Psalmen 74 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
Psalmen 74
1Ein Maskil; von Asaph. Gott, warum hast du verworfen für immer, raucht dein Zorn wider die Herde deiner Weide?
2Gedenke deiner Gemeinde, die du erworben hast vor alters, erlöst als dein Erbteil, des Berges Zion, auf welchem du gewohnt hast!
3Erhebe deine Tritte zu den immerwährenden Trümmern! Alles im Heiligtum hat der Feind verderbt.
4Es brüllen deine Widersacher inmitten deiner Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen als Zeichen gesetzt.
5Sie erscheinen wie einer, der die Axt emporhebt im Dickicht des Waldes;
6und jetzt zerschlagen sie sein Schnitzwerk allzumal mit Beilen und mit Hämmern.
7Sie haben dein Heiligtum in Brand gesteckt, zu Boden entweiht die Wohnung deines Namens.
8Sie sprachen in ihrem Herzen: Laßt uns sie niederzwingen allesamt! Verbrannt haben sie alle Versammlungsstätten Gottes im Lande.
9Unsere Zeichen sehen wir nicht; kein Prophet ist mehr da, und keiner bei uns, welcher weiß, bis wann.
10Bis wann, o Gott, soll höhnen der Bedränger, soll der Feind deinen Namen verachten immerfort?
11Warum ziehst du deine Hand und deine Rechte zurück? Hervor aus deinem Busen, mache ein Ende!
12Gott ist ja mein König von alters her, der Rettungen schafft inmitten des Landes.
13Du zerteiltest das Meer durch deine Macht, zerschelltest die Häupter der Wasserungeheuer auf den Wassern.
14Du zerschmettertest die Häupter des Leviathans, gabst ihn zur Speise dem Volke, den Bewohnern der Wüste.
15Du ließest Quell und Bach hervorbrechen, immerfließende Ströme trocknetest du aus.
16Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; den Mond und die Sonne hast du bereitet.
17Du hast festgestellt alle Grenzen der Erde; Sommer und Winter, du hast sie gebildet.
18Gedenke dessen: der Feind hat Jehova gehöhnt, und ein törichtes Volk hat deinen Namen verachtet.
19Gib nicht dem Raubtiere hin die Seele deiner Turteltaube; die Schar deiner Elenden vergiß nicht für immer!
20Schaue hin auf den Bund! Denn die finsteren Örter der Erde sind voll von Wohnungen der Gewalttat.
21Nicht kehre beschämt zurück der Unterdrückte; laß den Elenden und Armen deinen Namen loben!
22Stehe auf, o Gott, führe deinen Rechtsstreit! Gedenke deiner Verhöhnung von den Toren den ganzen Tag!
23Vergiß nicht die Stimme deiner Widersacher! Das Getöse derer, die sich wider dich erheben, steigt auf beständig.
Psalmen 74
1EIN Lied Asaphs. Warum, o Gott, verstössest du uns auf immer, / flammt dein Zorn wider die Schafe deiner Weide? /
2Gedenke deiner Gemeinde, die du vor alters erworben, / die du erlöst hast, dass sie dein Volk sei, / des Berges Zion, auf dem du Wohnung genommen. /
3Erhebe deine Schritte zu den uralten Trümmern; / alles hat der Feind im Heiligtum verheert. /
4Deine Widersacher brüllten inmitten deiner heiligen Stätte, / stellten ihre Paniere als Zeichen auf. /
5Es war anzusehen, wie wenn man die Axt / hochschwingt im Dickicht des Waldes; /
6und dann zerschlugen sie das Schnitzwerk / allzumal mit Beilen und Hämmern. /
7Sie haben dein Heiligtum in Brand gesteckt, / bis auf den Grund entweiht die Wohnstatt deines Namens. /
8Sie dachten bei sich: "Wir vertilgen sie allzumal!" / sie verbrannten alle Gottesstätten im Lande. /
9Unsre Zeichen sehen wir nimmer, kein Prophet ist mehr da; / niemand unter uns weiss, bis wie lange. /
10Wie lange, o Gott, soll der Widersacher noch schmähen, / soll der Feind deinen Namen immerfort lästern? /
11Warum ziehst du die Hand zurück, / hältst deine Rechte im Busen verborgen? /
12Aber Gott ist mein König von alters her, / der Heilstaten vollbringt auf Erden. /
13Du hast das Meer zerspalten mit deiner Kraft, / die Häupter der Drachen über den Fluten zerschmettert. / (a) 2Mo 14:21
14Du hast zerschlagen die Köpfe des Leviathan, / dem Volke der Wüstentiere ihn zum Frass gegeben. /
15Du hast aufgetan Quellen und Bäche, / hast ausgetrocknet mächtige Ströme. / (a) Ps 104:10; 2Mo 17:6; Jos 3:16
16Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; / du hast hingesetzt Leuchte und Sonne. / (a) Ps 104:19
17Du hast festgestellt alle Grenzen der Erde; / Sommer und Winter, du hast sie geschaffen. /
18Gedenke dessen, da der Feind schmäht, o Herr, / da törichtes Volk deinen Namen lästert. /
19Gib nicht dem Raubtier preis die Seele deiner Taube, / und vergiss nicht ewig des Lebens deiner Elenden! /
20Blicke auf die Fettstrotzenden, wie sie voll sind! / Die Schlupfwinkel des Landes sind Stätten der Gewalttat. / (1) die Üs. ist unsicher. Andere Deut: "Blicke auf deinen Bund! Denn voll sind die Schlupfwinkel des Landes von Stätten der Gewalttat."
21Lass nicht den Geringen in Schande davongehen; / der Arme und Elende müsse deinen Namen preisen. /
22Stehe auf, o Gott, und führe deinen Streit, / gedenke, wie du stetsfort von Gottlosen geschmäht wirst. /
23Vergiss nicht des Geschreis deiner Feinde, / des Tobens deiner Widersacher, das allzeit emporsteigt.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Psalmen 74
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 74 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 74:16
"Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; den Mond und die Sonne hast du bereitet."
"Dein ist der Tag, dein auch die Nacht; / du hast hingesetzt Leuchte und Sonne. / (a) Ps 104:19"
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1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
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Sprüche 3





