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2. Samuel 22 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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2. Samuel 22

1Das folgende Lied richtete David an den HERRN zu der Zeit, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und (besonders) aus der Hand Sauls errettet hatte. Er betete (damals):

2Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter;

3Gott ist mein Fels, zu dem ich mich flüchte, mein Schild und das Horn meines Heils, mein fester Turm und meine Zuflucht, mein Erretter, der von Gewalttat mich rettet.

4Den Preiswürdigen rufe ich an, den HERRN: so werd’ ich von meinen Feinden errettet.

5Denn die Wogen des Todes hatten mich umringt, die Ströme des Unheils schreckten mich,

6die Netze des Totenreichs umfingen mich, die Schlingen des Todes fielen über mich.

7In meiner Angst rief ich zum HERRN und schrie um Hilfe zu meinem Gott; da vernahm er in seinem Palast mein Rufen, und mein Notschrei drang zu seinen Ohren.

8Da wankte und schwankte die Erde, des Himmels Grundfesten bebten und wankten hin und her, denn er war zornentbrannt;

9Rauch stieg auf aus seiner Nase, und fressendes Feuer drang aus seinem Munde, glühende Kohlen sprühten von ihm aus.

10Er neigte den Himmel und fuhr herab, Wolkennacht lag unter seinen Füßen;

11Er fuhr auf dem Cherub und flog daher und schoß herab auf den Fittichen des Sturms;

12Finsternis machte er rings um sich her zu seinem Gezelt, Regendunkel, dichtes Gewölk;

13aus dem Glanz vor ihm her brannten Feuerflammen.

14Dann donnerte der HERR vom Himmel her, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

15er schoß seine Pfeile ab und zerstreute sie, schleuderte Blitze und schreckte sie.

16Da wurden sichtbar die Tiefen des Meeres und aufgedeckt die Grundfesten der Erde durch das Schelten des HERRN, von dem Zornesschnauben seiner Nase.

17Er streckte die Hand herab aus der Höhe, ergriff mich, zog mich heraus aus den großen Fluten,

18entriß mich meinem starken Feinde, meinen Widersachern, die zu stark mir waren.

19Sie hatten mich überfallen an meinem Unglückstage, doch der HERR ward mir zur Stütze;

20er führte mich heraus auf weiten Raum, riß mich heraus, weil er Wohlgefallen an mir hatte.

21Der HERR hat mir gelohnt nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände mir vergolten;

22denn ich habe innegehalten die Wege des HERRN und bin von meinem Gott nicht treulos abgefallen;

23nein, alle seine Rechte haben mir vor Augen gestanden, und von seinen Geboten bin ich nicht abgewichen.

24So bin ich unsträflich vor ihm gewandelt und hab’ mich vor jeder Verschuldung gehütet;

25drum hat mir der HERR vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit, die seinen Augen sichtbar war.

26Gegen den Guten erweist du dich gütig, gegen den Redlichen zeigst du dich redlich,

27gegen den Reinen erweist du dich rein, doch gegen den Falschen zeigst du dich enttäuschend;

28denn du schaffst demütigen Leuten Hilfe, aber stolze Augen erniedrigst du.

29Ja, du bist meine Leuchte, o HERR; und mein Gott erhellt meine Finsternis.

30Denn mit dir überrenne ich Feindesscharen, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

31Dieser Gott – sein Walten ist vollkommen, die Worte des HERRN sind lauter, ein Schild ist er allen, die zu ihm sich flüchten.

32Denn wer ist Gott außer dem HERRN und wer ein Fels als nur unser Gott?,

33dieser Gott, der mit Kraft mich gegürtet und der meinen Weg ohn’ Anstoß gemacht;

34der mir Füße verliehen den Hirschen gleich und mich sicher auf Bergeshöhen gestellt;

35der meine Hände streiten gelehrt, daß meine Arme den ehernen Bogen spannten.

36Du reichtest mir deinen schützenden Schild, und deine Gnade machte mich groß.

37Du schafftest weiten Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel wankten nicht.

38Ich verfolgte meine Feinde, vertilgte sie und kehrte nicht um, bis ich sie vernichtet;

39ich vernichtete und zerschmetterte sie, daß sie nicht wieder aufstehn konnten: sie sanken unter meine Füße nieder.

40Und du gürtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die sich gegen mich erhoben;

41du triebst meine Feinde vor mir in die Flucht, und alle, die mich haßten, vernichtete ich.

42Sie blickten nach Hilfe umher – doch da war kein Helfer – zum HERRN – doch er hörte sie nicht;

43ich zermalmte sie wie Staub auf dem Boden, wie Kot auf den Gassen zertrat, zerstampfte ich sie.

44Du hast mich aus meines Volkes Fehden errettet, mich zum Oberhaupt von Völkern eingesetzt: Völker, die ich nicht kannte, dienen mir;

45die Söhne des Auslands huldigen mir, aufs bloße Wort gehorchen sie mir;

46die Söhne des Auslands sinken mutlos hin und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

47Der HERR lebt: gepriesen sei mein Hort!, und erhaben ist der Gott, der Fels meines Heils,

48der Gott, der mir Rache verliehen und die Völker unter meine Herrschaft gezwungen,

49der mich von meinen Feinden frei gemacht und über meine Widersacher mich erhöht, von dem Mann der Gewalttat mich befreit hat!

50Drum will ich dich preisen, HERR, unter den Völkern und deinem Namen lobsingen,

51dir, der seinem Könige großes Heil verleiht und Gnade an seinem Gesalbten übt, an David und seinem Hause ewiglich!

2. Samuel 22

1DAVID dichtete dem Herrn zu Ehren dieses Lied zu der Zeit, als ihn der Herr aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. Er sprach:

2Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter, /

3mein Gott, mein Hort, auf den ich mich verlasse, / mein Schild und meines Heiles Horn, / meine Feste und meine Zuflucht, / mein Helfer, der du mir gegen Gewalttat hilfst! / (1) vgl. Anm. zu 1Sa 2:1.

4Gepriesen, rufe ich, sei der Herr! / So werde ich vor meinen Feinden errettet. /

5Mich hatten die Wogen des Todes umfangen, / die Bäche des Verderbens erschreckten mich; /

6die Bande der Unterwelt umstrickten mich, / auf mich fielen die Schlingen des Todes. /

7Als ich in Angst war, rief ich den Herrn an, / und ich schrie zu meinem Gott; / da hörte er meine Stimme von seinem Tempel, / und mein Schreien drang an sein Ohr. /

8Da wankte und schwankte die Erde, / die Grundfesten des Himmels erbebten; / sie wankten, denn er war zornentbrannt. /

9Rauch stieg auf in seiner Nase / und verzehrendes Feuer aus seinem Munde, / glühende Kohlen sprühten aus ihm. /

10Er neigte den Himmel und fuhr herab, / Wolkendunkel unter seinen Füssen. /

11Er fuhr auf dem Cherub und flog daher / und schwebte auf Flügeln des Windes. /

12Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, / dunkle Wasser und dichte Wolken; /

13aus dem Glanze vor ihm / sprühten glühende Kohlen. /

14Vom Himmel her donnerte der Herr, / der Höchste liess seine Stimme erschallen. /

15Er schoss seine Pfeile und streute sie, / er schleuderte Blitze und jagte sie. /

16Da sah man die Betten des Meeres, / aufgedeckt wurden die Gründe der Erde / vor dem Schelten des Herrn, / vor dem Schnauben seiner Nase. /

17Er langte herab aus der Höhe, ergriff mich, / zog mich aus grossen Wassern, /

18entriss mich meinem starken Feinde, / meinen Hassern, weil sie mir zu mächtig. /

19Sie überfielen mich an meinem Unglückstage, / doch der Herr war meine Stütze /

20und führte mich heraus ins Weite, / befreite mich, weil er Gefallen hat an mir. /

21Der Herr tat mir nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir; /

22denn ich hielt mich an des Herrn Wege, / fiel nicht frevelnd ab von meinem Gott. /

23Ja, alle seine Rechte hatte ich vor Augen, / und seine Satzungen tat ich nicht von mir. /

24Ich war unsträflich gegen ihn / und hütete mich vor meiner Sünde. /

25Darum vergalt mir der Herr nach meiner Gerechtigkeit, / nach meiner Reinheit vor seinen Augen. /

26Gegen den Frommen zeigst du dich fromm, / gegen den Redlichen redlich. /

27Gegen den Reinen zeigst du dich rein, / gegen den Verkehrten verkehrt. /

28Ja, du hilfst gedrücktem Volke, / doch hochfahrenden Sinn demütigst du. /

29Denn du bist meine Leuchte, Herr, / und mein Gott erhellt meine Nacht. /

30Denn mit dir zerbreche ich Wälle, / mit meinem Gott überspringe ich Mauern. /

31Gottes Weg ist unsträflich, / das Wort des Herrn ist lauter; / Schild ist er allen, die auf ihn vertrauen. /

32Denn wer ist Gott, als nur der Herr, / und wer ein Fels ausser unserem Gott? /

33dem Gott, der mich mit Kraft umgürtet / und ebne Bahn mir schafft, /

34der meine Füsse gleich den Hinden macht / und mich auf Höhen stellt, /

35der meine Hände streiten lehrt / und meinen Arm den ehernen Bogen spannen! /

36Du reichst mir den Schild deiner Hilfe, / und deine Güte macht mich gross. /

37Weit schaffst du meinen Schritten Raum, / und meine Knöchel wanken nicht. /

38Ich jage meinen Feinden nach und vernichte sie, / kehre nicht wieder, bis ich sie vertilgt. /

39Ich schmettre sie nieder, sie stehen nicht mehr auf / und fallen unter meine Füsse, /

40und du umgürtest mich mit Kraft zum Streite, / beugst, die sich wider mich erheben, unter mich. /

41Du schaffst, dass meine Feinde vor mir fliehen, / und die mich hassen, sie vertilge ich. /

42Sie schreien um Hilfe, - da ist kein Helfer - / zum Herrn, doch er erhört sie nicht. /

43Und ich zermalme sie wie Staub der Erde, / wie Kot auf der Gasse zertrete ich sie. /

44Du rettest mich aus den Kämpfen meines Volkes, / du setzest mich zum Haupt von Nationen, / und Leute, die ich nicht kannte, werden mir untertan. /

45Die Söhne der Fremde schmeicheln mir, / auf blosses Gerücht werden sie mir gehorsam. /

46Die Söhne der Fremde sinken hin / und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern. /

47Der Herr lebt, und gepriesen ist mein Fels, / erhaben der Gott meines Heils, /

48der Gott, der Rache mir verleiht / und die Völker unter mich zwingt, /

49der du mich errettest von meinen Feinden / und über meine Widersacher mich erhebst, / mich befreist von dem Mann der Gewalttat. /

50Darum will ich dich preisen, Herr, / unter den Völkern deinem Namen lobsingen, /

51der du deinem König grosses Heil verleihst / und deinem Gesalbten Huld erweisest, / David und seinem Hause ewiglich.

2. Samuel 22

1Das folgende Lied richtete David an den HERRN zu der Zeit, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und (besonders) aus der Hand Sauls errettet hatte. Er betete (damals):

2Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter;

3Gott ist mein Fels, zu dem ich mich flüchte, mein Schild und das Horn meines Heils, mein fester Turm und meine Zuflucht, mein Erretter, der von Gewalttat mich rettet.

4Den Preiswürdigen rufe ich an, den HERRN: so werd’ ich von meinen Feinden errettet.

5Denn die Wogen des Todes hatten mich umringt, die Ströme des Unheils schreckten mich,

6die Netze des Totenreichs umfingen mich, die Schlingen des Todes fielen über mich.

7In meiner Angst rief ich zum HERRN und schrie um Hilfe zu meinem Gott; da vernahm er in seinem Palast mein Rufen, und mein Notschrei drang zu seinen Ohren.

8Da wankte und schwankte die Erde, des Himmels Grundfesten bebten und wankten hin und her, denn er war zornentbrannt;

9Rauch stieg auf aus seiner Nase, und fressendes Feuer drang aus seinem Munde, glühende Kohlen sprühten von ihm aus.

10Er neigte den Himmel und fuhr herab, Wolkennacht lag unter seinen Füßen;

11Er fuhr auf dem Cherub und flog daher und schoß herab auf den Fittichen des Sturms;

12Finsternis machte er rings um sich her zu seinem Gezelt, Regendunkel, dichtes Gewölk;

13aus dem Glanz vor ihm her brannten Feuerflammen.

14Dann donnerte der HERR vom Himmel her, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

15er schoß seine Pfeile ab und zerstreute sie, schleuderte Blitze und schreckte sie.

16Da wurden sichtbar die Tiefen des Meeres und aufgedeckt die Grundfesten der Erde durch das Schelten des HERRN, von dem Zornesschnauben seiner Nase.

17Er streckte die Hand herab aus der Höhe, ergriff mich, zog mich heraus aus den großen Fluten,

18entriß mich meinem starken Feinde, meinen Widersachern, die zu stark mir waren.

19Sie hatten mich überfallen an meinem Unglückstage, doch der HERR ward mir zur Stütze;

20er führte mich heraus auf weiten Raum, riß mich heraus, weil er Wohlgefallen an mir hatte.

21Der HERR hat mir gelohnt nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände mir vergolten;

22denn ich habe innegehalten die Wege des HERRN und bin von meinem Gott nicht treulos abgefallen;

23nein, alle seine Rechte haben mir vor Augen gestanden, und von seinen Geboten bin ich nicht abgewichen.

24So bin ich unsträflich vor ihm gewandelt und hab’ mich vor jeder Verschuldung gehütet;

25drum hat mir der HERR vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit, die seinen Augen sichtbar war.

26Gegen den Guten erweist du dich gütig, gegen den Redlichen zeigst du dich redlich,

27gegen den Reinen erweist du dich rein, doch gegen den Falschen zeigst du dich enttäuschend;

28denn du schaffst demütigen Leuten Hilfe, aber stolze Augen erniedrigst du.

29Ja, du bist meine Leuchte, o HERR; und mein Gott erhellt meine Finsternis.

30Denn mit dir überrenne ich Feindesscharen, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

31Dieser Gott – sein Walten ist vollkommen, die Worte des HERRN sind lauter, ein Schild ist er allen, die zu ihm sich flüchten.

32Denn wer ist Gott außer dem HERRN und wer ein Fels als nur unser Gott?,

33dieser Gott, der mit Kraft mich gegürtet und der meinen Weg ohn’ Anstoß gemacht;

34der mir Füße verliehen den Hirschen gleich und mich sicher auf Bergeshöhen gestellt;

35der meine Hände streiten gelehrt, daß meine Arme den ehernen Bogen spannten.

36Du reichtest mir deinen schützenden Schild, und deine Gnade machte mich groß.

37Du schafftest weiten Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel wankten nicht.

38Ich verfolgte meine Feinde, vertilgte sie und kehrte nicht um, bis ich sie vernichtet;

39ich vernichtete und zerschmetterte sie, daß sie nicht wieder aufstehn konnten: sie sanken unter meine Füße nieder.

40Und du gürtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die sich gegen mich erhoben;

41du triebst meine Feinde vor mir in die Flucht, und alle, die mich haßten, vernichtete ich.

42Sie blickten nach Hilfe umher – doch da war kein Helfer – zum HERRN – doch er hörte sie nicht;

43ich zermalmte sie wie Staub auf dem Boden, wie Kot auf den Gassen zertrat, zerstampfte ich sie.

44Du hast mich aus meines Volkes Fehden errettet, mich zum Oberhaupt von Völkern eingesetzt: Völker, die ich nicht kannte, dienen mir;

45die Söhne des Auslands huldigen mir, aufs bloße Wort gehorchen sie mir;

46die Söhne des Auslands sinken mutlos hin und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

47Der HERR lebt: gepriesen sei mein Hort!, und erhaben ist der Gott, der Fels meines Heils,

48der Gott, der mir Rache verliehen und die Völker unter meine Herrschaft gezwungen,

49der mich von meinen Feinden frei gemacht und über meine Widersacher mich erhöht, von dem Mann der Gewalttat mich befreit hat!

50Drum will ich dich preisen, HERR, unter den Völkern und deinem Namen lobsingen,

51dir, der seinem Könige großes Heil verleiht und Gnade an seinem Gesalbten übt, an David und seinem Hause ewiglich!

2. Samuel 22:1
GerMenge

Das folgende Lied richtete David an den HERRN zu der Zeit, als der HERR ihn aus der Hand aller seiner Feinde und (besonders) aus der Hand Sauls errettet hatte. Er betete (damals):

GerZurcher

DAVID dichtete dem Herrn zu Ehren dieses Lied zu der Zeit, als ihn der Herr aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte. Er sprach:

2
GerMenge

Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter;

GerZurcher

Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Erretter, /

3
GerMenge

Gott ist mein Fels, zu dem ich mich flüchte, mein Schild und das Horn meines Heils, mein fester Turm und meine Zuflucht, mein Erretter, der von Gewalttat mich rettet.

GerZurcher

mein Gott, mein Hort, auf den ich mich verlasse, / mein Schild und meines Heiles Horn, / meine Feste und meine Zuflucht, / mein Helfer, der du mir gegen Gewalttat hilfst! / (1) vgl. Anm. zu 1Sa 2:1.

4
GerMenge

Den Preiswürdigen rufe ich an, den HERRN: so werd’ ich von meinen Feinden errettet.

GerZurcher

Gepriesen, rufe ich, sei der Herr! / So werde ich vor meinen Feinden errettet. /

5
GerMenge

Denn die Wogen des Todes hatten mich umringt, die Ströme des Unheils schreckten mich,

GerZurcher

Mich hatten die Wogen des Todes umfangen, / die Bäche des Verderbens erschreckten mich; /

6
GerMenge

die Netze des Totenreichs umfingen mich, die Schlingen des Todes fielen über mich.

GerZurcher

die Bande der Unterwelt umstrickten mich, / auf mich fielen die Schlingen des Todes. /

7
GerMenge

In meiner Angst rief ich zum HERRN und schrie um Hilfe zu meinem Gott; da vernahm er in seinem Palast mein Rufen, und mein Notschrei drang zu seinen Ohren.

GerZurcher

Als ich in Angst war, rief ich den Herrn an, / und ich schrie zu meinem Gott; / da hörte er meine Stimme von seinem Tempel, / und mein Schreien drang an sein Ohr. /

8
GerMenge

Da wankte und schwankte die Erde, des Himmels Grundfesten bebten und wankten hin und her, denn er war zornentbrannt;

GerZurcher

Da wankte und schwankte die Erde, / die Grundfesten des Himmels erbebten; / sie wankten, denn er war zornentbrannt. /

9
GerMenge

Rauch stieg auf aus seiner Nase, und fressendes Feuer drang aus seinem Munde, glühende Kohlen sprühten von ihm aus.

GerZurcher

Rauch stieg auf in seiner Nase / und verzehrendes Feuer aus seinem Munde, / glühende Kohlen sprühten aus ihm. /

10
GerMenge

Er neigte den Himmel und fuhr herab, Wolkennacht lag unter seinen Füßen;

GerZurcher

Er neigte den Himmel und fuhr herab, / Wolkendunkel unter seinen Füssen. /

11
GerMenge

Er fuhr auf dem Cherub und flog daher und schoß herab auf den Fittichen des Sturms;

GerZurcher

Er fuhr auf dem Cherub und flog daher / und schwebte auf Flügeln des Windes. /

12
GerMenge

Finsternis machte er rings um sich her zu seinem Gezelt, Regendunkel, dichtes Gewölk;

GerZurcher

Er machte Finsternis um sich her zu seinem Gezelt, / dunkle Wasser und dichte Wolken; /

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GerMenge

aus dem Glanz vor ihm her brannten Feuerflammen.

GerZurcher

aus dem Glanze vor ihm / sprühten glühende Kohlen. /

14
GerMenge

Dann donnerte der HERR vom Himmel her, der Höchste ließ seine Stimme erschallen;

GerZurcher

Vom Himmel her donnerte der Herr, / der Höchste liess seine Stimme erschallen. /

15
GerMenge

er schoß seine Pfeile ab und zerstreute sie, schleuderte Blitze und schreckte sie.

GerZurcher

Er schoss seine Pfeile und streute sie, / er schleuderte Blitze und jagte sie. /

16
GerMenge

Da wurden sichtbar die Tiefen des Meeres und aufgedeckt die Grundfesten der Erde durch das Schelten des HERRN, von dem Zornesschnauben seiner Nase.

GerZurcher

Da sah man die Betten des Meeres, / aufgedeckt wurden die Gründe der Erde / vor dem Schelten des Herrn, / vor dem Schnauben seiner Nase. /

17
GerMenge

Er streckte die Hand herab aus der Höhe, ergriff mich, zog mich heraus aus den großen Fluten,

GerZurcher

Er langte herab aus der Höhe, ergriff mich, / zog mich aus grossen Wassern, /

18
GerMenge

entriß mich meinem starken Feinde, meinen Widersachern, die zu stark mir waren.

GerZurcher

entriss mich meinem starken Feinde, / meinen Hassern, weil sie mir zu mächtig. /

19
GerMenge

Sie hatten mich überfallen an meinem Unglückstage, doch der HERR ward mir zur Stütze;

GerZurcher

Sie überfielen mich an meinem Unglückstage, / doch der Herr war meine Stütze /

20
GerMenge

er führte mich heraus auf weiten Raum, riß mich heraus, weil er Wohlgefallen an mir hatte.

GerZurcher

und führte mich heraus ins Weite, / befreite mich, weil er Gefallen hat an mir. /

21
GerMenge

Der HERR hat mir gelohnt nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände mir vergolten;

GerZurcher

Der Herr tat mir nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir; /

22
GerMenge

denn ich habe innegehalten die Wege des HERRN und bin von meinem Gott nicht treulos abgefallen;

GerZurcher

denn ich hielt mich an des Herrn Wege, / fiel nicht frevelnd ab von meinem Gott. /

23
GerMenge

nein, alle seine Rechte haben mir vor Augen gestanden, und von seinen Geboten bin ich nicht abgewichen.

GerZurcher

Ja, alle seine Rechte hatte ich vor Augen, / und seine Satzungen tat ich nicht von mir. /

24
GerMenge

So bin ich unsträflich vor ihm gewandelt und hab’ mich vor jeder Verschuldung gehütet;

GerZurcher

Ich war unsträflich gegen ihn / und hütete mich vor meiner Sünde. /

25
GerMenge

drum hat mir der HERR vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit, die seinen Augen sichtbar war.

GerZurcher

Darum vergalt mir der Herr nach meiner Gerechtigkeit, / nach meiner Reinheit vor seinen Augen. /

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GerMenge

Gegen den Guten erweist du dich gütig, gegen den Redlichen zeigst du dich redlich,

GerZurcher

Gegen den Frommen zeigst du dich fromm, / gegen den Redlichen redlich. /

27
GerMenge

gegen den Reinen erweist du dich rein, doch gegen den Falschen zeigst du dich enttäuschend;

GerZurcher

Gegen den Reinen zeigst du dich rein, / gegen den Verkehrten verkehrt. /

28
GerMenge

denn du schaffst demütigen Leuten Hilfe, aber stolze Augen erniedrigst du.

GerZurcher

Ja, du hilfst gedrücktem Volke, / doch hochfahrenden Sinn demütigst du. /

29
GerMenge

Ja, du bist meine Leuchte, o HERR; und mein Gott erhellt meine Finsternis.

GerZurcher

Denn du bist meine Leuchte, Herr, / und mein Gott erhellt meine Nacht. /

30
GerMenge

Denn mit dir überrenne ich Feindesscharen, mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

GerZurcher

Denn mit dir zerbreche ich Wälle, / mit meinem Gott überspringe ich Mauern. /

31
GerMenge

Dieser Gott – sein Walten ist vollkommen, die Worte des HERRN sind lauter, ein Schild ist er allen, die zu ihm sich flüchten.

GerZurcher

Gottes Weg ist unsträflich, / das Wort des Herrn ist lauter; / Schild ist er allen, die auf ihn vertrauen. /

32
GerMenge

Denn wer ist Gott außer dem HERRN und wer ein Fels als nur unser Gott?,

GerZurcher

Denn wer ist Gott, als nur der Herr, / und wer ein Fels ausser unserem Gott? /

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GerMenge

dieser Gott, der mit Kraft mich gegürtet und der meinen Weg ohn’ Anstoß gemacht;

GerZurcher

dem Gott, der mich mit Kraft umgürtet / und ebne Bahn mir schafft, /

34
GerMenge

der mir Füße verliehen den Hirschen gleich und mich sicher auf Bergeshöhen gestellt;

GerZurcher

der meine Füsse gleich den Hinden macht / und mich auf Höhen stellt, /

35
GerMenge

der meine Hände streiten gelehrt, daß meine Arme den ehernen Bogen spannten.

GerZurcher

der meine Hände streiten lehrt / und meinen Arm den ehernen Bogen spannen! /

36
GerMenge

Du reichtest mir deinen schützenden Schild, und deine Gnade machte mich groß.

GerZurcher

Du reichst mir den Schild deiner Hilfe, / und deine Güte macht mich gross. /

37
GerMenge

Du schafftest weiten Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel wankten nicht.

GerZurcher

Weit schaffst du meinen Schritten Raum, / und meine Knöchel wanken nicht. /

38
GerMenge

Ich verfolgte meine Feinde, vertilgte sie und kehrte nicht um, bis ich sie vernichtet;

GerZurcher

Ich jage meinen Feinden nach und vernichte sie, / kehre nicht wieder, bis ich sie vertilgt. /

39
GerMenge

ich vernichtete und zerschmetterte sie, daß sie nicht wieder aufstehn konnten: sie sanken unter meine Füße nieder.

GerZurcher

Ich schmettre sie nieder, sie stehen nicht mehr auf / und fallen unter meine Füsse, /

40
GerMenge

Und du gürtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die sich gegen mich erhoben;

GerZurcher

und du umgürtest mich mit Kraft zum Streite, / beugst, die sich wider mich erheben, unter mich. /

41
GerMenge

du triebst meine Feinde vor mir in die Flucht, und alle, die mich haßten, vernichtete ich.

GerZurcher

Du schaffst, dass meine Feinde vor mir fliehen, / und die mich hassen, sie vertilge ich. /

42
GerMenge

Sie blickten nach Hilfe umher – doch da war kein Helfer – zum HERRN – doch er hörte sie nicht;

GerZurcher

Sie schreien um Hilfe, - da ist kein Helfer - / zum Herrn, doch er erhört sie nicht. /

43
GerMenge

ich zermalmte sie wie Staub auf dem Boden, wie Kot auf den Gassen zertrat, zerstampfte ich sie.

GerZurcher

Und ich zermalme sie wie Staub der Erde, / wie Kot auf der Gasse zertrete ich sie. /

44
GerMenge

Du hast mich aus meines Volkes Fehden errettet, mich zum Oberhaupt von Völkern eingesetzt: Völker, die ich nicht kannte, dienen mir;

GerZurcher

Du rettest mich aus den Kämpfen meines Volkes, / du setzest mich zum Haupt von Nationen, / und Leute, die ich nicht kannte, werden mir untertan. /

45
GerMenge

die Söhne des Auslands huldigen mir, aufs bloße Wort gehorchen sie mir;

GerZurcher

Die Söhne der Fremde schmeicheln mir, / auf blosses Gerücht werden sie mir gehorsam. /

46
GerMenge

die Söhne des Auslands sinken mutlos hin und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern.

GerZurcher

Die Söhne der Fremde sinken hin / und kommen zitternd hervor aus ihren Schlössern. /

47
GerMenge

Der HERR lebt: gepriesen sei mein Hort!, und erhaben ist der Gott, der Fels meines Heils,

GerZurcher

Der Herr lebt, und gepriesen ist mein Fels, / erhaben der Gott meines Heils, /

48
GerMenge

der Gott, der mir Rache verliehen und die Völker unter meine Herrschaft gezwungen,

GerZurcher

der Gott, der Rache mir verleiht / und die Völker unter mich zwingt, /

49
GerMenge

der mich von meinen Feinden frei gemacht und über meine Widersacher mich erhöht, von dem Mann der Gewalttat mich befreit hat!

GerZurcher

der du mich errettest von meinen Feinden / und über meine Widersacher mich erhebst, / mich befreist von dem Mann der Gewalttat. /

50
GerMenge

Drum will ich dich preisen, HERR, unter den Völkern und deinem Namen lobsingen,

GerZurcher

Darum will ich dich preisen, Herr, / unter den Völkern deinem Namen lobsingen, /

51
GerMenge

dir, der seinem Könige großes Heil verleiht und Gnade an seinem Gesalbten übt, an David und seinem Hause ewiglich!

GerZurcher

der du deinem König grosses Heil verleihst / und deinem Gesalbten Huld erweisest, / David und seinem Hause ewiglich.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in 2. Samuel 22

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Samuel 22 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 2. Samuel 22:16

GerMenge

"Da wurden sichtbar die Tiefen des Meeres und aufgedeckt die Grundfesten der Erde durch das Schelten des HERRN, von dem Zornesschnauben seiner Nase."

GerZurcher

"Da sah man die Betten des Meeres, / aufgedeckt wurden die Gründe der Erde / vor dem Schelten des Herrn, / vor dem Schnauben seiner Nase. /"

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GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

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Sprüche 3

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