5. Mose 2 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
5. Mose 2
1Und wir wandten uns und brachen auf nach der Wüste, des Weges zum Schilfmeere, wie Jehova zu mir geredet hatte; und wir umzogen das Gebirge Seir viele Tage.
2Und Jehova redete zu mir und sprach:
3Lange genug habt ihr dieses Gebirge umzogen; wendet euch gegen Norden.
4Und gebiete dem Volke und sprich: Ihr werdet nun durch das Gebiet eurer Brüder, der Kinder Esau, ziehen, die in Seir wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten; so habet wohl acht!
5Laßt euch nicht in Streit mit ihnen ein, denn ich werde euch von ihrem Lande auch nicht den Tritt einer Fußsohle geben; denn das Gebirge Seir habe ich dem Esau als Besitztum gegeben.
6Speise sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, daß ihr esset, und auch Wasser sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, daß ihr trinket.
7Denn Jehova, dein Gott, hat dich gesegnet in allem Werke deiner Hand. Er kannte dein Ziehen durch diese große Wüste: Diese vierzig Jahre ist Jehova, dein Gott, mit dir gewesen; es hat dir an nichts gemangelt.
8Und wir zogen weiter, an unseren Brüdern, den Kindern Esau, vorüber, die in Seir wohnen, von dem Wege der Ebene, von Elath und von Ezjon-Geber her; und wir wandten uns und zogen des Weges nach der Wüste von Moab.
9Und Jehova sprach zu mir: Befeinde Moab nicht und laß dich nicht in Streit mit ihnen ein, denn ich werde dir von seinem Lande kein Besitztum geben; denn Ar habe ich den Kindern Lot als Besitztum gegeben. -
10Die Emim wohnten vordem darin, ein großes und zahlreiches und hohes Volk, wie die Enakim.
11Auch sie werden für Riesen gehalten, wie die Enakim; und die Moabiter nennen sie Emim.
12Und in Seir wohnten vordem die Horiter; aber die Kinder Esau trieben sie aus und vertilgten sie vor sich und wohnten an ihrer Statt, so wie Israel dem Lande seines Besitztums getan, das Jehova ihnen gegeben hat. -
13Nun machet euch auf und ziehet über den Bach Sered. Und wir zogen über den Bach Sered.
14Die Tage aber, die wir von Kades-Barnea gegangen sind, bis wir über den Bach Sered zogen, waren achtunddreißig Jahre, bis das ganze Geschlecht der Kriegsleute aus dem Lager aufgerieben war, so wie Jehova ihnen geschworen hatte.
15Und auch war die Hand Jehovas wider sie, um sie aus dem Lager zu vertilgen, bis sie aufgerieben waren.
16Und es geschah, als die Kriegsleute insgesamt aus der Mitte des Volkes weggestorben waren,
17da redete Jehova zu mir und sprach:
18Du wirst heute die Grenze von Moab, von Ar, überschreiten,
19und dich nähern gegenüber den Kindern Ammon; du sollst sie nicht befeinden und dich nicht in Streit mit ihnen einlassen, denn ich werde dir von dem Lande der Kinder Ammon kein Besitztum geben; denn ich habe es den Kindern Lot als Besitztum gegeben. -
20Für ein Land der Riesen wird auch dieses gehalten; Riesen wohnten vordem darin, und die Ammoniter nennen sie Samsummim:
21Ein großes und zahlreiches und hohes Volk, wie die Enakim; und Jehova vertilgte sie vor ihnen, und sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt;
22so wie er für die Kinder Esau getan hat, die in Seir wohnen, vor welchen er die Horiter vertilgte; und sie trieben sie aus und wohnten an ihrer Statt bis auf diesen Tag.
23Und die Awim, welche in Dörfern wohnten bis Gasa, die Kaphtorim, die aus Kaphtor kamen, vertilgten dieselben und wohnten an ihrer Statt. -
24Machet euch auf, brechet auf und ziehet über den Fluß Arnon. Siehe, ich habe Sihon, den König von Hesbon, den Amoriter, und sein Land in deine Hand gegeben; beginne, nimm in Besitz und bekriege ihn!
25An diesem Tage will ich beginnen, deinen Schrecken und deine Furcht auf die Völker unter dem ganzen Himmel zu legen, welche das Gerücht von dir hören und vor dir zittern und beben werden.
26Und ich sandte Boten aus der Wüste Kedemoth an Sihon, den König von Hesbon, mit Worten des Friedens, und sprach:
27Laß mich durch dein Land ziehen! Nur auf der Straße will ich gehen, ich will weder zur Rechten noch zur Linken weichen;
28Speise sollst du mir um Geld verkaufen, daß ich esse, und Wasser sollst du mir um Geld geben, daß ich trinke. Nur mit meinen Füßen will ich durchziehen-
29wie mir die Kinder Esau getan haben, die in Seir wohnen, und die Moabiter, die in Ar wohnen, bis ich über den Jordan in das Land ziehe, das Jehova, unser Gott, uns gibt.
30Aber Sihon, der König von Hesbon, wollte uns nicht bei sich durchziehen lassen; denn Jehova, dein Gott, hatte seinen Geist verhärtet und sein Herz verstockt, auf daß er ihn in deine Hand gäbe, wie es an diesem Tage ist.
31Und Jehova sprach zu mir: Siehe, ich habe begonnen, Sihon und sein Land vor dir dahinzugeben; beginne, nimm in Besitz, damit du sein Land besitzest.
32Und Sihon zog aus, uns entgegen, er und all sein Volk, zum Streite nach Jahaz.
33Aber Jehova, unser Gott, gab ihn vor uns dahin; und wir schlugen ihn und seine Söhne und all sein Volk.
34Und in selbiger Zeit nahmen wir alle seine Städte ein, und wir verbannten ihre ganze Bevölkerung: Männer und Weiber und Kinder; wir ließen keinen Entronnenen übrig.
35Nur das Vieh erbeuteten wir für uns und den Raub der Städte, die wir einnahmen.
36Von Aroer, das am Ufer des Flusses Arnon ist, und zwar von der Stadt, die im Flußtale liegt, bis Gilead war keine Stadt, die uns zu stark gewesen wäre: Alles gab Jehova, unser Gott, vor uns dahin.
37Nur dem Lande der Kinder Ammon, der ganzen Seite des Flusses Jabbok, bist du nicht genaht, noch den Städten des Gebirges, noch allem, was Jehova, unser Gott, verboten hatte.
5. Mose 2
1Dann kehrten wir um und zogen in die Wüste auf dem Wege nach dem Schilfmeer, wie der Herr zu mir gesagt hatte, und umwanderten das Gebirge Seir eine lange Zeit. (a) 4Mo 21:4
2Da sprach der Herr zu mir:
3"Lange genug habt ihr nun dieses Gebirge umwandert; wendet euch nach Norden!
4Dem Volke aber gib die Weisung: Wenn ihr nun durch das Gebiet eurer Brüder, der Söhne Esaus, zieht, die in Seir wohnen, so werden sie sich vor euch fürchten; nehmt euch aber wohl in acht,
5fangt keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde euch von ihrem Lande nicht einen Fuss breit geben; denn Esau habe ich das Gebirge Seir zum Eigentum gegeben. (a) 1Mo 36:8
6Speise sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, dass ihr zu essen habet, und auch Wasser sollt ihr um Geld von ihnen kaufen, dass ihr zu trinken habet.
7Denn der Herr, dein Gott, hat dich in allem deinem Tun gesegnet; er hat achtgehabt auf deine Wanderung durch diese grosse Wüste: schon vierzig Jahre ist der Herr, dein Gott, nun mit dir, sodass dir nichts gemangelt hat."
8So zogen wir durch (das Gebiet) unsrer Brüder, der Söhne Esaus, die in Seir wohnen, hinweg von der Arabastrasse, die von Elath und Ezjon-Geber ausgeht, wandten uns dann und zogen weiter auf dem Wege nach der Wüste von Moab.
9Da sprach der Herr zu mir: "Bekämpfe die Moabiter nicht und fange keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde dir von ihrem Lande nichts zu eigen geben; denn den Söhnen Lots habe ich Ar zum Eigentum gegeben.
10Die Emiter haben vor Zeiten darin gewohnt, ein grosses, zahlreiches und hochgewachsenes Volk, wie die Enakiter. (a) 5Mo 9:2
11Sie gelten auch als Rephaiter, wie die Enakiter; die Moabiter aber nennen sie Emiter.
12In Seir aber haben vor Zeiten die Horiter gewohnt; doch die Söhne Esaus vertrieben und vertilgten sie vor sich her und liessen sich an ihrer Stelle nieder, wie Israel es mit dem Lande machte, das ihm der Herr zum Eigentum gab. (a) 1Mo 14:6; 36:20
13Nun macht euch auf und geht über den Bach Sered." Und wir gingen über den Bach Sered.
14Die Zeit aber unsrer Wanderung von Kades-Barnea an, bis wir über den Bach Sered gingen, war 38 Jahre, bis das ganze Geschlecht, die Kriegsmannschaft, aus dem Lager weggestorben war, wie der Herr ihnen geschworen hatte. (a) 4Mo 14:29
15Und auch die Hand des Herrn war wider sie gewesen, um sie im Lager völlig aufzureiben.
16Als nun alle Krieger aus dem Volke weggestorben waren,
17da sprach der Herr zu mir:
18"Wenn du jetzt durch das Gebiet der Moabiter ziehst, durch Ar,
19so wirst du ganz in die Nähe der Ammoniter kommen; bekämpfe sie nicht und fange keinen Krieg mit ihnen an! Ich werde dir von dem Lande der Ammoniter nichts zu eigen geben; denn den Söhnen Lots habe ich es zum Eigentum gegeben.
20Auch dieses gilt als Land der Rephaiter. Vor Zeiten haben Rephaiter darin gewohnt; die Ammoniter aber nennen sie Samsummiter.
21Das war ein grosses, zahlreiches und hochgewachsenes Volk, wie die Enakiter. Doch der Herr vertilgte sie vor ihnen, sodass sie ihr Land besetzten und sich an ihrer Stelle niederliessen, (1) d.h. die Ammoniter.
22wie er den Söhnen Esaus, die in Seir wohnen, geholfen hat, da er die Horiter vor ihnen vertilgte, sodass sie ihr Land besetzten und sich an ihrer Stelle niederliessen bis auf diesen Tag.
23Und die Awiter, die in Gehöften wohnten bis gen Gaza - die Kaphthoriter, die von Kaphthor ausgezogen waren, vertilgten sie und liessen sich an ihrer Stelle nieder.
24Wohlan nun, brechet auf und geht über den Bach Arnon. Siehe, ich gebe den Amoriter Sihon, den König von Hesbon, samt seinem Lande in deine Hand; hebe an, es zu besetzen und fange mit ihm Krieg an.
25Von heute an will ich Schrecken und Furcht vor dir auf die Völker legen unter dem ganzen Himmel: wenn sie nur von dir hören, werden sie vor dir erzittern und erbeben."
26Da sandte ich Boten aus der Wüste Kedemoth an Sihon, den König von Hesbon, mit friedlichen Worten und liess ihm sagen: (a) 4Mo 21:21; Ri 11:19
27"Ich möchte durch dein Land ziehen. Nur wo die Strasse geht, will ich gehen; weder zur Rechten noch zur Linken will ich davon abweichen.
28Speise sollst du mir um Geld verkaufen, dass ich zu essen habe, und Wasser sollst du mir um Geld geben, dass ich zu trinken habe; nur durchziehen möchte ich -
29wie die Söhne Esaus, die in Seir wohnen, und die Moabiter, die in Ar wohnen, es mir gestattet haben -, bis ich über den Jordan in das Land komme, das uns der Herr, unser Gott, geben will."
30Aber Sihon, der König von Hesbon, wollte uns nicht durch sein Land ziehen lassen; denn der Herr, dein Gott, hatte seinen Sinn verhärtet und sein Herz verstockt, dass er ihn in deine Hand gebe, wie es jetzt geschehen ist.
31Und der Herr sprach zu mir: "Siehe, schon fange ich an, Sihon und sein Land dir preiszugeben; hebe an, es zu besetzen."
32Und Sihon zog aus gen Jahaz uns entgegen zum Streite, er und sein ganzes Volk. (a) 4Mo 21:23
33Aber der Herr, unser Gott, gab ihn in unsre Hand, dass wir ihn samt seinen Söhnen und seinem ganzen Volke schlugen.
34Und wir nahmen damals alle seine Städte ein und vollstreckten an jeder Stadt den Bann, an Männern, Frauen und Kindern; niemand liessen wir entrinnen.
35Nur das Vieh behielten wir für uns als Beute und den Raub aus den Städten, die wir eingenommen hatten.
36Von Aroer, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und von der Stadt im Tale bis nach Gilead war keine Stadt, die uns zu fest gewesen wäre; alles gab der Herr, unser Gott, in unsre Hand.
37Nur dem Lande der Ammoniter nahtest du dich nicht, allem, was seitwärts vom Bache Jabbok liegt, und den Städten auf dem Gebirge, ganz wie der Herr, unser Gott, geboten hatte.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 5. Mose 2
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 5. Mose 2 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 5. Mose 2:16
"Und es geschah, als die Kriegsleute insgesamt aus der Mitte des Volkes weggestorben waren,"
"Als nun alle Krieger aus dem Volke weggestorben waren,"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





