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1. Mose 43 Vergleich: Luther 1545 vs Luther 1912

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1. Mose 43

1Die Teurung aber drückte das Land.

2Und da es verzehret war, was sie für Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wieder hin und kaufet uns ein wenig Speise.

3Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann band uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.

4Ist's nun, daß du unsern Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen;

5ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

6Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, daß ihr dem Manne angesagt, wie ihr noch einen Bruder habt?

7Sie antworteten: Der Mann forschete so genau nach uns und unserer Freundschaft und sprach: Lebet euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da sagten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir soeben wissen, daß er sagen würde: Bringet euren Bruder mit hernieder?

8Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Laß den Knaben mit mir ziehen, daß wir uns aufmachen und reisen, und leben und nicht sterben, beide wir und du und unsere Kindlein.

9Ich will Bürge für ihn sein; von meinen Händen sollst du ihn fordern. Wenn ich dir ihn nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.

10Denn wo wir nicht hätten verzogen, wären wir schon wohl zweimal wiederkommen.

11Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Muß es denn ja also sein, so tut's und nehmet von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringet dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig und Würze und Myrrhen und Datteln und Mandeln.

12Nehmet auch ander Geld mit euch; und das Geld, das euch oben in euren Säcken wieder worden ist, bringet auch wieder mit euch. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.

13Dazu nehmet euren Bruder, machet euch auf und kommet wieder zu dem Manne.

14Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, daß er euch lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muß sein wie einer, der seiner Kinder gar beraubt ist.

15Da nahmen sie diese Geschenke und das Geld zwiefältig mit sich und Benjamin, machten sich auf, zogen nach Ägypten und traten vor Joseph.

16Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Männer zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.

17Und der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und führete die Männer in Josephs Haus.

18Sie fürchteten sich aber, daß sie in Josephs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir sind hereingeführt um des Geldes willen, das wir in unsern Säcken vorhin wieder funden haben, daß er's auf uns bringe und fälle ein Urteil über uns, damit er uns nehme zu eigenen Knechten samt unsern Eseln.

19Darum traten sie zu Josephs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustür

20und sprachen: Mein HERR, wir sind vorhin herabgezogen, Speise zu kaufen.

21Und da wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit völligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,

22haben auch ander Geld mit uns herabgebracht, Speise zu kaufen; wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Säcke gesteckt hat.

23Er aber sprach: Gehabt euch wohl, fürchtet euch nicht. Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Säcke. Euer Geld ist mir worden. Und er führete Simeon zu ihnen heraus

24und führete sie in Josephs Haus, gab ihnen Wasser, daß sie ihre Füße wuschen, und gab ihren Eseln Futter.

25Sie aber bereiteten das Geschenk zu, bis daß Joseph kam auf den Mittag; denn sie hatten gehöret, daß sie daselbst das Brot essen sollten.

26Da nun Joseph zum Hause einging, brachten sie ihm zu Hause das Geschenk in ihren Händen und fielen vor ihm nieder zur Erden.

27Er aber grüßte sie freundlich und sprach: Gehet es eurem Vater, dem alten, wohl, von dem ihr mir sagtet? Lebet er noch?

28Sie antworteten: Es gehet deinem Knechte, unserm Vater, wohl und lebet noch. Und neigeten sich und fielen vor ihm nieder.

29Und er hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jüngster Bruder, da ihr mir von sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!

30Und Joseph eilete, denn sein Herz entbrannte ihm gegen seinen Bruder, und suchte, wo er weinete; und ging in seine Kammer und weinete daselbst.

31Und da er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt sich fest und sprach: Leget Brot auf!

32Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Ägyptern, die mit ihm aßen, auch besonders. Denn die Ägypter dürfen nicht Brot essen mit den Ebräern, denn es ist ein Greuel vor ihnen.

33Und man setzte sie gegen ihn, den Erstgebornen nach seiner Erstgeburt und den Jüngsten nach seiner Jugend. Des verwunderten sie sich untereinander.

34Und man trug ihnen Essen vor von seinem Tisch; aber dem Benjamin ward fünfmal mehr denn den andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

1. Mose 43

1Die Teurung aber drückte das Land.

2Und da es verzehret war, was sie fur Getreide aus Agypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wieder hin und kaufet uns ein wenig Speise.

3Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann band uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.

4Ist's nun, dafi du unsern Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen ;

5ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

6Israel sprach: Warum habt ihr so ubel an mir getan, daß ihr dem Manne angesagt, wie ihr noch einen Bruder habt?

7Sie antworteten: Der Mann forschete so genau nach uns und unserer Freundschaft und sprach: Lebet euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da sagten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir soeben wissen, dafi er sagen würde: Bringet euren Bruder mit hernieder?

8Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Laß, den Knaben mit mir ziehen, daß wir uns aufmachen und reisen, und leben und nicht sterben, beide wir und du und unsere Kindlein.

9Ich will Burge fur ihn sein; von meinen Handen sollst du ihn fordern. Wenn ich dir ihn nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.

10Denn wo wir nicht hatten verzogen, waren wir schon wohi zweimal wiederkommen.

11Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Muft es denn ja also sein, so tut's und nehmet von des Landes besten Fruchten in eure Sacke und bringet dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig und Wurze und Myrrhen und Datteln und Mandeln.

12Nehmet auch ander Geld mit euch; und das Geld, das euch oben in euren Sacken wieder worden ist, bringet auch wieder mit euch. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.

13Dazu nehmet euren Bruder, machet euch auf und kommet wieder zu dem Manne.

14Aber der allmachtige Gottgebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, dati er euch lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muft sein wie einer, der seiner Kinder gar beraubt ist.

15Da nahmen sie diese Geschenke und das Geld zwiefaltig mit sich und Benjamin, machten sich auf, zogen nach Agypten und traten vor Joseph.

16Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Manner zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.

17Und der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und fuhrete die Manner in Josephs Haus.

18Sie furchteten sich aber, daß sie in Josephs Haus gefuhrt wurden, und sprachen: Wir sind hereingefuhrt urn des Geldes willen, das wir in unsern Sacken vorhin wieder funden haben, dati er's auf uns bringe und falle ein Urteil uber uns, damit er uns nehme zu eigenen Knechten samt unsern Eseln.

19Darum traten sie zu Josephs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustur

20und sprachen: Mein Herr, wir sind vorhin herabgezogen, Speise zu kaufen.

21Und da wir in die Herberge kamen und unsere Sacke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit volligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,

22haben auch ander Geld mit uns herabgebracht, Speise zu kaufen; wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Sacke gesteckt hat.

23Er aber sprach: Gehabt euch wohi, furchtet euch nicht. Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Sacke. Euer Geld ist mir worden. Und er fuhrete Simeon zu ihnen heraus

24und fuhrete sie in Josephs Haus, gab ihnen Wasser, daß sie ihre Füfte wuschen, und gab ihren Eseln Futter.

25Sie aber bereiteten das Geschenk zu, bis daß Joseph kam auf den Mittag; denn sie hatten gehoret, daß sie daselbst das Brot essen sollten.

26Da nun Joseph zum Hause einging, brachten sie ihm zu Hause das Geschenk in ihren Handen und fielen vor ihm nieder zur Erden.

27Er aber grüftte sie freundlich und sprach: Gehet es eurem Vater, dem alten, wohi, von dem ihr mir sagtet? Lebet er noch?

28Sie antworteten: Es gehet deinem Knechte, unserm Vater, wohi und lebet noch. Und neigeten sich und fielen vor ihm nieder.

29Und er hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jungster Bruder, da ihr mir von sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnadig, mein Sohn!

30Und Joseph eilete, denn sein Herz entbrannte ihm gegen seinen Bruder, und suchte, wo er weinete; und ging in seine Kammer und weinete daselbst.

31Und da er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt sich fest und sprach: Leget Brot auf!

32Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Agyptern, die mit ihm aften, auch besonders. Denn die Agypter dürfen nicht Brot essen mit den Ebraern, denn es ist ein Greuel vor ihnen.

33Und man setzte sie gegen ihn, den Erstgebornen nach seiner Erstgeburt und den Jungsten nach seiner Jugend. Des verwunderten sie sich untereinander.

34Und man trug ihnen Essen vor von seinem Tisch; aber dem Benjamin ward fünfmal mehr denn den andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

1. Mose 43

1Die Teurung aber drückte das Land.

2Und da es verzehret war, was sie für Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wieder hin und kaufet uns ein wenig Speise.

3Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann band uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.

4Ist's nun, daß du unsern Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen;

5ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

6Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, daß ihr dem Manne angesagt, wie ihr noch einen Bruder habt?

7Sie antworteten: Der Mann forschete so genau nach uns und unserer Freundschaft und sprach: Lebet euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da sagten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir soeben wissen, daß er sagen würde: Bringet euren Bruder mit hernieder?

8Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Laß den Knaben mit mir ziehen, daß wir uns aufmachen und reisen, und leben und nicht sterben, beide wir und du und unsere Kindlein.

9Ich will Bürge für ihn sein; von meinen Händen sollst du ihn fordern. Wenn ich dir ihn nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.

10Denn wo wir nicht hätten verzogen, wären wir schon wohl zweimal wiederkommen.

11Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Muß es denn ja also sein, so tut's und nehmet von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringet dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig und Würze und Myrrhen und Datteln und Mandeln.

12Nehmet auch ander Geld mit euch; und das Geld, das euch oben in euren Säcken wieder worden ist, bringet auch wieder mit euch. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.

13Dazu nehmet euren Bruder, machet euch auf und kommet wieder zu dem Manne.

14Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, daß er euch lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muß sein wie einer, der seiner Kinder gar beraubt ist.

15Da nahmen sie diese Geschenke und das Geld zwiefältig mit sich und Benjamin, machten sich auf, zogen nach Ägypten und traten vor Joseph.

16Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Männer zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.

17Und der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und führete die Männer in Josephs Haus.

18Sie fürchteten sich aber, daß sie in Josephs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir sind hereingeführt um des Geldes willen, das wir in unsern Säcken vorhin wieder funden haben, daß er's auf uns bringe und fälle ein Urteil über uns, damit er uns nehme zu eigenen Knechten samt unsern Eseln.

19Darum traten sie zu Josephs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustür

20und sprachen: Mein HERR, wir sind vorhin herabgezogen, Speise zu kaufen.

21Und da wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit völligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,

22haben auch ander Geld mit uns herabgebracht, Speise zu kaufen; wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Säcke gesteckt hat.

23Er aber sprach: Gehabt euch wohl, fürchtet euch nicht. Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Säcke. Euer Geld ist mir worden. Und er führete Simeon zu ihnen heraus

24und führete sie in Josephs Haus, gab ihnen Wasser, daß sie ihre Füße wuschen, und gab ihren Eseln Futter.

25Sie aber bereiteten das Geschenk zu, bis daß Joseph kam auf den Mittag; denn sie hatten gehöret, daß sie daselbst das Brot essen sollten.

26Da nun Joseph zum Hause einging, brachten sie ihm zu Hause das Geschenk in ihren Händen und fielen vor ihm nieder zur Erden.

27Er aber grüßte sie freundlich und sprach: Gehet es eurem Vater, dem alten, wohl, von dem ihr mir sagtet? Lebet er noch?

28Sie antworteten: Es gehet deinem Knechte, unserm Vater, wohl und lebet noch. Und neigeten sich und fielen vor ihm nieder.

29Und er hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jüngster Bruder, da ihr mir von sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!

30Und Joseph eilete, denn sein Herz entbrannte ihm gegen seinen Bruder, und suchte, wo er weinete; und ging in seine Kammer und weinete daselbst.

31Und da er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt sich fest und sprach: Leget Brot auf!

32Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Ägyptern, die mit ihm aßen, auch besonders. Denn die Ägypter dürfen nicht Brot essen mit den Ebräern, denn es ist ein Greuel vor ihnen.

33Und man setzte sie gegen ihn, den Erstgebornen nach seiner Erstgeburt und den Jüngsten nach seiner Jugend. Des verwunderten sie sich untereinander.

34Und man trug ihnen Essen vor von seinem Tisch; aber dem Benjamin ward fünfmal mehr denn den andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

1. Mose 43:1
GerLut1545

Die Teurung aber drückte das Land.

GerBoLut

Die Teurung aber drückte das Land.

2
GerLut1545

Und da es verzehret war, was sie für Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wieder hin und kaufet uns ein wenig Speise.

GerBoLut

Und da es verzehret war, was sie fur Getreide aus Agypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Ziehet wieder hin und kaufet uns ein wenig Speise.

3
GerLut1545

Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann band uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.

GerBoLut

Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann band uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.

4
GerLut1545

Ist's nun, daß du unsern Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen;

GerBoLut

Ist's nun, dafi du unsern Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen ;

5
GerLut1545

ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

GerBoLut

ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

6
GerLut1545

Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, daß ihr dem Manne angesagt, wie ihr noch einen Bruder habt?

GerBoLut

Israel sprach: Warum habt ihr so ubel an mir getan, daß ihr dem Manne angesagt, wie ihr noch einen Bruder habt?

7
GerLut1545

Sie antworteten: Der Mann forschete so genau nach uns und unserer Freundschaft und sprach: Lebet euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da sagten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir soeben wissen, daß er sagen würde: Bringet euren Bruder mit hernieder?

GerBoLut

Sie antworteten: Der Mann forschete so genau nach uns und unserer Freundschaft und sprach: Lebet euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da sagten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir soeben wissen, dafi er sagen würde: Bringet euren Bruder mit hernieder?

8
GerLut1545

Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Laß den Knaben mit mir ziehen, daß wir uns aufmachen und reisen, und leben und nicht sterben, beide wir und du und unsere Kindlein.

GerBoLut

Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Laß, den Knaben mit mir ziehen, daß wir uns aufmachen und reisen, und leben und nicht sterben, beide wir und du und unsere Kindlein.

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Ich will Bürge für ihn sein; von meinen Händen sollst du ihn fordern. Wenn ich dir ihn nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.

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Ich will Burge fur ihn sein; von meinen Handen sollst du ihn fordern. Wenn ich dir ihn nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.

10
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Denn wo wir nicht hätten verzogen, wären wir schon wohl zweimal wiederkommen.

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Denn wo wir nicht hatten verzogen, waren wir schon wohi zweimal wiederkommen.

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Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Muß es denn ja also sein, so tut's und nehmet von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringet dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig und Würze und Myrrhen und Datteln und Mandeln.

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Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Muft es denn ja also sein, so tut's und nehmet von des Landes besten Fruchten in eure Sacke und bringet dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig und Wurze und Myrrhen und Datteln und Mandeln.

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GerLut1545

Nehmet auch ander Geld mit euch; und das Geld, das euch oben in euren Säcken wieder worden ist, bringet auch wieder mit euch. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.

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Nehmet auch ander Geld mit euch; und das Geld, das euch oben in euren Sacken wieder worden ist, bringet auch wieder mit euch. Vielleicht ist ein Irrtum da geschehen.

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Dazu nehmet euren Bruder, machet euch auf und kommet wieder zu dem Manne.

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Dazu nehmet euren Bruder, machet euch auf und kommet wieder zu dem Manne.

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Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, daß er euch lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muß sein wie einer, der seiner Kinder gar beraubt ist.

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Aber der allmachtige Gottgebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, dati er euch lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muft sein wie einer, der seiner Kinder gar beraubt ist.

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Da nahmen sie diese Geschenke und das Geld zwiefältig mit sich und Benjamin, machten sich auf, zogen nach Ägypten und traten vor Joseph.

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Da nahmen sie diese Geschenke und das Geld zwiefaltig mit sich und Benjamin, machten sich auf, zogen nach Agypten und traten vor Joseph.

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Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Männer zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.

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Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Manner zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.

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Und der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und führete die Männer in Josephs Haus.

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Und der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und fuhrete die Manner in Josephs Haus.

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Sie fürchteten sich aber, daß sie in Josephs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir sind hereingeführt um des Geldes willen, das wir in unsern Säcken vorhin wieder funden haben, daß er's auf uns bringe und fälle ein Urteil über uns, damit er uns nehme zu eigenen Knechten samt unsern Eseln.

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Sie furchteten sich aber, daß sie in Josephs Haus gefuhrt wurden, und sprachen: Wir sind hereingefuhrt urn des Geldes willen, das wir in unsern Sacken vorhin wieder funden haben, dati er's auf uns bringe und falle ein Urteil uber uns, damit er uns nehme zu eigenen Knechten samt unsern Eseln.

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Darum traten sie zu Josephs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustür

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Darum traten sie zu Josephs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustur

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und sprachen: Mein HERR, wir sind vorhin herabgezogen, Speise zu kaufen.

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und sprachen: Mein Herr, wir sind vorhin herabgezogen, Speise zu kaufen.

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Und da wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit völligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,

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Und da wir in die Herberge kamen und unsere Sacke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit volligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,

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GerLut1545

haben auch ander Geld mit uns herabgebracht, Speise zu kaufen; wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Säcke gesteckt hat.

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haben auch ander Geld mit uns herabgebracht, Speise zu kaufen; wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Sacke gesteckt hat.

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Er aber sprach: Gehabt euch wohl, fürchtet euch nicht. Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Säcke. Euer Geld ist mir worden. Und er führete Simeon zu ihnen heraus

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Er aber sprach: Gehabt euch wohi, furchtet euch nicht. Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Sacke. Euer Geld ist mir worden. Und er fuhrete Simeon zu ihnen heraus

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und führete sie in Josephs Haus, gab ihnen Wasser, daß sie ihre Füße wuschen, und gab ihren Eseln Futter.

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und fuhrete sie in Josephs Haus, gab ihnen Wasser, daß sie ihre Füfte wuschen, und gab ihren Eseln Futter.

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Sie aber bereiteten das Geschenk zu, bis daß Joseph kam auf den Mittag; denn sie hatten gehöret, daß sie daselbst das Brot essen sollten.

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Sie aber bereiteten das Geschenk zu, bis daß Joseph kam auf den Mittag; denn sie hatten gehoret, daß sie daselbst das Brot essen sollten.

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Da nun Joseph zum Hause einging, brachten sie ihm zu Hause das Geschenk in ihren Händen und fielen vor ihm nieder zur Erden.

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Da nun Joseph zum Hause einging, brachten sie ihm zu Hause das Geschenk in ihren Handen und fielen vor ihm nieder zur Erden.

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Er aber grüßte sie freundlich und sprach: Gehet es eurem Vater, dem alten, wohl, von dem ihr mir sagtet? Lebet er noch?

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Er aber grüftte sie freundlich und sprach: Gehet es eurem Vater, dem alten, wohi, von dem ihr mir sagtet? Lebet er noch?

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Sie antworteten: Es gehet deinem Knechte, unserm Vater, wohl und lebet noch. Und neigeten sich und fielen vor ihm nieder.

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Sie antworteten: Es gehet deinem Knechte, unserm Vater, wohi und lebet noch. Und neigeten sich und fielen vor ihm nieder.

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GerLut1545

Und er hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jüngster Bruder, da ihr mir von sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!

GerBoLut

Und er hub seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jungster Bruder, da ihr mir von sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnadig, mein Sohn!

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GerLut1545

Und Joseph eilete, denn sein Herz entbrannte ihm gegen seinen Bruder, und suchte, wo er weinete; und ging in seine Kammer und weinete daselbst.

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Und Joseph eilete, denn sein Herz entbrannte ihm gegen seinen Bruder, und suchte, wo er weinete; und ging in seine Kammer und weinete daselbst.

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GerLut1545

Und da er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt sich fest und sprach: Leget Brot auf!

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Und da er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt sich fest und sprach: Leget Brot auf!

32
GerLut1545

Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Ägyptern, die mit ihm aßen, auch besonders. Denn die Ägypter dürfen nicht Brot essen mit den Ebräern, denn es ist ein Greuel vor ihnen.

GerBoLut

Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Agyptern, die mit ihm aften, auch besonders. Denn die Agypter dürfen nicht Brot essen mit den Ebraern, denn es ist ein Greuel vor ihnen.

33
GerLut1545

Und man setzte sie gegen ihn, den Erstgebornen nach seiner Erstgeburt und den Jüngsten nach seiner Jugend. Des verwunderten sie sich untereinander.

GerBoLut

Und man setzte sie gegen ihn, den Erstgebornen nach seiner Erstgeburt und den Jungsten nach seiner Jugend. Des verwunderten sie sich untereinander.

34
GerLut1545

Und man trug ihnen Essen vor von seinem Tisch; aber dem Benjamin ward fünfmal mehr denn den andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

GerBoLut

Und man trug ihnen Essen vor von seinem Tisch; aber dem Benjamin ward fünfmal mehr denn den andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

Verständnis von Luther 1545 vs Luther 1912 in 1. Mose 43

Luther 1545 (GerLut1545)

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Luther 1912

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Mose 43 in der Luther 1545 und Luther 1912. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Mose 43:16

GerLut1545

"Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Männer zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen."

GerBoLut

"Da sah sie Joseph mit Benjamin und sprach zu seinem Haushalter: Führe diese Manner zu Hause und schlachte und richte zu; denn sie sollen zu Mittag mit mir essen."

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