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Nehemia 2 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Nehemia 2

1Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen,

2und so fragte mich der König: »Warum siehst du so betrübt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!« Da geriet ich in große Furcht,

3antwortete aber doch dem König: »Lang lebe der König! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gräber meiner Väter befinden, in Trümmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?«

4Als der König mich nun fragte: »Um was bittest du denn (unter diesen Umständen)?«, da betete ich zum Gott des Himmels

5und sagte dann zum Könige: »Wenn es dem Könige gut dünkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.«

6Da erwiderte mir der König, während die Königin neben ihm saß: »Wie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zurückkommen?« Weil es also dem König genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an

7und sagte dann zum König: »Wenn es dem Könige beliebt, so möge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;

8weiter ein Schreiben an Asaph, den königlichen Forstmeister, daß er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel gehört, aus Balken zimmern kann, sowie für die Mauer der Stadt und für das Haus, das ich selber beziehen werde.« Und der König bewilligte mir dies, weil die gütige Hand meines Gottes über mir waltete.

9Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, übergab ich ihnen die königlichen Geleitbriefe; der König hatte mir aber Heeresoberste und Reiter als Bedeckung mitgegeben.

10Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija erfuhren, verdroß es sie gewaltig, daß jemand gekommen war, der für das Wohl der Israeliten sorgen wollte.

11Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,

12machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, für Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.

13So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.

14Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum Königsteich, und als dort für das Tier, auf dem ich saß, kein Raum mehr zum Durchkommen war,

15stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fuß hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;

16die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten.

17Nunmehr sagte ich zu ihnen: »Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, daß Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt, laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind!«

18Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: »Ja, wir wollen darangehen und bauen!« Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.

19Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: »Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören?«

20Da gab ich ihnen folgende Antwort: »Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben!«

Nehemia 2

1Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Arthahsastha: wie da Wein vor mir stand, nahm ich den Wein und bot ihn dem König dar. Ich sah aber betrübt aus.

2Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so übel aus? Du bist doch nicht krank? Es ist offenbar ein Herzeleid. Da fürchtete ich mich sehr

3und sprach zu dem König: Der König lebe immerdar! Warum sollte ich nicht übel aussehen, da doch die Stadt, wo meine Väter begraben sind, wüste liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?

4Der König erwiderte: Was wünschest du denn? Da flehte ich zu dem Gott des Himmels;

5dann sagte ich zum König: Gefällt es dem Könige und ist dir dein Knecht genehm, so wollest du mich nach Juda senden, dass ich die Stadt wieder aufbaue, wo meine Väter begraben sind.

6Der König sprach zu mir, während die Königin neben ihm sass: Wie lange soll denn deine Reise währen, und wann wirst du wieder kommen? Und der König willigte ein, mich zu senden, nachdem ich ihm eine bestimmte Zeit angegeben hatte.

7Nun sprach ich zum König: Gefällt es dem Könige, so möge man mir Briefe mitgeben an die Statthalter westlich des (Euphrat-)Stromes, dass sie mich durchziehen lassen, bis ich nach Juda gelange;

8ebenso einen Brief an Asaph, den Aufseher des königlichen Parkes, dass er mir Holz liefere für das Gebälk der Tore der Tempelburg und für die Stadtmauer und das Haus, darein ich ziehen soll. Und der König willfahrte mir, da die gütige Hand meines Gottes über mir war.

9Wie ich nun zu den Statthaltern westlich des (Euphrat-)Stromes gelangte, übergab ich ihnen die Briefe des Königs. Dieser hatte mir ein Geleite von Offizieren und Reitern mitgegeben.

10Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, davon hörten, verdross es sie sehr, dass jemand hergekommen sei, um für das Wohl der Israeliten zu sorgen.

11SO gelangte ich nach Jerusalem. Und als ich drei Tage daselbst gewesen war,

12machte ich mich des Nachts auf in Begleitung weniger Männer, sagte aber keinem Menschen, was mir mein Gott ins Herz gegeben, für Jerusalem zu tun. Auch hatte ich kein Tier bei mir ausser dem, auf welchem ich ritt.

13Und ich ritt bei Nacht zum Taltor hinaus gegen die Drachenquelle und das Misttor hin und betrachtete die Mauern Jerusalems, wie sie so zerrissen, und seine Tore, wie sie vom Feuer verzehrt waren.

14Dann ritt ich hinüber zum Quelltor und zum Königsteich. Als aber kein Raum mehr da war für mein Tier, um mit mir durchzukommen,

15stieg ich bei Nacht das Tal hinauf und besichtigte die Mauern; hernach kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder heim.

16Die Vorsteher aber wussten nicht, wo ich hingegangen war oder was ich vorhatte; denn ich hatte bis dahin den Juden nichts gesagt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den andern, denen das Werk oblag.

17Nun sprach ich zu ihnen: Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, wie Jerusalem wüste liegt und seine Tore verbrannt sind. Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems aufbauen, dass wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes seien.

18Und ich teilte ihnen mit, wie die Hand meines Gottes so gütig über mir gewaltet und was der König zu mir geredet hatte. Sie antworteten: So wollen wir uns aufmachen und bauen. Damit legten sie Hand an das gute Werk.

19Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, und Gesem, der Araber, davon hörten, spotteten sie unser und taten verächtlich gegen uns und sprachen: Was ist das, was ihr da vornehmt? Wollt ihr von dem Könige abfallen?

20Da antwortete ich ihnen und sprach: Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen. Darum wollen wir, seine Knechte, darangehen und bauen; ihr aber habt weder Anteil noch Anrecht noch Andenken in Jerusalem.

Nehemia 2

1Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen,

2und so fragte mich der König: »Warum siehst du so betrübt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!« Da geriet ich in große Furcht,

3antwortete aber doch dem König: »Lang lebe der König! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gräber meiner Väter befinden, in Trümmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?«

4Als der König mich nun fragte: »Um was bittest du denn (unter diesen Umständen)?«, da betete ich zum Gott des Himmels

5und sagte dann zum Könige: »Wenn es dem Könige gut dünkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.«

6Da erwiderte mir der König, während die Königin neben ihm saß: »Wie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zurückkommen?« Weil es also dem König genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an

7und sagte dann zum König: »Wenn es dem Könige beliebt, so möge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;

8weiter ein Schreiben an Asaph, den königlichen Forstmeister, daß er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel gehört, aus Balken zimmern kann, sowie für die Mauer der Stadt und für das Haus, das ich selber beziehen werde.« Und der König bewilligte mir dies, weil die gütige Hand meines Gottes über mir waltete.

9Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, übergab ich ihnen die königlichen Geleitbriefe; der König hatte mir aber Heeresoberste und Reiter als Bedeckung mitgegeben.

10Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija erfuhren, verdroß es sie gewaltig, daß jemand gekommen war, der für das Wohl der Israeliten sorgen wollte.

11Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,

12machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, für Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.

13So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.

14Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum Königsteich, und als dort für das Tier, auf dem ich saß, kein Raum mehr zum Durchkommen war,

15stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fuß hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;

16die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten.

17Nunmehr sagte ich zu ihnen: »Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, daß Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt, laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind!«

18Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: »Ja, wir wollen darangehen und bauen!« Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.

19Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: »Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören?«

20Da gab ich ihnen folgende Antwort: »Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben!«

Nehemia 2:1
GerMenge

Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen,

GerZurcher

Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahre des Königs Arthahsastha: wie da Wein vor mir stand, nahm ich den Wein und bot ihn dem König dar. Ich sah aber betrübt aus.

2
GerMenge

und so fragte mich der König: »Warum siehst du so betrübt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!« Da geriet ich in große Furcht,

GerZurcher

Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so übel aus? Du bist doch nicht krank? Es ist offenbar ein Herzeleid. Da fürchtete ich mich sehr

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GerMenge

antwortete aber doch dem König: »Lang lebe der König! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gräber meiner Väter befinden, in Trümmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?«

GerZurcher

und sprach zu dem König: Der König lebe immerdar! Warum sollte ich nicht übel aussehen, da doch die Stadt, wo meine Väter begraben sind, wüste liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?

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GerMenge

Als der König mich nun fragte: »Um was bittest du denn (unter diesen Umständen)?«, da betete ich zum Gott des Himmels

GerZurcher

Der König erwiderte: Was wünschest du denn? Da flehte ich zu dem Gott des Himmels;

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GerMenge

und sagte dann zum Könige: »Wenn es dem Könige gut dünkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.«

GerZurcher

dann sagte ich zum König: Gefällt es dem Könige und ist dir dein Knecht genehm, so wollest du mich nach Juda senden, dass ich die Stadt wieder aufbaue, wo meine Väter begraben sind.

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GerMenge

Da erwiderte mir der König, während die Königin neben ihm saß: »Wie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zurückkommen?« Weil es also dem König genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an

GerZurcher

Der König sprach zu mir, während die Königin neben ihm sass: Wie lange soll denn deine Reise währen, und wann wirst du wieder kommen? Und der König willigte ein, mich zu senden, nachdem ich ihm eine bestimmte Zeit angegeben hatte.

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GerMenge

und sagte dann zum König: »Wenn es dem Könige beliebt, so möge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;

GerZurcher

Nun sprach ich zum König: Gefällt es dem Könige, so möge man mir Briefe mitgeben an die Statthalter westlich des (Euphrat-)Stromes, dass sie mich durchziehen lassen, bis ich nach Juda gelange;

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GerMenge

weiter ein Schreiben an Asaph, den königlichen Forstmeister, daß er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel gehört, aus Balken zimmern kann, sowie für die Mauer der Stadt und für das Haus, das ich selber beziehen werde.« Und der König bewilligte mir dies, weil die gütige Hand meines Gottes über mir waltete.

GerZurcher

ebenso einen Brief an Asaph, den Aufseher des königlichen Parkes, dass er mir Holz liefere für das Gebälk der Tore der Tempelburg und für die Stadtmauer und das Haus, darein ich ziehen soll. Und der König willfahrte mir, da die gütige Hand meines Gottes über mir war.

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GerMenge

Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, übergab ich ihnen die königlichen Geleitbriefe; der König hatte mir aber Heeresoberste und Reiter als Bedeckung mitgegeben.

GerZurcher

Wie ich nun zu den Statthaltern westlich des (Euphrat-)Stromes gelangte, übergab ich ihnen die Briefe des Königs. Dieser hatte mir ein Geleite von Offizieren und Reitern mitgegeben.

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GerMenge

Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija erfuhren, verdroß es sie gewaltig, daß jemand gekommen war, der für das Wohl der Israeliten sorgen wollte.

GerZurcher

Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, davon hörten, verdross es sie sehr, dass jemand hergekommen sei, um für das Wohl der Israeliten zu sorgen.

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GerMenge

Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,

GerZurcher

SO gelangte ich nach Jerusalem. Und als ich drei Tage daselbst gewesen war,

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GerMenge

machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, für Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.

GerZurcher

machte ich mich des Nachts auf in Begleitung weniger Männer, sagte aber keinem Menschen, was mir mein Gott ins Herz gegeben, für Jerusalem zu tun. Auch hatte ich kein Tier bei mir ausser dem, auf welchem ich ritt.

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GerMenge

So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.

GerZurcher

Und ich ritt bei Nacht zum Taltor hinaus gegen die Drachenquelle und das Misttor hin und betrachtete die Mauern Jerusalems, wie sie so zerrissen, und seine Tore, wie sie vom Feuer verzehrt waren.

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GerMenge

Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum Königsteich, und als dort für das Tier, auf dem ich saß, kein Raum mehr zum Durchkommen war,

GerZurcher

Dann ritt ich hinüber zum Quelltor und zum Königsteich. Als aber kein Raum mehr da war für mein Tier, um mit mir durchzukommen,

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GerMenge

stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fuß hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;

GerZurcher

stieg ich bei Nacht das Tal hinauf und besichtigte die Mauern; hernach kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder heim.

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GerMenge

die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten.

GerZurcher

Die Vorsteher aber wussten nicht, wo ich hingegangen war oder was ich vorhatte; denn ich hatte bis dahin den Juden nichts gesagt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den andern, denen das Werk oblag.

17
GerMenge

Nunmehr sagte ich zu ihnen: »Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, daß Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt, laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind!«

GerZurcher

Nun sprach ich zu ihnen: Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, wie Jerusalem wüste liegt und seine Tore verbrannt sind. Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems aufbauen, dass wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes seien.

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GerMenge

Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: »Ja, wir wollen darangehen und bauen!« Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.

GerZurcher

Und ich teilte ihnen mit, wie die Hand meines Gottes so gütig über mir gewaltet und was der König zu mir geredet hatte. Sie antworteten: So wollen wir uns aufmachen und bauen. Damit legten sie Hand an das gute Werk.

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GerMenge

Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: »Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören?«

GerZurcher

Als aber Sanballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Beamte, und Gesem, der Araber, davon hörten, spotteten sie unser und taten verächtlich gegen uns und sprachen: Was ist das, was ihr da vornehmt? Wollt ihr von dem Könige abfallen?

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GerMenge

Da gab ich ihnen folgende Antwort: »Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben!«

GerZurcher

Da antwortete ich ihnen und sprach: Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen. Darum wollen wir, seine Knechte, darangehen und bauen; ihr aber habt weder Anteil noch Anrecht noch Andenken in Jerusalem.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Nehemia 2

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Nehemia 2 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Nehemia 2:16

GerMenge

"die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten."

GerZurcher

"Die Vorsteher aber wussten nicht, wo ich hingegangen war oder was ich vorhatte; denn ich hatte bis dahin den Juden nichts gesagt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den andern, denen das Werk oblag."

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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