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2. Samuel 22 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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2. Samuel 22

1Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, am Tage, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte.

2Er sprach: Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zuflucht;

3mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung und meine Zuflucht, mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit.

4Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an und wurde von meinen Feinden errettet.

5Todeswehen umfingen mich, Bäche Belials schreckten mich;

6Stricke der Unterwelt umschlangen mich, Todesschlingen kamen mir entgegen.

7In meiner Angst rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; er hörte in seinem Tempel meine Stimme, mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.

8Die Erde bebte und erzitterte, die Grundfesten des Himmels wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war.

9Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund, Feuerglut brannte daraus hervor.

10Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen;

11er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.

12Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, dunkle Wasser, dichte Wolken.

13Vom Glanz vor ihm brannte Feuerglut;

14und der HERR donnerte vom Himmel, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

15er schoß seine Pfeile und zerstreute sie,[schleuderte] Blitze und schreckte sie.

16Da sah man die Betten des Meeres, und die Gründe des Erdbodens wurden aufgedeckt von des HERRN Schelten, von dem Schnauben seines grimmigen Zorns!

17Er langte herab aus der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern;

18er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern; denn sie waren mir zu stark;

19sie hatten michüberfallen zur Zeit meines Unglücks; aber der HERR ward mir zur Stütze

20und führte mich heraus in die Weite, er befreite mich; denn er hatte Wohlgefallen an mir.

21Der HERR vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände lohnte er mir;

22denn ich habe die Wege des HERRN bewahrt und bin nicht abgefallen von meinem Gott,

23sondern ich hatte alle seine Rechte vor mir und stieß seine Satzungen nicht von mir,

24und ich hielt es ganz mit ihm und hütete mich vor meiner Sünde.

25Darum vergalt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.

26Gegen den Frommen erzeigst du dich fromm, gegen den Redlichen redlich,

27gegen den Reinen erzeigst du dich rein, aber den Hinterlistigenüberlistest du.

28Denn du rettest alles elende Volk, aber du erniedrigst die Augen aller Stolzen.

29Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht;

30denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeißen und mit meinem Gottüber die Mauern springen.

31Dieser Gott! Sein Weg ist vollkommen, die Rede des HERRN ist geläutert; er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.

32Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ist ein Fels, außer unserm Gott?

33Gott umgürtet mich mit Kraft und macht meinen Weg unsträflich,

34er macht meine Füße den Hirschen gleich und stellt mich auf meine Höhen;

35er lehrt meine Hände streiten und meine Arme den ehernen Bogen spannen;

36du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß;

37du machtest mir Raum zum Gehen, daß meine Knöchel nicht wankten.

38Ich jagte meinen Feinden nach und vertilgte sie und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren;

39ich rieb sie auf und zerschmetterte sie, daß sie nicht mehr aufstehen konnten; sie fielen unter meine Füße.

40Du hast mich gegürtet mit Kraft zum Streit, du hast unter mich gebeugt, die sich wider mich setzten.

41Du wandtest mir den Rücken meiner Feinde zu, und meine Hasser habe ich vertilgt.

42Sie schrieen, aber da war kein Retter; zu dem HERRN, aber er antwortete ihnen nicht.

43Und ich zerrieb sie wie Erdenstaub, zertrat sie wie Straßenkot und warf sie hinaus.

44Du rettetest mich aus den Zänkereien des Volkes und bewahrtest mich auf zum Haupt der Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir;

45die Kinder der Fremden schmeicheln mir, sie folgen mir aufs Wort;

46die Kinder der Fremden verzagen und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

47Es lebt der HERR, und gepriesen sei mein Fels, und erhoben werde der Gott meines Heils!

48Der Gott, der mir Rache verlieh und mir die Völker unterwarf;

49der mich meinen Feinden entrinnen ließ und mich trotz meiner Widersacher erhöhte, mich errettete von dem gewalttätigen Mann!

50Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen singen,

51der seinem Könige große Siege verliehen hat und seinem Gesalbten Gnade erweist, David und seinem Samen bis in Ewigkeit!

2. Samuel 22

1Und David redete zu Jehova die Worte dieses Liedes an dem Tage, da Jehova ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte; und er sprach:

2Jehova ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.

3Gott ist mein Fels, auf ihn werde ich trauen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich retten!

4Ich werde Jehova anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

5Denn mich umfingen die Wogen des Todes, die Ströme Belials erschreckten mich;

6die Bande des Scheols umringten mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes.

7In meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und ich rief zu meinem Gott; und er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei kam in seine Ohren.

8Da wankte und bebte die Erde; die Grundfesten des Himmels zitterten und wankten, weil er entbrannt war.

9Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fraß aus seinem Munde; glühende Kohlen brannten aus ihm.

10Und er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter seinen Füßen.

11Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.

12Und Finsternis machte er rings um sich her zum Gezelt, Sammlung der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.

13Aus dem Glanze vor ihm brannten feurige Kohlen.

14Es donnerte Jehova vom Himmel her, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen.

15Und er schoß Pfeile und zerstreute sie, seinen Blitz, und verwirrte sie.

16Da wurden gesehen die Betten des Meeres, aufgedeckt die Grundfesten des Erdkreises durch das Schelten Jehovas, vor dem Schnauben des Hauches seiner Nase.

17Er streckte seine Hand aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern;

18Er errettete mich von meinem starken Feinde, von meinen Hassern; denn sie waren mächtiger als ich.

19Sie ereilten mich am Tage meines Unglücks, aber Jehova ward mir zur Stütze.

20Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Lust an mir hatte.

21Jehova vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.

22Denn ich habe bewahrt die Wege Jehovas, und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.

23Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungen-ich bin nicht davon gewichen;

24Und ich war vollkommen gegen ihn und hütete mich vor meiner Ungerechtigkeit.

25Und Jehova erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit vor seinen Augen.

26Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen;

27gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend.

28Und du wirst retten das elende Volk; aber deine Augen sind wider die Hoffärtigen, die du erniedrigen wirst.

29Denn du bist meine Leuchte, Jehova; und Jehova erhellt meine Finsternis.

30Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.

31Gott- sein Weg ist vollkommen; Jehovas Wort ist geläutert; ein Schild ist er allen, die auf ihn trauen.

32Denn wer ist Gott, außer Jehova, und wer ein Fels, außer unserem Gott?

33Gott ist meine starke Feste, und er lenkt vollkommen meinen Weg.

34Er macht meine Füße denen der Hindinnen gleich, und stellt mich hin auf meine Höhen.

35Er lehrt meine Hände den Streit, und meine Arme spannen den ehernen Bogen.

36Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß.

37Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.

38Meinen Feinden jagte ich nach und vertilgte sie; und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.

39Und ich rieb sie auf und zerschmetterte sie; und sie standen nicht wieder auf, und sie fielen unter meine Füße.

40Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die wider mich aufstanden.

41Und du gabst mir den Rücken meiner Feinde; meine Hasser, ich vernichtete sie.

42Sie blickten umher, und kein Retter war da-zu Jehova, und er antwortete ihnen nicht.

43Und ich zermalmte sie wie Staub der Erde; wie Straßenkot zertrat, zerstampfte ich sie.

44Und du errettetest mich aus den Streitigkeiten meines Volkes; du bewahrtest mich auf zum Haupte der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.

45Die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei; beim Hören des Ohres gehorchten sie mir.

46Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.

47Jehova lebt, und gepriesen sei mein Fels! und erhoben werde der Gott, der Fels meines Heils!

48Der Gott, der mir Rache gab und die Völker unter mich niederwarf;

49und der mich herausführte aus der Mitte meiner Feinde. Ja, du erhöhtest mich über die, welche wider mich aufstanden, von dem Manne der Gewalttat befreitest du mich.

50Darum, Jehova, will ich dich preisen unter den Nationen und Psalmen singen deinem Namen,

51Dich, der groß macht die Rettungen seines Königs, und Güte erweist seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.

2. Samuel 22

1Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, am Tage, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte.

2Er sprach: Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zuflucht;

3mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung und meine Zuflucht, mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit.

4Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an und wurde von meinen Feinden errettet.

5Todeswehen umfingen mich, Bäche Belials schreckten mich;

6Stricke der Unterwelt umschlangen mich, Todesschlingen kamen mir entgegen.

7In meiner Angst rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; er hörte in seinem Tempel meine Stimme, mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.

8Die Erde bebte und erzitterte, die Grundfesten des Himmels wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war.

9Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund, Feuerglut brannte daraus hervor.

10Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen;

11er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.

12Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, dunkle Wasser, dichte Wolken.

13Vom Glanz vor ihm brannte Feuerglut;

14und der HERR donnerte vom Himmel, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

15er schoß seine Pfeile und zerstreute sie,[schleuderte] Blitze und schreckte sie.

16Da sah man die Betten des Meeres, und die Gründe des Erdbodens wurden aufgedeckt von des HERRN Schelten, von dem Schnauben seines grimmigen Zorns!

17Er langte herab aus der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern;

18er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern; denn sie waren mir zu stark;

19sie hatten michüberfallen zur Zeit meines Unglücks; aber der HERR ward mir zur Stütze

20und führte mich heraus in die Weite, er befreite mich; denn er hatte Wohlgefallen an mir.

21Der HERR vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände lohnte er mir;

22denn ich habe die Wege des HERRN bewahrt und bin nicht abgefallen von meinem Gott,

23sondern ich hatte alle seine Rechte vor mir und stieß seine Satzungen nicht von mir,

24und ich hielt es ganz mit ihm und hütete mich vor meiner Sünde.

25Darum vergalt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.

26Gegen den Frommen erzeigst du dich fromm, gegen den Redlichen redlich,

27gegen den Reinen erzeigst du dich rein, aber den Hinterlistigenüberlistest du.

28Denn du rettest alles elende Volk, aber du erniedrigst die Augen aller Stolzen.

29Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht;

30denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeißen und mit meinem Gottüber die Mauern springen.

31Dieser Gott! Sein Weg ist vollkommen, die Rede des HERRN ist geläutert; er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.

32Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ist ein Fels, außer unserm Gott?

33Gott umgürtet mich mit Kraft und macht meinen Weg unsträflich,

34er macht meine Füße den Hirschen gleich und stellt mich auf meine Höhen;

35er lehrt meine Hände streiten und meine Arme den ehernen Bogen spannen;

36du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß;

37du machtest mir Raum zum Gehen, daß meine Knöchel nicht wankten.

38Ich jagte meinen Feinden nach und vertilgte sie und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren;

39ich rieb sie auf und zerschmetterte sie, daß sie nicht mehr aufstehen konnten; sie fielen unter meine Füße.

40Du hast mich gegürtet mit Kraft zum Streit, du hast unter mich gebeugt, die sich wider mich setzten.

41Du wandtest mir den Rücken meiner Feinde zu, und meine Hasser habe ich vertilgt.

42Sie schrieen, aber da war kein Retter; zu dem HERRN, aber er antwortete ihnen nicht.

43Und ich zerrieb sie wie Erdenstaub, zertrat sie wie Straßenkot und warf sie hinaus.

44Du rettetest mich aus den Zänkereien des Volkes und bewahrtest mich auf zum Haupt der Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir;

45die Kinder der Fremden schmeicheln mir, sie folgen mir aufs Wort;

46die Kinder der Fremden verzagen und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

47Es lebt der HERR, und gepriesen sei mein Fels, und erhoben werde der Gott meines Heils!

48Der Gott, der mir Rache verlieh und mir die Völker unterwarf;

49der mich meinen Feinden entrinnen ließ und mich trotz meiner Widersacher erhöhte, mich errettete von dem gewalttätigen Mann!

50Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen singen,

51der seinem Könige große Siege verliehen hat und seinem Gesalbten Gnade erweist, David und seinem Samen bis in Ewigkeit!

2. Samuel 22:1
GerSch

Und David redete zu dem HERRN die Worte dieses Liedes, am Tage, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte.

GerElb1871

Und David redete zu Jehova die Worte dieses Liedes an dem Tage, da Jehova ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte; und er sprach:

2
GerSch

Er sprach: Der HERR ist meine Felsenkluft, meine Burg und meine Zuflucht;

GerElb1871

Jehova ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.

3
GerSch

mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung und meine Zuflucht, mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit.

GerElb1871

Gott ist mein Fels, auf ihn werde ich trauen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich retten!

4
GerSch

Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an und wurde von meinen Feinden errettet.

GerElb1871

Ich werde Jehova anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

5
GerSch

Todeswehen umfingen mich, Bäche Belials schreckten mich;

GerElb1871

Denn mich umfingen die Wogen des Todes, die Ströme Belials erschreckten mich;

6
GerSch

Stricke der Unterwelt umschlangen mich, Todesschlingen kamen mir entgegen.

GerElb1871

die Bande des Scheols umringten mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes.

7
GerSch

In meiner Angst rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; er hörte in seinem Tempel meine Stimme, mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.

GerElb1871

In meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und ich rief zu meinem Gott; und er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei kam in seine Ohren.

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GerSch

Die Erde bebte und erzitterte, die Grundfesten des Himmels wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war.

GerElb1871

Da wankte und bebte die Erde; die Grundfesten des Himmels zitterten und wankten, weil er entbrannt war.

9
GerSch

Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund, Feuerglut brannte daraus hervor.

GerElb1871

Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fraß aus seinem Munde; glühende Kohlen brannten aus ihm.

10
GerSch

Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen;

GerElb1871

Und er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter seinen Füßen.

11
GerSch

er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Fittichen des Windes.

GerElb1871

Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.

12
GerSch

Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, dunkle Wasser, dichte Wolken.

GerElb1871

Und Finsternis machte er rings um sich her zum Gezelt, Sammlung der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.

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GerSch

Vom Glanz vor ihm brannte Feuerglut;

GerElb1871

Aus dem Glanze vor ihm brannten feurige Kohlen.

14
GerSch

und der HERR donnerte vom Himmel, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

GerElb1871

Es donnerte Jehova vom Himmel her, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen.

15
GerSch

er schoß seine Pfeile und zerstreute sie,[schleuderte] Blitze und schreckte sie.

GerElb1871

Und er schoß Pfeile und zerstreute sie, seinen Blitz, und verwirrte sie.

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GerSch

Da sah man die Betten des Meeres, und die Gründe des Erdbodens wurden aufgedeckt von des HERRN Schelten, von dem Schnauben seines grimmigen Zorns!

GerElb1871

Da wurden gesehen die Betten des Meeres, aufgedeckt die Grundfesten des Erdkreises durch das Schelten Jehovas, vor dem Schnauben des Hauches seiner Nase.

17
GerSch

Er langte herab aus der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern;

GerElb1871

Er streckte seine Hand aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern;

18
GerSch

er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern; denn sie waren mir zu stark;

GerElb1871

Er errettete mich von meinem starken Feinde, von meinen Hassern; denn sie waren mächtiger als ich.

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GerSch

sie hatten michüberfallen zur Zeit meines Unglücks; aber der HERR ward mir zur Stütze

GerElb1871

Sie ereilten mich am Tage meines Unglücks, aber Jehova ward mir zur Stütze.

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GerSch

und führte mich heraus in die Weite, er befreite mich; denn er hatte Wohlgefallen an mir.

GerElb1871

Und er führte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Lust an mir hatte.

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GerSch

Der HERR vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände lohnte er mir;

GerElb1871

Jehova vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.

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GerSch

denn ich habe die Wege des HERRN bewahrt und bin nicht abgefallen von meinem Gott,

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Denn ich habe bewahrt die Wege Jehovas, und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.

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GerSch

sondern ich hatte alle seine Rechte vor mir und stieß seine Satzungen nicht von mir,

GerElb1871

Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungen-ich bin nicht davon gewichen;

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GerSch

und ich hielt es ganz mit ihm und hütete mich vor meiner Sünde.

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Und ich war vollkommen gegen ihn und hütete mich vor meiner Ungerechtigkeit.

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GerSch

Darum vergalt mir der HERR nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.

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Und Jehova erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit vor seinen Augen.

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GerSch

Gegen den Frommen erzeigst du dich fromm, gegen den Redlichen redlich,

GerElb1871

Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen;

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GerSch

gegen den Reinen erzeigst du dich rein, aber den Hinterlistigenüberlistest du.

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gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend.

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GerSch

Denn du rettest alles elende Volk, aber du erniedrigst die Augen aller Stolzen.

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Und du wirst retten das elende Volk; aber deine Augen sind wider die Hoffärtigen, die du erniedrigen wirst.

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GerSch

Denn du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht;

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Denn du bist meine Leuchte, Jehova; und Jehova erhellt meine Finsternis.

30
GerSch

denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeißen und mit meinem Gottüber die Mauern springen.

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Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.

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GerSch

Dieser Gott! Sein Weg ist vollkommen, die Rede des HERRN ist geläutert; er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.

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Gott- sein Weg ist vollkommen; Jehovas Wort ist geläutert; ein Schild ist er allen, die auf ihn trauen.

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GerSch

Denn wer ist Gott, außer dem HERRN, und wer ist ein Fels, außer unserm Gott?

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Denn wer ist Gott, außer Jehova, und wer ein Fels, außer unserem Gott?

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Gott umgürtet mich mit Kraft und macht meinen Weg unsträflich,

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Gott ist meine starke Feste, und er lenkt vollkommen meinen Weg.

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er macht meine Füße den Hirschen gleich und stellt mich auf meine Höhen;

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Er macht meine Füße denen der Hindinnen gleich, und stellt mich hin auf meine Höhen.

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GerSch

er lehrt meine Hände streiten und meine Arme den ehernen Bogen spannen;

GerElb1871

Er lehrt meine Hände den Streit, und meine Arme spannen den ehernen Bogen.

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GerSch

du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß;

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Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß.

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GerSch

du machtest mir Raum zum Gehen, daß meine Knöchel nicht wankten.

GerElb1871

Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.

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GerSch

Ich jagte meinen Feinden nach und vertilgte sie und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren;

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Meinen Feinden jagte ich nach und vertilgte sie; und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.

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ich rieb sie auf und zerschmetterte sie, daß sie nicht mehr aufstehen konnten; sie fielen unter meine Füße.

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Und ich rieb sie auf und zerschmetterte sie; und sie standen nicht wieder auf, und sie fielen unter meine Füße.

40
GerSch

Du hast mich gegürtet mit Kraft zum Streit, du hast unter mich gebeugt, die sich wider mich setzten.

GerElb1871

Und du umgürtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die wider mich aufstanden.

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Du wandtest mir den Rücken meiner Feinde zu, und meine Hasser habe ich vertilgt.

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Und du gabst mir den Rücken meiner Feinde; meine Hasser, ich vernichtete sie.

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GerSch

Sie schrieen, aber da war kein Retter; zu dem HERRN, aber er antwortete ihnen nicht.

GerElb1871

Sie blickten umher, und kein Retter war da-zu Jehova, und er antwortete ihnen nicht.

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GerSch

Und ich zerrieb sie wie Erdenstaub, zertrat sie wie Straßenkot und warf sie hinaus.

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Und ich zermalmte sie wie Staub der Erde; wie Straßenkot zertrat, zerstampfte ich sie.

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GerSch

Du rettetest mich aus den Zänkereien des Volkes und bewahrtest mich auf zum Haupt der Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir;

GerElb1871

Und du errettetest mich aus den Streitigkeiten meines Volkes; du bewahrtest mich auf zum Haupte der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir.

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die Kinder der Fremden schmeicheln mir, sie folgen mir aufs Wort;

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Die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei; beim Hören des Ohres gehorchten sie mir.

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GerSch

die Kinder der Fremden verzagen und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

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Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.

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Es lebt der HERR, und gepriesen sei mein Fels, und erhoben werde der Gott meines Heils!

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Jehova lebt, und gepriesen sei mein Fels! und erhoben werde der Gott, der Fels meines Heils!

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GerSch

Der Gott, der mir Rache verlieh und mir die Völker unterwarf;

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Der Gott, der mir Rache gab und die Völker unter mich niederwarf;

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GerSch

der mich meinen Feinden entrinnen ließ und mich trotz meiner Widersacher erhöhte, mich errettete von dem gewalttätigen Mann!

GerElb1871

und der mich herausführte aus der Mitte meiner Feinde. Ja, du erhöhtest mich über die, welche wider mich aufstanden, von dem Manne der Gewalttat befreitest du mich.

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GerSch

Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen singen,

GerElb1871

Darum, Jehova, will ich dich preisen unter den Nationen und Psalmen singen deinem Namen,

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GerSch

der seinem Könige große Siege verliehen hat und seinem Gesalbten Gnade erweist, David und seinem Samen bis in Ewigkeit!

GerElb1871

Dich, der groß macht die Rettungen seines Königs, und Güte erweist seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in 2. Samuel 22

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Samuel 22 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 2. Samuel 22:16

GerSch

"Da sah man die Betten des Meeres, und die Gründe des Erdbodens wurden aufgedeckt von des HERRN Schelten, von dem Schnauben seines grimmigen Zorns!"

GerElb1871

"Da wurden gesehen die Betten des Meeres, aufgedeckt die Grundfesten des Erdkreises durch das Schelten Jehovas, vor dem Schnauben des Hauches seiner Nase."

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