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Jeremia 34 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Jeremia 34

1Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babylon, mit seiner ganzen Heeresmacht und allen Königreichen der Erde, soweit sie seiner Herrschaft unterworfen waren, und mit allen (übrigen) Völkern Jerusalem belagerte und alle zugehörigen Städte bekriegte, lautete folgendermaßen:

2»So spricht der HERR, der Gott Israels: Gehe hin und verkünde dem judäischen Könige Zedekia folgende Botschaft: ›So hat der HERR gesprochen: Wisse wohl: ich gebe diese Stadt in die Gewalt des Königs von Babylon, damit er sie in Flammen aufgehen läßt.

3Und auch du wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern unfehlbar ergriffen und in seine Hand überliefert werden; du wirst dann dem Könige von Babylon Auge in Auge gegenüberstehen, und er wird Mund gegen Mund mit dir reden; darauf wirst du nach Babylon kommen.‹

4Vernimm jedoch das Wort des HERRN, Zedekia, König von Juda! Folgende Verheißung hat der HERR über dich ausgesprochen: ›Du sollst den Tod nicht durch das Schwert erleiden;

5in Frieden sollst du sterben! Und wie man deinen Vätern, den früheren Königen, deinen Vorgängern, Leichenbrände veranstaltet hat, so wird man auch dir ein Totenfeuer anzünden und dich mit dem Klagerufe betrauern: Ach, Gebieter!, denn ich habe es so bestimmt! – so lautet der Ausspruch des HERRN.‹«

6Alle diese Worte verkündete der Prophet Jeremia dem judäischen König Zedekia in Jerusalem,

7während das Heer des Königs von Babylon Jerusalem und alle noch übriggebliebenen Städte von Juda, nämlich Lachis und Aseka, belagerte; denn diese waren die einzigen von den festen Plätzen Judas, die noch standhielten.

8(Dies ist) das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, nachdem der König Zedekia sich durch ein Abkommen mit dem gesamten Volk in Jerusalem dazu verpflichtet hatte, eine Freilassung für sie ausrufen zu lassen,

9daß nämlich ein jeder seinen hebräischen Sklaven und ein jeder seine hebräische Sklavin frei ziehen lassen solle, so daß niemand künftig einen judäischen Volksgenossen zu Sklavendiensten zwingen dürfe.

10Da hatten alle Fürsten und das gesamte Volk, die diesen Beschluß gemeinsam gefaßt hatten, ihre Sklaven und Sklavinnen freizulassen und sie nicht länger zu Sklavendiensten zu zwingen, den Beschluß auch pflichtgemäß ausgeführt und die Freilassung vollzogen;

11nachher aber waren sie anderen Sinnes geworden und hatten die Sklaven und Sklavinnen, die sie bereits in Freiheit gesetzt hatten, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu Sklaven und Sklavinnen gemacht.

12Da erging das Wort des HERRN an Jeremia folgendermaßen:

13»So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern damals, als ich sie aus dem Lande Ägypten, dem Sklavenhause, wegführte, einen Bund geschlossen und geboten:

14›Nach Ablauf von sieben Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Volksgenossen, der sich dir verkauft hat, in Freiheit setzen: sechs Jahre lang soll er dir Dienste leisten, dann aber sollst du ihn frei von dir ziehen lassen!‹ Aber eure Väter sind mir nicht gehorsam gewesen und haben mir kein Gehör geschenkt.

15Nun wart ihr jetzt zwar umgekehrt und hattet getan, was in meinen Augen recht war, indem ihr ein jeder die Freilassung für seinen Volksgenossen ausrufen ließt und in dem Tempel, der meinen Namen trägt, vor meinem Angesicht einen gemeinsamen Beschluß faßtet.

16Dann aber seid ihr wieder anderen Sinnes geworden und habt meinen Namen entehrt, indem ihr ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr auf ihr Verlangen bereits freigelassen hattet, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu euren Sklaven und Sklavinnen gemacht habt.

17Darum spricht der HERR so: Ihr habt nicht auf mich gehört, daß ihr ein jeder für seinen Volks- und Stammesgenossen die Freilassung hättet ausrufen lassen: nun, so will ich jetzt über euch eine Freilassung ausrufen« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »nämlich für das Schwert, für die Pest und für den Hunger, und will euch zum abschreckenden Beispiel für alle Reiche der Erde machen

18und will die Männer, die das vor mir geschlossene Abkommen übertreten haben, indem sie den Bestimmungen des Beschlusses, den sie vor meinem Angesicht gefaßt hatten, nicht nachgekommen sind, dem Opferkalb gleich machen, das sie in zwei Hälften zerschnitten haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgeschritten sind:

19die Fürsten von Juda und die Fürsten Jerusalems, die Kammerherren und die Priester und das gesamte Volk des Landes, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgeschritten sind –

20ja, die will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichname sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen.

21Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten, nämlich in die Gewalt des Heeres des Königs von Babylon, das jetzt von euch abgezogen ist.

22Wisset wohl: ich gebiete« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »und bringe sie wieder zu dieser Stadt zurück, damit sie sie belagern und erobern und in Flammen aufgehen lassen! Und auch die (übrigen) Städte Judas will ich zu einer unbewohnten Einöde machen!«

Jeremia 34

1DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babel, und sein ganzes Heer und alle Königreiche des Gebietes, das ihm untertan war, und alle Völker wider Jerusalem und wider alle dazugehörigen Städte stritten: (a) Jer 52:4; 2Kön 25:1

2So spricht der Herr, der Gott Israels: Gehe zu Zedekia, dem König von Juda, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Siehe, ich werde diese Stadt in die Hand des Königs von Babel geben; der wird sie verbrennen. (a) Jer 21:10; 32:28

3Und du selber wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern gewiss ergriffen und in seine Hand gegeben werden; du wirst den König von Babel von Angesicht zu Angesicht sehen, und er wird von Mund zu Mund mit dir reden; alsdann wirst du nach Babel kommen.

4Vernimm jedoch das Wort des Herrn, Zedekia, König von Juda! So spricht der Herr über dich: Du wirst nicht durch das Schwert sterben;

5in Frieden wirst du sterben. Wie deinen Vätern, den frühern Königen, die vor dir gewesen sind, so wird man auch dir zu Ehren Totenfeuer anzünden und über dich klagen: "Ach, Herr!" Denn also habe ich es geredet, spricht der Herr. (a) 2Ch 16:14

6Alle diese Worte redete der Prophet Jeremia zu Zedekia, dem König von Juda, in Jerusalem,

7als das Heer des Königs von Babel wider Jerusalem stritt und wider alle Städte Judas, die noch übrig waren, nämlich Lachis und Aseka; denn diese waren allein noch vorhanden von den festen Städten Judas.

8DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia mit allem Volk in Jerusalem die Übereinkunft getroffen hatte, eine Freilassung auszurufen:

9dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, sofern sie Hebräer seien, freilassen solle, sodass unter ihnen keiner mehr einen Judäer, seinen Bruder, als Sklaven halte.

10Und es gehorchten alle Obern und das ganze Volk, welche die Übereinkunft eingegangen waren, dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin freilassen und sie nicht mehr als Sklaven halten solle - sie gehorchten und liessen sie frei.

11Darnach aber wurden sie andern Sinnes: sie holten die Sklaven und Sklavinnen, die sie freigelassen hatten, zurück und zwangen sie, wieder Sklaven und Sklavinnen zu werden.

12Da erging das Wort des Herrn an Jeremia also:

13So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern einen Bund geschlossen, als ich sie aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausführte; da heisst es:

14"Nach Verlauf von sechs Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Bruder, der sich dir verkauft, freilassen; sechs Jahre soll er dir dienen, dann sollst du ihn freilassen." Aber eure Väter haben mir nicht gehorcht, mir kein Gehör geschenkt. (a) 2Mo 21:2; 5Mo 15:12

15Nun habt ihr es heute anders gehalten und habt getan, was recht ist vor mir, indem ihr Freilassung füreinander ausrieft, und ihr habt vor mir eine Übereinkunft getroffen in dem Hause, das meinen Namen trägt.

16Dann aber seid ihr andern Sinnes geworden und habt meinen Namen entweiht: ihr habt ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr nach ihrem Belieben frei hattet gehen lassen, zurückgeholt und sie gezwungen, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu werden.

17Darum spricht der Herr also: Ihr habt nicht auf mich gehört, dass ihr, ein jeder für seinen Bruder und ein jeder für seinen Nächsten, Freilassung ausgerufen hättet. So rufe ich denn nun Freilassung für euch aus, spricht der Herr, dass ihr dem Schwert, der Pest und dem Hunger verfallen sollt, und mache euch zum Entsetzen für alle Königreiche der Erde.

18Und die Männer, die meinen Bund übertreten und die Worte des Bundes nicht gehalten haben, den sie vor mir geschlossen hatten, indem sie das Kalb entzweischnitten und zwischen seinen Stücken hindurchgingen, (a) 1Mo 15:10 17

19die Fürsten Judas und die Fürsten Jerusalems, die Kämmerer und die Priester und das ganze Volk des Landes - wer immer zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen ist -,

20die gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Frasse dienen. (a) Jer 7:33

21Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, in die Gewalt des Heers des Königs von Babel, das jetzt von euch abgezogen ist. (a) Jer 37:5

22Siehe, ich gebiete, spricht der Herr, und bringe sie wieder vor diese Stadt, und sie werden wider sie streiten und sie einnehmen und verbrennen; und die Städte Judas mache ich zur unbewohnten Wüste. (a) Jer 37:8

Jeremia 34

1Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babylon, mit seiner ganzen Heeresmacht und allen Königreichen der Erde, soweit sie seiner Herrschaft unterworfen waren, und mit allen (übrigen) Völkern Jerusalem belagerte und alle zugehörigen Städte bekriegte, lautete folgendermaßen:

2»So spricht der HERR, der Gott Israels: Gehe hin und verkünde dem judäischen Könige Zedekia folgende Botschaft: ›So hat der HERR gesprochen: Wisse wohl: ich gebe diese Stadt in die Gewalt des Königs von Babylon, damit er sie in Flammen aufgehen läßt.

3Und auch du wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern unfehlbar ergriffen und in seine Hand überliefert werden; du wirst dann dem Könige von Babylon Auge in Auge gegenüberstehen, und er wird Mund gegen Mund mit dir reden; darauf wirst du nach Babylon kommen.‹

4Vernimm jedoch das Wort des HERRN, Zedekia, König von Juda! Folgende Verheißung hat der HERR über dich ausgesprochen: ›Du sollst den Tod nicht durch das Schwert erleiden;

5in Frieden sollst du sterben! Und wie man deinen Vätern, den früheren Königen, deinen Vorgängern, Leichenbrände veranstaltet hat, so wird man auch dir ein Totenfeuer anzünden und dich mit dem Klagerufe betrauern: Ach, Gebieter!, denn ich habe es so bestimmt! – so lautet der Ausspruch des HERRN.‹«

6Alle diese Worte verkündete der Prophet Jeremia dem judäischen König Zedekia in Jerusalem,

7während das Heer des Königs von Babylon Jerusalem und alle noch übriggebliebenen Städte von Juda, nämlich Lachis und Aseka, belagerte; denn diese waren die einzigen von den festen Plätzen Judas, die noch standhielten.

8(Dies ist) das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, nachdem der König Zedekia sich durch ein Abkommen mit dem gesamten Volk in Jerusalem dazu verpflichtet hatte, eine Freilassung für sie ausrufen zu lassen,

9daß nämlich ein jeder seinen hebräischen Sklaven und ein jeder seine hebräische Sklavin frei ziehen lassen solle, so daß niemand künftig einen judäischen Volksgenossen zu Sklavendiensten zwingen dürfe.

10Da hatten alle Fürsten und das gesamte Volk, die diesen Beschluß gemeinsam gefaßt hatten, ihre Sklaven und Sklavinnen freizulassen und sie nicht länger zu Sklavendiensten zu zwingen, den Beschluß auch pflichtgemäß ausgeführt und die Freilassung vollzogen;

11nachher aber waren sie anderen Sinnes geworden und hatten die Sklaven und Sklavinnen, die sie bereits in Freiheit gesetzt hatten, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu Sklaven und Sklavinnen gemacht.

12Da erging das Wort des HERRN an Jeremia folgendermaßen:

13»So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern damals, als ich sie aus dem Lande Ägypten, dem Sklavenhause, wegführte, einen Bund geschlossen und geboten:

14›Nach Ablauf von sieben Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Volksgenossen, der sich dir verkauft hat, in Freiheit setzen: sechs Jahre lang soll er dir Dienste leisten, dann aber sollst du ihn frei von dir ziehen lassen!‹ Aber eure Väter sind mir nicht gehorsam gewesen und haben mir kein Gehör geschenkt.

15Nun wart ihr jetzt zwar umgekehrt und hattet getan, was in meinen Augen recht war, indem ihr ein jeder die Freilassung für seinen Volksgenossen ausrufen ließt und in dem Tempel, der meinen Namen trägt, vor meinem Angesicht einen gemeinsamen Beschluß faßtet.

16Dann aber seid ihr wieder anderen Sinnes geworden und habt meinen Namen entehrt, indem ihr ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr auf ihr Verlangen bereits freigelassen hattet, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu euren Sklaven und Sklavinnen gemacht habt.

17Darum spricht der HERR so: Ihr habt nicht auf mich gehört, daß ihr ein jeder für seinen Volks- und Stammesgenossen die Freilassung hättet ausrufen lassen: nun, so will ich jetzt über euch eine Freilassung ausrufen« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »nämlich für das Schwert, für die Pest und für den Hunger, und will euch zum abschreckenden Beispiel für alle Reiche der Erde machen

18und will die Männer, die das vor mir geschlossene Abkommen übertreten haben, indem sie den Bestimmungen des Beschlusses, den sie vor meinem Angesicht gefaßt hatten, nicht nachgekommen sind, dem Opferkalb gleich machen, das sie in zwei Hälften zerschnitten haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgeschritten sind:

19die Fürsten von Juda und die Fürsten Jerusalems, die Kammerherren und die Priester und das gesamte Volk des Landes, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgeschritten sind –

20ja, die will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichname sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen.

21Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten, nämlich in die Gewalt des Heeres des Königs von Babylon, das jetzt von euch abgezogen ist.

22Wisset wohl: ich gebiete« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »und bringe sie wieder zu dieser Stadt zurück, damit sie sie belagern und erobern und in Flammen aufgehen lassen! Und auch die (übrigen) Städte Judas will ich zu einer unbewohnten Einöde machen!«

Jeremia 34:1
GerMenge

Das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babylon, mit seiner ganzen Heeresmacht und allen Königreichen der Erde, soweit sie seiner Herrschaft unterworfen waren, und mit allen (übrigen) Völkern Jerusalem belagerte und alle zugehörigen Städte bekriegte, lautete folgendermaßen:

GerZurcher

DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als Nebukadnezar, der König von Babel, und sein ganzes Heer und alle Königreiche des Gebietes, das ihm untertan war, und alle Völker wider Jerusalem und wider alle dazugehörigen Städte stritten: (a) Jer 52:4; 2Kön 25:1

2
GerMenge

»So spricht der HERR, der Gott Israels: Gehe hin und verkünde dem judäischen Könige Zedekia folgende Botschaft: ›So hat der HERR gesprochen: Wisse wohl: ich gebe diese Stadt in die Gewalt des Königs von Babylon, damit er sie in Flammen aufgehen läßt.

GerZurcher

So spricht der Herr, der Gott Israels: Gehe zu Zedekia, dem König von Juda, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Siehe, ich werde diese Stadt in die Hand des Königs von Babel geben; der wird sie verbrennen. (a) Jer 21:10; 32:28

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GerMenge

Und auch du wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern unfehlbar ergriffen und in seine Hand überliefert werden; du wirst dann dem Könige von Babylon Auge in Auge gegenüberstehen, und er wird Mund gegen Mund mit dir reden; darauf wirst du nach Babylon kommen.‹

GerZurcher

Und du selber wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern gewiss ergriffen und in seine Hand gegeben werden; du wirst den König von Babel von Angesicht zu Angesicht sehen, und er wird von Mund zu Mund mit dir reden; alsdann wirst du nach Babel kommen.

4
GerMenge

Vernimm jedoch das Wort des HERRN, Zedekia, König von Juda! Folgende Verheißung hat der HERR über dich ausgesprochen: ›Du sollst den Tod nicht durch das Schwert erleiden;

GerZurcher

Vernimm jedoch das Wort des Herrn, Zedekia, König von Juda! So spricht der Herr über dich: Du wirst nicht durch das Schwert sterben;

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GerMenge

in Frieden sollst du sterben! Und wie man deinen Vätern, den früheren Königen, deinen Vorgängern, Leichenbrände veranstaltet hat, so wird man auch dir ein Totenfeuer anzünden und dich mit dem Klagerufe betrauern: Ach, Gebieter!, denn ich habe es so bestimmt! – so lautet der Ausspruch des HERRN.‹«

GerZurcher

in Frieden wirst du sterben. Wie deinen Vätern, den frühern Königen, die vor dir gewesen sind, so wird man auch dir zu Ehren Totenfeuer anzünden und über dich klagen: "Ach, Herr!" Denn also habe ich es geredet, spricht der Herr. (a) 2Ch 16:14

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GerMenge

Alle diese Worte verkündete der Prophet Jeremia dem judäischen König Zedekia in Jerusalem,

GerZurcher

Alle diese Worte redete der Prophet Jeremia zu Zedekia, dem König von Juda, in Jerusalem,

7
GerMenge

während das Heer des Königs von Babylon Jerusalem und alle noch übriggebliebenen Städte von Juda, nämlich Lachis und Aseka, belagerte; denn diese waren die einzigen von den festen Plätzen Judas, die noch standhielten.

GerZurcher

als das Heer des Königs von Babel wider Jerusalem stritt und wider alle Städte Judas, die noch übrig waren, nämlich Lachis und Aseka; denn diese waren allein noch vorhanden von den festen Städten Judas.

8
GerMenge

(Dies ist) das Wort, das vom HERRN an Jeremia erging, nachdem der König Zedekia sich durch ein Abkommen mit dem gesamten Volk in Jerusalem dazu verpflichtet hatte, eine Freilassung für sie ausrufen zu lassen,

GerZurcher

DAS Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia mit allem Volk in Jerusalem die Übereinkunft getroffen hatte, eine Freilassung auszurufen:

9
GerMenge

daß nämlich ein jeder seinen hebräischen Sklaven und ein jeder seine hebräische Sklavin frei ziehen lassen solle, so daß niemand künftig einen judäischen Volksgenossen zu Sklavendiensten zwingen dürfe.

GerZurcher

dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, sofern sie Hebräer seien, freilassen solle, sodass unter ihnen keiner mehr einen Judäer, seinen Bruder, als Sklaven halte.

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GerMenge

Da hatten alle Fürsten und das gesamte Volk, die diesen Beschluß gemeinsam gefaßt hatten, ihre Sklaven und Sklavinnen freizulassen und sie nicht länger zu Sklavendiensten zu zwingen, den Beschluß auch pflichtgemäß ausgeführt und die Freilassung vollzogen;

GerZurcher

Und es gehorchten alle Obern und das ganze Volk, welche die Übereinkunft eingegangen waren, dass ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin freilassen und sie nicht mehr als Sklaven halten solle - sie gehorchten und liessen sie frei.

11
GerMenge

nachher aber waren sie anderen Sinnes geworden und hatten die Sklaven und Sklavinnen, die sie bereits in Freiheit gesetzt hatten, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu Sklaven und Sklavinnen gemacht.

GerZurcher

Darnach aber wurden sie andern Sinnes: sie holten die Sklaven und Sklavinnen, die sie freigelassen hatten, zurück und zwangen sie, wieder Sklaven und Sklavinnen zu werden.

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GerMenge

Da erging das Wort des HERRN an Jeremia folgendermaßen:

GerZurcher

Da erging das Wort des Herrn an Jeremia also:

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GerMenge

»So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern damals, als ich sie aus dem Lande Ägypten, dem Sklavenhause, wegführte, einen Bund geschlossen und geboten:

GerZurcher

So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich selbst habe mit euren Vätern einen Bund geschlossen, als ich sie aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausführte; da heisst es:

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GerMenge

›Nach Ablauf von sieben Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Volksgenossen, der sich dir verkauft hat, in Freiheit setzen: sechs Jahre lang soll er dir Dienste leisten, dann aber sollst du ihn frei von dir ziehen lassen!‹ Aber eure Väter sind mir nicht gehorsam gewesen und haben mir kein Gehör geschenkt.

GerZurcher

"Nach Verlauf von sechs Jahren sollt ihr ein jeder seinen hebräischen Bruder, der sich dir verkauft, freilassen; sechs Jahre soll er dir dienen, dann sollst du ihn freilassen." Aber eure Väter haben mir nicht gehorcht, mir kein Gehör geschenkt. (a) 2Mo 21:2; 5Mo 15:12

15
GerMenge

Nun wart ihr jetzt zwar umgekehrt und hattet getan, was in meinen Augen recht war, indem ihr ein jeder die Freilassung für seinen Volksgenossen ausrufen ließt und in dem Tempel, der meinen Namen trägt, vor meinem Angesicht einen gemeinsamen Beschluß faßtet.

GerZurcher

Nun habt ihr es heute anders gehalten und habt getan, was recht ist vor mir, indem ihr Freilassung füreinander ausrieft, und ihr habt vor mir eine Übereinkunft getroffen in dem Hause, das meinen Namen trägt.

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GerMenge

Dann aber seid ihr wieder anderen Sinnes geworden und habt meinen Namen entehrt, indem ihr ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr auf ihr Verlangen bereits freigelassen hattet, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu euren Sklaven und Sklavinnen gemacht habt.

GerZurcher

Dann aber seid ihr andern Sinnes geworden und habt meinen Namen entweiht: ihr habt ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr nach ihrem Belieben frei hattet gehen lassen, zurückgeholt und sie gezwungen, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu werden.

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GerMenge

Darum spricht der HERR so: Ihr habt nicht auf mich gehört, daß ihr ein jeder für seinen Volks- und Stammesgenossen die Freilassung hättet ausrufen lassen: nun, so will ich jetzt über euch eine Freilassung ausrufen« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »nämlich für das Schwert, für die Pest und für den Hunger, und will euch zum abschreckenden Beispiel für alle Reiche der Erde machen

GerZurcher

Darum spricht der Herr also: Ihr habt nicht auf mich gehört, dass ihr, ein jeder für seinen Bruder und ein jeder für seinen Nächsten, Freilassung ausgerufen hättet. So rufe ich denn nun Freilassung für euch aus, spricht der Herr, dass ihr dem Schwert, der Pest und dem Hunger verfallen sollt, und mache euch zum Entsetzen für alle Königreiche der Erde.

18
GerMenge

und will die Männer, die das vor mir geschlossene Abkommen übertreten haben, indem sie den Bestimmungen des Beschlusses, den sie vor meinem Angesicht gefaßt hatten, nicht nachgekommen sind, dem Opferkalb gleich machen, das sie in zwei Hälften zerschnitten haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgeschritten sind:

GerZurcher

Und die Männer, die meinen Bund übertreten und die Worte des Bundes nicht gehalten haben, den sie vor mir geschlossen hatten, indem sie das Kalb entzweischnitten und zwischen seinen Stücken hindurchgingen, (a) 1Mo 15:10 17

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die Fürsten von Juda und die Fürsten Jerusalems, die Kammerherren und die Priester und das gesamte Volk des Landes, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgeschritten sind –

GerZurcher

die Fürsten Judas und die Fürsten Jerusalems, die Kämmerer und die Priester und das ganze Volk des Landes - wer immer zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen ist -,

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GerMenge

ja, die will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichname sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen.

GerZurcher

die gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten; und ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Frasse dienen. (a) Jer 7:33

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GerMenge

Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten will ich der Gewalt ihrer Feinde preisgeben und sie in die Hand derer fallen lassen, die ihnen nach dem Leben trachten, nämlich in die Gewalt des Heeres des Königs von Babylon, das jetzt von euch abgezogen ist.

GerZurcher

Auch Zedekia, den König von Juda, und seine Fürsten gebe ich in die Hand ihrer Feinde, in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, in die Gewalt des Heers des Königs von Babel, das jetzt von euch abgezogen ist. (a) Jer 37:5

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GerMenge

Wisset wohl: ich gebiete« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »und bringe sie wieder zu dieser Stadt zurück, damit sie sie belagern und erobern und in Flammen aufgehen lassen! Und auch die (übrigen) Städte Judas will ich zu einer unbewohnten Einöde machen!«

GerZurcher

Siehe, ich gebiete, spricht der Herr, und bringe sie wieder vor diese Stadt, und sie werden wider sie streiten und sie einnehmen und verbrennen; und die Städte Judas mache ich zur unbewohnten Wüste. (a) Jer 37:8

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Jeremia 34

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Jeremia 34 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Jeremia 34:16

GerMenge

"Dann aber seid ihr wieder anderen Sinnes geworden und habt meinen Namen entehrt, indem ihr ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr auf ihr Verlangen bereits freigelassen hattet, zurückgeholt und zwangsweise wieder zu euren Sklaven und Sklavinnen gemacht habt."

GerZurcher

"Dann aber seid ihr andern Sinnes geworden und habt meinen Namen entweiht: ihr habt ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin, die ihr nach ihrem Belieben frei hattet gehen lassen, zurückgeholt und sie gezwungen, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu werden."

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