2. Könige 3 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
2. Könige 3
1Und Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel zu Samaria, im achtzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda; und er regierte zwölf Jahre.
2Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nur nicht wie sein Vater und seine Mutter; und er tat die Bildsäule des Baal hinweg, die sein Vater gemacht hatte.
3Doch blieb er hangen an den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wodurch er Israel sündigen gemacht hatte; er wich nicht davon.
4Und Mesa, der König von Moab, war ein Herdenbesitzer, und er zinste dem König von Israel hunderttausend Fettschafe und hunderttausend Widder mit der Wolle.
5Und es geschah, als Ahab starb, da fiel der König von Moab von dem König von Israel ab.
6Und der König Joram zog in selbiger Zeit von Samaria aus und musterte ganz Israel.
7Und er ging hin und sandte zu Josaphat, dem König von Juda, und ließ ihm sagen: Der König von Moab ist von mir abgefallen; willst du mit mir wider Moab in den Streit ziehen? Und er sprach: Ich will hinaufziehen; ich will sein wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse.
8Und er sprach: Auf welchem Wege wollen wir hinaufziehen? Und er sprach: Auf dem Wege der Wüste Edom.
9Und so zogen der König von Israel und der König von Juda und der König von Edom hin; und sie machten einen Umweg von sieben Tagereisen, und es war kein Wasser da für das Heer und für das Vieh, das ihnen folgte.
10Da sprach der König von Israel: Ach, daß Jehova diese drei Könige gerufen hat, um sie in die Hand Moabs zu geben!
11Und Josaphat sprach: Ist hier kein Prophet Jehovas, daß wir Jehova durch ihn befragen könnten? Und einer von den Knechten des Königs von Israel antwortete und sprach: Hier ist Elisa, der Sohn Saphats, der Wasser goß auf die Hände des Elia.
12Und Josaphat sprach: Das Wort Jehovas ist bei ihm. Und der König von Israel und Josaphat und der König von Edom gingen zu ihm hinab.
13Und Elisa sprach zu dem König von Israel: Was haben wir miteinander zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter! Und der König von Israel sprach zu ihm: Nein, denn Jehova hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben.
14Da sprach Elisa: So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn ich nicht auf die Person Josaphats, des Königs von Juda, Rücksicht nähme, so würde ich dich nicht anblicken, noch dich ansehen!
15Und nun holet mir einen Saitenspieler. Und es geschah, als der Saitenspieler spielte, da kam die Hand Jehovas über ihn.
16Und er sprach: So spricht Jehova: Machet in diesem Tale Grube an Grube.
17Denn so spricht Jehova: ihr werdet keinen Wind sehen und keinen Regen sehen, und doch wird dieses Tal sich mit Wasser füllen, so daß ihr trinken werdet, ihr und eure Herden und euer Vieh.
18Und das ist noch gering in den Augen Jehovas; er wird auch Moab in eure Hand geben.
19Und ihr werdet alle festen Städte und alle auserlesenen Städte schlagen, und werdet alle guten Bäume fällen und alle Wasserquellen verstopfen und alle guten Ackerstücke mit Steinen verderben.
20Und es geschah am Morgen, zur Zeit, da man das Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser des Weges von Edom her, und das Land füllte sich mit Wasser.
21Und als alle Moabiter hörten, daß die Könige heraufgezogen waren, um wider sie zu streiten, da wurden sie zusammengerufen, von jedem an, der sich rüsten konnte und darüber; und sie rückten an die Grenze.
22Und als sie sich des Morgens früh aufmachten und die Sonne über dem Wasser aufging, da sahen die Moabiter das Wasser gegenüber rot wie Blut.
23Und sie sprachen: Das ist Blut! Die Könige haben sich gewißlich aufgerieben und haben einander erschlagen; und nun zur Beute, Moab!
24Als sie aber zum Lager Israels kamen, da machten die Israeliten sich auf und schlugen die Moabiter, daß sie vor ihnen flohen. Und sie kamen in das Land Moab und schlugen es.
25Und sie rissen die Städte nieder, und auf alle guten Ackerstücke warfen sie ein jeder seinen Stein und füllten sie damit an, und sie verstopften alle Wasserquellen und fällten alle guten Bäume...,bis sie an Kir-Hareseth nur dessen Steine übrigließen. Und die Schleuderer umzingelten und beschossen die Stadt.
26Und als der König von Moab sah, daß ihm der Streit zu stark war, nahm er siebenhundert Mann mit sich, die das Schwert zogen, um gegen den König von Edom hin durchzubrechen; aber sie vermochten es nicht.
27Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Statt König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Und es kam ein großer Zorn über Israel; und sie zogen von ihm ab und kehrten in ihr Land zurück.
2. Könige 3
1IM achtzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda, wurde zu Samaria Joram, der Sohn Ahabs, König über Israel und regierte zwölf Jahre.
2Er tat, was dem Herrn missfiel, doch nicht wie sein Vater und seine Mutter; denn er beseitigte die Baalssäulen, die sein Vater hatte machen lassen. (a) 1Kön 16:32
3Aber an der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, hielt er fest und liess nicht davon. (a) 1Kön 12:28
4Mesa nun, der König von Moab, unterhielt eine Schafzucht, und er entrichtete dem König von Israel als (jährliche) Abgabe die Wolle von 100 000 Lämmern und 100 000 Widdern.
5Als aber Ahab starb, fiel der König von Moab vom König Israels ab.
6Zu jener Zeit zog der König Joram von Samaria aus und musterte ganz Israel;
7er sandte auch an Josaphat, den König von Juda, und liess ihm sagen: Der König von Moab ist von mir abgefallen. Willst du mit mir wider Moab in den Krieg ziehen? Er antwortete: Ich komme: wie du so ich, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse. (a) 1Kön 22:4
8Und er liess fragen: Welchen Weg ziehen wir? Jener erwiderte: Den Weg durch die Steppe von Edom.
9So zogen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie aber einen Weg von sieben Tagen zurückgelegt hatten, fehlte es an Wasser für das Heer und für die Tiere, die ihnen folgten.
10Da rief der König von Israel: Wehe! der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben!
11Josaphat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, dass wir durch ihn den Herrn befragen könnten? Darauf antwortete einer unter den Dienern des Königs von Israel: Freilich, da ist Elisa, der Sohn Saphats, der dem Elia Wasser über die Hände gegossen hat. (a) 1Kön 19:19-21; 22:7
12Josaphat sprach: Bei ihm ist das Wort des Herrn! So gingen denn der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.
13Elisa aber sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und den Propheten deiner Mutter. Der König von Israel erwiderte ihm: Nicht doch! denn der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben. (a) 1Kön 18:19
14Da sprach Elisa: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nähme, ich wollte dich nicht ansehen noch beachten. (a) 1Kön 17:1; 18:15
15Doch nun holt mir einen Spielmann! Und als der Spielmann die Saiten schlug, kam die Hand des Herrn über ihn,
16und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!
17Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen, und dennoch soll dieses Tal voll Wasser werden, dass ihr samt eurem Heer und euren Tieren zu trinken habt.
18Und das ist dem Herrn noch zuwenig; er wird auch die Moabiter in eure Hand geben,
19dass ihr alle festen Städte bezwingen, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verstopfen und alles gute Ackerland mit Steinen wüste machen werdet.
20Am Morgen aber, zur Zeit, da man das Speisopfer darbringt, kam auf einmal Wasser von Edom her, und das Land ward voll des Wassers.
21Als aber ganz Moab hörte, dass die Könige herangezogen seien, wider sie zu kämpfen, bot man alle Männer auf im waffenfähigen Alter und darüber, und sie stellten sich an der Grenze auf.
22Am Morgen in der Frühe nun, als die Sonne über dem Wasser aufging, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut.
23Da sprachen sie: Das ist Blut! Gewiss haben die Könige sich gegenseitig aufgerieben und einer den andern erschlagen. Nun an die Beute, Moab!
24Als sie aber zum Lager Israels kamen, machten sich die Israeliten auf und schlugen die Moabiter in die Flucht; dann drangen sie immer weiter ins Land ein, indem sie die Moabiter fortwährend schlugen.
25Die Städte rissen sie nieder, alles gute Ackerland bedeckten sie mit Steinen, indem jeder einen Stein darauf warf, verstopften alle Wasserquellen und fällten alle Fruchtbäume, bis nur noch Kir-Hareseth übrigblieb. Dieses aber umzingelten die Schleuderer und beschossen es.
26Als der König von Moab sah, dass ihm der Kampf zu schwer ward, nahm er siebenhundert Schwertkämpfer mit sich, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber es gelang nicht.
27Da nahm er seinen erstgebornen Sohn, der nach ihm König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Nun erhob sich ein grosser Zorn wider Israel, sodass sie von ihm ablassen und in ihr Land zurückkehren mussten. (a) 2Kön 16:3; 5Mo 18:10
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 2. Könige 3
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Könige 3 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 2. Könige 3:16
"Und er sprach: So spricht Jehova: Machet in diesem Tale Grube an Grube."
"und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!"
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