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Klagelieder 5 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545

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Klagelieder 5

1Gedenke, HERR, was uns widerfahren ist! Schau her und siehe unsere Schmach!

2Unser Erbe ist den Fremden zugefallen, unsere Häuser den Ausländern.

3Wir sind Waisen geworden, vaterlos, unsere Mütter zu Witwen.

4Unser Wasser trinken wir um Geld, unser Holz kommt uns gegen Bezahlung zu.

5Unsere Verfolger sind uns beständig auf dem Hals; werden wir müde, so gönnt man uns keine Ruhe.

6Wir habenÄgypten die Hand gereicht und Assur, um genug Brot zu erhalten.

7Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen.

8Knechte herrschenüber uns; niemand befreit uns aus ihrer Hand!

9Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht.

10Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger.

11Frauen wurden in Zion vergewaltigt, Jungfrauen in den Städten Judas.

12Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt, die Person der Alten hat man nicht geachtet.

13Jünglinge müssen Mühlsteine tragen und Knaben straucheln unter Bürden von Holz.

14DieÄltesten bleiben weg vom Tor, und die Jünglinge lassen ihr Saitenspiel.

15Die Freude unsres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt.

16Die Krone ist uns vom Haupte gefallen; wehe uns, daß wir gesündigt haben!

17Darob ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe:

18weil der Berg Zion verwüstet ist; Füchse tummeln sich daselbst.

19Du aber, o HERR, bleibst ewiglich, dein Thron besteht für und für!

20Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen auf Lebenszeit?

21Bringe uns zu dir zurück, o HERR, so kehren wir um; laß es wieder werden wie vor alters!

22Oder hast du uns gänzlich verworfen, bist du allzusehrüber uns erzürnt?

Klagelieder 5

1Gedenke, HERR, wie es uns gehet; schau und siehe an unsere Schmach!

2Unser Erbe ist den Fremden zuteil worden und unsere Häuser den Ausländern.

3Wir sind Waisen und haben keinen Vater; unsere Mütter sind wie Witwen.

4Unser eigen Wasser müssen wir um Geld trinken; unser Holz muß man bezahlt bringen lassen.

5Man treibt uns über Hals, und wenn wir schon müde sind, läßt man uns doch keine Ruhe.

6Wir haben uns müssen Ägypten und Assur ergeben, auf daß wir doch Brot satt zu essen haben.

7Unsere Väter haben gesündiget und sind nicht mehr vorhanden; und wir müssen ihre Missetat entgelten.

8Knechte herrschen über uns, und ist niemand, der uns von ihrer Hand errette.

9Wir müssen unser Brot mit Fahr unsers Lebens holen vor dem Schwert in der Wüste.

10Unsere Haut ist verbrannt wie in einem Ofen vor dem greulichen Hunger.

11Sie haben die Weiber zu Zion geschwächt und die Jungfrauen in den Städten Judas.

12Die Fürsten sind von ihnen gehenket, und die Person der Alten hat man nicht geehret.

13Die Jünglinge haben Mühlsteine müssen tragen und die Knaben über dem Holztragen straucheln.

14Es sitzen die Alten nicht mehr unter dem Tor, und die Jünglinge treiben kein Saitenspiel mehr.

15Unsers Herzens Freude hat ein Ende, unser Reigen ist in Wehklagen verkehret.

16Die Krone unsers Haupts ist abgefallen. O wehe, daß wir so gesündiget haben!

17Darum ist auch unser Herz betrübt, und unsere Augen sind finster worden

18um des Berges Zions willen, daß er so wüst liegt, daß die Füchse darüberlaufen.

19Aber du, HERR, der du ewiglich bleibest und dein Thron für und für,

20warum willst du unser so gar vergessen und uns die Länge so gar verlassen?

21Bringe uns, HERR, wieder zu dir, daß wir wieder heimkommen; verneue unsere Tage wie vor alters!

22Denn du hast uns verworfen und bist allzusehr über uns erzürnet.

Klagelieder 5

1Gedenke, HERR, was uns widerfahren ist! Schau her und siehe unsere Schmach!

2Unser Erbe ist den Fremden zugefallen, unsere Häuser den Ausländern.

3Wir sind Waisen geworden, vaterlos, unsere Mütter zu Witwen.

4Unser Wasser trinken wir um Geld, unser Holz kommt uns gegen Bezahlung zu.

5Unsere Verfolger sind uns beständig auf dem Hals; werden wir müde, so gönnt man uns keine Ruhe.

6Wir habenÄgypten die Hand gereicht und Assur, um genug Brot zu erhalten.

7Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen.

8Knechte herrschenüber uns; niemand befreit uns aus ihrer Hand!

9Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht.

10Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger.

11Frauen wurden in Zion vergewaltigt, Jungfrauen in den Städten Judas.

12Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt, die Person der Alten hat man nicht geachtet.

13Jünglinge müssen Mühlsteine tragen und Knaben straucheln unter Bürden von Holz.

14DieÄltesten bleiben weg vom Tor, und die Jünglinge lassen ihr Saitenspiel.

15Die Freude unsres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt.

16Die Krone ist uns vom Haupte gefallen; wehe uns, daß wir gesündigt haben!

17Darob ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe:

18weil der Berg Zion verwüstet ist; Füchse tummeln sich daselbst.

19Du aber, o HERR, bleibst ewiglich, dein Thron besteht für und für!

20Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen auf Lebenszeit?

21Bringe uns zu dir zurück, o HERR, so kehren wir um; laß es wieder werden wie vor alters!

22Oder hast du uns gänzlich verworfen, bist du allzusehrüber uns erzürnt?

Klagelieder 5:1
GerSch

Gedenke, HERR, was uns widerfahren ist! Schau her und siehe unsere Schmach!

GerLut1545

Gedenke, HERR, wie es uns gehet; schau und siehe an unsere Schmach!

2
GerSch

Unser Erbe ist den Fremden zugefallen, unsere Häuser den Ausländern.

GerLut1545

Unser Erbe ist den Fremden zuteil worden und unsere Häuser den Ausländern.

3
GerSch

Wir sind Waisen geworden, vaterlos, unsere Mütter zu Witwen.

GerLut1545

Wir sind Waisen und haben keinen Vater; unsere Mütter sind wie Witwen.

4
GerSch

Unser Wasser trinken wir um Geld, unser Holz kommt uns gegen Bezahlung zu.

GerLut1545

Unser eigen Wasser müssen wir um Geld trinken; unser Holz muß man bezahlt bringen lassen.

5
GerSch

Unsere Verfolger sind uns beständig auf dem Hals; werden wir müde, so gönnt man uns keine Ruhe.

GerLut1545

Man treibt uns über Hals, und wenn wir schon müde sind, läßt man uns doch keine Ruhe.

6
GerSch

Wir habenÄgypten die Hand gereicht und Assur, um genug Brot zu erhalten.

GerLut1545

Wir haben uns müssen Ägypten und Assur ergeben, auf daß wir doch Brot satt zu essen haben.

7
GerSch

Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen.

GerLut1545

Unsere Väter haben gesündiget und sind nicht mehr vorhanden; und wir müssen ihre Missetat entgelten.

8
GerSch

Knechte herrschenüber uns; niemand befreit uns aus ihrer Hand!

GerLut1545

Knechte herrschen über uns, und ist niemand, der uns von ihrer Hand errette.

9
GerSch

Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht.

GerLut1545

Wir müssen unser Brot mit Fahr unsers Lebens holen vor dem Schwert in der Wüste.

10
GerSch

Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger.

GerLut1545

Unsere Haut ist verbrannt wie in einem Ofen vor dem greulichen Hunger.

11
GerSch

Frauen wurden in Zion vergewaltigt, Jungfrauen in den Städten Judas.

GerLut1545

Sie haben die Weiber zu Zion geschwächt und die Jungfrauen in den Städten Judas.

12
GerSch

Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt, die Person der Alten hat man nicht geachtet.

GerLut1545

Die Fürsten sind von ihnen gehenket, und die Person der Alten hat man nicht geehret.

13
GerSch

Jünglinge müssen Mühlsteine tragen und Knaben straucheln unter Bürden von Holz.

GerLut1545

Die Jünglinge haben Mühlsteine müssen tragen und die Knaben über dem Holztragen straucheln.

14
GerSch

DieÄltesten bleiben weg vom Tor, und die Jünglinge lassen ihr Saitenspiel.

GerLut1545

Es sitzen die Alten nicht mehr unter dem Tor, und die Jünglinge treiben kein Saitenspiel mehr.

15
GerSch

Die Freude unsres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt.

GerLut1545

Unsers Herzens Freude hat ein Ende, unser Reigen ist in Wehklagen verkehret.

16
GerSch

Die Krone ist uns vom Haupte gefallen; wehe uns, daß wir gesündigt haben!

GerLut1545

Die Krone unsers Haupts ist abgefallen. O wehe, daß wir so gesündiget haben!

17
GerSch

Darob ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe:

GerLut1545

Darum ist auch unser Herz betrübt, und unsere Augen sind finster worden

18
GerSch

weil der Berg Zion verwüstet ist; Füchse tummeln sich daselbst.

GerLut1545

um des Berges Zions willen, daß er so wüst liegt, daß die Füchse darüberlaufen.

19
GerSch

Du aber, o HERR, bleibst ewiglich, dein Thron besteht für und für!

GerLut1545

Aber du, HERR, der du ewiglich bleibest und dein Thron für und für,

20
GerSch

Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen auf Lebenszeit?

GerLut1545

warum willst du unser so gar vergessen und uns die Länge so gar verlassen?

21
GerSch

Bringe uns zu dir zurück, o HERR, so kehren wir um; laß es wieder werden wie vor alters!

GerLut1545

Bringe uns, HERR, wieder zu dir, daß wir wieder heimkommen; verneue unsere Tage wie vor alters!

22
GerSch

Oder hast du uns gänzlich verworfen, bist du allzusehrüber uns erzürnt?

GerLut1545

Denn du hast uns verworfen und bist allzusehr über uns erzürnet.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Klagelieder 5

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Luther 1545

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Klagelieder 5 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Klagelieder 5:16

GerSch

"Die Krone ist uns vom Haupte gefallen; wehe uns, daß wir gesündigt haben!"

GerLut1545

"Die Krone unsers Haupts ist abgefallen. O wehe, daß wir so gesündiget haben!"

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