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Psalmen 55 Vergleich: Menge Bibel vs Elberfelder 1871

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Psalmen 55

1Dem Musikmeister, mit Saitenspiel, ein Lehrgedicht von David.

2Vernimm, o Gott, mein Gebet</title> und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

3Merke auf mich und erhöre mich! Ich schwanke in meinem Kummer hin und her und stöhne

4ob dem Lärmen der Feinde, ob dem Toben der Frevler; denn sie wälzen Unheil auf mich und befehden mich wütend.

5Das Herz ängstigt sich mir in der Brust, und die Schrecken des Todes haben mich befallen;

6Furcht und Zittern kommt mich an, und ein Schauder überläuft mich.

7So ruf ich denn aus: »O hätt’ ich doch Flügel wie die Taube! Ich wollte fliegen, bis ich irgendwo Ruhe fände.«

8Ja weithin wollt ich entfliehen, in der Wüste einen Rastort suchen;SELA.

9nach einem Zufluchtsorte für mich wollt’ ich eilen schneller als reißender Wind, als Sturm!

10Vernichte, Allherr, entzweie ihre Zungen! Denn ich sehe Gewalttat und Hader in der Stadt.

11Man macht bei Tag und bei Nacht die Runde um sie auf ihren Mauern, Unheil und Elend herrschen in ihrer Mitte.

12Heilloses Treiben besteht in ihrem Innern, und von ihrem Marktplatz weicht nicht Bedrückung und Trug.

13Denn nicht ein Feind ist’s, der mich schmäht – das wollt’ ich ertragen; nicht einer, der mich haßt, tut groß gegen mich – ich würde vor ihm mich verbergen;

14nein, du bist’s, ein Mann meinesgleichen, mein Freund und trauter Bekannter,

15die wir innigen Verkehr miteinander pflegten, zum Hause Gottes schritten im Festgetümmel.

16Möge der Tod sie ereilen, mögen sie lebend zur Unterwelt fahren! Denn Bosheit herrscht in ihrer Wohnstatt, in ihrem Herzen.

17Ich aber rufe zu Gott, und der HERR wird mir helfen.

18Abends und morgens und mittags will ich klagen und seufzen, so wird er mein Flehen vernehmen.

19Er wird meine Seele erlösen zum Frieden, so daß sie nicht an mich können; denn ihrer sind viele gegen mich.

20Gott wird mich hören, wird sie demütigen (ihnen Antwort geben), er, der von alters her auf dem Throne sitzt;SELA. sie wollen sich ja nicht ändern und Gott nicht fürchten.

21Er hat die Hand an seine Freunde gelegt, hat seinen Bund entweiht.

22Glatt sind die Schmeichlerworte seines Mundes, aber Krieg ist sein Sinnen; linder sind seine Reden als Öl, und sind doch gezückte Schwerter.

23Wirf auf den HERRN deine Bürde: er wird dich aufrecht erhalten; er läßt den Gerechten nicht ewig wanken.

24Ja du, Gott, wirst sie stürzen in die Tiefe des Grabes; die Männer des Blutvergießens und des Truges werden ihre Tage nicht auf die Hälfte bringen. Ich aber vertraue auf dich!

Psalmen 55

1Nimm zu Ohren, o Gott, mein Gebet, und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

2Horche auf mich und antworte mir! Ich irre umher in meiner Klage und muß stöhnen

3Vor der Stimme des Feindes, vor der Bedrückung des Gesetzlosen; denn sie wälzen Unheil auf mich, und im Zorn feinden sie mich an.

4Mein Herz ängstigte sich in meinem Innern, und Todesschrecken haben mich befallen.

5Furcht und Zittern kamen mich an, und Schauder bedeckte mich.

6Und ich sprach: O daß ich Flügel hätte wie die Taube! Ich wollte hinfliegen und ruhen.

7Siehe, weithin entflöhe ich, würde weilen in der Wüste.

8Ich wollte eilends entrinnen vor dem heftigen Winde, vor dem Sturme.

9Vernichte, Herr, zerteile ihre Zunge! denn Gewalttat und Hader habe ich in der Stadt gesehen.

10Tag und Nacht machen sie die Runde um sie auf ihren Mauern; und Unheil und Mühsal sind in ihrer Mitte.

11Schadentun ist in ihrer Mitte, und Bedrückung und Trug weichen nicht von ihrer Straße.

12Denn nicht ein Feind ist es, der mich höhnt, sonst würde ich es ertragen; nicht mein Hasser ist es, der wider mich großgetan hat, sonst würde ich mich vor ihm verbergen;

13sondern du, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter;

14die wir trauten Umgang miteinander pflogen, ins Haus Gottes wandelten mit der Menge.

15Der Tod überrasche sie, lebendig mögen sie hinabfahren in den Scheol! denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Innern.

16Ich aber, ich rufe zu Gott, und Jehova rettet mich.

17Abends und morgens und mittags muß ich klagen und stöhnen, und er hört meine Stimme.

18Er hat meine Seele in Frieden erlöst aus dem Kampfe wider mich; denn ihrer sind viele gegen mich gewesen.

19Hören wird Gott und sie demütigen, -er thront ja von alters her; -weil es keine Änderung bei ihnen gibt und sie Gott nicht fürchten.

20Er hat seine Hände ausgestreckt gegen die, welche mit ihm in Frieden waren; seinen Bund hat er gebrochen.

21Glatt sind die Milchworte seines Mundes, und Krieg ist sein Herz; geschmeidiger sind seine Worte als Öl, und sie sind gezogene Schwerter.

22Wirf auf Jehova, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, daß der Gerechte wanke!

23Und du, Gott, wirst sie hinabstürzen in die Grube des Verderbens; die Männer des Blutes und des Truges werden nicht zur Hälfte bringen ihre Tage. Ich aber werde auf dich vertrauen.

Psalmen 55

1Dem Musikmeister, mit Saitenspiel, ein Lehrgedicht von David.

2Vernimm, o Gott, mein Gebet</title> und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

3Merke auf mich und erhöre mich! Ich schwanke in meinem Kummer hin und her und stöhne

4ob dem Lärmen der Feinde, ob dem Toben der Frevler; denn sie wälzen Unheil auf mich und befehden mich wütend.

5Das Herz ängstigt sich mir in der Brust, und die Schrecken des Todes haben mich befallen;

6Furcht und Zittern kommt mich an, und ein Schauder überläuft mich.

7So ruf ich denn aus: »O hätt’ ich doch Flügel wie die Taube! Ich wollte fliegen, bis ich irgendwo Ruhe fände.«

8Ja weithin wollt ich entfliehen, in der Wüste einen Rastort suchen;SELA.

9nach einem Zufluchtsorte für mich wollt’ ich eilen schneller als reißender Wind, als Sturm!

10Vernichte, Allherr, entzweie ihre Zungen! Denn ich sehe Gewalttat und Hader in der Stadt.

11Man macht bei Tag und bei Nacht die Runde um sie auf ihren Mauern, Unheil und Elend herrschen in ihrer Mitte.

12Heilloses Treiben besteht in ihrem Innern, und von ihrem Marktplatz weicht nicht Bedrückung und Trug.

13Denn nicht ein Feind ist’s, der mich schmäht – das wollt’ ich ertragen; nicht einer, der mich haßt, tut groß gegen mich – ich würde vor ihm mich verbergen;

14nein, du bist’s, ein Mann meinesgleichen, mein Freund und trauter Bekannter,

15die wir innigen Verkehr miteinander pflegten, zum Hause Gottes schritten im Festgetümmel.

16Möge der Tod sie ereilen, mögen sie lebend zur Unterwelt fahren! Denn Bosheit herrscht in ihrer Wohnstatt, in ihrem Herzen.

17Ich aber rufe zu Gott, und der HERR wird mir helfen.

18Abends und morgens und mittags will ich klagen und seufzen, so wird er mein Flehen vernehmen.

19Er wird meine Seele erlösen zum Frieden, so daß sie nicht an mich können; denn ihrer sind viele gegen mich.

20Gott wird mich hören, wird sie demütigen (ihnen Antwort geben), er, der von alters her auf dem Throne sitzt;SELA. sie wollen sich ja nicht ändern und Gott nicht fürchten.

21Er hat die Hand an seine Freunde gelegt, hat seinen Bund entweiht.

22Glatt sind die Schmeichlerworte seines Mundes, aber Krieg ist sein Sinnen; linder sind seine Reden als Öl, und sind doch gezückte Schwerter.

23Wirf auf den HERRN deine Bürde: er wird dich aufrecht erhalten; er läßt den Gerechten nicht ewig wanken.

24Ja du, Gott, wirst sie stürzen in die Tiefe des Grabes; die Männer des Blutvergießens und des Truges werden ihre Tage nicht auf die Hälfte bringen. Ich aber vertraue auf dich!

Psalmen 55:1
GerMenge

Dem Musikmeister, mit Saitenspiel, ein Lehrgedicht von David.

GerElb1871

Nimm zu Ohren, o Gott, mein Gebet, und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

2
GerMenge

Vernimm, o Gott, mein Gebet</title> und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!

GerElb1871

Horche auf mich und antworte mir! Ich irre umher in meiner Klage und muß stöhnen

3
GerMenge

Merke auf mich und erhöre mich! Ich schwanke in meinem Kummer hin und her und stöhne

GerElb1871

Vor der Stimme des Feindes, vor der Bedrückung des Gesetzlosen; denn sie wälzen Unheil auf mich, und im Zorn feinden sie mich an.

4
GerMenge

ob dem Lärmen der Feinde, ob dem Toben der Frevler; denn sie wälzen Unheil auf mich und befehden mich wütend.

GerElb1871

Mein Herz ängstigte sich in meinem Innern, und Todesschrecken haben mich befallen.

5
GerMenge

Das Herz ängstigt sich mir in der Brust, und die Schrecken des Todes haben mich befallen;

GerElb1871

Furcht und Zittern kamen mich an, und Schauder bedeckte mich.

6
GerMenge

Furcht und Zittern kommt mich an, und ein Schauder überläuft mich.

GerElb1871

Und ich sprach: O daß ich Flügel hätte wie die Taube! Ich wollte hinfliegen und ruhen.

7
GerMenge

So ruf ich denn aus: »O hätt’ ich doch Flügel wie die Taube! Ich wollte fliegen, bis ich irgendwo Ruhe fände.«

GerElb1871

Siehe, weithin entflöhe ich, würde weilen in der Wüste.

8
GerMenge

Ja weithin wollt ich entfliehen, in der Wüste einen Rastort suchen;SELA.

GerElb1871

Ich wollte eilends entrinnen vor dem heftigen Winde, vor dem Sturme.

9
GerMenge

nach einem Zufluchtsorte für mich wollt’ ich eilen schneller als reißender Wind, als Sturm!

GerElb1871

Vernichte, Herr, zerteile ihre Zunge! denn Gewalttat und Hader habe ich in der Stadt gesehen.

10
GerMenge

Vernichte, Allherr, entzweie ihre Zungen! Denn ich sehe Gewalttat und Hader in der Stadt.

GerElb1871

Tag und Nacht machen sie die Runde um sie auf ihren Mauern; und Unheil und Mühsal sind in ihrer Mitte.

11
GerMenge

Man macht bei Tag und bei Nacht die Runde um sie auf ihren Mauern, Unheil und Elend herrschen in ihrer Mitte.

GerElb1871

Schadentun ist in ihrer Mitte, und Bedrückung und Trug weichen nicht von ihrer Straße.

12
GerMenge

Heilloses Treiben besteht in ihrem Innern, und von ihrem Marktplatz weicht nicht Bedrückung und Trug.

GerElb1871

Denn nicht ein Feind ist es, der mich höhnt, sonst würde ich es ertragen; nicht mein Hasser ist es, der wider mich großgetan hat, sonst würde ich mich vor ihm verbergen;

13
GerMenge

Denn nicht ein Feind ist’s, der mich schmäht – das wollt’ ich ertragen; nicht einer, der mich haßt, tut groß gegen mich – ich würde vor ihm mich verbergen;

GerElb1871

sondern du, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter;

14
GerMenge

nein, du bist’s, ein Mann meinesgleichen, mein Freund und trauter Bekannter,

GerElb1871

die wir trauten Umgang miteinander pflogen, ins Haus Gottes wandelten mit der Menge.

15
GerMenge

die wir innigen Verkehr miteinander pflegten, zum Hause Gottes schritten im Festgetümmel.

GerElb1871

Der Tod überrasche sie, lebendig mögen sie hinabfahren in den Scheol! denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Innern.

16
GerMenge

Möge der Tod sie ereilen, mögen sie lebend zur Unterwelt fahren! Denn Bosheit herrscht in ihrer Wohnstatt, in ihrem Herzen.

GerElb1871

Ich aber, ich rufe zu Gott, und Jehova rettet mich.

17
GerMenge

Ich aber rufe zu Gott, und der HERR wird mir helfen.

GerElb1871

Abends und morgens und mittags muß ich klagen und stöhnen, und er hört meine Stimme.

18
GerMenge

Abends und morgens und mittags will ich klagen und seufzen, so wird er mein Flehen vernehmen.

GerElb1871

Er hat meine Seele in Frieden erlöst aus dem Kampfe wider mich; denn ihrer sind viele gegen mich gewesen.

19
GerMenge

Er wird meine Seele erlösen zum Frieden, so daß sie nicht an mich können; denn ihrer sind viele gegen mich.

GerElb1871

Hören wird Gott und sie demütigen, -er thront ja von alters her; -weil es keine Änderung bei ihnen gibt und sie Gott nicht fürchten.

20
GerMenge

Gott wird mich hören, wird sie demütigen (ihnen Antwort geben), er, der von alters her auf dem Throne sitzt;SELA. sie wollen sich ja nicht ändern und Gott nicht fürchten.

GerElb1871

Er hat seine Hände ausgestreckt gegen die, welche mit ihm in Frieden waren; seinen Bund hat er gebrochen.

21
GerMenge

Er hat die Hand an seine Freunde gelegt, hat seinen Bund entweiht.

GerElb1871

Glatt sind die Milchworte seines Mundes, und Krieg ist sein Herz; geschmeidiger sind seine Worte als Öl, und sie sind gezogene Schwerter.

22
GerMenge

Glatt sind die Schmeichlerworte seines Mundes, aber Krieg ist sein Sinnen; linder sind seine Reden als Öl, und sind doch gezückte Schwerter.

GerElb1871

Wirf auf Jehova, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, daß der Gerechte wanke!

23
GerMenge

Wirf auf den HERRN deine Bürde: er wird dich aufrecht erhalten; er läßt den Gerechten nicht ewig wanken.

GerElb1871

Und du, Gott, wirst sie hinabstürzen in die Grube des Verderbens; die Männer des Blutes und des Truges werden nicht zur Hälfte bringen ihre Tage. Ich aber werde auf dich vertrauen.

24
GerMenge

Ja du, Gott, wirst sie stürzen in die Tiefe des Grabes; die Männer des Blutvergießens und des Truges werden ihre Tage nicht auf die Hälfte bringen. Ich aber vertraue auf dich!

GerElb1871

Verständnis von Menge Bibel vs Elberfelder 1871 in Psalmen 55

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 55 in der Menge Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 55:16

GerMenge

"Möge der Tod sie ereilen, mögen sie lebend zur Unterwelt fahren! Denn Bosheit herrscht in ihrer Wohnstatt, in ihrem Herzen."

GerElb1871

"Ich aber, ich rufe zu Gott, und Jehova rettet mich."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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