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1. Mose 29 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871

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1. Mose 29

1DANN machte sich Jakob auf den Weg und wanderte nach dem Land im Osten.

2Und als er um sich schaute, sah er auf dem Felde einen Brunnen; an dem lagerten gerade drei Herden Schafe; denn aus dem Brunnen pflegte man die Herden zu tränken. Der Stein über der Öffnung des Brunnens aber war gross.

3Und wenn alle Herden dort beisammen waren, wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; dann brachte man den Stein wieder über die Öffnung des Brunnens an seine Stelle.

4Jakob sprach zu den Leuten: Meine Brüder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran.

5Er sprach zu ihnen: Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Gewiss, wir kennen ihn.

6Er sprach zu ihnen: Steht es wohl um ihn? Sie antworteten: Ja, es steht wohl um ihn; doch sieh, da kommt eben seine Tochter Rahel mit den Schafen.

7Er sprach: Es ist ja noch hoch am Tage und noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und dann lasst sie wieder weiden.

8Sie antworteten: Das können wir nicht, bis alle Herden beisammen sind; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.

9Während er noch mit ihnen redete, war Rahel mit den Schafen ihres Vaters herangekommen; denn sie pflegte sie zu hüten.

10Als Jakob aber Rahel, die Tochter seines Oheims Laban, und die Schafe seines Oheims Laban sah, trat er herzu, wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe seines Oheims Laban.

11Und Jakob küsste Rahel und begann laut zu weinen.

12Dann sagte Jakob der Rahel, dass er der Verwandte ihres Vaters, der Sohn Rebekkas, sei. Da lief sie hin und sagte es ihrem Vater.

13Als nun Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, lief er ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Und er erzählte dem Laban seine ganze Geschichte.

14Da sprach Laban zu ihm: Ja, du bist von meinem Fleisch und Bein. Und er blieb einen Monat bei ihm.

15Darnach sprach Laban zu Jakob: Du bist ja doch mein Verwandter; solltest du mir umsonst dienen? Sag an: was soll dein Lohn sein?

16Nun hatte Laban zwei Töchter; die ältere hiess Lea und die jüngere Rahel.

17Lea hatte matte Augen, Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht;

18und Jakob hatte Rahel lieb. So sprach er: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen.

19Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir, als dass ich sie einem fremden Manne gebe; bleibe bei mir.

20Also diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und sie kamen ihm vor wie ein paar Tage, so lieb hatte er sie.

21Dann sprach Jakob zu Laban: Gib mir nun mein Weib - denn meine Zeit ist um -, dass ich ihr beiwohne.

22Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und veranstaltete ein Festmahl.

23Am Abend aber nahm er seine Tochter Lea und führte sie zu ihm hinein, und er wohnte ihr bei.

24Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.

25Am Morgen aber, siehe, da war es Lea! Da sprach Jakob zu Laban: Was hast du mir angetan! Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich betrogen?

26Laban antwortete: Es ist hierzuland nicht Sitte, dass man die jüngere vor der ältern weggebe.

27Vollende mit dieser die Festwoche, dann wollen wir dir auch die andre geben um den Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre tun sollst.

28Jakob tat es und vollendete die Woche. Dann gab ihm jener seine Tochter Rahel zum Weibe.

29Und Laban gab seine Magd Bilha seiner Tochter Rahel zur Magd.

30Da wohnte Jakob auch der Rahel bei; Rahel aber hatte er lieber als Lea. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.

31ALS aber der Herr sah, dass Lea zurückgesetzt war, machte er sie fruchtbar, während Rahel unfruchtbar blieb.

32So ward Lea schwanger und gebar einen Sohn; den nannte sie Ruben. Denn sie sprach: Der Herr hat mein Elend angesehen; nun wird mich mein Mann liebhaben. (1) aus den Namen der Söhne Jakobs hörte man Anklänge an die Wörter heraus, deren Üs. jeweilen -+kursiv- gedruckt ist.

33Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Der Herr hat gehört, dass ich zurückgesetzt bin; darum hat er mir auch diesen gegeben. Und sie nannte ihn Simeon.

34Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun endlich wird mein Mann mir anhänglich sein; denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum nannte sie ihn Levi.

35Und noch einmal ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nunmehr will ich den Herrn preisen! Darum nannte sie ihn Juda. Darnach hörte sie auf zu gebären.

1. Mose 29

1Und Jakob erhob seine Füße und ging nach dem Lande der Kinder des Ostens.

2Und er sah: und siehe, ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, daselbst waren drei Herden Schafe an demselben gelagert, denn aus diesem Brunnen tränkte man die Herden; und der Stein auf der Öffnung des Brunnens war groß.

3Und waren alle Herden dort zusammengetrieben, so wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; und man brachte den Stein wieder auf die Öffnung des Brunnens an seinen Ort.

4Und Jakob sprach zu ihnen: Meine Brüder, woher seid ihr? Und sie sprachen: Wir sind von Haran.

5Da sprach er zu ihnen: Kennet ihr Laban, den Sohn Nahors? Und sie sprachen: Wir kennen ihn.

6Und er sprach zu ihnen: Geht es ihm wohl? Und sie sprachen: Es geht ihm wohl; und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen.

7Da sprach er: Siehe, es ist noch hoch am Tage, es ist nicht Zeit, das Vieh zusammenzutreiben; tränket die Schafe und gehet hin, weidet.

8Und sie sprachen: Wir können nicht, bis alle Herden zusammengetrieben werden; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.

9Noch redete er mit ihnen, da kam Rahel mit den Schafen, die ihrem Vater gehörten; denn sie war eine Hirtin.

10Und es geschah, als Jakob die Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, da trat Jakob hinzu und wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter.

11Und Jakob küßte Rahel und erhob seine Stimme und weinte.

12Und Jakob tat Rahel kund, daß er ein Bruder ihres Vaters und daß er der Sohn Rebekkas wäre; und sie lief und berichtete es ihrem Vater.

13Und es geschah, als Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, da lief er ihm entgegen und umarmte ihn und küßte ihn und führte ihn in sein Haus; und er erzählte dem Laban alle diese Dinge.

14Und Laban sprach zu ihm: Fürwahr, du bist mein Bein und mein Fleisch. Und er blieb bei ihm einen Monat lang.

15Und Laban sprach zu Jakob: Ist es, weil du mein Bruder bist, daß du mir umsonst dienen solltest? Tue mir kund, was soll dein Lohn sein?

16Und Laban hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Lea und der Name der jüngeren Rahel.

17Und die Augen der Lea waren blöde; Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht.

18Und Jakob liebte Rahel und sprach: Ich will dir sieben Jahre dienen um Rahel, deine jüngere Tochter.

19Und Laban sprach: Es ist besser, ich gebe sie dir, als daß ich sie einem anderen Manne gebe; bleibe bei mir.

20Und Jakob diente um Rahel sieben Jahre; und sie waren in seinen Augen wie einzelne Tage, weil er sie liebte.

21Und Jakob sprach zu Laban: Gib mir mein Weib; denn meine Tage sind erfüllt, daß ich zu ihr eingehe.

22Und Laban versammelte alle Männer des Ortes und machte ein Mahl.

23Und es geschah am Abend, da nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm; und er ging zu ihr ein.

24Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.

25Und es geschah am Morgen, siehe, da war es Lea. Da sprach er zu Laban: Was hast du mir da getan! Habe ich nicht um Rahel bei dir gedient? Und warum hast du mich betrogen?

26Und Laban sprach: Es geschieht nicht also an unserem Orte, die Jüngere vor der Erstgeborenen zu geben.

27Vollende die Woche mit dieser, so wollen wir dir auch jene geben, um den Dienst, den du bei mir dienen sollst noch andere sieben Jahre.

28Und Jakob tat also und vollendete die Woche mit dieser; und er gab ihm seine Tochter Rahel zum Weibe.

29Und Laban gab seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd.

30Und er ging auch zu Rahel ein; und er liebte auch Rahel mehr als Lea. Und er diente bei ihm noch andere sieben Jahre.

31Und als Jehova sah, daß Lea gehaßt war, da öffnete er ihren Mutterleib; Rahel aber war unfruchtbar.

32Und Lea ward schwanger und gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ruben, denn sie sprach: Weil Jehova mein Elend angesehen hat; denn nun wird mein Mann mich lieben.

33Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Weil Jehova gehört hat, daß ich gehaßt bin, so hat er mir auch diesen gegeben. Und sie gab ihm den Namen Simeon.

34Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun, diesmal wird sich mein Mann an mich anschließen, denn ich habe ihm drei Söhne geboren! Darum gab man ihm den Namen Levi.

35Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Diesmal will ich Jehova preisen! Darum gab sie ihm den Namen Juda. Und sie hörte auf zu gebären.

1. Mose 29

1DANN machte sich Jakob auf den Weg und wanderte nach dem Land im Osten.

2Und als er um sich schaute, sah er auf dem Felde einen Brunnen; an dem lagerten gerade drei Herden Schafe; denn aus dem Brunnen pflegte man die Herden zu tränken. Der Stein über der Öffnung des Brunnens aber war gross.

3Und wenn alle Herden dort beisammen waren, wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; dann brachte man den Stein wieder über die Öffnung des Brunnens an seine Stelle.

4Jakob sprach zu den Leuten: Meine Brüder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran.

5Er sprach zu ihnen: Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Gewiss, wir kennen ihn.

6Er sprach zu ihnen: Steht es wohl um ihn? Sie antworteten: Ja, es steht wohl um ihn; doch sieh, da kommt eben seine Tochter Rahel mit den Schafen.

7Er sprach: Es ist ja noch hoch am Tage und noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und dann lasst sie wieder weiden.

8Sie antworteten: Das können wir nicht, bis alle Herden beisammen sind; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.

9Während er noch mit ihnen redete, war Rahel mit den Schafen ihres Vaters herangekommen; denn sie pflegte sie zu hüten.

10Als Jakob aber Rahel, die Tochter seines Oheims Laban, und die Schafe seines Oheims Laban sah, trat er herzu, wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe seines Oheims Laban.

11Und Jakob küsste Rahel und begann laut zu weinen.

12Dann sagte Jakob der Rahel, dass er der Verwandte ihres Vaters, der Sohn Rebekkas, sei. Da lief sie hin und sagte es ihrem Vater.

13Als nun Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, lief er ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Und er erzählte dem Laban seine ganze Geschichte.

14Da sprach Laban zu ihm: Ja, du bist von meinem Fleisch und Bein. Und er blieb einen Monat bei ihm.

15Darnach sprach Laban zu Jakob: Du bist ja doch mein Verwandter; solltest du mir umsonst dienen? Sag an: was soll dein Lohn sein?

16Nun hatte Laban zwei Töchter; die ältere hiess Lea und die jüngere Rahel.

17Lea hatte matte Augen, Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht;

18und Jakob hatte Rahel lieb. So sprach er: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen.

19Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir, als dass ich sie einem fremden Manne gebe; bleibe bei mir.

20Also diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und sie kamen ihm vor wie ein paar Tage, so lieb hatte er sie.

21Dann sprach Jakob zu Laban: Gib mir nun mein Weib - denn meine Zeit ist um -, dass ich ihr beiwohne.

22Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und veranstaltete ein Festmahl.

23Am Abend aber nahm er seine Tochter Lea und führte sie zu ihm hinein, und er wohnte ihr bei.

24Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.

25Am Morgen aber, siehe, da war es Lea! Da sprach Jakob zu Laban: Was hast du mir angetan! Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich betrogen?

26Laban antwortete: Es ist hierzuland nicht Sitte, dass man die jüngere vor der ältern weggebe.

27Vollende mit dieser die Festwoche, dann wollen wir dir auch die andre geben um den Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre tun sollst.

28Jakob tat es und vollendete die Woche. Dann gab ihm jener seine Tochter Rahel zum Weibe.

29Und Laban gab seine Magd Bilha seiner Tochter Rahel zur Magd.

30Da wohnte Jakob auch der Rahel bei; Rahel aber hatte er lieber als Lea. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.

31ALS aber der Herr sah, dass Lea zurückgesetzt war, machte er sie fruchtbar, während Rahel unfruchtbar blieb.

32So ward Lea schwanger und gebar einen Sohn; den nannte sie Ruben. Denn sie sprach: Der Herr hat mein Elend angesehen; nun wird mich mein Mann liebhaben. (1) aus den Namen der Söhne Jakobs hörte man Anklänge an die Wörter heraus, deren Üs. jeweilen -+kursiv- gedruckt ist.

33Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Der Herr hat gehört, dass ich zurückgesetzt bin; darum hat er mir auch diesen gegeben. Und sie nannte ihn Simeon.

34Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun endlich wird mein Mann mir anhänglich sein; denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum nannte sie ihn Levi.

35Und noch einmal ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nunmehr will ich den Herrn preisen! Darum nannte sie ihn Juda. Darnach hörte sie auf zu gebären.

1. Mose 29:1
GerZurcher

DANN machte sich Jakob auf den Weg und wanderte nach dem Land im Osten.

GerElb1871

Und Jakob erhob seine Füße und ging nach dem Lande der Kinder des Ostens.

2
GerZurcher

Und als er um sich schaute, sah er auf dem Felde einen Brunnen; an dem lagerten gerade drei Herden Schafe; denn aus dem Brunnen pflegte man die Herden zu tränken. Der Stein über der Öffnung des Brunnens aber war gross.

GerElb1871

Und er sah: und siehe, ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, daselbst waren drei Herden Schafe an demselben gelagert, denn aus diesem Brunnen tränkte man die Herden; und der Stein auf der Öffnung des Brunnens war groß.

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GerZurcher

Und wenn alle Herden dort beisammen waren, wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; dann brachte man den Stein wieder über die Öffnung des Brunnens an seine Stelle.

GerElb1871

Und waren alle Herden dort zusammengetrieben, so wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe; und man brachte den Stein wieder auf die Öffnung des Brunnens an seinen Ort.

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GerZurcher

Jakob sprach zu den Leuten: Meine Brüder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran.

GerElb1871

Und Jakob sprach zu ihnen: Meine Brüder, woher seid ihr? Und sie sprachen: Wir sind von Haran.

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GerZurcher

Er sprach zu ihnen: Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Gewiss, wir kennen ihn.

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Da sprach er zu ihnen: Kennet ihr Laban, den Sohn Nahors? Und sie sprachen: Wir kennen ihn.

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GerZurcher

Er sprach zu ihnen: Steht es wohl um ihn? Sie antworteten: Ja, es steht wohl um ihn; doch sieh, da kommt eben seine Tochter Rahel mit den Schafen.

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Und er sprach zu ihnen: Geht es ihm wohl? Und sie sprachen: Es geht ihm wohl; und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen.

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GerZurcher

Er sprach: Es ist ja noch hoch am Tage und noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tränkt die Schafe und dann lasst sie wieder weiden.

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Da sprach er: Siehe, es ist noch hoch am Tage, es ist nicht Zeit, das Vieh zusammenzutreiben; tränket die Schafe und gehet hin, weidet.

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GerZurcher

Sie antworteten: Das können wir nicht, bis alle Herden beisammen sind; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.

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Und sie sprachen: Wir können nicht, bis alle Herden zusammengetrieben werden; dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens, und wir tränken die Schafe.

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Während er noch mit ihnen redete, war Rahel mit den Schafen ihres Vaters herangekommen; denn sie pflegte sie zu hüten.

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Noch redete er mit ihnen, da kam Rahel mit den Schafen, die ihrem Vater gehörten; denn sie war eine Hirtin.

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GerZurcher

Als Jakob aber Rahel, die Tochter seines Oheims Laban, und die Schafe seines Oheims Laban sah, trat er herzu, wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe seines Oheims Laban.

GerElb1871

Und es geschah, als Jakob die Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, da trat Jakob hinzu und wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter.

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Und Jakob küsste Rahel und begann laut zu weinen.

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Und Jakob küßte Rahel und erhob seine Stimme und weinte.

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Dann sagte Jakob der Rahel, dass er der Verwandte ihres Vaters, der Sohn Rebekkas, sei. Da lief sie hin und sagte es ihrem Vater.

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Und Jakob tat Rahel kund, daß er ein Bruder ihres Vaters und daß er der Sohn Rebekkas wäre; und sie lief und berichtete es ihrem Vater.

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Als nun Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, lief er ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Und er erzählte dem Laban seine ganze Geschichte.

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Und es geschah, als Laban die Kunde von Jakob, dem Sohne seiner Schwester, hörte, da lief er ihm entgegen und umarmte ihn und küßte ihn und führte ihn in sein Haus; und er erzählte dem Laban alle diese Dinge.

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Da sprach Laban zu ihm: Ja, du bist von meinem Fleisch und Bein. Und er blieb einen Monat bei ihm.

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Und Laban sprach zu ihm: Fürwahr, du bist mein Bein und mein Fleisch. Und er blieb bei ihm einen Monat lang.

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Darnach sprach Laban zu Jakob: Du bist ja doch mein Verwandter; solltest du mir umsonst dienen? Sag an: was soll dein Lohn sein?

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Und Laban sprach zu Jakob: Ist es, weil du mein Bruder bist, daß du mir umsonst dienen solltest? Tue mir kund, was soll dein Lohn sein?

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Nun hatte Laban zwei Töchter; die ältere hiess Lea und die jüngere Rahel.

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Und Laban hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Lea und der Name der jüngeren Rahel.

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Lea hatte matte Augen, Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht;

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Und die Augen der Lea waren blöde; Rahel aber war schön von Gestalt und schön von Angesicht.

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und Jakob hatte Rahel lieb. So sprach er: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen.

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Und Jakob liebte Rahel und sprach: Ich will dir sieben Jahre dienen um Rahel, deine jüngere Tochter.

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Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir, als dass ich sie einem fremden Manne gebe; bleibe bei mir.

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Und Laban sprach: Es ist besser, ich gebe sie dir, als daß ich sie einem anderen Manne gebe; bleibe bei mir.

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Also diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und sie kamen ihm vor wie ein paar Tage, so lieb hatte er sie.

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Und Jakob diente um Rahel sieben Jahre; und sie waren in seinen Augen wie einzelne Tage, weil er sie liebte.

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Dann sprach Jakob zu Laban: Gib mir nun mein Weib - denn meine Zeit ist um -, dass ich ihr beiwohne.

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Und Jakob sprach zu Laban: Gib mir mein Weib; denn meine Tage sind erfüllt, daß ich zu ihr eingehe.

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Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und veranstaltete ein Festmahl.

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Und Laban versammelte alle Männer des Ortes und machte ein Mahl.

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Am Abend aber nahm er seine Tochter Lea und führte sie zu ihm hinein, und er wohnte ihr bei.

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Und es geschah am Abend, da nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm; und er ging zu ihr ein.

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Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.

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Und Laban gab seine Magd Silpa seiner Tochter Lea zur Magd.

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Am Morgen aber, siehe, da war es Lea! Da sprach Jakob zu Laban: Was hast du mir angetan! Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich betrogen?

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Und es geschah am Morgen, siehe, da war es Lea. Da sprach er zu Laban: Was hast du mir da getan! Habe ich nicht um Rahel bei dir gedient? Und warum hast du mich betrogen?

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Laban antwortete: Es ist hierzuland nicht Sitte, dass man die jüngere vor der ältern weggebe.

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Und Laban sprach: Es geschieht nicht also an unserem Orte, die Jüngere vor der Erstgeborenen zu geben.

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Vollende mit dieser die Festwoche, dann wollen wir dir auch die andre geben um den Dienst, den du bei mir noch weitere sieben Jahre tun sollst.

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Vollende die Woche mit dieser, so wollen wir dir auch jene geben, um den Dienst, den du bei mir dienen sollst noch andere sieben Jahre.

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Jakob tat es und vollendete die Woche. Dann gab ihm jener seine Tochter Rahel zum Weibe.

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Und Jakob tat also und vollendete die Woche mit dieser; und er gab ihm seine Tochter Rahel zum Weibe.

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Und Laban gab seine Magd Bilha seiner Tochter Rahel zur Magd.

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Und Laban gab seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd.

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Da wohnte Jakob auch der Rahel bei; Rahel aber hatte er lieber als Lea. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.

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Und er ging auch zu Rahel ein; und er liebte auch Rahel mehr als Lea. Und er diente bei ihm noch andere sieben Jahre.

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ALS aber der Herr sah, dass Lea zurückgesetzt war, machte er sie fruchtbar, während Rahel unfruchtbar blieb.

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Und als Jehova sah, daß Lea gehaßt war, da öffnete er ihren Mutterleib; Rahel aber war unfruchtbar.

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So ward Lea schwanger und gebar einen Sohn; den nannte sie Ruben. Denn sie sprach: Der Herr hat mein Elend angesehen; nun wird mich mein Mann liebhaben. (1) aus den Namen der Söhne Jakobs hörte man Anklänge an die Wörter heraus, deren Üs. jeweilen -+kursiv- gedruckt ist.

GerElb1871

Und Lea ward schwanger und gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ruben, denn sie sprach: Weil Jehova mein Elend angesehen hat; denn nun wird mein Mann mich lieben.

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Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Der Herr hat gehört, dass ich zurückgesetzt bin; darum hat er mir auch diesen gegeben. Und sie nannte ihn Simeon.

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Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Weil Jehova gehört hat, daß ich gehaßt bin, so hat er mir auch diesen gegeben. Und sie gab ihm den Namen Simeon.

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GerZurcher

Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun endlich wird mein Mann mir anhänglich sein; denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum nannte sie ihn Levi.

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Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nun, diesmal wird sich mein Mann an mich anschließen, denn ich habe ihm drei Söhne geboren! Darum gab man ihm den Namen Levi.

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Und noch einmal ward sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Nunmehr will ich den Herrn preisen! Darum nannte sie ihn Juda. Darnach hörte sie auf zu gebären.

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Und sie ward wiederum schwanger und gebar einen Sohn; und sie sprach: Diesmal will ich Jehova preisen! Darum gab sie ihm den Namen Juda. Und sie hörte auf zu gebären.

Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in 1. Mose 29

Zürcher Bibel (GerZurcher)

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Mose 29 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Mose 29:16

GerZurcher

"Nun hatte Laban zwei Töchter; die ältere hiess Lea und die jüngere Rahel."

GerElb1871

"Und Laban hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Lea und der Name der jüngeren Rahel."

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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