Philemon 1 Vergleich: Luther 1545 vs Luther 1912
Philemon 1
1Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder: Philemon, dem Lieben und unserm Gehilfen,
2und Appia, der Lieben, und Archippus, unserm Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Hause.
3Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesu Christo!
4Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet,
5nachdem ich höre von der Liebe und dem Glauben, welchen du hast an den HERRN Jesum und gegen alle Heiligen,
6daß dein Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu.
7Wir haben aber große Freude und Trost an deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquicket durch dich, lieber Bruder. .
8Darum, wiewohl ich habe große Freudigkeit in Christo, dir zu gebieten, was dir ziemet,
9so will ich doch um der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, nämlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi.
10So ermahne ich dich um meines Sohnes willen, Onesimus, den ich gezeuget habe in meinen Banden,
11welcher weiland dir unnütze, nun aber dir und mir wohl nütze ist: den habe ich wiedergesandt.
12Du aber wollest ihn, das ist, mein eigen Herz, annehmen.
13Denn ich wollte ihn bei mir behalten , daß er mir an deiner Statt dienete in den Banden des Evangeliums;
14aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß dein Gutes nicht wäre genötiget, sondern freiwillig.
15Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir kommen, daß du ihn ewig wieder hättest,
16nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem HERRN.
17So du nun mich hältst für deinen Gesellen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen.
18So er aber dir etwas Schaden getan hat oder schuldig ist, das rechne mir zu.
19Ich, Paulus, hab' es geschrieben mit meiner Hand; ich will's bezahlen. Ich schweige, daß du dich selbst mir schuldig bist.
20Ja, lieber Bruder, gönne mir, daß ich mich an dir ergötze in dem HERRN; erquicke mein Herz in dem HERRN!
21Ich hab' aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; denn ich weiß, du wirst mehr tun, denn ich sage.
22Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, daß ich durch euer Gebet euch geschenket werde.
23Es grüßet dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
24Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen.
25Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen.
Philemon 1
1Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder: Philemon, dem Lieben und unserm Gehilfen,
2und Appia, der Lieben, und Archippus, unserm Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Flause.
3Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Flerrn Jesu Christo!
4Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet,
5nachdem ich hore von der Liebe und dem Glauben, welchen du hast an den Flerrn Jesum und gegen alle Heiligen,
6daß dein Glaube, den wir miteinander haben, in dir kraftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu.
7Wir haben abergrofte Freude und Trostan deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquicket durch dich, lieber Bruder..
8Darum, wiewohl ich habe grofte Freudigkeit in Christo, dirzu gebieten, was dirziemet,
9so will ich doch urn der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, namlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi.
10So ermahne ich dich urn meines Sohnes willen, Onesimus, den ich gezeuget habe in meinen Banden,
11welcher weiland dir unnutze, nun aber dir und mirwohl nütze ist: den habe ich wiedergesandt.
12Du aberwollest ihn, das ist, mein eigen Herz, annehmen.
13Denn ich wollte ihn bei mir behalten, daß er mir an deiner Statt dienete in den Banden des Evangeliums;
14aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß dein Gutes nicht ware genotiget, sondern freiwillig.
15Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir kommen, daß du ihn ewig wieder hattest,
16nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem Herrn.
17So du nun mich haltst fur deinen Gesellen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen.
18So er aber dir etwas Schaden getan hat Oder schuldig ist, das rechne mirzu.
19Ich, Paulus, hab' es geschrieben mitmeiner Hand; ich will's bezahlen. Ich schweige, daß du dich selbst mir schuldig bist.
20Ja, lieber Bruder, gonne mir, daß ich mich an dir erqotze in dem Herrn; erquicke mein Herz in dem Herrn!
21Ich hab' aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; denn ich weift, du wirst mehr tun, denn ich sage.
22Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, daß ich durch euer Gebet euch geschenket werde.
23Es gruliet dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
24Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen.
25Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen.
Verständnis von Luther 1545 vs Luther 1912 in Philemon 1
Luther 1545 (GerLut1545)
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Luther 1912
Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Philemon 1 in der Luther 1545 und Luther 1912. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Philemon 1:16
"nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem HERRN."
"nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem Herrn."
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