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1. Könige 12 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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1. Könige 12

1Rehabeam begab sich nach Sichem; denn in Sichem hatten sich alle Israeliten eingefunden, um ihn zum König zu machen.

2Sobald nun Jerobeam, der Sohn Nebats, Kunde davon erhielt – er befand sich nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war –, da kehrte Jerobeam aus Ägypten zurück;

3sie hatten nämlich hingesandt und ihn rufen lassen. So kamen denn Jerobeam und die ganze Volksgemeinde Israels (nach Sichem) und trugen dem Rehabeam folgendes vor:

4»Dein Vater hat uns ein hartes Joch auferlegt; so erleichtere du uns jetzt deines Vaters harten Dienst und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertan sein.«

5Er antwortete ihnen: »Geduldet euch noch drei Tage, dann kommt wieder zu mir!« Nachdem sich nun das Volk entfernt hatte,

6beriet sich der König Rehabeam mit den alten Räten, die seinem Vater Salomo während dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: »Welche Antwort ratet ihr mir diesen Leuten zu erteilen?«

7Sie gaben ihm folgende Antwort: »Wenn du heute diesen Leuten zu Willen bist, dich nachgiebig zeigst und auf sie hörst und ihnen eine freundliche Antwort gibst, so werden sie dir stets gehorsame Untertanen sein.«

8Aber er ließ den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, unbeachtet und beriet sich mit den jungen Männern, die mit ihm aufgewachsen waren und jetzt in seinen Diensten standen.

9Er fragte sie: »Welche Antwort müssen wir nach eurer Ansicht diesen Leuten geben, die von mir eine Erleichterung des Joches verlangen, das mein Vater ihnen aufgelegt hat?«

10Da gaben ihm die jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren, folgende Antwort: »So mußt du diesen Leuten antworten, die von dir eine Erleichterung des schweren Joches verlangen, das dein Vater ihnen aufgelegt hat – so mußt du ihnen antworten: ›Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden.

11Und nun: hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.‹«

12Als nun Jerobeam mit dem ganzen Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der König ihnen befohlen hatte mit den Worten: »Kommt am dritten Tage wieder zu mir!«,

13gab der König dem Volke eine harte Antwort und ließ den Rat außer acht, den die Alten ihm gegeben hatten;

14er gab ihnen vielmehr nach dem Rat der jungen Männer folgende Antwort: »Hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgelegt, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.«

15So schenkte also der König dem Volke kein Gehör; denn vom HERRN war es so gefügt worden, damit er seine Verheißung in Erfüllung gehen ließe, die der HERR durch den Mund Ahias von Silo dem Jerobeam, dem Sohne Nebats, gegeben hatte.

16Als nun ganz Israel sah, daß der König ihnen kein Gehör schenkte, ließ das Volk dem König folgende Erklärung zugehen: »Was haben wir mit David zu schaffen? Wir haben nichts gemein mit dem Sohne Isais. Auf, ihr Israeliten, zu euren Zelten! Nun sorge (selbst) für dein Haus, David!« So begaben sich denn die Israeliten in ihre Heimat,

17so daß Rehabeam nur über die Israeliten, die in den Ortschaften Judas wohnten, König blieb.

18Als dann der König Rehabeam Adoram, den Oberaufseher über die Fronarbeiten, hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode. Da hatte der König nichts Eiligeres zu tun, als seinen Wagen zu besteigen, um (aus Sichem) nach Jerusalem zu fliehen.

19So fiel Israel vom Hause Davids ab bis auf den heutigen Tag.

20Als nun ganz Israel vernahm, daß Jerobeam zurückgekehrt sei, ließen sie ihn in die Gemeindeversammlung holen und machten ihn zum König über ganz Israel; dem Hause Davids blieb nur der eine Stamm Juda treu.

21Als nun Rehabeam in Jerusalem angekommen war, bot er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180000 auserlesene Krieger, zum Kampf gegen das Haus Israel auf, um das Königtum für Rehabeam, den Sohn Salomos, wiederzugewinnen.

22Aber das Wort Gottes erging an den Gottesmann Semaja also:

23»Sage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volk:

24So hat der HERR gesprochen: ›Ihr sollt nicht hinziehen, um mit euren Brüdern, den Israeliten, Krieg zu führen: kehrt allesamt nach Hause zurück! Denn von mir ist dieses alles so gefügt worden.‹« Da gehorchten sie dem Befehl des HERRN und machten sich auf den Heimweg, wie der HERR es geboten hatte.

25Jerobeam aber befestigte Sichem im Gebirge Ephraim und machte es zu seiner Residenz; darauf zog er von dort aus und befestigte Pnuel.

26Er dachte aber bei sich: »Das Königtum wird nun wohl an das Haus Davids zurückfallen.

27Wenn nämlich das Volk hier hinaufziehen muß, um im Tempel des HERRN zu Jerusalem Opfer darzubringen, so wird das Herz des Volkes hier sich wieder dem König Rehabeam von Juda als ihrem Herrn zuwenden; sie werden mich dann umbringen und dem König Rehabeam von Juda wieder zufallen.«

28Als der König dann mit sich zu Rate gegangen war, ließ er zwei goldene Stierbilder anfertigen und sagte zum Volk: »Ihr seid nun lange genug nach Jerusalem hinaufgezogen. Seht, dies hier ist euer Gott, Israeliten, der euch aus Ägypten hergeführt hat!«

29Das eine Stierbild stellte er dann in Bethel auf, das andere ließ er nach Dan bringen.

30Dies wurde aber eine Veranlassung zur Sünde; und das Volk ging zu dem einen hin (nach Bethel und zu dem andern) nach Dan.

31Er richtete auch Opferstätten auf den Höhen ein und bestellte zu Priestern beliebige Leute aus dem Volk, die nicht zu den Leviten gehörten.

32Ferner ordnete Jerobeam ein Fest an am fünfzehnten Tage des achten Monats, das dem Laubhüttenfest in Juda entsprach, und opferte selbst auf dem Altar. Ebenso machte er es zu Bethel, um den Stierbildern zu opfern, die er hatte anfertigen lassen, und er ließ in Bethel die Priester der Höhentempel, die er eingerichtet hatte, den heiligen Dienst verrichten.

33Als er nun zu dem Altar hinaufgestiegen war, den er in Bethel errichtet hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, in demselben Monat, den er willkürlich zu einem Festtag der Israeliten bestimmt hatte, – als er also zu dem Altar hinaufgestiegen war, um zu opfern,

1. Könige 12

1UND Rehabeam zog nach Sichem; denn nach Sichem war ganz Israel gekommen, ihn zum König zu machen.

2Als Jerobeam, der Sohn Nebats, das hörte - er war nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war -, da kehrte er aus Ägypten zurück.

3Und sie sandten hin und liessen ihn rufen. Da kamen Jerobeam und die ganze Gemeinde Israels und redeten mit Rehabeam und sprachen:

4Dein Vater hat unser Joch hart gemacht; mache du nun die harte Fron deines Vaters und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, leichter, so wollen wir dir untertan sein.

5Er aber sprach zu ihnen: Geht hin und kommt in drei Tagen wieder zu mir. Da ging das Volk hin.

6Und König Rehabeam hielt Rat mit den Alten, die seinem Vater Salomo zu dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: Wie ratet ihr mir, diesem Volke zu antworten?

7Sie erwiderten ihm: Wenn du heute diesem Volk zu Willen bist, dich ihnen fügst, auf sie hörst und ihnen gütigen Bescheid gibst, so werden sie dir allezeit zu Willen sein.

8Aber er kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, sondern hielt Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren und ihm dienten.

9Und er fragte sie: Was ratet ihr, dass wir diesem Volke antworten, das zu mir gesagt hat: "Mache das Joch leichter, das dein Vater uns aufgelegt hat"?

10Die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, erwiderten ihm: So sollst du zu dem Volke reden, das zu dir gesagt hat: "Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht; mache du es uns leichter" - so sollst du zu ihnen reden: "Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden.

11Nun wohl, hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen."

12Als nun Jerobeam und das ganze Volk am dritten Tage zu Rehabeam kamen, wie der König gesagt hatte: "Kommt in drei Tagen wieder zu mir",

13da gab der König dem Volke eine harte Antwort und kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten;

14er sagte zu ihnen nach dem Rat der Jungen: Hat mein Vater euer Joch schwer gemacht, so will ich es euch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.

15Also hörte der König nicht auf das Volk; denn es war so von dem Herrn gefügt, damit er das Wort erfülle, das er durch Ahia von Silo zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte. (a) 1Kön 11:29-31

16Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf sie hören wollte, gab das Volk dem König den Bescheid: Was haben wir für Anteil an David? / Wir haben kein Erbe an dem Sohne Isais! / Auf, Israel, zu deinen Zelten! / Nun sieh zu deinem Hause, David! Also ging Israel zu seinen Zelten.

17Über die Israeliten aber, die in den Städten Judas wohnten, wurde Rehabeam König.

18Als nun Rehabeam den Fronvogt Adoniram hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode; der König Rehabeam aber stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem. (a) 1Kön 4:6

19So fiel Israel ab vom Hause Davids bis auf diesen Tag.

20Als nun ganz Israel hörte, dass Jerobeam zurückgekommen sei, sandten sie hin und liessen ihn in die Volksversammlung rufen und machten ihn zum König über ganz Israel; und niemand hielt zum Hause Davids als allein der Stamm Juda.

21Als aber Rehabeam nach Jerusalem kam, versammelte er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180 000 auserlesene Krieger, um mit dem Hause Israel zu kämpfen und so das Königtum wieder an Rehabeam, den Sohn Salomos, zu bringen. (a) 2Ch 11:1-4

22Da erging an Semaja, den Gottesmann, das Wort des Herrn:

23Sprich zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volke:

24So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinziehen und mit euren Brüdern, den Israeliten, kämpfen. Ein jeder gehe wieder heim; denn durch mich ist es so gefügt worden. Als sie das Wort des Herrn hörten, kehrten sie um und zogen ab, wie der Herr befahl.

25Jerobeam aber befestigte Sichem auf dem Gebirge Ephraim und nahm daselbst seinen Wohnsitz, und von dort aus befestigte er Penuel.

26Und Jerobeam dachte bei sich selbst: Nun wird das Königtum wieder an das Haus Davids fallen.

27Wenn dieses Volk hinaufzieht, im Tempel des Herrn zu Jerusalem Schlachtopfer darzubringen, so wird sich das Herz des Volkes wieder seinem Herrn, dem König Rehabeam von Juda, zuwenden, mich aber werden sie umbringen.

28Darum ging der König mit sich zu Rate, liess zwei goldene Kälber machen und sprach zum Volke: Lange genug seid ihr nun nach Jerusalem gepilgert! Siehe, das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt haben. (a) 2Mo 32:4

29Und er stellte das eine in Bethel auf, das andre tat er nach Dan -

30dies gereichte Israel zur Sünde -; und das Volk zog vor dem einen her bis Dan und vor dem andern her bis Bethel.

31Er baute auch Höhenheiligtümer und bestellte Priester, die keine Leviten waren, aus allen Teilen des Volkes. (a) 2Ch 11:15

32Ferner setzte Jerobeam ein Fest an auf den fünfzehnten Tag des achten Monats, gleich dem Fest in Juda. So tat er in Bethel, um den Kälbern zu opfern, die er gemacht hatte, und liess die Höhenpriester, die er bestellt hatte, in Bethel ihres Amtes warten.

33Und er stieg hinauf zu dem Altar, den er in Bethel gemacht hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, des Monats, den er sich selbst erdacht hatte; er veranstaltete nämlich den Israeliten ein Fest und stieg hinauf zum Altar, um zu räuchern.

1. Könige 12

1Rehabeam begab sich nach Sichem; denn in Sichem hatten sich alle Israeliten eingefunden, um ihn zum König zu machen.

2Sobald nun Jerobeam, der Sohn Nebats, Kunde davon erhielt – er befand sich nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war –, da kehrte Jerobeam aus Ägypten zurück;

3sie hatten nämlich hingesandt und ihn rufen lassen. So kamen denn Jerobeam und die ganze Volksgemeinde Israels (nach Sichem) und trugen dem Rehabeam folgendes vor:

4»Dein Vater hat uns ein hartes Joch auferlegt; so erleichtere du uns jetzt deines Vaters harten Dienst und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertan sein.«

5Er antwortete ihnen: »Geduldet euch noch drei Tage, dann kommt wieder zu mir!« Nachdem sich nun das Volk entfernt hatte,

6beriet sich der König Rehabeam mit den alten Räten, die seinem Vater Salomo während dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: »Welche Antwort ratet ihr mir diesen Leuten zu erteilen?«

7Sie gaben ihm folgende Antwort: »Wenn du heute diesen Leuten zu Willen bist, dich nachgiebig zeigst und auf sie hörst und ihnen eine freundliche Antwort gibst, so werden sie dir stets gehorsame Untertanen sein.«

8Aber er ließ den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, unbeachtet und beriet sich mit den jungen Männern, die mit ihm aufgewachsen waren und jetzt in seinen Diensten standen.

9Er fragte sie: »Welche Antwort müssen wir nach eurer Ansicht diesen Leuten geben, die von mir eine Erleichterung des Joches verlangen, das mein Vater ihnen aufgelegt hat?«

10Da gaben ihm die jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren, folgende Antwort: »So mußt du diesen Leuten antworten, die von dir eine Erleichterung des schweren Joches verlangen, das dein Vater ihnen aufgelegt hat – so mußt du ihnen antworten: ›Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden.

11Und nun: hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.‹«

12Als nun Jerobeam mit dem ganzen Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der König ihnen befohlen hatte mit den Worten: »Kommt am dritten Tage wieder zu mir!«,

13gab der König dem Volke eine harte Antwort und ließ den Rat außer acht, den die Alten ihm gegeben hatten;

14er gab ihnen vielmehr nach dem Rat der jungen Männer folgende Antwort: »Hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgelegt, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.«

15So schenkte also der König dem Volke kein Gehör; denn vom HERRN war es so gefügt worden, damit er seine Verheißung in Erfüllung gehen ließe, die der HERR durch den Mund Ahias von Silo dem Jerobeam, dem Sohne Nebats, gegeben hatte.

16Als nun ganz Israel sah, daß der König ihnen kein Gehör schenkte, ließ das Volk dem König folgende Erklärung zugehen: »Was haben wir mit David zu schaffen? Wir haben nichts gemein mit dem Sohne Isais. Auf, ihr Israeliten, zu euren Zelten! Nun sorge (selbst) für dein Haus, David!« So begaben sich denn die Israeliten in ihre Heimat,

17so daß Rehabeam nur über die Israeliten, die in den Ortschaften Judas wohnten, König blieb.

18Als dann der König Rehabeam Adoram, den Oberaufseher über die Fronarbeiten, hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode. Da hatte der König nichts Eiligeres zu tun, als seinen Wagen zu besteigen, um (aus Sichem) nach Jerusalem zu fliehen.

19So fiel Israel vom Hause Davids ab bis auf den heutigen Tag.

20Als nun ganz Israel vernahm, daß Jerobeam zurückgekehrt sei, ließen sie ihn in die Gemeindeversammlung holen und machten ihn zum König über ganz Israel; dem Hause Davids blieb nur der eine Stamm Juda treu.

21Als nun Rehabeam in Jerusalem angekommen war, bot er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180000 auserlesene Krieger, zum Kampf gegen das Haus Israel auf, um das Königtum für Rehabeam, den Sohn Salomos, wiederzugewinnen.

22Aber das Wort Gottes erging an den Gottesmann Semaja also:

23»Sage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volk:

24So hat der HERR gesprochen: ›Ihr sollt nicht hinziehen, um mit euren Brüdern, den Israeliten, Krieg zu führen: kehrt allesamt nach Hause zurück! Denn von mir ist dieses alles so gefügt worden.‹« Da gehorchten sie dem Befehl des HERRN und machten sich auf den Heimweg, wie der HERR es geboten hatte.

25Jerobeam aber befestigte Sichem im Gebirge Ephraim und machte es zu seiner Residenz; darauf zog er von dort aus und befestigte Pnuel.

26Er dachte aber bei sich: »Das Königtum wird nun wohl an das Haus Davids zurückfallen.

27Wenn nämlich das Volk hier hinaufziehen muß, um im Tempel des HERRN zu Jerusalem Opfer darzubringen, so wird das Herz des Volkes hier sich wieder dem König Rehabeam von Juda als ihrem Herrn zuwenden; sie werden mich dann umbringen und dem König Rehabeam von Juda wieder zufallen.«

28Als der König dann mit sich zu Rate gegangen war, ließ er zwei goldene Stierbilder anfertigen und sagte zum Volk: »Ihr seid nun lange genug nach Jerusalem hinaufgezogen. Seht, dies hier ist euer Gott, Israeliten, der euch aus Ägypten hergeführt hat!«

29Das eine Stierbild stellte er dann in Bethel auf, das andere ließ er nach Dan bringen.

30Dies wurde aber eine Veranlassung zur Sünde; und das Volk ging zu dem einen hin (nach Bethel und zu dem andern) nach Dan.

31Er richtete auch Opferstätten auf den Höhen ein und bestellte zu Priestern beliebige Leute aus dem Volk, die nicht zu den Leviten gehörten.

32Ferner ordnete Jerobeam ein Fest an am fünfzehnten Tage des achten Monats, das dem Laubhüttenfest in Juda entsprach, und opferte selbst auf dem Altar. Ebenso machte er es zu Bethel, um den Stierbildern zu opfern, die er hatte anfertigen lassen, und er ließ in Bethel die Priester der Höhentempel, die er eingerichtet hatte, den heiligen Dienst verrichten.

33Als er nun zu dem Altar hinaufgestiegen war, den er in Bethel errichtet hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, in demselben Monat, den er willkürlich zu einem Festtag der Israeliten bestimmt hatte, – als er also zu dem Altar hinaufgestiegen war, um zu opfern,

1. Könige 12:1
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Rehabeam begab sich nach Sichem; denn in Sichem hatten sich alle Israeliten eingefunden, um ihn zum König zu machen.

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UND Rehabeam zog nach Sichem; denn nach Sichem war ganz Israel gekommen, ihn zum König zu machen.

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Sobald nun Jerobeam, der Sohn Nebats, Kunde davon erhielt – er befand sich nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war –, da kehrte Jerobeam aus Ägypten zurück;

GerZurcher

Als Jerobeam, der Sohn Nebats, das hörte - er war nämlich noch in Ägypten, wohin er vor dem König Salomo geflohen war -, da kehrte er aus Ägypten zurück.

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sie hatten nämlich hingesandt und ihn rufen lassen. So kamen denn Jerobeam und die ganze Volksgemeinde Israels (nach Sichem) und trugen dem Rehabeam folgendes vor:

GerZurcher

Und sie sandten hin und liessen ihn rufen. Da kamen Jerobeam und die ganze Gemeinde Israels und redeten mit Rehabeam und sprachen:

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»Dein Vater hat uns ein hartes Joch auferlegt; so erleichtere du uns jetzt deines Vaters harten Dienst und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertan sein.«

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Dein Vater hat unser Joch hart gemacht; mache du nun die harte Fron deines Vaters und das schwere Joch, das er uns aufgelegt hat, leichter, so wollen wir dir untertan sein.

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Er antwortete ihnen: »Geduldet euch noch drei Tage, dann kommt wieder zu mir!« Nachdem sich nun das Volk entfernt hatte,

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Er aber sprach zu ihnen: Geht hin und kommt in drei Tagen wieder zu mir. Da ging das Volk hin.

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beriet sich der König Rehabeam mit den alten Räten, die seinem Vater Salomo während dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: »Welche Antwort ratet ihr mir diesen Leuten zu erteilen?«

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Und König Rehabeam hielt Rat mit den Alten, die seinem Vater Salomo zu dessen Lebzeiten gedient hatten, und fragte sie: Wie ratet ihr mir, diesem Volke zu antworten?

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Sie gaben ihm folgende Antwort: »Wenn du heute diesen Leuten zu Willen bist, dich nachgiebig zeigst und auf sie hörst und ihnen eine freundliche Antwort gibst, so werden sie dir stets gehorsame Untertanen sein.«

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Sie erwiderten ihm: Wenn du heute diesem Volk zu Willen bist, dich ihnen fügst, auf sie hörst und ihnen gütigen Bescheid gibst, so werden sie dir allezeit zu Willen sein.

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Aber er ließ den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, unbeachtet und beriet sich mit den jungen Männern, die mit ihm aufgewachsen waren und jetzt in seinen Diensten standen.

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Aber er kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten, sondern hielt Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren und ihm dienten.

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Er fragte sie: »Welche Antwort müssen wir nach eurer Ansicht diesen Leuten geben, die von mir eine Erleichterung des Joches verlangen, das mein Vater ihnen aufgelegt hat?«

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Und er fragte sie: Was ratet ihr, dass wir diesem Volke antworten, das zu mir gesagt hat: "Mache das Joch leichter, das dein Vater uns aufgelegt hat"?

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Da gaben ihm die jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren, folgende Antwort: »So mußt du diesen Leuten antworten, die von dir eine Erleichterung des schweren Joches verlangen, das dein Vater ihnen aufgelegt hat – so mußt du ihnen antworten: ›Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden.

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Die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, erwiderten ihm: So sollst du zu dem Volke reden, das zu dir gesagt hat: "Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht; mache du es uns leichter" - so sollst du zu ihnen reden: "Mein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden.

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Und nun: hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.‹«

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Nun wohl, hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgeladen, so will ich es noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen."

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Als nun Jerobeam mit dem ganzen Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der König ihnen befohlen hatte mit den Worten: »Kommt am dritten Tage wieder zu mir!«,

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Als nun Jerobeam und das ganze Volk am dritten Tage zu Rehabeam kamen, wie der König gesagt hatte: "Kommt in drei Tagen wieder zu mir",

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gab der König dem Volke eine harte Antwort und ließ den Rat außer acht, den die Alten ihm gegeben hatten;

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da gab der König dem Volke eine harte Antwort und kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Alten gegeben hatten;

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er gab ihnen vielmehr nach dem Rat der jungen Männer folgende Antwort: »Hat mein Vater euch ein schweres Joch aufgelegt, so will ich euer Joch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Peitschen gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.«

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er sagte zu ihnen nach dem Rat der Jungen: Hat mein Vater euer Joch schwer gemacht, so will ich es euch noch schwerer machen; hat mein Vater euch mit Geisseln gezüchtigt, so will ich euch mit Skorpionen züchtigen.

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So schenkte also der König dem Volke kein Gehör; denn vom HERRN war es so gefügt worden, damit er seine Verheißung in Erfüllung gehen ließe, die der HERR durch den Mund Ahias von Silo dem Jerobeam, dem Sohne Nebats, gegeben hatte.

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Also hörte der König nicht auf das Volk; denn es war so von dem Herrn gefügt, damit er das Wort erfülle, das er durch Ahia von Silo zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte. (a) 1Kön 11:29-31

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Als nun ganz Israel sah, daß der König ihnen kein Gehör schenkte, ließ das Volk dem König folgende Erklärung zugehen: »Was haben wir mit David zu schaffen? Wir haben nichts gemein mit dem Sohne Isais. Auf, ihr Israeliten, zu euren Zelten! Nun sorge (selbst) für dein Haus, David!« So begaben sich denn die Israeliten in ihre Heimat,

GerZurcher

Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf sie hören wollte, gab das Volk dem König den Bescheid: Was haben wir für Anteil an David? / Wir haben kein Erbe an dem Sohne Isais! / Auf, Israel, zu deinen Zelten! / Nun sieh zu deinem Hause, David! Also ging Israel zu seinen Zelten.

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so daß Rehabeam nur über die Israeliten, die in den Ortschaften Judas wohnten, König blieb.

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Über die Israeliten aber, die in den Städten Judas wohnten, wurde Rehabeam König.

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Als dann der König Rehabeam Adoram, den Oberaufseher über die Fronarbeiten, hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode. Da hatte der König nichts Eiligeres zu tun, als seinen Wagen zu besteigen, um (aus Sichem) nach Jerusalem zu fliehen.

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Als nun Rehabeam den Fronvogt Adoniram hinsandte, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode; der König Rehabeam aber stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem. (a) 1Kön 4:6

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So fiel Israel vom Hause Davids ab bis auf den heutigen Tag.

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So fiel Israel ab vom Hause Davids bis auf diesen Tag.

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Als nun ganz Israel vernahm, daß Jerobeam zurückgekehrt sei, ließen sie ihn in die Gemeindeversammlung holen und machten ihn zum König über ganz Israel; dem Hause Davids blieb nur der eine Stamm Juda treu.

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Als nun ganz Israel hörte, dass Jerobeam zurückgekommen sei, sandten sie hin und liessen ihn in die Volksversammlung rufen und machten ihn zum König über ganz Israel; und niemand hielt zum Hause Davids als allein der Stamm Juda.

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Als nun Rehabeam in Jerusalem angekommen war, bot er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180000 auserlesene Krieger, zum Kampf gegen das Haus Israel auf, um das Königtum für Rehabeam, den Sohn Salomos, wiederzugewinnen.

GerZurcher

Als aber Rehabeam nach Jerusalem kam, versammelte er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, 180 000 auserlesene Krieger, um mit dem Hause Israel zu kämpfen und so das Königtum wieder an Rehabeam, den Sohn Salomos, zu bringen. (a) 2Ch 11:1-4

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Aber das Wort Gottes erging an den Gottesmann Semaja also:

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Da erging an Semaja, den Gottesmann, das Wort des Herrn:

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»Sage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volk:

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Sprich zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem König von Juda, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem übrigen Volke:

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So hat der HERR gesprochen: ›Ihr sollt nicht hinziehen, um mit euren Brüdern, den Israeliten, Krieg zu führen: kehrt allesamt nach Hause zurück! Denn von mir ist dieses alles so gefügt worden.‹« Da gehorchten sie dem Befehl des HERRN und machten sich auf den Heimweg, wie der HERR es geboten hatte.

GerZurcher

So spricht der Herr: Ihr sollt nicht hinziehen und mit euren Brüdern, den Israeliten, kämpfen. Ein jeder gehe wieder heim; denn durch mich ist es so gefügt worden. Als sie das Wort des Herrn hörten, kehrten sie um und zogen ab, wie der Herr befahl.

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Jerobeam aber befestigte Sichem im Gebirge Ephraim und machte es zu seiner Residenz; darauf zog er von dort aus und befestigte Pnuel.

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Jerobeam aber befestigte Sichem auf dem Gebirge Ephraim und nahm daselbst seinen Wohnsitz, und von dort aus befestigte er Penuel.

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Er dachte aber bei sich: »Das Königtum wird nun wohl an das Haus Davids zurückfallen.

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Und Jerobeam dachte bei sich selbst: Nun wird das Königtum wieder an das Haus Davids fallen.

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Wenn nämlich das Volk hier hinaufziehen muß, um im Tempel des HERRN zu Jerusalem Opfer darzubringen, so wird das Herz des Volkes hier sich wieder dem König Rehabeam von Juda als ihrem Herrn zuwenden; sie werden mich dann umbringen und dem König Rehabeam von Juda wieder zufallen.«

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Wenn dieses Volk hinaufzieht, im Tempel des Herrn zu Jerusalem Schlachtopfer darzubringen, so wird sich das Herz des Volkes wieder seinem Herrn, dem König Rehabeam von Juda, zuwenden, mich aber werden sie umbringen.

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Als der König dann mit sich zu Rate gegangen war, ließ er zwei goldene Stierbilder anfertigen und sagte zum Volk: »Ihr seid nun lange genug nach Jerusalem hinaufgezogen. Seht, dies hier ist euer Gott, Israeliten, der euch aus Ägypten hergeführt hat!«

GerZurcher

Darum ging der König mit sich zu Rate, liess zwei goldene Kälber machen und sprach zum Volke: Lange genug seid ihr nun nach Jerusalem gepilgert! Siehe, das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt haben. (a) 2Mo 32:4

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Das eine Stierbild stellte er dann in Bethel auf, das andere ließ er nach Dan bringen.

GerZurcher

Und er stellte das eine in Bethel auf, das andre tat er nach Dan -

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Dies wurde aber eine Veranlassung zur Sünde; und das Volk ging zu dem einen hin (nach Bethel und zu dem andern) nach Dan.

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dies gereichte Israel zur Sünde -; und das Volk zog vor dem einen her bis Dan und vor dem andern her bis Bethel.

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GerMenge

Er richtete auch Opferstätten auf den Höhen ein und bestellte zu Priestern beliebige Leute aus dem Volk, die nicht zu den Leviten gehörten.

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Er baute auch Höhenheiligtümer und bestellte Priester, die keine Leviten waren, aus allen Teilen des Volkes. (a) 2Ch 11:15

32
GerMenge

Ferner ordnete Jerobeam ein Fest an am fünfzehnten Tage des achten Monats, das dem Laubhüttenfest in Juda entsprach, und opferte selbst auf dem Altar. Ebenso machte er es zu Bethel, um den Stierbildern zu opfern, die er hatte anfertigen lassen, und er ließ in Bethel die Priester der Höhentempel, die er eingerichtet hatte, den heiligen Dienst verrichten.

GerZurcher

Ferner setzte Jerobeam ein Fest an auf den fünfzehnten Tag des achten Monats, gleich dem Fest in Juda. So tat er in Bethel, um den Kälbern zu opfern, die er gemacht hatte, und liess die Höhenpriester, die er bestellt hatte, in Bethel ihres Amtes warten.

33
GerMenge

Als er nun zu dem Altar hinaufgestiegen war, den er in Bethel errichtet hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, in demselben Monat, den er willkürlich zu einem Festtag der Israeliten bestimmt hatte, – als er also zu dem Altar hinaufgestiegen war, um zu opfern,

GerZurcher

Und er stieg hinauf zu dem Altar, den er in Bethel gemacht hatte, am fünfzehnten Tage des achten Monats, des Monats, den er sich selbst erdacht hatte; er veranstaltete nämlich den Israeliten ein Fest und stieg hinauf zum Altar, um zu räuchern.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in 1. Könige 12

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Könige 12 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Könige 12:16

GerMenge

"Als nun ganz Israel sah, daß der König ihnen kein Gehör schenkte, ließ das Volk dem König folgende Erklärung zugehen: »Was haben wir mit David zu schaffen? Wir haben nichts gemein mit dem Sohne Isais. Auf, ihr Israeliten, zu euren Zelten! Nun sorge (selbst) für dein Haus, David!« So begaben sich denn die Israeliten in ihre Heimat,"

GerZurcher

"Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf sie hören wollte, gab das Volk dem König den Bescheid: Was haben wir für Anteil an David? / Wir haben kein Erbe an dem Sohne Isais! / Auf, Israel, zu deinen Zelten! / Nun sieh zu deinem Hause, David! Also ging Israel zu seinen Zelten."

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1. Mose 1

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Sprüche 3

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