
Apfelbaum
Symbol der Liebe, Erfrischung und wertvoller Worte. Auch mit göttlichem Schutz verbunden.
Botanische Daten
scienceBaum
תַּפּוּחַ (Tappuach)
Malus domestica
4 Referenzen
Erquicke mich mit Äpfeln
Im Hohelied vergleicht die Braut ihren Geliebten mit einem Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes:
Der Apfelbaum bietet drei Dinge: Schatten, Frucht und Duft. Er ist ein Bild Christi, der uns vor der Hitze des Gerichts schützt (Schatten), uns mit Seinem Wort nährt (Frucht) und unsere müden Geister mit Seiner Gegenwart belebt (Duft). „Unter seinem Schatten zu sitzen mit großer Lust" ist die Haltung des Gläubigen, der in dem vollbrachten Werk Jesu ruht.
Goldene Äpfel
Salomo verwendet den Apfel, um das vollkommene Wort zur vollkommenen Zeit zu beschreiben:
„Goldene Äpfel in silbernen Schalen." Dieses Bild legt nahe, dass ein Wort, zur rechten Zeit geredet, ein Kunstwerk ist — wertvoll, schön und kunstvoll gefertigt. Es geht nicht nur um die Wahrheit des Inhalts (der goldene Apfel), sondern auch um die Angemessenheit der Darbietung (die silberne Schale).
Der Augapfel
Der „Augapfel" bezeichnet die Pupille — den empfindlichsten und geschütztesten Teil des Körpers. Die Schrift verwendet diese Redewendung, um Gottes eifersüchtigen Schutz Seines Volkes zu beschreiben:
Gottes Volk anzutasten heißt, Gott ins Auge zu stechen (Sacharja 2:8). Diese Metapher versichert uns, dass wir im Mittelpunkt Seiner Aufmerksamkeit und der Gegenstand Seiner heftigsten Verteidigung sind.
Botanischer Kontext
Während einige Gelehrte vermuten, dass der biblische 'Apfel' aufgrund der klimatischen Bedingungen die Aprikose oder Quitte sein könnte, wird 'Tappuach' (von der Wurzel 'atmen/duften') traditionell als Apfel übersetzt. Er steht für eine Frucht von ausgeprägtem Duft und Süße.