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Prediger 1 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Prediger 1

1Die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem:

2O Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; o Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist eitel!

3Was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?

4Ein Geschlecht geht, das andere kommt; die Erde aber bleibt ewiglich!

5Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter und eilt an ihren Ort, wo sie wieder aufgehen soll.

6Der Wind weht gegen Süden und wendet sich nach Norden; es weht und wendet sich der Wind, und weil er sich wendet, so kehrt der Wind wieder zurück.

7Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.

8Alle Worte sind unzulänglich; der Mensch kann nicht genug reden, das Auge sieht sich nicht satt, und das Ohr hört nie genug.

9Was ist gewesen? Das, was sein wird! Und was hat man gemacht? Das, was man machen wird! Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.

10Kann man von irgend etwas sagen:«Siehe, das ist neu»? Längst schon war es in unbekannten Zeiten, die vor uns gewesen sind!

11Man gedenkt eben des Frühern nicht mehr, und auch des Spätern, das noch kommen soll, wird man nicht mehr gedenken bei denen, die noch später sein werden!

12Ich, der Prediger, war Königüber Israel zu Jerusalem.

13Ich ergab mein Herz, die Weisheit zu befragen und mich bei ihr zu erkundigenüber alles, was unter dem Himmel getan wird. Das ist eine leidige Mühe, die Gott den Menschenkindern gegeben hat, daß sie sich damit plagen sollen.

14Ich betrachtete alle Werke, die unter der Sonne gemacht werden, und siehe, es war alles eitel und ein Haschen nach Wind!

15Krumme Sachen kann man nicht gerade machen, und die, welche mangeln, kann man nicht zählen.

16Da redete ich mit meinem Herzen und sprach: Siehe, nun habe ich mehr und größere Weisheit als alle, die vor mirüber Jerusalem waren, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen;

17und ich habe mein Herz ergeben, die Weisheit kennen zu lernen, desgleichenÜbermut und Unverstand; aber ich habe auch das als ein Haschen nach Wind erkannt;

18denn wo viel Weisheit ist, da ist auch vielÄrger, und wer sein Wissen mehrt, der mehrt seinen Schmerz.

Prediger 1

1Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.

2Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit.

3Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?

4Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.

5Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.

6Der Wind geht nach Süden, und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück.

7Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.

8Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.

9Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.

10Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.

11Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, welche später sein werden.

12Ich, Prediger, war König über Israel, in Jerusalem.

13Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.

14Ich habe alle die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

15Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden.

16Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;

17und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: ich habe erkannt, daß auch das ein Haschen nach Wind ist.

18Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruß: und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

Prediger 1

1Die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem:

2O Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; o Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist eitel!

3Was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?

4Ein Geschlecht geht, das andere kommt; die Erde aber bleibt ewiglich!

5Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter und eilt an ihren Ort, wo sie wieder aufgehen soll.

6Der Wind weht gegen Süden und wendet sich nach Norden; es weht und wendet sich der Wind, und weil er sich wendet, so kehrt der Wind wieder zurück.

7Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.

8Alle Worte sind unzulänglich; der Mensch kann nicht genug reden, das Auge sieht sich nicht satt, und das Ohr hört nie genug.

9Was ist gewesen? Das, was sein wird! Und was hat man gemacht? Das, was man machen wird! Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.

10Kann man von irgend etwas sagen:«Siehe, das ist neu»? Längst schon war es in unbekannten Zeiten, die vor uns gewesen sind!

11Man gedenkt eben des Frühern nicht mehr, und auch des Spätern, das noch kommen soll, wird man nicht mehr gedenken bei denen, die noch später sein werden!

12Ich, der Prediger, war Königüber Israel zu Jerusalem.

13Ich ergab mein Herz, die Weisheit zu befragen und mich bei ihr zu erkundigenüber alles, was unter dem Himmel getan wird. Das ist eine leidige Mühe, die Gott den Menschenkindern gegeben hat, daß sie sich damit plagen sollen.

14Ich betrachtete alle Werke, die unter der Sonne gemacht werden, und siehe, es war alles eitel und ein Haschen nach Wind!

15Krumme Sachen kann man nicht gerade machen, und die, welche mangeln, kann man nicht zählen.

16Da redete ich mit meinem Herzen und sprach: Siehe, nun habe ich mehr und größere Weisheit als alle, die vor mirüber Jerusalem waren, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen;

17und ich habe mein Herz ergeben, die Weisheit kennen zu lernen, desgleichenÜbermut und Unverstand; aber ich habe auch das als ein Haschen nach Wind erkannt;

18denn wo viel Weisheit ist, da ist auch vielÄrger, und wer sein Wissen mehrt, der mehrt seinen Schmerz.

Prediger 1:1
GerSch

Die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem:

GerElb1871

Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.

2
GerSch

O Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; o Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist eitel!

GerElb1871

Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit.

3
GerSch

Was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?

GerElb1871

Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?

4
GerSch

Ein Geschlecht geht, das andere kommt; die Erde aber bleibt ewiglich!

GerElb1871

Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.

5
GerSch

Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter und eilt an ihren Ort, wo sie wieder aufgehen soll.

GerElb1871

Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.

6
GerSch

Der Wind weht gegen Süden und wendet sich nach Norden; es weht und wendet sich der Wind, und weil er sich wendet, so kehrt der Wind wieder zurück.

GerElb1871

Der Wind geht nach Süden, und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück.

7
GerSch

Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.

GerElb1871

Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.

8
GerSch

Alle Worte sind unzulänglich; der Mensch kann nicht genug reden, das Auge sieht sich nicht satt, und das Ohr hört nie genug.

GerElb1871

Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.

9
GerSch

Was ist gewesen? Das, was sein wird! Und was hat man gemacht? Das, was man machen wird! Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.

GerElb1871

Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.

10
GerSch

Kann man von irgend etwas sagen:«Siehe, das ist neu»? Längst schon war es in unbekannten Zeiten, die vor uns gewesen sind!

GerElb1871

Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.

11
GerSch

Man gedenkt eben des Frühern nicht mehr, und auch des Spätern, das noch kommen soll, wird man nicht mehr gedenken bei denen, die noch später sein werden!

GerElb1871

Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, welche später sein werden.

12
GerSch

Ich, der Prediger, war Königüber Israel zu Jerusalem.

GerElb1871

Ich, Prediger, war König über Israel, in Jerusalem.

13
GerSch

Ich ergab mein Herz, die Weisheit zu befragen und mich bei ihr zu erkundigenüber alles, was unter dem Himmel getan wird. Das ist eine leidige Mühe, die Gott den Menschenkindern gegeben hat, daß sie sich damit plagen sollen.

GerElb1871

Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.

14
GerSch

Ich betrachtete alle Werke, die unter der Sonne gemacht werden, und siehe, es war alles eitel und ein Haschen nach Wind!

GerElb1871

Ich habe alle die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

15
GerSch

Krumme Sachen kann man nicht gerade machen, und die, welche mangeln, kann man nicht zählen.

GerElb1871

Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden.

16
GerSch

Da redete ich mit meinem Herzen und sprach: Siehe, nun habe ich mehr und größere Weisheit als alle, die vor mirüber Jerusalem waren, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen;

GerElb1871

Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;

17
GerSch

und ich habe mein Herz ergeben, die Weisheit kennen zu lernen, desgleichenÜbermut und Unverstand; aber ich habe auch das als ein Haschen nach Wind erkannt;

GerElb1871

und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: ich habe erkannt, daß auch das ein Haschen nach Wind ist.

18
GerSch

denn wo viel Weisheit ist, da ist auch vielÄrger, und wer sein Wissen mehrt, der mehrt seinen Schmerz.

GerElb1871

Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruß: und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Prediger 1

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Prediger 1 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Prediger 1:16

GerSch

"Da redete ich mit meinem Herzen und sprach: Siehe, nun habe ich mehr und größere Weisheit als alle, die vor mirüber Jerusalem waren, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen;"

GerElb1871

"Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;"

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Offenbarung 1

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Sprüche 3

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