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Esra 9 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel

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Esra 9

1Und als dieses ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht von den Völkern der Länder, nach deren Greueln, abgesondert, nämlich der Kanaaniter, der Hethiter, der Perisiter, der Jebusiter, der Ammoniter, der Moabiter, der Ägypter und der Amoriter;

2denn sie haben von ihren Töchtern für sich und für ihre Söhne genommen, und so hat sich der heilige Same mit den Völkern der Länder vermischt; und die Hand der Obersten und der Vorsteher ist in dieser Treulosigkeit die erste gewesen.

3Und als ich diese Sache hörte, zerriß ich mein Kleid und mein Obergewand, und raufte mir Haare meines Hauptes und meines Bartes aus, und saß betäubt da.

4Und zu mir versammelten sich alle, die da zitterten vor den Worten des Gottes Israels wegen der Treulosigkeit der Weggeführten; und ich saß betäubt da bis zum Abendopfer.

5Und beim Abendopfer stand ich auf von meiner Demütigung, indem ich mein Kleid und mein Obergewand zerrissen hatte, und ich beugte mich auf meine Knie nieder und breitete meine Hände aus zu Jehova, meinem Gott,

6und ich sprach: Mein Gott, ich schäme mich und scheue mich, mein Angesicht zu dir, mein Gott, zu erheben! Denn unsere Missetaten sind uns über das Haupt gewachsen, und unsere Schuld ist groß geworden bis an den Himmel.

7Von den Tagen unserer Väter an sind wir in großer Schuld gewesen bis auf diesen Tag; und um unserer Missetaten willen sind wir, wir, unsere Könige, unsere Priester, der Hand der Könige der Länder übergeben worden, dem Schwerte, der Gefangenschaft und dem Raube und der Beschämung des Angesichts, wie es an diesem Tage ist.

8Und nun ist uns für einen kleinen Augenblick Gnade von seiten Jehovas, unseres Gottes, zuteil geworden, indem er uns Entronnene übriggelassen und uns einen Pflock gegeben hat an seiner heiligen Stätte, damit unser Gott unsere Augen erleuchte und uns ein wenig aufleben lasse in unserer Knechtschaft.

9Denn Knechte sind wir; aber in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen; und er hat uns Güte zugewandt vor den Königen von Persien, so daß sie uns ein Aufleben verliehen, um das Haus unseres Gottes aufzubauen und seine Trümmer aufzurichten, und uns eine Mauer zu geben in Juda und in Jerusalem.

10Und nun, unser Gott, was sollen wir nach diesem sagen? Denn wir haben deine Gebote verlassen,

11die du uns durch deine Knechte, die Propheten, geboten hast, indem du sprachst: Das Land, wohin ihr kommet, um es in Besitz zu nehmen, ist ein unreines Land, wegen der Unreinigkeit der Völker der Länder, wegen ihrer Greuel, mit denen sie es angefüllt haben von einem Ende bis zum anderen durch ihre Verunreinigung.

12So sollt ihr nun nicht eure Töchter ihren Söhnen geben, und ihre Töchter nicht für eure Söhne nehmen; und ihr sollt ihren Frieden und ihr Wohl nicht suchen ewiglich: damit ihr stark seiet und das Gut des Landes esset und es auf eure Söhne vererbet ewiglich.

13Und nach allem, was wegen unserer bösen Taten und wegen unserer großen Schuld über uns gekommen ist, wiewohl du, unser Gott, mehr geschont hast, als unsere Missetaten es verdienten, und du uns Entronnene gegeben hast, wie diese hier-

14sollten wir wiederum deine Gebote brechen und uns mit diesen Greuelvölkern verschwägern? Wirst du nicht wider uns erzürnen bis zur Vertilgung, daß kein Überrest und keine Entronnenen mehr bleiben?

15Jehova, Gott Israels, du bist gerecht; denn wir sind als Entronnene übriggeblieben, wie es an diesem Tage ist. Siehe, wir sind vor dir in unserer Schuld; denn dieserhalb kann man nicht vor dir bestehen.

Esra 9

1ALS nun das alles erledigt war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Die Leute, sowohl (gewöhnliche) Israeliten als auch Priester und Leviten, halten sich nicht abgesondert von den Heidenvölkern, von ihren Greueln, von den Kanaanitern, Hethitern Pheresitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern;

2denn sie haben von den Töchtern derselben Frauen für sich und ihre Söhne genommen, und so hat sich das heilige Geschlecht mit den Heidenvölkern vermischt, und die Obersten und Vorsteher sind in diesem Frevel vorangegangen. (a) 5Mo 7:3; Ne 13:23

3Als ich solches hörte, zerriss ich mein Kleid und meinen Mantel und raufte mir das Haupthaar und den Bart und sass betäubt da.

4Da versammelten sich bei mir alle, die die Worte des Gottes Israels fürchteten wegen des Frevels derer, die aus der Verbannung gekommen waren, während ich bis zum Abendopfer betäubt dasass.

5Zur Zeit des Abendopfers aber stand ich auf von meiner Kasteiung, und indem ich mein Kleid und meinen Mantel zerriss, fiel ich auf die Kniee, breitete die Hände aus zu dem Herrn, meinem Gott,

6und sprach: Mein Gott, ich bin zu beschämt, zu tief zerknirscht, als dass ich mein Angesicht zu dir, mein Gott, erheben dürfte; denn unsre Missetaten sind hoch über uns gestiegen, und unsre Schuld reicht bis zum Himmel.

7Seit den Tagen unsrer Väter bis auf diesen Tag sind wir in grosser Schuld, und um unsrer Missetaten willen sind wir, unsre Könige und unsre Priester den Königen der Länder preisgegeben worden, dem Schwert, der Verbannung, der Plünderung und der Entehrung, wie es heute am Tage liegt.

8Wohl ist uns jetzt für einen kurzen Augenblick von dem Herrn, unsrem Gott, Erbarmen widerfahren: er hat von uns einen Rest Geretteter am Leben erhalten und uns eine Rast geschenkt an seiner heiligen Stätte; unser Gott hat unsre Augen wieder hell gemacht und uns in unsrer Knechtschaft ein wenig aufleben lassen;

9denn wir sind zwar Knechte, doch hat uns unser Gott in unsrer Knechtschaft nicht verlassen, sondern hat uns die Gunst der Könige von Persien zugewandt. Er hat uns wieder aufleben lassen, um das Haus unsres Gottes aufzurichten und seine Trümmer wiederherzustellen, und uns in Juda und Jerusalem eine schützende Mauer gegeben.

10Nun aber, unser Gott, was sollen wir nach alledem sagen? Wir haben ja deine Gebote verlassen,

11die du durch deine Knechte, die Propheten, gegeben hast, indem du sagtest: "Das Land, in das ihr einzieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein beflecktes Land; die Heidenvölker haben es befleckt durch ihre Greuel, mit denen sie es vom einen Ende bis zum andern infolge ihrer Unreinheit erfüllt haben. (a) 3Mo 18:24 25

12So sollt ihr nun eure Töchter nicht ihren Söhnen geben noch um ihre Töchter werben für eure Söhne. Nie sollt ihr auf ihre Wohlfahrt und ihr Glück bedacht sein, damit ihr stark werdet und die Güter des Landes geniesset und es für alle Zeiten auf eure Kinder vererbet." (a) 5Mo 23:6

13Nach alledem nun, was über uns gekommen ist um unsrer bösen Taten und unsrer grossen Schuld willen - und doch hast du ja, unser Gott, mehr Schonung walten lassen, als wir nach unsrer Schuld verdient, und hast uns diesen Rest Geretteter geschenkt -

14sollten wir da wiederum deine Gebote brechen und mit den Völkern, die solche Greuel treiben, uns verschwägern? Würdest du uns da nicht zürnen und uns ganz vernichten, sodass keiner mehr übrigbliebe und gerettet würde?

15O Herr, Gott Israels, du bist gerecht darin, dass heute nur noch ein Rest Geretteter von uns am Leben ist. Siehe, wir stehen da vor deinem Angesicht in unsrer Schuld; bei solchem Tun kann niemand vor dir bestehen.

Esra 9

1Und als dieses ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht von den Völkern der Länder, nach deren Greueln, abgesondert, nämlich der Kanaaniter, der Hethiter, der Perisiter, der Jebusiter, der Ammoniter, der Moabiter, der Ägypter und der Amoriter;

2denn sie haben von ihren Töchtern für sich und für ihre Söhne genommen, und so hat sich der heilige Same mit den Völkern der Länder vermischt; und die Hand der Obersten und der Vorsteher ist in dieser Treulosigkeit die erste gewesen.

3Und als ich diese Sache hörte, zerriß ich mein Kleid und mein Obergewand, und raufte mir Haare meines Hauptes und meines Bartes aus, und saß betäubt da.

4Und zu mir versammelten sich alle, die da zitterten vor den Worten des Gottes Israels wegen der Treulosigkeit der Weggeführten; und ich saß betäubt da bis zum Abendopfer.

5Und beim Abendopfer stand ich auf von meiner Demütigung, indem ich mein Kleid und mein Obergewand zerrissen hatte, und ich beugte mich auf meine Knie nieder und breitete meine Hände aus zu Jehova, meinem Gott,

6und ich sprach: Mein Gott, ich schäme mich und scheue mich, mein Angesicht zu dir, mein Gott, zu erheben! Denn unsere Missetaten sind uns über das Haupt gewachsen, und unsere Schuld ist groß geworden bis an den Himmel.

7Von den Tagen unserer Väter an sind wir in großer Schuld gewesen bis auf diesen Tag; und um unserer Missetaten willen sind wir, wir, unsere Könige, unsere Priester, der Hand der Könige der Länder übergeben worden, dem Schwerte, der Gefangenschaft und dem Raube und der Beschämung des Angesichts, wie es an diesem Tage ist.

8Und nun ist uns für einen kleinen Augenblick Gnade von seiten Jehovas, unseres Gottes, zuteil geworden, indem er uns Entronnene übriggelassen und uns einen Pflock gegeben hat an seiner heiligen Stätte, damit unser Gott unsere Augen erleuchte und uns ein wenig aufleben lasse in unserer Knechtschaft.

9Denn Knechte sind wir; aber in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen; und er hat uns Güte zugewandt vor den Königen von Persien, so daß sie uns ein Aufleben verliehen, um das Haus unseres Gottes aufzubauen und seine Trümmer aufzurichten, und uns eine Mauer zu geben in Juda und in Jerusalem.

10Und nun, unser Gott, was sollen wir nach diesem sagen? Denn wir haben deine Gebote verlassen,

11die du uns durch deine Knechte, die Propheten, geboten hast, indem du sprachst: Das Land, wohin ihr kommet, um es in Besitz zu nehmen, ist ein unreines Land, wegen der Unreinigkeit der Völker der Länder, wegen ihrer Greuel, mit denen sie es angefüllt haben von einem Ende bis zum anderen durch ihre Verunreinigung.

12So sollt ihr nun nicht eure Töchter ihren Söhnen geben, und ihre Töchter nicht für eure Söhne nehmen; und ihr sollt ihren Frieden und ihr Wohl nicht suchen ewiglich: damit ihr stark seiet und das Gut des Landes esset und es auf eure Söhne vererbet ewiglich.

13Und nach allem, was wegen unserer bösen Taten und wegen unserer großen Schuld über uns gekommen ist, wiewohl du, unser Gott, mehr geschont hast, als unsere Missetaten es verdienten, und du uns Entronnene gegeben hast, wie diese hier-

14sollten wir wiederum deine Gebote brechen und uns mit diesen Greuelvölkern verschwägern? Wirst du nicht wider uns erzürnen bis zur Vertilgung, daß kein Überrest und keine Entronnenen mehr bleiben?

15Jehova, Gott Israels, du bist gerecht; denn wir sind als Entronnene übriggeblieben, wie es an diesem Tage ist. Siehe, wir sind vor dir in unserer Schuld; denn dieserhalb kann man nicht vor dir bestehen.

Esra 9:1
GerElb1905

Und als dieses ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht von den Völkern der Länder, nach deren Greueln, abgesondert, nämlich der Kanaaniter, der Hethiter, der Perisiter, der Jebusiter, der Ammoniter, der Moabiter, der Ägypter und der Amoriter;

GerZurcher

ALS nun das alles erledigt war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Die Leute, sowohl (gewöhnliche) Israeliten als auch Priester und Leviten, halten sich nicht abgesondert von den Heidenvölkern, von ihren Greueln, von den Kanaanitern, Hethitern Pheresitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern;

2
GerElb1905

denn sie haben von ihren Töchtern für sich und für ihre Söhne genommen, und so hat sich der heilige Same mit den Völkern der Länder vermischt; und die Hand der Obersten und der Vorsteher ist in dieser Treulosigkeit die erste gewesen.

GerZurcher

denn sie haben von den Töchtern derselben Frauen für sich und ihre Söhne genommen, und so hat sich das heilige Geschlecht mit den Heidenvölkern vermischt, und die Obersten und Vorsteher sind in diesem Frevel vorangegangen. (a) 5Mo 7:3; Ne 13:23

3
GerElb1905

Und als ich diese Sache hörte, zerriß ich mein Kleid und mein Obergewand, und raufte mir Haare meines Hauptes und meines Bartes aus, und saß betäubt da.

GerZurcher

Als ich solches hörte, zerriss ich mein Kleid und meinen Mantel und raufte mir das Haupthaar und den Bart und sass betäubt da.

4
GerElb1905

Und zu mir versammelten sich alle, die da zitterten vor den Worten des Gottes Israels wegen der Treulosigkeit der Weggeführten; und ich saß betäubt da bis zum Abendopfer.

GerZurcher

Da versammelten sich bei mir alle, die die Worte des Gottes Israels fürchteten wegen des Frevels derer, die aus der Verbannung gekommen waren, während ich bis zum Abendopfer betäubt dasass.

5
GerElb1905

Und beim Abendopfer stand ich auf von meiner Demütigung, indem ich mein Kleid und mein Obergewand zerrissen hatte, und ich beugte mich auf meine Knie nieder und breitete meine Hände aus zu Jehova, meinem Gott,

GerZurcher

Zur Zeit des Abendopfers aber stand ich auf von meiner Kasteiung, und indem ich mein Kleid und meinen Mantel zerriss, fiel ich auf die Kniee, breitete die Hände aus zu dem Herrn, meinem Gott,

6
GerElb1905

und ich sprach: Mein Gott, ich schäme mich und scheue mich, mein Angesicht zu dir, mein Gott, zu erheben! Denn unsere Missetaten sind uns über das Haupt gewachsen, und unsere Schuld ist groß geworden bis an den Himmel.

GerZurcher

und sprach: Mein Gott, ich bin zu beschämt, zu tief zerknirscht, als dass ich mein Angesicht zu dir, mein Gott, erheben dürfte; denn unsre Missetaten sind hoch über uns gestiegen, und unsre Schuld reicht bis zum Himmel.

7
GerElb1905

Von den Tagen unserer Väter an sind wir in großer Schuld gewesen bis auf diesen Tag; und um unserer Missetaten willen sind wir, wir, unsere Könige, unsere Priester, der Hand der Könige der Länder übergeben worden, dem Schwerte, der Gefangenschaft und dem Raube und der Beschämung des Angesichts, wie es an diesem Tage ist.

GerZurcher

Seit den Tagen unsrer Väter bis auf diesen Tag sind wir in grosser Schuld, und um unsrer Missetaten willen sind wir, unsre Könige und unsre Priester den Königen der Länder preisgegeben worden, dem Schwert, der Verbannung, der Plünderung und der Entehrung, wie es heute am Tage liegt.

8
GerElb1905

Und nun ist uns für einen kleinen Augenblick Gnade von seiten Jehovas, unseres Gottes, zuteil geworden, indem er uns Entronnene übriggelassen und uns einen Pflock gegeben hat an seiner heiligen Stätte, damit unser Gott unsere Augen erleuchte und uns ein wenig aufleben lasse in unserer Knechtschaft.

GerZurcher

Wohl ist uns jetzt für einen kurzen Augenblick von dem Herrn, unsrem Gott, Erbarmen widerfahren: er hat von uns einen Rest Geretteter am Leben erhalten und uns eine Rast geschenkt an seiner heiligen Stätte; unser Gott hat unsre Augen wieder hell gemacht und uns in unsrer Knechtschaft ein wenig aufleben lassen;

9
GerElb1905

Denn Knechte sind wir; aber in unserer Knechtschaft hat unser Gott uns nicht verlassen; und er hat uns Güte zugewandt vor den Königen von Persien, so daß sie uns ein Aufleben verliehen, um das Haus unseres Gottes aufzubauen und seine Trümmer aufzurichten, und uns eine Mauer zu geben in Juda und in Jerusalem.

GerZurcher

denn wir sind zwar Knechte, doch hat uns unser Gott in unsrer Knechtschaft nicht verlassen, sondern hat uns die Gunst der Könige von Persien zugewandt. Er hat uns wieder aufleben lassen, um das Haus unsres Gottes aufzurichten und seine Trümmer wiederherzustellen, und uns in Juda und Jerusalem eine schützende Mauer gegeben.

10
GerElb1905

Und nun, unser Gott, was sollen wir nach diesem sagen? Denn wir haben deine Gebote verlassen,

GerZurcher

Nun aber, unser Gott, was sollen wir nach alledem sagen? Wir haben ja deine Gebote verlassen,

11
GerElb1905

die du uns durch deine Knechte, die Propheten, geboten hast, indem du sprachst: Das Land, wohin ihr kommet, um es in Besitz zu nehmen, ist ein unreines Land, wegen der Unreinigkeit der Völker der Länder, wegen ihrer Greuel, mit denen sie es angefüllt haben von einem Ende bis zum anderen durch ihre Verunreinigung.

GerZurcher

die du durch deine Knechte, die Propheten, gegeben hast, indem du sagtest: "Das Land, in das ihr einzieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein beflecktes Land; die Heidenvölker haben es befleckt durch ihre Greuel, mit denen sie es vom einen Ende bis zum andern infolge ihrer Unreinheit erfüllt haben. (a) 3Mo 18:24 25

12
GerElb1905

So sollt ihr nun nicht eure Töchter ihren Söhnen geben, und ihre Töchter nicht für eure Söhne nehmen; und ihr sollt ihren Frieden und ihr Wohl nicht suchen ewiglich: damit ihr stark seiet und das Gut des Landes esset und es auf eure Söhne vererbet ewiglich.

GerZurcher

So sollt ihr nun eure Töchter nicht ihren Söhnen geben noch um ihre Töchter werben für eure Söhne. Nie sollt ihr auf ihre Wohlfahrt und ihr Glück bedacht sein, damit ihr stark werdet und die Güter des Landes geniesset und es für alle Zeiten auf eure Kinder vererbet." (a) 5Mo 23:6

13
GerElb1905

Und nach allem, was wegen unserer bösen Taten und wegen unserer großen Schuld über uns gekommen ist, wiewohl du, unser Gott, mehr geschont hast, als unsere Missetaten es verdienten, und du uns Entronnene gegeben hast, wie diese hier-

GerZurcher

Nach alledem nun, was über uns gekommen ist um unsrer bösen Taten und unsrer grossen Schuld willen - und doch hast du ja, unser Gott, mehr Schonung walten lassen, als wir nach unsrer Schuld verdient, und hast uns diesen Rest Geretteter geschenkt -

14
GerElb1905

sollten wir wiederum deine Gebote brechen und uns mit diesen Greuelvölkern verschwägern? Wirst du nicht wider uns erzürnen bis zur Vertilgung, daß kein Überrest und keine Entronnenen mehr bleiben?

GerZurcher

sollten wir da wiederum deine Gebote brechen und mit den Völkern, die solche Greuel treiben, uns verschwägern? Würdest du uns da nicht zürnen und uns ganz vernichten, sodass keiner mehr übrigbliebe und gerettet würde?

15
GerElb1905

Jehova, Gott Israels, du bist gerecht; denn wir sind als Entronnene übriggeblieben, wie es an diesem Tage ist. Siehe, wir sind vor dir in unserer Schuld; denn dieserhalb kann man nicht vor dir bestehen.

GerZurcher

O Herr, Gott Israels, du bist gerecht darin, dass heute nur noch ein Rest Geretteter von uns am Leben ist. Siehe, wir stehen da vor deinem Angesicht in unsrer Schuld; bei solchem Tun kann niemand vor dir bestehen.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Esra 9

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Esra 9 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Esra 9:1

GerElb1905

"Und als dieses ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht von den Völkern der Länder, nach deren Greueln, abgesondert, nämlich der Kanaaniter, der Hethiter, der Perisiter, der Jebusiter, der Ammoniter, der Moabiter, der Ägypter und der Amoriter;"

GerZurcher

"ALS nun das alles erledigt war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Die Leute, sowohl (gewöhnliche) Israeliten als auch Priester und Leviten, halten sich nicht abgesondert von den Heidenvölkern, von ihren Greueln, von den Kanaanitern, Hethitern Pheresitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern;"

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