und weit sie wohnen sollen,

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Und er hat aus einem Blute jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat,

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daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden mochten. Und zwar er ist nicht feme von einem jeglichen unter uns;

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daß sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obgleich er nicht fern ist von einem jeden von uns.

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denn in ihm leben, weben und sind wir, als auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.

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Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch etliche eurer Dichter gesagt haben: "Denn wir sind auch sein Geschlecht".

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So wir denn gottliches Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den guldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Gedanken gemacht.

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Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, daß das Göttliche dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.

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Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebeut er alien Menschen an alien Enden, Buße zu tun,

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Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben Buße tun sollen,

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darum daß er einen Tag gesetzt hat, auf welchen er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er’s beschlossen hat, und jedermann vorhalt den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

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weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.

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Da sie horeten die Auferstehung der Toten, da hatten’s etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter horen.

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Als sie aber von Totenauferstehung hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber auch nochmals hören.

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Also ging Paulus von ihnen.

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Also ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.

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Etliche Manner aber hingen ihm an und wurden glaubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

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Etliche Männer aber schlossen sich ihm an und glaubten, unter welchen auch Dionysius war, der Areopagit, und ein Weib, mit Namen Damaris, und andere mit ihnen.

Verständnis von Luther 1912 vs Elberfelder 1871 in Apostelgeschichte 17

Luther 1912 (GerBoLut)

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Apostelgeschichte 17 in der Luther 1912 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Apostelgeschichte 17:16

GerBoLut

"Da aber Paulus ihrer zu Athen wartete, ergrimmete sein Geist in ihm, da er sah die Stadt so gar abgottisch."

GerElb1871

"Während aber Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah."

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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