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Psalmen 78 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905

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Psalmen 78

1Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

2Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

3was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

4Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

5nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

6damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

7daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

8und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

10Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

11Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

13Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

14und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

16und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

17Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

19Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

20Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

21Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

22weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

23Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

24und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

25Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

26Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

27ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

28und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

30Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

31als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

34Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

37denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

38Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

39denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

43da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

44als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

45da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

46da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

48und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

49da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

50da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

51da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

52Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

53und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

57sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

58Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

59Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

60Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

61und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

62undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

63Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

64Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

65Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

66Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

67Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

69Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

71Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

72Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

Psalmen 78

1Ein Maskil; von Asaph. Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! Neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruche, will Rätsel hervorströmen lassen aus der Vorzeit.

3Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

4wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen, dem künftigen Geschlecht erzählend den Ruhm Jehovas und seine Stärke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.

5Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;

6damit sie kennte das künftige Geschlecht, die Söhne, die geboren werden sollten, und sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;

7und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;

8und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten um am Tage des Kampfes.

10Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;

11und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.

12Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Lande Ägypten, dem Gefilde Zoans.

13Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.

14Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen.

16Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen.

17Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihr Gelüst.

19Und sie redeten wider Gott; sie sprachen: Sollte Gott in der Wüste einen Tisch zu bereiten vermögen?

20Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?

21Darum, als Jehova es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;

22weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.

23Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet

24und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.

25Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

26Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind;

27und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,

28und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.

29Und sie aßen und sättigten sich sehr, und ihr Gelüst führte er ihnen zu.

30Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gelüst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,

31da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Auserlesenen Israels streckte er nieder.

32Bei alledem sündigten sie wiederum und glaubten nicht durch seine Wunderwerke.

33Da ließ er in Eitelkeit hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.

34Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott eifrig;

35und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Und sie heuchelten ihm mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;

37denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.

39Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott wiederum und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,

43als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:

44Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.

45Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.

46Und er gab der Grille ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.

47Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.

48Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.

49Er ließ gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar von Unglücksengeln.

50Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.

51Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.

52Und er ließ sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der Wüste;

53und er führte sie sicher, so daß sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.

56Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.

57Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um gleich einem trügerischen Bogen.

58Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.

59Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete Israel sehr.

60Und er verließ die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.

61Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.

62Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.

63Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen;

64seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht.

65Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;

66und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.

67Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;

68sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

69Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Hürden der Schafe;

71hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.

72Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.

Psalmen 78

1Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

2Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

3was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

4Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

5nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

6damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

7daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

8und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

10Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

11Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

13Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

14und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

16und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

17Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

19Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

20Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

21Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

22weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

23Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

24und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

25Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

26Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

27ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

28und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

30Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

31als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

34Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

37denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

38Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

39denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

43da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

44als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

45da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

46da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

48und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

49da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

50da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

51da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

52Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

53und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

57sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

58Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

59Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

60Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

61und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

62undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

63Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

64Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

65Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

66Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

67Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

69Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

71Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

72Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

Psalmen 78:1
GerSch

Eine Unterweisung; von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre, neiget eure Ohren zu den Reden meines Mundes!

GerElb1905

Ein Maskil; von Asaph. Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! Neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!

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GerSch

Ich will meinen Mund zu einem Sprucheöffnen, will Rätsel vortragen aus alter Zeit,

GerElb1905

Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruche, will Rätsel hervorströmen lassen aus der Vorzeit.

3
GerSch

was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

GerElb1905

Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

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GerSch

Es wurde ihren Söhnen nicht vorenthalten, sondern sie haben dem spätern Geschlecht den Ruhm des HERRN erzählt, seine Macht und seine Wunder, die er getan,

GerElb1905

wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen, dem künftigen Geschlecht erzählend den Ruhm Jehovas und seine Stärke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.

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GerSch

nämlich, daß er ein Zeugnis aufstellte in Jakob und ein Gesetz gab in Israel, von welchem er unsern Vätern befahl, es ihren Kindern kundzutun,

GerElb1905

Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;

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GerSch

damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch sollten geboren werden, und damit auch sie, wenn sie aufgewachsen wären, es ihren Kindern erzählten;

GerElb1905

damit sie kennte das künftige Geschlecht, die Söhne, die geboren werden sollten, und sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;

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GerSch

daß diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und nicht vergäßen die Taten Gottes und seine Gebote befolgten

GerElb1905

und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;

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GerSch

und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

GerElb1905

und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

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GerSch

Die Kinder Ephraims, geübte Bogenschützen, wandten um am Tage der Schlacht.

GerElb1905

Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten um am Tage des Kampfes.

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GerSch

Sie bewahrten den Bund Gottes nicht und wollten nicht nach seinem Gesetze wandeln.

GerElb1905

Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;

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GerSch

Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erzeigt.

GerElb1905

und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.

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GerSch

Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im LandeÄgypten, im Gefilde Zoan.

GerElb1905

Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Lande Ägypten, dem Gefilde Zoans.

13
GerSch

Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm,

GerElb1905

Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.

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GerSch

und leitete sie bei Tag mit einer Wolke und während der ganzen Nacht mit einem hellen Feuer.

GerElb1905

Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.

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GerSch

Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie wie mit großen Fluten,

GerElb1905

Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen.

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GerSch

und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen.

GerElb1905

Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen.

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GerSch

Dennoch fuhren sie fort, wider ihn zu sündigen und den Höchsten zu erzürnen in der Wüste.

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Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.

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GerSch

Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, indem sie Speise forderten nach ihrem Gelüste.

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Und sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihr Gelüst.

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GerSch

Und sie redeten wider Gott und sprachen:«Kann Gott einen Tisch bereiten in der Wüste?

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Und sie redeten wider Gott; sie sprachen: Sollte Gott in der Wüste einen Tisch zu bereiten vermögen?

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GerSch

Siehe, er hat den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen. Kann er aber auch Brot geben? Wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?»

GerElb1905

Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?

21
GerSch

Darum, als der HERR das hörte, ward er entrüstet, und Feuer entbrannte wider Jakob, ja, Zorn stieg aufüber Israel,

GerElb1905

Darum, als Jehova es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;

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GerSch

weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

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weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.

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GerSch

Und er gebot den Wolken droben undöffnete die Türen des Himmels;

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Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet

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GerSch

und er ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen Himmelskorn.

GerElb1905

und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.

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GerSch

Der Mensch aß Engelsbrot; er sandte ihnen Speise genug.

GerElb1905

Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

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GerSch

Er erregte den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei,

GerElb1905

Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind;

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GerSch

ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Sand am Meer,

GerElb1905

und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,

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GerSch

und ließ sie fallen mitten in ihr Lager, rings um ihre Wohnung her.

GerElb1905

und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.

29
GerSch

Da aßen sie und wurden allzu satt; was sie gewünscht hatten, gewährte er ihnen.

GerElb1905

Und sie aßen und sättigten sich sehr, und ihr Gelüst führte er ihnen zu.

30
GerSch

Sie hatten sich ihres Gelüstes noch nicht entschlagen, und ihre Speise war noch in ihrem Munde,

GerElb1905

Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gelüst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,

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GerSch

als der Zorn Gottes sich wider sie erhob und die Fetten unter ihnen erwürgte und die Jungmannschaft Israels darniederstürzte.

GerElb1905

da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Auserlesenen Israels streckte er nieder.

32
GerSch

Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

GerElb1905

Bei alledem sündigten sie wiederum und glaubten nicht durch seine Wunderwerke.

33
GerSch

Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen und ihre Jahre durch plötzlichen Untergang.

GerElb1905

Da ließ er in Eitelkeit hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.

34
GerSch

Wenn er sie tötete, so suchten sie ihn und kehrten sich wieder zu Gott

GerElb1905

Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott eifrig;

35
GerSch

und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

GerElb1905

und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36
GerSch

Aber sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen mit ihren Zungen;

GerElb1905

Und sie heuchelten ihm mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;

37
GerSch

denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

GerElb1905

denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38
GerSch

Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und hat oftmals seinen Zorn abgewandt und nicht allen seinen Grimm erweckt;

GerElb1905

Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.

39
GerSch

denn er dachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Wind, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

GerElb1905

Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

40
GerSch

Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

GerElb1905

Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!

41
GerSch

Und sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.

GerElb1905

Und sie versuchten Gott wiederum und kränkten den Heiligen Israels.

42
GerSch

Sie sind seiner Hand nicht eingedenk gewesen, des Tages, da er sie vom Feinde erlöste;

GerElb1905

Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,

43
GerSch

da er seine Zeichen tat inÄgypten und seine Wunder im Gefilde Zoan;

GerElb1905

als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:

44
GerSch

als er ihre Ströme in Blut verwandelte und ihre Bäche, so daß man nicht trinken konnte;

GerElb1905

Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.

45
GerSch

da er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die sie verderbten;

GerElb1905

Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.

46
GerSch

da er den Fressern ihre Früchte gab und den Heuschrecken ihre Erzeugnisse;

GerElb1905

Und er gab der Grille ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.

47
GerSch

da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schlossen

GerElb1905

Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.

48
GerSch

und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Wetterstrahlen;

GerElb1905

Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.

49
GerSch

da er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte, Grimm und Ungnade und Drangsal, Scharen von Unglücksengeln;

GerElb1905

Er ließ gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar von Unglücksengeln.

50
GerSch

da er seinem Zorn den Lauf ließ, ihre Seele nicht vor dem Tod bewahrte, sondern ihr Leben der Pest preisgab;

GerElb1905

Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.

51
GerSch

da er alle Erstgeburt inÄgypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams.

GerElb1905

Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.

52
GerSch

Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste

GerElb1905

Und er ließ sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der Wüste;

53
GerSch

und führte sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

GerElb1905

und er führte sie sicher, so daß sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.

54
GerSch

Und er brachte sie in die Grenzen seines Heiligtums; zu diesem Berg, den seine Rechte erworben.

GerElb1905

Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.

55
GerSch

Und er vertrieb vor ihnen her die Heiden und teilte ihnen das Erbe aus mit der Meßschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

GerElb1905

Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.

56
GerSch

Aber sie versuchten und erzürnten den höchsten Gott und hielten seine Zeugnisse nicht,

GerElb1905

Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.

57
GerSch

sondern wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter; sie gingen fehl wie ein trügerischer Bogen.

GerElb1905

Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um gleich einem trügerischen Bogen.

58
GerSch

Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen und zur Eifersucht durch ihre Götzen.

GerElb1905

Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.

59
GerSch

Gott hörte es und entrüstete sich und verabscheute Israel sehr.

GerElb1905

Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete Israel sehr.

60
GerSch

Und er verließ seine Wohnung zu Silo, das Zelt, wo er unter den Menschen wohnte,

GerElb1905

Und er verließ die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.

61
GerSch

und gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand,

GerElb1905

Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.

62
GerSch

undüberlieferte sein Volk dem Schwert und war entrüstetüber sein Erbe.

GerElb1905

Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.

63
GerSch

Seine Jünglinge hat das Feuer verzehrt, und seine Jungfrauen mußten ohne Brautlied bleiben.

GerElb1905

Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen;

64
GerSch

Seine Priester sind durchs Schwert gefallen, und seine Witwen konnten nicht weinen.

GerElb1905

seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht.

65
GerSch

Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der sich Mut zugetrunken.

GerElb1905

Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;

66
GerSch

Und er schlug seine Feinde zurück, ewige Schande fügte er ihnen zu.

GerElb1905

und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.

67
GerSch

Und er verwarf das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

GerElb1905

Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;

68
GerSch

sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebt.

GerElb1905

sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

69
GerSch

Und er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

GerElb1905

Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70
GerSch

Und er erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden weg.

GerElb1905

Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Hürden der Schafe;

71
GerSch

Da er den tragenden Schafen nachging, holte er ihn, daß er weiden sollte Jakob, sein Volk, und Israel, sein Erbe.

GerElb1905

hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.

72
GerSch

Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit geschickter Hand.

GerElb1905

Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905 in Psalmen 78

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1905

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 78 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1905. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 78:16

GerSch

"und ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen und Wasser herabfließen in Strömen."

GerElb1905

"Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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