2. Samuel 20 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
2. Samuel 20
1NUN war dort von ungefähr ein nichtswürdiger Mensch mit Namen Seba, Sohn des Bichri, ein Benjaminit; der stiess in die Posaune und rief: Wir haben keinen Teil an David, / kein Erbe an dem Sohn Isais! / Ein jeder zu seinen Zelten, Israel!
2Da fielen alle Männer Israels von David ab zu Seba, dem Sohne Bichris; die Männer Judas aber hielten zu ihrem König (und folgten ihm) vom Jordan bis nach Jerusalem.
3Als David nach Jerusalem in sein Haus kam, nahm er die zehn Kebsweiber, die er zurückgelassen hatte, um das Haus zu hüten, und tat sie in Gewahrsam und sorgte für ihren Unterhalt; aber er ging nicht zu ihnen, und sie blieben eingeschlossen bis an den Tag ihres Todes, gleichsam Witwen zu Lebzeiten des Mannes. (a) 2Sa 16:21 22
4Und der König sprach zu Amasa: Biete mir die Männer Judas auf! Drei Tage - und du bist hier zur Stelle!
5Amasa ging, um Juda aufzubieten. Als er aber über die bestimmte Frist hinaus verzog,
6sprach David zu Abisai: Nun wird uns Seba, der Sohn Bichris, gefährlicher werden als Absalom. Nimm du die Knechte deines Herrn und jage ihm nach, dass er nicht etwa feste Städte für sich gewinnt und uns so entwischt.
7Da zogen Joab, die Kreter und Plether und alle Helden unter Abisai ins Feld; sie zogen aber von Jerusalem ins Feld, um Seba, dem Sohn Bichris, nachzujagen. (a) 2Sa 8:18
8Als sie nun bei dem grossen Stein in Gibeon eintrafen, war Amasa schon vor ihnen angekommen. Joab aber war unter seinem Gewande mit einem Schwert umgürtet, und darüber trug er ein Schwert, das in der Scheide an seiner Hüfte festgemacht war; das glitt heraus und fiel zu Boden.
9Und Joab sprach zu Amasa: Geht es dir gut, mein Bruder? Dann fasste Joab mit der rechten Hand Amasa beim Bart, um ihn zu küssen.
10Amasa aber hatte nicht acht auf das Schwert in Joabs Hand, und so stiess der es ihm in den Leib, dass er seine Eingeweide zur Erde schüttete, und er starb ohne einen zweiten Stoss. Joab aber und sein Bruder Abisai jagten Seba, dem Sohne Bichris, nach.
11Und einer von den Knechten Joabs musste bei ihm stehenbleiben und rufen: Dem Joab nach, wer zu Joab hält und zu David gehört! (1) d.h. Amasa.
12Amasa aber lag tot in seinem Blute mitten auf der Strasse. Als der Mann sah, wie alle Leute stehenblieben, schaffte er Amasa von der Strasse weg aufs Feld und warf ein Gewand auf ihn, weil jeder, der herankam, nach ihm sah und stehenblieb.
13Als er nun von der Strasse weggebracht war, folgte jedermann dem Joab, um Seba, dem Sohne Bichris, nachzujagen.
14Der zog durch alle Stämme Israels bis nach Abel-Beth-Maacha, und alle Bichriter versammelten sich und folgten ihm nach.
15Aber sie kamen und belagerten ihn in Abel-Beth-Maacha, und sie schütteten einen Damm auf gegen die Stadt, und alles Volk, das bei Joab war, untergrub die Mauer, um sie zu Fall zu bringen. (1) d.h. Joab und seine Leute.
16Da trat eine weise Frau auf die Vormauer und rief von der Stadt aus: Höret! höret! Saget doch Joab, er solle herkommen, ich wolle mit ihm reden.
17Als er nun zu ihr hinkam, fragte die Frau: Bist du Joab? Er sagte: Ich bin's. Da sprach sie zu ihm: So höre die Worte deiner Magd an. Er erwiderte: Ich höre.
18Sie sprach: Vor Zeiten pflegte man zu sagen: Man frage doch in Abel und in Dan, ob nicht mehr gilt,
19was die Getreuen Israels verordnet haben. Und du willst eine Stadt und Mutter in Israel verderben? Warum vernichtest du das Erbe des Herrn?
20Joab antwortete: Bewahre! bewahre! Ich will nicht vernichten noch verderben!
21So ist es nicht gemeint! Sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim mit Namen Seba, Sohn des Bichri, hat sich wider den König David empört. Gebt den allein heraus, so will ich von der Stadt abziehen. Da sprach die Frau zu Joab: Siehe, sein Kopf soll dir über die Mauer zugeworfen werden.
22Dann ging die Frau in die Stadt hinein und redete allem Volke in ihrer Weisheit zu. Und sie hieben Seba, dem Sohne Bichris, den Kopf ab und warfen ihn Joab zu. Da liess er in die Posaune stossen, und sie zogen von der Stadt ab und zerstreuten sich, ein jeder nach seinem Hause. Joab aber kehrte zum König nach Jerusalem zurück.
23Joab war über das ganze Heer gesetzt, Benaja, der Sohn Jojadas, über die Kreter und Plether (a) 2Sa 8:16-18
24und Adoniram über die Fronarbeiter. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler,
25Seja war Schreiber, und Zadok und Abjathar waren Priester;
26auch der Jairiter Ira war ein Priester Davids.
2. Samuel 20
1Und daselbst war zufällig ein Mann Belials, sein Name war Scheba, der Sohn Bikris, ein Benjaminiter; und er stieß in die Posaune und sprach: Wir haben kein Teil an David und kein Erbteil an dem Sohne Isais! Ein jeder zu seinen Zelten, Israel!
2Da zogen alle Männer von Israel von David hinweg, Scheba, dem Sohne Bikris, nach. Die Männer von Juda aber hingen ihrem König an, vom Jordan bis Jerusalem.
3Und David kam nach seinem Hause, nach Jerusalem. Und der König nahm die zehn Kebsweiber, die er zurückgelassen hatte, um das Haus zu bewahren, und tat sie in Gewahrsam und versorgte sie; er ging aber nicht zu ihnen ein; und sie waren eingeschlossen bis zum Tage ihres Todes, als Witwen lebend.
4Und der König sprach zu Amasa: Berufe mir die Männer von Juda binnen drei Tagen, und stelle dich selbst hier ein.
5Und Amasa ging hin, Juda zu berufen; aber er verzog über die bestimmte Zeit, die er ihm bestimmt hatte.
6Da sprach David zu Abisai: Nun wird uns Scheba, der Sohn Bikris, mehr Übles tun als Absalom. Nimm du die Knechte deines Herrn und jage ihm nach, ob er nicht feste Städte für sich gefunden und sich unseren Augen entzogen hat.
7Da zogen die Männer Joabs aus, ihm nach, und die Kerethiter und die Pelethiter und alle die Helden; und sie zogen aus von Jerusalem, um Scheba, dem Sohne Bikris, nachzujagen.
8Sie waren bei dem großen Steine, der zu Gibeon ist, da kam Amasa ihnen entgegen. Und Joab war mit seinem Waffenrock als seinem Gewande umgürtet, und darüber war der Gürtel des Schwertes, das in seiner Scheide an seinen Lenden befestigt war; und als er hervortrat, fiel es heraus.
9Und Joab sprach zu Amasa: Geht es dir wohl, mein Bruder? Und Joab faßte mit der rechten Hand Amasas Bart, um ihn zu küssen.
10Amasa hatte aber nicht achtgegeben auf das Schwert, das in Joabs Hand war; und Joab schlug ihn damit in den Bauch und schüttete seine Eingeweide aus zur Erde, und gab ihm keinen zweiten Schlag; und er starb. Joab aber und Abisai, sein Bruder, jagten Scheba, dem Sohne Bikris, nach.
11Und ein Mann von den Knaben Joabs blieb bei Amasa stehen und sprach: Wer Joab lieb hat und wer für David ist, folge Joab nach!
12Amasa aber wälzte sich im Blute mitten auf der Straße; und als der Mann sah, daß alles Volk stehen blieb, schaffte er Amasa von der Straße auf das Feld und warf ein Oberkleid über ihn, da er sah, daß jeder, der an ihn herankam, stehen blieb.
13Als er von der Straße weggeschafft war, zog jedermann vorüber, Joab nach, um Scheba, dem Sohne Bikris, nachzujagen.
14Und er durchzog alle Stämme Israels nach Abel und Beth-Maaka und ganz Berim; und sie versammelten sich und kamen ihm ebenfalls nach.
15Und sie kamen und belagerten ihn in Abel-Beth-Maaka, und sie schütteten einen Wall gegen die Stadt auf, so daß derselbe an der Vormauer stand; und alles Volk, das mit Joab war, unterwühlte die Mauer, um sie zu stürzen.
16Da rief ein kluges Weib aus der Stadt: Höret höret! Sprechet doch zu Joab: Nahe hierher, daß ich zu dir rede!
17Und er näherte sich ihr. Und das Weib sprach: Bist du Joab? Und er sprach: Ich bins. Und sie sprach zu ihm: Höre die Worte deiner Magd! Und er sprach: Ich höre.
18Und sie sprach und sagte: Früher pflegte man zu sprechen und zu sagen: Man frage nur in Abel; und so war man fertig.
19Ich bin von den Friedsamen, den Getreuen Israels; du suchst eine Stadt und Mutter in Israel zu töten. Warum willst du das Erbteil Jehovas verschlingen?
20Und Joab antwortete und sprach: Fern, fern sei es von mir, daß ich verschlingen und daß ich verderben sollte! Die Sache ist nicht also;
21sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim, sein Name ist Scheba, der Sohn Bikris, hat seine Hand wider den König, wider David, erhoben; ihn allein gebet heraus, so will ich von der Stadt abziehen. Und das Weib sprach zu Joab: Siehe, sein Kopf soll dir über die Mauer zugeworfen werden.
22Und das Weib kam zu dem ganzen Volke mit ihrer Klugheit; und sie hieben Scheba, dem Sohne Bikris, den Kopf ab und warfen ihn Joab zu. Und er stieß in die Posaune, und sie zerstreuten sich von der Stadt hinweg, ein jeder nach seinen Zelten; und Joab kehrte zu dem König nach Jerusalem zurück.
23Und Joab war über das ganze Heer Israels; und Benaja, der Sohn Jojadas, war über die Kerethiter und über die Pelethiter;
24und Adoram war über die Fron; und Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Geschichtsschreiber;
25und Scheja war Schreiber; und Zadok und Abjathar waren Priester;
26und auch Ira, der Jairiter, war Krondiener Davids.
Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in 2. Samuel 20
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Samuel 20 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 2. Samuel 20:16
"Da trat eine weise Frau auf die Vormauer und rief von der Stadt aus: Höret! höret! Saget doch Joab, er solle herkommen, ich wolle mit ihm reden."
"Da rief ein kluges Weib aus der Stadt: Höret höret! Sprechet doch zu Joab: Nahe hierher, daß ich zu dir rede!"
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1. Mose 1
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