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Jeremia 48 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Jeremia 48

1Über Moab: So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Wehe über Nebo, denn es ist verwüstet! Zuschanden geworden, erobert ist Kirjathaim: zuschanden geworden ist die hohe Feste und gestürzt!

2Dahin ist der Ruhm der Moabiter! In Hesbon sinnt man auf Unheil gegen sie: »Kommt, wir wollen sie ausrotten, daß sie kein Volk mehr sind!« Auch du, Madmen, wirst vernichtet werden: das Schwert fährt hinter dir her!

3Horch! Wehgeschrei schallt von Horonaim her: »Verwüstung und gewaltiger Zusammenbruch!«

4Zertrümmert ist das Moabiterland: sein Wehgeschrei erschallt bis Zoar hin!

5Ach, die Anhöhe von Luhith steigt man unter Weinen hinan! Ach, am Abhang von Horonaim hört man Angstgeschrei über die Vernichtung:

6»Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wacholderstrauch in der Wüste!«

7Denn weil du dich auf deine Machwerke und auf deine Schätze verlassen hast, sollst nun auch du erobert werden, und Kamos muß in die Verbannung wandern, seine Priester und Oberen allzumal;

8und es kommt der Verwüster über alle deine Städte; keine einzige wird verschont bleiben; auch das Tal unten geht zugrunde, und die Ebene oben wird verheert, wie der HERR angedroht hat.

9Gebt Moab Flügel, damit es auf und davon fliege! Und seine Städte werden zur Einöde werden, so daß niemand mehr darin wohnt.

10Verflucht sei, wer das Werk des HERRN lässig betreibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blutvergießen zurückhält!

11Sorglos hat Moab von Jugend auf gelebt und ungestört auf seinen Hefen geruht: es ist nie aus einem Faß in ein anderes umgegossen worden und niemals in Gefangenschaft gewandert; daher hat es auch seinen Geschmack beibehalten, und sein Duft ist unverändert geblieben.

12»Darum, wisset wohl: es kommt die Zeit« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da will ich ihm Küfer senden, die sollen es umschütten und seine Fässer entleeren und seine Krüge zerschlagen.

13Da wird dann Moab am Kamos zuschanden werden, gleichwie die vom Hause Israel an Bethel, auf das sie ihre Zuversicht setzten, zuschanden geworden sind.

14Wie könnt ihr nur sagen: ›Wir sind tapfere Krieger und wehrhafte Männer zum Kampf!‹

15Der Verwüster Moabs und seiner Städte ist im Anzug, und seine auserlesene junge Mannschaft sinkt hin zur Schlachtung« – so lautet der Ausspruch des Königs, dessen Name ›HERR der Heerscharen‹ ist –:

16»Moabs Untergang steht nahe bevor, und sein Verderben eilt schnell herbei.«

17Bezeugt ihm Beileid, ihr seine Umwohner insgesamt und alle, die ihr von seinem Ruhm gehört habt! Ruft aus: »Wie ist doch der starke Herrscherstab zerbrochen, das ruhmvolle Zepter!«

18Steige von deinem Ehrenplatz herab und setze dich auf die nackte Erde, du Bewohnerschaft, Tochter Dibon! Denn der Verwüster Moabs ist im Anzug gegen dich und zerstört deine Burgen.

19Tritt an die Straße und spähe aus, Bewohnerschaft von Aroer! Richte an die Flüchtlinge und an die Entronnenen die Frage: »Was ist geschehen?«

20Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist in Verzweiflung: wehklagt und jammert! Verkündet am Arnon, daß Moab verwüstet ist!

21Ja, das Strafgericht ist ergangen über die weite Ebene, über Holon, über Jahza und Mephaath,

22über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,

23über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,

24über Kerioth, Bozra und alle (anderen) Ortschaften des Moabiterlandes, die fernen wie die nahen!

25»Abgehauen ist Moabs Horn und sein Arm zerschmettert!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

26Macht Moab trunken! Denn gegen den HERRN hat es sich überhoben: möge es kopfüber in sein Gespei stürzen und selber auch zum Gespött werden!

27Oder ist dir etwa Israel nicht zum Gespött gewesen? Hat man es etwa unter Dieben ertappt, daß du, sooft du von ihm sprachst, höhnisch den Kopf schütteltest?

28Verlaßt die Städte und macht euch in den Felsklüften heimisch, ihr Bewohner Moabs, und tut es der Wildtaube gleich, die an den Hängen der gähnenden Abgründe nistet!

29Wir haben von Moabs übergroßem Stolz gehört, von seinem Hochmut und seinem Stolz, von seinem Trotz und seinem hochfahrenden Sinn.

30»Ich kenne wohl« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »seinen Übermut und seine eitlen Prahlereien: ihr ganzes Tun ist unehrlich.«

31Darum muß ich um Moab wehklagen und um ganz Moab jammern; über die Bewohner von Kir-Heres seufzt man.

32Mehr als man um Jaser geweint hat, muß ich um dich weinen, Weinstock von Sibma, um dich, dessen Ranken über den See hinüberwanderten, ja bis zum See von Jaser reichten: in deine Obsternte und deine Weinlese ist der Verwüster hereingebrochen,

33und verschwunden sind Freude und Jubel aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Dem Wein in den Kufen mache ich ein Ende: man tritt die Kelter nicht mehr unter Jubelruf; der laute Ruf ist jetzt kein Jubelruf mehr!

34Vom wehklagenden Hesbon her lassen sie ihr Geschrei bis Eleale, bis Jahaz hin erschallen, von Zoar her bis Horonaim, bis Eglath-Schelischija hin; ja auch die Wasser von Nimrim sollen zu Wüsteneien werden.

35»Und ich will dagegen einschreiten« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »daß man in Moab noch zur Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gott dort Opfer anzündet.«

36Darum klagt mein Herz um Moab laut wie Flötenschall, und um die Einwohner von Kir-Heres klagt mein Herz laut wie Flötenschall darum, daß alles, was sie an Hab und Gut erworben hatten, verloren gegangen ist.

37Denn alle Häupter sind zur Glatze geschoren und alle Bärte abgeschnitten; an allen Händen sind Schnittwunden sichtbar und Sackleinen umgürtet die Hüften.

38Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Straßen ist nichts als Trauerklage; denn »ich habe Moab zerschlagen wie ein Gefäß, an dem niemand Gefallen hat!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

39Wie ist es doch voller Verzweiflung! Wehklaget! wie hat doch Moab schmählich den Rücken gewandt! Ja, ein Gegenstand des Spottes und Entsetzens ist Moab für alle Nachbarvölker geworden!

40Denn so hat der HERR gesprochen: »Seht, einem Adler gleich fliegt (der Feind) heran und breitet seine Schwingen über Moab aus!«

41Die Städte sind bezwungen und die Burgen erobert, und den moabitischen Kriegern wird an jenem Tage zumute sein wie einem Weibe in Kindesnöten.

42Vernichtet wird Moab, daß es kein Volk mehr ist; denn gegen den HERRN hat es sich überhoben.

43»Grauen und Grube und Garn kommen über euch, Bewohner von Moab!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

44»Wer dem Grauen entrinnt, stürzt in die Grube, und wer der Grube entstiegen ist, fängt sich im Garn, wenn ich diese Schrecken über die Moabiter hereinbrechen lasse im Jahre ihrer Heimsuchung!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

45Im Schatten Hesbons machen die Flüchtlinge erschöpft halt; doch Feuer bricht aus Hesbon hervor und eine Flamme mitten aus Sihons Palast: die versengt die Schläfen der Moabiter und den Scheitel der Söhne des Kampfgetümmels.

46Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kamos!; denn deine Söhne sind in die Gefangenschaft weggeführt und deine Töchter in die Knechtschaft. –

47»Doch ich will das Geschick Moabs am Ende der Tage wieder wenden!« – so lautet der Ausspruch des HERRN. Bis hierher geht der Gerichtsspruch über Moab.

Jeremia 48

1Über Moab. So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Wehe über Nebo! es ist verwüstet; erstürmt ist Kirjathaim. Die Hochburg ist zuschanden geworden und gebrochen. (a) Jes 15; Jes 16; Hes 25:8-11

2Dahin ist Moabs Ruhm. In Hesbon sann man auf sein Verderben: "Kommt, lasst uns Moab ausrotten, dass es kein Volk mehr sei!" Auch du, Madmen, wirst verwüstet; das Schwert wird dir nachjagen.

3Horch! Geschrei von Horonaim, Sturz und grosse Zerstörung!

4Zerstört ist Moab! Ihr Geschrei erschallt bis nach Zoar.

5Ach! die Steige von Luhith zieht man hinan mit Weinen. Ach! am Abhang von Horonaim hört man Geschrei über Zerstörung.

6Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wildesel in der Wüste!

7Denn weil du vertrautest auf deine Bergfesten und deine Schätze, wirst auch du eingenommen. Und Kamos muss in die Verbannung wandern, zusammen mit seinen Priestern und Fürsten. (a) 4Mo 21:29

8Der Verwüster kommt über jegliche Stadt, und keine wird gerettet; die Täler werden verheert, und die Felder werden verwüstet, wie der Herr geredet hat.

9Gebt Moab Flügel, dass es auf und davon fliege! Seine Städte werden zur Einöde, niemand wohnt mehr darin.

10Verflucht, wer das Werk des Herrn lässig treibt! und verflucht, wer sein Schwert vom Blute zurückhält!

11Ungestört war Moab von Jugend auf, lag ruhig auf seinen Hefen, wurde nie umgeschüttet von Gefäss zu Gefäss, wanderte niemals in die Verbannung. Deshalb ist ihm sein Geschmack geblieben, und sein Geruch hat sich nicht verändert.

12Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich ihm Küfer senden; die sollen es ausschütten, sollen die Gefässe entleeren und die Krüge zerschlagen.

13Da wird Moab an seinem Kamos zuschanden, wie das Haus Israel zuschanden geworden ist an Bethel, seiner Zuversicht. (a) 1Kön 12:29

14Wie dürft ihr sagen: "Helden sind wir, gewaltige Krieger"?

15Verwüstet wird Moab, und seine Städte ersteigt man; seine auserlesene Jungmannschaft sinkt nieder zur Schlachtung, spricht der König - Herr der Heerscharen ist sein Name.

16Bald kommt Moabs Verderben, schnell schreitet sein Unheil heran.

17Beklagt es, ihr seine Nachbarn alle, ihr alle, die ihr seinen Namen kennt! Sprechet: "Wie ist zerbrochen das mächtige Szepter, der herrliche Stab!"

18Steige herab von der Hoheit und setze dich in die Pfütze, du Volk von Dibon! denn der Verwüster Moabs steigt hinauf zu dir, zerbricht deine Bollwerke.

19Tritt an den Weg und spähe, du Volk von Aroer, frage den Flüchtling und die Entronnene, sprich: "Was ist geschehen?" -

20"Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist gebrochen! Wehklage und schreie!" Verkündet es am Arnon: Ach, Moab ist verwüstet!

21Das Gericht ist ergangen über das Land der Ebene, über Holon, Jahza und Mephaath,

22über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,

23über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,

24über Kerijoth und Bozra und über alle Städte im Lande Moab nah und fern.

25Moabs Horn ist abgehauen und sein Arm zerbrochen, spricht der Herr.

26Macht es trunken - denn wider den Herrn hat es grossgetan -, dass Moab hinklatsche in sein Gespei und selber auch zum Gespötte werde.

27"Oder ist dir nicht Israel zum Gespötte gewesen? Oder wurde es unter Dieben ertappt, dass du, sooft du von ihm sprachst, den Kopf schütteltest?"

28Verlasst die Städte und haust in den Felsen, Bewohner Moabs, werdet wie die Taube, die jenseits des Abgrundes nistet!

29Wir haben vom Hochmut Moabs gehört, dem gar hochfahrenden, von seinem Stolz und seinem Hochmut, von seiner Hoffart und der Überhebung seines Herzens.

30Ich kenne seinen Übermut wohl, spricht der Herr, unredlich ist es in seinem Gerede, unredlich in seinem Tun.

31Darum klage ich um Moab, um ganz Moab schreie ich; man seufzt um die Männer von Kir-Heres.

32Ich weine um dich, Weinstock von Sibma, wie um Jaeser. Deine Schosse drangen vor bis ans Meer, reichten bis nach Jaeser. Über deinen Herbst und deine Lese ist der Verwüster hereingebrochen,

33und weggeerntet ist Freude und Frohlocken aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Kein Kelterer tritt Wein in den Keltern, das Jauchzen liess ich verstummen.

34Das Geschrei von Hesbon dringt bis Eleale, bis Jahaz lassen sie ihre Stimme hören, von Zoar bis nach Horonaim und dem dritten Eglath; denn auch die Wasser von Nimrim werden zur Wüstenei.

35Und ich schaffe es, spricht der Herr, dass Moab keinen mehr hat, der auf die Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gotte Opfer verbrennt.

36Darum klagt mein Herz um Moab wie Flöten, um die Männer von Kir-Heres klagt mein Herz wie Flöten; ging doch alles verloren, was es sich erübrigt hatte.

37Denn alle Häupter sind geschoren und alle Bärte abgeschnitten, alle Hände sind blutig geritzt, und um die Hüften hängt das Trauertuch.

38Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Plätzen ist nichts als Totenklage; denn ich habe Moab zerschmettert wie ein Gefäss, das niemandem gefällt, spricht der Herr.

39Wie ist es gebrochen! Wie hat Moab schimpflich den Rücken gewandt! So ist Moab zum Gespött und Entsetzen geworden für alle seine Nachbarn.

40Denn so spricht der Herr: Siehe, wie ein Adler fliegt's heran und breitet seine Flügel aus über Moab. (a) Jer 49:22

41Erstürmt sind die Städte und die Bergfesten genommen. An jenem Tage wird das Herz der Helden Moabs werden wie das Herz eines Weibes in Wehen.

42Moab wird vertilgt, dass es kein Volk mehr ist; denn wider den Herrn hat es grossgetan.

43Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner Moabs! spricht der Herr. (1) V. 43-44: Jes 24:17 18

44Wer flieht vor dem Grauen, der fällt in die Grube, und wer aus der Grube emporsteigt, der fängt sich im Garn. Ja, solches bringe ich über Moab im Jahr seiner Heimsuchung, spricht der Herr.

45Im Schatten von Hesbon stehen kraftlos die Fliehenden. Denn Feuer ging aus von Hesbon, eine Flamme von Sihons Haus; die versengte die Schläfe Moabs und den Scheitel der Lärmer. (a) 4Mo 24:17

46Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kamos; denn weggeholt wurden deine Söhne in die Verbannung und deine Töchter in die Gefangenschaft.

47Doch will ich das Geschick Moabs wenden am Ende der Tage, spricht der Herr. So weit das Gericht über Moab.

Jeremia 48

1Über Moab: So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Wehe über Nebo, denn es ist verwüstet! Zuschanden geworden, erobert ist Kirjathaim: zuschanden geworden ist die hohe Feste und gestürzt!

2Dahin ist der Ruhm der Moabiter! In Hesbon sinnt man auf Unheil gegen sie: »Kommt, wir wollen sie ausrotten, daß sie kein Volk mehr sind!« Auch du, Madmen, wirst vernichtet werden: das Schwert fährt hinter dir her!

3Horch! Wehgeschrei schallt von Horonaim her: »Verwüstung und gewaltiger Zusammenbruch!«

4Zertrümmert ist das Moabiterland: sein Wehgeschrei erschallt bis Zoar hin!

5Ach, die Anhöhe von Luhith steigt man unter Weinen hinan! Ach, am Abhang von Horonaim hört man Angstgeschrei über die Vernichtung:

6»Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wacholderstrauch in der Wüste!«

7Denn weil du dich auf deine Machwerke und auf deine Schätze verlassen hast, sollst nun auch du erobert werden, und Kamos muß in die Verbannung wandern, seine Priester und Oberen allzumal;

8und es kommt der Verwüster über alle deine Städte; keine einzige wird verschont bleiben; auch das Tal unten geht zugrunde, und die Ebene oben wird verheert, wie der HERR angedroht hat.

9Gebt Moab Flügel, damit es auf und davon fliege! Und seine Städte werden zur Einöde werden, so daß niemand mehr darin wohnt.

10Verflucht sei, wer das Werk des HERRN lässig betreibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blutvergießen zurückhält!

11Sorglos hat Moab von Jugend auf gelebt und ungestört auf seinen Hefen geruht: es ist nie aus einem Faß in ein anderes umgegossen worden und niemals in Gefangenschaft gewandert; daher hat es auch seinen Geschmack beibehalten, und sein Duft ist unverändert geblieben.

12»Darum, wisset wohl: es kommt die Zeit« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da will ich ihm Küfer senden, die sollen es umschütten und seine Fässer entleeren und seine Krüge zerschlagen.

13Da wird dann Moab am Kamos zuschanden werden, gleichwie die vom Hause Israel an Bethel, auf das sie ihre Zuversicht setzten, zuschanden geworden sind.

14Wie könnt ihr nur sagen: ›Wir sind tapfere Krieger und wehrhafte Männer zum Kampf!‹

15Der Verwüster Moabs und seiner Städte ist im Anzug, und seine auserlesene junge Mannschaft sinkt hin zur Schlachtung« – so lautet der Ausspruch des Königs, dessen Name ›HERR der Heerscharen‹ ist –:

16»Moabs Untergang steht nahe bevor, und sein Verderben eilt schnell herbei.«

17Bezeugt ihm Beileid, ihr seine Umwohner insgesamt und alle, die ihr von seinem Ruhm gehört habt! Ruft aus: »Wie ist doch der starke Herrscherstab zerbrochen, das ruhmvolle Zepter!«

18Steige von deinem Ehrenplatz herab und setze dich auf die nackte Erde, du Bewohnerschaft, Tochter Dibon! Denn der Verwüster Moabs ist im Anzug gegen dich und zerstört deine Burgen.

19Tritt an die Straße und spähe aus, Bewohnerschaft von Aroer! Richte an die Flüchtlinge und an die Entronnenen die Frage: »Was ist geschehen?«

20Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist in Verzweiflung: wehklagt und jammert! Verkündet am Arnon, daß Moab verwüstet ist!

21Ja, das Strafgericht ist ergangen über die weite Ebene, über Holon, über Jahza und Mephaath,

22über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,

23über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,

24über Kerioth, Bozra und alle (anderen) Ortschaften des Moabiterlandes, die fernen wie die nahen!

25»Abgehauen ist Moabs Horn und sein Arm zerschmettert!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

26Macht Moab trunken! Denn gegen den HERRN hat es sich überhoben: möge es kopfüber in sein Gespei stürzen und selber auch zum Gespött werden!

27Oder ist dir etwa Israel nicht zum Gespött gewesen? Hat man es etwa unter Dieben ertappt, daß du, sooft du von ihm sprachst, höhnisch den Kopf schütteltest?

28Verlaßt die Städte und macht euch in den Felsklüften heimisch, ihr Bewohner Moabs, und tut es der Wildtaube gleich, die an den Hängen der gähnenden Abgründe nistet!

29Wir haben von Moabs übergroßem Stolz gehört, von seinem Hochmut und seinem Stolz, von seinem Trotz und seinem hochfahrenden Sinn.

30»Ich kenne wohl« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »seinen Übermut und seine eitlen Prahlereien: ihr ganzes Tun ist unehrlich.«

31Darum muß ich um Moab wehklagen und um ganz Moab jammern; über die Bewohner von Kir-Heres seufzt man.

32Mehr als man um Jaser geweint hat, muß ich um dich weinen, Weinstock von Sibma, um dich, dessen Ranken über den See hinüberwanderten, ja bis zum See von Jaser reichten: in deine Obsternte und deine Weinlese ist der Verwüster hereingebrochen,

33und verschwunden sind Freude und Jubel aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Dem Wein in den Kufen mache ich ein Ende: man tritt die Kelter nicht mehr unter Jubelruf; der laute Ruf ist jetzt kein Jubelruf mehr!

34Vom wehklagenden Hesbon her lassen sie ihr Geschrei bis Eleale, bis Jahaz hin erschallen, von Zoar her bis Horonaim, bis Eglath-Schelischija hin; ja auch die Wasser von Nimrim sollen zu Wüsteneien werden.

35»Und ich will dagegen einschreiten« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »daß man in Moab noch zur Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gott dort Opfer anzündet.«

36Darum klagt mein Herz um Moab laut wie Flötenschall, und um die Einwohner von Kir-Heres klagt mein Herz laut wie Flötenschall darum, daß alles, was sie an Hab und Gut erworben hatten, verloren gegangen ist.

37Denn alle Häupter sind zur Glatze geschoren und alle Bärte abgeschnitten; an allen Händen sind Schnittwunden sichtbar und Sackleinen umgürtet die Hüften.

38Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Straßen ist nichts als Trauerklage; denn »ich habe Moab zerschlagen wie ein Gefäß, an dem niemand Gefallen hat!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

39Wie ist es doch voller Verzweiflung! Wehklaget! wie hat doch Moab schmählich den Rücken gewandt! Ja, ein Gegenstand des Spottes und Entsetzens ist Moab für alle Nachbarvölker geworden!

40Denn so hat der HERR gesprochen: »Seht, einem Adler gleich fliegt (der Feind) heran und breitet seine Schwingen über Moab aus!«

41Die Städte sind bezwungen und die Burgen erobert, und den moabitischen Kriegern wird an jenem Tage zumute sein wie einem Weibe in Kindesnöten.

42Vernichtet wird Moab, daß es kein Volk mehr ist; denn gegen den HERRN hat es sich überhoben.

43»Grauen und Grube und Garn kommen über euch, Bewohner von Moab!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

44»Wer dem Grauen entrinnt, stürzt in die Grube, und wer der Grube entstiegen ist, fängt sich im Garn, wenn ich diese Schrecken über die Moabiter hereinbrechen lasse im Jahre ihrer Heimsuchung!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

45Im Schatten Hesbons machen die Flüchtlinge erschöpft halt; doch Feuer bricht aus Hesbon hervor und eine Flamme mitten aus Sihons Palast: die versengt die Schläfen der Moabiter und den Scheitel der Söhne des Kampfgetümmels.

46Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kamos!; denn deine Söhne sind in die Gefangenschaft weggeführt und deine Töchter in die Knechtschaft. –

47»Doch ich will das Geschick Moabs am Ende der Tage wieder wenden!« – so lautet der Ausspruch des HERRN. Bis hierher geht der Gerichtsspruch über Moab.

Jeremia 48:1
GerMenge

Über Moab: So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Wehe über Nebo, denn es ist verwüstet! Zuschanden geworden, erobert ist Kirjathaim: zuschanden geworden ist die hohe Feste und gestürzt!

GerZurcher

Über Moab. So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Wehe über Nebo! es ist verwüstet; erstürmt ist Kirjathaim. Die Hochburg ist zuschanden geworden und gebrochen. (a) Jes 15; Jes 16; Hes 25:8-11

2
GerMenge

Dahin ist der Ruhm der Moabiter! In Hesbon sinnt man auf Unheil gegen sie: »Kommt, wir wollen sie ausrotten, daß sie kein Volk mehr sind!« Auch du, Madmen, wirst vernichtet werden: das Schwert fährt hinter dir her!

GerZurcher

Dahin ist Moabs Ruhm. In Hesbon sann man auf sein Verderben: "Kommt, lasst uns Moab ausrotten, dass es kein Volk mehr sei!" Auch du, Madmen, wirst verwüstet; das Schwert wird dir nachjagen.

3
GerMenge

Horch! Wehgeschrei schallt von Horonaim her: »Verwüstung und gewaltiger Zusammenbruch!«

GerZurcher

Horch! Geschrei von Horonaim, Sturz und grosse Zerstörung!

4
GerMenge

Zertrümmert ist das Moabiterland: sein Wehgeschrei erschallt bis Zoar hin!

GerZurcher

Zerstört ist Moab! Ihr Geschrei erschallt bis nach Zoar.

5
GerMenge

Ach, die Anhöhe von Luhith steigt man unter Weinen hinan! Ach, am Abhang von Horonaim hört man Angstgeschrei über die Vernichtung:

GerZurcher

Ach! die Steige von Luhith zieht man hinan mit Weinen. Ach! am Abhang von Horonaim hört man Geschrei über Zerstörung.

6
GerMenge

»Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wacholderstrauch in der Wüste!«

GerZurcher

Fliehet, rettet euer Leben und fristet es gleich dem Wildesel in der Wüste!

7
GerMenge

Denn weil du dich auf deine Machwerke und auf deine Schätze verlassen hast, sollst nun auch du erobert werden, und Kamos muß in die Verbannung wandern, seine Priester und Oberen allzumal;

GerZurcher

Denn weil du vertrautest auf deine Bergfesten und deine Schätze, wirst auch du eingenommen. Und Kamos muss in die Verbannung wandern, zusammen mit seinen Priestern und Fürsten. (a) 4Mo 21:29

8
GerMenge

und es kommt der Verwüster über alle deine Städte; keine einzige wird verschont bleiben; auch das Tal unten geht zugrunde, und die Ebene oben wird verheert, wie der HERR angedroht hat.

GerZurcher

Der Verwüster kommt über jegliche Stadt, und keine wird gerettet; die Täler werden verheert, und die Felder werden verwüstet, wie der Herr geredet hat.

9
GerMenge

Gebt Moab Flügel, damit es auf und davon fliege! Und seine Städte werden zur Einöde werden, so daß niemand mehr darin wohnt.

GerZurcher

Gebt Moab Flügel, dass es auf und davon fliege! Seine Städte werden zur Einöde, niemand wohnt mehr darin.

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GerMenge

Verflucht sei, wer das Werk des HERRN lässig betreibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blutvergießen zurückhält!

GerZurcher

Verflucht, wer das Werk des Herrn lässig treibt! und verflucht, wer sein Schwert vom Blute zurückhält!

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Sorglos hat Moab von Jugend auf gelebt und ungestört auf seinen Hefen geruht: es ist nie aus einem Faß in ein anderes umgegossen worden und niemals in Gefangenschaft gewandert; daher hat es auch seinen Geschmack beibehalten, und sein Duft ist unverändert geblieben.

GerZurcher

Ungestört war Moab von Jugend auf, lag ruhig auf seinen Hefen, wurde nie umgeschüttet von Gefäss zu Gefäss, wanderte niemals in die Verbannung. Deshalb ist ihm sein Geschmack geblieben, und sein Geruch hat sich nicht verändert.

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GerMenge

»Darum, wisset wohl: es kommt die Zeit« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da will ich ihm Küfer senden, die sollen es umschütten und seine Fässer entleeren und seine Krüge zerschlagen.

GerZurcher

Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich ihm Küfer senden; die sollen es ausschütten, sollen die Gefässe entleeren und die Krüge zerschlagen.

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Da wird dann Moab am Kamos zuschanden werden, gleichwie die vom Hause Israel an Bethel, auf das sie ihre Zuversicht setzten, zuschanden geworden sind.

GerZurcher

Da wird Moab an seinem Kamos zuschanden, wie das Haus Israel zuschanden geworden ist an Bethel, seiner Zuversicht. (a) 1Kön 12:29

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Wie könnt ihr nur sagen: ›Wir sind tapfere Krieger und wehrhafte Männer zum Kampf!‹

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Wie dürft ihr sagen: "Helden sind wir, gewaltige Krieger"?

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Der Verwüster Moabs und seiner Städte ist im Anzug, und seine auserlesene junge Mannschaft sinkt hin zur Schlachtung« – so lautet der Ausspruch des Königs, dessen Name ›HERR der Heerscharen‹ ist –:

GerZurcher

Verwüstet wird Moab, und seine Städte ersteigt man; seine auserlesene Jungmannschaft sinkt nieder zur Schlachtung, spricht der König - Herr der Heerscharen ist sein Name.

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»Moabs Untergang steht nahe bevor, und sein Verderben eilt schnell herbei.«

GerZurcher

Bald kommt Moabs Verderben, schnell schreitet sein Unheil heran.

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GerMenge

Bezeugt ihm Beileid, ihr seine Umwohner insgesamt und alle, die ihr von seinem Ruhm gehört habt! Ruft aus: »Wie ist doch der starke Herrscherstab zerbrochen, das ruhmvolle Zepter!«

GerZurcher

Beklagt es, ihr seine Nachbarn alle, ihr alle, die ihr seinen Namen kennt! Sprechet: "Wie ist zerbrochen das mächtige Szepter, der herrliche Stab!"

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GerMenge

Steige von deinem Ehrenplatz herab und setze dich auf die nackte Erde, du Bewohnerschaft, Tochter Dibon! Denn der Verwüster Moabs ist im Anzug gegen dich und zerstört deine Burgen.

GerZurcher

Steige herab von der Hoheit und setze dich in die Pfütze, du Volk von Dibon! denn der Verwüster Moabs steigt hinauf zu dir, zerbricht deine Bollwerke.

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GerMenge

Tritt an die Straße und spähe aus, Bewohnerschaft von Aroer! Richte an die Flüchtlinge und an die Entronnenen die Frage: »Was ist geschehen?«

GerZurcher

Tritt an den Weg und spähe, du Volk von Aroer, frage den Flüchtling und die Entronnene, sprich: "Was ist geschehen?" -

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GerMenge

Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist in Verzweiflung: wehklagt und jammert! Verkündet am Arnon, daß Moab verwüstet ist!

GerZurcher

"Moab ist zuschanden geworden, ach, es ist gebrochen! Wehklage und schreie!" Verkündet es am Arnon: Ach, Moab ist verwüstet!

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GerMenge

Ja, das Strafgericht ist ergangen über die weite Ebene, über Holon, über Jahza und Mephaath,

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Das Gericht ist ergangen über das Land der Ebene, über Holon, Jahza und Mephaath,

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über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,

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über Dibon, Nebo und Beth-Diblathaim,

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GerMenge

über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,

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über Kirjathaim, Beth-Gamul und Beth-Meon,

24
GerMenge

über Kerioth, Bozra und alle (anderen) Ortschaften des Moabiterlandes, die fernen wie die nahen!

GerZurcher

über Kerijoth und Bozra und über alle Städte im Lande Moab nah und fern.

25
GerMenge

»Abgehauen ist Moabs Horn und sein Arm zerschmettert!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

GerZurcher

Moabs Horn ist abgehauen und sein Arm zerbrochen, spricht der Herr.

26
GerMenge

Macht Moab trunken! Denn gegen den HERRN hat es sich überhoben: möge es kopfüber in sein Gespei stürzen und selber auch zum Gespött werden!

GerZurcher

Macht es trunken - denn wider den Herrn hat es grossgetan -, dass Moab hinklatsche in sein Gespei und selber auch zum Gespötte werde.

27
GerMenge

Oder ist dir etwa Israel nicht zum Gespött gewesen? Hat man es etwa unter Dieben ertappt, daß du, sooft du von ihm sprachst, höhnisch den Kopf schütteltest?

GerZurcher

"Oder ist dir nicht Israel zum Gespötte gewesen? Oder wurde es unter Dieben ertappt, dass du, sooft du von ihm sprachst, den Kopf schütteltest?"

28
GerMenge

Verlaßt die Städte und macht euch in den Felsklüften heimisch, ihr Bewohner Moabs, und tut es der Wildtaube gleich, die an den Hängen der gähnenden Abgründe nistet!

GerZurcher

Verlasst die Städte und haust in den Felsen, Bewohner Moabs, werdet wie die Taube, die jenseits des Abgrundes nistet!

29
GerMenge

Wir haben von Moabs übergroßem Stolz gehört, von seinem Hochmut und seinem Stolz, von seinem Trotz und seinem hochfahrenden Sinn.

GerZurcher

Wir haben vom Hochmut Moabs gehört, dem gar hochfahrenden, von seinem Stolz und seinem Hochmut, von seiner Hoffart und der Überhebung seines Herzens.

30
GerMenge

»Ich kenne wohl« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »seinen Übermut und seine eitlen Prahlereien: ihr ganzes Tun ist unehrlich.«

GerZurcher

Ich kenne seinen Übermut wohl, spricht der Herr, unredlich ist es in seinem Gerede, unredlich in seinem Tun.

31
GerMenge

Darum muß ich um Moab wehklagen und um ganz Moab jammern; über die Bewohner von Kir-Heres seufzt man.

GerZurcher

Darum klage ich um Moab, um ganz Moab schreie ich; man seufzt um die Männer von Kir-Heres.

32
GerMenge

Mehr als man um Jaser geweint hat, muß ich um dich weinen, Weinstock von Sibma, um dich, dessen Ranken über den See hinüberwanderten, ja bis zum See von Jaser reichten: in deine Obsternte und deine Weinlese ist der Verwüster hereingebrochen,

GerZurcher

Ich weine um dich, Weinstock von Sibma, wie um Jaeser. Deine Schosse drangen vor bis ans Meer, reichten bis nach Jaeser. Über deinen Herbst und deine Lese ist der Verwüster hereingebrochen,

33
GerMenge

und verschwunden sind Freude und Jubel aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Dem Wein in den Kufen mache ich ein Ende: man tritt die Kelter nicht mehr unter Jubelruf; der laute Ruf ist jetzt kein Jubelruf mehr!

GerZurcher

und weggeerntet ist Freude und Frohlocken aus dem Fruchtgefilde und aus dem Lande Moab. Kein Kelterer tritt Wein in den Keltern, das Jauchzen liess ich verstummen.

34
GerMenge

Vom wehklagenden Hesbon her lassen sie ihr Geschrei bis Eleale, bis Jahaz hin erschallen, von Zoar her bis Horonaim, bis Eglath-Schelischija hin; ja auch die Wasser von Nimrim sollen zu Wüsteneien werden.

GerZurcher

Das Geschrei von Hesbon dringt bis Eleale, bis Jahaz lassen sie ihre Stimme hören, von Zoar bis nach Horonaim und dem dritten Eglath; denn auch die Wasser von Nimrim werden zur Wüstenei.

35
GerMenge

»Und ich will dagegen einschreiten« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »daß man in Moab noch zur Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gott dort Opfer anzündet.«

GerZurcher

Und ich schaffe es, spricht der Herr, dass Moab keinen mehr hat, der auf die Opferhöhe hinaufsteigt und seinem Gotte Opfer verbrennt.

36
GerMenge

Darum klagt mein Herz um Moab laut wie Flötenschall, und um die Einwohner von Kir-Heres klagt mein Herz laut wie Flötenschall darum, daß alles, was sie an Hab und Gut erworben hatten, verloren gegangen ist.

GerZurcher

Darum klagt mein Herz um Moab wie Flöten, um die Männer von Kir-Heres klagt mein Herz wie Flöten; ging doch alles verloren, was es sich erübrigt hatte.

37
GerMenge

Denn alle Häupter sind zur Glatze geschoren und alle Bärte abgeschnitten; an allen Händen sind Schnittwunden sichtbar und Sackleinen umgürtet die Hüften.

GerZurcher

Denn alle Häupter sind geschoren und alle Bärte abgeschnitten, alle Hände sind blutig geritzt, und um die Hüften hängt das Trauertuch.

38
GerMenge

Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Straßen ist nichts als Trauerklage; denn »ich habe Moab zerschlagen wie ein Gefäß, an dem niemand Gefallen hat!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

GerZurcher

Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Plätzen ist nichts als Totenklage; denn ich habe Moab zerschmettert wie ein Gefäss, das niemandem gefällt, spricht der Herr.

39
GerMenge

Wie ist es doch voller Verzweiflung! Wehklaget! wie hat doch Moab schmählich den Rücken gewandt! Ja, ein Gegenstand des Spottes und Entsetzens ist Moab für alle Nachbarvölker geworden!

GerZurcher

Wie ist es gebrochen! Wie hat Moab schimpflich den Rücken gewandt! So ist Moab zum Gespött und Entsetzen geworden für alle seine Nachbarn.

40
GerMenge

Denn so hat der HERR gesprochen: »Seht, einem Adler gleich fliegt (der Feind) heran und breitet seine Schwingen über Moab aus!«

GerZurcher

Denn so spricht der Herr: Siehe, wie ein Adler fliegt's heran und breitet seine Flügel aus über Moab. (a) Jer 49:22

41
GerMenge

Die Städte sind bezwungen und die Burgen erobert, und den moabitischen Kriegern wird an jenem Tage zumute sein wie einem Weibe in Kindesnöten.

GerZurcher

Erstürmt sind die Städte und die Bergfesten genommen. An jenem Tage wird das Herz der Helden Moabs werden wie das Herz eines Weibes in Wehen.

42
GerMenge

Vernichtet wird Moab, daß es kein Volk mehr ist; denn gegen den HERRN hat es sich überhoben.

GerZurcher

Moab wird vertilgt, dass es kein Volk mehr ist; denn wider den Herrn hat es grossgetan.

43
GerMenge

»Grauen und Grube und Garn kommen über euch, Bewohner von Moab!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

GerZurcher

Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner Moabs! spricht der Herr. (1) V. 43-44: Jes 24:17 18

44
GerMenge

»Wer dem Grauen entrinnt, stürzt in die Grube, und wer der Grube entstiegen ist, fängt sich im Garn, wenn ich diese Schrecken über die Moabiter hereinbrechen lasse im Jahre ihrer Heimsuchung!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

GerZurcher

Wer flieht vor dem Grauen, der fällt in die Grube, und wer aus der Grube emporsteigt, der fängt sich im Garn. Ja, solches bringe ich über Moab im Jahr seiner Heimsuchung, spricht der Herr.

45
GerMenge

Im Schatten Hesbons machen die Flüchtlinge erschöpft halt; doch Feuer bricht aus Hesbon hervor und eine Flamme mitten aus Sihons Palast: die versengt die Schläfen der Moabiter und den Scheitel der Söhne des Kampfgetümmels.

GerZurcher

Im Schatten von Hesbon stehen kraftlos die Fliehenden. Denn Feuer ging aus von Hesbon, eine Flamme von Sihons Haus; die versengte die Schläfe Moabs und den Scheitel der Lärmer. (a) 4Mo 24:17

46
GerMenge

Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kamos!; denn deine Söhne sind in die Gefangenschaft weggeführt und deine Töchter in die Knechtschaft. –

GerZurcher

Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kamos; denn weggeholt wurden deine Söhne in die Verbannung und deine Töchter in die Gefangenschaft.

47
GerMenge

»Doch ich will das Geschick Moabs am Ende der Tage wieder wenden!« – so lautet der Ausspruch des HERRN. Bis hierher geht der Gerichtsspruch über Moab.

GerZurcher

Doch will ich das Geschick Moabs wenden am Ende der Tage, spricht der Herr. So weit das Gericht über Moab.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Jeremia 48

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 48 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jeremia 48:16

GerMenge

"»Moabs Untergang steht nahe bevor, und sein Verderben eilt schnell herbei.«"

GerZurcher

"Bald kommt Moabs Verderben, schnell schreitet sein Unheil heran."

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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