Prediger 6 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
Prediger 6
1Es gibt ein Übel, das ich gesehen unter der Sonne, / und schwer lastet es auf den Menschen: /
2Wenn Gott einem Menschen Reichtum und Schätze und Ehre gibt, / sodass ihm nichts mangelt, was sein Herz begehrt, / aber Gott gestattet ihm nicht, es zu geniessen, / sondern ein Fremder geniesst es - / das ist nichtig und eine böse Plage. /
3Wenn einer hundert Kinder zeugte / und viele Jahre lebte, bis ins hohe Alter, / aber er könnte sein Glück nicht geniessen - / ich müsste sagen: Glücklicher als er ist die Fehlgeburt. /
4Denn sie kommt in Nichtigkeit, / und in Finsternis geht sie dahin, / mit Dunkel bleibt ihr Name bedeckt. /
5Sie schaut keine Sonne, sie weiss von nichts, / auch ein Begräbnis wird ihr nicht zuteil; / doch sie hat Ruhe und jener nicht. /
6Ja, lebte er zweitausend Jahre, / genösse aber nichts Gutes - / geht nicht alles an einen Ort? /
7Alles Mühen des Menschen geschieht für den Mund, / und doch wird die Begier nicht gestillt. /
8Denn was hat der Weise vor dem Toren voraus? / was der Dulder vor dem, der vor der Welt zu wandeln versteht? /
9Besser mit Augen schauen / als schweifen mit der Begier; / auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind. /
10Was immer geschieht, das ist längst bestimmt, / feststeht, was aus einem Menschen wird, / und er kann nicht rechten / mit dem, der mächtiger ist als er. / (a) Hio 9:2 3
11Denn je mehr Worte, desto mehr Nichtiges. / Was hat denn der Mensch davon? /
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Prediger 6
1Es gibt ein Übel, welches ich unter der Sonne gesehen habe, und schwer lastet es auf dem Menschen:
2Einer, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre gibt, und welcher nichts für seine Seele entbehrt von allem, was er wünschen mag; aber Gott ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, sondern ein Fremder genießt es. Das ist Eitelkeit und ein schlimmes Übel -
3Wenn einer hundert Söhne zeugte und viele Jahre lebte, und der Tage seiner Jahre wären viele, und seine Seele sättigte sich nicht an Gutem, und auch würde ihm kein Begräbnis zuteil, so sage ich: Eine Fehlgeburt ist besser daran als er.
4Denn in Nichtigkeit kommt sie, und in Finsternis geht sie dahin, und mit Finsternis wird ihr Name bedeckt;
5auch hat sie die Sonne nicht gesehen noch gekannt. Diese hat mehr Ruhe als jener.
6Und wenn er auch zweimal tausend Jahre gelebt, und Gutes nicht gesehen hätte: geht nicht alles an einen Ort?
7Alle Mühe des Menschen ist für seinen Mund, und dennoch wird seine Begierde nicht gestillt
8Denn was hat der Weise vor dem Toren voraus, was der Arme, der vor den Lebenden zu wandeln versteht?
9Besser das Anschauen der Augen als das Umherschweifen der Begierde. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
10Was entsteht, schon längst war sein Name genannt; und es ist bekannt, was ein Mensch sein wird, und er vermag nicht mit dem zu rechten, der stärker ist als er.
11Denn es gibt viele Worte welche die Eitelkeit mehren; welchen Nutzen hat der Mensch davon? Denn wer weiß, was dem Menschen gut ist im Leben, die Zahl der Tage seines eitlen Lebens, welche er wie ein Schatten verbringt? Denn wer kann dem Menschen kundtun, was nach ihm sein wird unter der Sonne?
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Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in Prediger 6
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Prediger 6 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Prediger 6:1
"Es gibt ein Übel, das ich gesehen unter der Sonne, / und schwer lastet es auf den Menschen: /"
"Es gibt ein Übel, welches ich unter der Sonne gesehen habe, und schwer lastet es auf dem Menschen:"
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