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Joel 2 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Joel 2

1Stoßt in die Posaune auf dem Zion und blast Lärm auf meinem heiligen Berge, daß alle Bewohner des Landes erzittern! Denn der Tag des HERRN kommt heran, ja, er steht nahe bevor,

2ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht! Wie Morgengrauen liegt über die Berge ausgebreitet ein großes, starkes Kriegsvolk, wie seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und in Zukunft keines wieder sein wird bis in die Jahre der fernsten Geschlechter.

3Fressendes Feuer geht vor ihm her, und hinter ihm drein lodert Lohe; wie der Garten Eden liegt das Land vor ihm, und hinter ihm eine öde Wüste; und dabei ist ein Entrinnen vor ihm nicht möglich.

4Sie sehen ganz so aus wie Rosse, und wie Rennpferde, so stürmen sie vorwärts.

5Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, knisternd wie die Feuerflamme, welche Stoppeln verzehrt, wie ein gewaltiges, kampfgerüstetes Heer.

6Vor ihm erzittern die Völker, alle Gesichter entfärben sich.

7Wie Kriegshelden stürmen sie daher, wie geübte Streiter ersteigen sie Mauern; jeder zieht seines Weges geradeaus, ohne sich aus der Richtung bringen zu lassen;

8keiner stößt den andern, ein jeder verfolgt seine Bahn für sich; auch durch Pfeilhagel hindurch dringen sie vor, ohne sich aufhalten zu lassen.

9Sie stürmen gegen die Stadt an, rennen auf die Mauer, klettern an den Häusern hinauf; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.

10Vor ihnen her bebt die Erde, wankt der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verlieren ihren Glanz.

11Und der HERR läßt vor seiner Kriegerschar her seine Stimme erschallen; denn gar gewaltig ist sein Kriegsvolk, zahlreich der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag des HERRN und gar furchtbar: wer mag ihn bestehen?

12»Doch auch jetzt noch« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen!«

13So zerreißt denn eure Herzen statt eurer Kleider und kehret zurück zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und reich an Güte, und er läßt sich das Unheil leid sein:

14vielleicht läßt er es sich auch jetzt leid sein und läßt hinter sich noch einen Segen zurück; nämlich Speisopfer und Trankspende für den HERRN, euren Gott.

15Stoßt in die Posaune auf dem Zion, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen allgemeinen Bettag aus!

16Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde, ruft die Greise herbei, laßt die Kinder und die Säuglinge zusammenkommen! Der Neuvermählte trete aus seiner Kammer hervor und das junge Weib aus ihrem Gemach!

17Zwischen der Vorhalle und dem Altar sollen die Priester, die Diener des HERRN, weinen und so beten: »Verschone, HERR, dein Volk und gib dein Erbe nicht der Schande preis, daß sie den Heiden zum Spott dienen! Warum soll man unter den Heidenvölkern sagen: ›Wo ist nun ihr Gott?‹«

18Da geriet der HERR in Eifer für sein Land und hatte Erbarmen mit seinem Volk;

19so antwortete denn der HERR und sprach zu seinem Volk: »Fürwahr, ich lasse euch das (erforderliche) Getreide, den Most und das Öl zukommen, daß ihr satt davon werden sollt; auch will ich euch fernerhin nicht dem Hohn unter den Heiden preisgeben.

20Den nordischen Feind aber will ich weit von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, nämlich seinen Vortrab in das Ostmeer und seine Nachhut in das Westmeer, so daß der Gestank von ihm aufsteigen, daß der Modergeruch von ihm sich erheben soll, weil er gewaltsam aufgetreten ist.

21Fürchte dich nicht, Ackerland, nein, juble und freue dich! Denn der HERR vollbringt etwas Großes.

22Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes! Denn die Auen der Steppe sollen aufs neue grünen, die Bäume wieder ihre Früchte tragen, der Feigenbaum und Weinstock den vollen Ertrag geben!

23Auch ihr, Kinder Zions, jubelt und freut euch über den HERRN, euren Gott! Denn er gibt euch den Herbstregen nach rechtem Maß und läßt euch Regen niederströmen, Frühregen und Spätregen, wie ehemals.

24Da werden die Tennen sich mit Korn füllen und die Kelterkufen von Most und Öl überfließen;

25und ich will euch die Jahre ersetzen, deren Ertrag die Heuschrecken, der Nager, der Fresser und der Verwüster, verzehrt haben, mein großes Kriegsheer, das ich gegen euch gesandt hatte.

26Da sollt ihr vollauf zu essen haben und satt werden und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der sich wunderbar an euch erwiesen hat; und mein Volk soll in Zukunft nimmermehr zuschanden werden;

27und ihr sollt erkennen, daß ich in Israels Mitte bin und daß ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst; und nimmer soll mein Volk in Zukunft zuschanden werden!«

Joel 2

1Stosst in die Posaune auf Zion und erhebt den Lärmruf auf meinem heiligen Berge, dass alle Bewohner des Landes erbeben; denn der Tag des Herrn ist da, er ist nahe,

2ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Nebels. Wie Morgenrot breitet sich über die Berge ein grosses und mächtiges Volk; desgleichen ist nie gewesen von Urzeit an und wird nach ihm nimmermehr sein bis zu den Jahren der fernsten Geschlechter. (a) Am 5:18 20

3Vor ihm her frisst Feuer, und hinter ihm lodert die Flamme. Wie der Garten Eden ist vor ihm das Land, und hinter ihm Öde und Wüste; nicht einmal einen Rest hat es übriggelassen.

4Sie sind anzusehen wie Rosse und stürmen dahin wie Renner.

5Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, gleich dem Prasseln der Feuerflamme, die Stoppeln verzehrt, wie ein mächtiges, kampfgerüstetes Volk.

6Vor ihm winden sich Völker in Angst, alle Gesichter sind glühend rot. (a) Na 2:11

7Sie stürmen dahin wie Helden, ersteigen die Mauer wie Krieger; sie ziehen ein jeder seinen Weg, und keiner biegt ab von seinem Pfad.

8Keiner stösst den andern, sie gehen ein jeder seine Bahn; sie stürzen sich zwischen den Waffen hindurch und unterbrechen den Zug nicht.

9Sie überfallen die Stadt, laufen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.

10Vor ihnen bebte die Erde, erzitterte der Himmel; Sonne und Mond verfinsterten sich, und die Sterne verloren ihren Schein. (a) Joe 3:15; Jes 13:10

11Der Herr liess seine Stimme erschallen vor seiner Kriegsschar her; denn sein Heer ist sehr gross, gewaltig seines Worts Vollstrecker. Denn gross ist der Tag des Herrn und gar furchtbar; wer kann ihn bestehen?

12DOCH auch jetzt noch, spricht der Herr, kehret um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten und Weinen und Klagen; (a) Jer 4:1

13zerreisst eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehret um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld, und es gereut ihn des Übels. (a) Ps 51:19; 2Mo 34:6

14Wer weiss? vielleicht gereut es ihn doch noch, und er lässt einen Segen hinter sich, Speisopfer und Trankspende für den Herrn, euren Gott. (a) Jon 3:9

15Stosst in die Posaune auf Zion, sagt ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde!

16Versammelt das Volk, weiht die Gemeinde, versammelt die Greise, holt herbei die Kinder und Säuglinge! Der Bräutigam komme aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemache!

17Weinen mögen zwischen Halle und Altar die Priester, die Diener des Herrn, und sprechen: "Schone, o Herr, deines Volkes und mache dein Eigentum nicht zum Hohn, dass nicht die Heiden über sie spotten! Warum soll man unter den Heiden sprechen: Wo ist nun ihr Gott?" (a) Ps 42:4 11; 79:10; 115:2; Mi 7:10

18Da erwachte der Eifer des Herrn für sein Land, und er erbarmte sich seines Volkes. (a) Sac 1:14

19Und der Herr antwortete und sprach zu seinem Volke: Siehe, ich sende euch das Korn und den Wein und das Öl, dass ihr euch daran sättigen könnt; und ich mache euch nie mehr zum Hohn unter den Heiden.

20Und den (Feind) aus dem Norden treibe ich weit von euch weg und stosse ihn in ein dürres und wüstes Land, seinen Vortrab ins östliche Meer und seine Nachhut ins westliche Meer, dass sein Modergeruch aufsteigt.

21Sei ohne Furcht, Acker, frohlocke und freue dich; denn der Herr hat Grosses getan.

22Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes; denn neu grünen die Auen der Trift, die Bäume tragen ihre Frucht, Feigenbaum und Weinstock geben vollen Ertrag.

23Und ihr Kinder Zions, frohlocket und freuet euch über den Herrn, euren Gott! denn er hat euch Nahrung gegeben zum Heil und euch Regen gesandt, Herbstregen und Frühjahrsregen wie vordem. (a) 5Mo 11:14; Jer 5:24

24Da werden die Tennen sich füllen mit Korn und die Keltern überfliessen von Wein und Öl.

25So will ich euch gutmachen die Jahre, da die Heuschrecke frass, Hüpfer, Vertilger und Nager, mein grosses Heer, das ich wider euch gesandt habe. (a) Joe 1:4

26Und ihr werdet euch satt essen können und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat.

27Ihr werdet erkennen, dass ich in Israels Mitte bin, ich der Herr, euer Gott, und keiner sonst. Und mein Volk wird nicht für immer zuschanden werden.

28UND nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgiesse über alles Fleisch; und eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume träumen, eure Jünglinge werden Gesichte sehen. (1) die Lutherbibel hat für Kap. 2,28-32; 3,1-21 die Zählung 3,1-5; 4,1-21. (a) Jes 44:3; Hes 39:29; Apg 2

29Auch über die Knechte und über die Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgiessen.

30Ich werde Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden, Blut und Feuer und Rauchsäulen.

31Die Sonne wird sich in Finsternis wandeln und der Mond in Blut, ehe der grosse und furchtbare Tag des Herrn kommt. (a) Joe 3:15

32Ein jeder aber, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Rettung sein, wie der Herr verheissen hat, und bei den Entronnenen, die der Herr beruft. (a) Ob 1:17; Rö 10:13

Joel 2

1Stoßt in die Posaune auf dem Zion und blast Lärm auf meinem heiligen Berge, daß alle Bewohner des Landes erzittern! Denn der Tag des HERRN kommt heran, ja, er steht nahe bevor,

2ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht! Wie Morgengrauen liegt über die Berge ausgebreitet ein großes, starkes Kriegsvolk, wie seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und in Zukunft keines wieder sein wird bis in die Jahre der fernsten Geschlechter.

3Fressendes Feuer geht vor ihm her, und hinter ihm drein lodert Lohe; wie der Garten Eden liegt das Land vor ihm, und hinter ihm eine öde Wüste; und dabei ist ein Entrinnen vor ihm nicht möglich.

4Sie sehen ganz so aus wie Rosse, und wie Rennpferde, so stürmen sie vorwärts.

5Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, knisternd wie die Feuerflamme, welche Stoppeln verzehrt, wie ein gewaltiges, kampfgerüstetes Heer.

6Vor ihm erzittern die Völker, alle Gesichter entfärben sich.

7Wie Kriegshelden stürmen sie daher, wie geübte Streiter ersteigen sie Mauern; jeder zieht seines Weges geradeaus, ohne sich aus der Richtung bringen zu lassen;

8keiner stößt den andern, ein jeder verfolgt seine Bahn für sich; auch durch Pfeilhagel hindurch dringen sie vor, ohne sich aufhalten zu lassen.

9Sie stürmen gegen die Stadt an, rennen auf die Mauer, klettern an den Häusern hinauf; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.

10Vor ihnen her bebt die Erde, wankt der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verlieren ihren Glanz.

11Und der HERR läßt vor seiner Kriegerschar her seine Stimme erschallen; denn gar gewaltig ist sein Kriegsvolk, zahlreich der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag des HERRN und gar furchtbar: wer mag ihn bestehen?

12»Doch auch jetzt noch« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen!«

13So zerreißt denn eure Herzen statt eurer Kleider und kehret zurück zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und reich an Güte, und er läßt sich das Unheil leid sein:

14vielleicht läßt er es sich auch jetzt leid sein und läßt hinter sich noch einen Segen zurück; nämlich Speisopfer und Trankspende für den HERRN, euren Gott.

15Stoßt in die Posaune auf dem Zion, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen allgemeinen Bettag aus!

16Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde, ruft die Greise herbei, laßt die Kinder und die Säuglinge zusammenkommen! Der Neuvermählte trete aus seiner Kammer hervor und das junge Weib aus ihrem Gemach!

17Zwischen der Vorhalle und dem Altar sollen die Priester, die Diener des HERRN, weinen und so beten: »Verschone, HERR, dein Volk und gib dein Erbe nicht der Schande preis, daß sie den Heiden zum Spott dienen! Warum soll man unter den Heidenvölkern sagen: ›Wo ist nun ihr Gott?‹«

18Da geriet der HERR in Eifer für sein Land und hatte Erbarmen mit seinem Volk;

19so antwortete denn der HERR und sprach zu seinem Volk: »Fürwahr, ich lasse euch das (erforderliche) Getreide, den Most und das Öl zukommen, daß ihr satt davon werden sollt; auch will ich euch fernerhin nicht dem Hohn unter den Heiden preisgeben.

20Den nordischen Feind aber will ich weit von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, nämlich seinen Vortrab in das Ostmeer und seine Nachhut in das Westmeer, so daß der Gestank von ihm aufsteigen, daß der Modergeruch von ihm sich erheben soll, weil er gewaltsam aufgetreten ist.

21Fürchte dich nicht, Ackerland, nein, juble und freue dich! Denn der HERR vollbringt etwas Großes.

22Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes! Denn die Auen der Steppe sollen aufs neue grünen, die Bäume wieder ihre Früchte tragen, der Feigenbaum und Weinstock den vollen Ertrag geben!

23Auch ihr, Kinder Zions, jubelt und freut euch über den HERRN, euren Gott! Denn er gibt euch den Herbstregen nach rechtem Maß und läßt euch Regen niederströmen, Frühregen und Spätregen, wie ehemals.

24Da werden die Tennen sich mit Korn füllen und die Kelterkufen von Most und Öl überfließen;

25und ich will euch die Jahre ersetzen, deren Ertrag die Heuschrecken, der Nager, der Fresser und der Verwüster, verzehrt haben, mein großes Kriegsheer, das ich gegen euch gesandt hatte.

26Da sollt ihr vollauf zu essen haben und satt werden und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der sich wunderbar an euch erwiesen hat; und mein Volk soll in Zukunft nimmermehr zuschanden werden;

27und ihr sollt erkennen, daß ich in Israels Mitte bin und daß ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst; und nimmer soll mein Volk in Zukunft zuschanden werden!«

Joel 2:1
GerMenge

Stoßt in die Posaune auf dem Zion und blast Lärm auf meinem heiligen Berge, daß alle Bewohner des Landes erzittern! Denn der Tag des HERRN kommt heran, ja, er steht nahe bevor,

GerZurcher

Stosst in die Posaune auf Zion und erhebt den Lärmruf auf meinem heiligen Berge, dass alle Bewohner des Landes erbeben; denn der Tag des Herrn ist da, er ist nahe,

2
GerMenge

ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht! Wie Morgengrauen liegt über die Berge ausgebreitet ein großes, starkes Kriegsvolk, wie seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gewesen ist und in Zukunft keines wieder sein wird bis in die Jahre der fernsten Geschlechter.

GerZurcher

ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Nebels. Wie Morgenrot breitet sich über die Berge ein grosses und mächtiges Volk; desgleichen ist nie gewesen von Urzeit an und wird nach ihm nimmermehr sein bis zu den Jahren der fernsten Geschlechter. (a) Am 5:18 20

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GerMenge

Fressendes Feuer geht vor ihm her, und hinter ihm drein lodert Lohe; wie der Garten Eden liegt das Land vor ihm, und hinter ihm eine öde Wüste; und dabei ist ein Entrinnen vor ihm nicht möglich.

GerZurcher

Vor ihm her frisst Feuer, und hinter ihm lodert die Flamme. Wie der Garten Eden ist vor ihm das Land, und hinter ihm Öde und Wüste; nicht einmal einen Rest hat es übriggelassen.

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Sie sehen ganz so aus wie Rosse, und wie Rennpferde, so stürmen sie vorwärts.

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Sie sind anzusehen wie Rosse und stürmen dahin wie Renner.

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Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, knisternd wie die Feuerflamme, welche Stoppeln verzehrt, wie ein gewaltiges, kampfgerüstetes Heer.

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Rasselnd wie Kriegswagen hüpfen sie über die Höhen der Berge, gleich dem Prasseln der Feuerflamme, die Stoppeln verzehrt, wie ein mächtiges, kampfgerüstetes Volk.

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Vor ihm erzittern die Völker, alle Gesichter entfärben sich.

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Vor ihm winden sich Völker in Angst, alle Gesichter sind glühend rot. (a) Na 2:11

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Wie Kriegshelden stürmen sie daher, wie geübte Streiter ersteigen sie Mauern; jeder zieht seines Weges geradeaus, ohne sich aus der Richtung bringen zu lassen;

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Sie stürmen dahin wie Helden, ersteigen die Mauer wie Krieger; sie ziehen ein jeder seinen Weg, und keiner biegt ab von seinem Pfad.

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keiner stößt den andern, ein jeder verfolgt seine Bahn für sich; auch durch Pfeilhagel hindurch dringen sie vor, ohne sich aufhalten zu lassen.

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Keiner stösst den andern, sie gehen ein jeder seine Bahn; sie stürzen sich zwischen den Waffen hindurch und unterbrechen den Zug nicht.

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Sie stürmen gegen die Stadt an, rennen auf die Mauer, klettern an den Häusern hinauf; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.

GerZurcher

Sie überfallen die Stadt, laufen auf die Mauer, steigen in die Häuser; durch die Fenster dringen sie ein wie der Dieb.

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Vor ihnen her bebt die Erde, wankt der Himmel; Sonne und Mond verfinstern sich, und die Sterne verlieren ihren Glanz.

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Vor ihnen bebte die Erde, erzitterte der Himmel; Sonne und Mond verfinsterten sich, und die Sterne verloren ihren Schein. (a) Joe 3:15; Jes 13:10

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Und der HERR läßt vor seiner Kriegerschar her seine Stimme erschallen; denn gar gewaltig ist sein Kriegsvolk, zahlreich der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag des HERRN und gar furchtbar: wer mag ihn bestehen?

GerZurcher

Der Herr liess seine Stimme erschallen vor seiner Kriegsschar her; denn sein Heer ist sehr gross, gewaltig seines Worts Vollstrecker. Denn gross ist der Tag des Herrn und gar furchtbar; wer kann ihn bestehen?

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»Doch auch jetzt noch« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »kehret um zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen!«

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DOCH auch jetzt noch, spricht der Herr, kehret um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten und Weinen und Klagen; (a) Jer 4:1

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So zerreißt denn eure Herzen statt eurer Kleider und kehret zurück zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und reich an Güte, und er läßt sich das Unheil leid sein:

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zerreisst eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehret um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld, und es gereut ihn des Übels. (a) Ps 51:19; 2Mo 34:6

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vielleicht läßt er es sich auch jetzt leid sein und läßt hinter sich noch einen Segen zurück; nämlich Speisopfer und Trankspende für den HERRN, euren Gott.

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Wer weiss? vielleicht gereut es ihn doch noch, und er lässt einen Segen hinter sich, Speisopfer und Trankspende für den Herrn, euren Gott. (a) Jon 3:9

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Stoßt in die Posaune auf dem Zion, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen allgemeinen Bettag aus!

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Stosst in die Posaune auf Zion, sagt ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde!

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Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde, ruft die Greise herbei, laßt die Kinder und die Säuglinge zusammenkommen! Der Neuvermählte trete aus seiner Kammer hervor und das junge Weib aus ihrem Gemach!

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Versammelt das Volk, weiht die Gemeinde, versammelt die Greise, holt herbei die Kinder und Säuglinge! Der Bräutigam komme aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemache!

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Zwischen der Vorhalle und dem Altar sollen die Priester, die Diener des HERRN, weinen und so beten: »Verschone, HERR, dein Volk und gib dein Erbe nicht der Schande preis, daß sie den Heiden zum Spott dienen! Warum soll man unter den Heidenvölkern sagen: ›Wo ist nun ihr Gott?‹«

GerZurcher

Weinen mögen zwischen Halle und Altar die Priester, die Diener des Herrn, und sprechen: "Schone, o Herr, deines Volkes und mache dein Eigentum nicht zum Hohn, dass nicht die Heiden über sie spotten! Warum soll man unter den Heiden sprechen: Wo ist nun ihr Gott?" (a) Ps 42:4 11; 79:10; 115:2; Mi 7:10

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Da geriet der HERR in Eifer für sein Land und hatte Erbarmen mit seinem Volk;

GerZurcher

Da erwachte der Eifer des Herrn für sein Land, und er erbarmte sich seines Volkes. (a) Sac 1:14

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so antwortete denn der HERR und sprach zu seinem Volk: »Fürwahr, ich lasse euch das (erforderliche) Getreide, den Most und das Öl zukommen, daß ihr satt davon werden sollt; auch will ich euch fernerhin nicht dem Hohn unter den Heiden preisgeben.

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Und der Herr antwortete und sprach zu seinem Volke: Siehe, ich sende euch das Korn und den Wein und das Öl, dass ihr euch daran sättigen könnt; und ich mache euch nie mehr zum Hohn unter den Heiden.

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Den nordischen Feind aber will ich weit von euch entfernen und ihn in ein dürres und wüstes Land vertreiben, nämlich seinen Vortrab in das Ostmeer und seine Nachhut in das Westmeer, so daß der Gestank von ihm aufsteigen, daß der Modergeruch von ihm sich erheben soll, weil er gewaltsam aufgetreten ist.

GerZurcher

Und den (Feind) aus dem Norden treibe ich weit von euch weg und stosse ihn in ein dürres und wüstes Land, seinen Vortrab ins östliche Meer und seine Nachhut ins westliche Meer, dass sein Modergeruch aufsteigt.

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Fürchte dich nicht, Ackerland, nein, juble und freue dich! Denn der HERR vollbringt etwas Großes.

GerZurcher

Sei ohne Furcht, Acker, frohlocke und freue dich; denn der Herr hat Grosses getan.

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Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes! Denn die Auen der Steppe sollen aufs neue grünen, die Bäume wieder ihre Früchte tragen, der Feigenbaum und Weinstock den vollen Ertrag geben!

GerZurcher

Fürchtet euch nicht, ihr Tiere des Feldes; denn neu grünen die Auen der Trift, die Bäume tragen ihre Frucht, Feigenbaum und Weinstock geben vollen Ertrag.

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Auch ihr, Kinder Zions, jubelt und freut euch über den HERRN, euren Gott! Denn er gibt euch den Herbstregen nach rechtem Maß und läßt euch Regen niederströmen, Frühregen und Spätregen, wie ehemals.

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Und ihr Kinder Zions, frohlocket und freuet euch über den Herrn, euren Gott! denn er hat euch Nahrung gegeben zum Heil und euch Regen gesandt, Herbstregen und Frühjahrsregen wie vordem. (a) 5Mo 11:14; Jer 5:24

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Da werden die Tennen sich mit Korn füllen und die Kelterkufen von Most und Öl überfließen;

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Da werden die Tennen sich füllen mit Korn und die Keltern überfliessen von Wein und Öl.

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und ich will euch die Jahre ersetzen, deren Ertrag die Heuschrecken, der Nager, der Fresser und der Verwüster, verzehrt haben, mein großes Kriegsheer, das ich gegen euch gesandt hatte.

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So will ich euch gutmachen die Jahre, da die Heuschrecke frass, Hüpfer, Vertilger und Nager, mein grosses Heer, das ich wider euch gesandt habe. (a) Joe 1:4

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Da sollt ihr vollauf zu essen haben und satt werden und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der sich wunderbar an euch erwiesen hat; und mein Volk soll in Zukunft nimmermehr zuschanden werden;

GerZurcher

Und ihr werdet euch satt essen können und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der Wunderbares an euch getan hat.

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und ihr sollt erkennen, daß ich in Israels Mitte bin und daß ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst; und nimmer soll mein Volk in Zukunft zuschanden werden!«

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Ihr werdet erkennen, dass ich in Israels Mitte bin, ich der Herr, euer Gott, und keiner sonst. Und mein Volk wird nicht für immer zuschanden werden.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Joel 2

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Joel 2 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Joel 2:16

GerMenge

"Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde, ruft die Greise herbei, laßt die Kinder und die Säuglinge zusammenkommen! Der Neuvermählte trete aus seiner Kammer hervor und das junge Weib aus ihrem Gemach!"

GerZurcher

"Versammelt das Volk, weiht die Gemeinde, versammelt die Greise, holt herbei die Kinder und Säuglinge! Der Bräutigam komme aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemache!"

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