Psalmen 71 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 71
1Bei dir, HERR, suche ich Zuflucht; laß mich nicht zuschanden werden ewiglich!
2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und befreie mich; neige dein Ohr zu mir und hilf mir;
3sei mir ein stets zugänglicher Felsenhorst, der du verheißen hast, mir zu helfen; denn du bist meine Felsenkluft und meine Burg.
4Mein Gott, laß mich entrinnen der Hand des Gottlosen, der Faust des Ungerechten und Peinigers!
5Denn du bist meine Hoffnung, Herr, HERR, mein Gott, meine Zuversicht von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib her, du hast für mich gesorgt vom Mutterschoß an, mein Ruhm gilt immer dir.
7Ich komme vielen wie ein Wunder vor, und du bist meine starke Zuflucht.
8Mein Mund sei deines Ruhmes voll, allezeit deiner Verherrlichung!
9Verwirf mich nicht in den Tagen des Alters, verlaß mich nicht, wenn meine Kraft abnimmt!
10Denn meine Feinde reden von mir, und die meiner Seele auflauern, ratschlagen miteinander
11und sagen:«Gott hat ihn verlassen; jaget ihm nach und ergreift ihn; denn da ist kein Erretter!»
12O Gott, sei nicht fern von mir, mein Gott, eile mir zu Hilfe!
13Es müssen sich schämen und vertilgt werden, die meine Seele anfechten, mit Schimpf und Schande müssen bedeckt werden, die mein Unglück suchen!
14Ich aber will immerdar harren und noch mehr hinzufügen zu all deinem Ruhm.
15Mein Mund soll erzählen von deiner Gerechtigkeit, täglich von deinen Hilfserweisen, die ich nicht zu zählen weiß.
16Ich komme in der Kraft des Herrn; HERR, ich erwähne deine Gerechtigkeit, sie allein!
17O Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und bis hierher verkündige ich deine Wunder.
18Verlaß mich, o Gott, auch bis ins Greisenalter nicht, bis ich deinen Arm verkündige dem künftigen Geschlecht, deine Kraft allen, die noch kommen sollen.
19Und deine Gerechtigkeit, o Gott, ist die allerhöchste; denn du hast Großes getan; o Gott, wer ist dir gleich?
20Der du uns viel Not und Unglück hast sehen lassen, du machst uns wieder lebendig und holst uns wieder aus den Tiefen der Erde herauf;
21du machst mich um so größer und tröstest mich wiederum.
22Darum will auch ich dir danken mit Saitenspiel, will deine Treue, o mein Gott, besingen, dir auf der Harfe spielen, du Heiliger Israels!
23Meine Lippen sollen jubeln, wenn ich dir singe, und meine Seele, die du erlöst hast.
24Auch meine Zunge soll täglich dichten von deiner Gerechtigkeit; denn beschämt und schamrot wurden, die mein Unglück suchen.
Psalmen 71
1HERR, ich traue auf dich; laß mich nimmermehr zuschanden werden!
2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir und hilf mir!
3Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen möge, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg.
4Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen.
5Denn du bist meine Zuversicht, HERR HERR, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Mein Ruhm ist immer von dir.
7Ich bin vor vielen wie ein Wunder; aber du bist meine starke Zuversicht.
8Laß meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein täglich.
9Verwirf mich nicht in meinem Alter; verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde.
10Denn meine Feinde reden wider mich, und die auf meine Seele halten, beraten sich miteinander
11und sprechen: Gott hat ihn verlassen; jaget nach und ergreifet ihn, denn da ist kein Erretter!
12Gott, sei nicht ferne von mir; mein Gott, eile mir zu helfen!
13Schämen müssen sich und umkommen, die meiner Seele wider sind; mit Schande und Hohn müssen sie überschüttet werden, die mein Unglück suchen.
14Ich aber will immer harren und will immer deines Ruhmes mehr machen.
15Mein Mund soll verkündigen deine Gerechtigkeit, täglich dein Heil, die ich nicht alle zählen kann.
16Ich gehe einher in der Kraft des HERRN HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein.
17Gott, du hast mich von Jugend auf gelehret; darum verkündige ich deine Wunder.
18Auch verlaß mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Arm verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.
19Gott, deine Gerechtigkeit ist hoch, der du große Dinge tust. Gott, wer ist dir gleich?
20Denn du lässest mich erfahren viel und große Angst und machst mich wieder lebendig und holest mich wieder aus der Tiefe der Erde herauf.
21Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder.
22So danke ich auch dir mit Psalterspiel für deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel.
23Meine Lippen und meine Seele, die du erlöset hast, sind fröhlich und lobsingen dir.
24Auch dichtet meine Zunge täglich von deiner Gerechtigkeit. Denn schämen müssen sich und zuschanden werden, die mein Unglück suchen.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 71
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 71 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 71:16
"Ich komme in der Kraft des Herrn; HERR, ich erwähne deine Gerechtigkeit, sie allein!"
"Ich gehe einher in der Kraft des HERRN HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein."
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