Richter 1 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
Richter 1
1Und es geschah nach dem Tode Josuas, da befragten die Kinder Israel Jehova und sprachen: Wer von uns soll zuerst wider die Kanaaniter hinaufziehen, um wider sie zu streiten?
2Und Jehova sprach: Juda soll hinaufziehen; siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
3Und Juda sprach zu Simeon, seinem Bruder: Ziehe mit mir hinauf in mein Los, und laß uns wider die Kanaaniter streiten, so will auch ich mit dir in dein Los ziehen. Und Simeon zog mit ihm.
4Und Juda zog hinauf, und Jehova gab die Kanaaniter und die Perisiter in ihre Hand; und sie schlugen sie zu Besek, zehntausend Mann.
5Und sie fanden den Adoni-Besek und stritten wider ihn; und sie schlugen die Kanaaniter und die Perisiter.
6Und Adoni-Besek floh; und sie jagten ihm nach und ergriffen ihn und hieben ihm die Daumen seiner Hände und seiner Füße ab.
7Da sprach Adoni-Besek: Siebzig Könige, denen die Daumen ihrer Hände und ihrer Füße abgehauen waren, lasen auf unter meinem Tische; so wie ich getan habe, also hat Gott mir vergolten. Und sie brachten ihn nach Jerusalem, und er starb daselbst.
8Und die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, und die Stadt steckten sie in Brand.
9Und danach zogen die Kinder Juda hinab, um wider die Kanaaniter zu streiten, die das Gebirge und den Süden und die Niederung bewohnten.
10Und Juda zog wider die Kanaaniter, die in Hebron wohnten; der Name Hebrons war aber vordem Kirjath-Arba; und sie schlugen Scheschai und Achiman und Talmai.
11Und er zog von dannen wider die Bewohner von Debir; der Name von Debir war aber vordem Kirjath-Sepher.
12Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Aksa zum Weibe.
13Da nahm es Othniel ein, der Sohn Kenas', der jüngere Bruder Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Aksa zum Weibe.
14Und es geschah, als sie einzog, da trieb sie ihn an, ein Feld von ihrem Vater zu fordern. Und sie sprang von dem Esel herab. Und Kaleb sprach zu ihr: Was ist dir?
15Und sie sprach zu ihm: Gib mir einen Segen; denn ein Mittagsland hast du mir gegeben, so gib mir auch Wasserquellen! Da gab ihr Kaleb die oberen Quellen und die unteren Quellen.
16Und die Kinder des Keniters, des Schwagers Moses, waren mit den Kindern Juda aus der Palmenstadt heraufgezogen in die Wüste Juda, die im Süden von Arad liegt; und sie gingen hin und wohnten bei dem Volke.
17Und Juda zog mit seinem Bruder Simeon hin, und sie schlugen die Kanaaniter, welche Zephat bewohnten; und sie verbannten es und gaben der Stadt den Namen Horma.
18Und Juda nahm Gasa ein und sein Gebiet, und Askalon und sein Gebiet, und Ekron und sein Gebiet.
19Und Jehova war mit Juda, und er nahm das Gebirge in Besitz; denn die Bewohner der Niederung trieb er nicht aus, weil sie eiserne Wagen hatten.
20Und sie gaben dem Kaleb Hebron, so wie Mose geredet hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne Enaks.
21Aber die Kinder Benjamin trieben die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, nicht aus; und die Jebusiter haben bei den Kindern Benjamin in Jerusalem gewohnt bis auf diesen Tag.
22Und das Haus Joseph, auch sie zogen nach Bethel hinauf, und Jehova war mit ihnen.
23Und das Haus Joseph ließ Bethel auskundschaften; vordem war aber Lus der Name der Stadt.
24Und die Wachen sahen einen Mann aus der Stadt herauskommen, und sie sprachen zu ihm: Zeige uns doch den Zugang zu der Stadt, so werden wir dir Güte erweisen.
25Und er zeigte ihnen den Zugang zu der Stadt. Und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwertes, aber den Mann und sein ganzes Geschlecht ließen sie gehen.
26Und der Mann zog in das Land der Hethiter; und er baute eine Stadt und gab ihr den Namen Lus. Das ist ihr Name bis auf diesen Tag.
27Aber Manasse trieb nicht aus Beth-Schean und seine Tochterstädte, und Taanak und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Jibleam und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Megiddo und seine Tochterstädte; und die Kanaaniter wollten in diesem Lande bleiben.
28Und es geschah als Israel erstarkte, da machte es die Kanaaniter fronpflichtig; aber es trieb sie keineswegs aus. -
29Und Ephraim trieb die Kanaaniter nicht aus, die zu Geser wohnten; und die Kanaaniter wohnten in ihrer Mitte zu Geser. -
30Sebulon trieb nicht aus die Bewohner von Kitron und die Bewohner von Nahalol; und die Kanaaniter wohnten in ihrer Mitte und wurden fronpflichtig. -
31Aser trieb nicht aus die Bewohner von Akko und die Bewohner von Zidon und Achlab und Aksib und Helba und Aphik und Rechob;
32und die Aseriter wohnten inmitten der Kanaaniter, der Bewohner des Landes, denn sie trieben sie nicht aus.
33Naphtali trieb nicht aus die Bewohner von Beth-Semes und die Bewohner von Beth-Anath; und er wohnte inmitten der Kanaaniter, der Bewohner des Landes; aber die Bewohner von Beth-Semes und von Beth-Anath wurden ihm fronpflichtig.
34Und die Amoriter drängten die Kinder Dan ins Gebirge, denn sie gestatteten ihnen nicht, in die Niederung herabzukommen.
35Und die Amoriter wollten im Gebirge Heres bleiben, in Ajjalon und in Schaalbim; aber die Hand des Hauses Joseph war schwer, und sie wurden fronpflichtig.
36Und die Grenze der Amoriter war von der Anhöhe Akrabbim, von dem Felsen an und aufwärts.
Richter 1
1NACH dem Tode Josuas befragten die Israeliten den Herrn: Wer von uns soll zuerst hinaufziehen gegen die Kanaaniter, um wider sie zu streiten? (a) Ri 20:18
2Der Herr antwortete: Juda soll hinaufziehen. Siehe, ich gebe das Land in seine Hand.
3Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Ziehe mit mir hinauf in mein Los zum Kampfe wider die Kanaaniter; dann will ich auch mit dir in dein Los ziehen. Und Simeon zog mit ihm.
4Als nun die Judäer hinaufzogen, gab der Herr die Kanaaniter und Pheresiter in ihre Hand, und sie schlugen sie bei Besek, zehntausend Mann.
5Und sie stiessen bei Besek auf Adonibesek, kämpften mit ihm und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter;
6Adonibesek aber floh. Doch sie jagten ihm nach, ergriffen ihn und hieben ihm die Daumen und die grossen Zehen ab.
7Da sprach Adonibesek: Siebzig Könige mit abgehauenen Daumen und grossen Zehen lasen (ihr Brot) auf unter meinem Tische. Wie ich getan habe, so vergilt mir Gott. Und man brachte ihn nach Jerusalem; dort starb er.
8Die Judäer aber griffen Jerusalem an und nahmen es ein, schlugen die Bewohner mit der Schärfe des Schwertes und steckten die Stadt in Brand.
9Darnach zogen die Judäer hinab zum Streite wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge, im Südland und in der Niederung wohnten.
10Und Juda zog gegen die Kanaaniter, die in Hebron wohnten - Hebron aber hiess vor Zeiten Kirjath-Arba -; dort schlugen sie den Sesai, den Ahiman und den Thalmai. (a) Jos 15:13-19
11Von da zogen sie gegen die Bewohner von Debir. Debir aber hiess vor Zeiten Kirjath-Sepher.
12Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Achsa zum Weibe.
13Da nahm es Othniel ein, der Sohn des Kenas, Kalebs jüngerer Bruder; und er gab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe.
14Als sie nun einzog, stiftete er sie auf, von ihrem Vater ein Feld zu fordern; und sie sprang vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was hast du?
15Sie antwortete: Gib mir ein Abschiedsgeschenk. Da du mich nach dem Südland gegeben hast, so gib mir auch Wasserquellen. Da gab ihr Kaleb die obern und die untern Quellen.
16Und die Söhne Hobabs, des Keniters, des Schwiegervaters Moses, waren mit den Judäern aus der Palmenstadt in die Wüste von Arad heraufgezogen; die gingen nun hin und liessen sich bei den Amalekitern nieder. (a) 5Mo 34:3
17Juda aber zog mit seinem Bruder Simeon, und sie schlugen die Kanaaniter, die in Zephat wohnten, und vollstreckten den Bann an der Stadt; daher heisst die Stadt Horma. (1) d.i. Bann. (a) 4Mo 21:2 3
18Juda eroberte auch Gaza samt seinem Gebiet, Askalon samt seinem Gebiet und Ekron samt seinem Gebiet.
19Und der Herr war mit den Judäern, sodass sie das Gebirge eroberten; die Bewohner der Niederung nämlich vermochten sie nicht zu vertreiben, weil diese eiserne Wagen hatten.
20Und sie gaben Hebron, wie Mose geboten hatte, dem Kaleb; der vertrieb daraus die drei Söhne Enaks. (a) 4Mo 14:24; Jos 14:13; 15:13 14
21Die Jebusiter aber, die Jerusalem bewohnten, zu vertreiben, gelang den Benjaminiten nicht; so blieben die Jebusiter neben den Benjaminiten in Jerusalem wohnen bis auf den heutigen Tag. (a) Jos 15:63
22Auch das Haus Joseph zog hinauf, und zwar nach Bethel, und der Herr war mit ihnen.
23Als nun das Haus Joseph Bethel auskundschaften liess - die Stadt hiess vor Zeiten Lus -, (a) 1Mo 28:19
24da sahen die Späher einen Mann aus der Stadt herauskommen; zu dem sprachen sie: Zeige uns doch, wo wir in die Stadt eindringen können, so wollen wir dir Gnade widerfahren lassen.
25Da zeigte er ihnen die Stelle, wo sie in die Stadt eindringen konnten, und sie schlugen die Stadt mit der Schärfe des Schwertes; den Mann aber und sein ganzes Geschlecht liessen sie frei.
26Der Mann nun zog ins Land der Hethiter, baute eine Stadt und nannte sie Lus; das ist ihr Name bis auf den heutigen Tag.
27Und Manasse vermochte nicht, (die Bewohner von) Bethsean und seinen Nebenorten und von Thaanach und seinen Nebenorten zu vertreiben, auch nicht die Bewohner von Dor und seinen Nebenorten, noch die Bewohner von Jibleam und seinen Nebenorten, noch die Bewohner von Megiddo und seinen Nebenorten, und so gelang es den Kanaanitern, in diesem Lande wohnen zu bleiben. (a) Jos 17:11-13
28Als aber Israel erstarkt war, machte es die Kanaaniter fronpflichtig; vertreiben konnte es sie jedoch nicht.
29Und Ephraim vermochte nicht, die Kanaaniter, die in Geser wohnten, zu vertreiben; so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte in Geser wohnen. (a) Jos 16:10; 1Kön 9:16
30Sebulon vermochte nicht, die Bewohner von Kitron zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Nahalol; so blieben die Kanaaniter in seiner Mitte wohnen, wurden aber fronpflichtig.
31Asser vermochte nicht, die Bewohner von Akko zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Sidon, Mahaleb, Achsib, Helba, Aphik und Rehob.
32So wohnten denn die Asseriten mitten unter den einheimischen Kanaanitern; denn sie konnten sie nicht vertreiben.
33Naphthali vermochte nicht, die Bewohner von Beth-Semes zu vertreiben, noch auch die Bewohner von Beth-Anath. So wohnte denn dieser Stamm mitten unter den einheimischen Kanaanitern; doch wurden ihm die Bewohner von Beth-Semes und Beth-Anath fronpflichtig.
34Die Amoriter aber drängten die Daniten auf das Gebirge und liessen sie nicht in die Niederung herabkommen.
35So gelang es den Amoritern, in Har-Heres, Ajalon und Saalbim wohnen zu bleiben; doch die Hand des Hauses Joseph lastete immer schwerer auf ihnen, und so wurden sie fronpflichtig.
36Das Gebiet der Edomiter aber erstreckte sich vom Skorpionensteig bis nach Sela und weiter hinauf.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Richter 1
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Richter 1 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Richter 1:16
"Und die Kinder des Keniters, des Schwagers Moses, waren mit den Kindern Juda aus der Palmenstadt heraufgezogen in die Wüste Juda, die im Süden von Arad liegt; und sie gingen hin und wohnten bei dem Volke."
"Und die Söhne Hobabs, des Keniters, des Schwiegervaters Moses, waren mit den Judäern aus der Palmenstadt in die Wüste von Arad heraufgezogen; die gingen nun hin und liessen sich bei den Amalekitern nieder. (a) 5Mo 34:3"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





