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Hiob 3 Vergleich: Menge Bibel vs Elberfelder 1905

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Hiob 3

1Endlich öffnete Hiob den Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt,

2indem er ausrief:

3»Vernichtet sei der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, die da verkündete: ›Ein Mann ist empfangen worden!‹

4Jener Tag möge zu Finsternis werden! Nicht kümmere sich um ihn Gott in der Höhe, und kein Tageslicht möge über ihm erglänzen!

5Nein, Finsternis und Todesschatten mögen ihn als ihr Eigentum zurückfordern, Wolkendunkel sich über ihm lagern, Verdüsterung des Tageslichts ihn schreckensvoll machen!

6Jene Nacht – sie sei ein Raub des Dunkels! sie werde den Tagen des Jahres nicht beigesellt, in die Zahl der Monate nicht eingereiht!

7Nein, jene Nacht bleibe unfruchtbar, kein Jubelruf sei ihr je beschieden!

8Verwünschen mögen sie die Tagbeschwörer, die es verstehen, den Leviathan in Wut zu versetzen!

9Finster müssen die Sterne ihrer Dämmerung bleiben: sie warte auf Licht, doch es bleibe aus, und niemals erblicke sie die Wimpern des Morgenrots!

10Denn sie hat mir die Pforte des Mutterschoßes nicht verschlossen und das Unheil vor meinen Augen nicht verborgen.

11Warum bin ich nicht gleich vom Mutterleibe weg gestorben, nicht dem Tode verfallen, als ich aus dem Mutterschoß hervorgekommen war?

12Weshalb haben sich mir Knie liebreich dargeboten und wozu Brüste, daß ich an ihnen trinken konnte?

13Denn ich würde jetzt im Grabesfrieden liegen, würde schlafen: da hätte ich Ruhe

14mit Königen und Volksberatern der Erde, die sich Grabpaläste erbaut haben,

15oder mit Fürsten, die reich an Gold waren und ihre Häuser mit Silber gefüllt hatten;

16oder, einer verscharrten Fehlgeburt gleich, wäre ich nicht ins Dasein getreten, den Kindlein gleich, die das Licht nicht erblickt haben.

17Dort haben die Frevler abgelassen vom Wüten, und dort ruhen die aus, deren Kraft erschöpft ist;

18dort leben die Gefangenen allesamt in Frieden, hören nicht mehr die Stimme eines Treibers.

19Niedrige und Hohe gelten dort gleich, und frei ist der Knecht von seinem Herrn.

20Warum gibt er dem Mühseligen das Licht, und das Leben denen, die verzweifelten Herzens sind?

21Die sich nach dem Tode sehnen, ohne daß er kommt, und die nach ihm eifriger graben als nach Schätzen?

22Die sich bis zum Jubel freuen, ja aufjauchzen würden, wenn sie das Grab fänden?

23(Warum gibt er’s nicht) dem Manne, dem sein Weg in Nacht verborgen ist und dem Gott jeden Ausweg versperrt hat?

24Denn Seufzen ist für mich das tägliche Brot, und gleich dem Wasser ergießt sich meine laute Klage.

25Denn bebe ich vor etwas Furchtbarem, so trifft es bei mir ein, und wovor mir graut, das bricht über mich herein:

26ich darf nicht aufatmen noch rasten noch ruhen, so stellt sich schon wieder eine Qual ein.«

Hiob 3

1Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.

2Und Hiob hob an und sprach:

3Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!

4Jener Tag sei Finsternis! Nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!

5Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!

6Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!

7Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!

8Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!

9Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!

10Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -

11Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?

12Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?

13Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe,

14mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,

15oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;

16oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.

17Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,

18rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.

19Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.

20Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;

21die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;

22die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -

23dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?

24Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.

25Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.

26Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.

Hiob 3

1Endlich öffnete Hiob den Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt,

2indem er ausrief:

3»Vernichtet sei der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, die da verkündete: ›Ein Mann ist empfangen worden!‹

4Jener Tag möge zu Finsternis werden! Nicht kümmere sich um ihn Gott in der Höhe, und kein Tageslicht möge über ihm erglänzen!

5Nein, Finsternis und Todesschatten mögen ihn als ihr Eigentum zurückfordern, Wolkendunkel sich über ihm lagern, Verdüsterung des Tageslichts ihn schreckensvoll machen!

6Jene Nacht – sie sei ein Raub des Dunkels! sie werde den Tagen des Jahres nicht beigesellt, in die Zahl der Monate nicht eingereiht!

7Nein, jene Nacht bleibe unfruchtbar, kein Jubelruf sei ihr je beschieden!

8Verwünschen mögen sie die Tagbeschwörer, die es verstehen, den Leviathan in Wut zu versetzen!

9Finster müssen die Sterne ihrer Dämmerung bleiben: sie warte auf Licht, doch es bleibe aus, und niemals erblicke sie die Wimpern des Morgenrots!

10Denn sie hat mir die Pforte des Mutterschoßes nicht verschlossen und das Unheil vor meinen Augen nicht verborgen.

11Warum bin ich nicht gleich vom Mutterleibe weg gestorben, nicht dem Tode verfallen, als ich aus dem Mutterschoß hervorgekommen war?

12Weshalb haben sich mir Knie liebreich dargeboten und wozu Brüste, daß ich an ihnen trinken konnte?

13Denn ich würde jetzt im Grabesfrieden liegen, würde schlafen: da hätte ich Ruhe

14mit Königen und Volksberatern der Erde, die sich Grabpaläste erbaut haben,

15oder mit Fürsten, die reich an Gold waren und ihre Häuser mit Silber gefüllt hatten;

16oder, einer verscharrten Fehlgeburt gleich, wäre ich nicht ins Dasein getreten, den Kindlein gleich, die das Licht nicht erblickt haben.

17Dort haben die Frevler abgelassen vom Wüten, und dort ruhen die aus, deren Kraft erschöpft ist;

18dort leben die Gefangenen allesamt in Frieden, hören nicht mehr die Stimme eines Treibers.

19Niedrige und Hohe gelten dort gleich, und frei ist der Knecht von seinem Herrn.

20Warum gibt er dem Mühseligen das Licht, und das Leben denen, die verzweifelten Herzens sind?

21Die sich nach dem Tode sehnen, ohne daß er kommt, und die nach ihm eifriger graben als nach Schätzen?

22Die sich bis zum Jubel freuen, ja aufjauchzen würden, wenn sie das Grab fänden?

23(Warum gibt er’s nicht) dem Manne, dem sein Weg in Nacht verborgen ist und dem Gott jeden Ausweg versperrt hat?

24Denn Seufzen ist für mich das tägliche Brot, und gleich dem Wasser ergießt sich meine laute Klage.

25Denn bebe ich vor etwas Furchtbarem, so trifft es bei mir ein, und wovor mir graut, das bricht über mich herein:

26ich darf nicht aufatmen noch rasten noch ruhen, so stellt sich schon wieder eine Qual ein.«

Hiob 3:1
GerMenge

Endlich öffnete Hiob den Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt,

GerElb1905

Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.

2
GerMenge

indem er ausrief:

GerElb1905

Und Hiob hob an und sprach:

3
GerMenge

»Vernichtet sei der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, die da verkündete: ›Ein Mann ist empfangen worden!‹

GerElb1905

Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!

4
GerMenge

Jener Tag möge zu Finsternis werden! Nicht kümmere sich um ihn Gott in der Höhe, und kein Tageslicht möge über ihm erglänzen!

GerElb1905

Jener Tag sei Finsternis! Nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!

5
GerMenge

Nein, Finsternis und Todesschatten mögen ihn als ihr Eigentum zurückfordern, Wolkendunkel sich über ihm lagern, Verdüsterung des Tageslichts ihn schreckensvoll machen!

GerElb1905

Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!

6
GerMenge

Jene Nacht – sie sei ein Raub des Dunkels! sie werde den Tagen des Jahres nicht beigesellt, in die Zahl der Monate nicht eingereiht!

GerElb1905

Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!

7
GerMenge

Nein, jene Nacht bleibe unfruchtbar, kein Jubelruf sei ihr je beschieden!

GerElb1905

Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!

8
GerMenge

Verwünschen mögen sie die Tagbeschwörer, die es verstehen, den Leviathan in Wut zu versetzen!

GerElb1905

Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!

9
GerMenge

Finster müssen die Sterne ihrer Dämmerung bleiben: sie warte auf Licht, doch es bleibe aus, und niemals erblicke sie die Wimpern des Morgenrots!

GerElb1905

Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!

10
GerMenge

Denn sie hat mir die Pforte des Mutterschoßes nicht verschlossen und das Unheil vor meinen Augen nicht verborgen.

GerElb1905

Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -

11
GerMenge

Warum bin ich nicht gleich vom Mutterleibe weg gestorben, nicht dem Tode verfallen, als ich aus dem Mutterschoß hervorgekommen war?

GerElb1905

Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?

12
GerMenge

Weshalb haben sich mir Knie liebreich dargeboten und wozu Brüste, daß ich an ihnen trinken konnte?

GerElb1905

Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?

13
GerMenge

Denn ich würde jetzt im Grabesfrieden liegen, würde schlafen: da hätte ich Ruhe

GerElb1905

Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe,

14
GerMenge

mit Königen und Volksberatern der Erde, die sich Grabpaläste erbaut haben,

GerElb1905

mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,

15
GerMenge

oder mit Fürsten, die reich an Gold waren und ihre Häuser mit Silber gefüllt hatten;

GerElb1905

oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;

16
GerMenge

oder, einer verscharrten Fehlgeburt gleich, wäre ich nicht ins Dasein getreten, den Kindlein gleich, die das Licht nicht erblickt haben.

GerElb1905

oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.

17
GerMenge

Dort haben die Frevler abgelassen vom Wüten, und dort ruhen die aus, deren Kraft erschöpft ist;

GerElb1905

Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,

18
GerMenge

dort leben die Gefangenen allesamt in Frieden, hören nicht mehr die Stimme eines Treibers.

GerElb1905

rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.

19
GerMenge

Niedrige und Hohe gelten dort gleich, und frei ist der Knecht von seinem Herrn.

GerElb1905

Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.

20
GerMenge

Warum gibt er dem Mühseligen das Licht, und das Leben denen, die verzweifelten Herzens sind?

GerElb1905

Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;

21
GerMenge

Die sich nach dem Tode sehnen, ohne daß er kommt, und die nach ihm eifriger graben als nach Schätzen?

GerElb1905

die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;

22
GerMenge

Die sich bis zum Jubel freuen, ja aufjauchzen würden, wenn sie das Grab fänden?

GerElb1905

die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -

23
GerMenge

(Warum gibt er’s nicht) dem Manne, dem sein Weg in Nacht verborgen ist und dem Gott jeden Ausweg versperrt hat?

GerElb1905

dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?

24
GerMenge

Denn Seufzen ist für mich das tägliche Brot, und gleich dem Wasser ergießt sich meine laute Klage.

GerElb1905

Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.

25
GerMenge

Denn bebe ich vor etwas Furchtbarem, so trifft es bei mir ein, und wovor mir graut, das bricht über mich herein:

GerElb1905

Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.

26
GerMenge

ich darf nicht aufatmen noch rasten noch ruhen, so stellt sich schon wieder eine Qual ein.«

GerElb1905

Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.

Verständnis von Menge Bibel vs Elberfelder 1905 in Hiob 3

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Elberfelder 1905

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 3 in der Menge Bibel und Elberfelder 1905. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 3:16

GerMenge

"oder, einer verscharrten Fehlgeburt gleich, wäre ich nicht ins Dasein getreten, den Kindlein gleich, die das Licht nicht erblickt haben."

GerElb1905

"oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

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Sprüche 3

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