Sacrilo

enEnglishtrTürkçeesEspañolptPortuguêsfrFrançaisdeDeutschcheckzh中文ruРусскийja日本語ko한국어viTiếng ViệtthไทยplPolskiukУкраїнськаhuMagyarcsČeštinasrСрпскиslSlovenščinasqShqiplvLatviešuetEestinlNederlandsnbNorskdaDansksvSvenskafiSuomiitItalianoheעבריתhrHrvatskilaLatinaarالعربية

DASHBOARD

dashboardÜbersichtmenu_bookBibel Lesenlocal_libraryBücherquizTägliches Quizevent_noteMeine PlänebookmarksLesezeichen

STUDIENWERKZEUGE

searchSuchencompare_arrowsBibelvergleich

Matthäus 13 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871

chevron_leftchevron_right

Matthäus 13

1AN jenem Tage verliess Jesus das Haus und setzte sich an den See.

2Und es versammelte sich eine grosse Volksmenge bei ihm, sodass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Gestade. (a) Mr 3:9

3Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Säemann ging aus, um zu säen.

4Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen es auf.

5Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte;

6als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es.

7Andres fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.

8Noch andres fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreissigfältig.

9Wer Ohren hat, der höre! (a) Mt 11:15

10Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?

11Er aber antwortete und sprach: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.

12Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat. (a) Mt 25:29; Mr 4:25; Lu 8:18; 19:26

13Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören und nicht verstehen.

14Und es erfüllt sich an ihnen die Weissagung des Jesaja, welche sagt: "Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen. (a) Jes 6:9 10; Joh 12:40; Apg 28:26 27

15Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren sind schwerhörig geworden und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."

16Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. (a) Mt 16:17; Spr 20:12; Lu 10:23 24

17Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (a) Joh 8:56; 1Pe 1:10; Heb 11:13

18So höret nun ihr das Gleichnis vom Säemann!

19Sooft jemand das Wort vom Reiche hört und es nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Dies ist der, welcher auf den Weg gesät ist.

20Der aber, (bei dem der Same) auf den felsigen Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;

21er hat jedoch keine Wurzel in sich, sondern ist ein Mensch des Augenblicks; wenn aber um des Wortes willen Trübsal oder Verfolgung entsteht, nimmt er alsbald Anstoss.

22Der aber, (bei dem der Same) unter die Dornen gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört, und die Sorge der Welt und der Trug des Reichtums ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. (a) Mt 6:19-34; 19:23; 1Ti 6:9

23Der aber, (bei dem der Same) auf den guten Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und versteht; dieser bringt denn auch Frucht, und zwar trägt der eine hundertfältig, der andre sechzigfältig, ein andrer dreissigfältig.

24EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.

25Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut dazu mitten unter den Weizen und ging davon. (1) gen: "Lolch" (o: "Afterweizen"), der giftig ist und im Anfang des Wachstums dem echten Weizen so ähnlich sieht, dass man beim Ausraufen diesen leicht mit ihm verwechseln könnte.

26Als aber die Saat sprosste und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut.

27Da traten die Knechte des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er nun das Unkraut?

28Er aber sagte zu ihnen: Ein feindlicher Mensch hat das getan. Da sagen die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammensuchen?

29Er aber sagt: Nein, damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut zusammensucht, zugleich mit ihm den Weizen ausrauft.

30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Suchet zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune! (a) Mt 3:12; Off 14:15

31EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.

32Dieses ist zwar kleiner als alle (andern) Samenarten; wenn es aber herangewachsen ist, so ist es grösser als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. (a) Da 4:9 18; Hes 17:23; 31:6

33Ein andres Gleichnis sagte er ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

34Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zur Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen,

35damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesprochen worden ist, welcher sagt: "Ich will meinen Mund in Gleichnissen auftun, / will Dinge verkündigen, die verborgen waren / von Grundlegung der Welt an." (1) der alttestamentliche Ausspruch steht in Ps 78:2.

36DA verliess Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! (1) vgl. Anm. zu V. 25.

37Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.

38Der Acker ist die Welt; der gute Same, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; (a) Joh 8:44; 1Jo 3:8

39der Feind, der es aussät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel. (a) Off 14:15

40Wie man nun das Unkraut zusammensucht und mit Feuer verbrennt, so wird es am Ende der Welt sein: (a) Joh 15:6

41Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die ein Ärgernis sind, und die, welche tun, was wider das Gesetz ist, (a) Zef 1:3; Mt 25:31-46

42und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:50; Off 19:20

43Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der höre! (a) Da 12:3

44DAS Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und (wieder) verbarg. Und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. (a) Spr 2:4; Php 3:7

45Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

46Als er aber eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. (a) Spr 8:10 11

47WIEDERUM ist das Reich der Himmel gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und (Fische) von allerlei Art zusammenbrachte. (a) Mt 22:9 10; Hab 1:15

48Und als es voll geworden war, zogen sie es ans Gestade, setzten sich und sammelten die guten in Gefässe, die faulen aber warfen sie weg.

49So wird es am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen mitten aus den Gerechten aussondern (a) Mt 25:32

50und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:42; 8:12

51Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagten zu ihm: Ja.

52Da sagte er zu ihnen: Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausherrn gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorholt. (a) Mt 12:35

53UND es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er von dort hinweg.

54Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie erstaunten und sagten: Woher hat der diese Weisheit und die Wunderkräfte?

55Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heisst nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas, (1) nach and. alt. Bezeugung: "Joses"; vgl. Mr 6:3. (a) Joh 6:42

56und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher hat der nun dies alles?

57Und sie nahmen Anstoss an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet ausser in seiner Vaterstadt und in seinem Hause. (a) Joh 4:44

58Und er vollbrachte dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.

Matthäus 13

1An jenem Tage aber ging Jesus aus dem Hause hinaus und setzte sich an den See.

2Und es versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm, so daß er in ein Schiff stieg und sich setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer.

3Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging aus zu säen;

4und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.

5Anderes aber fiel auf das Steinichte, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.

6Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.

7Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.

8Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfältig.

9Wer Ohren hat zu hören ,der höre!

10Und die Jünger traten herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?

11Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;

12denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.

13Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören, noch verstehen;

14und es wird an ihnen die Weissagung Jesaias erfüllt, welche sagt: "Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen;

15denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile."

16Glückselig aber eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören;

17denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschauet, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.

18Höret ihr nun das Gleichnis vom Sämann.

19So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.

20Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;

21er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald ärgert er sich.

22Der aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge dieses Lebens und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.

23Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, welcher wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfältig.

24Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte.

25Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging hinweg.

26Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.

27Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er denn Unkraut?

28Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?

29Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit demselben den Weizen ausraufet.

30Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

31Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;

32das zwar kleiner ist als alle Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Kräuter und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich niederlassen in seinen Zweigen.

33Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, welchen ein Weib nahm und unter drei Maß Mehl verbarg, bis es ganz durchsäuert war.

34Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,

35damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht: "Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war."

36Dann entließ er die Volksmenge und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.

37Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,

38der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;

39der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.

40Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.

41Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;

42und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

43Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören ,der höre!

44Das Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, welchen ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.

45Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht;

46als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

47Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Netze, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte,

48welches sie, als es voll war, ans Ufer heraufgezogen hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in Gefäße zusammen, aber die Faulen warfen sie aus.

49Also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern,

50und sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

51Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr .

52Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reiche der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.

53Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen hinweg.

54Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so daß sie sehr erstaunten und sprachen: Woher diesem diese Weisheit und die Wunderwerke?

55Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas?

56Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher nun diesem dies alles?

57Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.

58Und er tat daselbst nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.

Matthäus 13

1AN jenem Tage verliess Jesus das Haus und setzte sich an den See.

2Und es versammelte sich eine grosse Volksmenge bei ihm, sodass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Gestade. (a) Mr 3:9

3Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Säemann ging aus, um zu säen.

4Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen es auf.

5Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte;

6als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es.

7Andres fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.

8Noch andres fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreissigfältig.

9Wer Ohren hat, der höre! (a) Mt 11:15

10Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?

11Er aber antwortete und sprach: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.

12Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat. (a) Mt 25:29; Mr 4:25; Lu 8:18; 19:26

13Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören und nicht verstehen.

14Und es erfüllt sich an ihnen die Weissagung des Jesaja, welche sagt: "Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen. (a) Jes 6:9 10; Joh 12:40; Apg 28:26 27

15Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren sind schwerhörig geworden und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."

16Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. (a) Mt 16:17; Spr 20:12; Lu 10:23 24

17Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (a) Joh 8:56; 1Pe 1:10; Heb 11:13

18So höret nun ihr das Gleichnis vom Säemann!

19Sooft jemand das Wort vom Reiche hört und es nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Dies ist der, welcher auf den Weg gesät ist.

20Der aber, (bei dem der Same) auf den felsigen Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;

21er hat jedoch keine Wurzel in sich, sondern ist ein Mensch des Augenblicks; wenn aber um des Wortes willen Trübsal oder Verfolgung entsteht, nimmt er alsbald Anstoss.

22Der aber, (bei dem der Same) unter die Dornen gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört, und die Sorge der Welt und der Trug des Reichtums ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. (a) Mt 6:19-34; 19:23; 1Ti 6:9

23Der aber, (bei dem der Same) auf den guten Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und versteht; dieser bringt denn auch Frucht, und zwar trägt der eine hundertfältig, der andre sechzigfältig, ein andrer dreissigfältig.

24EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.

25Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut dazu mitten unter den Weizen und ging davon. (1) gen: "Lolch" (o: "Afterweizen"), der giftig ist und im Anfang des Wachstums dem echten Weizen so ähnlich sieht, dass man beim Ausraufen diesen leicht mit ihm verwechseln könnte.

26Als aber die Saat sprosste und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut.

27Da traten die Knechte des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er nun das Unkraut?

28Er aber sagte zu ihnen: Ein feindlicher Mensch hat das getan. Da sagen die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammensuchen?

29Er aber sagt: Nein, damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut zusammensucht, zugleich mit ihm den Weizen ausrauft.

30Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Suchet zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune! (a) Mt 3:12; Off 14:15

31EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.

32Dieses ist zwar kleiner als alle (andern) Samenarten; wenn es aber herangewachsen ist, so ist es grösser als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. (a) Da 4:9 18; Hes 17:23; 31:6

33Ein andres Gleichnis sagte er ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

34Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zur Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen,

35damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesprochen worden ist, welcher sagt: "Ich will meinen Mund in Gleichnissen auftun, / will Dinge verkündigen, die verborgen waren / von Grundlegung der Welt an." (1) der alttestamentliche Ausspruch steht in Ps 78:2.

36DA verliess Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! (1) vgl. Anm. zu V. 25.

37Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.

38Der Acker ist die Welt; der gute Same, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; (a) Joh 8:44; 1Jo 3:8

39der Feind, der es aussät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel. (a) Off 14:15

40Wie man nun das Unkraut zusammensucht und mit Feuer verbrennt, so wird es am Ende der Welt sein: (a) Joh 15:6

41Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die ein Ärgernis sind, und die, welche tun, was wider das Gesetz ist, (a) Zef 1:3; Mt 25:31-46

42und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:50; Off 19:20

43Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der höre! (a) Da 12:3

44DAS Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und (wieder) verbarg. Und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. (a) Spr 2:4; Php 3:7

45Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

46Als er aber eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. (a) Spr 8:10 11

47WIEDERUM ist das Reich der Himmel gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und (Fische) von allerlei Art zusammenbrachte. (a) Mt 22:9 10; Hab 1:15

48Und als es voll geworden war, zogen sie es ans Gestade, setzten sich und sammelten die guten in Gefässe, die faulen aber warfen sie weg.

49So wird es am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen mitten aus den Gerechten aussondern (a) Mt 25:32

50und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:42; 8:12

51Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagten zu ihm: Ja.

52Da sagte er zu ihnen: Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausherrn gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorholt. (a) Mt 12:35

53UND es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er von dort hinweg.

54Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie erstaunten und sagten: Woher hat der diese Weisheit und die Wunderkräfte?

55Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heisst nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas, (1) nach and. alt. Bezeugung: "Joses"; vgl. Mr 6:3. (a) Joh 6:42

56und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher hat der nun dies alles?

57Und sie nahmen Anstoss an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet ausser in seiner Vaterstadt und in seinem Hause. (a) Joh 4:44

58Und er vollbrachte dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.

Matthäus 13:1
GerZurcher

AN jenem Tage verliess Jesus das Haus und setzte sich an den See.

GerElb1871

An jenem Tage aber ging Jesus aus dem Hause hinaus und setzte sich an den See.

2
GerZurcher

Und es versammelte sich eine grosse Volksmenge bei ihm, sodass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Gestade. (a) Mr 3:9

GerElb1871

Und es versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm, so daß er in ein Schiff stieg und sich setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer.

3
GerZurcher

Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Säemann ging aus, um zu säen.

GerElb1871

Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging aus zu säen;

4
GerZurcher

Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg, und die Vögel kamen und frassen es auf.

GerElb1871

und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.

5
GerZurcher

Andres fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte;

GerElb1871

Anderes aber fiel auf das Steinichte, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.

6
GerZurcher

als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrte es.

GerElb1871

Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.

7
GerZurcher

Andres fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.

GerElb1871

Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.

8
GerZurcher

Noch andres fiel auf den guten Boden und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreissigfältig.

GerElb1871

Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfältig.

9
GerZurcher

Wer Ohren hat, der höre! (a) Mt 11:15

GerElb1871

Wer Ohren hat zu hören ,der höre!

10
GerZurcher

Und die Jünger traten herzu und sagten zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?

GerElb1871

Und die Jünger traten herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?

11
GerZurcher

Er aber antwortete und sprach: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.

GerElb1871

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;

12
GerZurcher

Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen werden, was er hat. (a) Mt 25:29; Mr 4:25; Lu 8:18; 19:26

GerElb1871

denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.

13
GerZurcher

Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören und nicht verstehen.

GerElb1871

Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören, noch verstehen;

14
GerZurcher

Und es erfüllt sich an ihnen die Weissagung des Jesaja, welche sagt: "Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen. (a) Jes 6:9 10; Joh 12:40; Apg 28:26 27

GerElb1871

und es wird an ihnen die Weissagung Jesaias erfüllt, welche sagt: "Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen;

15
GerZurcher

Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren sind schwerhörig geworden und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile."

GerElb1871

denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile."

16
GerZurcher

Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. (a) Mt 16:17; Spr 20:12; Lu 10:23 24

GerElb1871

Glückselig aber eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören;

17
GerZurcher

Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (a) Joh 8:56; 1Pe 1:10; Heb 11:13

GerElb1871

denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschauet, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.

18
GerZurcher

So höret nun ihr das Gleichnis vom Säemann!

GerElb1871

Höret ihr nun das Gleichnis vom Sämann.

19
GerZurcher

Sooft jemand das Wort vom Reiche hört und es nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Dies ist der, welcher auf den Weg gesät ist.

GerElb1871

So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.

20
GerZurcher

Der aber, (bei dem der Same) auf den felsigen Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;

GerElb1871

Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;

21
GerZurcher

er hat jedoch keine Wurzel in sich, sondern ist ein Mensch des Augenblicks; wenn aber um des Wortes willen Trübsal oder Verfolgung entsteht, nimmt er alsbald Anstoss.

GerElb1871

er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald ärgert er sich.

22
GerZurcher

Der aber, (bei dem der Same) unter die Dornen gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört, und die Sorge der Welt und der Trug des Reichtums ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. (a) Mt 6:19-34; 19:23; 1Ti 6:9

GerElb1871

Der aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge dieses Lebens und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.

23
GerZurcher

Der aber, (bei dem der Same) auf den guten Boden gesät ist, das ist der, welcher das Wort hört und versteht; dieser bringt denn auch Frucht, und zwar trägt der eine hundertfältig, der andre sechzigfältig, ein andrer dreissigfältig.

GerElb1871

Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, welcher wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfältig.

24
GerZurcher

EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.

GerElb1871

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte.

25
GerZurcher

Doch während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut dazu mitten unter den Weizen und ging davon. (1) gen: "Lolch" (o: "Afterweizen"), der giftig ist und im Anfang des Wachstums dem echten Weizen so ähnlich sieht, dass man beim Ausraufen diesen leicht mit ihm verwechseln könnte.

GerElb1871

Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging hinweg.

26
GerZurcher

Als aber die Saat sprosste und Frucht brachte, da zeigte sich auch das Unkraut.

GerElb1871

Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.

27
GerZurcher

Da traten die Knechte des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er nun das Unkraut?

GerElb1871

Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er denn Unkraut?

28
GerZurcher

Er aber sagte zu ihnen: Ein feindlicher Mensch hat das getan. Da sagen die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammensuchen?

GerElb1871

Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?

29
GerZurcher

Er aber sagt: Nein, damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut zusammensucht, zugleich mit ihm den Weizen ausrauft.

GerElb1871

Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit demselben den Weizen ausraufet.

30
GerZurcher

Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Suchet zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune! (a) Mt 3:12; Off 14:15

GerElb1871

Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

31
GerZurcher

EIN andres Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.

GerElb1871

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;

32
GerZurcher

Dieses ist zwar kleiner als alle (andern) Samenarten; wenn es aber herangewachsen ist, so ist es grösser als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. (a) Da 4:9 18; Hes 17:23; 31:6

GerElb1871

das zwar kleiner ist als alle Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Kräuter und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich niederlassen in seinen Zweigen.

33
GerZurcher

Ein andres Gleichnis sagte er ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

GerElb1871

Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, welchen ein Weib nahm und unter drei Maß Mehl verbarg, bis es ganz durchsäuert war.

34
GerZurcher

Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zur Volksmenge, und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen,

GerElb1871

Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,

35
GerZurcher

damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesprochen worden ist, welcher sagt: "Ich will meinen Mund in Gleichnissen auftun, / will Dinge verkündigen, die verborgen waren / von Grundlegung der Welt an." (1) der alttestamentliche Ausspruch steht in Ps 78:2.

GerElb1871

damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht: "Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war."

36
GerZurcher

DA verliess Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! (1) vgl. Anm. zu V. 25.

GerElb1871

Dann entließ er die Volksmenge und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.

37
GerZurcher

Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.

GerElb1871

Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,

38
GerZurcher

Der Acker ist die Welt; der gute Same, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; (a) Joh 8:44; 1Jo 3:8

GerElb1871

der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;

39
GerZurcher

der Feind, der es aussät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel. (a) Off 14:15

GerElb1871

der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.

40
GerZurcher

Wie man nun das Unkraut zusammensucht und mit Feuer verbrennt, so wird es am Ende der Welt sein: (a) Joh 15:6

GerElb1871

Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.

41
GerZurcher

Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die ein Ärgernis sind, und die, welche tun, was wider das Gesetz ist, (a) Zef 1:3; Mt 25:31-46

GerElb1871

Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;

42
GerZurcher

und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:50; Off 19:20

GerElb1871

und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

43
GerZurcher

Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der höre! (a) Da 12:3

GerElb1871

Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören ,der höre!

44
GerZurcher

DAS Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und (wieder) verbarg. Und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. (a) Spr 2:4; Php 3:7

GerElb1871

Das Reich der Himmel ist gleich einem im Acker verborgenen Schatz, welchen ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.

45
GerZurcher

Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

GerElb1871

Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen sucht;

46
GerZurcher

Als er aber eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. (a) Spr 8:10 11

GerElb1871

als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

47
GerZurcher

WIEDERUM ist das Reich der Himmel gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und (Fische) von allerlei Art zusammenbrachte. (a) Mt 22:9 10; Hab 1:15

GerElb1871

Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Netze, das ins Meer geworfen wurde und von jeder Gattung zusammenbrachte,

48
GerZurcher

Und als es voll geworden war, zogen sie es ans Gestade, setzten sich und sammelten die guten in Gefässe, die faulen aber warfen sie weg.

GerElb1871

welches sie, als es voll war, ans Ufer heraufgezogen hatten; und sie setzten sich nieder und lasen die Guten in Gefäße zusammen, aber die Faulen warfen sie aus.

49
GerZurcher

So wird es am Ende der Welt sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen mitten aus den Gerechten aussondern (a) Mt 25:32

GerElb1871

Also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern,

50
GerZurcher

und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. (a) Mt 13:42; 8:12

GerElb1871

und sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

51
GerZurcher

Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagten zu ihm: Ja.

GerElb1871

Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr dies alles verstanden? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr .

52
GerZurcher

Da sagte er zu ihnen: Deshalb ist jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausherrn gleich, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorholt. (a) Mt 12:35

GerElb1871

Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reiche der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.

53
GerZurcher

UND es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, zog er von dort hinweg.

GerElb1871

Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen hinweg.

54
GerZurcher

Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie erstaunten und sagten: Woher hat der diese Weisheit und die Wunderkräfte?

GerElb1871

Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so daß sie sehr erstaunten und sprachen: Woher diesem diese Weisheit und die Wunderwerke?

55
GerZurcher

Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heisst nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas, (1) nach and. alt. Bezeugung: "Joses"; vgl. Mr 6:3. (a) Joh 6:42

GerElb1871

Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas?

56
GerZurcher

und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher hat der nun dies alles?

GerElb1871

Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher nun diesem dies alles?

57
GerZurcher

Und sie nahmen Anstoss an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet ausser in seiner Vaterstadt und in seinem Hause. (a) Joh 4:44

GerElb1871

Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Hause.

58
GerZurcher

Und er vollbrachte dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.

GerElb1871

Und er tat daselbst nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.

Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in Matthäus 13

Zürcher Bibel (GerZurcher)

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Matthäus 13 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Matthäus 13:16

GerZurcher

"Selig aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. (a) Mt 16:17; Spr 20:12; Lu 10:23 24"

GerElb1871

"Glückselig aber eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören;"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

auto_storiesSacrilo
Fragen zur BibelPflanzen der Bibel

Sacrilo

Über unsKontaktBibel-App

Verbinden

© 2026 Sacrilo.

DatenschutzNutzungsbedingungenCookies
auto_stories

Neueste Ratgeber

Was ist das Reich Gottes?
read_more

Was ist das Reich Gottes?

Das letzte Gericht erklärt
read_more

Das letzte Gericht erklärt

Was ist die biblische Sicht der Liebe?
read_more

Was ist die biblische Sicht der Liebe?

Was ist Teleologie in der Theologie?
read_more

Was ist Teleologie in der Theologie?

Was ist fortgesetzte Schöpfung (Creatio Continua)?
read_more

Was ist fortgesetzte Schöpfung (Creatio Continua)?

Was ist das Abendmahl / die Kommunion?
read_more

Was ist das Abendmahl / die Kommunion?

Alle ansehenarrow_forward