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Hiob 24 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 24

1Warum sind vom Allmächtigen nicht Zeiten bestimmt und sehen die, so ihn kennen, seine Tage nicht?

2Man verrückt Marksteine, raubt Herden und weidet sie.

3Den Esel der Waislein treibt man fort und pfändet der Witwe Kuh.

4Man jagt die Armen aus dem Wege, und die Elenden im Lande müssen sich allesamt verbergen.

5Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie früh an ihr Werk, nach Nahrung suchend; die Wildnis muß ihre Kinder nähren.

6Auf dem Felde ernten sie sein Futter und halten Nachlese im Weinberge des Gottlosen.

7Nackend bringen sie die Nächte zu; sie haben kein Gewand und wenn es kalt wird, keine Decke.

8Vor dem Regen bergen sie sich im Gebirge, und weil sie keine Zuflucht haben, klammern sie sich an die Felsen.

9Man reißt das Waislein von der Brust und pfändet den Armen aus.

10Nackt, ohne Kleid, läßt man sie laufen; sie müssen Garben tragen und hungern dabei.

11Zwischen ihren Mauern pressen sieÖl, treten die Kelter und müssen dürsten.

12Aus den Städten ertönt das Geschrei der Sterbenden, und die Seele der Erschlagenen schreit; aber Gott achtet nicht des Unrechts.

13Jene hassen das Licht, sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden.

14Mit Tagesanbruch steht der Mörder auf, den Elenden und Armen umzubringen; in der Nacht aber ist er wie ein Dieb.

15Das Auge des Ehebrechers wartet auf die Dämmerung; er spricht: Kein Auge sieht mich! Und verhüllt sein Angesicht.

16In der Finsternis bricht man in die Häuser ein; bei Tage verschließen sie sich; sie scheuen das Licht.

17Denn ihnen ist die dichteste Finsternis gleich wie der Morgen; sie sind sogar mit dem Todesdunkel vertraut.

18Schnell fährt er auf dem Wasser dahin. Verflucht ist sein Teil auf Erden; sein Weg führt nicht durch Weingärten.

19Wie Hitze und Sonnenglut die Schneewasser wegraffen, so das Totenreich die, welche sündigen.

20Der Mutterschoß wird seiner vergessen, Würmer laben sich an ihm, seiner wird nicht mehr gedacht, und wie ein Baum wird derÜbermut dessen gebrochen,

21der die Unfruchtbare beraubte, die nicht gebar, und der Witwe nichts Gutes tat.

22Und doch erhält Er die Mächtigen lange durch seine Kraft; mancher steht noch aufrecht, der seines Lebens nicht mehr sicher war.

23Er gibt ihm Sicherheit, und jener verläßt sich darauf;

24Seine Augen sehen auf ihre Wege. Sie kommen hoch; aber wenig braucht's, so sind sie dahin; sie sinken hin und werden zusammengerafft, wie alle andern auch, und verwelken wie die reifenÄhren.

25Oder ist's nicht so? Wer will mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?

Hiob 24

1Warum sind nicht Zeiten aufgespart von dem Allmächtigen, und warum sehen die, welche ihn kennen, seine Tage nicht?

2Sie verrücken die Grenzen, sie rauben die Herde und weiden sie.

3Sie treiben den Esel der Waisen weg, nehmen das Rind der Witwe zum Pfande;

4sie stoßen aus dem Wege die Dürftigen. Die Elenden des Landes verkriechen sich allesamt:

5Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie aus an ihr Werk, eifrig nach Beute suchend; die Steppe liefert ihnen Brot für die Kinder.

6Auf dem Felde schneiden sie sein Futterkorn ab und lesen den Weinberg des Gesetzlosen nach.

7Nackt übernachten sie, ohne Gewand, und haben keine Bedeckung in der Kälte.

8Vom Regenguß des Gebirges werden sie durchnäßt, und obdachlos umklammern sie den Felsen. -

9Sie reißen die Waise von der Brust, und was der Elende anhat, nehmen sie zum Pfande.

10Nackt gehen sie einher, ohne Gewand, und hungernd tragen sie die Garbe;

11zwischen ihren Mauern pressen sie Öl, treten die Kelter und dursten.

12Von der Stadt her ächzen Sterbende, und die Seele der Erschlagenen schreit. Und Gott rechnet es nicht als Ungebühr an.

13Jene gehören zu den Feinden des Lichtes, sie kennen seine Wege nicht und weilen nicht auf seinen Pfaden.

14Mit dem Lichte steht der Mörder auf, tötet den Elenden und den Dürftigen; und des Nachts ist er dem Diebe gleich.

15Und das Auge des Ehebrechers lauert auf die Dämmerung, indem er spricht: Kein Auge wird mich erblicken; und er legt einen Schleier an.

16In der Finsternis erbricht man die Häuser. Bei Tage schließen sie sich ein, das Licht kennen sie nicht.

17Denn als Morgen gilt ihnen allesamt der Todesschatten, denn ein jeder von ihnen ist bekannt mit den Schrecken des Todesschattens.

18Er ist schnell auf der Wasserfläche, verflucht wird ihr Grundbesitz auf Erden; nicht mehr schlägt er den Weg zu den Weinbergen ein.

19Dürre und Hitze raffen Schneewasser hinweg: so der Scheol, die gesündigt haben.

20Der Mutterleib vergißt seiner, das Gewürm labt sich an ihm, nicht mehr wird seiner gedacht: und das Unrecht wird zerbrochen wie ein Baum-

21er, der die Unfruchtbare beraubt, die nicht gebiert, und der Witwe kein Gutes tut.

22Und Mächtige rafft er dahin durch seine Kraft; steht er auf, so getraut man sich nicht des Lebens.

23Er gibt ihm Sicherheit, und er wird gestützt. Aber seine Augen sind über ihren Wegen.

24Sie sind hochgestiegen: um ein Kleines, und sie sind nicht mehr; und sie sinken hin, werden zusammengerafft wie alle anderen; und wie der Kopf der Ähre werden sie abgeschnitten.

25Und wenn es nun nicht so ist, wer wird mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?

Hiob 24

1Warum sind vom Allmächtigen nicht Zeiten bestimmt und sehen die, so ihn kennen, seine Tage nicht?

2Man verrückt Marksteine, raubt Herden und weidet sie.

3Den Esel der Waislein treibt man fort und pfändet der Witwe Kuh.

4Man jagt die Armen aus dem Wege, und die Elenden im Lande müssen sich allesamt verbergen.

5Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie früh an ihr Werk, nach Nahrung suchend; die Wildnis muß ihre Kinder nähren.

6Auf dem Felde ernten sie sein Futter und halten Nachlese im Weinberge des Gottlosen.

7Nackend bringen sie die Nächte zu; sie haben kein Gewand und wenn es kalt wird, keine Decke.

8Vor dem Regen bergen sie sich im Gebirge, und weil sie keine Zuflucht haben, klammern sie sich an die Felsen.

9Man reißt das Waislein von der Brust und pfändet den Armen aus.

10Nackt, ohne Kleid, läßt man sie laufen; sie müssen Garben tragen und hungern dabei.

11Zwischen ihren Mauern pressen sieÖl, treten die Kelter und müssen dürsten.

12Aus den Städten ertönt das Geschrei der Sterbenden, und die Seele der Erschlagenen schreit; aber Gott achtet nicht des Unrechts.

13Jene hassen das Licht, sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden.

14Mit Tagesanbruch steht der Mörder auf, den Elenden und Armen umzubringen; in der Nacht aber ist er wie ein Dieb.

15Das Auge des Ehebrechers wartet auf die Dämmerung; er spricht: Kein Auge sieht mich! Und verhüllt sein Angesicht.

16In der Finsternis bricht man in die Häuser ein; bei Tage verschließen sie sich; sie scheuen das Licht.

17Denn ihnen ist die dichteste Finsternis gleich wie der Morgen; sie sind sogar mit dem Todesdunkel vertraut.

18Schnell fährt er auf dem Wasser dahin. Verflucht ist sein Teil auf Erden; sein Weg führt nicht durch Weingärten.

19Wie Hitze und Sonnenglut die Schneewasser wegraffen, so das Totenreich die, welche sündigen.

20Der Mutterschoß wird seiner vergessen, Würmer laben sich an ihm, seiner wird nicht mehr gedacht, und wie ein Baum wird derÜbermut dessen gebrochen,

21der die Unfruchtbare beraubte, die nicht gebar, und der Witwe nichts Gutes tat.

22Und doch erhält Er die Mächtigen lange durch seine Kraft; mancher steht noch aufrecht, der seines Lebens nicht mehr sicher war.

23Er gibt ihm Sicherheit, und jener verläßt sich darauf;

24Seine Augen sehen auf ihre Wege. Sie kommen hoch; aber wenig braucht's, so sind sie dahin; sie sinken hin und werden zusammengerafft, wie alle andern auch, und verwelken wie die reifenÄhren.

25Oder ist's nicht so? Wer will mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?

Hiob 24:1
GerSch

Warum sind vom Allmächtigen nicht Zeiten bestimmt und sehen die, so ihn kennen, seine Tage nicht?

GerElb1871

Warum sind nicht Zeiten aufgespart von dem Allmächtigen, und warum sehen die, welche ihn kennen, seine Tage nicht?

2
GerSch

Man verrückt Marksteine, raubt Herden und weidet sie.

GerElb1871

Sie verrücken die Grenzen, sie rauben die Herde und weiden sie.

3
GerSch

Den Esel der Waislein treibt man fort und pfändet der Witwe Kuh.

GerElb1871

Sie treiben den Esel der Waisen weg, nehmen das Rind der Witwe zum Pfande;

4
GerSch

Man jagt die Armen aus dem Wege, und die Elenden im Lande müssen sich allesamt verbergen.

GerElb1871

sie stoßen aus dem Wege die Dürftigen. Die Elenden des Landes verkriechen sich allesamt:

5
GerSch

Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie früh an ihr Werk, nach Nahrung suchend; die Wildnis muß ihre Kinder nähren.

GerElb1871

Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie aus an ihr Werk, eifrig nach Beute suchend; die Steppe liefert ihnen Brot für die Kinder.

6
GerSch

Auf dem Felde ernten sie sein Futter und halten Nachlese im Weinberge des Gottlosen.

GerElb1871

Auf dem Felde schneiden sie sein Futterkorn ab und lesen den Weinberg des Gesetzlosen nach.

7
GerSch

Nackend bringen sie die Nächte zu; sie haben kein Gewand und wenn es kalt wird, keine Decke.

GerElb1871

Nackt übernachten sie, ohne Gewand, und haben keine Bedeckung in der Kälte.

8
GerSch

Vor dem Regen bergen sie sich im Gebirge, und weil sie keine Zuflucht haben, klammern sie sich an die Felsen.

GerElb1871

Vom Regenguß des Gebirges werden sie durchnäßt, und obdachlos umklammern sie den Felsen. -

9
GerSch

Man reißt das Waislein von der Brust und pfändet den Armen aus.

GerElb1871

Sie reißen die Waise von der Brust, und was der Elende anhat, nehmen sie zum Pfande.

10
GerSch

Nackt, ohne Kleid, läßt man sie laufen; sie müssen Garben tragen und hungern dabei.

GerElb1871

Nackt gehen sie einher, ohne Gewand, und hungernd tragen sie die Garbe;

11
GerSch

Zwischen ihren Mauern pressen sieÖl, treten die Kelter und müssen dürsten.

GerElb1871

zwischen ihren Mauern pressen sie Öl, treten die Kelter und dursten.

12
GerSch

Aus den Städten ertönt das Geschrei der Sterbenden, und die Seele der Erschlagenen schreit; aber Gott achtet nicht des Unrechts.

GerElb1871

Von der Stadt her ächzen Sterbende, und die Seele der Erschlagenen schreit. Und Gott rechnet es nicht als Ungebühr an.

13
GerSch

Jene hassen das Licht, sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden.

GerElb1871

Jene gehören zu den Feinden des Lichtes, sie kennen seine Wege nicht und weilen nicht auf seinen Pfaden.

14
GerSch

Mit Tagesanbruch steht der Mörder auf, den Elenden und Armen umzubringen; in der Nacht aber ist er wie ein Dieb.

GerElb1871

Mit dem Lichte steht der Mörder auf, tötet den Elenden und den Dürftigen; und des Nachts ist er dem Diebe gleich.

15
GerSch

Das Auge des Ehebrechers wartet auf die Dämmerung; er spricht: Kein Auge sieht mich! Und verhüllt sein Angesicht.

GerElb1871

Und das Auge des Ehebrechers lauert auf die Dämmerung, indem er spricht: Kein Auge wird mich erblicken; und er legt einen Schleier an.

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GerSch

In der Finsternis bricht man in die Häuser ein; bei Tage verschließen sie sich; sie scheuen das Licht.

GerElb1871

In der Finsternis erbricht man die Häuser. Bei Tage schließen sie sich ein, das Licht kennen sie nicht.

17
GerSch

Denn ihnen ist die dichteste Finsternis gleich wie der Morgen; sie sind sogar mit dem Todesdunkel vertraut.

GerElb1871

Denn als Morgen gilt ihnen allesamt der Todesschatten, denn ein jeder von ihnen ist bekannt mit den Schrecken des Todesschattens.

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GerSch

Schnell fährt er auf dem Wasser dahin. Verflucht ist sein Teil auf Erden; sein Weg führt nicht durch Weingärten.

GerElb1871

Er ist schnell auf der Wasserfläche, verflucht wird ihr Grundbesitz auf Erden; nicht mehr schlägt er den Weg zu den Weinbergen ein.

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GerSch

Wie Hitze und Sonnenglut die Schneewasser wegraffen, so das Totenreich die, welche sündigen.

GerElb1871

Dürre und Hitze raffen Schneewasser hinweg: so der Scheol, die gesündigt haben.

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GerSch

Der Mutterschoß wird seiner vergessen, Würmer laben sich an ihm, seiner wird nicht mehr gedacht, und wie ein Baum wird derÜbermut dessen gebrochen,

GerElb1871

Der Mutterleib vergißt seiner, das Gewürm labt sich an ihm, nicht mehr wird seiner gedacht: und das Unrecht wird zerbrochen wie ein Baum-

21
GerSch

der die Unfruchtbare beraubte, die nicht gebar, und der Witwe nichts Gutes tat.

GerElb1871

er, der die Unfruchtbare beraubt, die nicht gebiert, und der Witwe kein Gutes tut.

22
GerSch

Und doch erhält Er die Mächtigen lange durch seine Kraft; mancher steht noch aufrecht, der seines Lebens nicht mehr sicher war.

GerElb1871

Und Mächtige rafft er dahin durch seine Kraft; steht er auf, so getraut man sich nicht des Lebens.

23
GerSch

Er gibt ihm Sicherheit, und jener verläßt sich darauf;

GerElb1871

Er gibt ihm Sicherheit, und er wird gestützt. Aber seine Augen sind über ihren Wegen.

24
GerSch

Seine Augen sehen auf ihre Wege. Sie kommen hoch; aber wenig braucht's, so sind sie dahin; sie sinken hin und werden zusammengerafft, wie alle andern auch, und verwelken wie die reifenÄhren.

GerElb1871

Sie sind hochgestiegen: um ein Kleines, und sie sind nicht mehr; und sie sinken hin, werden zusammengerafft wie alle anderen; und wie der Kopf der Ähre werden sie abgeschnitten.

25
GerSch

Oder ist's nicht so? Wer will mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?

GerElb1871

Und wenn es nun nicht so ist, wer wird mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen?

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 24

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 24 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 24:16

GerSch

"In der Finsternis bricht man in die Häuser ein; bei Tage verschließen sie sich; sie scheuen das Licht."

GerElb1871

"In der Finsternis erbricht man die Häuser. Bei Tage schließen sie sich ein, das Licht kennen sie nicht."

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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