5. Mose 25 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
5. Mose 25
1Wenn ein Hader zwischen Männern entsteht, und sie vor Gericht treten, und man richtet sie, so soll man den Gerechten gerecht sprechen und den Schuldigen schuldig.
2Und es soll geschehen, wenn der Schuldige Schläge verdient hat, so soll der Richter ihn niederlegen und ihm eine Anzahl Schläge geben lassen vor seinem Angesicht, nach Maßgabe seiner Schuld.
3Mit vierzig Schlägen mag er ihn schlagen lassen, nicht mehr; damit nicht, wenn er fortführe, ihn über diese hinaus mit vielen Schlägen zu schlagen, dein Bruder verächtlich werde in deinen Augen.
4Du sollst dem Ochsen das Maul nicht verbinden, wenn er drischt.
5Wenn Brüder beisammen wohnen, und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, so soll das Weib des Verstorbenen nicht auswärts eines fremden Mannes werden; ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zum Weibe nehmen und ihr die Schwagerpflicht leisten.
6Und es soll geschehen: Der Erstgeborene, den sie gebiert, soll nach dem Namen seines verstorbenen Bruders aufstehen, damit dessen Name nicht ausgelöscht werde aus Israel.
7Wenn aber der Mann keine Lust hat, seine Schwägerin zu nehmen, so soll seine Schwägerin ins Tor hinaufgehen zu den Ältesten und sprechen: Mein Schwager weigert sich, seinem Bruder einen Namen in Israel zu erwecken; er will mir die Schwagerpflicht nicht leisten.
8Und die Ältesten seiner Stadt sollen ihn rufen und mit ihm reden; und besteht er darauf und spricht:
9Ich habe keine Lust, sie zu nehmen, so soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten, und ihm den Schuh von seinem Fuße ausziehen und ihm ins Angesicht speien; und sie soll antworten und sprechen: Also soll dem Manne getan werden, der das Haus seines Bruders nicht bauen will!
10Und sein Name soll in Israel "Das Haus des Barfüßigen" heißen.
11Wenn Männer miteinander streiten, ein Mann und sein Bruder, und das Weib des einen eilt herbei, um ihren Mann aus der Hand seines Schlägers zu retten, und streckt ihre Hand aus und ergreift ihn bei seiner Scham:
12so sollst du ihr die Hand abhauen; dein Auge soll nicht schonen.
13Du sollst nicht zweierlei Gewichtsteine in deinem Beutel haben, einen großen und einen kleinen.
14Du sollst nicht zweierlei Epha in deinem Hause haben, ein großes und ein kleines.
15Vollen und gerechten Gewichtstein sollst du haben, und volles und gerechtes Epha sollst du haben, auf daß deine Tage verlängert werden in dem Lande, welches Jehova, dein Gott, dir gibt.
16Denn ein Greuel für Jehova, deinen Gott, ist jeder, der solches tut, jeder, der unrecht tut.
17Gedenke dessen, was Amalek dir getan hat auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zoget,
18wie er dir auf dem Wege entgegentrat und deinen Nachtrab schlug, alle Schwachen hinter dir her, als du matt und müde warst; und er fürchtete Gott nicht.
19Und wenn Jehova, dein Gott, dir Ruhe geschafft hat vor allen deinen Feinden ringsum, in dem Lande, welches Jehova, dein Gott, dir als Erbteil gibt, es zu besitzen, so soll es geschehen, daß du das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel austilgest. Vergiß es nicht!
5. Mose 25
1Wenn Männer miteinander einen Streit haben und sie treten vor Gericht und man spricht ihnen Recht und gibt demjenigen Recht, der im Rechte ist, und demjenigen Unrecht, der im Unrecht ist,
2so soll der Richter, falls der, der im Unrecht ist, Streiche verdient, ihn hinstrecken und ihm in seiner Gegenwart so viel Streiche geben lassen, als er für seine Schuld verdient.
3Vierzig Streiche darf er ihm geben lassen, nicht mehr, dass dein Bruder in deinen Augen nicht entehrt werde, wenn er ihm noch viel mehr Streiche geben liesse.
4Du sollst dem Ochsen, wenn er drischt, das Maul nicht verbinden.
5WENN Brüder beieinander wohnen und einer von ihnen stirbt, ohne dass er einen Sohn hat, so soll das Weib des Verstorbenen nicht auswärts heiraten, nicht einen Fremden; ihr Schwager soll zu ihr kommen, sie zum Weibe nehmen und die Schwagerehe mit ihr eingehen. (a) 1Mo 38:8
6Und der erste Sohn, den sie gebiert, soll als Sohn seines verstorbenen Bruders gelten, damit dessen Name in Israel nicht erlösche.
7Hat aber der Mann keine Lust, seine Schwägerin zu heiraten, so soll seine Schwägerin ans Tor zu den Ältesten gehen und sagen: "Mein Schwager weigert sich, den Namen seines Bruders in Israel zu erhalten; er will die Schwagerehe nicht mit mir eingehen."
8Dann sollen die Ältesten der Stadt ihn rufen und ihm zureden. Wenn er aber dabei bleibt und erklärt: "Ich habe keine Lust, sie zu heiraten",
9so soll seine Schwägerin vor den Ältesten an ihn herantreten, ihm den Schuh vom Fusse ziehen und ihm ins Angesicht speien und soll anheben und sprechen: "So ergehe es jedem, der seines Bruders Haus nicht bauen will."
10Und sein Haus soll in Israel "Haus des Barfüssers" heissen.
11WENN zwei Männer miteinander raufen und das Weib des einen läuft herzu, um ihren Mann aus der Hand dessen zu befreien, der ihn schlägt, und sie streckt ihre Hand aus und ergreift diesen bei der Scham,
12so sollst du ihr die Hand abhauen; du sollst kein Erbarmen kennen.
13Du sollst in deinem Beutel nicht zweierlei Gewichtsteine haben, einen grössern und einen kleinern. (a) 3Mo 19:35; Mi 6:10 11
14Du sollst in deinem Hause nicht zweierlei Hohlmasse haben, ein grösseres und ein kleineres.
15Volles und richtiges Gewicht sollst du haben, volles und richtiges Mass sollst du haben, auf dass du lange lebest in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir geben will.
16Denn ein Greuel ist dem Herrn, deinem Gott, ein jeder, der solches tut, ein jeder, der Unrecht tut.
17Denke daran, was dir die Amalekiter angetan haben auf dem Wege, als ihr aus Ägypten auszogt, (a) 2Mo 17:8
18wie sie dir entgegentraten auf dem Wege und wie sie, als du müde und matt warst, alle, die aus Schwäche hinter dir zurückblieben, von dir abschnitten, ohne Gott zu fürchten.
19Wenn nun der Herr, dein Gott, dir Ruhe schafft vor all deinen Feinden ringsumher, in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, zu eigen geben will, so sollst du auch den Namen der Amalekiter unter dem Himmel austilgen. Das vergiss nicht! (a) 1Sa 15:3
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 5. Mose 25
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 5. Mose 25 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 5. Mose 25:16
"Denn ein Greuel für Jehova, deinen Gott, ist jeder, der solches tut, jeder, der unrecht tut."
"Denn ein Greuel ist dem Herrn, deinem Gott, ein jeder, der solches tut, ein jeder, der Unrecht tut."
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1. Mose 1
Johannes 3
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Römer 8
Matthäus 5
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Jesaja 53
Sprüche 3





