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Psalmen 69 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905

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Psalmen 69

1Dem Vorsänger. Nach[der Singweise]«Lilien». Von David. O Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele!

2Ich versinke in tiefem Schlamm und habe keinen Stand, ich bin in tiefes Wasser geraten, und die Flut will michüberströmen;

3ich bin müde von meinem Schreien, meine Kehle ist vertrocknet, ich habe mir die Augen ausgeweint im Harren auf meinen Gott.

4Derer, die mich ohne Ursache hassen, sind mehr als Haare auf meinem Haupt; meine Feinde, die mich mit Lügen vernichten wollen, sind stark; was ich nicht geraubt habe, das soll ich erstatten!

5O Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen.

6Laß nicht zuschanden werden an mir, die deiner harren, o Gott; HERR der Heerscharen; laß nicht meinethalben beschämt werden, die dich suchen, Gott Israels!

7Denn um deinetwillen trage ich Schmach und bedeckt Schande mein Angesicht.

8Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt den Söhnen meiner Mutter;

9denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

10Als meine Seele fastete und weinte, wurde ich deshalb beschimpft;

11und als ich mich mit einem Sack kleidete, haben sie mich zum Sprichwort gemacht.

12Die im Tor herumsitzen, schwatzen von mir, und die Zecher pfeifen mich aus.

13Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; antworte mir, o Gott, nach deiner großen Gnade mit deinem wahren Heil!

14Reiße mich aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke; möchte ich doch errettet werden von meinen Hassern und aus den tiefen Wassern,

15daß mich die Wasserflut nichtüberströme und mich die Tiefe nicht verschlinge, noch die Zisterne sichüber mir schließe.

16Erhöre mich, HERR; denn deine Gnade ist freundlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit

17und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht; denn mir ist angst, erhöre mich bald!

18Nahe dich meiner Seele, erlöse sie; um meiner Feinde willen befreie mich!

19Du weißt, was für Schimpf, für Schande und Schmach mir angetan wird; meine Widersacher sind alle vor dir.

20Die Schmach hat mir das Herz gebrochen, daß ich krank geworden bin; ich wartete auf Mitleid, aber da war keines, und auf Tröster, aber ich fand sie nicht.

21Und sie taten Galle in meine Speise und tränkten mich mit Essig in meinem Durst.

22Ihr Tisch vor ihnen müsse zur Schlinge werden und den Sorglosen zum Fallstrick!

23Ihre Augen sollen so finster werden, daß sie nicht mehr sehen, und ihre Lenden sollen allezeit wanken.

24Gieße deinen Grimmüber sie aus, und die Glut deines Zorns erfasse sie;

25ihre Wohnstätte müsse verwüstet werden, und in ihren Zelten wohne niemand mehr!

26Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und vermehren die Schmerzen deiner Verwundeten.

27Rechne ihnen um so mehr Schulden zu und laß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit!

28Tilge sie aus dem Buche der Lebendigen; sie sollen nicht mit den Gerechten eingeschrieben werden!

29Ich aber bin elend und krank; dein Heil, o Gott, richte mich auf!

30Ich will den Namen Gottes rühmen mit einem Lied und ihn erheben mit Lobgesang.

31Das wird dem HERRN angenehmer sein als ein Stier, als ein Farre, der Hörner und Klauen hat!

32Wenn das die Elenden sehen, werden sie sich freuen. Ihr, die ihr Gott suchet, euer Herz soll aufleben!

33Denn der HERR hört auf die Armen und verachtet seine Gebundenen nicht.

34Himmel und Erde sollen ihn rühmen, das Meer und alles, was sich darin regt!

35Denn Gott wird Zion retten und die Städte Judas bauen, und man wird daselbst wohnen und sie besitzen;

36und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

Psalmen 69

1Dem Vorsänger, nach Schoschannim. Von David. Rette mich, o Gott! Denn die Wasser sind bis an die Seele gekommen.

2Ich bin versunken in tiefen Schlamm, und kein Grund ist da; in Wassertiefen bin ich gekommen, und die Flut überströmt mich.

3Ich bin müde vom Rufen, entzündet ist meine Kehle; meine Augen schwinden hin, harrend auf meinen Gott.

4Mehr als die Haare meines Hauptes sind derer, die ohne Ursache mich hassen; mächtig sind meine Vertilger, die ohne Grund mir feind sind; was ich nicht geraubt habe, muß ich alsdann erstatten.

5Du, o Gott, weißt um meine Torheit, und meine Vergehungen sind dir nicht verborgen.

6Laß nicht durch mich beschämt werden, die auf dich harren, Herr, Jehova der Heerscharen! Laß nicht durch mich zu Schanden werden, die dich suchen, Gott Israels!

7Denn deinetwegen trage ich Hohn, hat Schande bedeckt mein Antlitz.

8Entfremdet bin ich meinen Brüdern, und ein Fremdling geworden den Söhnen meiner Mutter.

9Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

10Als ich weinte, und meine Seele im Fasten war, da wurde es mir zu Schmähungen;

11als ich mich in Sacktuch kleidete, da ward ich ihnen zum Sprichwort.

12Die im Tore sitzen, reden über mich, und ich bin das Saitenspiel der Zecher.

13Ich aber, mein Gebet ist zu dir, Jehova, zur Zeit der Annehmung. O Gott, nach der Größe deiner Güte, erhöre mich nach der Wahrheit deines Heils!

14Ziehe mich heraus aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke! Laß mich errettet werden von meinen Hassern und aus den Wassertiefen!

15Laß die Flut der Wasser mich nicht überströmen, und die Tiefe mich nicht verschlingen; und laß die Grube ihren Mund nicht über mir verschließen!

16Erhöre mich, Jehova! Denn gut ist deine Güte; wende dich zu mir nach der Größe deiner Erbarmungen!

17Und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte! Denn ich bin bedrängt; eilends erhöre mich!

18Nahe meiner Seele, erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen!

19Du, du kennst meinen Hohn und meine Schmach und meine Schande; vor dir sind alle meine Bedränger.

20Der Hohn hat mein Herz gebrochen, und ich bin ganz elend; und ich habe auf Mitleiden gewartet, und da war keines, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden.

21Und sie gaben in meine Speise Galle, und in meinem Durst tränkten sie mich mit Essig.

22Es werde zur Schlinge vor ihnen ihr Tisch, und ihnen, den Sorglosen, zum Fallstrick!

23Laß dunkel werden ihre Augen, daß sie nicht sehen; und laß beständig wanken ihre Lenden!

24Schütte über sie aus deinen Grimm, und deines Zornes Glut erreiche sie!

25Verwüstet sei ihre Wohnung, in ihren Zelten sei kein Bewohner!

26Denn den du geschlagen hast, haben sie verfolgt, und von dem Schmerze deiner Verwundeten erzählen sie.

27Füge Ungerechtigkeit zu ihrer Ungerechtigkeit, und laß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit!

28Laß sie ausgelöscht werden aus dem Buche des Lebens, und nicht eingeschrieben mit den Gerechten!

29Ich aber bin elend, und mir ist wehe; deine Rettung, o Gott, setze mich in Sicherheit!

30Rühmen will ich den Namen Gottes im Liede, und ihn erheben mit Lob.

31Und es wird Jehova wohlgefälliger sein als ein Stier, ein Farre mit Hörnern und gespaltenen Hufen.

32Die Sanftmütigen werden es sehen, sie werden sich freuen; ihr, die ihr Gott suchet, es lebe euer Herz!

33Denn Jehova hört auf die Armen, und seine Gefangenen verachtet er nicht.

34Ihn sollen loben Himmel und Erde, die Meere, und alles, was in ihnen wimmelt!

35Denn Gott wird Zion retten und die Städte Judas bauen; und sie werden daselbst wohnen und es besitzen.

36Und der Same seiner Knechte wird es erben; und die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

Psalmen 69

1Dem Vorsänger. Nach[der Singweise]«Lilien». Von David. O Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele!

2Ich versinke in tiefem Schlamm und habe keinen Stand, ich bin in tiefes Wasser geraten, und die Flut will michüberströmen;

3ich bin müde von meinem Schreien, meine Kehle ist vertrocknet, ich habe mir die Augen ausgeweint im Harren auf meinen Gott.

4Derer, die mich ohne Ursache hassen, sind mehr als Haare auf meinem Haupt; meine Feinde, die mich mit Lügen vernichten wollen, sind stark; was ich nicht geraubt habe, das soll ich erstatten!

5O Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen.

6Laß nicht zuschanden werden an mir, die deiner harren, o Gott; HERR der Heerscharen; laß nicht meinethalben beschämt werden, die dich suchen, Gott Israels!

7Denn um deinetwillen trage ich Schmach und bedeckt Schande mein Angesicht.

8Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt den Söhnen meiner Mutter;

9denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

10Als meine Seele fastete und weinte, wurde ich deshalb beschimpft;

11und als ich mich mit einem Sack kleidete, haben sie mich zum Sprichwort gemacht.

12Die im Tor herumsitzen, schwatzen von mir, und die Zecher pfeifen mich aus.

13Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; antworte mir, o Gott, nach deiner großen Gnade mit deinem wahren Heil!

14Reiße mich aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke; möchte ich doch errettet werden von meinen Hassern und aus den tiefen Wassern,

15daß mich die Wasserflut nichtüberströme und mich die Tiefe nicht verschlinge, noch die Zisterne sichüber mir schließe.

16Erhöre mich, HERR; denn deine Gnade ist freundlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit

17und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht; denn mir ist angst, erhöre mich bald!

18Nahe dich meiner Seele, erlöse sie; um meiner Feinde willen befreie mich!

19Du weißt, was für Schimpf, für Schande und Schmach mir angetan wird; meine Widersacher sind alle vor dir.

20Die Schmach hat mir das Herz gebrochen, daß ich krank geworden bin; ich wartete auf Mitleid, aber da war keines, und auf Tröster, aber ich fand sie nicht.

21Und sie taten Galle in meine Speise und tränkten mich mit Essig in meinem Durst.

22Ihr Tisch vor ihnen müsse zur Schlinge werden und den Sorglosen zum Fallstrick!

23Ihre Augen sollen so finster werden, daß sie nicht mehr sehen, und ihre Lenden sollen allezeit wanken.

24Gieße deinen Grimmüber sie aus, und die Glut deines Zorns erfasse sie;

25ihre Wohnstätte müsse verwüstet werden, und in ihren Zelten wohne niemand mehr!

26Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und vermehren die Schmerzen deiner Verwundeten.

27Rechne ihnen um so mehr Schulden zu und laß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit!

28Tilge sie aus dem Buche der Lebendigen; sie sollen nicht mit den Gerechten eingeschrieben werden!

29Ich aber bin elend und krank; dein Heil, o Gott, richte mich auf!

30Ich will den Namen Gottes rühmen mit einem Lied und ihn erheben mit Lobgesang.

31Das wird dem HERRN angenehmer sein als ein Stier, als ein Farre, der Hörner und Klauen hat!

32Wenn das die Elenden sehen, werden sie sich freuen. Ihr, die ihr Gott suchet, euer Herz soll aufleben!

33Denn der HERR hört auf die Armen und verachtet seine Gebundenen nicht.

34Himmel und Erde sollen ihn rühmen, das Meer und alles, was sich darin regt!

35Denn Gott wird Zion retten und die Städte Judas bauen, und man wird daselbst wohnen und sie besitzen;

36und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

Psalmen 69:1
GerSch

Dem Vorsänger. Nach[der Singweise]«Lilien». Von David. O Gott, hilf mir; denn das Wasser geht mir bis an die Seele!

GerElb1905

Dem Vorsänger, nach Schoschannim. Von David. Rette mich, o Gott! Denn die Wasser sind bis an die Seele gekommen.

2
GerSch

Ich versinke in tiefem Schlamm und habe keinen Stand, ich bin in tiefes Wasser geraten, und die Flut will michüberströmen;

GerElb1905

Ich bin versunken in tiefen Schlamm, und kein Grund ist da; in Wassertiefen bin ich gekommen, und die Flut überströmt mich.

3
GerSch

ich bin müde von meinem Schreien, meine Kehle ist vertrocknet, ich habe mir die Augen ausgeweint im Harren auf meinen Gott.

GerElb1905

Ich bin müde vom Rufen, entzündet ist meine Kehle; meine Augen schwinden hin, harrend auf meinen Gott.

4
GerSch

Derer, die mich ohne Ursache hassen, sind mehr als Haare auf meinem Haupt; meine Feinde, die mich mit Lügen vernichten wollen, sind stark; was ich nicht geraubt habe, das soll ich erstatten!

GerElb1905

Mehr als die Haare meines Hauptes sind derer, die ohne Ursache mich hassen; mächtig sind meine Vertilger, die ohne Grund mir feind sind; was ich nicht geraubt habe, muß ich alsdann erstatten.

5
GerSch

O Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen.

GerElb1905

Du, o Gott, weißt um meine Torheit, und meine Vergehungen sind dir nicht verborgen.

6
GerSch

Laß nicht zuschanden werden an mir, die deiner harren, o Gott; HERR der Heerscharen; laß nicht meinethalben beschämt werden, die dich suchen, Gott Israels!

GerElb1905

Laß nicht durch mich beschämt werden, die auf dich harren, Herr, Jehova der Heerscharen! Laß nicht durch mich zu Schanden werden, die dich suchen, Gott Israels!

7
GerSch

Denn um deinetwillen trage ich Schmach und bedeckt Schande mein Angesicht.

GerElb1905

Denn deinetwegen trage ich Hohn, hat Schande bedeckt mein Antlitz.

8
GerSch

Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt den Söhnen meiner Mutter;

GerElb1905

Entfremdet bin ich meinen Brüdern, und ein Fremdling geworden den Söhnen meiner Mutter.

9
GerSch

denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

GerElb1905

Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

10
GerSch

Als meine Seele fastete und weinte, wurde ich deshalb beschimpft;

GerElb1905

Als ich weinte, und meine Seele im Fasten war, da wurde es mir zu Schmähungen;

11
GerSch

und als ich mich mit einem Sack kleidete, haben sie mich zum Sprichwort gemacht.

GerElb1905

als ich mich in Sacktuch kleidete, da ward ich ihnen zum Sprichwort.

12
GerSch

Die im Tor herumsitzen, schwatzen von mir, und die Zecher pfeifen mich aus.

GerElb1905

Die im Tore sitzen, reden über mich, und ich bin das Saitenspiel der Zecher.

13
GerSch

Ich aber bete, HERR, zu dir zur angenehmen Zeit; antworte mir, o Gott, nach deiner großen Gnade mit deinem wahren Heil!

GerElb1905

Ich aber, mein Gebet ist zu dir, Jehova, zur Zeit der Annehmung. O Gott, nach der Größe deiner Güte, erhöre mich nach der Wahrheit deines Heils!

14
GerSch

Reiße mich aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke; möchte ich doch errettet werden von meinen Hassern und aus den tiefen Wassern,

GerElb1905

Ziehe mich heraus aus dem Schlamm, daß ich nicht versinke! Laß mich errettet werden von meinen Hassern und aus den Wassertiefen!

15
GerSch

daß mich die Wasserflut nichtüberströme und mich die Tiefe nicht verschlinge, noch die Zisterne sichüber mir schließe.

GerElb1905

Laß die Flut der Wasser mich nicht überströmen, und die Tiefe mich nicht verschlingen; und laß die Grube ihren Mund nicht über mir verschließen!

16
GerSch

Erhöre mich, HERR; denn deine Gnade ist freundlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit

GerElb1905

Erhöre mich, Jehova! Denn gut ist deine Güte; wende dich zu mir nach der Größe deiner Erbarmungen!

17
GerSch

und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht; denn mir ist angst, erhöre mich bald!

GerElb1905

Und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte! Denn ich bin bedrängt; eilends erhöre mich!

18
GerSch

Nahe dich meiner Seele, erlöse sie; um meiner Feinde willen befreie mich!

GerElb1905

Nahe meiner Seele, erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen!

19
GerSch

Du weißt, was für Schimpf, für Schande und Schmach mir angetan wird; meine Widersacher sind alle vor dir.

GerElb1905

Du, du kennst meinen Hohn und meine Schmach und meine Schande; vor dir sind alle meine Bedränger.

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GerSch

Die Schmach hat mir das Herz gebrochen, daß ich krank geworden bin; ich wartete auf Mitleid, aber da war keines, und auf Tröster, aber ich fand sie nicht.

GerElb1905

Der Hohn hat mein Herz gebrochen, und ich bin ganz elend; und ich habe auf Mitleiden gewartet, und da war keines, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden.

21
GerSch

Und sie taten Galle in meine Speise und tränkten mich mit Essig in meinem Durst.

GerElb1905

Und sie gaben in meine Speise Galle, und in meinem Durst tränkten sie mich mit Essig.

22
GerSch

Ihr Tisch vor ihnen müsse zur Schlinge werden und den Sorglosen zum Fallstrick!

GerElb1905

Es werde zur Schlinge vor ihnen ihr Tisch, und ihnen, den Sorglosen, zum Fallstrick!

23
GerSch

Ihre Augen sollen so finster werden, daß sie nicht mehr sehen, und ihre Lenden sollen allezeit wanken.

GerElb1905

Laß dunkel werden ihre Augen, daß sie nicht sehen; und laß beständig wanken ihre Lenden!

24
GerSch

Gieße deinen Grimmüber sie aus, und die Glut deines Zorns erfasse sie;

GerElb1905

Schütte über sie aus deinen Grimm, und deines Zornes Glut erreiche sie!

25
GerSch

ihre Wohnstätte müsse verwüstet werden, und in ihren Zelten wohne niemand mehr!

GerElb1905

Verwüstet sei ihre Wohnung, in ihren Zelten sei kein Bewohner!

26
GerSch

Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und vermehren die Schmerzen deiner Verwundeten.

GerElb1905

Denn den du geschlagen hast, haben sie verfolgt, und von dem Schmerze deiner Verwundeten erzählen sie.

27
GerSch

Rechne ihnen um so mehr Schulden zu und laß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit!

GerElb1905

Füge Ungerechtigkeit zu ihrer Ungerechtigkeit, und laß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit!

28
GerSch

Tilge sie aus dem Buche der Lebendigen; sie sollen nicht mit den Gerechten eingeschrieben werden!

GerElb1905

Laß sie ausgelöscht werden aus dem Buche des Lebens, und nicht eingeschrieben mit den Gerechten!

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GerSch

Ich aber bin elend und krank; dein Heil, o Gott, richte mich auf!

GerElb1905

Ich aber bin elend, und mir ist wehe; deine Rettung, o Gott, setze mich in Sicherheit!

30
GerSch

Ich will den Namen Gottes rühmen mit einem Lied und ihn erheben mit Lobgesang.

GerElb1905

Rühmen will ich den Namen Gottes im Liede, und ihn erheben mit Lob.

31
GerSch

Das wird dem HERRN angenehmer sein als ein Stier, als ein Farre, der Hörner und Klauen hat!

GerElb1905

Und es wird Jehova wohlgefälliger sein als ein Stier, ein Farre mit Hörnern und gespaltenen Hufen.

32
GerSch

Wenn das die Elenden sehen, werden sie sich freuen. Ihr, die ihr Gott suchet, euer Herz soll aufleben!

GerElb1905

Die Sanftmütigen werden es sehen, sie werden sich freuen; ihr, die ihr Gott suchet, es lebe euer Herz!

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GerSch

Denn der HERR hört auf die Armen und verachtet seine Gebundenen nicht.

GerElb1905

Denn Jehova hört auf die Armen, und seine Gefangenen verachtet er nicht.

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GerSch

Himmel und Erde sollen ihn rühmen, das Meer und alles, was sich darin regt!

GerElb1905

Ihn sollen loben Himmel und Erde, die Meere, und alles, was in ihnen wimmelt!

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GerSch

Denn Gott wird Zion retten und die Städte Judas bauen, und man wird daselbst wohnen und sie besitzen;

GerElb1905

Denn Gott wird Zion retten und die Städte Judas bauen; und sie werden daselbst wohnen und es besitzen.

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GerSch

und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

GerElb1905

Und der Same seiner Knechte wird es erben; und die seinen Namen lieben, werden darin wohnen.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905 in Psalmen 69

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1905

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 69 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1905. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 69:16

GerSch

"Erhöre mich, HERR; denn deine Gnade ist freundlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit"

GerElb1905

"Erhöre mich, Jehova! Denn gut ist deine Güte; wende dich zu mir nach der Größe deiner Erbarmungen!"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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