Psalmen 109 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905
Psalmen 109
1Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. Gott, den ich rühme, schweige nicht!
2Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgetan; sie sagen mir Lügen ins Gesicht,
3sie bieten gehässige Worteüber mich herum und bekämpfen mich ohne Grund.
4Dafür, daß ich sie liebe, sind sie mir feind; ich aber bete.
5Sie beweisen mir Böses für Gutes und Haß für Liebe.
6Bestelle einen Gesetzlosenüber ihn, und ein Ankläger stehe zu seiner Rechten!
7Wenn er gerichtet wird, so möge er schuldig gesprochen werden, und sein Gebet werde ihm zur Sünde!
8Seiner Tage seien wenige, und sein Amt empfange ein anderer!
9Seine Kinder sollen Waisen werden und sein Weib eine Witwe!
10Seine Kinder müssen umherwanken und betteln, hilfesuchend aus ihren Ruinen hervorkommen!
11Der Gläubiger nehme ihm alles weg, und Fremde sollen plündern, was er sich erworben.
12Niemand gebe ihm Gnadenfrist, und keiner erbarme sich seiner Waisen!
13Seine Nachkommenschaft falle der Ausrottung anheim, ihr Name erlösche im zweiten Geschlecht!
14Seiner Väter Missetat müsse gedacht werden vor dem HERRN, und seiner Mutter Sünde werde nicht ausgetilgt!
15Der HERR habe sie beständig vor Augen, daß ihr Gedächtnis von der Erde vertilgt werde,
16weil er nicht daran dachte, Barmherzigkeit zuüben, sondern den Elenden und Armen verfolgte und den Niedergeschlagenen, um ihn in den Tod zu treiben.
17Da er den Fluch liebte, so komme erüber ihn; und da er den Segen nicht begehrte, so sei er fern von ihm!
18Er zog den Fluch an wie sein Gewand; so dringe er in sein Inneres wie Wasser und wieÖl in seine Gebeine;
19er sei ihm wie das Kleid, das er anzieht, und wie der Gurt, damit er sich ständig umgürtet!
20Das sei der Lohn meiner Ankläger vonseiten des HERRN, derer, welche Arges wider meine Seele reden!
21Du aber, o HERR, mein Herr, handle mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist gut; darum errette mich!
22Denn ich bin elend und arm, und mein Herz ist verwundet in meiner Brust.
23Wie ein Schatten, wenn er sich neigt, schleiche ich dahin; ich werde verscheucht wie eine Heuschrecke.
24Meine Knie wanken vom Fasten, mein Fleisch magert gänzlich ab;
25und ich bin ihnen zum Gespött geworden; wer mich sieht, schüttelt den Kopf.
26Hilf mir, o HERR, mein Gott! Rette mich nach deiner Gnade,
27so wird man erkennen, daß dies deine Hand ist, daß du, HERR, solches getan hast.
28Fluchen sie, so segne du; setzen sie sich wider mich, so müssen sie zuschanden werden; aber dein Knecht müsse sich freuen.
29Meine Ankläger müssen Schmach anziehen und in ihre Schande sich hüllen wie in einen Mantel.
30Ich will den HERRN laut preisen mit meinem Munde und inmitten vieler ihn rühmen,
31weil er dem Armen zur Seite steht, ihn zu retten von denen, die ihn verurteilen.
Psalmen 109
1Dem Vorsänger. Von David, ein Psalm. Gott meines Lobes, schweige nicht!
2Denn der Mund des Gesetzlosen und der Mund des Truges haben sich wider mich geöffnet, mit Lügenzunge haben sie zu mir geredet;
3Und mit Worten des Hasses haben sie mich umgeben und haben wider mich gestritten ohne Ursache.
4Für meine Liebe feindeten sie mich an; ich aber bin stets im Gebet.
5Und sie haben mir Böses für Gutes erwiesen und Haß für meine Liebe.
6Bestelle einen Gesetzlosen über ihn, und ein Widersacher stehe zu seiner Rechten!
7Wenn er gerichtet wird, gehe er schuldig aus, und sein Gebet werde zur Sünde!
8Seiner Tage seien wenige, sein Amt empfange ein anderer!
9Seine Söhne seien Waisen, und sein Weib eine Witwe!
10Und mögen seine Söhne umherschweifen und betteln und fern von ihren verwüsteten Wohnungen nach Brot suchen!
11Der Wucherer umgarne alles, was er hat, und Fremde mögen rauben seine Arbeit!
12Er habe niemand, der ihm Güte bewahre, und es sei niemand, der seinen Waisen gnädig sei!
13Seine Nachkommen mögen ausgerottet werden; im folgenden Geschlecht erlösche ihr Name!
14Gedacht werde vor Jehova der Ungerechtigkeit seiner Väter, und nicht werde ausgelöscht die Sünde seiner Mutter!
15Sie seien beständig vor Jehova, und er rotte ihr Gedächtnis aus von der Erde!
16Darum daß er nicht gedachte, Güte zu üben, und verfolgte den elenden und armen Mann, und den, der verzagten Herzens war, um ihn zu töten.
17Und er liebte den Fluch, so komme er auf ihn! Und er hatte kein Gefallen an Segen, so sei er fern von ihm!
18Und er zog den Fluch an wie sein Kleid, so dringe er wie Wasser in sein Inneres und wie Öl in seine Gebeine!
19Er sei ihm wie ein Gewand, in das er sich hüllt, und zu einem Gürtel, womit er stets sich gürtet!
20Das sei der Lohn meiner Widersacher von seiten Jehovas, und derer, die Böses reden wider meine Seele!
21Du aber, Jehova, Herr, wirke für mich um deines Namens willen; weil deine Güte gut ist, errette mich!
22Denn ich, ich bin elend und arm, und mein Herz ist verwundet in meinem Innern.
23Wie ein Schatten, wenn er sich streckt, gehe ich dahin, werde hinweggescheucht wie die Heuschrecke.
24Meine Knie wanken vom Fasten, und mein Fleisch ist abgemagert.
25Und ich, ich bin ihnen zum Hohn geworden; wenn sie mich sehen, schütteln sie ihren Kopf.
26Hilf mir, Jehova, mein Gott! Rette mich nach deiner Güte!
27Damit sie wissen, daß dies deine Hand ist, daß du, Jehova, es getan hast.
28Mögen sie fluchen, du aber segne! Stehen sie auf, so laß sie beschämt werden, und deinen Knecht sich freuen!
29Laß meine Widersacher bekleidet werden mit Schande, und in ihre Schmach sich hüllen wie in einen Mantel!
30Ich werde Jehova sehr preisen mit meinem Munde, und inmitten vieler werde ich ihn loben.
31Denn er stand zur Rechten des Armen, um ihn zu retten von denen, die seine Seele richteten.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1905 in Psalmen 109
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1905
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 109 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1905. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 109:16
"weil er nicht daran dachte, Barmherzigkeit zuüben, sondern den Elenden und Armen verfolgte und den Niedergeschlagenen, um ihn in den Tod zu treiben."
"Darum daß er nicht gedachte, Güte zu üben, und verfolgte den elenden und armen Mann, und den, der verzagten Herzens war, um ihn zu töten."
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