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Esra 4 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel

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Esra 4

1Und die Feinde Judas und Benjamins hörten, daß die Kinder der Wegführung Jehova, dem Gott Israels, einen Tempel bauten;

2und sie traten zu Serubbabel und zu den Häuptern der Väter und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir suchen euren Gott wie ihr; und ihm opfern wir seit den Tagen Esar-Haddons, des Königs von Assyrien, der uns hierher heraufgeführt hat.

3Aber Serubbabel und Jeschua und die übrigen Häupter der Väter Israels sprachen zu ihnen: Es geziemt euch nicht, mit uns unserem Gott ein Haus zu bauen; sondern wir allein wollen Jehova, dem Gott Israels, bauen, wie der König Kores, der König von Persien, uns geboten hat.

4Da suchte das Volk des Landes die Hände des Volkes Juda schlaff zu machen und sie vom Bauen abzuschrecken.

5Und sie dingten Ratgeber wider sie, um ihren Plan zu vereiteln, alle die Tage Kores', des Königs von Persien, und bis zur Regierung Darius', des Königs von Persien.

6Und unter der Regierung des Ahasveros, im Anfange seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner von Juda und Jerusalem. -

7Und in den Tagen Artasastas schrieben Bischlam, Mithredath, Tabeel und seine übrigen Genossen an Artasasta, den König von Persien. Die Schrift des Briefes war aber aramäisch geschrieben und ins Aramäische übersetzt.

8Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, schrieben an Artasasta, den König, einen Brief wider Jerusalem also: -

9damals schrieben nämlich Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, und ihre übrigen Genossen, Diniter und Apharsathkiter, Tarpeliter, Apharsiter, Arkewiter, Babylonier, Susaniter, Dehiter und Elamiter,

10und die übrigen Völker, welche der große und erlauchte Osnappar wegführte und in den Städten Samarias und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnen ließ, und so weiter: -

11dies ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn, an den König Artasasta, sandten: Deine Knechte, die Männer diesseit des Stromes, und so weiter.

12Es sei dem König kundgetan, daß die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind; sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, und vollenden die Mauern und bessern die Grundlagen aus.

13So sei nun dem König kundgetan, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, sie Steuer, Zoll und Weggeld nicht mehr geben werden, und solches schließlich die Könige benachteiligen wird.

14Weil wir nun das Salz des Palastes essen und es uns nicht geziemt, den Schaden des Königs anzusehen, deswegen senden wir und tun es dem König kund,

15damit man in dem Buche der Denkwürdigkeiten deiner Väter nachsuche; und du wirst in dem Buche der Denkwürdigkeiten finden, und wirst erkennen, daß diese Stadt eine aufrührerische Stadt gewesen ist, und nachteilig den Königen und Ländern, und daß man von den Tagen der Vorzeit her Empörung darin gestiftet hat, weswegen diese Stadt zerstört worden ist.

16Wir tun dem König kund, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, du deshalb diesseit des Stromes kein Teil mehr haben wirst.

17Der König sandte eine Antwort an Rechum, den Statthalter, und Schimschai, den Schreiber, und an ihre übrigen Genossen, welche in Samaria und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnten: Frieden, und so weiter.

18Der Brief, den ihr an uns gesandt habt, ist deutlich vor mir gelesen worden.

19Und von mir ist Befehl gegeben worden, und man hat nachgesucht und gefunden, daß diese Stadt von den Tagen der Vorzeit her sich wider die Könige aufgelehnt hat, und daß Aufruhr und Empörung in ihr gestiftet worden sind.

20Und mächtige Könige sind über Jerusalem gewesen, die über alles geherrscht haben, was jenseit des Stromes ist; und Steuer, Zoll und Weggeld wurde ihnen gegeben.

21So gebet nun Befehl, diesen Männern zu wehren, damit diese Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis von mir Befehl gegeben wird.

22Und hütet euch, hierin einen Fehler zu begehen; warum sollte der Schaden wachsen, um den Königen Nachteil zu bringen?

23Hierauf, sobald die Abschrift des Briefes des Königs Artasasta vor Rechum und Schimschai, dem Schreiber, und ihren Genossen gelesen war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden, und wehrten ihnen mit Gewalt und Macht.

24Damals hörte die Arbeit am Hause Gottes in Jerusalem auf, und sie unterblieb bis zum zweiten Jahre der Regierung des Königs Darius von Persien.

Esra 4

1ALS aber die Widersacher Judas und Benjamins hörten, dass die aus der Verbannung Heimgekehrten dem Herrn, dem Gott Israels, einen Tempel bauten,

2kamen sie zu Serubbabel und Jesua und den Familienhäuptern und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir verehren euren Gott wie ihr, und wir opfern ihm seit der Zeit Esarhaddons, des Königs von Assyrien, der uns hier heraufgeführt hat. (a) 2Kön 17:24-28

3Aber Serubbabel und Jesua und die übrigen Familienhäupter Israels antworteten ihnen: Es geht nicht an, dass ihr und wir zusammen unsrem Gott einen Tempel bauen, sondern wir allein wollen dem Herrn, dem Gott Israels, bauen, wie uns Cyrus, der König von Persien, geboten hat.

4Da machte das Volk im Lande die Judäer mutlos und schreckte sie ab vom Bauen.

5Und sie bestachen Minister (am königlichen Hof) wider sie, ihr Vorhaben zu vereiteln, solange Cyrus, der König von Persien, lebte, und bis zur Regierung des Königs Darius von Persien.

6Unter der Regierung des Ahasveros aber, im Anfang seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner Judas und Jerusalems. (1) d.i. Xerxes.

7Und in den Tagen des Arthahsastha schrieben Bislam, Mithredath und Tabeel und alle seine Genossen an Arthahsastha, den König von Persien. Der Text des Schreibens war aramäisch geschrieben und mit Übersetzung versehen. (1) d.i. Artaxerxes. (2) Aramäisch - diese Notiz ist ein Hinweis darauf, dass der folgende Abschnitt (bis Esra 6,18.) nicht in hebr., sondern in aram. Sprache geschrieben ist.

8Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, schrieben einen Brief wider Jerusalem an den König Arthahsastha, also lautend:

9Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, und alle ihre Genossen, die persischen Richter und persischen Beamten, die Leute von Arak, von Babel und von Susa das heisst aus Elam

10und die übrigen Völker, die der grosse und erlauchte Asnappar weggeführt und in den Städten Samariens und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes angesiedelt hat, (1) d.i. Assurbanipal.

11dieses ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn sandten: "An König Arthahsastha, deine Knechte, die Leute westlich des Stromes. Und nun

12sei dem König kund, dass die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind. Sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, vollenden die Mauern und bessern die Fundamente aus.

13So sei nun dem König kund, dass, wenn die Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern vollendet werden, sie keinen Tribut, keine Abgaben und Zölle mehr entrichten und so das Einkommen der Könige schädigen werden.

14Weil wir nun das Salz des Palastes gegessen haben und es uns nicht geziemt, die Schädigung des Königs mitanzusehen, darum senden wir hin und tun es dem König zu wissen, (1) d.h. weil wir dem Königshofe verpflichtet sind.

15damit man im Buche der Chronik deiner Väter nachforsche. Du wirst dann im Buche der Chronik finden und erfahren, dass jene Stadt aufrührerisch und den Königen und Provinzen schädlich gewesen ist und dass man von alters her Empörung in ihr anstiftet; darum ist sie auch zerstört worden.

16Wir tun also dem König zu wissen, dass, wenn jene Stadt wieder aufgebaut wird und ihre Mauern vollendet werden, du an den Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes keinen Anteil mehr haben wirst."

17Der König sandte Bescheid: "An Rehum, den Befehlshaber, und Simsai, den Schreiber, und alle ihre Genossen, die in Samarien und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes wohnen, einen Gruss! Und nun,

18das Schreiben, das ihr an uns gesandt habt, ist mir Wort für Wort vorgelesen worden,

19und ich habe Befehl gegeben, nachzuforschen; da hat man gefunden, dass jene Stadt sich von alters her immer wieder gegen die Könige aufgelehnt hat und Aufruhr und Empörung in ihr angestiftet worden sind.

20Mächtige Könige haben über Jerusalem regiert und über alle Länder westlich des (Euphrat-)Stromes geherrscht, und Tribut, Abgaben und Zölle wurden ihnen entrichtet.

21So gebet nun Befehl, dass man jenen Männern Einhalt tue und dass jene Stadt nicht aufgebaut werde, bis der Befehl von mir gegeben wird.

22Sehet zu, dass ihr hierin nicht lässig seid, damit nicht der Schaden gross werde zum Nachteil der Könige."

23Als sodann die Abschrift des Schreibens des Königs Arthahsastha vor Rehum und Simsai, dem Schreiber, und ihren Genossen verlesen worden war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden und zwangen sie mit Gewalt, (von ihrer Arbeit) abzustehen.

24Darauf wurde die Arbeit am Gotteshause zu Jerusalem eingestellt und stand stille bis in das zweite Jahr der Regierung des Königs Darius von Persien.

Esra 4

1Und die Feinde Judas und Benjamins hörten, daß die Kinder der Wegführung Jehova, dem Gott Israels, einen Tempel bauten;

2und sie traten zu Serubbabel und zu den Häuptern der Väter und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir suchen euren Gott wie ihr; und ihm opfern wir seit den Tagen Esar-Haddons, des Königs von Assyrien, der uns hierher heraufgeführt hat.

3Aber Serubbabel und Jeschua und die übrigen Häupter der Väter Israels sprachen zu ihnen: Es geziemt euch nicht, mit uns unserem Gott ein Haus zu bauen; sondern wir allein wollen Jehova, dem Gott Israels, bauen, wie der König Kores, der König von Persien, uns geboten hat.

4Da suchte das Volk des Landes die Hände des Volkes Juda schlaff zu machen und sie vom Bauen abzuschrecken.

5Und sie dingten Ratgeber wider sie, um ihren Plan zu vereiteln, alle die Tage Kores', des Königs von Persien, und bis zur Regierung Darius', des Königs von Persien.

6Und unter der Regierung des Ahasveros, im Anfange seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner von Juda und Jerusalem. -

7Und in den Tagen Artasastas schrieben Bischlam, Mithredath, Tabeel und seine übrigen Genossen an Artasasta, den König von Persien. Die Schrift des Briefes war aber aramäisch geschrieben und ins Aramäische übersetzt.

8Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, schrieben an Artasasta, den König, einen Brief wider Jerusalem also: -

9damals schrieben nämlich Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, und ihre übrigen Genossen, Diniter und Apharsathkiter, Tarpeliter, Apharsiter, Arkewiter, Babylonier, Susaniter, Dehiter und Elamiter,

10und die übrigen Völker, welche der große und erlauchte Osnappar wegführte und in den Städten Samarias und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnen ließ, und so weiter: -

11dies ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn, an den König Artasasta, sandten: Deine Knechte, die Männer diesseit des Stromes, und so weiter.

12Es sei dem König kundgetan, daß die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind; sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, und vollenden die Mauern und bessern die Grundlagen aus.

13So sei nun dem König kundgetan, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, sie Steuer, Zoll und Weggeld nicht mehr geben werden, und solches schließlich die Könige benachteiligen wird.

14Weil wir nun das Salz des Palastes essen und es uns nicht geziemt, den Schaden des Königs anzusehen, deswegen senden wir und tun es dem König kund,

15damit man in dem Buche der Denkwürdigkeiten deiner Väter nachsuche; und du wirst in dem Buche der Denkwürdigkeiten finden, und wirst erkennen, daß diese Stadt eine aufrührerische Stadt gewesen ist, und nachteilig den Königen und Ländern, und daß man von den Tagen der Vorzeit her Empörung darin gestiftet hat, weswegen diese Stadt zerstört worden ist.

16Wir tun dem König kund, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, du deshalb diesseit des Stromes kein Teil mehr haben wirst.

17Der König sandte eine Antwort an Rechum, den Statthalter, und Schimschai, den Schreiber, und an ihre übrigen Genossen, welche in Samaria und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnten: Frieden, und so weiter.

18Der Brief, den ihr an uns gesandt habt, ist deutlich vor mir gelesen worden.

19Und von mir ist Befehl gegeben worden, und man hat nachgesucht und gefunden, daß diese Stadt von den Tagen der Vorzeit her sich wider die Könige aufgelehnt hat, und daß Aufruhr und Empörung in ihr gestiftet worden sind.

20Und mächtige Könige sind über Jerusalem gewesen, die über alles geherrscht haben, was jenseit des Stromes ist; und Steuer, Zoll und Weggeld wurde ihnen gegeben.

21So gebet nun Befehl, diesen Männern zu wehren, damit diese Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis von mir Befehl gegeben wird.

22Und hütet euch, hierin einen Fehler zu begehen; warum sollte der Schaden wachsen, um den Königen Nachteil zu bringen?

23Hierauf, sobald die Abschrift des Briefes des Königs Artasasta vor Rechum und Schimschai, dem Schreiber, und ihren Genossen gelesen war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden, und wehrten ihnen mit Gewalt und Macht.

24Damals hörte die Arbeit am Hause Gottes in Jerusalem auf, und sie unterblieb bis zum zweiten Jahre der Regierung des Königs Darius von Persien.

Esra 4:1
GerElb1905

Und die Feinde Judas und Benjamins hörten, daß die Kinder der Wegführung Jehova, dem Gott Israels, einen Tempel bauten;

GerZurcher

ALS aber die Widersacher Judas und Benjamins hörten, dass die aus der Verbannung Heimgekehrten dem Herrn, dem Gott Israels, einen Tempel bauten,

2
GerElb1905

und sie traten zu Serubbabel und zu den Häuptern der Väter und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir suchen euren Gott wie ihr; und ihm opfern wir seit den Tagen Esar-Haddons, des Königs von Assyrien, der uns hierher heraufgeführt hat.

GerZurcher

kamen sie zu Serubbabel und Jesua und den Familienhäuptern und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir verehren euren Gott wie ihr, und wir opfern ihm seit der Zeit Esarhaddons, des Königs von Assyrien, der uns hier heraufgeführt hat. (a) 2Kön 17:24-28

3
GerElb1905

Aber Serubbabel und Jeschua und die übrigen Häupter der Väter Israels sprachen zu ihnen: Es geziemt euch nicht, mit uns unserem Gott ein Haus zu bauen; sondern wir allein wollen Jehova, dem Gott Israels, bauen, wie der König Kores, der König von Persien, uns geboten hat.

GerZurcher

Aber Serubbabel und Jesua und die übrigen Familienhäupter Israels antworteten ihnen: Es geht nicht an, dass ihr und wir zusammen unsrem Gott einen Tempel bauen, sondern wir allein wollen dem Herrn, dem Gott Israels, bauen, wie uns Cyrus, der König von Persien, geboten hat.

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GerElb1905

Da suchte das Volk des Landes die Hände des Volkes Juda schlaff zu machen und sie vom Bauen abzuschrecken.

GerZurcher

Da machte das Volk im Lande die Judäer mutlos und schreckte sie ab vom Bauen.

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Und sie dingten Ratgeber wider sie, um ihren Plan zu vereiteln, alle die Tage Kores', des Königs von Persien, und bis zur Regierung Darius', des Königs von Persien.

GerZurcher

Und sie bestachen Minister (am königlichen Hof) wider sie, ihr Vorhaben zu vereiteln, solange Cyrus, der König von Persien, lebte, und bis zur Regierung des Königs Darius von Persien.

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Und unter der Regierung des Ahasveros, im Anfange seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner von Juda und Jerusalem. -

GerZurcher

Unter der Regierung des Ahasveros aber, im Anfang seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage wider die Bewohner Judas und Jerusalems. (1) d.i. Xerxes.

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Und in den Tagen Artasastas schrieben Bischlam, Mithredath, Tabeel und seine übrigen Genossen an Artasasta, den König von Persien. Die Schrift des Briefes war aber aramäisch geschrieben und ins Aramäische übersetzt.

GerZurcher

Und in den Tagen des Arthahsastha schrieben Bislam, Mithredath und Tabeel und alle seine Genossen an Arthahsastha, den König von Persien. Der Text des Schreibens war aramäisch geschrieben und mit Übersetzung versehen. (1) d.i. Artaxerxes. (2) Aramäisch - diese Notiz ist ein Hinweis darauf, dass der folgende Abschnitt (bis Esra 6,18.) nicht in hebr., sondern in aram. Sprache geschrieben ist.

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GerElb1905

Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, schrieben an Artasasta, den König, einen Brief wider Jerusalem also: -

GerZurcher

Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, schrieben einen Brief wider Jerusalem an den König Arthahsastha, also lautend:

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GerElb1905

damals schrieben nämlich Rechum, der Statthalter, und Schimschai, der Schreiber, und ihre übrigen Genossen, Diniter und Apharsathkiter, Tarpeliter, Apharsiter, Arkewiter, Babylonier, Susaniter, Dehiter und Elamiter,

GerZurcher

Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, und alle ihre Genossen, die persischen Richter und persischen Beamten, die Leute von Arak, von Babel und von Susa das heisst aus Elam

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und die übrigen Völker, welche der große und erlauchte Osnappar wegführte und in den Städten Samarias und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnen ließ, und so weiter: -

GerZurcher

und die übrigen Völker, die der grosse und erlauchte Asnappar weggeführt und in den Städten Samariens und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes angesiedelt hat, (1) d.i. Assurbanipal.

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GerElb1905

dies ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn, an den König Artasasta, sandten: Deine Knechte, die Männer diesseit des Stromes, und so weiter.

GerZurcher

dieses ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn sandten: "An König Arthahsastha, deine Knechte, die Leute westlich des Stromes. Und nun

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Es sei dem König kundgetan, daß die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind; sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, und vollenden die Mauern und bessern die Grundlagen aus.

GerZurcher

sei dem König kund, dass die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach Jerusalem gekommen sind. Sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, vollenden die Mauern und bessern die Fundamente aus.

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GerElb1905

So sei nun dem König kundgetan, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, sie Steuer, Zoll und Weggeld nicht mehr geben werden, und solches schließlich die Könige benachteiligen wird.

GerZurcher

So sei nun dem König kund, dass, wenn die Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern vollendet werden, sie keinen Tribut, keine Abgaben und Zölle mehr entrichten und so das Einkommen der Könige schädigen werden.

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GerElb1905

Weil wir nun das Salz des Palastes essen und es uns nicht geziemt, den Schaden des Königs anzusehen, deswegen senden wir und tun es dem König kund,

GerZurcher

Weil wir nun das Salz des Palastes gegessen haben und es uns nicht geziemt, die Schädigung des Königs mitanzusehen, darum senden wir hin und tun es dem König zu wissen, (1) d.h. weil wir dem Königshofe verpflichtet sind.

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damit man in dem Buche der Denkwürdigkeiten deiner Väter nachsuche; und du wirst in dem Buche der Denkwürdigkeiten finden, und wirst erkennen, daß diese Stadt eine aufrührerische Stadt gewesen ist, und nachteilig den Königen und Ländern, und daß man von den Tagen der Vorzeit her Empörung darin gestiftet hat, weswegen diese Stadt zerstört worden ist.

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damit man im Buche der Chronik deiner Väter nachforsche. Du wirst dann im Buche der Chronik finden und erfahren, dass jene Stadt aufrührerisch und den Königen und Provinzen schädlich gewesen ist und dass man von alters her Empörung in ihr anstiftet; darum ist sie auch zerstört worden.

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Wir tun dem König kund, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, du deshalb diesseit des Stromes kein Teil mehr haben wirst.

GerZurcher

Wir tun also dem König zu wissen, dass, wenn jene Stadt wieder aufgebaut wird und ihre Mauern vollendet werden, du an den Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes keinen Anteil mehr haben wirst."

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Der König sandte eine Antwort an Rechum, den Statthalter, und Schimschai, den Schreiber, und an ihre übrigen Genossen, welche in Samaria und in dem übrigen Gebiete jenseit des Stromes wohnten: Frieden, und so weiter.

GerZurcher

Der König sandte Bescheid: "An Rehum, den Befehlshaber, und Simsai, den Schreiber, und alle ihre Genossen, die in Samarien und den übrigen Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes wohnen, einen Gruss! Und nun,

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Der Brief, den ihr an uns gesandt habt, ist deutlich vor mir gelesen worden.

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das Schreiben, das ihr an uns gesandt habt, ist mir Wort für Wort vorgelesen worden,

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Und von mir ist Befehl gegeben worden, und man hat nachgesucht und gefunden, daß diese Stadt von den Tagen der Vorzeit her sich wider die Könige aufgelehnt hat, und daß Aufruhr und Empörung in ihr gestiftet worden sind.

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und ich habe Befehl gegeben, nachzuforschen; da hat man gefunden, dass jene Stadt sich von alters her immer wieder gegen die Könige aufgelehnt hat und Aufruhr und Empörung in ihr angestiftet worden sind.

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Und mächtige Könige sind über Jerusalem gewesen, die über alles geherrscht haben, was jenseit des Stromes ist; und Steuer, Zoll und Weggeld wurde ihnen gegeben.

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Mächtige Könige haben über Jerusalem regiert und über alle Länder westlich des (Euphrat-)Stromes geherrscht, und Tribut, Abgaben und Zölle wurden ihnen entrichtet.

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So gebet nun Befehl, diesen Männern zu wehren, damit diese Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis von mir Befehl gegeben wird.

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So gebet nun Befehl, dass man jenen Männern Einhalt tue und dass jene Stadt nicht aufgebaut werde, bis der Befehl von mir gegeben wird.

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Und hütet euch, hierin einen Fehler zu begehen; warum sollte der Schaden wachsen, um den Königen Nachteil zu bringen?

GerZurcher

Sehet zu, dass ihr hierin nicht lässig seid, damit nicht der Schaden gross werde zum Nachteil der Könige."

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GerElb1905

Hierauf, sobald die Abschrift des Briefes des Königs Artasasta vor Rechum und Schimschai, dem Schreiber, und ihren Genossen gelesen war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden, und wehrten ihnen mit Gewalt und Macht.

GerZurcher

Als sodann die Abschrift des Schreibens des Königs Arthahsastha vor Rehum und Simsai, dem Schreiber, und ihren Genossen verlesen worden war, gingen sie eilends nach Jerusalem zu den Juden und zwangen sie mit Gewalt, (von ihrer Arbeit) abzustehen.

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GerElb1905

Damals hörte die Arbeit am Hause Gottes in Jerusalem auf, und sie unterblieb bis zum zweiten Jahre der Regierung des Königs Darius von Persien.

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Darauf wurde die Arbeit am Gotteshause zu Jerusalem eingestellt und stand stille bis in das zweite Jahr der Regierung des Königs Darius von Persien.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Esra 4

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Esra 4 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Esra 4:16

GerElb1905

"Wir tun dem König kund, daß, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendet werden, du deshalb diesseit des Stromes kein Teil mehr haben wirst."

GerZurcher

"Wir tun also dem König zu wissen, dass, wenn jene Stadt wieder aufgebaut wird und ihre Mauern vollendet werden, du an den Ländern westlich des (Euphrat-)Stromes keinen Anteil mehr haben wirst.""

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