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Psalmen 73 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905

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Psalmen 73

1Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind.

2Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Mißtritt getan!

3Denn ich beneidete dieÜbermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah.

4Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt.

5Sie werden nicht bemüht wie andere Leute und nicht geschlagen wie andere Menschen.

6Darum schmücken sie sich stolz und kleiden sich frech.

7Ihr Gesicht strotzt von Fett, sie bilden sich sehr viel ein.

8Sie reden höhnisch und boshaft, drohen mit höherer Gewalt.

9Sie reden, als käme es vom Himmel; ihre Worte haben Geltung auf Erden.

10Darum wendet sich auch das Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.

11Und sie sagen:«Was merkt Gott? Weiß der Höchsteüberhaupt etwas?»

12Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

13Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen;

14denn ich bin doch täglich geschlagen worden, und meine Strafe ist alle Morgen da!

15Wollte ich auch so rechnen, siehe, so würde ich das Geschlecht deiner Kinder verraten.

16So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein,

17bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte.

18Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest sie fallen, daß sie in Trümmer sinken.

19Wie geschah das so plötzlich und entsetzlich! Sie gingen unter und nahmen ein Ende mit Schrecken.

20Wie einen Traum nach dem Erwachen, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verächtlich machen.

21Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat,

22da war ich dumm und verstand nichts; ich benahm mich wie ein Vieh gegen dich.

23Und doch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand.

24Leite mich auch ferner nach deinem Rat und nimm mich hernach mit Ehren auf!

25Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor!

26Schwinden auch mein Fleisch und mein Herz dahin, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

27Denn siehe, die fern von dir sind, kommen um; du vertilgst alle, die dir untreu werden.

28Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den HERRN, zu meiner Zuflucht gemacht, um zu erzählen alle deine Werke.

Psalmen 73

1Ein Psalm; von Asaph. Fürwahr, Gott ist Israel gut, denen, die reinen Herzens sind.

2Ich aber, wenig fehlte, so wären meine Füße abgewichen, um nichts wären ausgeglitten meine Schritte.

3Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich sah die Wohlfahrt der Gesetzlosen.

4Denn keine Qualen haben sie bei ihrem Tode, und wohlgenährt ist ihr Leib.

5Nicht sind sie im Ungemach der Sterblichen, und mit den Menschen werden sie nicht geplagt.

6Deshalb umgibt sie der Hochmut wie ein Halsgeschmeide, Gewalttat umhüllt sie wie ein Gewand.

7Es tritt aus dem Fett hervor ihr Auge; sie wallen über in den Einbildungen des Herzens.

8Sie höhnen und reden in Bosheit von Bedrückung; von oben herab reden sie.

9Sie setzen in den Himmel ihren Mund, und ihre Zunge wandelt auf der Erde.

10Deshalb wendet sich hierher sein Volk, und Wasser in Fülle wird von ihnen geschlürft.

11Und sie sprechen: Wie wüßte es Gott, und wie sollte Wissen sein bei dem Höchsten?

12Siehe, diese sind Gesetzlose, und, immerdar sorglos, erwerben sie sich Vermögen.

13Fürwahr, vergebens habe ich mein Herz gereinigt, und in Unschuld gewaschen meine Hände.

14Da ich ja geplagt ward den ganzen Tag, und alle Morgen meine Züchtigung da war.

15Wenn ich gesagt hätte: Ich will ebenso reden, siehe, so wäre ich treulos gewesen dem Geschlecht deiner Söhne.

16Da dachte ich nach, um dieses zu begreifen: eine mühevolle Arbeit war es in meinen Augen;

17bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes und jener Ende gewahrte.

18Fürwahr, auf schlüpfrige Örter setzest du sie, stürzest sie hin zu Trümmern.

19Wie sind sie so plötzlich verwüstet, haben ein Ende genommen, sind umgekommen durch Schrecknisse!

20Wie einen Traum nach dem Erwachen wirst du, Herr, beim Aufwachen ihr Bild verachten.

21Als mein Herz sich erbitterte und es mich in meinen Nieren stach,

22da war ich dumm und wußte nichts; ein Tier war ich bei dir.

23Doch ich bin stets bei dir: du hast mich erfaßt bei meiner rechten Hand;

24durch deinen Rat wirst du mich leiten, und nach der Herrlichkeit wirst du mich aufnehmen.

25Wen habe ich im Himmel? Und neben dir habe ich an nichts Lust auf der Erde.

26Vergeht mein Fleisch und mein Herz, meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.

27Denn siehe, es werden umkommen, die dir ferne sind; du vertilgst alle, die buhlerisch von dir abweichen.

28Ich aber, Gott zu nahen ist mir gut; ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, Jehova, gesetzt, um zu erzählen alle deine Taten.

Psalmen 73

1Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind.

2Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Mißtritt getan!

3Denn ich beneidete dieÜbermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah.

4Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt.

5Sie werden nicht bemüht wie andere Leute und nicht geschlagen wie andere Menschen.

6Darum schmücken sie sich stolz und kleiden sich frech.

7Ihr Gesicht strotzt von Fett, sie bilden sich sehr viel ein.

8Sie reden höhnisch und boshaft, drohen mit höherer Gewalt.

9Sie reden, als käme es vom Himmel; ihre Worte haben Geltung auf Erden.

10Darum wendet sich auch das Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.

11Und sie sagen:«Was merkt Gott? Weiß der Höchsteüberhaupt etwas?»

12Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

13Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen;

14denn ich bin doch täglich geschlagen worden, und meine Strafe ist alle Morgen da!

15Wollte ich auch so rechnen, siehe, so würde ich das Geschlecht deiner Kinder verraten.

16So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein,

17bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte.

18Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest sie fallen, daß sie in Trümmer sinken.

19Wie geschah das so plötzlich und entsetzlich! Sie gingen unter und nahmen ein Ende mit Schrecken.

20Wie einen Traum nach dem Erwachen, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verächtlich machen.

21Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat,

22da war ich dumm und verstand nichts; ich benahm mich wie ein Vieh gegen dich.

23Und doch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand.

24Leite mich auch ferner nach deinem Rat und nimm mich hernach mit Ehren auf!

25Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor!

26Schwinden auch mein Fleisch und mein Herz dahin, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

27Denn siehe, die fern von dir sind, kommen um; du vertilgst alle, die dir untreu werden.

28Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den HERRN, zu meiner Zuflucht gemacht, um zu erzählen alle deine Werke.

Psalmen 73:1
GerSch

Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind.

GerElb1905

Ein Psalm; von Asaph. Fürwahr, Gott ist Israel gut, denen, die reinen Herzens sind.

2
GerSch

Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Mißtritt getan!

GerElb1905

Ich aber, wenig fehlte, so wären meine Füße abgewichen, um nichts wären ausgeglitten meine Schritte.

3
GerSch

Denn ich beneidete dieÜbermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah.

GerElb1905

Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich sah die Wohlfahrt der Gesetzlosen.

4
GerSch

Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt.

GerElb1905

Denn keine Qualen haben sie bei ihrem Tode, und wohlgenährt ist ihr Leib.

5
GerSch

Sie werden nicht bemüht wie andere Leute und nicht geschlagen wie andere Menschen.

GerElb1905

Nicht sind sie im Ungemach der Sterblichen, und mit den Menschen werden sie nicht geplagt.

6
GerSch

Darum schmücken sie sich stolz und kleiden sich frech.

GerElb1905

Deshalb umgibt sie der Hochmut wie ein Halsgeschmeide, Gewalttat umhüllt sie wie ein Gewand.

7
GerSch

Ihr Gesicht strotzt von Fett, sie bilden sich sehr viel ein.

GerElb1905

Es tritt aus dem Fett hervor ihr Auge; sie wallen über in den Einbildungen des Herzens.

8
GerSch

Sie reden höhnisch und boshaft, drohen mit höherer Gewalt.

GerElb1905

Sie höhnen und reden in Bosheit von Bedrückung; von oben herab reden sie.

9
GerSch

Sie reden, als käme es vom Himmel; ihre Worte haben Geltung auf Erden.

GerElb1905

Sie setzen in den Himmel ihren Mund, und ihre Zunge wandelt auf der Erde.

10
GerSch

Darum wendet sich auch das Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen.

GerElb1905

Deshalb wendet sich hierher sein Volk, und Wasser in Fülle wird von ihnen geschlürft.

11
GerSch

Und sie sagen:«Was merkt Gott? Weiß der Höchsteüberhaupt etwas?»

GerElb1905

Und sie sprechen: Wie wüßte es Gott, und wie sollte Wissen sein bei dem Höchsten?

12
GerSch

Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

GerElb1905

Siehe, diese sind Gesetzlose, und, immerdar sorglos, erwerben sie sich Vermögen.

13
GerSch

Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen;

GerElb1905

Fürwahr, vergebens habe ich mein Herz gereinigt, und in Unschuld gewaschen meine Hände.

14
GerSch

denn ich bin doch täglich geschlagen worden, und meine Strafe ist alle Morgen da!

GerElb1905

Da ich ja geplagt ward den ganzen Tag, und alle Morgen meine Züchtigung da war.

15
GerSch

Wollte ich auch so rechnen, siehe, so würde ich das Geschlecht deiner Kinder verraten.

GerElb1905

Wenn ich gesagt hätte: Ich will ebenso reden, siehe, so wäre ich treulos gewesen dem Geschlecht deiner Söhne.

16
GerSch

So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein,

GerElb1905

Da dachte ich nach, um dieses zu begreifen: eine mühevolle Arbeit war es in meinen Augen;

17
GerSch

bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte.

GerElb1905

bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes und jener Ende gewahrte.

18
GerSch

Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest sie fallen, daß sie in Trümmer sinken.

GerElb1905

Fürwahr, auf schlüpfrige Örter setzest du sie, stürzest sie hin zu Trümmern.

19
GerSch

Wie geschah das so plötzlich und entsetzlich! Sie gingen unter und nahmen ein Ende mit Schrecken.

GerElb1905

Wie sind sie so plötzlich verwüstet, haben ein Ende genommen, sind umgekommen durch Schrecknisse!

20
GerSch

Wie einen Traum nach dem Erwachen, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verächtlich machen.

GerElb1905

Wie einen Traum nach dem Erwachen wirst du, Herr, beim Aufwachen ihr Bild verachten.

21
GerSch

Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat,

GerElb1905

Als mein Herz sich erbitterte und es mich in meinen Nieren stach,

22
GerSch

da war ich dumm und verstand nichts; ich benahm mich wie ein Vieh gegen dich.

GerElb1905

da war ich dumm und wußte nichts; ein Tier war ich bei dir.

23
GerSch

Und doch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand.

GerElb1905

Doch ich bin stets bei dir: du hast mich erfaßt bei meiner rechten Hand;

24
GerSch

Leite mich auch ferner nach deinem Rat und nimm mich hernach mit Ehren auf!

GerElb1905

durch deinen Rat wirst du mich leiten, und nach der Herrlichkeit wirst du mich aufnehmen.

25
GerSch

Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor!

GerElb1905

Wen habe ich im Himmel? Und neben dir habe ich an nichts Lust auf der Erde.

26
GerSch

Schwinden auch mein Fleisch und mein Herz dahin, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

GerElb1905

Vergeht mein Fleisch und mein Herz, meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.

27
GerSch

Denn siehe, die fern von dir sind, kommen um; du vertilgst alle, die dir untreu werden.

GerElb1905

Denn siehe, es werden umkommen, die dir ferne sind; du vertilgst alle, die buhlerisch von dir abweichen.

28
GerSch

Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den HERRN, zu meiner Zuflucht gemacht, um zu erzählen alle deine Werke.

GerElb1905

Ich aber, Gott zu nahen ist mir gut; ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, Jehova, gesetzt, um zu erzählen alle deine Taten.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905 in Psalmen 73

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1905

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 73 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1905. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 73:16

GerSch

"So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein,"

GerElb1905

"Da dachte ich nach, um dieses zu begreifen: eine mühevolle Arbeit war es in meinen Augen;"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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