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Psalmen 78 Vergleich: Menge Bibel vs Elberfelder 1871

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Psalmen 78

1leiht euer Ohr den Worten meines Mundes!

2Ich will auftun meinen Mund zur Rede in Sprüchen, will Rätsel verkünden von der Vorzeit her.

3Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

4das wollen wir ihren Kindern nicht verschweigen, sondern dem künftgen Geschlecht verkünden die Ruhmestaten des HERRN und seine Stärke und die Wunder, die er getan hat.

5Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und festgestellt in Israel ein Gesetz, von dem er unsern Vätern gebot, es ihren Kindern kundzutun,

6auf daß die Nachwelt Kenntnis davon erhielte: die Kinder, die geboren würden, sollten aufstehn und ihren Kindern davon erzählen,

7daß sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten,

8daß sie nicht wie ihre Väter würden, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht mit wankelmütigem Herzen, dessen Geist sich nicht zuverlässig zu Gott hielt.

9Ephraims Söhne, bogengerüstete Schützen, haben den Rücken gewandt am Tage des Kampfes.

10Sie hielten den gottgestifteten Bund nicht und wollten nicht wandeln in seinem Gesetz;

11nein, sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er sie hatte sehen lassen.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im Lande Ägypten, im Gefilde von Zoan.

13Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchziehn und türmte die Wasser auf wie einen Wall;

14er leitete sie bei Tag durch die Wolke und während der ganzen Nacht durch Feuerschein;

15er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie mit Fluten;

16Bäche ließ er aus dem Felsen hervorgehn und Wasser gleich Strömen niederfließen.

17Dennoch fuhren sie fort, gegen ihn zu sündigen, und widerstrebten dem Höchsten in der Wüste;

18ja, sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise verlangten für ihr Gelüst,

19und redeten gegen Gott mit den Worten: »Kann Gott wohl einen Tisch in der Wüste uns decken?

20Wohl hat er den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen heraus und Bäche sich ergossen; doch wird er auch vermögen Brot zu geben oder Fleisch seinem Volke zu schaffen?«

21Drum, als der HERR das hörte, ergrimmte er: Feuer entbrannte gegen Jakob, und Zorn stieg auf gegen Israel,

22weil sie an Gott nicht glaubten und auf seine Hilfe nicht vertrauten.

23Und doch gebot er den Wolken droben und tat die Türen des Himmels auf,

24ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen himmlisches Brotkorn:

25Engelspeise aßen sie allesamt, Reisekost sandte er ihnen zur Sättigung.

26Hinfahren ließ er den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei;

27Fleisch ließ er auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Meeressand;

28mitten in ihr Lager ließ er sie fallen, rings um ihre Wohnungen her.

29Da aßen sie und wurden reichlich satt, und was sie gewünscht, gewährte er ihnen.

30Noch hatten sie ihres Gelüsts sich nicht entschlagen, noch hatten sie ihre Speise in ihrem Munde,

31da stieg der Ingrimm Gottes gegen sie auf und erwürgte die kräftigen Männer unter ihnen und streckte Israels junge Mannschaft zu Boden.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Drum ließ er ihre Tage vergehn wie einen Hauch und ihre Jahre in angstvoller Hast.

34Wenn er sie sterben ließ, dann fragten sie nach ihm und kehrten um und suchten Gott eifrig

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Doch sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und belogen ihn mit ihrer Zunge;

37denn ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bunde.

38Doch er war barmherzig, vergab die Schuld und vertilgte sie nicht, nein, immer wieder hielt er seinen Zorn zurück und ließ nicht seinen ganzen Grimm erwachen;

39denn er dachte daran, daß Fleisch sie waren, ein Windhauch, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft widerstrebten sie ihm in der Wüste, kränkten sie ihn in der Öde!

41Und immer aufs neue versuchten sie Gott und betrübten den Heiligen Israels.

42Sie dachten nicht mehr an seine starke Hand, an den Tag, wo er sie vom Bedränger erlöste,

43als er seine Zeichen in Ägypten tat, seine Wunder im Gefilde von Zoan.

44Er verwandelte dort in Blut ihre Ströme, so daß man ihr fließendes Wasser nicht trinken konnte;

45er sandte unter sie Ungeziefer, das sie fraß, und Frösche, die ihnen Verderben brachten;

46er gab ihre Ernte den Freßgrillen preis und die Frucht ihrer Arbeit den Heuschrecken;

47er zerschlug ihre Reben mit Hagel, ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen;

48er gab ihr Vieh dem Hagel preis und ihren Besitz den Blitzen;

49er sandte gegen sie seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal: eine Schar von Unglücksengeln;

50er ließ seinem Ingrimm freien Lauf, entzog ihre Seele nicht dem Tode, überließ vielmehr ihr Leben der Pest;

51er ließ alle Erstgeburt in Ägypten sterben, der Manneskraft Erstlinge in den Zelten Hams.

52Dann ließ er sein Volk ausziehn wie Schafe und leitete sie in der Wüste wie eine Herde

53und führte sie sicher, so daß sie nicht bangten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54So brachte er sie nach seinem heiligen Gebiet, in das Bergland, das er mit seiner Rechten erworben,

55und vertrieb vor ihnen her die Völker, verloste ihr Gebiet als erblichen Besitz und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Doch sie versuchten und reizten Gott, den Höchsten, und hielten sich nicht an seine Gebote,

57sondern fielen ab und handelten treulos, ihren Vätern gleich; sie versagten wie ein trüglicher Bogen

58und erbitterten ihn durch ihren Höhendienst und reizten ihn zum Eifer durch ihre Götzenbilder.

59Als Gott es vernahm, ergrimmte er und verwarf Israel ganz und gar:

60er gab seine Wohnung in Silo auf, das Zelt, das er aufgeschlagen unter den Menschen;

61er ließ seine Macht in Gefangenschaft fallen und seine Zier in die Hand des Feindes;

62er gab sein Volk dem Schwerte preis und war entrüstet über sein Erbteil;

63seine jungen Männer fraß das Feuer, und seine Jungfraun blieben ohne Brautlied;

64seine Priester fielen durchs Schwert, und seine Witwen konnten keine Totenklage halten.

65Da erwachte der Allherr wie ein Schlafender, wie ein vom Wein übermannter Kriegsheld;

66er schlug seine Feinde von hinten und gab sie ewiger Schande preis.

67Auch verwarf er das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er liebgewonnen;

69und er baute den ragenden Bergen gleich sein Heiligtum, fest wie die Erde, die er auf ewig gegründet.

70Dann erwählte er David, seinen Knecht, den er wegnahm von den Hürden des Kleinviehs;

71von den Mutterschafen holte er ihn, daß er Jakob weide, sein Volk, und Israel, seinen Erbbesitz.

72Der weidete sie mit redlichem Herzen und leitete sie mit kundiger Hand.

Psalmen 78

1Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruche, will Rätsel hervorströmen lassen aus der Vorzeit.

3Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

4Wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen, dem künftigen Geschlecht erzählend den Ruhm Jehovas und seine Stärke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.

5Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;

6Damit sie kennte das künftige Geschlecht, die Söhne, die geboren werden sollten, und sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;

7Und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;

8und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

9Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten um am Tage des Kampfes.

10Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;

11Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.

12Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Lande Ägypten, dem Gefilde Zoans.

13Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.

14Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.

15Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen.

16Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen.

17Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.

18Und sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihr Gelüst.

19Und sie redeten wider Gott; sie sprachen: Sollte Gott in der Wüste einen Tisch zu bereiten vermögen?

20Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?

21Darum, als Jehova es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;

22Weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.

23Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet

24Und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.

25Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

26Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind;

27Und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,

28Und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.

29Und sie aßen und sättigten sich sehr, und ihr Gelüst führte er ihnen zu.

30Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gelüst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,

31Da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Auserlesenen Israels streckte er nieder.

32Bei alledem sündigten sie wiederum und glaubten nicht durch seine Wunderwerke.

33Da ließ er in Eitelkeit hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.

34Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott eifrig;

35Und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Und sie heuchelten ihm mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;

37Denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.

39Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!

41Und sie versuchten Gott wiederum und kränkten den Heiligen Israels.

42Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,

43Als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:

44Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.

45Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.

46Und er gab der Grille ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.

47Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.

48Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.

49Er ließ gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar von Unglücksengeln.

50Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.

51Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.

52Und er ließ sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der Wüste;

53Und er führte sie sicher, so daß sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.

55Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.

56Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.

57Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um gleich einem trügerischen Bogen.

58Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.

59Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete Israel sehr.

60Und er verließ die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.

61Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.

62Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.

63Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen;

64Seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht.

65Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;

66Und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.

67Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;

68Sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

69Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Hürden der Schafe;

71hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.

72Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.

Psalmen 78

1leiht euer Ohr den Worten meines Mundes!

2Ich will auftun meinen Mund zur Rede in Sprüchen, will Rätsel verkünden von der Vorzeit her.

3Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

4das wollen wir ihren Kindern nicht verschweigen, sondern dem künftgen Geschlecht verkünden die Ruhmestaten des HERRN und seine Stärke und die Wunder, die er getan hat.

5Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und festgestellt in Israel ein Gesetz, von dem er unsern Vätern gebot, es ihren Kindern kundzutun,

6auf daß die Nachwelt Kenntnis davon erhielte: die Kinder, die geboren würden, sollten aufstehn und ihren Kindern davon erzählen,

7daß sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten,

8daß sie nicht wie ihre Väter würden, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht mit wankelmütigem Herzen, dessen Geist sich nicht zuverlässig zu Gott hielt.

9Ephraims Söhne, bogengerüstete Schützen, haben den Rücken gewandt am Tage des Kampfes.

10Sie hielten den gottgestifteten Bund nicht und wollten nicht wandeln in seinem Gesetz;

11nein, sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er sie hatte sehen lassen.

12Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im Lande Ägypten, im Gefilde von Zoan.

13Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchziehn und türmte die Wasser auf wie einen Wall;

14er leitete sie bei Tag durch die Wolke und während der ganzen Nacht durch Feuerschein;

15er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie mit Fluten;

16Bäche ließ er aus dem Felsen hervorgehn und Wasser gleich Strömen niederfließen.

17Dennoch fuhren sie fort, gegen ihn zu sündigen, und widerstrebten dem Höchsten in der Wüste;

18ja, sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise verlangten für ihr Gelüst,

19und redeten gegen Gott mit den Worten: »Kann Gott wohl einen Tisch in der Wüste uns decken?

20Wohl hat er den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen heraus und Bäche sich ergossen; doch wird er auch vermögen Brot zu geben oder Fleisch seinem Volke zu schaffen?«

21Drum, als der HERR das hörte, ergrimmte er: Feuer entbrannte gegen Jakob, und Zorn stieg auf gegen Israel,

22weil sie an Gott nicht glaubten und auf seine Hilfe nicht vertrauten.

23Und doch gebot er den Wolken droben und tat die Türen des Himmels auf,

24ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen himmlisches Brotkorn:

25Engelspeise aßen sie allesamt, Reisekost sandte er ihnen zur Sättigung.

26Hinfahren ließ er den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei;

27Fleisch ließ er auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Meeressand;

28mitten in ihr Lager ließ er sie fallen, rings um ihre Wohnungen her.

29Da aßen sie und wurden reichlich satt, und was sie gewünscht, gewährte er ihnen.

30Noch hatten sie ihres Gelüsts sich nicht entschlagen, noch hatten sie ihre Speise in ihrem Munde,

31da stieg der Ingrimm Gottes gegen sie auf und erwürgte die kräftigen Männer unter ihnen und streckte Israels junge Mannschaft zu Boden.

32Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33Drum ließ er ihre Tage vergehn wie einen Hauch und ihre Jahre in angstvoller Hast.

34Wenn er sie sterben ließ, dann fragten sie nach ihm und kehrten um und suchten Gott eifrig

35und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36Doch sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und belogen ihn mit ihrer Zunge;

37denn ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bunde.

38Doch er war barmherzig, vergab die Schuld und vertilgte sie nicht, nein, immer wieder hielt er seinen Zorn zurück und ließ nicht seinen ganzen Grimm erwachen;

39denn er dachte daran, daß Fleisch sie waren, ein Windhauch, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

40Wie oft widerstrebten sie ihm in der Wüste, kränkten sie ihn in der Öde!

41Und immer aufs neue versuchten sie Gott und betrübten den Heiligen Israels.

42Sie dachten nicht mehr an seine starke Hand, an den Tag, wo er sie vom Bedränger erlöste,

43als er seine Zeichen in Ägypten tat, seine Wunder im Gefilde von Zoan.

44Er verwandelte dort in Blut ihre Ströme, so daß man ihr fließendes Wasser nicht trinken konnte;

45er sandte unter sie Ungeziefer, das sie fraß, und Frösche, die ihnen Verderben brachten;

46er gab ihre Ernte den Freßgrillen preis und die Frucht ihrer Arbeit den Heuschrecken;

47er zerschlug ihre Reben mit Hagel, ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen;

48er gab ihr Vieh dem Hagel preis und ihren Besitz den Blitzen;

49er sandte gegen sie seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal: eine Schar von Unglücksengeln;

50er ließ seinem Ingrimm freien Lauf, entzog ihre Seele nicht dem Tode, überließ vielmehr ihr Leben der Pest;

51er ließ alle Erstgeburt in Ägypten sterben, der Manneskraft Erstlinge in den Zelten Hams.

52Dann ließ er sein Volk ausziehn wie Schafe und leitete sie in der Wüste wie eine Herde

53und führte sie sicher, so daß sie nicht bangten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

54So brachte er sie nach seinem heiligen Gebiet, in das Bergland, das er mit seiner Rechten erworben,

55und vertrieb vor ihnen her die Völker, verloste ihr Gebiet als erblichen Besitz und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

56Doch sie versuchten und reizten Gott, den Höchsten, und hielten sich nicht an seine Gebote,

57sondern fielen ab und handelten treulos, ihren Vätern gleich; sie versagten wie ein trüglicher Bogen

58und erbitterten ihn durch ihren Höhendienst und reizten ihn zum Eifer durch ihre Götzenbilder.

59Als Gott es vernahm, ergrimmte er und verwarf Israel ganz und gar:

60er gab seine Wohnung in Silo auf, das Zelt, das er aufgeschlagen unter den Menschen;

61er ließ seine Macht in Gefangenschaft fallen und seine Zier in die Hand des Feindes;

62er gab sein Volk dem Schwerte preis und war entrüstet über sein Erbteil;

63seine jungen Männer fraß das Feuer, und seine Jungfraun blieben ohne Brautlied;

64seine Priester fielen durchs Schwert, und seine Witwen konnten keine Totenklage halten.

65Da erwachte der Allherr wie ein Schlafender, wie ein vom Wein übermannter Kriegsheld;

66er schlug seine Feinde von hinten und gab sie ewiger Schande preis.

67Auch verwarf er das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er liebgewonnen;

69und er baute den ragenden Bergen gleich sein Heiligtum, fest wie die Erde, die er auf ewig gegründet.

70Dann erwählte er David, seinen Knecht, den er wegnahm von den Hürden des Kleinviehs;

71von den Mutterschafen holte er ihn, daß er Jakob weide, sein Volk, und Israel, seinen Erbbesitz.

72Der weidete sie mit redlichem Herzen und leitete sie mit kundiger Hand.

Psalmen 78:1
GerMenge

leiht euer Ohr den Worten meines Mundes!

GerElb1871

Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!

2
GerMenge

Ich will auftun meinen Mund zur Rede in Sprüchen, will Rätsel verkünden von der Vorzeit her.

GerElb1871

Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruche, will Rätsel hervorströmen lassen aus der Vorzeit.

3
GerMenge

Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

GerElb1871

Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,

4
GerMenge

das wollen wir ihren Kindern nicht verschweigen, sondern dem künftgen Geschlecht verkünden die Ruhmestaten des HERRN und seine Stärke und die Wunder, die er getan hat.

GerElb1871

Wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen, dem künftigen Geschlecht erzählend den Ruhm Jehovas und seine Stärke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.

5
GerMenge

Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und festgestellt in Israel ein Gesetz, von dem er unsern Vätern gebot, es ihren Kindern kundzutun,

GerElb1871

Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;

6
GerMenge

auf daß die Nachwelt Kenntnis davon erhielte: die Kinder, die geboren würden, sollten aufstehn und ihren Kindern davon erzählen,

GerElb1871

Damit sie kennte das künftige Geschlecht, die Söhne, die geboren werden sollten, und sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;

7
GerMenge

daß sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten,

GerElb1871

Und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;

8
GerMenge

daß sie nicht wie ihre Väter würden, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht mit wankelmütigem Herzen, dessen Geist sich nicht zuverlässig zu Gott hielt.

GerElb1871

und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.

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GerMenge

Ephraims Söhne, bogengerüstete Schützen, haben den Rücken gewandt am Tage des Kampfes.

GerElb1871

Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten um am Tage des Kampfes.

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GerMenge

Sie hielten den gottgestifteten Bund nicht und wollten nicht wandeln in seinem Gesetz;

GerElb1871

Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;

11
GerMenge

nein, sie vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er sie hatte sehen lassen.

GerElb1871

Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.

12
GerMenge

Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan im Lande Ägypten, im Gefilde von Zoan.

GerElb1871

Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Lande Ägypten, dem Gefilde Zoans.

13
GerMenge

Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchziehn und türmte die Wasser auf wie einen Wall;

GerElb1871

Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.

14
GerMenge

er leitete sie bei Tag durch die Wolke und während der ganzen Nacht durch Feuerschein;

GerElb1871

Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.

15
GerMenge

er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie mit Fluten;

GerElb1871

Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen.

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GerMenge

Bäche ließ er aus dem Felsen hervorgehn und Wasser gleich Strömen niederfließen.

GerElb1871

Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen.

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GerMenge

Dennoch fuhren sie fort, gegen ihn zu sündigen, und widerstrebten dem Höchsten in der Wüste;

GerElb1871

Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.

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GerMenge

ja, sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise verlangten für ihr Gelüst,

GerElb1871

Und sie versuchten Gott in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihr Gelüst.

19
GerMenge

und redeten gegen Gott mit den Worten: »Kann Gott wohl einen Tisch in der Wüste uns decken?

GerElb1871

Und sie redeten wider Gott; sie sprachen: Sollte Gott in der Wüste einen Tisch zu bereiten vermögen?

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GerMenge

Wohl hat er den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen heraus und Bäche sich ergossen; doch wird er auch vermögen Brot zu geben oder Fleisch seinem Volke zu schaffen?«

GerElb1871

Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?

21
GerMenge

Drum, als der HERR das hörte, ergrimmte er: Feuer entbrannte gegen Jakob, und Zorn stieg auf gegen Israel,

GerElb1871

Darum, als Jehova es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;

22
GerMenge

weil sie an Gott nicht glaubten und auf seine Hilfe nicht vertrauten.

GerElb1871

Weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.

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GerMenge

Und doch gebot er den Wolken droben und tat die Türen des Himmels auf,

GerElb1871

Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet

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GerMenge

ließ Manna auf sie regnen zum Essen und gab ihnen himmlisches Brotkorn:

GerElb1871

Und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.

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GerMenge

Engelspeise aßen sie allesamt, Reisekost sandte er ihnen zur Sättigung.

GerElb1871

Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

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GerMenge

Hinfahren ließ er den Ostwind am Himmel und führte durch seine Kraft den Südwind herbei;

GerElb1871

Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind;

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GerMenge

Fleisch ließ er auf sie regnen wie Staub und beschwingte Vögel wie Meeressand;

GerElb1871

Und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,

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GerMenge

mitten in ihr Lager ließ er sie fallen, rings um ihre Wohnungen her.

GerElb1871

Und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.

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GerMenge

Da aßen sie und wurden reichlich satt, und was sie gewünscht, gewährte er ihnen.

GerElb1871

Und sie aßen und sättigten sich sehr, und ihr Gelüst führte er ihnen zu.

30
GerMenge

Noch hatten sie ihres Gelüsts sich nicht entschlagen, noch hatten sie ihre Speise in ihrem Munde,

GerElb1871

Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gelüst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,

31
GerMenge

da stieg der Ingrimm Gottes gegen sie auf und erwürgte die kräftigen Männer unter ihnen und streckte Israels junge Mannschaft zu Boden.

GerElb1871

Da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Auserlesenen Israels streckte er nieder.

32
GerMenge

Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

GerElb1871

Bei alledem sündigten sie wiederum und glaubten nicht durch seine Wunderwerke.

33
GerMenge

Drum ließ er ihre Tage vergehn wie einen Hauch und ihre Jahre in angstvoller Hast.

GerElb1871

Da ließ er in Eitelkeit hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.

34
GerMenge

Wenn er sie sterben ließ, dann fragten sie nach ihm und kehrten um und suchten Gott eifrig

GerElb1871

Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott eifrig;

35
GerMenge

und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

GerElb1871

Und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36
GerMenge

Doch sie heuchelten ihm mit ihrem Munde und belogen ihn mit ihrer Zunge;

GerElb1871

Und sie heuchelten ihm mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;

37
GerMenge

denn ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bunde.

GerElb1871

Denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38
GerMenge

Doch er war barmherzig, vergab die Schuld und vertilgte sie nicht, nein, immer wieder hielt er seinen Zorn zurück und ließ nicht seinen ganzen Grimm erwachen;

GerElb1871

Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.

39
GerMenge

denn er dachte daran, daß Fleisch sie waren, ein Windhauch, der hinfährt und nicht wiederkehrt.

GerElb1871

Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

40
GerMenge

Wie oft widerstrebten sie ihm in der Wüste, kränkten sie ihn in der Öde!

GerElb1871

Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!

41
GerMenge

Und immer aufs neue versuchten sie Gott und betrübten den Heiligen Israels.

GerElb1871

Und sie versuchten Gott wiederum und kränkten den Heiligen Israels.

42
GerMenge

Sie dachten nicht mehr an seine starke Hand, an den Tag, wo er sie vom Bedränger erlöste,

GerElb1871

Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,

43
GerMenge

als er seine Zeichen in Ägypten tat, seine Wunder im Gefilde von Zoan.

GerElb1871

Als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:

44
GerMenge

Er verwandelte dort in Blut ihre Ströme, so daß man ihr fließendes Wasser nicht trinken konnte;

GerElb1871

Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.

45
GerMenge

er sandte unter sie Ungeziefer, das sie fraß, und Frösche, die ihnen Verderben brachten;

GerElb1871

Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.

46
GerMenge

er gab ihre Ernte den Freßgrillen preis und die Frucht ihrer Arbeit den Heuschrecken;

GerElb1871

Und er gab der Grille ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.

47
GerMenge

er zerschlug ihre Reben mit Hagel, ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen;

GerElb1871

Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.

48
GerMenge

er gab ihr Vieh dem Hagel preis und ihren Besitz den Blitzen;

GerElb1871

Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.

49
GerMenge

er sandte gegen sie seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal: eine Schar von Unglücksengeln;

GerElb1871

Er ließ gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar von Unglücksengeln.

50
GerMenge

er ließ seinem Ingrimm freien Lauf, entzog ihre Seele nicht dem Tode, überließ vielmehr ihr Leben der Pest;

GerElb1871

Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.

51
GerMenge

er ließ alle Erstgeburt in Ägypten sterben, der Manneskraft Erstlinge in den Zelten Hams.

GerElb1871

Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.

52
GerMenge

Dann ließ er sein Volk ausziehn wie Schafe und leitete sie in der Wüste wie eine Herde

GerElb1871

Und er ließ sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der Wüste;

53
GerMenge

und führte sie sicher, so daß sie nicht bangten; ihre Feinde aber bedeckte das Meer.

GerElb1871

Und er führte sie sicher, so daß sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.

54
GerMenge

So brachte er sie nach seinem heiligen Gebiet, in das Bergland, das er mit seiner Rechten erworben,

GerElb1871

Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.

55
GerMenge

und vertrieb vor ihnen her die Völker, verloste ihr Gebiet als erblichen Besitz und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.

GerElb1871

Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.

56
GerMenge

Doch sie versuchten und reizten Gott, den Höchsten, und hielten sich nicht an seine Gebote,

GerElb1871

Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.

57
GerMenge

sondern fielen ab und handelten treulos, ihren Vätern gleich; sie versagten wie ein trüglicher Bogen

GerElb1871

Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um gleich einem trügerischen Bogen.

58
GerMenge

und erbitterten ihn durch ihren Höhendienst und reizten ihn zum Eifer durch ihre Götzenbilder.

GerElb1871

Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.

59
GerMenge

Als Gott es vernahm, ergrimmte er und verwarf Israel ganz und gar:

GerElb1871

Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete Israel sehr.

60
GerMenge

er gab seine Wohnung in Silo auf, das Zelt, das er aufgeschlagen unter den Menschen;

GerElb1871

Und er verließ die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.

61
GerMenge

er ließ seine Macht in Gefangenschaft fallen und seine Zier in die Hand des Feindes;

GerElb1871

Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.

62
GerMenge

er gab sein Volk dem Schwerte preis und war entrüstet über sein Erbteil;

GerElb1871

Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.

63
GerMenge

seine jungen Männer fraß das Feuer, und seine Jungfraun blieben ohne Brautlied;

GerElb1871

Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen;

64
GerMenge

seine Priester fielen durchs Schwert, und seine Witwen konnten keine Totenklage halten.

GerElb1871

Seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht.

65
GerMenge

Da erwachte der Allherr wie ein Schlafender, wie ein vom Wein übermannter Kriegsheld;

GerElb1871

Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;

66
GerMenge

er schlug seine Feinde von hinten und gab sie ewiger Schande preis.

GerElb1871

Und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.

67
GerMenge

Auch verwarf er das Zelt Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

GerElb1871

Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;

68
GerMenge

sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er liebgewonnen;

GerElb1871

Sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.

69
GerMenge

und er baute den ragenden Bergen gleich sein Heiligtum, fest wie die Erde, die er auf ewig gegründet.

GerElb1871

Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

70
GerMenge

Dann erwählte er David, seinen Knecht, den er wegnahm von den Hürden des Kleinviehs;

GerElb1871

Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Hürden der Schafe;

71
GerMenge

von den Mutterschafen holte er ihn, daß er Jakob weide, sein Volk, und Israel, seinen Erbbesitz.

GerElb1871

hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.

72
GerMenge

Der weidete sie mit redlichem Herzen und leitete sie mit kundiger Hand.

GerElb1871

Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.

Verständnis von Menge Bibel vs Elberfelder 1871 in Psalmen 78

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 78 in der Menge Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 78:16

GerMenge

"Bäche ließ er aus dem Felsen hervorgehn und Wasser gleich Strömen niederfließen."

GerElb1871

"Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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