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Richter 3 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Richter 3

1Folgendes sind aber die Völkerschaften, die der HERR hat weiter bestehen lassen, um durch sie die Israeliten auf die Probe zu stellen, nämlich alle die, welche die sämtlichen Kämpfe um Kanaan nicht mitgemacht hatten –

2[nur damit die Geschlechter der Israeliten Kenntnis von denselben erhielten, um sie die Kriegsführung zu lehren, und zwar nur die, welche von den früheren Kämpfen nichts erlebt] –:

3die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaanäer, die Sidonier und Hewiter, die im Libanongebirge wohnen, vom Berge Baal-Hermon an bis in die Gegend von Hamath.

4Durch diese wollte er nämlich Israel auf die Probe stellen, damit es sich zeige, ob sie den Geboten des HERRN gehorchen würden, die er ihren Vätern durch Mose zur Pflicht gemacht hatte.

5So hatten denn die Israeliten ihre Wohnsitze mitten unter den Kanaanäern, Hethitern, Amoritern, Pherissitern, Hewitern und Jebusitern;

6sie nahmen sich deren Töchter zu Frauen und ließen ihre eigenen Töchter Ehen mit den Söhnen jener eingehen und verehrten die Götter jener.

7Als nun die Israeliten taten, was dem HERRN mißfiel, und den HERRN, ihren Gott, vergaßen und den Baalen und den Astarten dienten,

8da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er ließ sie in die Gewalt des Kusan-Risathaim, des Königs von Mesopotamien, fallen, so daß die Israeliten dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang dienstbar wurden.

9Als aber die Israeliten den HERRN laut um Hilfe anriefen, ließ der HERR ihnen einen Retter erstehen, der sie befreite, nämlich Othniel, den Sohn des Kenas, den jüngeren Bruder Kalebs.

10Über diesen kam also der Geist des HERRN, und er verhalf den Israeliten zu ihrem Recht. Als er nämlich zum Kampf ausgezogen war, gab der HERR den Kusan-Risathaim, den König von Mesopotamien, in seine Gewalt, so daß er ihn völlig besiegte

11und das Land vierzig Jahre lang Ruhe hatte. – Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, gestorben war,

12taten die Israeliten wiederum, was dem HERRN mißfiel; da verlieh der HERR dem Eglon, dem Könige der Moabiter, Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem HERRN mißfiel.

13Der verbündete sich nämlich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog heran und besiegte die Israeliten, und sie bemächtigten sich der Palmenstadt (Jericho).

14So waren denn die Israeliten dem Moabiterkönig Eglon achtzehn Jahre lang untertan.

15Da riefen die Israeliten den HERRN laut um Hilfe an, und der HERR ließ ihnen einen Retter erstehen, nämlich Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera, einen Mann, der linkshändig war. Durch diesen schickten nämlich die Israeliten die ihnen auferlegte Abgabe an den Moabiterkönig Eglon.

16Ehud hatte sich aber ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, machen lassen und es unter seinem Rock an seine rechte Hüfte gegürtet.

17So überreichte er dem Moabiterkönig Eglon die Abgabe; Eglon war aber ein sehr beleibter Mann.

18Als Ehud nun mit der Überreichung der Abgabe fertig war, ging er in Begleitung der Leute, welche die Abgabe getragen hatten, weg,

19kehrte dann aber selbst bei den Götzenbildern in der Nähe von Gilgal wieder um und ließ (dem Eglon) sagen: »Ich habe einen geheimen Auftrag an dich, o König.« Als dieser ihm nun zu schweigen geboten hatte, bis alle, die um ihn her standen, hinausgegangen waren,

20trat Ehud an ihn heran – er saß nämlich in dem kühlen Obergemach, das für ihn allein bestimmt war – und sagte zu ihm: »Ich habe einen Auftrag von Gott an dich!« Als jener nun vom Sessel aufgestanden war,

21griff Ehud mit seiner linken Hand zu, nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch,

22so daß sogar der Griff hinter der Klinge noch eindrang und das Fett sich um die Klinge schloß; denn er hatte ihm das Schwert nicht wieder aus dem Leibe herausgezogen.

23Hierauf trat Ehud auf den Söller hinaus, nachdem er die Tür des Obergemachs hinter sich verschlossen und verriegelt hatte.

24Kaum war er nun hinausgegangen, als Eglons Diener kamen und nachsahen; als sie aber die Tür des Obergemachs verriegelt fanden, dachten sie: »Er wird wohl gerade seine Notdurft in dem kühlen Gemach verrichten.«

25So warteten sie sich denn zuschanden; schließlich aber, als er die Tür des Obergemachs immer noch nicht öffnete, holten sie einen Schlüssel und öffneten, und siehe: da lag ihr Herr als Leiche am Boden.

26Ehud aber war, während sie gezaudert hatten, entronnen; er war schon über die Götzenbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.

27Sobald er dann heimgekehrt war, stieß er im Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten zogen mit ihm vom Gebirge hinab, er an ihrer Spitze;

28und er rief ihnen zu: »Folgt mir eilends nach! Denn der HERR hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben!« Da zogen sie unter seiner Führung hinab, besetzten die Jordanfurten, die nach Moab führten, und ließen niemand hinüber.

29Und sie erschlugen damals den Moabitern gegen zehntausend Mann, lauter kräftige und streitbare Männer, und kein einziger entkam.

30So mußten die Moabiter sich damals unter die Gewalt der Israeliten beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe. –

31Nach Ehud aber trat Samgar, der Sohn Anaths, auf und erschlug den Philistern sechshundert Mann mit einem Ochsentreiberstecken; und auch er brachte Israel Rettung.

Richter 3

1Dies aber sind die Völker, die der Herr (im Lande) liess, um durch sie alle die Israeliten zu prüfen, die nichts von all den Kriegen um Kanaan wussten:

2nur um der Geschlechter der Israeliten willen, um sie den Krieg zu lehren, auf den sie sich vordem noch nicht verstanden. (1) in der Originalüs. ist V. 2 dem V. 1 vorangestellt.

3die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaaniter, die Sidonier und die Hethiter, die das Libanongebirge bewohnen vom Berge Baal-Hermon an bis dahin, wo man nach Hamath geht.

4Durch diese sollte Israel geprüft werden, damit es sich zeige, ob sie auf die Gebote hören würden, die der Herr ihren Vätern durch Mose gegeben hatte. (a) Ri 2:22

5So wohnten denn die Israeliten mitten unter den Kanaanitern, Hethitern, Amoritern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern,

6nahmen sich deren Töchter zu Frauen und gaben ihre Töchter den Söhnen derselben und dienten ihren Göttern. (a) 5Mo 7:3

7UND die Israeliten taten, was dem Herrn missfiel: sie vergassen des Herrn, ihres Gottes, und dienten den Baalen und den Ascheren.

8Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kusan-Risathaims, des Königs von Syrien am Euphrat, und die Israeliten waren dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang untertan.

9Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess den Israeliten einen Retter erstehen, der sie errettete: Othniel, den Sohn des Kenas, Kalebs jüngern Bruder. (a) Ri 1:13

10Und der Geist des Herrn kam über ihn, sodass er Israel zu seinem Rechte verhalf: Er zog aus zum Kampfe, und der Herr gab Kusan-Risathaim, den König von Syrien, in seine Gewalt, und er gewann die Oberhand über Kusan-Risathaim.

11Da hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, starb,

12taten die Israeliten wiederum, was dem Herrn missfiel. Da gab der Herr dem König Eglon von Moab Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem Herrn missfiel.

13Der verbündete sich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog hin und schlug Israel und besetzte die Palmenstadt. (1) d.i. Jericho.

14Und die Israeliten waren Eglon, dem König von Moab, achtzehn Jahre lang untertan.

15Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess ihnen einen Retter erstehen: Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera; der war linkshändig. Durch ihn sandten die Israeliten Tribut an Eglon, den König von Moab.

16Nun machte sich Ehud ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, und gürtete es sich unter dem Gewand an die rechte Hüfte.

17So brachte er Eglon, dem König von Moab, den Tribut. Eglon aber war ein sehr fetter Mann.

18Und als Ehud den Tribut fertig abgeliefert hatte, geleitete er die Leute, die den Tribut getragen hatten;

19er selbst aber kehrte bei den Gottesbildern in Gilgal um und sprach: Ich habe ein geheimes Wort an dich, o König. Der aber gebot: Bst! und alle, die um ihn her standen, gingen hinaus.

20Als nun Ehud zu ihm hineinkam, während er allein in seinem kühlen Obergemach sass, sprach Ehud: Ich habe einen Gottesspruch an dich. Da erhob er sich vom Stuhle,

21Ehud aber langte mit der linken Hand nach dem Schwert an seiner rechten Hüfte, fasste es und stiess es ihm in den Bauch,

22sodass nach der Klinge auch noch das Heft hineinfuhr und das Fett sich hinter der Klinge schloss; denn er zog ihm das Schwert nicht aus dem Bauche.

23Darnach ging Ehud hinaus in die Halle, machte die Türe des Obergemachs hinter sich zu und verriegelte sie.

24Kaum war er hinausgegangen, so kamen die Diener, und da sie die Türe des Obergemachs verriegelt fanden, sprachen sie: Er verrichtet wohl nur seine Notdurft in dem kühlen Gemach.

25Und sie warteten bis zum Überdruss vor der Türe des Obergemachs; aber er machte nun einmal nicht auf. Da holten sie den Schlüssel und öffneten; siehe, da lag ihr Herr tot auf dem Boden.

26Ehud aber war entronnen, während sie so zauderten, und war über die Gottesbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.

27Und als er heimkam, stiess er auf dem Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten stiegen mit ihm vom Gebirge herab, er an ihrer Spitze.

28Und er sprach zu ihnen: Folgt mir, denn der Herr hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben. Und sie folgten ihm und schnitten den Moabitern die Jordanfurten ab und liessen niemand hinüber.

29Und sie schlugen damals die Moabiter, an die zehntausend Mann, alles kräftige und streitbare Männer; nicht einer entrann.

30So mussten sich an jenem Tage die Moabiter unter die Hand Israels beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe.

31Nach ihm trat Samgar auf, der Sohn Anaths; der schlug die Philister, sechshundert Mann, mit dem Ochsenstecken, und auch er errettete Israel. (a) Ri 5:6

Richter 3

1Folgendes sind aber die Völkerschaften, die der HERR hat weiter bestehen lassen, um durch sie die Israeliten auf die Probe zu stellen, nämlich alle die, welche die sämtlichen Kämpfe um Kanaan nicht mitgemacht hatten –

2[nur damit die Geschlechter der Israeliten Kenntnis von denselben erhielten, um sie die Kriegsführung zu lehren, und zwar nur die, welche von den früheren Kämpfen nichts erlebt] –:

3die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaanäer, die Sidonier und Hewiter, die im Libanongebirge wohnen, vom Berge Baal-Hermon an bis in die Gegend von Hamath.

4Durch diese wollte er nämlich Israel auf die Probe stellen, damit es sich zeige, ob sie den Geboten des HERRN gehorchen würden, die er ihren Vätern durch Mose zur Pflicht gemacht hatte.

5So hatten denn die Israeliten ihre Wohnsitze mitten unter den Kanaanäern, Hethitern, Amoritern, Pherissitern, Hewitern und Jebusitern;

6sie nahmen sich deren Töchter zu Frauen und ließen ihre eigenen Töchter Ehen mit den Söhnen jener eingehen und verehrten die Götter jener.

7Als nun die Israeliten taten, was dem HERRN mißfiel, und den HERRN, ihren Gott, vergaßen und den Baalen und den Astarten dienten,

8da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er ließ sie in die Gewalt des Kusan-Risathaim, des Königs von Mesopotamien, fallen, so daß die Israeliten dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang dienstbar wurden.

9Als aber die Israeliten den HERRN laut um Hilfe anriefen, ließ der HERR ihnen einen Retter erstehen, der sie befreite, nämlich Othniel, den Sohn des Kenas, den jüngeren Bruder Kalebs.

10Über diesen kam also der Geist des HERRN, und er verhalf den Israeliten zu ihrem Recht. Als er nämlich zum Kampf ausgezogen war, gab der HERR den Kusan-Risathaim, den König von Mesopotamien, in seine Gewalt, so daß er ihn völlig besiegte

11und das Land vierzig Jahre lang Ruhe hatte. – Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, gestorben war,

12taten die Israeliten wiederum, was dem HERRN mißfiel; da verlieh der HERR dem Eglon, dem Könige der Moabiter, Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem HERRN mißfiel.

13Der verbündete sich nämlich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog heran und besiegte die Israeliten, und sie bemächtigten sich der Palmenstadt (Jericho).

14So waren denn die Israeliten dem Moabiterkönig Eglon achtzehn Jahre lang untertan.

15Da riefen die Israeliten den HERRN laut um Hilfe an, und der HERR ließ ihnen einen Retter erstehen, nämlich Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera, einen Mann, der linkshändig war. Durch diesen schickten nämlich die Israeliten die ihnen auferlegte Abgabe an den Moabiterkönig Eglon.

16Ehud hatte sich aber ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, machen lassen und es unter seinem Rock an seine rechte Hüfte gegürtet.

17So überreichte er dem Moabiterkönig Eglon die Abgabe; Eglon war aber ein sehr beleibter Mann.

18Als Ehud nun mit der Überreichung der Abgabe fertig war, ging er in Begleitung der Leute, welche die Abgabe getragen hatten, weg,

19kehrte dann aber selbst bei den Götzenbildern in der Nähe von Gilgal wieder um und ließ (dem Eglon) sagen: »Ich habe einen geheimen Auftrag an dich, o König.« Als dieser ihm nun zu schweigen geboten hatte, bis alle, die um ihn her standen, hinausgegangen waren,

20trat Ehud an ihn heran – er saß nämlich in dem kühlen Obergemach, das für ihn allein bestimmt war – und sagte zu ihm: »Ich habe einen Auftrag von Gott an dich!« Als jener nun vom Sessel aufgestanden war,

21griff Ehud mit seiner linken Hand zu, nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch,

22so daß sogar der Griff hinter der Klinge noch eindrang und das Fett sich um die Klinge schloß; denn er hatte ihm das Schwert nicht wieder aus dem Leibe herausgezogen.

23Hierauf trat Ehud auf den Söller hinaus, nachdem er die Tür des Obergemachs hinter sich verschlossen und verriegelt hatte.

24Kaum war er nun hinausgegangen, als Eglons Diener kamen und nachsahen; als sie aber die Tür des Obergemachs verriegelt fanden, dachten sie: »Er wird wohl gerade seine Notdurft in dem kühlen Gemach verrichten.«

25So warteten sie sich denn zuschanden; schließlich aber, als er die Tür des Obergemachs immer noch nicht öffnete, holten sie einen Schlüssel und öffneten, und siehe: da lag ihr Herr als Leiche am Boden.

26Ehud aber war, während sie gezaudert hatten, entronnen; er war schon über die Götzenbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.

27Sobald er dann heimgekehrt war, stieß er im Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten zogen mit ihm vom Gebirge hinab, er an ihrer Spitze;

28und er rief ihnen zu: »Folgt mir eilends nach! Denn der HERR hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben!« Da zogen sie unter seiner Führung hinab, besetzten die Jordanfurten, die nach Moab führten, und ließen niemand hinüber.

29Und sie erschlugen damals den Moabitern gegen zehntausend Mann, lauter kräftige und streitbare Männer, und kein einziger entkam.

30So mußten die Moabiter sich damals unter die Gewalt der Israeliten beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe. –

31Nach Ehud aber trat Samgar, der Sohn Anaths, auf und erschlug den Philistern sechshundert Mann mit einem Ochsentreiberstecken; und auch er brachte Israel Rettung.

Richter 3:1
GerMenge

Folgendes sind aber die Völkerschaften, die der HERR hat weiter bestehen lassen, um durch sie die Israeliten auf die Probe zu stellen, nämlich alle die, welche die sämtlichen Kämpfe um Kanaan nicht mitgemacht hatten –

GerZurcher

Dies aber sind die Völker, die der Herr (im Lande) liess, um durch sie alle die Israeliten zu prüfen, die nichts von all den Kriegen um Kanaan wussten:

2
GerMenge

[nur damit die Geschlechter der Israeliten Kenntnis von denselben erhielten, um sie die Kriegsführung zu lehren, und zwar nur die, welche von den früheren Kämpfen nichts erlebt] –:

GerZurcher

nur um der Geschlechter der Israeliten willen, um sie den Krieg zu lehren, auf den sie sich vordem noch nicht verstanden. (1) in der Originalüs. ist V. 2 dem V. 1 vorangestellt.

3
GerMenge

die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaanäer, die Sidonier und Hewiter, die im Libanongebirge wohnen, vom Berge Baal-Hermon an bis in die Gegend von Hamath.

GerZurcher

die fünf Fürsten der Philister, alle Kanaaniter, die Sidonier und die Hethiter, die das Libanongebirge bewohnen vom Berge Baal-Hermon an bis dahin, wo man nach Hamath geht.

4
GerMenge

Durch diese wollte er nämlich Israel auf die Probe stellen, damit es sich zeige, ob sie den Geboten des HERRN gehorchen würden, die er ihren Vätern durch Mose zur Pflicht gemacht hatte.

GerZurcher

Durch diese sollte Israel geprüft werden, damit es sich zeige, ob sie auf die Gebote hören würden, die der Herr ihren Vätern durch Mose gegeben hatte. (a) Ri 2:22

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GerMenge

So hatten denn die Israeliten ihre Wohnsitze mitten unter den Kanaanäern, Hethitern, Amoritern, Pherissitern, Hewitern und Jebusitern;

GerZurcher

So wohnten denn die Israeliten mitten unter den Kanaanitern, Hethitern, Amoritern, Pheresitern, Hewitern und Jebusitern,

6
GerMenge

sie nahmen sich deren Töchter zu Frauen und ließen ihre eigenen Töchter Ehen mit den Söhnen jener eingehen und verehrten die Götter jener.

GerZurcher

nahmen sich deren Töchter zu Frauen und gaben ihre Töchter den Söhnen derselben und dienten ihren Göttern. (a) 5Mo 7:3

7
GerMenge

Als nun die Israeliten taten, was dem HERRN mißfiel, und den HERRN, ihren Gott, vergaßen und den Baalen und den Astarten dienten,

GerZurcher

UND die Israeliten taten, was dem Herrn missfiel: sie vergassen des Herrn, ihres Gottes, und dienten den Baalen und den Ascheren.

8
GerMenge

da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er ließ sie in die Gewalt des Kusan-Risathaim, des Königs von Mesopotamien, fallen, so daß die Israeliten dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang dienstbar wurden.

GerZurcher

Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kusan-Risathaims, des Königs von Syrien am Euphrat, und die Israeliten waren dem Kusan-Risathaim acht Jahre lang untertan.

9
GerMenge

Als aber die Israeliten den HERRN laut um Hilfe anriefen, ließ der HERR ihnen einen Retter erstehen, der sie befreite, nämlich Othniel, den Sohn des Kenas, den jüngeren Bruder Kalebs.

GerZurcher

Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess den Israeliten einen Retter erstehen, der sie errettete: Othniel, den Sohn des Kenas, Kalebs jüngern Bruder. (a) Ri 1:13

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GerMenge

Über diesen kam also der Geist des HERRN, und er verhalf den Israeliten zu ihrem Recht. Als er nämlich zum Kampf ausgezogen war, gab der HERR den Kusan-Risathaim, den König von Mesopotamien, in seine Gewalt, so daß er ihn völlig besiegte

GerZurcher

Und der Geist des Herrn kam über ihn, sodass er Israel zu seinem Rechte verhalf: Er zog aus zum Kampfe, und der Herr gab Kusan-Risathaim, den König von Syrien, in seine Gewalt, und er gewann die Oberhand über Kusan-Risathaim.

11
GerMenge

und das Land vierzig Jahre lang Ruhe hatte. – Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, gestorben war,

GerZurcher

Da hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Als dann aber Othniel, der Sohn des Kenas, starb,

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taten die Israeliten wiederum, was dem HERRN mißfiel; da verlieh der HERR dem Eglon, dem Könige der Moabiter, Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem HERRN mißfiel.

GerZurcher

taten die Israeliten wiederum, was dem Herrn missfiel. Da gab der Herr dem König Eglon von Moab Macht über die Israeliten, weil sie taten, was dem Herrn missfiel.

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GerMenge

Der verbündete sich nämlich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog heran und besiegte die Israeliten, und sie bemächtigten sich der Palmenstadt (Jericho).

GerZurcher

Der verbündete sich mit den Ammonitern und Amalekitern, zog hin und schlug Israel und besetzte die Palmenstadt. (1) d.i. Jericho.

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So waren denn die Israeliten dem Moabiterkönig Eglon achtzehn Jahre lang untertan.

GerZurcher

Und die Israeliten waren Eglon, dem König von Moab, achtzehn Jahre lang untertan.

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GerMenge

Da riefen die Israeliten den HERRN laut um Hilfe an, und der HERR ließ ihnen einen Retter erstehen, nämlich Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera, einen Mann, der linkshändig war. Durch diesen schickten nämlich die Israeliten die ihnen auferlegte Abgabe an den Moabiterkönig Eglon.

GerZurcher

Da schrieen die Israeliten zum Herrn, und der Herr liess ihnen einen Retter erstehen: Ehud, den Sohn des Benjaminiten Gera; der war linkshändig. Durch ihn sandten die Israeliten Tribut an Eglon, den König von Moab.

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Ehud hatte sich aber ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, machen lassen und es unter seinem Rock an seine rechte Hüfte gegürtet.

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Nun machte sich Ehud ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, und gürtete es sich unter dem Gewand an die rechte Hüfte.

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So überreichte er dem Moabiterkönig Eglon die Abgabe; Eglon war aber ein sehr beleibter Mann.

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So brachte er Eglon, dem König von Moab, den Tribut. Eglon aber war ein sehr fetter Mann.

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Als Ehud nun mit der Überreichung der Abgabe fertig war, ging er in Begleitung der Leute, welche die Abgabe getragen hatten, weg,

GerZurcher

Und als Ehud den Tribut fertig abgeliefert hatte, geleitete er die Leute, die den Tribut getragen hatten;

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GerMenge

kehrte dann aber selbst bei den Götzenbildern in der Nähe von Gilgal wieder um und ließ (dem Eglon) sagen: »Ich habe einen geheimen Auftrag an dich, o König.« Als dieser ihm nun zu schweigen geboten hatte, bis alle, die um ihn her standen, hinausgegangen waren,

GerZurcher

er selbst aber kehrte bei den Gottesbildern in Gilgal um und sprach: Ich habe ein geheimes Wort an dich, o König. Der aber gebot: Bst! und alle, die um ihn her standen, gingen hinaus.

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GerMenge

trat Ehud an ihn heran – er saß nämlich in dem kühlen Obergemach, das für ihn allein bestimmt war – und sagte zu ihm: »Ich habe einen Auftrag von Gott an dich!« Als jener nun vom Sessel aufgestanden war,

GerZurcher

Als nun Ehud zu ihm hineinkam, während er allein in seinem kühlen Obergemach sass, sprach Ehud: Ich habe einen Gottesspruch an dich. Da erhob er sich vom Stuhle,

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GerMenge

griff Ehud mit seiner linken Hand zu, nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch,

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Ehud aber langte mit der linken Hand nach dem Schwert an seiner rechten Hüfte, fasste es und stiess es ihm in den Bauch,

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GerMenge

so daß sogar der Griff hinter der Klinge noch eindrang und das Fett sich um die Klinge schloß; denn er hatte ihm das Schwert nicht wieder aus dem Leibe herausgezogen.

GerZurcher

sodass nach der Klinge auch noch das Heft hineinfuhr und das Fett sich hinter der Klinge schloss; denn er zog ihm das Schwert nicht aus dem Bauche.

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GerMenge

Hierauf trat Ehud auf den Söller hinaus, nachdem er die Tür des Obergemachs hinter sich verschlossen und verriegelt hatte.

GerZurcher

Darnach ging Ehud hinaus in die Halle, machte die Türe des Obergemachs hinter sich zu und verriegelte sie.

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GerMenge

Kaum war er nun hinausgegangen, als Eglons Diener kamen und nachsahen; als sie aber die Tür des Obergemachs verriegelt fanden, dachten sie: »Er wird wohl gerade seine Notdurft in dem kühlen Gemach verrichten.«

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Kaum war er hinausgegangen, so kamen die Diener, und da sie die Türe des Obergemachs verriegelt fanden, sprachen sie: Er verrichtet wohl nur seine Notdurft in dem kühlen Gemach.

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GerMenge

So warteten sie sich denn zuschanden; schließlich aber, als er die Tür des Obergemachs immer noch nicht öffnete, holten sie einen Schlüssel und öffneten, und siehe: da lag ihr Herr als Leiche am Boden.

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Und sie warteten bis zum Überdruss vor der Türe des Obergemachs; aber er machte nun einmal nicht auf. Da holten sie den Schlüssel und öffneten; siehe, da lag ihr Herr tot auf dem Boden.

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GerMenge

Ehud aber war, während sie gezaudert hatten, entronnen; er war schon über die Götzenbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.

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Ehud aber war entronnen, während sie so zauderten, und war über die Gottesbilder hinausgelangt und nach Seira entkommen.

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GerMenge

Sobald er dann heimgekehrt war, stieß er im Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten zogen mit ihm vom Gebirge hinab, er an ihrer Spitze;

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Und als er heimkam, stiess er auf dem Gebirge Ephraim in die Posaune, und die Israeliten stiegen mit ihm vom Gebirge herab, er an ihrer Spitze.

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und er rief ihnen zu: »Folgt mir eilends nach! Denn der HERR hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben!« Da zogen sie unter seiner Führung hinab, besetzten die Jordanfurten, die nach Moab führten, und ließen niemand hinüber.

GerZurcher

Und er sprach zu ihnen: Folgt mir, denn der Herr hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben. Und sie folgten ihm und schnitten den Moabitern die Jordanfurten ab und liessen niemand hinüber.

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GerMenge

Und sie erschlugen damals den Moabitern gegen zehntausend Mann, lauter kräftige und streitbare Männer, und kein einziger entkam.

GerZurcher

Und sie schlugen damals die Moabiter, an die zehntausend Mann, alles kräftige und streitbare Männer; nicht einer entrann.

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GerMenge

So mußten die Moabiter sich damals unter die Gewalt der Israeliten beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe. –

GerZurcher

So mussten sich an jenem Tage die Moabiter unter die Hand Israels beugen, und das Land hatte achtzig Jahre lang Ruhe.

31
GerMenge

Nach Ehud aber trat Samgar, der Sohn Anaths, auf und erschlug den Philistern sechshundert Mann mit einem Ochsentreiberstecken; und auch er brachte Israel Rettung.

GerZurcher

Nach ihm trat Samgar auf, der Sohn Anaths; der schlug die Philister, sechshundert Mann, mit dem Ochsenstecken, und auch er errettete Israel. (a) Ri 5:6

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Richter 3

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Richter 3 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Richter 3:16

GerMenge

"Ehud hatte sich aber ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, machen lassen und es unter seinem Rock an seine rechte Hüfte gegürtet."

GerZurcher

"Nun machte sich Ehud ein zweischneidiges Schwert, eine Elle lang, und gürtete es sich unter dem Gewand an die rechte Hüfte."

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