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Hesekiel 36 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Hesekiel 36

1»Du aber, Menschensohn, sprich über das Bergland Israel folgende Weissagung aus: ›Ihr Berge Israels, vernehmt das Wort des HERRN!

2So hat Gott der HERR gesprochen: Weil der Feind über euch ausgerufen hat: Haha! Die Höhen sind verwüstet auf ewig, als Eigentum uns zugefallen! –,

3darum sprich folgende Weissagungen aus: So hat Gott der HERR gesprochen: Darum, ja eben darum, weil man euch angeschnaubt und von allen Seiten über euch gieriges Verlangen nach euch getragen hat, so daß ihr in den Besitz der noch übriggebliebenen Heidenvölker gekommen und ins Gerede der Zungen und in die üble Nachrede der Leute geraten seid –

4darum, ihr Berge Israels, vernehmt das Wort Gottes des HERRN! So spricht Gott der HERR zu den Bergen und Hügeln, zu den Tälern und Schluchten, zu den öden Trümmerstätten und den verlassenen Städten, die den noch übriggebliebenen Heidenvölkern ringsum zur Beute und zum Gespött geworden sind –

5darum spricht Gott der HERR also: Wahrlich, in glühendem Eifer rede ich gegen die noch übriggebliebenen Heidenvölker und gegen das gesamte Edom, weil sie mit schadenfrohen Herzen und völliger Gefühllosigkeit sich in den Besitz meines Landes gesetzt haben, um die Bewohner auszutreiben und auszuplündern.

6Darum weissage über das Land Israel und richte an die Berge und Hügel, an die Täler und Schluchten die Worte: So hat Gott der HERR gesprochen: Fürwahr, in meinem Eifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr den Hohn der Heidenvölker habt tragen müssen!‹

7Darum spricht Gott der HERR also: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur, daß die Völkerschaften, die um euch her wohnen, ihre Schmähung selbst tragen sollen!‹«

8»›Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige sprossen lassen und eure Früchte tragen für mein Volk Israel, denn gar bald werden sie heimkehren!

9Denn wisset wohl: ich werde zu euch kommen und mich euch wieder zuwenden, und ihr sollt wieder besät und bepflanzt werden.

10Ich will die Menschen auf euch zahlreich werden lassen, das ganze Haus Israel insgesamt, die Städte sollen wieder bewohnt und die Trümmer neu aufgebaut werden.

11Und ich werde Menschen und Vieh auf euch zahlreich machen: sie sollen sich mehren und fruchtbar sein; und ich will euch wieder bewohnt sein lassen wie in euren früheren Zeiten und euch noch mehr Gutes erweisen als je zuvor, damit ihr erkennt, daß ich der HERR bin!

12Menschen will ich wieder auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel: die sollen dich wieder in Besitz nehmen, und du sollst ihnen als Erbbesitz gehören und sie hinfort nicht mehr ihrer Kinder berauben!‹«

13So hat Gott der HERR (zum Lande) gesprochen: »Weil man dir vorgeworfen hat, du seiest eine Menschenfresserin gewesen und eine Kindesmörderin für dein eigenes Volk,

14darum sollst du hinfort keine Menschen mehr fressen und dein Volk nicht mehr kinderlos machen!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

15»Und ich will dich hinfort nicht länger die Schmähung der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr zu tragen haben und sollst deine Bevölkerung nicht mehr ihrer Kinder berauben!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

16Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

17»Menschensohn, solange die vom Hause Israel in ihrem Lande wohnten, verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihr ganzes Tun; ihr Wandel war vor meinen Augen wie die Unreinheit einer Frau, die ihren Blutgang hat.

18Da ließ ich denn meinem Zorn gegen sie freien Lauf wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen hatten, und wegen ihres Götzendienstes, durch den sie es verunreinigt hatten.

19Ich zerstreute sie also unter die Heidenvölker, und sie wurden in die Länder versprengt: nach ihrem Wandel und ihrem ganzen Tun ging ich mit ihnen ins Gericht.

20Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, da brachten sie, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen in Unehre, indem man von ihnen sagte: ›Das Volk des HERRN sind diese, und doch haben sie aus seinem Lande wegziehen müssen!‹

21Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, weil das Haus Israel ihn unter den Heidenvölkern überall, wohin sie kamen, in Unehre brachte.

22Darum sage zum Hause Israel: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Nicht um euretwillen, Haus Israel, greife ich ein, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr unter den Heidenvölkern überall entehrt habt, wohin ihr gekommen seid.

23So will ich denn meinen großen Namen, der unter den Heiden entheiligt worden ist, weil ihr ihn unter ihnen entheiligt habt, wieder zu Ehren bringen, damit die Heiden erkennen, daß ich der HERR bin‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›wenn ich mich vor ihren Augen an euch als den Heiligen erweise.‹«

24»›Ich will euch also aus den Heidenvölkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land zurückbringen.

25Dann will ich reines Wasser über euch sprengen, damit ihr rein werdet: von all euren Befleckungen und von all eurem Götzendienst will ich euch reinigen.

26Und ich will euch ein neues Herz verleihen und euch einen neuen Geist eingeben: das steinerne Herz will ich aus eurer Brust herausnehmen und euch dafür ein Herz von Fleisch verleihen.

27Ich will meinen Geist in euer Inneres geben und will solche Leute aus euch machen, die nach meinen Satzungen wandeln und meine Weisungen beobachten und tatsächlich ausführen.

28Dann sollt ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe; ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

29Wenn ich euch alsdann von all euren Befleckungen befreit habe, will ich den Getreidesegen herbeirufen und ihn mehren und keine Hungersnot mehr über euch verhängen.

30Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag der Felder will ich mehren, damit ihr euch nicht noch einmal unter den Heidenvölkern wegen einer Hungersnot schmähen lassen müßt.

31Wenn ihr alsdann an euren bösen Wandel zurückdenkt und an euer ganzes verwerfliches Tun, so werdet ihr vor euch selbst einen Abscheu empfinden wegen eurer Verschuldungen und eurer Greuel.

32Nicht um euretwillen greife ich ein‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –: ›das sei euch kundgetan! Schämt euch vielmehr und errötet über euren Wandel, ihr vom Hause Israel!‹«

33So hat Gott der HERR gesprochen: »Zu derselben Zeit, wo ich euch von all euren Verschuldungen reinige, will ich auch die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden;

34das verödete Land soll aufs neue bestellt werden, während es zuvor als Wüste vor den Augen aller Vorüberziehenden dagelegen hat.

35Dann wird man sagen: ›Dieses Land, das verödet dalag, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen und verwüstet und zerstört waren, sind jetzt wohlbefestigt und volkreich.‹

36Da werden dann die Völkerschaften, die rings um euch her übriggeblieben sind, zu der Erkenntnis kommen, daß ich, der HERR, es bin, der das Zerstörte neu aufgebaut und das Verwüstete neu bepflanzt hat. Ich, der HERR, habe es verheißen und werde es auch vollführen!«

37So hat Gott der HERR gesprochen: »Auch darin will ich mich noch vom Hause Israel erbitten lassen, daß ich es ihnen gewähre: ich will sie an Menschen so zahlreich werden lassen wie eine Herde von Schafen.

38Wie der Tempel von Opferschafen, wie Jerusalem an seinen hohen Festen von Schafen, so sollen die jetzt verödeten Städte voll von Menschenherden sein, damit man erkennt, daß ich der HERR bin.«

Hesekiel 36

1UND du, Menschensohn, weissage über die Berge Israels und sprich: Ihr Berge Israels, höret das Wort des Herrn!

2So spricht Gott der Herr: Weil der Feind über euch gesprochen hat: "Ha! ha! auf ewig verödet! als Erbe uns zugefallen!"

3so weissage nun und sprich: So spricht Gott der Herr: Darum, ja darum, weil man nach euch schnaubte und schnappte von allen Seiten, sodass ihr dem Reste der Völker als Besitz zugefallen und ins Gerede der Zungen und ins Geschwätz der Leute gekommen seid,

4darum, ihr Berge Israels, höret das Wort Gottes des Herrn! So spricht Gott der Herr zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern, zu den verödeten Trümmern und verlassenen Städten, die dem Rest der umwohnenden Völker zum Raub und zum Gespötte geworden sind -

5darum spricht Gott der Herr: Fürwahr, im Feuer meines Eifers rede ich wider den Rest der Völker und wider ganz Edom, die mein Land zu ihrem Besitz gemacht haben mit inniger Freude und mit Verachtung im Herzen..., (1) der Schluss des V. ist unübersetzbar.

6darum weissage über das Land Israels und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: So spricht Gott der Herr: Fürwahr, in meinem Zorneseifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr die Schmähung der Völker zu tragen hattet.

7Darum, so spricht Gott der Herr, erhebe ich meine Hand (und schwöre): Die Völker rings um euch her sollen ihre Schmähung selbst tragen müssen.

8Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige treiben und eure Frucht tragen für mein Volk Israel; denn in Bälde wird es heimkommen.

9Siehe, ich komme zu euch und wende mich euch wieder zu, und ihr sollt angebaut und besät werden.

10Ich werde die Menschen zahlreich machen auf euch, das ganze Haus Israel insgesamt; die Städte sollen wieder bewohnt sein und die Trümmer aufgebaut werden.

11Menschen und Vieh werde ich zahlreich machen auf euch, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; und ich werde euch wieder bewohnt sein lassen, wie ihr es vordem waret, und werde euch mehr Gutes tun als in der ersten Zeit, und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin.

12Und ich werde Menschen auf euch wandeln lassen, mein Volk Israel; die werden euch in Besitz nehmen, und ihr werdet ihr Eigentum sein und werdet sie nicht mehr ihrer Kinder berauben.

13So spricht Gott der Herr (zum Lande): Weil sie zu dir sagen: "Eine Menschenfresserin bist du gewesen und hast dein Volk seiner Kinder beraubt",

14darum sollst du fortan nicht mehr Menschen fressen und dein Volk nicht mehr seiner Kinder berauben, spricht Gott der Herr.

15Ich werde die Schmähung der Heiden wider dich nicht mehr kundwerden lassen, und den Hohn der Völker wirst du nicht mehr zu tragen haben, spricht Gott der Herr.

16Und es erging an mich das Wort des Herrn:

17Menschensohn, als die vom Hause Israel noch in ihrem Lande wohnten, da verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihre Taten; wie die monatliche Unreinheit war ihr Wandel vor mir.

18Da schüttete ich meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen, und wegen ihrer Götzen, mit denen sie es verunreinigt hatten.

19Und ich versprengte sie unter die Völker, sodass sie über die Länder zerstreut wurden; nach ihrem Wandel und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet.

20Als sie nun unter die Völker kamen, unter die sie verbannt wurden, entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: "Diese sind das Volk Jahwes, und aus seinem Lande haben sie ausziehen müssen." (1) vgl. Anm. zu 1Mo 4:26. (a) Jes 52:5

21Mir aber tat es leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweihte unter den Völkern, zu denen es gekommen ist.

22Darum sprich nun zum Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Nicht um euretwillen schreite ich ein, Haus Israel, sondern für meinen heiligen Namen, den ihr entweiht habt unter den Völkern, zu denen ihr gekommen seid. (a) Jes 48:11

23Und ich werde meinen grossen Namen wieder zu Ehren bringen, der bei den Völkern entweiht ist, den ihr unter ihnen entweiht habt, und die Völker sollen erkennen, dass ich der Herr bin - spricht Gott der Herr -, wenn ich mich an euch als heilig erweise vor ihren Augen.

24Ich werde euch aus den Völkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch heimbringen in euer Land. (a) Hes 11:17

25Dann werde ich euch mit reinem Wasser besprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von all euren Götzen werde ich euch rein machen. (a) Sac 13:1

26Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich werde das steinerne Herz aus eurem Leibe herausnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (a) Hes 11:19; Jer 31:33; 32:39

27Meinen Geist werde ich in euer Inneres legen und machen, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gesetze getreulich erfüllt.

28Und dann werdet ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.

29Ich werde euch befreien von all eurer Unreinheit, und dann werde ich dem Korn rufen und es mehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen.

30Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes werde ich mehren, dass ihr die Schmach der Hungersnot nicht mehr auf euch nehmen müsst unter den Völkern. (a) Hes 34:29

31Alsdann werdet ihr eures bösen Wandels gedenken und eurer Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet vor euch selbst einen Abscheu haben ob eurer Verschuldungen und eurer Greuel. (a) Hes 6:9; 20:43

32Nicht um euretwillen schreite ich ein, spricht Gott der Herr, das sollt ihr wissen! Schämet euch und errötet ob eures Wandels, Haus Israel!

33So spricht Gott der Herr: An dem Tage, da ich euch reinigen werde von all euren Verschuldungen, werde ich die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden.

34Und das verwüstete Land soll neu bestellt werden, nachdem es so wüste gelegen vor den Augen aller, die vorübergingen.

35Und man wird sagen: "Dieses Land, das verwüstet war, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen, die verwüstet und niedergerissen waren, sind nun bewohnt und befestigt."

36Alsdann werden die Völker, die rings um euch her noch übrig sein werden, erkennen, dass ich, der Herr, das Niedergerissene aufgebaut und das Verwüstete wieder bepflanzt habe. Ich, der Herr, habe es geredet, und ich werde es tun. (a) Hes 17:24; 22:14; 24:14

37So spricht Gott der Herr: Ich werde mich vom Hause Israel erbitten lassen, für sie auch das noch zu tun: ich werde sie so zahlreich machen an Menschen wie eine Schafherde.

38Gleich den geweihten Schafen, gleich den Schafen Jerusalems an den hohen Festen, so sollen Menschenherden die verwüsteten Städte bevölkern, damit man erkenne, dass ich der Herr bin.

Hesekiel 36

1»Du aber, Menschensohn, sprich über das Bergland Israel folgende Weissagung aus: ›Ihr Berge Israels, vernehmt das Wort des HERRN!

2So hat Gott der HERR gesprochen: Weil der Feind über euch ausgerufen hat: Haha! Die Höhen sind verwüstet auf ewig, als Eigentum uns zugefallen! –,

3darum sprich folgende Weissagungen aus: So hat Gott der HERR gesprochen: Darum, ja eben darum, weil man euch angeschnaubt und von allen Seiten über euch gieriges Verlangen nach euch getragen hat, so daß ihr in den Besitz der noch übriggebliebenen Heidenvölker gekommen und ins Gerede der Zungen und in die üble Nachrede der Leute geraten seid –

4darum, ihr Berge Israels, vernehmt das Wort Gottes des HERRN! So spricht Gott der HERR zu den Bergen und Hügeln, zu den Tälern und Schluchten, zu den öden Trümmerstätten und den verlassenen Städten, die den noch übriggebliebenen Heidenvölkern ringsum zur Beute und zum Gespött geworden sind –

5darum spricht Gott der HERR also: Wahrlich, in glühendem Eifer rede ich gegen die noch übriggebliebenen Heidenvölker und gegen das gesamte Edom, weil sie mit schadenfrohen Herzen und völliger Gefühllosigkeit sich in den Besitz meines Landes gesetzt haben, um die Bewohner auszutreiben und auszuplündern.

6Darum weissage über das Land Israel und richte an die Berge und Hügel, an die Täler und Schluchten die Worte: So hat Gott der HERR gesprochen: Fürwahr, in meinem Eifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr den Hohn der Heidenvölker habt tragen müssen!‹

7Darum spricht Gott der HERR also: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur, daß die Völkerschaften, die um euch her wohnen, ihre Schmähung selbst tragen sollen!‹«

8»›Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige sprossen lassen und eure Früchte tragen für mein Volk Israel, denn gar bald werden sie heimkehren!

9Denn wisset wohl: ich werde zu euch kommen und mich euch wieder zuwenden, und ihr sollt wieder besät und bepflanzt werden.

10Ich will die Menschen auf euch zahlreich werden lassen, das ganze Haus Israel insgesamt, die Städte sollen wieder bewohnt und die Trümmer neu aufgebaut werden.

11Und ich werde Menschen und Vieh auf euch zahlreich machen: sie sollen sich mehren und fruchtbar sein; und ich will euch wieder bewohnt sein lassen wie in euren früheren Zeiten und euch noch mehr Gutes erweisen als je zuvor, damit ihr erkennt, daß ich der HERR bin!

12Menschen will ich wieder auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel: die sollen dich wieder in Besitz nehmen, und du sollst ihnen als Erbbesitz gehören und sie hinfort nicht mehr ihrer Kinder berauben!‹«

13So hat Gott der HERR (zum Lande) gesprochen: »Weil man dir vorgeworfen hat, du seiest eine Menschenfresserin gewesen und eine Kindesmörderin für dein eigenes Volk,

14darum sollst du hinfort keine Menschen mehr fressen und dein Volk nicht mehr kinderlos machen!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

15»Und ich will dich hinfort nicht länger die Schmähung der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr zu tragen haben und sollst deine Bevölkerung nicht mehr ihrer Kinder berauben!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

16Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

17»Menschensohn, solange die vom Hause Israel in ihrem Lande wohnten, verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihr ganzes Tun; ihr Wandel war vor meinen Augen wie die Unreinheit einer Frau, die ihren Blutgang hat.

18Da ließ ich denn meinem Zorn gegen sie freien Lauf wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen hatten, und wegen ihres Götzendienstes, durch den sie es verunreinigt hatten.

19Ich zerstreute sie also unter die Heidenvölker, und sie wurden in die Länder versprengt: nach ihrem Wandel und ihrem ganzen Tun ging ich mit ihnen ins Gericht.

20Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, da brachten sie, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen in Unehre, indem man von ihnen sagte: ›Das Volk des HERRN sind diese, und doch haben sie aus seinem Lande wegziehen müssen!‹

21Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, weil das Haus Israel ihn unter den Heidenvölkern überall, wohin sie kamen, in Unehre brachte.

22Darum sage zum Hause Israel: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Nicht um euretwillen, Haus Israel, greife ich ein, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr unter den Heidenvölkern überall entehrt habt, wohin ihr gekommen seid.

23So will ich denn meinen großen Namen, der unter den Heiden entheiligt worden ist, weil ihr ihn unter ihnen entheiligt habt, wieder zu Ehren bringen, damit die Heiden erkennen, daß ich der HERR bin‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›wenn ich mich vor ihren Augen an euch als den Heiligen erweise.‹«

24»›Ich will euch also aus den Heidenvölkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land zurückbringen.

25Dann will ich reines Wasser über euch sprengen, damit ihr rein werdet: von all euren Befleckungen und von all eurem Götzendienst will ich euch reinigen.

26Und ich will euch ein neues Herz verleihen und euch einen neuen Geist eingeben: das steinerne Herz will ich aus eurer Brust herausnehmen und euch dafür ein Herz von Fleisch verleihen.

27Ich will meinen Geist in euer Inneres geben und will solche Leute aus euch machen, die nach meinen Satzungen wandeln und meine Weisungen beobachten und tatsächlich ausführen.

28Dann sollt ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe; ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

29Wenn ich euch alsdann von all euren Befleckungen befreit habe, will ich den Getreidesegen herbeirufen und ihn mehren und keine Hungersnot mehr über euch verhängen.

30Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag der Felder will ich mehren, damit ihr euch nicht noch einmal unter den Heidenvölkern wegen einer Hungersnot schmähen lassen müßt.

31Wenn ihr alsdann an euren bösen Wandel zurückdenkt und an euer ganzes verwerfliches Tun, so werdet ihr vor euch selbst einen Abscheu empfinden wegen eurer Verschuldungen und eurer Greuel.

32Nicht um euretwillen greife ich ein‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –: ›das sei euch kundgetan! Schämt euch vielmehr und errötet über euren Wandel, ihr vom Hause Israel!‹«

33So hat Gott der HERR gesprochen: »Zu derselben Zeit, wo ich euch von all euren Verschuldungen reinige, will ich auch die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden;

34das verödete Land soll aufs neue bestellt werden, während es zuvor als Wüste vor den Augen aller Vorüberziehenden dagelegen hat.

35Dann wird man sagen: ›Dieses Land, das verödet dalag, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen und verwüstet und zerstört waren, sind jetzt wohlbefestigt und volkreich.‹

36Da werden dann die Völkerschaften, die rings um euch her übriggeblieben sind, zu der Erkenntnis kommen, daß ich, der HERR, es bin, der das Zerstörte neu aufgebaut und das Verwüstete neu bepflanzt hat. Ich, der HERR, habe es verheißen und werde es auch vollführen!«

37So hat Gott der HERR gesprochen: »Auch darin will ich mich noch vom Hause Israel erbitten lassen, daß ich es ihnen gewähre: ich will sie an Menschen so zahlreich werden lassen wie eine Herde von Schafen.

38Wie der Tempel von Opferschafen, wie Jerusalem an seinen hohen Festen von Schafen, so sollen die jetzt verödeten Städte voll von Menschenherden sein, damit man erkennt, daß ich der HERR bin.«

Hesekiel 36:1
GerMenge

»Du aber, Menschensohn, sprich über das Bergland Israel folgende Weissagung aus: ›Ihr Berge Israels, vernehmt das Wort des HERRN!

GerZurcher

UND du, Menschensohn, weissage über die Berge Israels und sprich: Ihr Berge Israels, höret das Wort des Herrn!

2
GerMenge

So hat Gott der HERR gesprochen: Weil der Feind über euch ausgerufen hat: Haha! Die Höhen sind verwüstet auf ewig, als Eigentum uns zugefallen! –,

GerZurcher

So spricht Gott der Herr: Weil der Feind über euch gesprochen hat: "Ha! ha! auf ewig verödet! als Erbe uns zugefallen!"

3
GerMenge

darum sprich folgende Weissagungen aus: So hat Gott der HERR gesprochen: Darum, ja eben darum, weil man euch angeschnaubt und von allen Seiten über euch gieriges Verlangen nach euch getragen hat, so daß ihr in den Besitz der noch übriggebliebenen Heidenvölker gekommen und ins Gerede der Zungen und in die üble Nachrede der Leute geraten seid –

GerZurcher

so weissage nun und sprich: So spricht Gott der Herr: Darum, ja darum, weil man nach euch schnaubte und schnappte von allen Seiten, sodass ihr dem Reste der Völker als Besitz zugefallen und ins Gerede der Zungen und ins Geschwätz der Leute gekommen seid,

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GerMenge

darum, ihr Berge Israels, vernehmt das Wort Gottes des HERRN! So spricht Gott der HERR zu den Bergen und Hügeln, zu den Tälern und Schluchten, zu den öden Trümmerstätten und den verlassenen Städten, die den noch übriggebliebenen Heidenvölkern ringsum zur Beute und zum Gespött geworden sind –

GerZurcher

darum, ihr Berge Israels, höret das Wort Gottes des Herrn! So spricht Gott der Herr zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern, zu den verödeten Trümmern und verlassenen Städten, die dem Rest der umwohnenden Völker zum Raub und zum Gespötte geworden sind -

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GerMenge

darum spricht Gott der HERR also: Wahrlich, in glühendem Eifer rede ich gegen die noch übriggebliebenen Heidenvölker und gegen das gesamte Edom, weil sie mit schadenfrohen Herzen und völliger Gefühllosigkeit sich in den Besitz meines Landes gesetzt haben, um die Bewohner auszutreiben und auszuplündern.

GerZurcher

darum spricht Gott der Herr: Fürwahr, im Feuer meines Eifers rede ich wider den Rest der Völker und wider ganz Edom, die mein Land zu ihrem Besitz gemacht haben mit inniger Freude und mit Verachtung im Herzen..., (1) der Schluss des V. ist unübersetzbar.

6
GerMenge

Darum weissage über das Land Israel und richte an die Berge und Hügel, an die Täler und Schluchten die Worte: So hat Gott der HERR gesprochen: Fürwahr, in meinem Eifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr den Hohn der Heidenvölker habt tragen müssen!‹

GerZurcher

darum weissage über das Land Israels und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: So spricht Gott der Herr: Fürwahr, in meinem Zorneseifer und in meinem Grimm rede ich, weil ihr die Schmähung der Völker zu tragen hattet.

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GerMenge

Darum spricht Gott der HERR also: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur, daß die Völkerschaften, die um euch her wohnen, ihre Schmähung selbst tragen sollen!‹«

GerZurcher

Darum, so spricht Gott der Herr, erhebe ich meine Hand (und schwöre): Die Völker rings um euch her sollen ihre Schmähung selbst tragen müssen.

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GerMenge

»›Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige sprossen lassen und eure Früchte tragen für mein Volk Israel, denn gar bald werden sie heimkehren!

GerZurcher

Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt eure Zweige treiben und eure Frucht tragen für mein Volk Israel; denn in Bälde wird es heimkommen.

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GerMenge

Denn wisset wohl: ich werde zu euch kommen und mich euch wieder zuwenden, und ihr sollt wieder besät und bepflanzt werden.

GerZurcher

Siehe, ich komme zu euch und wende mich euch wieder zu, und ihr sollt angebaut und besät werden.

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GerMenge

Ich will die Menschen auf euch zahlreich werden lassen, das ganze Haus Israel insgesamt, die Städte sollen wieder bewohnt und die Trümmer neu aufgebaut werden.

GerZurcher

Ich werde die Menschen zahlreich machen auf euch, das ganze Haus Israel insgesamt; die Städte sollen wieder bewohnt sein und die Trümmer aufgebaut werden.

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GerMenge

Und ich werde Menschen und Vieh auf euch zahlreich machen: sie sollen sich mehren und fruchtbar sein; und ich will euch wieder bewohnt sein lassen wie in euren früheren Zeiten und euch noch mehr Gutes erweisen als je zuvor, damit ihr erkennt, daß ich der HERR bin!

GerZurcher

Menschen und Vieh werde ich zahlreich machen auf euch, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; und ich werde euch wieder bewohnt sein lassen, wie ihr es vordem waret, und werde euch mehr Gutes tun als in der ersten Zeit, und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin.

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GerMenge

Menschen will ich wieder auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel: die sollen dich wieder in Besitz nehmen, und du sollst ihnen als Erbbesitz gehören und sie hinfort nicht mehr ihrer Kinder berauben!‹«

GerZurcher

Und ich werde Menschen auf euch wandeln lassen, mein Volk Israel; die werden euch in Besitz nehmen, und ihr werdet ihr Eigentum sein und werdet sie nicht mehr ihrer Kinder berauben.

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GerMenge

So hat Gott der HERR (zum Lande) gesprochen: »Weil man dir vorgeworfen hat, du seiest eine Menschenfresserin gewesen und eine Kindesmörderin für dein eigenes Volk,

GerZurcher

So spricht Gott der Herr (zum Lande): Weil sie zu dir sagen: "Eine Menschenfresserin bist du gewesen und hast dein Volk seiner Kinder beraubt",

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GerMenge

darum sollst du hinfort keine Menschen mehr fressen und dein Volk nicht mehr kinderlos machen!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

GerZurcher

darum sollst du fortan nicht mehr Menschen fressen und dein Volk nicht mehr seiner Kinder berauben, spricht Gott der Herr.

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GerMenge

»Und ich will dich hinfort nicht länger die Schmähung der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr zu tragen haben und sollst deine Bevölkerung nicht mehr ihrer Kinder berauben!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

GerZurcher

Ich werde die Schmähung der Heiden wider dich nicht mehr kundwerden lassen, und den Hohn der Völker wirst du nicht mehr zu tragen haben, spricht Gott der Herr.

16
GerMenge

Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

Und es erging an mich das Wort des Herrn:

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GerMenge

»Menschensohn, solange die vom Hause Israel in ihrem Lande wohnten, verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihr ganzes Tun; ihr Wandel war vor meinen Augen wie die Unreinheit einer Frau, die ihren Blutgang hat.

GerZurcher

Menschensohn, als die vom Hause Israel noch in ihrem Lande wohnten, da verunreinigten sie es durch ihren Wandel und ihre Taten; wie die monatliche Unreinheit war ihr Wandel vor mir.

18
GerMenge

Da ließ ich denn meinem Zorn gegen sie freien Lauf wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen hatten, und wegen ihres Götzendienstes, durch den sie es verunreinigt hatten.

GerZurcher

Da schüttete ich meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Lande vergossen, und wegen ihrer Götzen, mit denen sie es verunreinigt hatten.

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GerMenge

Ich zerstreute sie also unter die Heidenvölker, und sie wurden in die Länder versprengt: nach ihrem Wandel und ihrem ganzen Tun ging ich mit ihnen ins Gericht.

GerZurcher

Und ich versprengte sie unter die Völker, sodass sie über die Länder zerstreut wurden; nach ihrem Wandel und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet.

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GerMenge

Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, da brachten sie, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen in Unehre, indem man von ihnen sagte: ›Das Volk des HERRN sind diese, und doch haben sie aus seinem Lande wegziehen müssen!‹

GerZurcher

Als sie nun unter die Völker kamen, unter die sie verbannt wurden, entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: "Diese sind das Volk Jahwes, und aus seinem Lande haben sie ausziehen müssen." (1) vgl. Anm. zu 1Mo 4:26. (a) Jes 52:5

21
GerMenge

Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, weil das Haus Israel ihn unter den Heidenvölkern überall, wohin sie kamen, in Unehre brachte.

GerZurcher

Mir aber tat es leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweihte unter den Völkern, zu denen es gekommen ist.

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GerMenge

Darum sage zum Hause Israel: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Nicht um euretwillen, Haus Israel, greife ich ein, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr unter den Heidenvölkern überall entehrt habt, wohin ihr gekommen seid.

GerZurcher

Darum sprich nun zum Hause Israel: So spricht Gott der Herr: Nicht um euretwillen schreite ich ein, Haus Israel, sondern für meinen heiligen Namen, den ihr entweiht habt unter den Völkern, zu denen ihr gekommen seid. (a) Jes 48:11

23
GerMenge

So will ich denn meinen großen Namen, der unter den Heiden entheiligt worden ist, weil ihr ihn unter ihnen entheiligt habt, wieder zu Ehren bringen, damit die Heiden erkennen, daß ich der HERR bin‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›wenn ich mich vor ihren Augen an euch als den Heiligen erweise.‹«

GerZurcher

Und ich werde meinen grossen Namen wieder zu Ehren bringen, der bei den Völkern entweiht ist, den ihr unter ihnen entweiht habt, und die Völker sollen erkennen, dass ich der Herr bin - spricht Gott der Herr -, wenn ich mich an euch als heilig erweise vor ihren Augen.

24
GerMenge

»›Ich will euch also aus den Heidenvölkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land zurückbringen.

GerZurcher

Ich werde euch aus den Völkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch heimbringen in euer Land. (a) Hes 11:17

25
GerMenge

Dann will ich reines Wasser über euch sprengen, damit ihr rein werdet: von all euren Befleckungen und von all eurem Götzendienst will ich euch reinigen.

GerZurcher

Dann werde ich euch mit reinem Wasser besprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von all euren Götzen werde ich euch rein machen. (a) Sac 13:1

26
GerMenge

Und ich will euch ein neues Herz verleihen und euch einen neuen Geist eingeben: das steinerne Herz will ich aus eurer Brust herausnehmen und euch dafür ein Herz von Fleisch verleihen.

GerZurcher

Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich werde das steinerne Herz aus eurem Leibe herausnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (a) Hes 11:19; Jer 31:33; 32:39

27
GerMenge

Ich will meinen Geist in euer Inneres geben und will solche Leute aus euch machen, die nach meinen Satzungen wandeln und meine Weisungen beobachten und tatsächlich ausführen.

GerZurcher

Meinen Geist werde ich in euer Inneres legen und machen, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Gesetze getreulich erfüllt.

28
GerMenge

Dann sollt ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe; ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

GerZurcher

Und dann werdet ihr wohnen bleiben in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.

29
GerMenge

Wenn ich euch alsdann von all euren Befleckungen befreit habe, will ich den Getreidesegen herbeirufen und ihn mehren und keine Hungersnot mehr über euch verhängen.

GerZurcher

Ich werde euch befreien von all eurer Unreinheit, und dann werde ich dem Korn rufen und es mehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen.

30
GerMenge

Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag der Felder will ich mehren, damit ihr euch nicht noch einmal unter den Heidenvölkern wegen einer Hungersnot schmähen lassen müßt.

GerZurcher

Auch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes werde ich mehren, dass ihr die Schmach der Hungersnot nicht mehr auf euch nehmen müsst unter den Völkern. (a) Hes 34:29

31
GerMenge

Wenn ihr alsdann an euren bösen Wandel zurückdenkt und an euer ganzes verwerfliches Tun, so werdet ihr vor euch selbst einen Abscheu empfinden wegen eurer Verschuldungen und eurer Greuel.

GerZurcher

Alsdann werdet ihr eures bösen Wandels gedenken und eurer Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet vor euch selbst einen Abscheu haben ob eurer Verschuldungen und eurer Greuel. (a) Hes 6:9; 20:43

32
GerMenge

Nicht um euretwillen greife ich ein‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –: ›das sei euch kundgetan! Schämt euch vielmehr und errötet über euren Wandel, ihr vom Hause Israel!‹«

GerZurcher

Nicht um euretwillen schreite ich ein, spricht Gott der Herr, das sollt ihr wissen! Schämet euch und errötet ob eures Wandels, Haus Israel!

33
GerMenge

So hat Gott der HERR gesprochen: »Zu derselben Zeit, wo ich euch von all euren Verschuldungen reinige, will ich auch die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden;

GerZurcher

So spricht Gott der Herr: An dem Tage, da ich euch reinigen werde von all euren Verschuldungen, werde ich die Städte neu bevölkern, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden.

34
GerMenge

das verödete Land soll aufs neue bestellt werden, während es zuvor als Wüste vor den Augen aller Vorüberziehenden dagelegen hat.

GerZurcher

Und das verwüstete Land soll neu bestellt werden, nachdem es so wüste gelegen vor den Augen aller, die vorübergingen.

35
GerMenge

Dann wird man sagen: ›Dieses Land, das verödet dalag, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen und verwüstet und zerstört waren, sind jetzt wohlbefestigt und volkreich.‹

GerZurcher

Und man wird sagen: "Dieses Land, das verwüstet war, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die in Trümmern lagen, die verwüstet und niedergerissen waren, sind nun bewohnt und befestigt."

36
GerMenge

Da werden dann die Völkerschaften, die rings um euch her übriggeblieben sind, zu der Erkenntnis kommen, daß ich, der HERR, es bin, der das Zerstörte neu aufgebaut und das Verwüstete neu bepflanzt hat. Ich, der HERR, habe es verheißen und werde es auch vollführen!«

GerZurcher

Alsdann werden die Völker, die rings um euch her noch übrig sein werden, erkennen, dass ich, der Herr, das Niedergerissene aufgebaut und das Verwüstete wieder bepflanzt habe. Ich, der Herr, habe es geredet, und ich werde es tun. (a) Hes 17:24; 22:14; 24:14

37
GerMenge

So hat Gott der HERR gesprochen: »Auch darin will ich mich noch vom Hause Israel erbitten lassen, daß ich es ihnen gewähre: ich will sie an Menschen so zahlreich werden lassen wie eine Herde von Schafen.

GerZurcher

So spricht Gott der Herr: Ich werde mich vom Hause Israel erbitten lassen, für sie auch das noch zu tun: ich werde sie so zahlreich machen an Menschen wie eine Schafherde.

38
GerMenge

Wie der Tempel von Opferschafen, wie Jerusalem an seinen hohen Festen von Schafen, so sollen die jetzt verödeten Städte voll von Menschenherden sein, damit man erkennt, daß ich der HERR bin.«

GerZurcher

Gleich den geweihten Schafen, gleich den Schafen Jerusalems an den hohen Festen, so sollen Menschenherden die verwüsteten Städte bevölkern, damit man erkenne, dass ich der Herr bin.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Hesekiel 36

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hesekiel 36 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hesekiel 36:16

GerMenge

"Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:"

GerZurcher

"Und es erging an mich das Wort des Herrn:"

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