Sacrilo

enEnglishtrTürkçeesEspañolptPortuguêsfrFrançaisdeDeutschcheckzh中文ruРусскийja日本語ko한국어viTiếng ViệtthไทยplPolskiukУкраїнськаhuMagyarcsČeštinasrСрпскиslSlovenščinasqShqiplvLatviešuetEestinlNederlandsnbNorskdaDansksvSvenskafiSuomiitItalianoheעבריתhrHrvatskilaLatinaarالعربية

DASHBOARD

dashboardÜbersichtmenu_bookBibel Lesenlocal_libraryBücherquizTägliches Quizevent_noteMeine PlänebookmarksLesezeichen

STUDIENWERKZEUGE

searchSuchencompare_arrowsBibelvergleich

Psalmen 78 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545

chevron_leftchevron_right

Psalmen 78

1Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

2Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

3was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

4Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

5nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

6damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

7daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

8und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

10Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

11Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

13Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

14und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

16und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

17Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

19Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

20Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

21Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

22weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

23Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

24und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

25Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

26Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

27ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

28und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

30Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

31als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

34Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

37denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

38Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

39denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

43da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

44als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

45da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

46da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

48und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

49da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

50da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

51da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

52Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

53und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

57sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

58Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

59Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

60Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

61und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

62undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

63Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

64Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

65Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

66Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

67Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

69Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

71Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

72Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

Psalmen 78

1Eine Unterweisung Assaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichte aussprechen,

3die wir gehöret haben und wissen und unsere Väter uns erzählet haben,

4daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.

5Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,

7daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

8und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

9wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

10Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

11und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

12Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.

13Er zerteilete das Meer und ließ sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

14Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

15Er riß die Felsen in der Wüste und tränkete sie mit Wasser die Fülle;

16und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.

17Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzürneten den höchsten in der Wüste;

18und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen;

19und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste!

20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21Da nun das der HERR hörete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam über Israel,

22daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

23Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

24und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

25Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.

26Er ließ weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind.

27Und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;

28und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohneten.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.

30Da sie nun ihre Lust gebüßet hatten und sie noch davon aßen,

31da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

32Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und mußten ihr Leben lang geplaget sein.

34Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich frühe zu Gott

35und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,

36und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37Aber ihr Herz war nicht fest an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfähret und nicht wiederkommt.

40Sie erzürneten ihn gar oft in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde.

41Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlösete von den Feinden,

43wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;

45da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kröten, die sie verderbeten,

46und gab ihr Gewächs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;

48da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;

50da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und ließ ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52Und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führete sie wie eine Herde in der Wüste.

53Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55Und vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürneten Gott, den Höchsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Väter, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58und erzürneten ihn mit ihren Höhen und reizeten ihn mit ihren Götzen.

59Und da das Gott hörete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnete;

61und gab ihre Macht ins Gefängnis und ihre HERRLIchkeit in die Hand des Feindes;

62und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.

63Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreiet bleiben.

64Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66und schlug seine Feinde von hinten und hängete ihnen eine ewige Schande an.

67Und verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soll.

70Und erwählete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;

71von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Psalmen 78

1Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

2Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

3was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

4Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

5nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

6damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

7daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

8und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

10Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

11Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

13Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

14und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

16und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

17Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

19Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

20Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

21Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

22weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

23Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

24und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

25Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

26Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

27ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

28und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

30Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

31als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

34Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

37denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

38Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

39denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

43da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

44als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

45da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

46da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

48und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

49da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

50da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

51da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

52Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

53und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

57sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

58Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

59Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

60Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

61und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

62undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

63Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

64Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

65Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

66Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

67Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

69Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

71Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

72Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

Psalmen 78:1
GerSch

Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

GerLut1545

Eine Unterweisung Assaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

2
GerSch

Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

GerLut1545

Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichte aussprechen,

3
GerSch

was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

GerLut1545

die wir gehöret haben und wissen und unsere Väter uns erzählet haben,

4
GerSch

Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

GerLut1545

daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.

5
GerSch

nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

GerLut1545

Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6
GerSch

damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

GerLut1545

auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,

7
GerSch

daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

GerLut1545

daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

8
GerSch

und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

GerLut1545

und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

9
GerSch

Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

GerLut1545

wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

10
GerSch

Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

GerLut1545

Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

11
GerSch

Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

GerLut1545

und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

12
GerSch

Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

GerLut1545

Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.

13
GerSch

Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

GerLut1545

Er zerteilete das Meer und ließ sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

14
GerSch

und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

GerLut1545

Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

15
GerSch

Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

GerLut1545

Er riß die Felsen in der Wüste und tränkete sie mit Wasser die Fülle;

16
GerSch

und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

GerLut1545

und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.

17
GerSch

Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

GerLut1545

Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzürneten den höchsten in der Wüste;

18
GerSch

Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

GerLut1545

und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen;

19
GerSch

Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

GerLut1545

und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste!

20
GerSch

Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

GerLut1545

Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21
GerSch

Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

GerLut1545

Da nun das der HERR hörete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam über Israel,

22
GerSch

weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

GerLut1545

daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

23
GerSch

Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

GerLut1545

Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

24
GerSch

und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

GerLut1545

und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

25
GerSch

Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

GerLut1545

Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.

26
GerSch

Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

GerLut1545

Er ließ weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind.

27
GerSch

ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

GerLut1545

Und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;

28
GerSch

und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

GerLut1545

und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohneten.

29
GerSch

Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

GerLut1545

Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.

30
GerSch

Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

GerLut1545

Da sie nun ihre Lust gebüßet hatten und sie noch davon aßen,

31
GerSch

als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

GerLut1545

da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

32
GerSch

Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

GerLut1545

Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

33
GerSch

Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

GerLut1545

Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und mußten ihr Leben lang geplaget sein.

34
GerSch

Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

GerLut1545

Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich frühe zu Gott

35
GerSch

und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

GerLut1545

und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,

36
GerSch

Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

GerLut1545

und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37
GerSch

denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

GerLut1545

Aber ihr Herz war nicht fest an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38
GerSch

Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

GerLut1545

Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39
GerSch

denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

GerLut1545

Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfähret und nicht wiederkommt.

40
GerSch

Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

GerLut1545

Sie erzürneten ihn gar oft in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde.

41
GerSch

Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

GerLut1545

Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42
GerSch

Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

GerLut1545

Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlösete von den Feinden,

43
GerSch

da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

GerLut1545

wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44
GerSch

als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

GerLut1545

da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;

45
GerSch

da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

GerLut1545

da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kröten, die sie verderbeten,

46
GerSch

da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

GerLut1545

und gab ihr Gewächs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47
GerSch

da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

GerLut1545

da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;

48
GerSch

und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

GerLut1545

da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49
GerSch

da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

GerLut1545

da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;

50
GerSch

da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

GerLut1545

da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und ließ ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51
GerSch

da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

GerLut1545

da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52
GerSch

Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

GerLut1545

Und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führete sie wie eine Herde in der Wüste.

53
GerSch

und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

GerLut1545

Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54
GerSch

Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

GerLut1545

Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55
GerSch

Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

GerLut1545

Und vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.

56
GerSch

Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

GerLut1545

Aber sie versuchten und erzürneten Gott, den Höchsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57
GerSch

sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

GerLut1545

und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Väter, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58
GerSch

Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

GerLut1545

und erzürneten ihn mit ihren Höhen und reizeten ihn mit ihren Götzen.

59
GerSch

Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

GerLut1545

Und da das Gott hörete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60
GerSch

Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

GerLut1545

daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnete;

61
GerSch

und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

GerLut1545

und gab ihre Macht ins Gefängnis und ihre HERRLIchkeit in die Hand des Feindes;

62
GerSch

undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

GerLut1545

und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.

63
GerSch

Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

GerLut1545

Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreiet bleiben.

64
GerSch

Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

GerLut1545

Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65
GerSch

Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

GerLut1545

Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66
GerSch

Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

GerLut1545

und schlug seine Feinde von hinten und hängete ihnen eine ewige Schande an.

67
GerSch

Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

GerLut1545

Und verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68
GerSch

sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

GerLut1545

sondern erwählete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69
GerSch

Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

GerLut1545

Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soll.

70
GerSch

Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

GerLut1545

Und erwählete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;

71
GerSch

Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

GerLut1545

von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72
GerSch

Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

GerLut1545

Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 78

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Luther 1545

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 78 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 78:16

GerSch

"und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen."

GerLut1545

"und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

auto_storiesSacrilo
Fragen zur BibelPflanzen der Bibel

Sacrilo

Über unsKontaktBibel-App

Verbinden

© 2026 Sacrilo.

DatenschutzNutzungsbedingungenCookies
auto_stories

Neueste Ratgeber

Was ist das Reich Gottes?
read_more

Was ist das Reich Gottes?

Das letzte Gericht erklärt
read_more

Das letzte Gericht erklärt

Was ist die biblische Sicht der Liebe?
read_more

Was ist die biblische Sicht der Liebe?

Was ist Teleologie in der Theologie?
read_more

Was ist Teleologie in der Theologie?

Was ist fortgesetzte Schöpfung (Creatio Continua)?
read_more

Was ist fortgesetzte Schöpfung (Creatio Continua)?

Was ist das Abendmahl / die Kommunion?
read_more

Was ist das Abendmahl / die Kommunion?

Alle ansehenarrow_forward