Psalmen 104 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
Psalmen 104
1Preise Jehova, meine Seele! Jehova, mein Gott, du bist sehr groß, mit Majestät und Pracht bist du bekleidet;
2Du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der die Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke;
3der seine Obergemächer bälkt in den Wassern, der Wolken macht zu seinem Gefährt, der da einherzieht auf den Fittichen des Windes;
4der seine Engel zu Winden macht, seine Diener zu flammendem Feuer.
5Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten; sie wird nicht wanken immer und ewiglich.
6Mit der Tiefe hattest du sie bedeckt wie mit einem Gewande; die Wasser standen über den Bergen.
7Vor deinem Schelten flohen sie, vor der Stimme deines Donners eilten sie hinweg-
8die Berge erhoben sich, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen festgesetzt.
9Du hast ihnen eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten werden; sie werden nicht zurückkehren, die Erde zu bedecken.
10Du, der Quellen entsendet in die Täler; zwischen den Bergen fließen sie dahin;
11sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst;
12An denselben wohnen die Vögel des Himmels, zwischen den Zweigen hervor lassen sie ihre Stimme erschallen.
13Du, der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern; von der Frucht deiner Werke wird die Erde gesättigt.
14Der Gras hervorsprossen läßt für das Vieh, und Kraut zum Dienste der Menschen: um Brot hervorzubringen aus der Erde.
15und damit Wein des Menschen Herz erfreue; um das Angesicht glänzen zu machen von Öl, und damit Brot des Menschen Herz stärke.
16Es werden gesättigt die Bäume Jehovas, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat,
17woselbst die Vögel nisten; der Storch, Zypressen sind sein Haus.
18Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klippendächse.
19Er hat den Mond gemacht für die bestimmten Zeiten; die Sonne weiß ihren Untergang.
20Du machst Finsternis, und es wird Nacht; in ihr regen sich alle Tiere des Waldes;
21die jungen Löwen brüllen nach Raub und fordern von Gott ihre Speise.
22Die Sonne geht auf: sie ziehen sich zurück und lagern sich in ihre Höhlen.
23Der Mensch geht aus an sein Werk und an seine Arbeit, bis zum Abend.
24Wie viele sind deiner Werke, Jehova! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, voll ist die Erde deiner Reichtümer.
25Dieses Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten hin: daselbst wimmelt's, ohne Zahl, von Tieren klein und groß.
26Daselbst ziehen Schiffe einher, der Leviathan, den du gebildet hast, um sich darin zu tummeln.
27Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit.
28Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.
29Du verbirgst dein Angesicht: sie erschrecken; du nimmst ihren Odem hinweg: sie hauchen aus und kehren zurück zu ihrem Staube.
30Du sendest deinen Odem aus: sie werden erschaffen, und du erneuerst die Fläche des Erdbodens.
31Jehovas Herrlichkeit wird ewig sein, Jehova wird sich freuen seiner Werke;
32der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.
33Singen will ich Jehova mein Leben lang, will meinem Gott Psalmen singen, solange ich bin.
34Möge ihm angenehm sein mein Sinnen! Ich, ich werde mich in Jehova erfreuen.
35Die Sünder werden schwinden von der Erde, und die Gesetzlosen nicht mehr sein. Preise Jehova, meine Seele! Lobet Jehova!
Psalmen 104
1LOBE den Herrn, meine Seele! / O Herr, mein Gott, wie bist du so gross! / Pracht und Hoheit ist dein Gewand, /
2der du in Licht dich hüllst wie in ein Kleid, / der den Himmel ausspannt wie ein Zeltdach, / (a) Jes 44:24
3der seinen Söller zimmert über den Wassern, / der Wolken zu seinem Wagen macht, / der einherfährt auf den Flügeln des Sturmes, /
4der die Winde zu seinen Boten bestellt, / zu seinen Dienern Lohe und Feuer, /
5der die Erde auf ihre Pfeiler gegründet, / dass sie nimmermehr wankt. /
6Die Urflut deckte sie wie ein Kleid, / über den Bergen standen die Wasser. /
7Doch sie flohen vor deinem Schelten, / vor deines Donners Stimme wichen sie scheu. /
8Da hoben sich Berge, senkten sich Täler / an den Ort, den du ihnen wiesest. /
9Du hast eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten; / sie dürfen nie wieder die Erde bedecken. / (a) Hio 26:10; 38:10 11; Jer 5:22
10Du lässest die Quellen rinnen durch die Täler; / da wandern sie zwischen den Bergen hin. / (a) Ps 74:15
11Sie tränken alle Tiere des Feldes; / die Wildesel stillen ihren Durst. /
12An ihren Ufern wohnen die Vögel des Himmels; / zwischen den Zweigen hervor erklingt ihr Singen. /
13Du tränkst die Berge aus deinem Söller; / aus deinen Wolken wird die Erde gesättigt. / (a) Ps 65:10 11
14Du lässest Gras sprossen für die Tiere / und Gewächse für den Bedarf der Menschen, / dass Brot aus der Erde hervorgehe / (a) Ps 147:8
15und Wein, der des Menschen Herz erfreue, / dass sein Antlitz erglänze von Öl / und Brot das Herz des Menschen stärke. /
16Die Bäume des Herrn trinken sich satt, / die Zedern des Libanon, die er gepflanzt, /
17wo die Vögel ihre Nester bauen, / der Storch, der sein Haus auf Zypressen hat. /
18Die höchsten Berge sind dem Steinbock, / die Felsen dem Klippdachs eine Zuflucht. /
19Er hat den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; / die Sonne weiss ihren Niedergang. / (a) Ps 74:16; 1Mo 1:14
20Du schaffst Finsternis, und es wird Nacht; / drin regt sich alles Getier des Waldes. /
21Die jungen Löwen brüllen nach Raub, / heischen von Gott ihre Speise. /
22Strahlt die Sonne auf; so ziehen sie sich zurück / und lagern sich in ihren Höhlen. /
23Da tritt der Mensch heraus an sein Werk, / an seine Arbeit bis zum Abend. /
24O Herr, wie sind deiner Werke so viel! / Du hast sie alle in Weisheit geschaffen, / die Erde ist voll deiner Güter. /
25Da ist das Meer, so gross und weit; / darin wimmelt es ohne Zahl, kleine Tiere samt grossen. /
26Da wandeln Ungeheuer, / der Leviathan, den du gebildet hast, damit zu spielen. / (1) and: "darin zu spielen".
27Sie alle warten auf dich, / dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. / (a) Ps 145:15 16
28Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; / tust du deine Hand auf, so werden sie mit Gutem gesättigt. /
29Wenn du dein Angesicht verbirgst, erschrecken sie; / nimmst du ihren Odem hin, so verscheiden sie / und werden wieder zu Staub. / (a) Ps 146:4
30Sendest du deinen Odem aus, so werden sie geschaffen, / und du erneust das Antlitz der Erde. /
31Die Herrlichkeit des Herrn währe ewig, / der Herr freue sich seiner Werke! /
32der die Erde anblickt, und sie erbebt, / der die Berge anrührt, und sie rauchen. / (a) Ps 144:5
33Ich will dem Herrn singen mein Leben lang, / will meinem Gott spielen, solange ich bin. / (a) Ps 146:2
34Möge mein Dichten ihm wohlgefallen; / ich freue mich des Herrn. / (a) Ps 19:15
35Möchten die Sünder von der Erde verschwinden / und die Gottlosen nicht mehr sein! / Lobe den Herrn, meine Seele! / Hallelujah! (a) Ps 7:10
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Psalmen 104
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 104 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 104:16
"Es werden gesättigt die Bäume Jehovas, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat,"
"Die Bäume des Herrn trinken sich satt, / die Zedern des Libanon, die er gepflanzt, /"
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