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2. Chronik 20 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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2. Chronik 20

1Später begab es sich, daß die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen ein Teil der Mehuniter heranzogen, um Josaphat zu bekriegen.

2Als nun Boten kamen und dem Josaphat die Meldung brachten: »Ein großer Heerhaufe rückt von jenseits des (Toten) Meeres aus Syrien gegen dich heran, und sie stehen schon in Hazezon-Thamar, das ist Engedi«:

3da erschrak Josaphat und faßte den festen Entschluß, sich an den HERRN zu wenden; und er ließ in ganz Juda ein Fasten ausrufen.

4Als nun die Judäer zusammengekommen waren, um den HERRN um Hilfe anzuflehen, und sie sich auch aus allen Städten Judas versammelt hatten, um Hilfe vom HERRN zu erbitten,

5da trat Josaphat in der Volksgemeinde Judas und Jerusalems im Tempel des HERRN vor dem neuen Vorhofe auf

6und betete: »HERR, du Gott unserer Väter, bist du nicht der Gott im Himmel und du nicht der Herrscher über alle Königreiche der Heiden? Ja, in deiner Hand ist Kraft und Stärke, und niemand vermag dir zu widerstehen.

7Hast nicht du, unser Gott, einst die Bewohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und dies Land den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, für ewige Zeit gegeben?

8So haben sie sich denn darin niedergelassen und dir ein Heiligtum darin für deinen Namen gebaut, indem sie dachten:

9›Wenn Unglück über uns hereinbricht, Krieg als Strafgericht oder die Pest oder Hungersnot, und wir dann vor dieses Haus und vor dich hintreten – denn dein Name wohnt in diesem Hause! – und wir in unserer Bedrängnis zu dir schreien, so wirst du uns erhören und erretten.«

10Und nun, siehe, die Ammoniter und Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, deren Land du einst die Israeliten, als sie aus Ägypten kamen, nicht hast betreten lassen, sondern an denen sie vorübergezogen sind, ohne sie zu vernichten:

11siehe, die wollen uns das jetzt entgelten lassen, indem sie kommen, um uns aus deinem Eigentum zu vertreiben, das du uns zum Besitz verliehen hast.

12O unser Gott, willst du nicht strafend gegen sie vorgehen? Denn wir sind zu schwach gegenüber dieser gewaltigen Übermacht, die gegen uns heranzieht, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!«

13So standen die Judäer insgesamt vor dem HERRN da samt ihren kleinen Kindern, ihren Frauen und Söhnen.

14Da wurde Jahasiel, der Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, der Levit aus den Nachkommen Asaphs, inmitten der Volksgemeinde vom Geist des HERRN ergriffen,

15so daß er ausrief: »Merkt auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der HERR zu euch: ›Ihr braucht euch nicht zu fürchten und nicht zu erschrecken vor diesem großen Haufen; denn nicht eure Sache ist der Kampf, sondern die Sache Gottes!

16Zieht morgen gegen sie hinab: sie werden dann gerade die Anhöhe Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende der Schlucht vor der Steppe Jeruel auf sie stoßen.

17Ihr sollt aber dabei nicht selbst zu kämpfen haben; nein, nehmt nur Aufstellung, bleibt ruhig stehen und seht die Rettung an, die der HERR euch widerfahren läßt, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht verzagt! Zieht ihnen morgen entgegen: der HERR wird mit euch sein!‹«

18Da verneigte sich Josaphat mit dem Gesicht bis zur Erde, und alle Judäer samt den Bewohnern Jerusalems warfen sich vor dem HERRN nieder, um den HERRN anzubeten.

19Alsdann traten die Leviten auf, die zum Geschlecht der Kahathiten und der Korahiten gehörten, um mit überaus lauter Stimme Loblieder auf den HERRN, den Gott Israels, zu singen.

20Als sie dann am andern Morgen in aller Frühe nach der Steppe Thekoa aufbrachen, trat Josaphat bei ihrem Auszuge auf und sagte: »Hört mich an, ihr Judäer und ihr Bewohner Jersualems! Vertraut auf den HERRN, euren Gott, so werdet ihr gesichert sein! Vertraut auf seine Propheten, so werdet ihr siegen!«

21Sodann traf er Verabredungen mit dem Kriegsvolk und ließ Sänger antreten, die zu Ehren des HERRN im heiligen Schmuck Loblieder anstimmen mußten, während sie an der Spitze der gerüsteten Krieger einherzogen und sangen: »Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich!«

22Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, ließ der HERR feindselige Mächte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda heranzogen, in Wirksamkeit treten, so daß sie sich selbst aufrieben.

23Denn die Ammoniter und Moabiter erhoben sich gegen die Bewohner des Gebirges Seir, um sie niederzumachen und zu vertilgen; und als sie mit den Bewohnern von Seir fertig waren, half einer dem andern zur gegenseitigen Vernichtung.

24Als nun die Judäer auf der Berghöhe ankamen, von wo man die Steppe übersehen konnte, und sie nach dem Heerhaufen ausschauten, sahen sie nur Leichen am Boden liegen: keiner war entronnen.

25Da kam Josaphat mit seinem Heer heran, um zu plündern, was jene bei sich gehabt hatten, und sie fanden bei ihnen eine Menge Vieh und Habseligkeiten, Kleider und kostbare Sachen, und erbeuteten davon so viel, daß sie es nicht fortschaffen konnten; drei Tage lang plünderten sie: so groß war die Beute.

26Am vierten Tage aber versammelten sie sich im ›Lobpreistal‹; dort nämlich lobpriesen sie den HERRN; daher führt jener Ort den Namen ›Lobpreistal‹ bis auf den heutigen Tag.

27Hierauf kehrte die ganze Mannschaft Judas und Jerusalems wieder um, mit Josaphat an ihrer Spitze, um voller Freude nach Jerusalem zurückzukehren; denn der HERR hatte sie an ihren Feinden Freude erleben lassen.

28So zogen sie denn in Jerusalem ein unter Harfen-, Zither- und Trompetenklang, zum Tempel des HERRN hin.

29Auf alle Reiche der (benachbarten) Länder aber fiel ein Schrecken Gottes, als sie vernahmen, daß der HERR selbst mit den Feinden Israels gestritten hatte.

30Daher verlief die weitere Regierung Josaphats in Frieden, da sein Gott ihm Ruhe ringsumher verschafft hatte.

31So regierte denn Josaphat über Juda; fünfunddreißig Jahre war er beim Regierungsantritt alt, und fünfundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hieß Asuba und war eine Tochter Silhis.

32Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa, ohne davon abzuweichen, so daß er tat, was dem HERRN wohlgefiel.

33Nur der Höhendienst wurde nicht beseitigt, und das Volk hatte sein Herz immer noch nicht fest auf den Gott seiner Väter gerichtet. –

34Die übrige Geschichte Josaphats aber, von Anfang bis zu Ende, findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet in der Geschichte Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen ist.

35Später verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit dem König Ahasja von Israel, der in seinem Tun gottlos war;

36und zwar schloß er einen Bund mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis fahren sollten; und sie ließen wirklich Schiffe in Ezjon-Geber bauen.

37Aber Elieser, der Sohn Dodawas, aus Maresa, sprach gegen Josaphat die Weissagung aus: »Weil du dich in ein Bündnis mit Ahasja eingelassen hast, wird der HERR dein Machwerk zerstören!« So scheiterten denn die Schiffe und kamen nicht dazu, nach Tharsis zu fahren.

2. Chronik 20

1Darnach begab es sich, dass die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen Leute von den Maonitern gegen Josaphat in den Krieg zogen.

2Da kamen Boten und meldeten Josaphat: Es rückt ein grosser Heerhaufe von jenseits des (Toten) Meeres, von Edom her, gegen dich heran; schon sind sie in Hazezon-Thamar das ist Engedi.

3Da fürchtete sich Josaphat und richtete sein ganzes Sinnen darauf, den Herrn zu suchen, und liess ganz Juda zu einem Fasten aufrufen.

4Und die Judäer versammelten sich, den Beistand des Herrn zu erflehen; auch aus allen Städten Judas kamen sie, den Herrn anzuflehen.

5Josaphat aber trat vor die im Tempel, im neuen Vorhof, versammelte Volksgemeinde Judas und Jerusalems hin

6und sprach: Herr, Gott unsrer Väter, du bist ja der Gott im Himmel, und du herrschest über alle Königreiche der Heiden; in deiner Hand ist Macht und Gewalt, und niemand vermag dir gegenüber standzuhalten. (a) 1Ch 29:12

7Du, unser Gott, hast ja die Bewohner dieses Landes vor deinem Volke Israel vertrieben und hast es den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, gegeben für alle Zeiten.

8Sie nahmen darin Wohnung und bauten deinem Namen darin ein Heiligtum und dachten:

9Wenn Unglück über uns kommt, Schwert, Strafgericht, Pest oder Hunger, dann wollen wir vor dieses Haus und vor dich treten, denn dein Name wohnt in diesem Hause, und wollen in unsrer Not zu dir schreien, dass du uns erhörest und uns errettest. (a) 2Ch 6:28-30

10Und nun kommen da die Ammoniter und Moabiter und die vom Gebirge Seir, in deren Land zu gehen du den Israeliten nicht erlaubt hast, als sie aus dem Lande Ägypten kamen; sie liessen sie vielmehr unbehelligt und vernichteten sie nicht. (a) 5Mo 2:4 5

11Siehe, die wollen uns nun Böses antun: sie kommen, um uns aus deinem Eigentum, das du uns gegeben hast, zu vertreiben.

12Du, unser Gott, willst du nicht Gericht halten über sie? denn wir sind machtlos gegenüber diesem grossen Haufen, der gegen uns heranzieht. Wir wissen nicht, was wir tun sollen; sondern auf dich sind unsre Augen gerichtet.

13Und währenddem standen alle Judäer vor dem Herrn, sogar ihre kleinen Kinder, ihre Frauen und ihre Söhne.

14Da kam der Geist des Herrn inmitten der Volksgemeinde über Jahasiel, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, den Leviten aus dem Geschlechte Asaphs,

15und der sprach: Merket auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der Herr zu euch: Ihr müsst euch nicht fürchten und nicht erschrecken vor diesem grossen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf. (a) 2Mo 14:13 14

16Morgen sollt ihr gegen sie hinabziehen; da werden sie auf dem Steig von Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende des Bachtales auf sie stossen angesichts der Steppe von Jeruel.

17Nicht euch liegt es ob, in dieser Sache zu kämpfen. Stellet euch nur auf und bleibet stehen und sehet, wie der Herr euch Rettung schafft, Juda und Jerusalem. Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! Morgen sollt ihr ihnen entgegenziehen, und der Herr wird mit euch sein.

18Da neigte Josaphat sein Angesicht zur Erde, und alle Judäer und die Bewohner von Jerusalem fielen vor dem Herrn nieder, den Herrn anzubeten.

19Dann erhoben sich die Leviten aus dem Geschlechte der Kahathiten und dem der Korahiten, um den Herrn, den Gott Israels, mit hocherhobener Stimme zu preisen.

20Am folgenden Morgen in der Frühe zogen sie zur Steppe von Thekoa hinaus, und während sie hinauszogen, trat Josaphat hin und sprach: Höret auf mich, ihr Judäer und ihr Bewohner von Jerusalem! Vertrauet auf den Herrn, euren Gott, so werdet ihr bestehen; vertrauet auf seine Propheten, so wird es euch glücken.

21Dann beriet er sich mit dem Volke und bestellte Sänger für den Herrn, die in heiligem Schmuck lobpreisen und vor den Kampfgerüsteten einherziehen und sprechen sollten: Danket dem Herrn, denn seine Güte währet ewig! (a) Ps 136:1

22Sobald sie aber angefangen hatten zu jubeln und zu lobpreisen, liess der Herr feindselige Mächte ihr Werk treiben unter den Ammonitern, den Moabitern und denen vom Gebirge Seir, welche gegen Juda heranzogen, sodass sie geschlagen wurden.

23Die Ammoniter und die Moabiter stellten sich gegen die Bewohner des Gebirges von Seir, sie auszurotten und niederzumachen, und nachdem sie die Bewohner von Seir aufgerieben hatten, halfen sie sich gegenseitig verderben.

24Als nun die Judäer auf die Berghöhe kamen gegen die Steppe hin und nach dem Heerhaufen ausschauten, siehe, da lagen nur Leichen am Boden, und niemand war entronnen.

25Da rückte Josaphat mit seinen Leuten heran, unter ihnen Beute zu machen, und sie fanden eine Menge Vieh und Waren und Kleider und kostbare Geräte, und sie raubten so viel, dass es nicht fortzubringen war; drei Tage hatten sie Beute zu machen, so gross war sie.

26Aber am vierten Tage versammelten sie sich im "Lobetal"; daselbst nämlich lobten sie den Herrn. Darum nennt man jene Stätte bis zum heutigen Tage Lobetal.

27Und alle Männer Judas und Jerusalems und Josaphat an ihrer Spitze kehrten voll Freude zurück nach Jerusalem, weil ihnen der Herr Freude beschert hatte gegenüber ihren Feinden.

28Sie kamen nach Jerusalem mit Harfen und Zithern und Posaunen zum Tempel des Herrn.

29Der Schrecken Gottes aber fiel auf alle Königreiche der (umliegenden) Länder, als sie hörten, dass der Herr mit den Feinden Israels gekämpft hatte. (a) 2Ch 17:10

30Daher konnte nun Josaphat in Frieden regieren; sein Gott verschaffte ihm ringsumher Ruhe.

31So regierte denn Josaphat über Juda. Er war 35 Jahre alt, als er König wurde, und 25 Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Asuba, die Tochter Silhis.

32Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa und wich nicht davon ab, sondern tat, was dem Herrn wohlgefiel.

33Nur wurden die Höhenheiligtümer nicht abgeschafft; noch immer hatte das Volk sein Herz nicht dem Gott seiner Väter zugewandt.

34Was sonst noch von Josaphat zu sagen ist, von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben in der Chronik Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen worden ist.

35Hernach verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel; dieser führte ein gottloses Leben.

36Er verbündete sich mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis gehen sollten; diese Schiffe bauten sie in Ezjon-Geber.

37Da weissagte Elieser, der Sohn Dodias aus Maresa, über Josaphat und sprach: Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, zerbricht der Herr dein Machwerk. Und die Schiffe scheiterten und konnten nicht nach Tharsis fahren.

2. Chronik 20

1Später begab es sich, daß die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen ein Teil der Mehuniter heranzogen, um Josaphat zu bekriegen.

2Als nun Boten kamen und dem Josaphat die Meldung brachten: »Ein großer Heerhaufe rückt von jenseits des (Toten) Meeres aus Syrien gegen dich heran, und sie stehen schon in Hazezon-Thamar, das ist Engedi«:

3da erschrak Josaphat und faßte den festen Entschluß, sich an den HERRN zu wenden; und er ließ in ganz Juda ein Fasten ausrufen.

4Als nun die Judäer zusammengekommen waren, um den HERRN um Hilfe anzuflehen, und sie sich auch aus allen Städten Judas versammelt hatten, um Hilfe vom HERRN zu erbitten,

5da trat Josaphat in der Volksgemeinde Judas und Jerusalems im Tempel des HERRN vor dem neuen Vorhofe auf

6und betete: »HERR, du Gott unserer Väter, bist du nicht der Gott im Himmel und du nicht der Herrscher über alle Königreiche der Heiden? Ja, in deiner Hand ist Kraft und Stärke, und niemand vermag dir zu widerstehen.

7Hast nicht du, unser Gott, einst die Bewohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und dies Land den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, für ewige Zeit gegeben?

8So haben sie sich denn darin niedergelassen und dir ein Heiligtum darin für deinen Namen gebaut, indem sie dachten:

9›Wenn Unglück über uns hereinbricht, Krieg als Strafgericht oder die Pest oder Hungersnot, und wir dann vor dieses Haus und vor dich hintreten – denn dein Name wohnt in diesem Hause! – und wir in unserer Bedrängnis zu dir schreien, so wirst du uns erhören und erretten.«

10Und nun, siehe, die Ammoniter und Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, deren Land du einst die Israeliten, als sie aus Ägypten kamen, nicht hast betreten lassen, sondern an denen sie vorübergezogen sind, ohne sie zu vernichten:

11siehe, die wollen uns das jetzt entgelten lassen, indem sie kommen, um uns aus deinem Eigentum zu vertreiben, das du uns zum Besitz verliehen hast.

12O unser Gott, willst du nicht strafend gegen sie vorgehen? Denn wir sind zu schwach gegenüber dieser gewaltigen Übermacht, die gegen uns heranzieht, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!«

13So standen die Judäer insgesamt vor dem HERRN da samt ihren kleinen Kindern, ihren Frauen und Söhnen.

14Da wurde Jahasiel, der Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, der Levit aus den Nachkommen Asaphs, inmitten der Volksgemeinde vom Geist des HERRN ergriffen,

15so daß er ausrief: »Merkt auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der HERR zu euch: ›Ihr braucht euch nicht zu fürchten und nicht zu erschrecken vor diesem großen Haufen; denn nicht eure Sache ist der Kampf, sondern die Sache Gottes!

16Zieht morgen gegen sie hinab: sie werden dann gerade die Anhöhe Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende der Schlucht vor der Steppe Jeruel auf sie stoßen.

17Ihr sollt aber dabei nicht selbst zu kämpfen haben; nein, nehmt nur Aufstellung, bleibt ruhig stehen und seht die Rettung an, die der HERR euch widerfahren läßt, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht verzagt! Zieht ihnen morgen entgegen: der HERR wird mit euch sein!‹«

18Da verneigte sich Josaphat mit dem Gesicht bis zur Erde, und alle Judäer samt den Bewohnern Jerusalems warfen sich vor dem HERRN nieder, um den HERRN anzubeten.

19Alsdann traten die Leviten auf, die zum Geschlecht der Kahathiten und der Korahiten gehörten, um mit überaus lauter Stimme Loblieder auf den HERRN, den Gott Israels, zu singen.

20Als sie dann am andern Morgen in aller Frühe nach der Steppe Thekoa aufbrachen, trat Josaphat bei ihrem Auszuge auf und sagte: »Hört mich an, ihr Judäer und ihr Bewohner Jersualems! Vertraut auf den HERRN, euren Gott, so werdet ihr gesichert sein! Vertraut auf seine Propheten, so werdet ihr siegen!«

21Sodann traf er Verabredungen mit dem Kriegsvolk und ließ Sänger antreten, die zu Ehren des HERRN im heiligen Schmuck Loblieder anstimmen mußten, während sie an der Spitze der gerüsteten Krieger einherzogen und sangen: »Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich!«

22Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, ließ der HERR feindselige Mächte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda heranzogen, in Wirksamkeit treten, so daß sie sich selbst aufrieben.

23Denn die Ammoniter und Moabiter erhoben sich gegen die Bewohner des Gebirges Seir, um sie niederzumachen und zu vertilgen; und als sie mit den Bewohnern von Seir fertig waren, half einer dem andern zur gegenseitigen Vernichtung.

24Als nun die Judäer auf der Berghöhe ankamen, von wo man die Steppe übersehen konnte, und sie nach dem Heerhaufen ausschauten, sahen sie nur Leichen am Boden liegen: keiner war entronnen.

25Da kam Josaphat mit seinem Heer heran, um zu plündern, was jene bei sich gehabt hatten, und sie fanden bei ihnen eine Menge Vieh und Habseligkeiten, Kleider und kostbare Sachen, und erbeuteten davon so viel, daß sie es nicht fortschaffen konnten; drei Tage lang plünderten sie: so groß war die Beute.

26Am vierten Tage aber versammelten sie sich im ›Lobpreistal‹; dort nämlich lobpriesen sie den HERRN; daher führt jener Ort den Namen ›Lobpreistal‹ bis auf den heutigen Tag.

27Hierauf kehrte die ganze Mannschaft Judas und Jerusalems wieder um, mit Josaphat an ihrer Spitze, um voller Freude nach Jerusalem zurückzukehren; denn der HERR hatte sie an ihren Feinden Freude erleben lassen.

28So zogen sie denn in Jerusalem ein unter Harfen-, Zither- und Trompetenklang, zum Tempel des HERRN hin.

29Auf alle Reiche der (benachbarten) Länder aber fiel ein Schrecken Gottes, als sie vernahmen, daß der HERR selbst mit den Feinden Israels gestritten hatte.

30Daher verlief die weitere Regierung Josaphats in Frieden, da sein Gott ihm Ruhe ringsumher verschafft hatte.

31So regierte denn Josaphat über Juda; fünfunddreißig Jahre war er beim Regierungsantritt alt, und fünfundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hieß Asuba und war eine Tochter Silhis.

32Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa, ohne davon abzuweichen, so daß er tat, was dem HERRN wohlgefiel.

33Nur der Höhendienst wurde nicht beseitigt, und das Volk hatte sein Herz immer noch nicht fest auf den Gott seiner Väter gerichtet. –

34Die übrige Geschichte Josaphats aber, von Anfang bis zu Ende, findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet in der Geschichte Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen ist.

35Später verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit dem König Ahasja von Israel, der in seinem Tun gottlos war;

36und zwar schloß er einen Bund mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis fahren sollten; und sie ließen wirklich Schiffe in Ezjon-Geber bauen.

37Aber Elieser, der Sohn Dodawas, aus Maresa, sprach gegen Josaphat die Weissagung aus: »Weil du dich in ein Bündnis mit Ahasja eingelassen hast, wird der HERR dein Machwerk zerstören!« So scheiterten denn die Schiffe und kamen nicht dazu, nach Tharsis zu fahren.

2. Chronik 20:1
GerMenge

Später begab es sich, daß die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen ein Teil der Mehuniter heranzogen, um Josaphat zu bekriegen.

GerZurcher

Darnach begab es sich, dass die Moabiter und Ammoniter und mit ihnen Leute von den Maonitern gegen Josaphat in den Krieg zogen.

2
GerMenge

Als nun Boten kamen und dem Josaphat die Meldung brachten: »Ein großer Heerhaufe rückt von jenseits des (Toten) Meeres aus Syrien gegen dich heran, und sie stehen schon in Hazezon-Thamar, das ist Engedi«:

GerZurcher

Da kamen Boten und meldeten Josaphat: Es rückt ein grosser Heerhaufe von jenseits des (Toten) Meeres, von Edom her, gegen dich heran; schon sind sie in Hazezon-Thamar das ist Engedi.

3
GerMenge

da erschrak Josaphat und faßte den festen Entschluß, sich an den HERRN zu wenden; und er ließ in ganz Juda ein Fasten ausrufen.

GerZurcher

Da fürchtete sich Josaphat und richtete sein ganzes Sinnen darauf, den Herrn zu suchen, und liess ganz Juda zu einem Fasten aufrufen.

4
GerMenge

Als nun die Judäer zusammengekommen waren, um den HERRN um Hilfe anzuflehen, und sie sich auch aus allen Städten Judas versammelt hatten, um Hilfe vom HERRN zu erbitten,

GerZurcher

Und die Judäer versammelten sich, den Beistand des Herrn zu erflehen; auch aus allen Städten Judas kamen sie, den Herrn anzuflehen.

5
GerMenge

da trat Josaphat in der Volksgemeinde Judas und Jerusalems im Tempel des HERRN vor dem neuen Vorhofe auf

GerZurcher

Josaphat aber trat vor die im Tempel, im neuen Vorhof, versammelte Volksgemeinde Judas und Jerusalems hin

6
GerMenge

und betete: »HERR, du Gott unserer Väter, bist du nicht der Gott im Himmel und du nicht der Herrscher über alle Königreiche der Heiden? Ja, in deiner Hand ist Kraft und Stärke, und niemand vermag dir zu widerstehen.

GerZurcher

und sprach: Herr, Gott unsrer Väter, du bist ja der Gott im Himmel, und du herrschest über alle Königreiche der Heiden; in deiner Hand ist Macht und Gewalt, und niemand vermag dir gegenüber standzuhalten. (a) 1Ch 29:12

7
GerMenge

Hast nicht du, unser Gott, einst die Bewohner dieses Landes vor deinem Volk Israel vertrieben und dies Land den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, für ewige Zeit gegeben?

GerZurcher

Du, unser Gott, hast ja die Bewohner dieses Landes vor deinem Volke Israel vertrieben und hast es den Nachkommen Abrahams, deines Freundes, gegeben für alle Zeiten.

8
GerMenge

So haben sie sich denn darin niedergelassen und dir ein Heiligtum darin für deinen Namen gebaut, indem sie dachten:

GerZurcher

Sie nahmen darin Wohnung und bauten deinem Namen darin ein Heiligtum und dachten:

9
GerMenge

›Wenn Unglück über uns hereinbricht, Krieg als Strafgericht oder die Pest oder Hungersnot, und wir dann vor dieses Haus und vor dich hintreten – denn dein Name wohnt in diesem Hause! – und wir in unserer Bedrängnis zu dir schreien, so wirst du uns erhören und erretten.«

GerZurcher

Wenn Unglück über uns kommt, Schwert, Strafgericht, Pest oder Hunger, dann wollen wir vor dieses Haus und vor dich treten, denn dein Name wohnt in diesem Hause, und wollen in unsrer Not zu dir schreien, dass du uns erhörest und uns errettest. (a) 2Ch 6:28-30

10
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Und nun, siehe, die Ammoniter und Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, deren Land du einst die Israeliten, als sie aus Ägypten kamen, nicht hast betreten lassen, sondern an denen sie vorübergezogen sind, ohne sie zu vernichten:

GerZurcher

Und nun kommen da die Ammoniter und Moabiter und die vom Gebirge Seir, in deren Land zu gehen du den Israeliten nicht erlaubt hast, als sie aus dem Lande Ägypten kamen; sie liessen sie vielmehr unbehelligt und vernichteten sie nicht. (a) 5Mo 2:4 5

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siehe, die wollen uns das jetzt entgelten lassen, indem sie kommen, um uns aus deinem Eigentum zu vertreiben, das du uns zum Besitz verliehen hast.

GerZurcher

Siehe, die wollen uns nun Böses antun: sie kommen, um uns aus deinem Eigentum, das du uns gegeben hast, zu vertreiben.

12
GerMenge

O unser Gott, willst du nicht strafend gegen sie vorgehen? Denn wir sind zu schwach gegenüber dieser gewaltigen Übermacht, die gegen uns heranzieht, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!«

GerZurcher

Du, unser Gott, willst du nicht Gericht halten über sie? denn wir sind machtlos gegenüber diesem grossen Haufen, der gegen uns heranzieht. Wir wissen nicht, was wir tun sollen; sondern auf dich sind unsre Augen gerichtet.

13
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So standen die Judäer insgesamt vor dem HERRN da samt ihren kleinen Kindern, ihren Frauen und Söhnen.

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Und währenddem standen alle Judäer vor dem Herrn, sogar ihre kleinen Kinder, ihre Frauen und ihre Söhne.

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Da wurde Jahasiel, der Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, der Levit aus den Nachkommen Asaphs, inmitten der Volksgemeinde vom Geist des HERRN ergriffen,

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Da kam der Geist des Herrn inmitten der Volksgemeinde über Jahasiel, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, den Leviten aus dem Geschlechte Asaphs,

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so daß er ausrief: »Merkt auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der HERR zu euch: ›Ihr braucht euch nicht zu fürchten und nicht zu erschrecken vor diesem großen Haufen; denn nicht eure Sache ist der Kampf, sondern die Sache Gottes!

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und der sprach: Merket auf, ihr Judäer alle und ihr Bewohner Jerusalems und du, König Josaphat! So spricht der Herr zu euch: Ihr müsst euch nicht fürchten und nicht erschrecken vor diesem grossen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf. (a) 2Mo 14:13 14

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Zieht morgen gegen sie hinab: sie werden dann gerade die Anhöhe Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende der Schlucht vor der Steppe Jeruel auf sie stoßen.

GerZurcher

Morgen sollt ihr gegen sie hinabziehen; da werden sie auf dem Steig von Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende des Bachtales auf sie stossen angesichts der Steppe von Jeruel.

17
GerMenge

Ihr sollt aber dabei nicht selbst zu kämpfen haben; nein, nehmt nur Aufstellung, bleibt ruhig stehen und seht die Rettung an, die der HERR euch widerfahren läßt, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht verzagt! Zieht ihnen morgen entgegen: der HERR wird mit euch sein!‹«

GerZurcher

Nicht euch liegt es ob, in dieser Sache zu kämpfen. Stellet euch nur auf und bleibet stehen und sehet, wie der Herr euch Rettung schafft, Juda und Jerusalem. Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! Morgen sollt ihr ihnen entgegenziehen, und der Herr wird mit euch sein.

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GerMenge

Da verneigte sich Josaphat mit dem Gesicht bis zur Erde, und alle Judäer samt den Bewohnern Jerusalems warfen sich vor dem HERRN nieder, um den HERRN anzubeten.

GerZurcher

Da neigte Josaphat sein Angesicht zur Erde, und alle Judäer und die Bewohner von Jerusalem fielen vor dem Herrn nieder, den Herrn anzubeten.

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Alsdann traten die Leviten auf, die zum Geschlecht der Kahathiten und der Korahiten gehörten, um mit überaus lauter Stimme Loblieder auf den HERRN, den Gott Israels, zu singen.

GerZurcher

Dann erhoben sich die Leviten aus dem Geschlechte der Kahathiten und dem der Korahiten, um den Herrn, den Gott Israels, mit hocherhobener Stimme zu preisen.

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GerMenge

Als sie dann am andern Morgen in aller Frühe nach der Steppe Thekoa aufbrachen, trat Josaphat bei ihrem Auszuge auf und sagte: »Hört mich an, ihr Judäer und ihr Bewohner Jersualems! Vertraut auf den HERRN, euren Gott, so werdet ihr gesichert sein! Vertraut auf seine Propheten, so werdet ihr siegen!«

GerZurcher

Am folgenden Morgen in der Frühe zogen sie zur Steppe von Thekoa hinaus, und während sie hinauszogen, trat Josaphat hin und sprach: Höret auf mich, ihr Judäer und ihr Bewohner von Jerusalem! Vertrauet auf den Herrn, euren Gott, so werdet ihr bestehen; vertrauet auf seine Propheten, so wird es euch glücken.

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GerMenge

Sodann traf er Verabredungen mit dem Kriegsvolk und ließ Sänger antreten, die zu Ehren des HERRN im heiligen Schmuck Loblieder anstimmen mußten, während sie an der Spitze der gerüsteten Krieger einherzogen und sangen: »Danket dem HERRN, denn seine Güte währet ewiglich!«

GerZurcher

Dann beriet er sich mit dem Volke und bestellte Sänger für den Herrn, die in heiligem Schmuck lobpreisen und vor den Kampfgerüsteten einherziehen und sprechen sollten: Danket dem Herrn, denn seine Güte währet ewig! (a) Ps 136:1

22
GerMenge

Sobald sie aber mit dem Jubelruf und Lobgesang begonnen hatten, ließ der HERR feindselige Mächte gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Gebirges Seir, die gegen Juda heranzogen, in Wirksamkeit treten, so daß sie sich selbst aufrieben.

GerZurcher

Sobald sie aber angefangen hatten zu jubeln und zu lobpreisen, liess der Herr feindselige Mächte ihr Werk treiben unter den Ammonitern, den Moabitern und denen vom Gebirge Seir, welche gegen Juda heranzogen, sodass sie geschlagen wurden.

23
GerMenge

Denn die Ammoniter und Moabiter erhoben sich gegen die Bewohner des Gebirges Seir, um sie niederzumachen und zu vertilgen; und als sie mit den Bewohnern von Seir fertig waren, half einer dem andern zur gegenseitigen Vernichtung.

GerZurcher

Die Ammoniter und die Moabiter stellten sich gegen die Bewohner des Gebirges von Seir, sie auszurotten und niederzumachen, und nachdem sie die Bewohner von Seir aufgerieben hatten, halfen sie sich gegenseitig verderben.

24
GerMenge

Als nun die Judäer auf der Berghöhe ankamen, von wo man die Steppe übersehen konnte, und sie nach dem Heerhaufen ausschauten, sahen sie nur Leichen am Boden liegen: keiner war entronnen.

GerZurcher

Als nun die Judäer auf die Berghöhe kamen gegen die Steppe hin und nach dem Heerhaufen ausschauten, siehe, da lagen nur Leichen am Boden, und niemand war entronnen.

25
GerMenge

Da kam Josaphat mit seinem Heer heran, um zu plündern, was jene bei sich gehabt hatten, und sie fanden bei ihnen eine Menge Vieh und Habseligkeiten, Kleider und kostbare Sachen, und erbeuteten davon so viel, daß sie es nicht fortschaffen konnten; drei Tage lang plünderten sie: so groß war die Beute.

GerZurcher

Da rückte Josaphat mit seinen Leuten heran, unter ihnen Beute zu machen, und sie fanden eine Menge Vieh und Waren und Kleider und kostbare Geräte, und sie raubten so viel, dass es nicht fortzubringen war; drei Tage hatten sie Beute zu machen, so gross war sie.

26
GerMenge

Am vierten Tage aber versammelten sie sich im ›Lobpreistal‹; dort nämlich lobpriesen sie den HERRN; daher führt jener Ort den Namen ›Lobpreistal‹ bis auf den heutigen Tag.

GerZurcher

Aber am vierten Tage versammelten sie sich im "Lobetal"; daselbst nämlich lobten sie den Herrn. Darum nennt man jene Stätte bis zum heutigen Tage Lobetal.

27
GerMenge

Hierauf kehrte die ganze Mannschaft Judas und Jerusalems wieder um, mit Josaphat an ihrer Spitze, um voller Freude nach Jerusalem zurückzukehren; denn der HERR hatte sie an ihren Feinden Freude erleben lassen.

GerZurcher

Und alle Männer Judas und Jerusalems und Josaphat an ihrer Spitze kehrten voll Freude zurück nach Jerusalem, weil ihnen der Herr Freude beschert hatte gegenüber ihren Feinden.

28
GerMenge

So zogen sie denn in Jerusalem ein unter Harfen-, Zither- und Trompetenklang, zum Tempel des HERRN hin.

GerZurcher

Sie kamen nach Jerusalem mit Harfen und Zithern und Posaunen zum Tempel des Herrn.

29
GerMenge

Auf alle Reiche der (benachbarten) Länder aber fiel ein Schrecken Gottes, als sie vernahmen, daß der HERR selbst mit den Feinden Israels gestritten hatte.

GerZurcher

Der Schrecken Gottes aber fiel auf alle Königreiche der (umliegenden) Länder, als sie hörten, dass der Herr mit den Feinden Israels gekämpft hatte. (a) 2Ch 17:10

30
GerMenge

Daher verlief die weitere Regierung Josaphats in Frieden, da sein Gott ihm Ruhe ringsumher verschafft hatte.

GerZurcher

Daher konnte nun Josaphat in Frieden regieren; sein Gott verschaffte ihm ringsumher Ruhe.

31
GerMenge

So regierte denn Josaphat über Juda; fünfunddreißig Jahre war er beim Regierungsantritt alt, und fünfundzwanzig Jahre regierte er in Jerusalem; seine Mutter hieß Asuba und war eine Tochter Silhis.

GerZurcher

So regierte denn Josaphat über Juda. Er war 35 Jahre alt, als er König wurde, und 25 Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hiess Asuba, die Tochter Silhis.

32
GerMenge

Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa, ohne davon abzuweichen, so daß er tat, was dem HERRN wohlgefiel.

GerZurcher

Er wandelte auf dem Wege seines Vaters Asa und wich nicht davon ab, sondern tat, was dem Herrn wohlgefiel.

33
GerMenge

Nur der Höhendienst wurde nicht beseitigt, und das Volk hatte sein Herz immer noch nicht fest auf den Gott seiner Väter gerichtet. –

GerZurcher

Nur wurden die Höhenheiligtümer nicht abgeschafft; noch immer hatte das Volk sein Herz nicht dem Gott seiner Väter zugewandt.

34
GerMenge

Die übrige Geschichte Josaphats aber, von Anfang bis zu Ende, findet sich bekanntlich bereits aufgezeichnet in der Geschichte Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen ist.

GerZurcher

Was sonst noch von Josaphat zu sagen ist, von Anfang bis zu Ende, das steht ja geschrieben in der Chronik Jehus, des Sohnes Hananis, die in das Buch der Könige von Israel aufgenommen worden ist.

35
GerMenge

Später verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit dem König Ahasja von Israel, der in seinem Tun gottlos war;

GerZurcher

Hernach verbündete sich Josaphat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel; dieser führte ein gottloses Leben.

36
GerMenge

und zwar schloß er einen Bund mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis fahren sollten; und sie ließen wirklich Schiffe in Ezjon-Geber bauen.

GerZurcher

Er verbündete sich mit ihm, um Schiffe zu bauen, die nach Tharsis gehen sollten; diese Schiffe bauten sie in Ezjon-Geber.

37
GerMenge

Aber Elieser, der Sohn Dodawas, aus Maresa, sprach gegen Josaphat die Weissagung aus: »Weil du dich in ein Bündnis mit Ahasja eingelassen hast, wird der HERR dein Machwerk zerstören!« So scheiterten denn die Schiffe und kamen nicht dazu, nach Tharsis zu fahren.

GerZurcher

Da weissagte Elieser, der Sohn Dodias aus Maresa, über Josaphat und sprach: Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, zerbricht der Herr dein Machwerk. Und die Schiffe scheiterten und konnten nicht nach Tharsis fahren.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in 2. Chronik 20

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Chronik 20 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 2. Chronik 20:16

GerMenge

"Zieht morgen gegen sie hinab: sie werden dann gerade die Anhöhe Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende der Schlucht vor der Steppe Jeruel auf sie stoßen."

GerZurcher

"Morgen sollt ihr gegen sie hinabziehen; da werden sie auf dem Steig von Ziz heraufkommen, und ihr werdet am Ende des Bachtales auf sie stossen angesichts der Steppe von Jeruel."

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Offenbarung 1

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