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5. Mose 32 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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5. Mose 32

1Horcht auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und die Erde vernehme die Worte meines Mundes!

2Wie Regen ergieße sich meine Belehrung, wie Tau riesele meine Rede, wie Regenschauer auf junges Grün und wie Regentropfen auf Pflanzen!

3Denn den Namen des HERRN will ich verkünden: gebt unserm Gott die Ehre!

4Er ist ein Fels, vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht; ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und wahrhaftig ist er.

5Übel haben an ihm gehandelt, die wegen ihrer Verworfenheit nicht seine Söhne sind, ein verderbtes und verkehrtes Geschlecht.

6Durftest du dem HERRN so vergelten, du törichtes und unverständiges Volk? Ist nicht er dein Vater, der dich geschaffen? Hat nicht er dich gemacht und bereitet?

7Gedenke der Tage der Vorzeit, betrachte die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht! Frag deinen Vater, der wird dir’s kundtun, deine Greise, die werden dir’s erzählen:

8Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Gebiete der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel.

9Denn der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob der Bezirk seines Erbguts.

10Er fand es im Bereich der Wüste, in der Einöde voll Geheul der Wildnis; er umhegte es schützend, nahm sich seiner an, hütete es wie seinen Augapfel.

11Wie ein Adler, der seine Brut aus dem Nest hinausführt und über seinen Jungen flatternd schwebt, seine Fittiche über sie breitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen:

12so leitete der HERR allein das Volk, kein fremder Gott war mit ihm.

13Er ließ es auf den Höhen der Erde einherfahren, und es aß die Erträgnisse des Gefildes; er ließ es Honig aus Felsen schlürfen und Öl aus Kieselgestein,

14Sahne von Kühen und Milch vom Kleinvieh, dazu das Fett von Lämmern und Widdern, Sprößlinge von Basan und Böcke samt dem Nierenfett des Weizens; und Traubenblut trankst du, feurigen Wein.

15Da wurde Jeschurun fett und schlug aus ja, fett wurdest du, wurdest dick, wurdest feist! – und verwarf den Gott, der ihn geschaffen, und verachtete den Felsen seines Heils.

16Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, erbitterten ihn durch greulichen Götzendienst:

17sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die (vorher) ihnen unbekannt gewesen, neuen Göttern, die erst vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrt hatten.

18Des Felsens, der dir das Dasein gegeben, gedachtest du nicht mehr und vergaßest den Gott, dem du das Entstehn verdanktest.

19Der HERR sah es und verwarf sie voll Unmuts über seine Söhne und Töchter;

20er sprach: »Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, welches ihr Ausgang sein wird; denn ein Geschlecht voll Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue wohnt.

21Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch Nicht-Götter, mich erbittert durch ihre nichtigen Götzen; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch einen unverständigen Volksstamm sie erbittern.

22Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn entbrannt und hat bis in die Tiefen der Unterwelt gelodert; es hat die Erde samt ihrem Ertrag verzehrt und die Grundfesten der Berge in Flammen gesetzt.

23Ich will Leiden auf sie häufen, meine Pfeile gegen sie verbrauchen:

24sind sie vor Hunger verschmachtet und von Fieberglut und giftigen Seuchen verzehrt, so will ich den Zahn wilder Tiere gegen sie loslassen samt dem Gift der im Staube kriechenden Schlangen.

25Draußen soll das Schwert sie (der Angehörigen) berauben und drinnen daheim der Schrecken (sie wegraffen), den Jüngling wie die Jungfrau, den Säugling mitsamt dem Graukopf.«

26Ich hätte gesagt: »Zerstreuen will ich sie, ihr Gedächtnis unter den Menschen verschwinden lassen!«,

27wenn nicht Verdruß ich vom Feinde her fürchtete, daß nämlich ihre Widersacher es falsch deuteten, daß sie sagen möchten: »Unsere Hand hat obgesiegt, und nicht der HERR hat dies alles vollbracht!«

28Denn ein Volk sind sie, dem alle Einsicht abgeht, und kein Verständnis findet sich bei ihnen.

29Wären sie weise, daß sie dies begriffen, so würden sie bedenken, welches ihr Endgeschick sein wird.

30Wie könnte ein einziger Tausend vor sich hertreiben und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, hätte nicht ihr Fels sie verkauft und der HERR sie preisgegeben?

31Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; das müssen unsere Feinde selbst anerkennen.

32Doch vom Weinstock Sodoms stammt ihr Weinstock und aus den Gefilden Gomorrhas: ihre Trauben sind Gifttrauben, gallenbittre Beeren haben sie;

33Schlangengeifer ist ihr Wein und grausiges Otterngift.

34»Liegt das nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Schatzkammern?

35Mir steht die Rache und Vergeltung zu für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und eilends kommt das ihnen bestimmte Schicksal heran.«

36Denn der HERR wird sein Volk richten, aber seiner Knechte sich erbarmen, wenn er sieht, daß jeder Halt geschwunden und daß dahin sind Hörige wie Freie.

37Da wird er sagen: »Wo sind nun ihre Götter, der Fels, auf den sie sich verließen?

38Wo sind die, welche das Fett ihrer Schlachtopfer aßen, den Wein ihrer Gußopfer tranken? Sie mögen auftreten und euch helfen, damit sie euer Schirm sind!

39Erkennet jetzt, daß ich allein es bin und neben mir kein andrer Gott besteht! Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich verwunde, aber heile auch wieder, und niemand kann aus meiner Hand erretten!

40Nun denn, ich erhebe meine Hand zum Himmel und gelobe: So wahr ich ewig lebe:

41Hab’ ich mein blitzendes Schwert geschärft und hat meine Hand zum Gericht gegriffen, so werde ich Rache an meinen Feinden nehmen und denen vergelten, die mich hassen!

42Meine Pfeile will ich mit Blut trunken machen und mein Schwert soll Fleisch fressen – mit dem Blut der Erschlagnen und Gefangnen, vom Haupt der Fürsten des Feindes!«

43Jubelt, ihr Heidenvölker, über sein Volk! denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und Rache an seinen Bedrängern nehmen und entsünd’gen sein Land, sein Volk.

44Mose ging dann hin und trug den ganzen Wortlaut dieses Liedes dem Volke laut vor, er und Hosea, der Sohn Nuns.

45Als Mose aber dieses ganze Lied allen Israeliten bis zu Ende vorgetragen hatte,

46sagte er zu ihnen: »Beherzigt all diese Worte, die ich euch heute feierlich ans Herz lege! Ihr sollt sie euren Kindern einprägen, damit sie auf die sorgfältige Beobachtung aller Bestimmungen dieses Gesetzes bedacht sind;

47denn es ist kein bedeutungsloses Wort für euch, sondern euer Leben hängt davon ab, und durch die Beobachtung dieses Wortes werdet ihr ein langes Bestehen in dem Lande gewinnen, in das ihr jetzt über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.«

48An demselben Tage aber sagte der HERR zu Mose:

49»Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande der Moabiter, Jericho gegenüber, liegt, und sieh dir das Land Kanaan an, das ich den Israeliten zum Eigentum geben will.

50Dann sollst du auf dem Berge, auf den du hinaufsteigen wirst, sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist.

51Denn ihr habt euch inmitten der Israeliten am Haderwasser von Kades in der Wüste Zin treulos gegen mich erwiesen, weil ihr inmitten der Israeliten mir nicht als dem Heiligen die Ehre gegeben habt.

52Denn nur gegenüber sollst du in das Land, das ich den Israeliten geben will, hineinsehen, aber nicht in das Land selbst hineinkommen!«

5. Mose 32

1MERKET auf, ihr Himmel, denn ich will reden, / und die Erde höre die Worte meines Mundes! / (a) Jes 1:2

2Meine Lehre riesle wie der Regen, / meine Rede träufle wie der Tau, / wie Regenschauer auf das junge Grün / und wie Tropfen auf die Flur. /

3Denn den Ruhm des Herrn will ich verkünden: / Gebet Ehre unserm Gott! /

4(Er ist) der Fels! Untadelig ist sein Tun, / denn Recht sind alle seine Wege. / Ein Gott der Treue, ohne Falsch, / gerecht und redlich ist der Herr. /

5Gebrochen haben ihm die Treue seine Kinder, / ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht. /

6Dankt ihr dem Herrn also, / du törichtes, unweises Volk? / Ist nicht er dein Vater, der dich erschaffen, / nicht er es, der dich gemacht und bereitet? / (a) Jes 63:16

7Gedenket der Tage der Vorzeit, / achtet der Jahre der vergangnen Geschlechter. / Frage deinen Vater, er wird es dir kundtun, / deine Betagten, sie werden dir's sagen. /

8Als der Höchste den Völkern ihr Erbe gab, / als er die Menschenkinder schied, / da setzte er fest die Gebiete der Völker / nach der Zahl der Engel. / (1) nach and. Textüberlieferung: "mit Rücksicht auf die Zahl der Söhne Israels". (a) Apg 17:26

9Aber der Anteil des Herrn ist sein Volk, / Jakob das Los seines Eigentums. / (a) 5Mo 4:20

10Er fand es in wüstem Lande, / in der Öde, im Geheul der Wildnis; / er schützte es, nahm es in acht, / hütete es wie seinen Augapfel. /

11Wie ein Adler, der seine Brut zum Flug aufstört / und über seinen Jungen schwebt, / so breitete er seine Flügel aus, / nahm es und trug es auf seinem Fittich. / (a) 2Mo 19:4

12Der Herr allein leitete es, / kein fremder Gott war mit ihm. /

13Er liess es einherfahren über die Höhen der Erde / und speiste es mit den Früchten der Flur; / er liess es Honig schlürfen aus Felsen / und Öl aus Kieselgestein, / (a) Ps 81:17

14Sahne von Kühen und Milch von Ziegen, / auch Fett von Lämmern und Widdern, / Stiere von Basan und Böcke, / auch das Mark des Weizens! / Und Traubenblut trankst du, feurigen Wein. /

15Und Jakob ass und wurde satt, / fett ward Jeschurun und schlug aus - / fett wurdest du, dick und feist - / und es liess den Gott fahren, der es gemacht, / und verwarf den Fels seines Heils. / (a) 5Mo 33:5 26; Jes 44:2

16Sie machten ihn eifersüchtig durch fremde (Götter), / durch Greuel reizten sie ihn. /

17Sie opferten Geistern, die nicht Gott sind, / Göttern, die sie nicht gekannt, / neuen, die aus der Nähe gekommen, / von denen eure Väter nicht gewusst. /

18Des Felses, der dich gezeugt, gedachtest du nicht / und vergassest des Gottes, der dich geboren. /

19Der Herr sah es, und er verwarf (sie) / aus Unmut über seine Söhne und Töchter. /

20Und er sprach: Verbergen will ich vor ihnen mein Angesicht, / will sehen, welches ihr Ende sei; / denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, / Kinder, die keine Treue kennen. /

21Sie haben mich eifersüchtig gemacht durch Nichtgötter, / durch ihre Götzen haben sie mich gereizt; / ich aber mache sie eifersüchtig durch ein Unvolk, / durch ein gottloses Volk will ich sie reizen. /

22Denn ein Feuer lodert auf in meinem Zorn / und brennt bis in die Tiefen der Unterwelt; / es verzehrt die Erde samt ihrem Gewächs / und entzündet die Grundfesten der Berge. / (a) Am 7:4

23Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, / will meine Pfeile alle gegen sie verschiessen. /

24Sind sie entkräftet vor Hunger und verzehrt von Fieberglut und giftiger Pest, / so lasse ich die Zähne wilder Tiere auf sie los und das Gift / im Staube kriechender (Schlangen). /

25Draussen wird das Schwert wegraffen / und drinnen der Schrecken, / so den Jüngling wie die Jungfrau, / den Säugling samt dem ergrauten Mann. /

26Ich hätte gesagt: "Ich will sie zerstreuen, / ihr Gedächtnis tilgen unter den Menschen", /

27wenn ich den Unmut über den Feind nicht scheute; / ihre Dränger möchten es falsch auslegen / und sagen: "Unsre Hand war mächtig, / nicht der Herr hat dies alles getan." /

28Denn sie sind ein Volk, dem es an Rat gebricht, / und keine Einsicht ist in ihnen. /

29Wären sie weise, so würden sie dies verstehen, / würden merken, welches ihr Ende sein wird. /

30Wie könnte Einer Tausend verfolgen / und Zweie Zehntausend in die Flucht schlagen, / wenn nicht ihr Fels sie verkauft / und der Herr sie preisgegeben hätte? /

31Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; / des sind unsre Feinde selbst Richter. /

32Denn vom Weinstock Sodoms / stammt ihr Weinstock / und aus den Gefilden Gomorrhas; / ihre Trauben sind giftige Trauben, / sie haben bittere Beeren. /

33Drachengeifer ist ihr Wein / und grausames Otterngift. /

34Ist solches nicht bei mir aufbewahrt, / versiegelt in meinen Schatzkammern /

35auf den Tag der Rache und Vergeltung, / auf die Zeit, da ihr Fuss wanken wird? / Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, / und ihr Verhängnis eilt herzu. /

36Denn Recht schaffen wird der Herr seinem Volke / und über seine Knechte sich erbarmen; / er sieht, dass alle Kraft dahin ist / und dass es aus ist mit dem Unmündigen und Mündigen. /

37Und er wird sprechen: Wo sind ihre Götter, / der Fels, der ihre Zuflucht war, /

38die das Fett ihrer Opfer assen, / den Wein ihres Trankopfers tranken? / Sie mögen sich aufmachen und euch helfen, / sie mögen ein Schirm über euch sein! / (a) Ri 10:14; Jer 2:28

39Sehet nun, dass ich, ich es bin / und kein Gott neben mir ist. / Ich bin's, der tötet und der lebendig macht; / ich habe zerschlagen, ich werde auch heilen, / und niemand errettet aus meiner Hand. / (a) 5Mo 4:35; 6:4; 1Sa 2:2 6; Jes 45:6 7; Hos 6:1

40Denn ich erhebe zum Himmel meine Hand und spreche: / So wahr ich ewiglich lebe! /

41Wenn ich geschärft mein blitzendes Schwert, / wenn meine Hand zum Gericht greift, / so will ich Rache üben an meinen Drängern / und meinen Hassern vergelten. /

42Ich will meine Pfeile trunken machen / von Blut, und mein Schwert soll Fleisch fressen, / vom Blute Erschlagener und Gefangener, / vom Haupte der Fürsten des Feindes. /

43Preiset, ihr Heiden, sein Volk! / Denn er rächt das Blut seiner Knechte, / und Rache übt er an seinen Drängern / und entsündigt das Land seines Volkes.

44Und Mose kam und sprach vor dem Volke alle die Worte dieses Liedes, er und Josua, der Sohn Nuns.

45Als nun Mose ganz Israel alle diese Worte vollständig kundgetan hatte,

46sprach er zu ihnen: Nehmet zu Herzen alle Worte, mit denen ich euch heute feierlich verwarne, damit ihr sie euren Kindern anbefehlet, dass sie alle Worte dieses Gesetzes getreulich erfüllen;

47denn es ist kein kraftloses Wort für euch, sondern es ist euer Leben, und durch dieses Wort werdet ihr euer Leben verlängern in dem Lande, dahin ihr über den Jordan zieht, es zu besetzen.

48AN demselben Tage sprach der Herr zu Mose: (a) 4Mo 27:12

49Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande Moab gegenüber Jericho liegt, und besieh dir das Land Kanaan, das ich Israel zum Eigentum geben will;

50und auf dem Berg, auf den du steigen sollst, musst du sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist, (a) 4Mo 33:38

51weil ihr mir inmitten der Israeliten untreu geworden seid beim Haderwasser zu Kades in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht als den Heiligen geehrt habt inmitten der Israeliten. (a) 4Mo 20:12

52Denn schauen darfst du zwar das Land, wie es dir gegenüberliegt, aber hineinkommen darfst du nicht in das Land, das ich Israel geben will.

5. Mose 32

1Horcht auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und die Erde vernehme die Worte meines Mundes!

2Wie Regen ergieße sich meine Belehrung, wie Tau riesele meine Rede, wie Regenschauer auf junges Grün und wie Regentropfen auf Pflanzen!

3Denn den Namen des HERRN will ich verkünden: gebt unserm Gott die Ehre!

4Er ist ein Fels, vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht; ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und wahrhaftig ist er.

5Übel haben an ihm gehandelt, die wegen ihrer Verworfenheit nicht seine Söhne sind, ein verderbtes und verkehrtes Geschlecht.

6Durftest du dem HERRN so vergelten, du törichtes und unverständiges Volk? Ist nicht er dein Vater, der dich geschaffen? Hat nicht er dich gemacht und bereitet?

7Gedenke der Tage der Vorzeit, betrachte die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht! Frag deinen Vater, der wird dir’s kundtun, deine Greise, die werden dir’s erzählen:

8Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Gebiete der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel.

9Denn der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob der Bezirk seines Erbguts.

10Er fand es im Bereich der Wüste, in der Einöde voll Geheul der Wildnis; er umhegte es schützend, nahm sich seiner an, hütete es wie seinen Augapfel.

11Wie ein Adler, der seine Brut aus dem Nest hinausführt und über seinen Jungen flatternd schwebt, seine Fittiche über sie breitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen:

12so leitete der HERR allein das Volk, kein fremder Gott war mit ihm.

13Er ließ es auf den Höhen der Erde einherfahren, und es aß die Erträgnisse des Gefildes; er ließ es Honig aus Felsen schlürfen und Öl aus Kieselgestein,

14Sahne von Kühen und Milch vom Kleinvieh, dazu das Fett von Lämmern und Widdern, Sprößlinge von Basan und Böcke samt dem Nierenfett des Weizens; und Traubenblut trankst du, feurigen Wein.

15Da wurde Jeschurun fett und schlug aus ja, fett wurdest du, wurdest dick, wurdest feist! – und verwarf den Gott, der ihn geschaffen, und verachtete den Felsen seines Heils.

16Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, erbitterten ihn durch greulichen Götzendienst:

17sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die (vorher) ihnen unbekannt gewesen, neuen Göttern, die erst vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrt hatten.

18Des Felsens, der dir das Dasein gegeben, gedachtest du nicht mehr und vergaßest den Gott, dem du das Entstehn verdanktest.

19Der HERR sah es und verwarf sie voll Unmuts über seine Söhne und Töchter;

20er sprach: »Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, welches ihr Ausgang sein wird; denn ein Geschlecht voll Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue wohnt.

21Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch Nicht-Götter, mich erbittert durch ihre nichtigen Götzen; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch einen unverständigen Volksstamm sie erbittern.

22Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn entbrannt und hat bis in die Tiefen der Unterwelt gelodert; es hat die Erde samt ihrem Ertrag verzehrt und die Grundfesten der Berge in Flammen gesetzt.

23Ich will Leiden auf sie häufen, meine Pfeile gegen sie verbrauchen:

24sind sie vor Hunger verschmachtet und von Fieberglut und giftigen Seuchen verzehrt, so will ich den Zahn wilder Tiere gegen sie loslassen samt dem Gift der im Staube kriechenden Schlangen.

25Draußen soll das Schwert sie (der Angehörigen) berauben und drinnen daheim der Schrecken (sie wegraffen), den Jüngling wie die Jungfrau, den Säugling mitsamt dem Graukopf.«

26Ich hätte gesagt: »Zerstreuen will ich sie, ihr Gedächtnis unter den Menschen verschwinden lassen!«,

27wenn nicht Verdruß ich vom Feinde her fürchtete, daß nämlich ihre Widersacher es falsch deuteten, daß sie sagen möchten: »Unsere Hand hat obgesiegt, und nicht der HERR hat dies alles vollbracht!«

28Denn ein Volk sind sie, dem alle Einsicht abgeht, und kein Verständnis findet sich bei ihnen.

29Wären sie weise, daß sie dies begriffen, so würden sie bedenken, welches ihr Endgeschick sein wird.

30Wie könnte ein einziger Tausend vor sich hertreiben und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, hätte nicht ihr Fels sie verkauft und der HERR sie preisgegeben?

31Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; das müssen unsere Feinde selbst anerkennen.

32Doch vom Weinstock Sodoms stammt ihr Weinstock und aus den Gefilden Gomorrhas: ihre Trauben sind Gifttrauben, gallenbittre Beeren haben sie;

33Schlangengeifer ist ihr Wein und grausiges Otterngift.

34»Liegt das nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Schatzkammern?

35Mir steht die Rache und Vergeltung zu für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und eilends kommt das ihnen bestimmte Schicksal heran.«

36Denn der HERR wird sein Volk richten, aber seiner Knechte sich erbarmen, wenn er sieht, daß jeder Halt geschwunden und daß dahin sind Hörige wie Freie.

37Da wird er sagen: »Wo sind nun ihre Götter, der Fels, auf den sie sich verließen?

38Wo sind die, welche das Fett ihrer Schlachtopfer aßen, den Wein ihrer Gußopfer tranken? Sie mögen auftreten und euch helfen, damit sie euer Schirm sind!

39Erkennet jetzt, daß ich allein es bin und neben mir kein andrer Gott besteht! Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich verwunde, aber heile auch wieder, und niemand kann aus meiner Hand erretten!

40Nun denn, ich erhebe meine Hand zum Himmel und gelobe: So wahr ich ewig lebe:

41Hab’ ich mein blitzendes Schwert geschärft und hat meine Hand zum Gericht gegriffen, so werde ich Rache an meinen Feinden nehmen und denen vergelten, die mich hassen!

42Meine Pfeile will ich mit Blut trunken machen und mein Schwert soll Fleisch fressen – mit dem Blut der Erschlagnen und Gefangnen, vom Haupt der Fürsten des Feindes!«

43Jubelt, ihr Heidenvölker, über sein Volk! denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und Rache an seinen Bedrängern nehmen und entsünd’gen sein Land, sein Volk.

44Mose ging dann hin und trug den ganzen Wortlaut dieses Liedes dem Volke laut vor, er und Hosea, der Sohn Nuns.

45Als Mose aber dieses ganze Lied allen Israeliten bis zu Ende vorgetragen hatte,

46sagte er zu ihnen: »Beherzigt all diese Worte, die ich euch heute feierlich ans Herz lege! Ihr sollt sie euren Kindern einprägen, damit sie auf die sorgfältige Beobachtung aller Bestimmungen dieses Gesetzes bedacht sind;

47denn es ist kein bedeutungsloses Wort für euch, sondern euer Leben hängt davon ab, und durch die Beobachtung dieses Wortes werdet ihr ein langes Bestehen in dem Lande gewinnen, in das ihr jetzt über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.«

48An demselben Tage aber sagte der HERR zu Mose:

49»Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande der Moabiter, Jericho gegenüber, liegt, und sieh dir das Land Kanaan an, das ich den Israeliten zum Eigentum geben will.

50Dann sollst du auf dem Berge, auf den du hinaufsteigen wirst, sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist.

51Denn ihr habt euch inmitten der Israeliten am Haderwasser von Kades in der Wüste Zin treulos gegen mich erwiesen, weil ihr inmitten der Israeliten mir nicht als dem Heiligen die Ehre gegeben habt.

52Denn nur gegenüber sollst du in das Land, das ich den Israeliten geben will, hineinsehen, aber nicht in das Land selbst hineinkommen!«

5. Mose 32:1
GerMenge

Horcht auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und die Erde vernehme die Worte meines Mundes!

GerZurcher

MERKET auf, ihr Himmel, denn ich will reden, / und die Erde höre die Worte meines Mundes! / (a) Jes 1:2

2
GerMenge

Wie Regen ergieße sich meine Belehrung, wie Tau riesele meine Rede, wie Regenschauer auf junges Grün und wie Regentropfen auf Pflanzen!

GerZurcher

Meine Lehre riesle wie der Regen, / meine Rede träufle wie der Tau, / wie Regenschauer auf das junge Grün / und wie Tropfen auf die Flur. /

3
GerMenge

Denn den Namen des HERRN will ich verkünden: gebt unserm Gott die Ehre!

GerZurcher

Denn den Ruhm des Herrn will ich verkünden: / Gebet Ehre unserm Gott! /

4
GerMenge

Er ist ein Fels, vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht; ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und wahrhaftig ist er.

GerZurcher

(Er ist) der Fels! Untadelig ist sein Tun, / denn Recht sind alle seine Wege. / Ein Gott der Treue, ohne Falsch, / gerecht und redlich ist der Herr. /

5
GerMenge

Übel haben an ihm gehandelt, die wegen ihrer Verworfenheit nicht seine Söhne sind, ein verderbtes und verkehrtes Geschlecht.

GerZurcher

Gebrochen haben ihm die Treue seine Kinder, / ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht. /

6
GerMenge

Durftest du dem HERRN so vergelten, du törichtes und unverständiges Volk? Ist nicht er dein Vater, der dich geschaffen? Hat nicht er dich gemacht und bereitet?

GerZurcher

Dankt ihr dem Herrn also, / du törichtes, unweises Volk? / Ist nicht er dein Vater, der dich erschaffen, / nicht er es, der dich gemacht und bereitet? / (a) Jes 63:16

7
GerMenge

Gedenke der Tage der Vorzeit, betrachte die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht! Frag deinen Vater, der wird dir’s kundtun, deine Greise, die werden dir’s erzählen:

GerZurcher

Gedenket der Tage der Vorzeit, / achtet der Jahre der vergangnen Geschlechter. / Frage deinen Vater, er wird es dir kundtun, / deine Betagten, sie werden dir's sagen. /

8
GerMenge

Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Gebiete der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel.

GerZurcher

Als der Höchste den Völkern ihr Erbe gab, / als er die Menschenkinder schied, / da setzte er fest die Gebiete der Völker / nach der Zahl der Engel. / (1) nach and. Textüberlieferung: "mit Rücksicht auf die Zahl der Söhne Israels". (a) Apg 17:26

9
GerMenge

Denn der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob der Bezirk seines Erbguts.

GerZurcher

Aber der Anteil des Herrn ist sein Volk, / Jakob das Los seines Eigentums. / (a) 5Mo 4:20

10
GerMenge

Er fand es im Bereich der Wüste, in der Einöde voll Geheul der Wildnis; er umhegte es schützend, nahm sich seiner an, hütete es wie seinen Augapfel.

GerZurcher

Er fand es in wüstem Lande, / in der Öde, im Geheul der Wildnis; / er schützte es, nahm es in acht, / hütete es wie seinen Augapfel. /

11
GerMenge

Wie ein Adler, der seine Brut aus dem Nest hinausführt und über seinen Jungen flatternd schwebt, seine Fittiche über sie breitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen:

GerZurcher

Wie ein Adler, der seine Brut zum Flug aufstört / und über seinen Jungen schwebt, / so breitete er seine Flügel aus, / nahm es und trug es auf seinem Fittich. / (a) 2Mo 19:4

12
GerMenge

so leitete der HERR allein das Volk, kein fremder Gott war mit ihm.

GerZurcher

Der Herr allein leitete es, / kein fremder Gott war mit ihm. /

13
GerMenge

Er ließ es auf den Höhen der Erde einherfahren, und es aß die Erträgnisse des Gefildes; er ließ es Honig aus Felsen schlürfen und Öl aus Kieselgestein,

GerZurcher

Er liess es einherfahren über die Höhen der Erde / und speiste es mit den Früchten der Flur; / er liess es Honig schlürfen aus Felsen / und Öl aus Kieselgestein, / (a) Ps 81:17

14
GerMenge

Sahne von Kühen und Milch vom Kleinvieh, dazu das Fett von Lämmern und Widdern, Sprößlinge von Basan und Böcke samt dem Nierenfett des Weizens; und Traubenblut trankst du, feurigen Wein.

GerZurcher

Sahne von Kühen und Milch von Ziegen, / auch Fett von Lämmern und Widdern, / Stiere von Basan und Böcke, / auch das Mark des Weizens! / Und Traubenblut trankst du, feurigen Wein. /

15
GerMenge

Da wurde Jeschurun fett und schlug aus ja, fett wurdest du, wurdest dick, wurdest feist! – und verwarf den Gott, der ihn geschaffen, und verachtete den Felsen seines Heils.

GerZurcher

Und Jakob ass und wurde satt, / fett ward Jeschurun und schlug aus - / fett wurdest du, dick und feist - / und es liess den Gott fahren, der es gemacht, / und verwarf den Fels seines Heils. / (a) 5Mo 33:5 26; Jes 44:2

16
GerMenge

Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, erbitterten ihn durch greulichen Götzendienst:

GerZurcher

Sie machten ihn eifersüchtig durch fremde (Götter), / durch Greuel reizten sie ihn. /

17
GerMenge

sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die (vorher) ihnen unbekannt gewesen, neuen Göttern, die erst vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrt hatten.

GerZurcher

Sie opferten Geistern, die nicht Gott sind, / Göttern, die sie nicht gekannt, / neuen, die aus der Nähe gekommen, / von denen eure Väter nicht gewusst. /

18
GerMenge

Des Felsens, der dir das Dasein gegeben, gedachtest du nicht mehr und vergaßest den Gott, dem du das Entstehn verdanktest.

GerZurcher

Des Felses, der dich gezeugt, gedachtest du nicht / und vergassest des Gottes, der dich geboren. /

19
GerMenge

Der HERR sah es und verwarf sie voll Unmuts über seine Söhne und Töchter;

GerZurcher

Der Herr sah es, und er verwarf (sie) / aus Unmut über seine Söhne und Töchter. /

20
GerMenge

er sprach: »Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, welches ihr Ausgang sein wird; denn ein Geschlecht voll Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue wohnt.

GerZurcher

Und er sprach: Verbergen will ich vor ihnen mein Angesicht, / will sehen, welches ihr Ende sei; / denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, / Kinder, die keine Treue kennen. /

21
GerMenge

Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch Nicht-Götter, mich erbittert durch ihre nichtigen Götzen; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch einen unverständigen Volksstamm sie erbittern.

GerZurcher

Sie haben mich eifersüchtig gemacht durch Nichtgötter, / durch ihre Götzen haben sie mich gereizt; / ich aber mache sie eifersüchtig durch ein Unvolk, / durch ein gottloses Volk will ich sie reizen. /

22
GerMenge

Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn entbrannt und hat bis in die Tiefen der Unterwelt gelodert; es hat die Erde samt ihrem Ertrag verzehrt und die Grundfesten der Berge in Flammen gesetzt.

GerZurcher

Denn ein Feuer lodert auf in meinem Zorn / und brennt bis in die Tiefen der Unterwelt; / es verzehrt die Erde samt ihrem Gewächs / und entzündet die Grundfesten der Berge. / (a) Am 7:4

23
GerMenge

Ich will Leiden auf sie häufen, meine Pfeile gegen sie verbrauchen:

GerZurcher

Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, / will meine Pfeile alle gegen sie verschiessen. /

24
GerMenge

sind sie vor Hunger verschmachtet und von Fieberglut und giftigen Seuchen verzehrt, so will ich den Zahn wilder Tiere gegen sie loslassen samt dem Gift der im Staube kriechenden Schlangen.

GerZurcher

Sind sie entkräftet vor Hunger und verzehrt von Fieberglut und giftiger Pest, / so lasse ich die Zähne wilder Tiere auf sie los und das Gift / im Staube kriechender (Schlangen). /

25
GerMenge

Draußen soll das Schwert sie (der Angehörigen) berauben und drinnen daheim der Schrecken (sie wegraffen), den Jüngling wie die Jungfrau, den Säugling mitsamt dem Graukopf.«

GerZurcher

Draussen wird das Schwert wegraffen / und drinnen der Schrecken, / so den Jüngling wie die Jungfrau, / den Säugling samt dem ergrauten Mann. /

26
GerMenge

Ich hätte gesagt: »Zerstreuen will ich sie, ihr Gedächtnis unter den Menschen verschwinden lassen!«,

GerZurcher

Ich hätte gesagt: "Ich will sie zerstreuen, / ihr Gedächtnis tilgen unter den Menschen", /

27
GerMenge

wenn nicht Verdruß ich vom Feinde her fürchtete, daß nämlich ihre Widersacher es falsch deuteten, daß sie sagen möchten: »Unsere Hand hat obgesiegt, und nicht der HERR hat dies alles vollbracht!«

GerZurcher

wenn ich den Unmut über den Feind nicht scheute; / ihre Dränger möchten es falsch auslegen / und sagen: "Unsre Hand war mächtig, / nicht der Herr hat dies alles getan." /

28
GerMenge

Denn ein Volk sind sie, dem alle Einsicht abgeht, und kein Verständnis findet sich bei ihnen.

GerZurcher

Denn sie sind ein Volk, dem es an Rat gebricht, / und keine Einsicht ist in ihnen. /

29
GerMenge

Wären sie weise, daß sie dies begriffen, so würden sie bedenken, welches ihr Endgeschick sein wird.

GerZurcher

Wären sie weise, so würden sie dies verstehen, / würden merken, welches ihr Ende sein wird. /

30
GerMenge

Wie könnte ein einziger Tausend vor sich hertreiben und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, hätte nicht ihr Fels sie verkauft und der HERR sie preisgegeben?

GerZurcher

Wie könnte Einer Tausend verfolgen / und Zweie Zehntausend in die Flucht schlagen, / wenn nicht ihr Fels sie verkauft / und der Herr sie preisgegeben hätte? /

31
GerMenge

Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; das müssen unsere Feinde selbst anerkennen.

GerZurcher

Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; / des sind unsre Feinde selbst Richter. /

32
GerMenge

Doch vom Weinstock Sodoms stammt ihr Weinstock und aus den Gefilden Gomorrhas: ihre Trauben sind Gifttrauben, gallenbittre Beeren haben sie;

GerZurcher

Denn vom Weinstock Sodoms / stammt ihr Weinstock / und aus den Gefilden Gomorrhas; / ihre Trauben sind giftige Trauben, / sie haben bittere Beeren. /

33
GerMenge

Schlangengeifer ist ihr Wein und grausiges Otterngift.

GerZurcher

Drachengeifer ist ihr Wein / und grausames Otterngift. /

34
GerMenge

»Liegt das nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Schatzkammern?

GerZurcher

Ist solches nicht bei mir aufbewahrt, / versiegelt in meinen Schatzkammern /

35
GerMenge

Mir steht die Rache und Vergeltung zu für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und eilends kommt das ihnen bestimmte Schicksal heran.«

GerZurcher

auf den Tag der Rache und Vergeltung, / auf die Zeit, da ihr Fuss wanken wird? / Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, / und ihr Verhängnis eilt herzu. /

36
GerMenge

Denn der HERR wird sein Volk richten, aber seiner Knechte sich erbarmen, wenn er sieht, daß jeder Halt geschwunden und daß dahin sind Hörige wie Freie.

GerZurcher

Denn Recht schaffen wird der Herr seinem Volke / und über seine Knechte sich erbarmen; / er sieht, dass alle Kraft dahin ist / und dass es aus ist mit dem Unmündigen und Mündigen. /

37
GerMenge

Da wird er sagen: »Wo sind nun ihre Götter, der Fels, auf den sie sich verließen?

GerZurcher

Und er wird sprechen: Wo sind ihre Götter, / der Fels, der ihre Zuflucht war, /

38
GerMenge

Wo sind die, welche das Fett ihrer Schlachtopfer aßen, den Wein ihrer Gußopfer tranken? Sie mögen auftreten und euch helfen, damit sie euer Schirm sind!

GerZurcher

die das Fett ihrer Opfer assen, / den Wein ihres Trankopfers tranken? / Sie mögen sich aufmachen und euch helfen, / sie mögen ein Schirm über euch sein! / (a) Ri 10:14; Jer 2:28

39
GerMenge

Erkennet jetzt, daß ich allein es bin und neben mir kein andrer Gott besteht! Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich verwunde, aber heile auch wieder, und niemand kann aus meiner Hand erretten!

GerZurcher

Sehet nun, dass ich, ich es bin / und kein Gott neben mir ist. / Ich bin's, der tötet und der lebendig macht; / ich habe zerschlagen, ich werde auch heilen, / und niemand errettet aus meiner Hand. / (a) 5Mo 4:35; 6:4; 1Sa 2:2 6; Jes 45:6 7; Hos 6:1

40
GerMenge

Nun denn, ich erhebe meine Hand zum Himmel und gelobe: So wahr ich ewig lebe:

GerZurcher

Denn ich erhebe zum Himmel meine Hand und spreche: / So wahr ich ewiglich lebe! /

41
GerMenge

Hab’ ich mein blitzendes Schwert geschärft und hat meine Hand zum Gericht gegriffen, so werde ich Rache an meinen Feinden nehmen und denen vergelten, die mich hassen!

GerZurcher

Wenn ich geschärft mein blitzendes Schwert, / wenn meine Hand zum Gericht greift, / so will ich Rache üben an meinen Drängern / und meinen Hassern vergelten. /

42
GerMenge

Meine Pfeile will ich mit Blut trunken machen und mein Schwert soll Fleisch fressen – mit dem Blut der Erschlagnen und Gefangnen, vom Haupt der Fürsten des Feindes!«

GerZurcher

Ich will meine Pfeile trunken machen / von Blut, und mein Schwert soll Fleisch fressen, / vom Blute Erschlagener und Gefangener, / vom Haupte der Fürsten des Feindes. /

43
GerMenge

Jubelt, ihr Heidenvölker, über sein Volk! denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und Rache an seinen Bedrängern nehmen und entsünd’gen sein Land, sein Volk.

GerZurcher

Preiset, ihr Heiden, sein Volk! / Denn er rächt das Blut seiner Knechte, / und Rache übt er an seinen Drängern / und entsündigt das Land seines Volkes.

44
GerMenge

Mose ging dann hin und trug den ganzen Wortlaut dieses Liedes dem Volke laut vor, er und Hosea, der Sohn Nuns.

GerZurcher

Und Mose kam und sprach vor dem Volke alle die Worte dieses Liedes, er und Josua, der Sohn Nuns.

45
GerMenge

Als Mose aber dieses ganze Lied allen Israeliten bis zu Ende vorgetragen hatte,

GerZurcher

Als nun Mose ganz Israel alle diese Worte vollständig kundgetan hatte,

46
GerMenge

sagte er zu ihnen: »Beherzigt all diese Worte, die ich euch heute feierlich ans Herz lege! Ihr sollt sie euren Kindern einprägen, damit sie auf die sorgfältige Beobachtung aller Bestimmungen dieses Gesetzes bedacht sind;

GerZurcher

sprach er zu ihnen: Nehmet zu Herzen alle Worte, mit denen ich euch heute feierlich verwarne, damit ihr sie euren Kindern anbefehlet, dass sie alle Worte dieses Gesetzes getreulich erfüllen;

47
GerMenge

denn es ist kein bedeutungsloses Wort für euch, sondern euer Leben hängt davon ab, und durch die Beobachtung dieses Wortes werdet ihr ein langes Bestehen in dem Lande gewinnen, in das ihr jetzt über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.«

GerZurcher

denn es ist kein kraftloses Wort für euch, sondern es ist euer Leben, und durch dieses Wort werdet ihr euer Leben verlängern in dem Lande, dahin ihr über den Jordan zieht, es zu besetzen.

48
GerMenge

An demselben Tage aber sagte der HERR zu Mose:

GerZurcher

AN demselben Tage sprach der Herr zu Mose: (a) 4Mo 27:12

49
GerMenge

»Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande der Moabiter, Jericho gegenüber, liegt, und sieh dir das Land Kanaan an, das ich den Israeliten zum Eigentum geben will.

GerZurcher

Steige auf das Gebirge Abarim hier, auf den Berg Nebo, der im Lande Moab gegenüber Jericho liegt, und besieh dir das Land Kanaan, das ich Israel zum Eigentum geben will;

50
GerMenge

Dann sollst du auf dem Berge, auf den du hinaufsteigen wirst, sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist.

GerZurcher

und auf dem Berg, auf den du steigen sollst, musst du sterben und zu deinen Stammesgenossen versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben und zu seinen Stammesgenossen versammelt worden ist, (a) 4Mo 33:38

51
GerMenge

Denn ihr habt euch inmitten der Israeliten am Haderwasser von Kades in der Wüste Zin treulos gegen mich erwiesen, weil ihr inmitten der Israeliten mir nicht als dem Heiligen die Ehre gegeben habt.

GerZurcher

weil ihr mir inmitten der Israeliten untreu geworden seid beim Haderwasser zu Kades in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht als den Heiligen geehrt habt inmitten der Israeliten. (a) 4Mo 20:12

52
GerMenge

Denn nur gegenüber sollst du in das Land, das ich den Israeliten geben will, hineinsehen, aber nicht in das Land selbst hineinkommen!«

GerZurcher

Denn schauen darfst du zwar das Land, wie es dir gegenüberliegt, aber hineinkommen darfst du nicht in das Land, das ich Israel geben will.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in 5. Mose 32

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 5. Mose 32 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 5. Mose 32:16

GerMenge

"Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, erbitterten ihn durch greulichen Götzendienst:"

GerZurcher

"Sie machten ihn eifersüchtig durch fremde (Götter), / durch Greuel reizten sie ihn. /"

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

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Sprüche 3

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