1. Könige 11 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
1. Könige 11
1DER König Salomo liebte viele ausländische Frauen neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hethitische, (a) 5Mo 17:17
2aus den Völkern, von denen der Herr den Israeliten gesagt hatte: Ihr sollt nicht mit ihnen verkehren, und sie sollen nicht mit euch verkehren; sonst verführen sie euch, ihren Göttern zu dienen. An diesen hing Salomo mit Liebe. (a) 5Mo 7:1-4
3Er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen, und seine Frauen verführten ihn.
4Als Salomo alt war, verführten ihn seine Frauen, dass er andern Göttern diente, und sein Herz gehörte nicht mehr so ungeteilt dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.
5So hing denn Salomo der Astarte, der Göttin der Sidonier, an und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter, (a) Ri 2:13; 1Sa 31:10; 2Kön 23:13
6und Salomo tat, was dem Herrn missfiel, und hielt nicht so unwandelbar zum Herrn wie sein Vater David.
7Damals baute Salomo eine Opferhöhe für den Kamos, den Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der östlich von Jerusalem liegt, und für den Moloch, den Greuel der Ammoniter. (a) 3Mo 18:21; 4Mo 21:29; 2Kön 23:10 13
8Dasselbe tat er für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.
9Der Herr aber wurde zornig über Salomo, weil er sein Herz abgewandt von dem Herrn, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war (a) 1Kön 3:5; 9:2
10und der ihm gerade das geboten hatte, nicht andern Göttern anzuhangen; aber er hatte nicht gehalten, was der Herr geboten.
11Darum sprach der Herr zu Salomo: Weil du dir solches hast zuschulden kommen lassen und meinen Bund und meine Satzungen, die ich dir auferlegt habe, nicht gehalten hast, so will ich dir das Reich entreissen und es deinem Knechte geben. (a) 1Kön 12:16 17
12Doch bei deinen Lebzeiten will ich es noch nicht tun um deines Vaters David willen; erst deinem Sohne will ich es entreissen.
13Auch will ich ihm nicht das ganze Reich entreissen; einen Stamm will ich deinem Sohne lassen um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.
14UND der Herr liess Salomo einen Widersacher erstehen in dem Edomiter Hadad aus dem königlichen Geschlechte Edoms.
15Als nämlich David die Edomiter geschlagen hatte und der Feldhauptmann Joab hinaufzog, die Erschlagenen zu begraben, und alles, was männlich war in Edom, niedermachte - (a) 2Sa 8:13 14; 1Ch 18:12 13
16denn sechs Monate blieb Joab mit ganz Israel dort, bis er alles ausgerottet hatte, was männlich war in Edom -,
17da entfloh Hadad und mit ihm etliche Edomiter von den Leuten seines Vaters, um nach Ägypten zu gehen; Hadad aber war noch ein kleiner Knabe.
18Sie machten sich auf von Midian und kamen nach Paran, nahmen aus Paran Leute mit sich und kamen nach Ägypten zum Pharao, dem König von Ägypten; der gab ihm ein Haus und bestimmte ihm seinen Unterhalt, auch Land gab er ihm.
19Und Hadad erwarb sich hohe Gunst beim Pharao, sodass er ihm die Schwester seiner Gemahlin, die Schwester der Hauptkönigin Thachpenes, zur Frau gab.
20Und die Schwester der Thachpenes gebar ihm einen Sohn, Genubath, und Thachpenes zog ihn auf im Hause des Pharao, sodass Genubath mitten unter den Söhnen des Pharao im Hause des Pharao weilte.
21Als nun Hadad in Ägypten hörte, dass David sich zu seinen Vätern gelegt habe und dass der Feldhauptmann Joab tot sei, sprach er zum Pharao: Entlasse mich, dass ich in mein Land ziehe!
22Der Pharao sprach zu ihm: Was mangelt dir bei mir, dass du in dein Land ziehen willst? Er sprach: Nicht doch! Aber lass mich ziehen! (1) V. 22-25: Versreihenfolge in Originalüs: 22: 25b: 23: 24: 25a
23Gott liess ihm auch einen Widersacher erstehen in Reson, dem Sohne Eljadas, der von seinem Herrn Hadad-Eser, dem König von Zoba, weggeflohen war.
24Der sammelte Männer um sich und wurde Anführer einer Streifschar; dann nahm er Damaskus ein, setzte sich darin fest und wurde König über Damaskus. (a) 2Sa 8:6
25(a) Und er war Israels Widersacher, solange Salomo lebte. (b) So kehrte denn Hadad in sein Land zurück, und dies ist das Unheil, das Hadad anrichtete: er bedrängte Israel und wurde König über Edom.
26Auch Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimit von Zereda, Salomos Beamter - seine Mutter, eine Witwe, hiess Zerua -, empörte sich wider den König. (a) 2Ch 13:6
27Und dies ist der Hergang, wie er sich wider den König empörte: Salomo baute das Millo und schloss damit eine Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters.
28Nun war jener Jerobeam ein tüchtiger Mensch, und als Salomo sah, wie rührig der junge Mann bei der Arbeit war, machte er ihn zum Aufseher über alle Fronarbeiter des Hauses Joseph.
29Es begab sich aber zu jener Zeit, als Jerobeam einst aus Jerusalem wegging, da begegnete ihm unterwegs der Prophet Ahia von Silo, mit einem neuen Mantel angetan; und die beiden waren allein auf dem Felde.
30Und Ahia fasste den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf Stücke
31und sprach zu Jerobeam: Nimm dir zehn Stücke; denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich will Salomo das Reich entreissen und dir die zehn Stämme geben -
32aber den einen Stamm soll er haben, um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, der Stadt, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe -
33darum, weil er mich verlassen und Astarte, die Göttin der Sidonier, Kamos, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Ammoniter, angebetet hat, weil er nicht wie sein Vater David in meinen Wegen gewandelt ist, noch getan hat nach meinem Wohlgefallen, nach meinen Satzungen und Rechten.
34Doch nicht ihm will ich das Reich wegnehmen, sondern ich will ihn als Fürsten belassen, solange er lebt, um meines Knechtes David willen, den ich erwählt habe, der meine Gebote und Satzungen gehalten hat.
35Seinem Sohne aber will ich das Reich nehmen und es dir geben, die zehn Stämme;
36seinem Sohne will ich einen einzigen Stamm geben, dass meinem Knechte David immerdar eine Leuchte vor mir bleibe in Jerusalem, der Stadt, die ich mir erwählt habe, dass ich meinen Namen daselbst wohnen lasse.
37Dich aber will ich nehmen, dass du Herr seiest über alles, was dein Herz begehrt, und König werdest über Israel.
38Wirst du nun auf alles hören, was ich dir gebiete, und in meinen Wegen wandeln und tun, was mir wohlgefällt, indem du meine Satzungen und Gebote hältst, wie mein Knecht David es getan, so will ich mit dir sein und dir ein dauerndes Haus bauen, wie ich es David gebaut habe, und will dir Israel geben;
39das Geschlecht Davids aber will ich demütigen um deswillen, doch nicht für immer.
40Und Salomo trachtete darnach, Jerobeam zu töten; da machte sich Jerobeam auf und floh nach Ägypten zu Sisak, dem König von Ägypten, und er blieb in Ägypten, bis Salomo starb.
41Was sonst noch von Salomo zu sagen ist, von allem, was er getan hat, und von seiner Weisheit, das steht ja geschrieben in der Chronik Salomos. (a) 2Ch 9:29-31
42Die Zeit aber, während welcher Salomo über ganz Israel in Jerusalem regiert hat, beträgt vierzig Jahre.
43Und Salomo legte sich zu seinen Vätern und ward begraben in der Stadt seines Vaters David, und sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Statt.
1. Könige 11
1Und der König Salomo liebte viele fremde Weiber, und zwar neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische, hethitische,
2von den Nationen, von welchen Jehova zu den Kindern Israel gesagt hatte: Ihr sollt nicht unter sie kommen, und sie sollen nicht unter euch kommen; gewiß, sie würden euer Herz neigen ihren Göttern nach! An diesen hing Salomo mit Liebe.
3Und er hatte an Weibern siebenhundert Fürstinnen und dreihundert Kebsweiber; und seine Weiber neigten sein Herz.
4Und es geschah zur Zeit, als Salomo alt war, da neigten seine Weiber sein Herz anderen Göttern nach; und sein Herz war nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.
5Und Salomo wandelte der Astoreth nach, der Gottheit der Zidonier, und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter.
6Und Salomo tat, was böse war in den Augen Jehovas, und er folgte Jehova nicht völlig nach wie sein Vater David.
7Damals baute Salomo eine Höhe dem Kamos, dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Molech, dem Greuel der Kinder Ammon.
8Und also tat er für alle seine fremden Weiber, die ihren Göttern räucherten und opferten.
9Da erzürnte Jehova wider Salomo, weil er sein Herz von Jehova, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war
10und ihm betreffs dieser Sache geboten hatte, nicht anderen Göttern nachzuwandeln; aber er beobachtete nicht, was Jehova geboten hatte.
11Und Jehova sprach zu Salomo: Darum daß solches bei dir gewesen ist, und du meinen Bund nicht beobachtest hast und meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so werde ich dir das Königreich gewißlich entreißen und es deinem Knechte geben.
12Doch in deinen Tagen will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen: aus der Hand deines Sohnes werde ich es reißen;
13nur will ich ihm nicht das ganze Königreich entreißen: einen Stamm will ich deinem Sohne geben, um meines Knechtes David willen und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.
14Und Jehova erweckte Salomo einen Widersacher, Hadad, den Edomiter; er war vom königlichen Samen in Edom.
15Es geschah nämlich, als David in Edom war, als Joab, der Heeroberste, hinaufzog, um die Erschlagenen zu begraben, und er alles Männliche in Edom erschlug
16:
17da entfloh Hadad, er und edomitische Männer von den Knechten seines Vaters mit ihm, um sich nach Ägypten zu begeben; Hadad war aber ein kleiner Knabe.
18Und sie machten sich auf aus Midian und kamen nach Paran; und sie nahmen Männer aus Paran mit sich und kamen nach Ägypten zu dem Pharao, dem König von Ägypten. Und er gab ihm ein Haus und wies ihm Speise an und gab ihm Land.
19Und Hadad fand große Gnade in den Augen des Pharao, und er gab ihm die Schwester seines Weibes, die Schwester der Königin Thachpenes, zum Weibe.
20Und die Schwester der Thachpenes gebar ihm Genubath, seinen Sohn; und Thachpenes pflegte ihn im Hause des Pharao; und so war Genubath im Hause des Pharao, unter den Söhnen des Pharao.
21Und als Hadad in Ägypten hörte, daß David sich zu seinen Vätern gelegt hatte, und daß Joab, der Heeroberste, tot war, da sprach Hadad zu dem Pharao: Entlasse mich, daß ich in mein Land ziehe.
22Und der Pharao sprach zu ihm: Was mangelt dir bei mir? Und siehe, du begehrst in dein Land zu ziehen? Und er sprach: Nichts; aber entlasse mich doch!
23Und Gott erweckte ihm einen Widersacher, Reson, den Sohn Eljadas, der von Hadadeser, dem König von Zoba, seinem Herrn, geflohen war.
24Und er sammelte Männer um sich und wurde Oberster einer Schar, als David die Zobaiter tötete; und sie zogen nach Damaskus und wohnten darin, und sie regierten in Damaskus.
25Und er wurde ein Widersacher Israels, alle Tage Salomos, und zwar neben dem Übel, das Hadad tat; und er verabscheute Israel, und er wurde König über Syrien.
26Und Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephratiter, von Zereda, ein Knecht Salomos, auch er erhob die Hand wider den König.
27Und dies war die Sache, warum er die Hand wider den König erhob: Salomo baute das Millo und schloß die Lücke der Stadt seines Vaters David.
28Der Mann Jerobeam aber war ein wackerer Mann; und als Salomo den Jüngling sah, daß er arbeitsam war, bestellte er ihn über alle Lastarbeiter des Hauses Joseph.
29Und es geschah zu selbiger Zeit, als Jerobeam einmal aus Jerusalem hinausging, da fand ihn der Prophet Achija, der Siloniter, auf dem Wege; und er hatte sich in ein neues Oberkleid gehüllt, und sie beide waren allein auf dem Felde.
30Da faßte Achija das neue Oberkleid, das er anhatte, und zerriß es in zwölf Stücke;
31und er sprach zu Jerobeam: Nimm dir zehn Stücke; denn so spricht Jehova, der Gott Israels: Siehe, ich will das Königreich aus der Hand Salomos reißen und will dir zehn Stämme geben
32;
33darum, daß sie mich verlassen und sich niedergebeugt haben vor Astoreth, der Gottheit der Zidonier, vor Kamos, dem Gott der Moabiter, und vor Milkom, dem Gott der Kinder Ammon, und nicht auf meinen Wegen gewandelt haben, zu tun, was recht ist in meinen Augen, und meine Satzungen und meine Rechte zu beobachten, wie sein Vater David.
34Doch will ich nicht das ganze Königreich aus seiner Hand nehmen, sondern will ihn zum Fürsten setzen alle Tage seines Lebens, um meines Knechtes David willen, den ich erwählt habe, der meine Gebote und meine Satzungen beobachtet hat.
35Aber aus der Hand seines Sohnes will ich das Königreich nehmen und es dir geben, die zehn Stämme;
36und seinem Sohne will ich einen Stamm geben, auf daß mein Knecht David alle Tage eine Leuchte vor mir habe in Jerusalem, der Stadt, die ich mir erwählt habe, um meinen Namen dahin zu setzen.
37Und dich will ich nehmen, daß du regierest über alles, was deine Seele begehren wird, und König seiest über Israel.
38Und es wird geschehen, wenn du hören wirst auf alles, was ich dir gebiete, und auf meinen Wegen wandeln und tun wirst, was recht ist in meinen Augen, indem du meine Satzungen und meine Gebote beobachtest, wie mein Knecht David getan hat, so werde ich mit dir sein und dir ein beständiges Haus bauen, wie ich es dem David gebaut habe, und werde dir Israel geben;
39und ich werde den Samen Davids um deswillen demütigen, doch nicht für immer. -
40Und Salomo suchte Jerobeam zu töten; da machte Jerobeam sich auf und entfloh nach Ägypten zu Sisak, dem König von Ägypten; und er war in Ägypten bis zum Tode Salomos.
41Und das Übrige der Geschichte Salomos und alles, was er getan hat, und seine Weisheit, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Geschichte Salomos?
42Und die Tage, die Salomo zu Jerusalem über ganz Israel regierte, waren vierzig Jahre.
43Und Salomo legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben in der Stadt seines Vaters David. Und Rehabeam, sein Sohn, ward König an seiner Statt.
Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in 1. Könige 11
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Könige 11 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Könige 11:16
"denn sechs Monate blieb Joab mit ganz Israel dort, bis er alles ausgerottet hatte, was männlich war in Edom -,"
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